Swisscom inspiriert mit neuer Kommunikationsplattform

Mit der neuen Plattform «Storys» möchte Swisscom ihre Kunden inspirieren, die Schweiz als das «Land der Möglichkeiten» für sich zu entdecken. Nah am Leser und mitten im Herzen der modernen, digitalen Schweiz.

Swisscom setzt sich für eine vernetzte Schweiz ein, damit Möglichkeiten Wirklichkeit werden. Mit verschiedenen Ideen und Lösungen möchte Swisscom das Potenzial, das in jedem einzelnen steckt, wecken und ihn inspirieren, Teil des Landes der Möglichkeiten zu werden. Dieses Vorhaben erhält nun einen eigenen Auftritt: Swisscom Storys.

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Auf Swisscom.ch/storys zeigen redaktionell und multimedial erzählte Geschichten den Lesern die vielfältigen Möglichkeiten in einer sich digitalisierenden Welt auf. Mit einer optimistischen Haltung und aus einer überraschenden Perspektive heraus gestaltet die Redaktion ihre Beiträge rund um das digitale Leben, Technologie, Nachhaltigkeit und modernes Arbeiten. «Storys ist unser Bekenntnis zu Storytelling: wir möchten für die Schweiz Sorge tragen und anregen, sich mit dem digitalen Leben auseinanderzusetzen. Dabei inspirieren wir die Leserinnen und Leser mit uns das Land der Möglichkeiten zu entdecken und die Zukunft zu gestalten», so Tim Alexander, Leiter Marken- und Marketingkommunikation Swisscom.

Swisscom will mit Storys spannende Geschichten aus der digitalen Welt von heute und morgen erzählen und überraschende Einblicke ins Unternehmen Swisscom bieten. Zum Beispiel zeigt ein Video, wie der Arbeitsalltag in den mit Breitbandanschlüssen ausgestatteten Mittellegi- und Concordia-Berghütten aussieht oder wie ein Bauer arbeitet, der seinen Hof ausschliesslich mit digitalen Mitteln bewirtschaftet. Daneben gibt es auch Tipps und Tricks fürs digitale Leben sowie kurzweilige Kolumnen und Beiträge von renommierten Gastautoren.

Storys wird vorerst auf Deutsch und ab Oktober auch auf Französisch lanciert. Darum läuft die Plattform vorerst unter der Beta-Marke «Nova». Willkommen im Land der Möglichkeiten.

Verantworlichkeiten: TNT-Graphics/Redact (Redaktion/Texte); Redact (Produktion); Emoticom (Technische Umsetzung); Rod (PR Umsetzungen).

 

Ringier übernimmt die Vermarktung von S1

Der Schweizer TV-Sender S1 wird ab 2016 nicht mehr von Publicitas, sondern von Ringier TV vermarktet. Ringier und S1 stellen laut Mitteilung einen reibungslosen Übergang für alle Kunden sicher.

Die TV-Vermarktung von Ringier betreut ab 2016 den Schweizer TV-Sender S1. Damit macht Ringier neben der Vermarktung von TF1, TMC und NT1 einen ersten Schritt in die Deutschschweiz. «Wir sind vom Sender und seiner Entwicklung sehr angetan und freuen uns auf die Zusammenarbeit», sagt Daniel Gauchat, Leiter TV-Vermarktung bei Ringier. Um die Kontinuität zu gewährleisten, wird Goce Nikoloski, bisher bei der Publicitas für S1 verantwortlich, zu Ringier wechseln und so für den Know-how Transfer und Kontinuität sorgen.

«Ringier hat in den letzten Jahren mit den französischen Sendern ihre Vermarktungskompetenz bewiesen. Wir freuen uns, mit Ringier einen Partner zu haben, der unsere Erfolgsgeschichte weiterführt und sicherstellt, dass für die Buchungseröffnung alles perfekt funktioniert», freut sich Hardy Lussi, Geschäftsführer von S1.

S1 ging im Oktober 2013 auf Sendung und wurde seither von Publicitas vermarktet (Werbewoche.ch berichtete).

Zu guter Letzt: Auffallen ist alles

Die Logos von Death-Metal-Bands sehen alle ähnlich aus. Bis auf eines. Ein Festival hat es sich für einen viralen Coup zunutze gemacht und steht zusammen mit der Band plötzlich im Mittelpunkt.

Bei Death Metal klingt nicht nur alles gleich, es sieht auch alles gleich aus. Zumindest für Aussenstehende, die mit dem Genre nicht vertraut sind. Die Lieder lassen sich für ungeübte Ohren kaum unterscheiden, die Logos für ungeübte Augen noch weniger. Eine Ausnahme bildet da die schottische Band «Party Cannon». Sie hat im Vergleich zur restlichen Szene nicht nur einen ziemlich lieblichen Namen, sondern vor allem auch ein äusserst liebliches Bandlogo. Es erinnert eigentlich eher an einen Spielzeugladen oder Kindergeburtstag, als an Tod und Verderben. Auch ohne Farben. So hat es das «Bay Area Deathfest 2»-Festival eigentlich aufs offizielle Plakat gedruckt. Viral ging aber dann erst die ebenfalls in Umlauf gebrachte farbige Version:

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Und wenn plötzlich Seiten wie Buzzfeed.com oder Drlima.net das Thema aufgreifen, ist der virale Coup perfekt. Für Festival und Band. Denn die Band, so liest man, soll eigentlich gar nicht so gut sein. Musikalisch. Aber punkto Marketing können sich die anderen Bands noch eine dicke, bunte Scheibe ohne verschnörkelte Tribals abschneiden. (hae)

Hier noch eine Hörprobe:

 

Déformation professionelle – Berufskrankheiten in Werbung und Marketing

Axel Eckstein, Executive Creative Director bei Leo Burnett Schweiz, schreibt in der Werbewoche über Pathologisches in Werbung und Marketing. In der fünfzehnten Folge: Grauer Star (celebriti invisibilis).

Beschreibung

Einen Prominenten, der weniger bekannt ist, als die Marke, für die er wirbt, bezeichnen wir als grauen Star. Durch diese Konstellation kann der Promi in seltenen Fällen vom C-Typ zum A-Typ mutieren. Im Gros der Fälle aber kommt es zu einer wechselseitigen Image-Trübung bis hin zum totalen Verlust des Markenbildes.

Geschichte

Die Krankheit ist seit der Frühzeit der Werbung belegt. Schon damals beobachtete man den sogenannten Vampir-Effekt, der Testimonials wie ­Napoleon und Mozart aufwertete, die von ihnen beworbenen Produkte aber schwächte. Napoleonschnitten und Mozartkugeln sind heute bestenfalls ein Gattungsbegriff.

Symptome

Der graue Star kann in jedem Alter auftreten. In jungen Jahren zählen Miss-Wahl-Kandidatinnen und Youtube-Blogger zu den Angesprochenen, ­später auch ehemalige TV-Ansager oder Skirennläufer. Das massive Auftreten des grauen Stars hat sich von On-Pack-Stickern zu Instagram verlagert. Als typisches Endorsement gelten Selbstporträts neben Kraftfahrzeugen (#lovethiscar) oder Kalt­getränken (#myfavouritedrink).

Diagnose

Die geringe Erkennbarkeit der Testimonials erschwert die Feststellung der Krankheit. Der Abgleich mit der Teilnehmerliste des Dschungelcamps hat sich international als Indikator durchgesetzt. Zu den häufigsten Methoden, einen grauen Star sichtbar zu machen, gehört die Nennung seines Namens unter seinem Foto.

Bisher erschienen:

Kampagnenbruch (damnatio memoriae)
Ordnungszwang (normomanie)
Kunde-Staupe (procure distemper)
Director’s Cut (conceptus amputatis)
Lach-Stau (risum interrupta)
Vorzeitiger Markenerguss (ejaculatio logo praecox)
Ideen-Wundliegen (decubitus idea)
Panisch-progressive Störung (morbus pendulum)
Margenentzündung (gastritis profit)
Erfolgsschielen (strabismus successus)
Goldfieber (febre auri)
Platitourette (repetitio nausea)
Visueller Fetischismus (stimulus best practice)
Probonose (thrombosis facsimile)

Martin Sturzenegger ist neuer Präsident des Vereins Grand Tour of Switzerland

Der Verein Grand Tour of Switzerland hat einen neuen Präsidenten: Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus, übernimmt das Amt ab sofort.

Die Mitglieder des Trägervereins der Grand Tour of Switzerland haben am 2. Oktober 2015 Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus und bereits bisher Mitglied des Vorstands, an die Spitze des Vereins gewählt. Nötig wurde die Neuwahl, nachdem Vorgänger Gaudenz Thoma Graubünden Ferien und somit die Tourismusbranche verlassen hatte. Ausserdem ist Marcelline Kuonen, Leiterin Tourismus bei Valais/Wallis Promotion, in den Vorstand gewählt worden. Damit ist dieser wieder vollzählig.

Zweck des Vereins ist die Bündelung der Interessen, die Aufrechterhaltung der Route und die Sicherung der finanziellen Mittel, damit die Rundreise gepflegt und vermarktet werden kann. Die touristische Regionaldirektoren-Konferenz (RDK) bildet die Trägerschaft des Vereins. Die Geschäftsstelle in der Person von Maria Sägesser ist seit September 2014 bei Schweiz Tourismus angesiedelt. Die nationale Marketingorganisation vermarktet die Grand Tour of Switzerland im Rahmen ihrer Sommerkampagnen 2015 und 2016 schweiz- und weltweit.

Smartphone-Nutzung beim Einkaufsbummel bleibt für Mehrheit der Verbraucher unverzichtbar

Die meisten deutschen Verbraucher verwenden ihr Smartphone und Tablet immer öfter zur Produktrecherche und für Preisvergleiche direkt im Ladengeschäft. 72 Prozent lassen laut Studie ihr Kaufverhalten durch die mobilen Alleskönner gravierend beeinflussen.

Bereits ein Drittel der Verbraucher gibt an, Smartphones für Bezahlvorgänge nutzen zu wollen. Diese Ergebnisse gehen aus der Studie «Connected Commerce 2015» der Digitalagentur Digitas LBI hervor, für die über 1000 deutsche Verbraucher zu ihrem Kaufverhalten durch das Marktforschungsinstitut IFOP befragt wurden.

«Die deutschen Verbraucher setzen ihr Smartphone zur Unterstützung beim alltäglichen Einkaufsbummel ein. So verschaffen sie sich vor dem eigentlichen Produktkauf persönliche Vorteile durch Produktrecherchen und Preisvergleiche, holen die Meinung von Freunden und Bekannten ein und informieren sich im Internet über von unabhängige Kundenrezensionen», sagt Anke Herbener, CEO von Digitas LBI in Deutschland und der Schweiz. «Der Einzelhandel darf dieses neue Kaufverhalten nicht länger ignorieren und sollte die Digitalisierung der Verbraucher als echte Chance wahrnehmen. Getreu des Omni-Channel-Prinzips sollten die Kunden jederzeit und an jedem Ort von Marken und den Einzelhändlern begeistert werden. Einen Weg in die digitale Zukunft ebnet dabei die konsequente Einführung von Mobile-Payment-Lösungen als alternative Bezahlvorgänge. Mit Einfachheit in puncto der Bedienbarkeit von Smartphone-Apps und Mobile Payment lässt sich die Kaufentscheidung von digital affinen Kunden im Geschäft positiv steigern.»

Smartphones beeinflussen gravierend das Kaufverhalten

Immer häufiger informieren sich die Kunden über mobile Endgeräte über Produktinformationen noch vor dem Gang zur Kasse. Die Hälfte der Konsumenten (51 Prozent) recherchiert gezielt nach Produktinformationen auf dem Smartphone, während Sie sich in einem Geschäft befinden. Gegenüber dem Vorjahr steigt dieser Anteil um rund 19 Prozent. Die Nutzung von Tablets fällt bei nur 16 Prozent der Verbraucher zwar deutlich geringer aus, hat sich aber im Vorjahresvergleich verdoppelt.

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Von allen Befragten bestätigen 72 Prozent, dass sich ihr Kaufverhalten im Geschäft durch Smartphones grundsätzlich verändert hat. 35 Prozent der Konsumenten geben an, ihr mobiles Endgerät häufig und «mit Sicherheit» zur Produktrecherche und für Preisvergleiche zu nutzen, sobald sie sich in einem Geschäft befinden. Bei Frauen zeigt sich mit 36 Prozent eine etwas deutlichere Ausprägung dieses Kaufverhaltens als bei Männern (33 Prozent). Fast jeder zweite Verbraucher aus der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen (46 Prozent) benutzt Smartphones im Kaufprozess mit Selbstverständlichkeit.

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Grosses Potenzial für Mobile Payment

Laut der Studie ist mobiles Bezahlen in den Geschäften unter den Verbrauchern weitestgehend noch nicht verbreitet. 91 Prozent haben noch nie ihr Smartphone für Bezahlvorgänge an der Kasse genutzt, obwohl 53 Prozent dafür ausgerüstete Smartphones besitzen. Sollte aber mobiles Bezahlen in Zukunft populärer werden, können sich bereits heute mehr als ein Drittel der Verbraucher (34 Prozent) vorstellen, Mobile-Payment als alternative Bezahlvorgänge zu nutzen.

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Kunden holen Meinung ihrer Freunde gezielt per Smartphone im Geschäft ein

Die wichtigste Aufgabe im Geschäft übernehmen mobile Endgeräte bislang durch die Meinungsbildung. 42 Prozent der Verbraucher geben an, ihre Freunde und Familienangehörige zu dem jeweiligen Produkt über eine Messenger-App zu befragen. Fast jeder Zehnte (9 Prozent) macht dies häufig. Weitere 41 Prozent senden dazu ein Foto an die Freunde, während 34 Prozent über das mobile Internet nach weiterführenden Produktdetails und Kundenrezensionen suchen. Der Preisvergleich steht gleichermassen für 41 Prozent im Vordergrund der Smartphone-Nutzung im Geschäft, bei 11 Prozent erfolgt dies regelmässig vor dem Produktkauf. Ein Drittel (33 Prozent) verwendet dafür nicht die Suchfunktionen über den Browser, sondern setzt eine Smartphone-App von Online-Händlern oder den Handelsketten ein.

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Verbraucher nutzen Online-Produktrezensionen vor dem Produktkauf

Kundenrezensionen in Online-Shops oder auf Produktseiten der Händler gelten auch vor Ort in den Geschäften als signifikante Informationsquelle für die Konsumenten. 76 Prozent der 18 bis 34-jährigen Verbraucher lesen vor dem Produktkauf die Berichte und Rezensionen anderer Käufer. Bereits 36 Prozent von ihnen informieren sich so direkt im Ladengeschäft. Insgesamt informieren sich 61 Prozent aller Konsumenten vor dem Kauf über das jeweilige Produkt im Netz, 23 Prozent greifen dazu auf ihr Smartphone im Geschäft zurück.

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Methodische Hinweise

Die Studie «Connected Commerce 2015» von Digitas LBI wird in insgesamt 17 Ländern durchgeführt, darunter Australien, Belgien, China, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Hongkong, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Singapur, Spanien, Schweden, Vereinigte Arabische Emirate und USA. Die aktuelle Befragung wurde von durch das französische Meinungs- und Marktforschungsinstitut IFOP mit einer Stichprobengrösse von 1000 Internetnutzern in jedem Land im Alter ab 18 Jahren durchgeführt. Weiterführende Details zur Studie hier.

Studie: Online-User wollen Personal Shopping

Eine von Outfittery in Auftrag gegebene GfK-Studie zum Thema Curated Shopping zeigt: Jeder dritte Online-User möchte künftig Personal Shopping nutzen. Zwei Drittel der aktuellen Nutzer sind männlich.

Das Marktforschungsinstitut GfK untersuchte im Auftrag von Outfittery den Personal Shopping-Markt. Im Rahmen der repräsentativen Studie wurden insgesamt 1605 Online-User in Deutschland befragt. Die Studie zeigt, dass über 80 Prozent der Personal Shopping-Nutzer diesen Service auch wieder nutzen möchten – Konsumenten schätzen diese Service-Leistung. Auch diejenigen, die Personal Shopping noch nicht nutzen, haben grosses Interesse daran: Jeder dritte Online-User möchte künftig so einen Service nutzen. Die Studie gibt zudem Auskunft über die aktuelle Nutzung bei Männern und Frauen: Gut zehn Prozent der Männer haben bereits einen Personal Shopping Service genutzt. Bei Frauen sind es nur knapp sechs Prozent. Im Ergebnis nutzen damit zwei Drittel mehr Männer als Frauen Personal Shopping. Insgesamt nehmen rund sechs Prozent der Online-Bevölkerung bisher das kuratierte Einkaufen in Anspruch. Auch der Bekanntheitsgrad der Marktteilnehmer sowie das Einkaufsverhalten wurden abgefragt.
Sankt Gallen, 5. Oktober 2015. Die GfK untersuchte neben Bekanntheit und Nutzung von Personal Shopping Services auch das Marktpotenzial sowie das unterschiedliche Konsumverhalten von Männern und Frauen.

Hier die Studienergebnisse:

Das Marktpotenzial von Personal Shopping:

Das Marktpotenzial ist enorm: Rund ein Drittel der befragten Männer und Frauen, die Personal Shopping noch nicht ausprobiert haben, geben an, diese neue Art des Onlineshoppings interessant zu finden und künftig nutzen zu wollen. 80 Prozent der bisherigen Nutzer bejahen zudem, diese Dienstleistung wieder nutzen zu wollen. Diejenigen, die sich nicht für Personal Shopping interessieren, geben folgende Beweggründe an: Bei Männern dominiert generelles Desinteresse an Mode (26 Prozent); Frauen gehen in erster Linie lieber selbst einkaufen (31 Prozent).

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Personal Shopping bei Männern aktuell verbreiteter:

Das sogenannte kuratierte Einkaufen oder «Personal Shopping» basiert auf der Idee, die Kunden persönlich durch professionelle Stilexperten zu beraten und ihnen den Modeeinkauf zu erleichtern oder ganz abzunehmen. Eine Idee, die bei Männern gut ankommt, wie die Nutzungszahlen (siehe oben) zeigen. Warum das so ist, erklärt die unterschiedliche Einstellung von Frauen und Männern in puncto Shopping. Hier zeigt die Studie, dass 31 Prozent der Männer den Kauf von Kleidung oder die Wahl des Outfits als stressig empfinden. 22 Prozent finden es aufwändig, sich durch die vielen unterschiedlichen Angebote zu wühlen. Frauen scheint das weniger zu stören. 27 Prozent geben an, gerne ausgiebig shoppen zu gehen.

Bekanntheit und Marktteilnehmer:

Der mit Abstand bekannteste Personal Shopping Service ist zugleich der Pionier im kuratierten Einkaufen: 32 Prozent der Männer kennen Outfittery. Und sogar unter den Frauen ist das Berliner Start-up am bekanntesten, obwohl es seinen Service bisher nur Männern anbietet. 16 Prozent der Frauen kennen Outfittery. Andere Marktteilnehmer erreichen bei Frauen nur einstellige Bekanntheitswerte. Ein ähnliches Bild auch bei den männlichen Online-Usern. Lediglich ein Anbieter erzielt hier einen knapp halb so hohen Bekanntheitswert (15 Prozent) wie Outfittery (32 Prozent). In der gestützten Befragung wurde die Bekanntheit aller auf dem Markt tätigen deutschen Unternehmen abgefragt.

Unterschiedliches Kaufverhalten Männer und Frauen:

Frauen sind «Lust-Shopper»: 27 Prozent gaben an, gerne ausgiebig zu shoppen und 24 Prozent sehen im Einkaufen sogar ein Freizeitvergnügen. Nur knapp die Hälfte der Männer teilt diese Einstellung: Lediglich 13 Prozent gaben an, ausgiebig shoppen zu gehen und nur gut 11 Prozent sehen darin ein Freizeitvergnügen.

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Erste valide Zahlen zur Reichweitenmessung von DOOH in der Schweiz

Im Rahmen des IGEM-Insiderlunch bei Goldbach Media in Küsnacht wurde die erste Studie zu digitaler Aussenwerbung in der Schweiz präsentiert: «Digital out of Home (DOOH) Audience Measurement».

Das Ziel der Studie war, mit zuverlässigen und beglaubigten Daten Planungsgrundlagen und Planungssicherheit für Agenturen und Kunden zu schaffen, die das aufstrebende Medium einsetzen oder zukünftig einsetzen möchten. Die Studie startete im April 2015. Sie lief über einen Zeitraum von drei Monaten und war in zwei Module gegliedert: In einer umfassenden Onlinebefragung mit rund 3000 Interviews wurden Daten zur Bestimmung der Nettoreichweite gesammelt. Gleichzeitig wurden an verschiedenen Standorten über 3400 Face-to-Face-Interviews durchgeführt, um die Bruttokontakte vor Ort zu erheben. Dabei beschränkte sich die Befragung an den Touchpoints auf Besucher zwischen 15 und 74 Jahren. Anschliessend wurden die Ergebnisse beider Module miteinander abgeglichen und segmentiert. So entstanden vielseitig nutzbare Mediendaten, die mit Blick auf eine Vielzahl von Variablen ausgewertet werden können, zum Beispiel auf Alter, Geschlecht, Haushaltsführung, Erwerbssituation, Touchpoint, Netzwerk, Stadt/Land, Wochentage und Tageszeit.

«Diese breite, empirische Basis aus validen, repräsentativ erhobenen Daten kombiniert die DOOH-Studie mit den relevanten leistungswertbeschreibenden Parametern der in der Schweiz buchbaren digitalen Netze so, dass eine flexible, moderne und detaillierte Planung des Werbeeinsatzes in den Dimensionen Reichweite, Kontakte, OTS und GRP auf ihnen möglich wird», erläutert Bettina Hoffmann, COO Audience Measurement der GfK. «Durch die elegante Verknüpfung von Empirie und Netzkennwerten ist es auch in der Zukunft möglich, veränderte und erweiterte Netzkonfigurationen in den Fundus der Studie zu übernehmen. Mit dieser Verknüpfung kann insbesondere die Dynamik der elektronischen OOH Werbung, die in der Zukunft zu erwarten ist, adäquat und zeitnah abgebildet werden.»

In Auftrag gegeben wurde die Studie von der IG DOOH, der Schweizer Dachorganisation für die Förderung und Interessenvertretung der digitalen Aussenwerbung; durchgeführt wurde sie vom Marktforschungsunternehmen GfK, der Europäischen Dachorganisation der digitalen Aussenwerber (OVAB), dem Kunden Mazda und dessen Medienagentur Mindshare. Insgesamt zehn Netzwerke nahmen an der Studie teil: Amscreen BP, Amscreen Socar, Canal Poste, Mediamarkt TV, melectronics TV, Migrol, migrolino, Neo Malls, Tamoil, TPG Pub. So konnte die Wirkung von DOOH an sechs unterschiedlichen Touchpoints erfasst werden, nämlich an Zapfsäulen, in Shops, Poststellen, Malls, Fachmärkten sowie Öffentlichen Verkehrsmitteln.

In Deutschland wurde die Studie bereits mehrmals erfolgreich durchgeführt und lieferte wertvolle Ergebnisse. Die Organisatoren in der Schweiz sind davon überzeugt, dass «DOOH Audience Measurement» auch hier ein Gewinn für die Werbeindustrie ist. «Die Digitalisierung der OOH Industrie nimmt immer stärker zu und bietet vielseitige Möglichkeiten, von denen Werber und letztendlich auch die Gesellschaft profitieren können», ist sich Christian Vaglio-Giors von Neoadvertising sicher. «IG DOOH hat mit dieser Studie einen ersten Schritt unternommen, die Reichweite und Effektivität dieser neuen Medien zu erfassen und trägt so dazu bei, OOH Werbemittel in eine neue Ära zu transportieren.»

Auch Svetlana Savatic, Manager Client Leadership bei Mindshare, ist vom Nutzen der Studie überzeugt: «Als Agentur sind wir ständig bestrebt, neue Wege zu gehen. No Risk, no fun gilt hier nicht! Begleitende Forschung ist wichtig. Wir wollen unsere Planung mit Zahlen untermauern und somit auch unter Beweis stellen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns und dem Kunden, zukünftige Kampagnen zu optimieren.» (afh)

Präsentation «DOOH Audience Measurement 2015» (PDF)
 

Wirz Wietlisbach Dialog: Neuen Namen für Schweizer Hilfswerk kreiert

Die Non-Profit-Organisation «Wasser für die Dritte Welt» ist ein kleines Zewozertifiziertes Schweizer Hilfswerk und engagiert sich seit 1998 für kleinbäuerliche Existenzsicherung. Die Organisation beauftragte Wirz Wietlisbach Dialog, nach einem neuen Namen zu suchen.

Grund: Der Begriff «Dritte Welt» wird immer weniger verwendet und ist im Alltagsgebrauch negativ assoziiert und stigmatisiert. Die Anforderungen an den neuen Namen für das Hilfswerk waren so klar wie kompliziert: Er sollte kurz, eingängig, unbehaftet und mit hohem Wiedererkennungswert sein, eine eindeutige Identität ohne zusätzlichen Erklärungsbedarf schaffen und trotzdem Symbolkraft haben, die aktuelle Tätigkeit ausdrücken, aber auch für zukünftige Weiterentwicklungen funktionieren, international verständlich sein und – das war die grösste Herausforderung: Der Name sollte den Vorstand, die Geschäftsstelle und letztendlich alle Mitglieder überzeugen.

Wirz Wietlisbach Dialog kreierte diverse Namensvorschläge, die bereits in der ersten Runde auf Kundenseite überzeugten. Der ursprünglich geplante Workshop zur Namensfindung war deshalb gar nicht mehr nötig: Bei einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung wurde im August über den neuen Namen abgestimmt und einstimmig entschieden: «Wasser für die Dritte Welt» heisst ab sofort «Aqua Alimenta».

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Agentur am Flughafen kreiert «Message in the Box» für Rüegg-Naegeli

Das 1868 gegründete Büroeinrichtungsgeschäft Rüegg-Naegeli gilt als der Zürcher «Klassiker mit den Klassikern». Die Agentur am Flughafen hat nun für den Neukunden- und Interessentendialog eine zweistufige Mailingkampagne geschaffen.

In einem ersten Schritt wurden personalisierte Teaserkarten versandt. Bei positivem Response folgt einige Werktage später eine wiederum personalisierte, stilvolle Einrichtungsbox. Darin befindet sich die aktuellste Übersichtsbroschüre, Kataloge voller Markenmöbel sowie Referenzkarten, mit nicht alltäglichen Einrichtungsbeispielen.

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Verantwortlich bei Rüegg-Naegeli Büroarchitektur & Wohnkultur: Priska Bauer-Heeb (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Valeria Hörler (Grafik), Miriam Egli (Beratung), Tobias Siebrecht (Foto).

 

Eyeonx: Neue Werbeformen braucht der Markt

Eyeonx ist seit mehr als einem Jahr auf dem Schweizer Online-Markt tätig. Nun lanciert das junge Zürcher Unternehmen zwei in der Schweiz neuartige Ads: «Gallery Ad und «Mobile Wideboard Plus».

Branding ist das Kerngeschäft des Unternehmens. Schon von Beginn an setzte Eyeonx in der Umsetzung auf neue, inhouse entwickelte Werbemittel und in der Programmierung dieser Werbemittel auf HTML5. Schneller, sicherer und effizienter ist diese Form im Gegensatz zu Flash-Werbemitteln. Neu im Portfolio und einzigartig in der Schweiz lanciert Eyeonx ab sofort das «Gallery Ad» und das «Mobile Wideboard Plus».

Das «Gallery Ad»: 100 Prozent sichtbar – auch auf Responsive Websites

Das «Gallery Ad» erscheint in der Bildergalerie der Website. Es handelt sich dabei um ein in HTML5 programmiertes Werbemittel, welches das derzeit oft ausgestrahlte Rectangle ersetzt. Das «Gallery Ad» füllt die Bildergalerie voll aus und bettet sich so optisch optimal in die Bilderserie ein. Erst auf den zweiten Blick erkennt der User den Unterschied. Das «Gallery Ad» kann zudem Videos ausspielen – auf jedem Endgerät. Damit ist die Sichtbarkeit der Werbebotschaft zu 100 Prozent garantiert.

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Gallery AD Video

Das «Mobile Wideboard Plus»: Augen auf im Mobile

Das «Wideboard-Plus Ad» startet immer aus der Wideboard-Position und ist somit von Beginn an im sichtbaren Bereich der Mobilesite. Durch die Berührung des Ads öffnet sich dieses und vergrössert sich auf Fullscreen Size. Somit ist es ein grosses und auffälliges Brandingmittel – jedoch weniger störend als Interstitials. Das Ad legt sich nicht über den Content der Seite sondern wird optisch ansprechend zwischen dem Content eingebettet. Vor allem für Bewegtbild-Kampagnen eignet sich das «Mobile Wideboard» perfekt.

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Mobile Wideboard Plus

«Mit unseren Werbeformen möchten wir neue Standards im Markt setzten – aber immer unter Berücksichtigung der Usability. User sollen von Werbung nicht mehr genervt werden. Trotzdem streben wir die volle Sichtbarkeit für die Brands und Botschaften unserer Kunden an», so Patrick Stüssi, Mitinhaber von Eyeonx.

 

Online-Portal verbietet anonyme Kommentare

Das Westschweizer Newsportal Arcinfo will künftig keine anonymen Kommentare mehr zulassen. Das Medium setzt damit Empfehlungen des Schweizer Presserates um.

Ab sofort würden auch keine anonymen Kommentare mehr von der Online-Plattform in die Forum-Seiten der Tageszeitungen L'Express und L'Impartial übernommen, schrieb der Chefredaktor der Blätter, Nicolas Willemin, am Freitag in einem Artikel auf Arcinfo.

Auch wenn Pseudonyme im Internet gang und gäbe seien, sollten sie nicht auf den Medienseiten benutzt werden, hatte der Presserat in einem Entscheid zu einer Beschwerde gegen die beiden Tageszeitungen gefordert. Da die Kommentare in die öffentliche Meinungsbildung einflössen, hätten Leserinnen und Leser ein Recht zu wissen, von wem sie stammten.

Auch die Chefredaktion von L'Express und L'Impartial wolle auf dem Online-Portal anonyme Kommentare unterbinden, schrieb Willemin weiter. Allerdings brauche es dazu noch eine technische Lösung, was noch einige Wochen in Anspruch nehmen werde. 

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