Top 30 Innovation Award geht erstmals in die Schweiz

Das «Silicon Valley Technology Innovation & Entrepreneurship Forum» SVIEF verlieh dieses Wochenende dem Schweizer Mobile Technologie-Unternehmen Adello in Santa Clara den Top 30 Innovation Award 2015.

Adello wurde für die proprietäre Technologie ausgezeichnet, welche die mobile Werbung dank Data Science weiterführt. Das Schweizer Mobile Technologie-Unternehmen befasst sich mit der Effizienzsteigerung von mobilen Anzeigen, indem es mittels Machine Learning die passenden Kunden für den höchsten ROI identifiziert. Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situation: Die Nutzer sehen weniger Werbung, und die Werbetreibenden gewinnen bei gleichbleibendem Werbebudget mehr Kunden.

Der Schlüssel zum Erfolg ist die patentierte Echtzeit-Analyse-Plattform, welche jeden Tag Milliar-den von Ad-Impressions auswertet. Für jede Impression prüfen die Algorithmen tausende von Attributen, um in Echtzeit Vorhersagen zu treffen, wo die beste Conversion stattfinden wird. Jeder Schritt der Customer Journey wird gemessen und in das System zurückgespeist. Daraus ergibt sich ein selbstoptimierendes System, das aus jeder Anzeigenansicht, jeder Interaktion, jedem Website-Besuch und jedem Kauf dazulernt.

Jana Uhlig, CMO und Mitbegründerin von Adello, erklärt anlässlich der Preisverleihung: «Die Digitalisierung vermag dank der Verfügbarkeit von Daten und Technologien unsere Welt zu verändern. Die Werbeindustrie ist nur eine von vielen Branchen, welche disruptiv umgewandelt werden. Wir können die Welt verbessern, indem wir mit Hilfe von Daten und Data Science mit weniger mehr erreichen. Wir sind glücklich und fühlen uns geehrt, eines der Unternehmen zu sein, welche den SVIEF Award erhalten haben.»

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SVIEF-Award

Das «Silicon Valley Technology Innovation & Entrepreneurship Forum» SVIEF ist eine internationale Konfe-renz, welche sich auf Innovationen konzentriert. Die 5. SVIEF fand am 26. und 27. September im Santa Clara Convention Center statt und vereinigte über 100 hochkarätige Referenten, über 100 Tech-Aussteller und mehr als 10‘000 Teilnehmer.

Teaserbild: Svief.org

 

SBB und Infel: Neuer Glanz für das grösste Reisemagazin der Schweiz

Das Reisemagazin Via kommt ab sofort mit einem geschärften Profil und mehr Swissness in die Züge und in die Bahnhöfe.

Redaktionell und gestalterisch geschärfte Ausrichtung, bessere Haptik, Konzentration auf Kernwerte und Justierung der Zielgruppe: Via, das Reisemagazin von SBB und VöV kommt am Freitag, 2. Oktober, in einem veredelten Kleid daher. Die Herausgeber und Infel Corporate Media reagieren mit den Anpassungen auf die veränderten Lesegewohnheiten im Zeitalter mobilen Nachrichtenkonsums. «Wir glauben an die Zukunft des gedruckten Magazins. Unsere Kundinnen und Kunden lassen sich unterwegs gerne von guten Reisegeschichten und spannenden Porträts inspirieren und das nicht nur digital, sondern auch mit einem gedruckten Magazin», sagt Gerry Flückiger, Leiter Corporate Identity & Design bei der SBB. «Via konzentriert sich auf seine Herkunft und Stärken und macht sie in zeitgemässer Form erlebbar», meint Gert Schröder, Leiter Beratung und Redaktion bei Infel Corporate Media.

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Profilschärfung

Via konzentriert sich künftig auf die Zielgruppe der Reisenden über 40 Jahre. Konsequenterweise wurde auch das redaktionelle Angebot geschärft. Swissness, Tradition und Authentizität werden künftig konsequenter in die Ausrichtung der Beiträge einfliessen. Dieser Absicht kommen die Inhalte auch im überarbeiteten Layout nach: Die Bilder sind noch grosszügiger als bisher und zeigen eine Schweiz, die stolz sein darf auf ihre grossartigen Destinationen, ihre einzigartigen Landschaften und Traditionen. Diese Begeisterung will Via zu den Leserinnen und Lesern bringen – Reisen im Kopf befruchtet das Reisen in der Realität. Die neue Haptik trägt der Absicht Rechnung, den Kundinnen und Kunden einen Mehrwert zu bieten, der dem Serviceanspruch des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz gerecht wird.

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Das Projekt stösst auch beim Vermarktungspartner Publicitas auf grosse Akzeptanz: «Das Redesign ist ein Bekenntnis zum gedruckten Medium und stärkt die Position von Via im Anzeigenmarkt nachhaltig. Dies wird sich positiv auf die erfolgreiche Vermarktung des grössten Reisemagazins der Schweiz auswirken», sagt Evi Bossard, Head of Magazines bei Publicitas.

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Ab dem 2. Oktober liegt Via an rund 250 Bahnhöfen der deutschen und französischen Schweiz gratis in den roten Via-Dispensern und in den Schnellzügen der SBB auf. Via ist zudem unter Via.ch zu finden.

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Claudia Lässer lanciert multimediales Fitnesskonzept

Serranetga und Campari lancieren erste Instagram-Kampagne der Schweiz

Seit Mittwoch erlaubt Instagram auch Schweizer Werbetreibenden den Zugang zum Sozialen Netzwerk. Mit einer Kampagne für Aperol machen Serranetga und Campari als erste von dieser Möglichkeit gebrauch.

Die Agentur, welche bereits Facebook-Werbung und Real Time Advertising in die Schweiz brachte, lanciert gemeinsam mit Campari die schweizweit erste Kampagne auf Instagram. Unter dem Motto «Das Original» wird dem Instagram-Nutzer der unvergleichliche Aperol Spritz samt Mix-Anleitung angepriesen.

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Mit mehr als 400 Millionen aktiven Nutzern weltweit, 80 Millionen hochgeladenen Fotos und über 3,5 Milliarden Likes pro Tag ist Instagram das derzeit am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Welt. Seit gestern steht die Möglichkeit, auf Instagram Werbung zu platzieren, weltweit zur Verfügung, also auch in der Schweiz.

Maurizio Rugghia, Geschäftsführer von Serranetga: «Native Ads werden für Werbetreibende immer wichtiger, weil sie sich nahtlos in die User Experience einfügen und für hohe Akzeptanz und Wirkung sorgen. Instagram erzielt diesbezüglich unter den Social Networks einen absoluten Spitzenwert.»

Pierina Maibach, Marketing Manager bei Campari: «Campari sucht stets nach innovativen Methoden, um mit ihren Kunden in Dialog zu treten. Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit Serranetga als erster Brand in der Schweiz auf Instagram werberisch präsent zu sein.»
 

The House: Kampagne zur Lancierung vom Xing Stellenmarkt Schweiz

Pünktlich zur Kölner Branchenmesse «Zukunft Personal» hat The House für Xing eine Digital-Kampagne zur Bekanntmachung des neuen Xing Stellenmarktes konzipiert und realisiert.

In einem Bewerbungsprozess um die Konzeption und Umsetzung der Kommunikations- und Mediamassnahmen von Xing Schweiz, hat sich The House gegen mehrere Agenturen durchgesetzt. Zentraler Inhalt der realisierten Kampagne ist die Lokalisierung und Dramatisierung der Kernaussage «Jobs, die zum Leben passen». Der Fokus lag daher nicht nur auf der Anzahl offener Stellen in der Schweiz, sondern auch auf den Wünschen der Arbeitnehmer. Passend dazu bietet der XING Stellenmarkt die entsprechenden Such- und Filterfunktionen.

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Neben der Umsetzung umfangreicher HTML5- und Rich Media-Werbemittel sowie einer Landingpage , war The House für die Adaption des TV-Spots verantwortlich. Zusätzlich übernimmt die Agentur auch die Media-Services (Planung, Einkauf und Performance-Tracking) als integrierten Bestandteil des Dienstleistungsangebots. Weitere Aktivitäten sind in Planung.

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Verantwortlich bei Xing: Christoph Richter (Director Product E-Recruiting), Katharina Schultz-Ebert (Marketing), Maike Wendel (Marketing), Matthias Kupfer-Ruf und Jan Kowalsky (Brand Marketing), René Maeder (Geschäftsführer Schweiz). Verantwortlich bei The House: Grischa Rubinick (Executive Creative Director), David Roth (Creative Director Copy), Stephan Ziegler (Art Director Digital), Corinna Sitte und Kevin Perlinger (Screen Designer), Jasmin Kaltenegger (Head of Production), Johannes Leonhard (Senior Multimedia Producer), Guy Collé (Development), Stephan Suter (Media), Luzian Storrer (AdOperations), Sébastien Rouiller & Andreas Jorgella (Beratung).

Sechs Gründe für Social Media Advertising im B2B

Social-Media-Experte Uwe-Michael Sinn, Geschäftsführer von Rabbit Performance, zeigt sechs Gründe auf, warum die sozialen Medien bei Werbekampagnen von B2B-Unternehmen auf keinen Fall fehlen dürfen.

«B2B-Unternehmen unterschätzen immer noch die Bedeutung von Werbung in sozialen Netzwerken für Vertrieb und Marketing. Unternehmenspräsenzen auf Facebook, Xing, Twitter & Co. werden eher für die Reputation, für eine verbesserte Sichtbarkeit in den Suchergebnissen oder als Servicekanal genutzt», so Sinn.

1. Massenhaft Selektionskriterien

Nutzer von Social-Media-Plattformen geben viel über sich preis. Dementsprechend können Unternehmen die Zielgruppe, die eine bestimmte Werbung sehen soll, auswählen und die Anzeigen steuern (Targeting-Möglichkeiten). Auch Nischenzielgruppen lassen sich ohne Streuverluste adressieren. Weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu Display-Werbung entstehen keine Mehrkosten im Mediabudget, egal, wie viele Selektionskriterien für die Bildung der Zielgruppe genutzt werden.

2. Branding und Performance

Werbung auf Social-Media-Kanälen wirkt besonders gut in den frühen Phasen des Entscheidungsprozesses und ist damit ein ideales Instrument zur Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit, für den Imageaufbau oder zum konkreten Einstieg in den Salesfunnel. Social-Media-Werbung richtet sich im Vergleich zu Suchmaschinenwerbung eher an Zielgruppen, die ein latentes oder beständiges Interesse als ein akutes Bedürfnis haben.

3. Zwillinge von Bestandskunden

Unternehmen können Personen ansprechen, die ihren Bestandskunden ähnlich sind, beispielsweise hinsichtlich der Berufsgruppe, Position oder Interessen. Dazu werden Datensätze aus dem CRM oder der Website mit denen bei Facebook, Twitter & Co. abgeglichen. Im Fachjargon spricht man von statistischen Zwillingen oder Lookalikes. Dadurch können unter anderem qualitativ hochwertige Reichweiten aufgebaut, bestehende Kampagnen erweitert oder neue Leads gewonnen werden.

4. Komplexes schnell erklären

Die meisten Social-Media-Kanäle bieten Video-Werbeanzeigen. In bewegten Bildern lassen sich komplexe Sachverhalte oder Produkte einfacher und obendrein unterhaltsamer erklären als mit Bild oder Text. Darüber hinaus ist die Ansprache der Zielkunden emotionaler.

5. Retargeting- und integrierte Kampagnen

Über Social-Media-Kanäle können Werbungtreibende Onlinenutzer, die beispielsweise die Unternehmenswebsite schon einmal besucht haben, mit passenden Angeboten wieder anzusprechen (Retargeting). Verknüpft man mehrere Kanäle innerhalb einer Kampagne, erhöht sich der Werbedruck, und die Conversion wird wahrscheinlicher.

6. Längerer Kontakt

Custom Audiences, also vom Werbungtreibenden selbst erstellte Zielgruppen, bieten eine «längere Speicherung» des Kontakts. Cookies im Browser haben oft nur eine aktive Nutzungszeit von zwei bis drei Wochen. Beim Social Media Advertising hingegen dauert es bis zu 180 Tage, bis der Kontakt zur User-ID verloren geht. Je mehr Touchpoints es mit der User-ID gibt, desto öfter wird ein erneutes Markieren möglich, und der Kontakt bleibt länger erhalten.

Was Unternehmen über Werbekampagnen auf Facebook, Twitter, Youtube, Xing, LinkedIn, Pinterest und Instagram wissen sollten, erklärt Rabbit Performance im neuen Whitepaper «Social Media Advertising kompakt: Kanäle und Zielgruppen im Überblick». Das Whitepaper ist unter Rabbit-performance.de/social-media-advertising gegen Kontaktdaten verfügbar.

Infografik Social Media Advertising:

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Zu guter Letzt: Sprachloser Sprecher

Footballstar Marshawn Lynch hat eingewilligt, neuer Pepsi-Sprecher zu werden. Unter der Bedingung, nicht sprechen zu müssen.

Was in der Realität etwas schwierig werden dürfte, funktioniert im Spot von BBDO New York hervorragend. Das Resultat dauert 30 Sekunden und ist sogar erfrischender als Pepsi. Um einen Werbeauftritt zu mögen, spielt es manchmal gar keine Rolle, ob man das Testimonial kennt. Und falls Sie Marshawn Lynch kennen – umso besser. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=jzTCPx_fsPs

Republica: Internationale Kampagne für BE! Tourismus und Skywork Airlines

Wer nach Bern fliegt, landet im Urlaub. Unter diesem Motto hat Republica für BE! Tourismus und Skywork Airlines eine gemeinsame internationale Kampagne realisiert.

Sie bewirbt mit eingängigen Visuals Direktflüge nach Bern, die Fluggäste näher zu einer Vielzahl von Feriendestinationen bringen als über jeden anderen Schweizer Flughafen.

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Der Regionalflughafen Bern in Belp wird von Skywork Airlines direkt von 19 Städten in ganz Europa angeflogen. Er liegt nicht nur näher bei einer Vielzahl touristischer Destinationen als jeder andere Flughafen. Seine kompakte Grösse erlaubt auch eine rasche Abfertigung. Wer nach Bern fliegt, landet somit direkt im Urlaub in der Region Bern-Berner Oberland.

Beruhend auf diesem Insight hat die Berner Kreativagentur im Auftrag ihrer Kunden BE! Tourismus – der Tourismusvermarkterin des Kantons Bern – und Skywork Airlines eine internationale Kampagne für Flüge nach Bern konzipiert. Das Visual für verschiedene Destinationen im Ferienparadies Berner Oberland, wie zum Beispiel die Jungfrau Region, rollt den Fluggästen den grünen Teppich aus. Das Sujet zur Bewerbung der Weltkulturerbe-Stadt Bern einen ebensolchen aus Kopfsteinpflaster. Mit dem thematischen Teppich werden nicht nur die Vorzüge und die Nähe der touristischen Destinationen aufgezeigt, sondern auch das herzliche Willkommen im Kanton Bern und die Qualität von Skywork Airlines.

Die Kampagne ist seit dem Frühsommer in Form von Inseraten, Bannern und Promoaktionen in den Märkten Deutschland, Holland und England mit Fokus auf den jeweiligen Abflugsort im Einsatz. Sie wird im Winter mit neuen Sujets fortgesetzt.

Verantwortlich bei BE! Tourismus: Harry John (Direktor), Catherine Raemy (Marketing Manager). Verantwortlich bei Skywork Airlines: Martin Inäbnit (CEO), Myriam Schneider (Key Account & Sales Manager) Franziska Meyer (Marketing).Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan (Creative Direction, Art Direction), Andreas Szentkuti (Text), Nadia Jost/Aline Windler (Grafik), Gary Jude (Digital Artist), Daniela Zehr/Fabio Zahnd (Beratung), Eliane Clerc (Fotografie).
 

Amag fährt die VW-Werbung herunter

Der VW-Importeur Amag fährt die Werbung für seine Autos in der Schweiz herunter. Die Reklame in Druck-Produkten und am Fernsehen wurde gestoppt. Die Online-Werbung wurde «vorübergehend runtergefahren», teilte der Importeur am Mittwoch mit.

Die Lancierung für den neuen Wagen Touran sei normal durchgeführt worden, heisst es in einer Amag-Mitteilung auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Markteinführung des Typs erfolgte im September. Die für die aktuellen Werbemassnahmen vorgesehenen Mittel würden in eine neue Kampagne gesteckt. Diese soll auf «die aktuellen Vorfälle Bezug» nehmen, wobei offenbar der Skandal um die Abgas-Tricksereien gemeint ist. Diese Kampagne sei aktuell in Arbeit. «Dies erfolgt aus Respekt gegenüber der Öffentlichkeit – aktuell stehen wichtigere Themen an», heisst es in der Amag-Mitteilung weiter. (SDA)

Springer baut mit Millionen-Übernahme Digitalgeschäft aus

Kurz nach der gescheiterten Übernahme der Financial Times stemmt der Axel Springer Verlag einen anderen grossen Zukauf auf dem englischsprachigen Markt.

Der Verlag erhöht seine Anteile an dem US-Wirtschafts-und Nachrichtenportal Business Insider von rund neun auf etwa 97 Prozent. Das lassen sich die Deutschen 343 Millionen Dollar kosten. «Mit dem Erwerb von Business Insider setzen wir unsere digitale Wachstumsstrategie fort und investieren wie angekündigt in digitale journalistische Unternehmen im anglo-amerikanischen Raum», sagte Springer-Chef Mathias Döpfner. Die übrigen drei Prozent hält künftig Amazon-Chef Jeff Bezos über eine Investmentfirma. Durch die Übernahme erhöht der Herausgeber von Bild und Welt nach eigenen Angaben seine globale digitale Reichweite auf rund 200 Millionen Leser. Axel Springer steige damit in den Kreis der sechs reichweitenstärksten Digital-Verlagen der Welt auf.

Der 2007 gegründete Business Insider mit Sitz in New York und seinen gut 325 Beschäftigten sei mit weltweit 76 Millionen Nutzern (Unique Visitors) monatlich eines der führenden Wirtschaftsportale. Es habe neue Massstäbe im digitalen Wirtschaftsjournalismus gesetzt, sagte Döpfner. Gründer und Chefredakteur Henry Blodget und Julie Hansen, Chief Operating Officer und President, sollen Business Insider auch zukünftig in den aktuellen Funktionen leiten. (SDA)

Rausch: TV-Spot und neue Website zum Jubiläum

Rausch produzierte mit Shining Pictures zum 125-Jahr-Jubiläum einen TV Spot und ging mit einer neuen Website online.

Rausch wird 125 Jahre alt und gilt als Erfinder des ersten Flüssigshampoo. Das Kreuzlinger Familienunternehmen behauptet sich erfolgreich im internationalen hart umkämpften Kosmetikmarkt. Die Firmenphilosophie ist geblieben: «Die Kraft der Kräuter für Haut und Haar»  Und so bedient sich Rausch auch der Klaviatur der Marketingkommunikation im klassischen Sinn. Die neue Website Rausch.ch mit integriertem Webshop informiert und verkauft, der neue Bewegbild-Auftritt in TV und Internet emotionalisiert. Eine Kampagne die zum Unternehmen passt: Ehrlich, schnörkellos und bodenständig. «Schliesslich ist eine Marke wie ein guter  Freund. Ich kenne Dich, ich mag Dich, ich vertraue Dir», meint Marco Baumann.

https://vimeo.com/140635119

Verantwortlich bei Rausch, Kreuzlingen: Marco Baumann (Inhaber und Geschäftsführer); Lucas Baumann (Leiter Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Core Strategy Works: Erich Baumgartner (Inhaber und Geschäftsführer). Verantwortlich bei Shining Pictures: Luke Frieden (Buch und Regie); Michi Saxer (Kamera); Fredrik Strömberg (Musik); Sophie Toth (Line Producing); Stefan Bircher (Executive Producing).

 

Bund will minimale Internet-Übertragungsrate per 2018 erhöhen

Die garantierte Datenübertragungsrate der Schweizer Internetanschlüsse soll erneut erhöht werden. Das schlägt das Bakom für die Grundversorgung ab 2018 vor. Im Preis für das Festnetzabo sollen zudem alle Anrufe ins Schweizer Fest- und Mobilnetz inbegriffen sein.

Die garantierte Übertragungsrate für das Herunterladen im Internet soll 3000 Kilobite pro Sekunde (Kbit/s) betragen, für das Heraufladen der Daten 300 Kbit/s. Seit Anfang Jahr ist die Mindestübertragungsrate auf 2000/200 Kbit/s festgesetzt. Die Erhöhung der Rate garantiere die Teilnahme am sozialen und wirtschaftlichen Leben für die gesamte Bevölkerung in allen Landesteilen, schreibt das Bakom im am Dienstag veröffentlichten Entwurf für die Revision der Verordnung über Fernmeldedienste (FDV). Diese Übertragungsrate entspreche der voraussichtlichen Evolution und sei ausreichend, um sämtliche Grundversorgungsdienste in guter Qualität zu gewährleisten. Die Rate entspricht gemäss Bakom einem «Spitzenwert» im europäischen Vergleich der Grundversorgung. Die Swisscom verfügt bis Ende 2017 über die Konzession für diese Grundversorgung.

Anrufe auf Fest- und Mobilnetz inbegriffen

Das Bakom schlägt im Entwurf für die Konzession ab 2018 auch vor, dass für einen Internetzugang keine Telefonleitung mehr nötig sein soll. Im Preis für ein Festnetzabonnement müssen gemäss Entwurf künftig sämtliche Anrufe ins schweizerische Fest- und Mobilfunknetz inbegriffen sein. Der Abopreis soll höchstens 27.20 Franken pro Monat betragen. Für das Gesamtangebot Telefon/Internet soll sich der Höchstpreis auf 58.75 Franken pro Monat belaufen. Ein reiner Internetzugang soll mit 44.85 Franken pro Monat zu Buche schlagen.

IP-Telefonie soll Standard werden

Das Bakom will, dass der Konzessionär der Grundversorgung in Zukunft die traditionellen Analog- und Digitalanschlüsse (ISDN) nicht mehr anbieten muss. Ein multifunktionaler Breitbandanschluss soll diese Anschlusstypen ersetzen. Der Breitbandanschluss wird auf dem Internet-Protokoll (IP) basieren. Die Entwicklung der Technologien und Fernmeldedienste fördere die Umstellung der Telekommunikationsnetze auf die IP-Technologie, erläutert das Bundesamt für Kommunikation. (SDA)

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