DRS will Radioreporter an allen Euro-08-Spielen

Auch wenn die Reporterplätze stark beschränkt sind, gibt sich die SRG zuversichtlich, alle Spiele der Fussball-Euro am Radio übertragen zu können. In der ersten Vergaberunde hat sie wie gewünscht je vier Plätze für Radio-Reporter aller Landesteile erhalten.

 
Auch wenn die Reporterplätze in den vergleichsweise kleinen Stadien arg beschränkt sind, gibt sich die SRG zuversichtlich, alle Spiele der Fussball-Euro am Radio übertragen zu können. Das berichtet das Radio Magazin in seiner neusten Ausgabe. Gemäss SRG-Mediensprecher Daniel Steiner habe man in der ersten Vergaberunde für die Schweizer Spiele wie gewünscht je vier Plätze für Radio-Reporter aller Landesteile erhalten. Nun würden weitere Runden folgen. Aufgrund der Verhandlungen mit der Uefa lässt auch die Business Unit Sport der SRG verlauten, man habe «berechtigte Hoffnungen», in den weiteren Vergaberunden alle Radio-Bedürfnisse abdecken zu können. «Noch nie hatte die SRG bei einem sportlichen Grossanlass zu diesem frühen Zeitpunkt bereits so viel Infrastruktur zugesichert.»

Cosmic nimmt Westschweiz in Angriff

Die beiden Werbeagenturen Cosmic Bern und Zürich haben unter dem Motto «Big Bang» eine ganze Reihe an Neuigkeiten verkündet: Sie expandieren mit einer Partneragentur in die Romandie, haben einen neuen Aktionär, einen neuen Beratungsleiter und neue Kunden.

Die beiden Werbeagenturen Cosmic Bern und Zürich haben unter dem Motto «Big Bang» eine ganze Reihe an Neuigkeiten verkündet: Sie expandieren mit einer Partneragentur in die Romandie, haben einen neuen Aktionär, einen neuen Beratungsleiter und neue Kunden.
Cosmic ist seit über 20 Jahren in Zürich tätig und seit beinahe zehn Jahren in Bern. Nun wollen sie auch die Westschweiz erobern. Dafür wurde mit Cosmic Romandie eine Partneragentur gegründet. Sie wird vorläufig von Bern aus operieren. «In einem halben, spätestens in einem Jahr möchten wir eine Niederlassung in der Romandie eröffnen», erklärte Marcel Durst, Managing Partner von Cosmic Bern, gegenüber der Werbewoche. Führen wird die Partneragentur Suzanne Scherer als Mitinhaberin. Die Kundenberaterin und eidgenössisch diplomierte Marketingleiterin startet gemeinsam mit einer Assistentin am 1. März 2008. Die Kreation kauft Cosmic Romandie vorerst bei den Partneragenturen in Zürich und Bern ein. «Wir expandieren in die Westschweiz, weil wir überzeugt sind, dass dort ein gutes Potential an national tätigen Kunden vorhanden ist. Ausserdem ist das Konkurrenzumfeld nicht übermässig gross», kommentierte Durst den Entscheid.
Eine weitere Neuerung betrifft die Inhaberstruktur: Creative Director Thom Pfister, seit knapp fünf Jahren bei Cosmic Bern, beteiligt sich an der Niederlassung in der Hauptstadt. Pfister betreut neben seinen Aufgaben in Bern seit vergangenem Jahr auch mehrere Mandate der Zürcher Schwesterfirma.
Neu an Bord ist Simon Schatzmann. Er wird ab 1. März 2008 das Beratungsteam in Bern leiten. Der 34-jährige Berner ist Leiter Marketing-Kommunikation und bringt über zehn Jahre Agenturerfahrung mit. Seit 1997 war er bei Contexta tätig – unter anderem für Swiss Lotto, Der Bund und Bank-now.
Schliesslich dürfen sich die beiden Agenturen auch über neue Kunden freuen: Das Zentrum Paul Klee beauftragte Cosmic Bern kürzlich mit der Gestaltung einer neuen Bildwelt für die zehn Aktivitätssparten des Zentrums. Die Berner Agentur hat ausserdem den Pitch für ein Promoprojekt der S-Bahn Bern gewonnen. Cosmic Zürich hat sich in zwei Konkurrenzpräsentationen durchgesetzt: Zum einen wurde die Agentur für den im Auftrag des AMS Agro-Marketing Suisse konzipierte und realisierte Gesamtauftritt der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft an der Internationalen Grünen Woche Berlin gewählt. Zum anderen gewann sie zusammen mit Architekturpartnern den ersten Preis des internationalen Wettbewerbs «Gestaltung landesseitiges Gesicht Flughafen Kloten». Seit Ende 2007 arbeiten Cosmic Zürich und Bern zudem an der Umsetzung von zahlreichen Produktbroschüren für Roche Diagnostics, welche weltweit im Einsatz sind.
Erfreut zeigten sich die beiden Agenturen ausserdem über eine Auszeichnung in Sachen Beratungsqualität: Die alljährlich von der Media Research Group befragten Werbeauftraggeber setzten sie in der Kategorie «Beratungsqualität von Agenturen mit fünf bis zehn Kunden aus der Top-500-Auftraggeberliste» auf den ersten Platz.

Bild v.l.n.r.: Simon Schatzmann, Leiter Beratung Cosmic Bern; Suzanne Scherer, Geschäftsführerin Cosmic Romandie; Gabriela Fust Madonna, Managing Partner Cosmic Bern; Marcel Durst, Managing Partner cosmic Bern; Chris Häfeli, VR-Präsident Cosmic Zürich; Thom Pfister, Managing Partner Cosmic Bern

Yahoo will Myspace übernehmen

Kurz nachdem der Internetkonzern Yahoo ein Übernahmeangebot von Microsoft ablehnte, ist er selbst in Shoppinglaune: Er will das Community-Portal Myspace übernehmen.

 Kurz nachdem der Internetkonzern Yahoo ein Übernahmeangebot von Microsoft ablehnte, ist er selbst in Shoppinglaune: Er will das Community-Portal Myspace übernehmen. Dies berichtete das Wall Street Journal am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise. Als Gegenleistung bietet der Konzern dem Myspace-Inhaber News Corp. von Rupert Murdoch einen Anteil von 20 Prozent oder mehr an Yahoo. Damit bekräftigt das Internet-Portal seine Signale an Microsoft, den Versuch einer feindlichen Übernahme verhindern zu wollen. Weder Yahoo noch Myspace waren auf Anfrage von Pressetext zu einer Stellungnahme bereit und ließen die «Gerüchte» unkommentiert.In dem Deal wäre darüber hinaus vorgesehen, den Yahoo-Wert durch eine Finanzspritze der News Corp. und eines privaten Investors zu steigern. Das Microsoft-Angebot für das Portal wurde von Aufsichtsrat und Aktionären als zu niedrig angesehen. Daraufhin hatte News-Corp.-Vorstand Rupert Murdoch davon abgesehen, ein Gegenangebot zu der Microsoft-Offerte vorzulegen. Die Spekulationen um eine mögliche Yahoo-Beteiligung durch Google schwinden unterdessen, obwohl Google die offene Unterstützung gegen das Microsoft-Angebot angekündigt hatte. Microsoft hatte einen Kaufpreis von 44,6 Milliarden Dollar für Yahoo geboten.

Selbstkritik von Haldimann wegen Buchenwald-Dreh

Ueli Haldimann, Chefredaktor des Schweizer Fernsehens (SF), entschuldigt sich für das beim KZ Buchenwald geführte SF-Interview mit Christoph Mörgeli. Die beiden ausgestrahlten Beiträge wurden im SF-Archiv gesperrt und aus dem Internet entfernt.

 Ueli Haldimann, Chefredaktor des Schweizer Fernsehens (SF), entschuldigt sich für das beim KZ Buchenwald geführte SF-Interview mit Christoph Mörgeli. Die beiden ausgestrahlten Beiträge wurden im SF-Archiv gesperrt und aus dem Internet entfernt. Der Zürcher SVP-Nationalrat war in der «Mörgele-Affäre» am 6. Februar vom Deutschland-Korrespondenten von SF vor dem Hintergrund des ehemaligen KZ interviewt worden. Die Stiftung Gedenkstätte Buchenwald warf daraufhin dem Fernsehen und Mörgeli vor, Buchenwald instrumentalisiert zu haben.
Fünf Tage nach diesem Vorwurf nahm nun Haldimann in seinem Blog Stellung zu diesen Vorwürfen. Er betonte, es sei weder SF noch dem Korrespondenten darum gegangen, die Würde des Ortes und der Naziopfer in Frage zu stellen. Sollte dies doch geschehen sein, bitte er dafür um Entschuldigung.
Anscheindend hatte das Thema auch innerhalb des Hauses Konsequenzen: «Inzwischen haben interne Gespräche stattgefunden, und auch die Kollegen, die in dieser Frage zunächst nicht die nötige Sensibilität hatten, sehen inzwischen, dass das falsch war», schreibt Haldimann. Man hätte das Gespräch ausserhalb des Geländes vor neutralem Hintergrund drehen sollen. Er widmet sich auch der Frage, ob SF in eine «geschickt gestellte Falle getrampt» sei und Mörgeli das Interview inszeniert habe. Haldimann schreibt, er habe keinen Grund, an Mörgelis Darstellung zu zweifeln.
Volkhard Knigge, der Direktor der Stiftung Buchenwald, wertete die Entschuldigung in Haldimanns Blog als ehrenhaft und zumindest einen guten Anfang. «Aber ein Blog ist schon ein etwas entlegener Punkt», sagte er gegenüber der Mittelland Zeitung. Haldimann aber will es anscheinend dabei bewenden lassen. Wie die Zeitung weiter schreibt, sei eine Entschuldigung in der «Tagesschau» oder in «10 vor 10» nicht geplant.

Zu guter Letzt: Venus aus der U-Bahn gekickt

Weil es zu aufreizend für die Pendlerströme sei, sorgt in London ein 500 Jahre altes Gemälde für Aufregung. Genauer gesagt: Ein Plakat des Gemäldes. Es zeigt die nackte Venus vom deutschen Maler Lucas Cranach dem Älteren, entstanden um das Jahr 1530.

Weil es zu aufreizend für die Pendlerströme sei, sorgt in London ein 500 Jahre altes Gemälde für Aufregung. Genauer gesagt: Ein Plakat des Gemäldes. Es zeigt die nackte Venus vom deutschen Maler Lucas Cranach dem Älteren, entstanden um das Jahr 1530. Die Londoner U-Bahn weigert sich, das Poster zu zeigen. Die zuständigen Verkehrsbetriebe befürchten nämlich, dass es die Reisenden verstören könnte. Das Corpus delicti stammt vom renommierten britischen Museum Royal Academy, welches das Originalbild in einer Sonderausstellung ab dem 8. März zeigen wird. Das Ansehen des Museums nützt aber nichts im Kampf gegen den Starrsinn der «Tube»: Das Plakat verstosse gegen die Regeln, «Männer, Frauen oder Kinder in sexueller Art und Weise darzustellen», teilten die U-Bahn-Betriebe mit. Das Museum solle die Werbung überdenken.
John Whittingdale, Vorsitzender des parlamentarischen Kulturausschusses, hält diesen Entscheid für «absolut meschugge», wie er am Mittwochabend sagte. «Es ist unmöglich, dass dieses klassische Gemälde ein Ärgernis darstellen könnte», findet er. Wenn auch dieser Widerstand gegen unsinnige Werbeverbote löblich ist: Insgeheim freut sich doch bestimmt so mancher, dass mit dem Entscheid der Verkehrsbetriebe das gute alte Klischee vom prüden Briten wieder mal aus der Mottenkiste schlüpfen durfte.
Bild: Royalacademy.org.uk

Benetton startet Kampagne für Kleinkredit-Projekt

In der weltweiten Kommunikationskampagne 2008 stellt Benetton das arbeitende Afrika in den Mittelpunkt. So heisst die Botschaft der von Fabrica erarbeiteten Kampagne dann auch «Africa Works».

In der weltweiten Kommunikationskampagne 2008 stellt Benetton das arbeitende Afrika in den Mittelpunkt. So heisst die Botschaft der von Fabrica erarbeiteten Kampagne dann auch «Africa Works». Unterstützt wird damit die Kreditgenossenschaft Birmia in Senegal, die vom senegalesischen Sänger Youss n’Dour gegründet wurde, wie es in einer Mitteilung von Benetton heisst. Die Kampagne zeigt ab Februar 2008 über Plakate und Presse Bilder des Fotographen James Mollison von arbeitenden Senegalesen, die sich dank zweckorientierter Finanzierung eine selbständige Existenz aufbauen konnten. Alessandro Benetton, Exekutiv-Vizepräsident von Benetton Group, bestätigt in der Mitteilung die überzeugte Teilnahme am Projekt: «Wir haben uns zur Unterstützung und Förderung dieses wichtigen Projekts entschlossen, da es mehr als traditionelle Hilfsprogramme eine konkrete Maßnahme ist, um die Entwicklung des lokalen Kleinunternehmertums im Wege wirksamer Finanzierungen über Kleinkredite zu fördern. Es ist ein Projekt, das auf unternehmerische Fähigkeiten, fleissige Arbeit, Optimismus und Interesse für die Zukunft setzt und deshalb darauf abzielt, ein neues Afrika wirksam zu unterstützen.»
Mit der neuen Kampagne nimmt Benetton laut Mitteilung einige der Grundgedanken auf, die in der Kommunikation des Unternehmens immer vertreten waren. Durch Unterstützung und Förderung eines Fonds, der Arbeit in Senegal finanziert, wird die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Institutionen unterstrichen, die sich konkret für Solidarität einsetzen.

HTW Chur: Masterstudium für Corporate Publishing

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur bietet ab sofort die Möglichkeit, einen Abschluss mit dem Titel «Master of Advanced Studies (MAS) in Writing and Corporate Publishing» zu absolvieren.

 Die  Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur bietet ab sofort die Möglichkeit, einen Abschluss mit dem Titel «Master of Advanced Studies (MAS) in Writing and Corporate Publishing» zu absolvieren. Damit bestehe erstmals im deutschsprachigen Raum die Möglichkeit, einen international anerkannten Master in der Fachrichtung Corporate Publishing (CP) zu erlangen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Forum Corporate Publishing FCP habe dabei als Mitinitiator die Rolle eines ideellen Trägers übernommen und sei im wissenschaftlichen Beirat des Studiums vertreten.Die Absolventen des Studiums sollen an qualifizierte Aufgaben und Leitungsfunktionen in CP-Agenturen und -Verlagen sowie in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Marketing herangeführt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Master-Studium richtet sich an Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen aller Fachrichtungen. Die Lehrgänge werden in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Text Akademie und dem SPRI angeboten.

Lovepeace.ch: Greenpeace lanciert Community-Plattform

Greenpeace Schweiz springt auf den Social-Networking-Zug auf und setzt dabei auf Werte. Sie lanciert mit Lovepeace.ch eine werteorientierte Dating- und Community-Plattform.

 Greenpeace Schweiz springt auf den Social-Networking-Zug auf und setzt dabei auf Werte. Sie lanciert mit Lovepeace.ch eine werteorientierte Dating- und Community-Plattform. Damit erhalten Greenpeace-Mitglieder und alle anderen Umweltinteressierten die Möglichkeit, sich online auszutauschen, zu organisieren und zu finden, wie die Umweltschutzorganisation am Donnerstag mitteilte. Die Site bietet den Nutzern viele unterschiedliche Möglichkeiten; so finde man unter der Rubrik «Besser Leben» Tipps, wie man im Alltag die Umwelt schonen könne. Politische Aktionen, aber auch private Ausflüge können unter der Rubrik «Etwas bewegen» organisiert werden. Zudem kann man sich auf Lovepeace.ch auch auf Partnersuche begeben.
Greenpeace Schweiz verstehe die Website als eine Chance, um Anliegen und Interessen in der Öffentlichkeit breiter anbringen und vernetzen zu können, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Nutzerinnen und Nutzer sollen ein Instrument erhalten, sich aktiv für den Schutz ihrer Umwelt einzusetzen. Ausserdem solle durch die Plattform erfahrbar gemacht werden, dass eine nachhaltige Lebensführung nichts mit Lustfeindlichkeit zu tun habe – ganz im Gegenteil: Wer Umweltanliegen in sein Handeln mit einbeziehe, entdecke eine neue Lebensqualität.

SZB ruft zum Hinsehen und Zuhören auf

Die Agentur Festland setzt für den Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) eine Plakatkampagne fort, die auf Anliegen und Bedürfnisse taubblinder Menschen aufmerksam und zur Unterstützung aufrufen soll.

 
Weder hören noch sehen können – für taubblinde Menschen ist dies Tag für Tag Realität. Die Agentur Festland setzt für den Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) eine Plakatkampagne fort, die auf Anliegen und Bedürfnisse taubblinder Menschen aufmerksam und zur Unterstützung aufrufen soll. Als Testimonial wirkt wie bereits bei der 2006 realisierten Vorgänger-Kampagne Emil Steinberger. Neu sind Fiona Hefti und Christian Gross auf den Sujets zu sehen. Die drei Promis haben laut Mitteilung des SZB versucht, sich auf den Plakaten gedanklich in die Welt einer taubblinden Person zu versetzen und drücken so ihre Solidarität mit diesen Menschen aus. Die Plakate sind ab 13. Februar 2008 in grösseren Städten der Deutschschweiz und der Romandie zu sehen.
 

Premiere erwägt Trennung von Kudelski

Dem tief in den roten Zahlen steckenden Pay-TV-Sender Premiere setzen «Schwarzseher» gehörig zu. Sie konnten die Verschlüsselungstechnik des Senders knacken, welche von Kudelski stammte. Premiere denkt nun über eine Auflösung der Partnerschaft mit der Waadtländer Technologiefirma nach.

Dem tief in den roten Zahlen steckenden Pay-TV-Sender Premiere setzen «Schwarzseher» gehörig zu. Sie konnten die Verschlüsselungstechnik des Senders knacken, welche von Kudelski stammte. Premiere denkt nun über eine Auflösung der Partnerschaft mit der Waadtländer Technologiefirma nach. In den nächsten vier Wochen werde ein Entscheid gefällt, gab der Sender am Donnerstag in München bekannt. Premiere denkt ernsthaft über einen Wechsel zu NDS nach. Der US-Konkurrent von Kudelski gehört zum neuen Premiere-Aktionär Rupert Murdoch. Der Medien-Mogul hält seit kurzem knapp 15 Prozent an Premiere.
Kudelski verwies vergangene Woche in diesem Zusammenhang auf einen bis 2012 laufenden Vertrag. Dem entgegnete Premiere-Chef Michael Börnicke, dass der Vertrag mit Kudelski in bestimmten Fällen vorzeitig beendet werden könne.
Wegen der Hacker-Angriffe litt Premieres Weihnachtsgeschäft (siehe
). Der Konzern kämpft schon länger mit Schwierigkeiten und blieb im vergangenen Jahr mit einem Minus von 51,6 Millionen tief in den roten Zahlen. Auch für Kudelski haben die geknackten Technologien Konsequenzen: Die Aktien gerieten unter Druck.

Wochenzeitschrift Femina in neuem Outfit

Die Westschweizer Wochenzeitschrift Femina zeigt sich in einem neuen Kleid und tritt optisch überarbeitet auf.

Die Westschweizer Wochenzeitschrift Femina zeigt sich in einem neuen Kleid und tritt optisch überarbeitet auf. Das Blatt für die weibliche Bevölkerung der Romandie gehe noch näher zu den Leserinnen und soll die Bindung zu ihnen verstärken. Weiter werde die Interaktion mit der Redaktion gestärkt, heisst es in einer Mitteilung. Es seien vermehrt Meinungen der Leserschaft gefragt. Die erste Ausgabe mit neuem Gesicht erschien am Sonntag, 10. Februar.
Femina erscheint bei Edipresse. Die Wemf hat für das Jahr 2007 eine verkaufte Auflage von 209’012 Exemplaren ausgewiesen.

«Natural Born Clickers»: Heavy Clickers töten Klickrate

Der Klick als primäres Mass der Effizienz von Kampagnen zur Markenbildung ist tot. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der Medienagentur Starcom, des Behavioral-Targeting-Netzwerks Tacoda und des Webforschers Comscore.

 Der Klick als primäres Mass der Effizienz von Kampagnen zur Markenbildung ist tot. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der Medienagentur Starcom, des Behavioral-Targeting-Netzwerks Tacoda und des Webforschers Comscore. Die Untersuchung namens «Natural Born Clickers» kommt zum Ergebnis, dass eine sehr kleine Anzahl von Usern für den grössten Teil der Klicks in den USA verantwortlich ist: Die Hälfte aller erfassten Klicks auf Image-Werbeeinheiten gehen von einer kleiner Gruppe «atypischer» Benutzer aus. Diese gerade mal sechs Prozent der Gesamtheit aller Anwender verbringen insgesamt vier Mal mehr Zeit online als der Durchschnitt. Während dieser Zeit klicken diese zwischen 25 und 44 Jahren alten und eher aus finanzschwachen Haushalten stammenden Dauerklicker laut Studie auf alles, was ihnen vor die Nase kommt. Weil diese «Heavy Clickers» nicht repräsentativ für die breite Öffentlichkeit seien, sei die Verwendung der Klickrate als Handelswährung in der Internetwerbung nicht geeignet. Zudem hätten die Daten von Starcom keinen Zusammenhang zwischen der Branding-Wirkung der Image-Anzeigen und der Anzahl Klicks gezeigt, wie die Netzwoche berichtet.
Ganz abschaffen möchten die Studienersteller die Klickrate jedoch nicht. Der Klick könne weiterhin als relevantes Mass für Werbekampagnen mit direkter Reaktion (direct response advertising campaigns) dienen, so Erin Hunter von Comscore. Die Studie mache jedoch deutlich, dass die Klickrate das falsche Mass für die Effizienz einer Kampagne für den Markenaufbau sei.

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