Eidg. dipl. Mörder und Diktatoren

Berufsschulen Publicis dramatisiert für die Schauspielschule Zürich, dass es neben Werbern auch andere ehrenwerte Berufe gibt.

 
Berufsschulen Publicis dramatisiert für die Schauspielschule Zürich, dass es neben Werbern auch andere ehrenwerte Berufe gibt. 
 
Bei der Werbung für die Sparte Schauspiel können Kreative schmieren und dramatisieren, ohne dass ihnen dazu irgendwelche künstlerischen Grenzen gesetzt werden. Das wusste Publicis bereits ausgiebig mit ihrem letzten Spot für das Zürcher Schauspielhaus zu geniessen. Dieser kreative Rundumschlag hat diverse Preise eingebracht. Jetzt hat Publicis noch einmal in die gleiche Trickkiste gegriffen und bewirbt die Ausbildung an der Schauspielschule Zürich mit einer Rekrutierungskampagne, die Theatertalente ebenso dramatisch wie überraschend anspricht. Wobei auch gleich klar ist, dass an dieser Schule gelernt werden kann, in verschiedensten Rollen überzeugend zu agieren. Die Schauspielschule Zürich bietet Berufstätigen und Studierenden, die keine Ganztagesschauspielschule wie zum Beispiel die Zürcher Schauspielakademie besuchen können oder wollen, sich aber schauspielerisch trotzdem ernsthaft aus- oder weiterbilden möchten, eine professionelle Schauspielausbildung an.
Die Schule wurde 1950 von Hannes Becher gegründet und bis 1988 geleitet. Danach übernahm ein Zweierteam die Leitung: die Schauspielerin und Schriftstellerin Aglaja Veteranyi und der Schauspieler und Regisseur Christian Seiler, der die Schule seit August 2001 allein leitet.
Die Kampagne ist ab sofort auf zahlreichen Plakatstellen zu sehen.
Andreas Panzeri

Super RTL schnappt Sat.1 den Claim weg

Der deutsche Sender Sat.1 hatte den gleichen neuen Claim im Auge, mit dem jetzt Super RTL wirbt. Mit dem Slogan «Schön dich zu sehen» hatte Sat.1 schon Anzeigen für den Januar gebucht. Doch dem neuen Marketing-Chef Torsten Rossmann habe er sowieso nicht gefallen.

 Der deutsche Sender Sat.1 hatte den gleichen neuen Claim im Auge, mit dem jetzt Super RTL wirbt. Mit dem Slogan «Schön dich zu sehen» hatte Sat.1 schon Anzeigen für den Januar gebucht, doch der Konkurrenzkanal tritt überraschenderweise seit Montag mit exakt diesem Spruch auf. Damit hat Sat.1 das Nachsehen, wie Dwdl.de berichtet. Allerdings habe «Schön dich zu sehen» dem neuen Marketing-Chef Torsten Rossmann sowieso nicht gefallen: Der Claim sei zu weich und zu beliebig. Eine Sprecherin der TV-Station verneinte ausserdem, dass Super RTL den Slogan geklaut habe: «Man kann nur klauen, was andere gewollt haben». Überrascht war man vom Vorpreschen der Konkurrenz aber allemal. Die gebuchten Anzeigen hat Sat.1 nun storniert, der Sender ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Slogan. Wenn der feststeht, will sich Sat.1 auch an ein Redesign machen. Dieses ist im Frühling zu erwarten. Der alte Claim «Sat.1 zeigt‘s allen» wurde vor etwa einem Jahr gekippt, weil er angesichts der schwächelnden Quoten von Sat.1 nicht mehr passend erschien.

Freelancerportal.ch ist online

Das neu lancierte Freelancerportal.ch ist am 7. Januar gestartet und gibt Freischaffenden die Möglichkeit, sich im Netz zu präsentieren. Die Gelegenheit haben bis jetzt gut 20 Freischaffende genutzt.

 Das neu lancierte Freelancerportal.ch ist am 7. Januar gestartet. Es bietet Freischaffenenden der Kommunikationsbranche zu einem Jahres- oder Halbjahresbeitrag einen professionell gestalteten Internetauftritt, den sie jederzeit aktualisieren können (siehe ). Bis jetzt präsentieren sich gut 20 Freelancer online, wie die Agentur Ruf Lanz mitteilte, welche für das Portal die Medienarbeit macht. Interessierte Freischaffende können sich jederzeit für das Portal anmelden. Ein Halbjahres-Vertrag kostet 500 Franken, ein Jahres-Vertrag 990 Franken. Lanciert wurde das Portal von Monica Miraldi. Die ausgebildete Leiterin Marketing-Kommunikation kennt sowohl die Agenturseite wie die Auftraggeberseite. Heute ist sie selber als freie Beraterin tätig.

Walter De Gregorio ist neuer Sportchef von Blick und Sonntagsblick

Der ehemalige Weltwoche-Mann Walter De Gregorio zeichnet ab sofort verantwortlich für den Sportteil von Blick und Sonntagsblick. Der bisherige Sportchef André Grieder, der erst seit vergangenem November im Amt war, verlässt die Sportredaktion aus persönlichen Gründen.

Der ehemalige Weltwoche-Mann Walter De Gregorio zeichnet ab sofort verantwortlich für den Sportteil von Blick und Sonntagsblick. Der bisherige Sportchef André Grieder, der erst seit vergangenem November im Amt war, verlässt die Sportredaktion aus persönlichen Gründen, wie Ringier mitteilte. De Gregorio ist seit Anfang Woche Stellvertreter von Blick-Chefredaktor Bernhard Weissberg (siehe
). Davor war er bei renommierten Blättern tätig: Er schrieb für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung, war Gründungsmitglied von Facts, Reporter bei der SonntagsZeitung und Italienkorrespondent unter anderem für die Zeit. Bei der Weltwoche war er Mitglied der Chefredaktion. Sport, vor allem Fussball, ist neben Politik eines der Hauptthemen De Gregorios.

Bitte bloss kein Papiertiger!

Standesregeln 147 Titel haben den «Code of Conduct» bis jetzt unterzeichnet. Jetzt gilt es, den Code in die Praxis umzusetzen.

Standesregeln 147 Titel haben den «Code of Conduct» bis jetzt unterzeichnet. An der diesjährigen Dreikönigstagung, dem traditionellen Neujahrstreffen der Verlagsbranche, war auch der Verhaltenskodex über die strikte Trennung von journalistischen Inhalten und kommerzieller Werbung Thema. Bisher haben 147 Einzeltitel der Schweizer Presse die Charta unterzeichnet und sich damit verpflichtet, die Bestimmungen einzuhalten, erklärten die Verantwortlichen in Zürich-Oerlikon.«Wir sind sehr froh, dass nach jahrelangen Bemühungen ein solcher Verhaltenskodex vorliegt», sagte Res Strehle, unter anderem Präsident der Konferenz der Chefredaktoren und Mitinitiant des Papiers. Strehle verglich den Etappenerfolg mit einem Sieg auf der Alpe d’Huez bei der Tour de France. Jetzt gelte es, die restliche Strecke bis Paris erfolgreich zu bewältigen. Konkret: den Code of Conduct in der Praxis umzusetzen. Dazu wollen die Verantwortlichen ein Monitoring einrichten und entsprechende Ausführungsbestimmungen erarbeiten. Für Strehle wäre der Presserat die geeignete Instanz, die Einhaltung des Kodex zu überwachen. Denn der Kodex will mehr sein als ein blosses Qualitätssiegel und soll sich auf die konkrete Praxis auswirken. Ein entsprechender Vorschlag ist für den März bereits traktandiert.
Ralph Büchi, CEO Axel Springer Schweiz, sprach sich gegen langatmige Ausführungsbestimmungen aus, damit das Werk nicht zum Papiertiger verkomme. Die Redaktionen müssten Spielraum für die Umsetzung haben. Allzu rigide Bestimmungen seien kontraproduktiv. Der Verhaltenskodex wird von der Konferenz der Chefredaktoren, den Verlegerverbänden in der Deutschschweiz, der Westschweiz und im Tessin sowie von den Verbänden der Schweizer Werbebranche (BSW, SWA, ASW, FRP) unterstützt. (rw/sda)

Interview mit UBS-Chef Rohner gibt Aktie Auftrieb

Ein von der Handelszeitung vorab publiziertes Interview mit UBS-Chef Marcel Rohner hat am Dienstag der Aktie der Grossbank zu einem Kurssprung verholfen. Was die Anleger erst am Mittwoch erfuhren: Das Interview bezog sich nicht auf aktuelle Informationen.

 Ein von der Handelszeitung vorab publiziertes Interview mit UBS-Chef Marcel Rohner hat am Dienstag der Aktie der Grossbank zu einem Kurssprung verholfen. Was die Anleger erst am Mittwoch erfuhren: Das Interview bezog sich nicht auf aktuelle Informationen. Das Interview wurde bereits vor Weihnachten geführt und bezieht sich auf den Informationsstand vom 10. Dezember 2007. An diesem Tag gab die Grossbank die Kapitalerhöhung und die Abschreibung von weiteren 10 Milliarden Dollar bekannt. Im Interview mit der Handelszeitung sagte Rohner unter anderem, dass die Risikoposition der UBS substanziell kleiner geworden sei. Der Markt glaubte offenbar an die vermeintlich neue Einschätzung: Die UBS-Aktie erlebte am Dienstag starken Auftrieb. Der Titel schoss nach der Publikation des Interviews um knapp 4 Prozent auf 50.40 Fr. in die Höhe. Am Schluss lag die Aktie noch 1,82 Prozent im Plus.
Der Chefredaktor der Handelszeitung, Martin Spieler, sagte gegenüber der Agentur AWP, das Interview sei von der UBS erst per Montag zur Veröffentlichung autorisiert worden. Eine UBS-Sprecherin bestätigte dies. NZZ und Blick argwöhnten in ihren Mittwochausgaben, dass das Interview keine neuen Informationen enthalte. Die NZZ schrieb, die Aussagen Rohners seien «ohne den geringsten Neuigkeitswert». Was Rohner ausführe, sei «längst bekannt und ungefähr so orakelhaft wie irgendein zum Jahreswechsel publizierter astrologischer Ausblick».

Post fährt zügig von Stadt zu Stadt

Logistik Boxx bewirbt für DHL den neuen Service DHL Rail Pac. Der deutsche Paketkurier konkurrenziert die Schweizerische Post.

Logistik Boxx bewirbt für DHL den neuen Service DHL Rail Pac. Der deutsche Paketkurier konkurrenziert die Schweizerische Post.  
Nachdem das Logistikunternehmen DHL im September letzten Jahres sein neues Angebot DHL Rail Pac lanciert hat, bewirbt jetzt die Zürcher Werbeagentur Boxx in einer nationalen Marketingkampagne die neue Dienstleistung. Bei DHL Rail Pac handelt es sich um einen nationalen Expressdienst. Kunden können vorerst an den so genannten Servicepoints in Zürich und Bern (SBB-Gepäckschalter) Briefe und Pakete aufgeben, die mit der Bahn in die wichtigsten Wirtschaftsregionen der Schweiz transportiert und am gleichen Tag am Zielort zugestellt werden. Beim neuen DHL-Service kann der Kunde selber entscheiden, ob der Kurier in den Regionen Zürich, Basel, Bern, Biel, Luzern und Genf das Paket nach Hause liefern soll oder ob der Empfänger es selbst am SBB-Gepäckschalter abholen möchte. In Lausanne, St. Gallen und Bellinzona wird die Sendung bis zum Bahnhof befördert, wo sie am Servicepoint des Gepäckschalters durch das SBB-Personal ausgehändigt wird.
Grüne ExpresspostErleichtert wird das neue Angebot durch eine einfache Preisstruktur. Neben einem Format für jede Art von Brief gibt es für Pakete die Grössen Small, Medium und Large. Bei DHL zahlt man nicht nach Gewicht, sondern nach Volumen. Im direkten Vergleich mit der Schweizerischen Post ist das für Kunden oft billiger (siehe Kasten). Nicht nur günstig, sondern auch grün will die Tochter der Deutschen Post sein. Unter dem Motto «Go Green» will DHL sich als umweltfreundlicher Logistiker einen Namen machen. So werden alle beim Transport entstehenden CO2-Emissionen berechnet und über unternehmensinterne als auch externe Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit den SBB könnten Pakete und Dokumente trotz höchstem Tempo umweltverträglich verschickt werden, wie DHL mitteilt.
Massiver Ausbau in der SchweizDas private Postunternehmen will mit dem Angebot DHL Rail Pac seine Stellung im Schweizer Postmark massiv ausbauen. Die ehrgeizigen Ziele werden durch die intensiven Werbemassnahmen deutlich. So hat DHL im Dezember begonnen, mit TV-Spots für die bereits 120 Servicepoints in der Schweiz zu werben. Die Botschaft: Heute muss man nicht zwingend seine Pakete am Postschalter aufgeben. Die Servicepoints von DHL befinden sich an SBB-Gepäckschaltern, Kiosken oder Apotheken. Der Ausbau des Expressunternehmens ist nicht zuletzt ein Angriff auf die Monopolstellung der Schweizer Post. Bis Ende nächsten Jahres will DHL laut eigenen Aussagen 300 Servicepoints in der Schweiz betreiben. Für das ehrgeizige Ziel von DHL setzt Boxx Werbeagentur auf einen breiten Mix von Massnahmen, der neben elektronischen Medien auch Inserate, Plakate, Flyer und Below-the-line-Werbung beinhaltet.
Christian Lüscher
DHL oft billiger Wettbewerb
Anfang Dezember hat die Postregulationsbehörde (PostReg) verschiedene Paketdienste miteinander verglichen. Das Fazit: Die Schweizerische Post verfügt mit 2500 Poststellen über ein dichteres Netz als die privaten Postanbieter. Wer jedoch seine Pakete mit A-Post verschicken will, findet bei privaten Anbietern teilweise günstigere Alternativen. Beispiel: Wer ein Paket so gross und schwer wie ein Handyset mit A-Post verschicken möchte, zahlt bei der Schweizerischen Post mit 8 Franken am meisten, bei DHL 7.50 Franken. Ähnlich verhält es sich bei drei Weinflaschen. Mit 10 Franken ist die Schweizer Post die teuerste Anbieterin. Bei DHL bezahlt der Kunde für den Versand 50 Rappen weniger. Anders sehe es bei einem zwei Kilogramm schweren Buch aus, wie PostReg in einer Medienmitteilung schreibt. Mit 9.50 Franken verlangt DHL 1.50 Franken mehr als die Schweizerische Post. (cl)

Der 360°-Backflip-Calanda-Grab kommt

Bier Die Calanda-Kampagne ist um ein Sujet reicher. Für die Wintersaison hat die Berner Werbeagentur Contexta ein neues Visual konzipiert, das ganz speziell im Stammgebiet in den Bündner Bergen zum Einsatz kommt.

Bier Die Calanda-Kampagne ist um ein Sujet reicher. Für die Wintersaison hat die Berner Werbeagentur Contexta ein neues Visual konzipiert, das ganz speziell im Stammgebiet in den Bündner Bergen zum Einsatz kommt. Das Sujet nimmt Bezug auf die Fotosequenzen, mit denen in Snowboard-Magazinen gewagte Sprünge gezeigt werden. Diese Saison besonders angesagt ist der «360°-Backflip-Calanda-Grab».

Zu guter Letzt: Fernsehen und Fäkalsprache

Auch Regierungschefs kennen Kraftausdrücke, und auch Regierungschefs scheinen hin und wieder Zeit zu haben, um sich vor die Glotze zu setzen. Was der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger dort sieht, scheint ihm allerdings grösstenteils überhaupt nicht zu gefallen.

 Auch Regierungschefs kennen Kraftausdrücke, und auch Regierungschefs scheinen hin und wieder Zeit zu haben, um sich vor die Glotze zu setzen. Was der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger dort sieht, scheint ihm allerdings grösstenteils überhaupt nicht zu gefallen. «Es gibt Programme, die in einigen Sendern verstärkt kommen, von denen ich erhebliche Gefahren für die Erziehung der Jugend ausgehen sehe», sagte der Regierungschef des drittgrössten deutschen Bundeslandes am Dienstag in Stuttgart und nannte dabei die Sender Super RTL und RTL 2 als herausragende Sündenböcke. Der Einfluss der Medien auf die Gesellschaft sei erheblich gewachsen, sagte Oettinger und titulierte das unabhängige Fernsehschaffen mit den Worten «Scheiss-Privatfernsehen». Ausserdem ermahnte er die Werbewirtschaft diese Kanäle nicht zu nutzen: «Markenprodukte mit gutem Namen sollten nicht in Nachbarschaft von jugendgefährdenden Sendungen für sich werben». Für einmal fanden die klaren Worte des CDU-Landesvaters sogar Anklang bei der politischen Konkurrenz. Die Grünen im baden-württembergischen Landtag sehen sich durch Oettinger nun in ihrer Meinung bestärkt, dass die «RTLisierung der Gesellschaft» voranschreite. Das sieht die RTL-Sendergruppe natürlich etwas anders. Super-RTL-Sprecherin Kreft sagte, Oettingers Aussage sei «undifferenziert und nicht haltbar». Als nicht haltbar erwies sich auch Oettingers langjährige Ehefrau Inken. Da sie vor einigen Monaten mit Porsche-Manager Otmar Westerfellhaus durchgebrannt ist, muss der Ministerpräsident derzeit daheim ganz alleine Arte schauen.

Guter Werbemonat November

Mediafocus Der Werbedruck im November 2007 stieg im Vorjahresvergleich um 3,9 Prozent bei einem kumulierten Plus seit Jahresbeginn von 9,2 Prozent.

 
Mediafocus Der Werbedruck im November 2007 stieg im Vorjahresvergleich um 3,9 Prozent bei einem kumulierten Plus seit Jahresbeginn von 9,2 Prozent. Der Werbemarkt Getränke stieg um 13,5 Prozent, Unterhaltungselektronik/Foto/Film um 27 Prozent (vor allem mit bespielten CDs und DVDs sowie Flachbildschirmen). Auch die Kategorie Möbel, Haus und Garten hat um 15,9 Prozent zugelegt. Weiter liegen die Werbemärkte Uhren/Schmuck (+20,3%), Kosmetik/ Körperpflege (+19,2%) sowie Gemeinnützige Kampagnen (+14,6%) klar im Plus. Über dem Wachstumsdurchschnitt lagen ferner Fernsehen, Internet und Fachpresse. 
 

Jenni Kommunikation gewinnt Beteo

Das IT-Unternehmen Beteo hat sich im Bereich Public Relations für die Zusammenarbeit mit Jenni Kommunikation entschieden. Die Agentur kommuniziert bereits für die Firma Collanos, die nun mit Beteo zusammenarbeitet.

 Das IT-Unternehmen Beteo hat sich im Bereich Public Relations für die Zusammenarbeit mit Jenni Kommunikation entschieden. Die Hauptaufgabe der PR-Agentur ist laut Mitteilung die fachliche Beratung und die Umsetzung der Kommunikationsstrategie von Beteo in der Schweiz sowie die Rolle als Leadagentur für die Länder Deutschland und Österreich. Jenni Kommunikation betreut bereits seit 2006 Collanos Software in Sachen Media Relations in der Schweiz und als Lead-Agentur weltweit. Der CEO von Collanos Software, Peter Helfenstein, hat vor kurzem zusätzlich die Rolle als COO von Beteo übernommen. Dies mit dem Ziel, dass die zwei Schweizer Start-ups Ressourcen, Expertisen und Partnerschaften gemeinsam nutzen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl von Beteo auf Jenni Kommunikation. Beteo sorgt mit Dienstleistungen und Software für Nachhaltigkeit bei der Weiterentwicklung von Standardsoftware-Systemen. Der Sitz der Firma ist in Sarnen, sie unterhält ausserdem Büros in Zürich und Berlin.

Zu- und Abgänge bei Medienspiegel.ch

Der Medienblog Medienspiegel.ch meldet Veränderungen im Kolumnistenteam. Neu dabei sind Rolf Hürzeler und Nick Lüthi. Die beiden ersetzen Daniele Muscionico und Thomas Widmer.

 Der Medienblog Medienspiegel.ch meldet Veränderungen im Kolumnistenteam. Neu dabei sind Rolf Hürzeler und Nick Lüthi. Hürzeler war Medien- und Kulturredaktor bei Facts und ist derzeit Kulturchef beim Pendlerblatt News. Lüthi ist Medienjournalist und Chefredaktor des Medienmagazins Klartext. Die beiden ersetzen Daniele Muscionico und Thomas Widmer, die sich wieder in die Weltwoche-Zentrale zurückgezogen haben, wie Medienspiegel-Betreiber Martin Hitz mitteilte. Weiterhin mit von der Partie sind Ex-Presseratspräsident Peter Studer, NZZ Folio-Chefredaktor Daniel Weber, Tages-Anzeiger-Ressortleiter Edgar Schuler, Journalist und Liedermacher Martin Hauzenberger, Oliver Classen, vormals Werbewoche-Medienredaktor und derzeit Pressesprecher der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Bern, sowie der aus dem Pendlerblog bekannte «unmündige Leser».
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