Zu guter Letzt: Unhandlicher Gutschein

Einfache Idee, gute Idee: Wer Plakate genau betrachtete, wurde kürzlich in New York an Ort und Stelle belohnt.

Out-of-Home wirkt. Und gefällt. Besonders, wenn es etwas zu gewinnen gibt. Und damit ist in diesem Fall nicht gemeint, einen QR-Code zu scannen und nie wieder etwas von der Verlosung zu hören. Die Agentur Mullen Lowe hat für die Bewohner New Yorks einen viel einfacheren und wesentlich clevereren Anreiz geschaffen, sich intensiver mit den Plakaten des Kunden Jetblue auseinanderzusetzen. Die Botschaft im Namen der Fluggesellschaft: Stehlen Sie dieses Plakat! Die Agentur machte sich nicht nur die Doppeldeutigkeit der Ausdrücke Takeoff (Start eines Flugzeugs) und take off (entfernen, ablösen) zunutze, sondern vor allem auch eine gute, simple Idee. 181 von 185 in fünf Bezirken aufgehängten Gutscheinen – unter anderem für Flüge oder Basketball-Tickets – wurden «gestohlen». Unter den abgelösten Plakaten warteten Sprüche wie «Takers Gonna Take», «Report This Ad Stolen» auf die Betrachter, die etwas zu spät genau hingeschaut hatten. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=1kvm74nsd-Q

Das schlechte Gewissen des Herrn Supino

Gut gemeint, aber zu kurz gedacht: «Konstruktiver Journalismus» ist eine trendige Totgeburt, mit der das immer boulvardeskere Tamedia-Flaggschiff publizistischen Ablasshandel betreibt. Dabei bräuchte der Tagi keine «good news», sondern «less news», speziell online.

Investigative Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bekommen regelmässig mehr oder minder seriöse «Angebote» von ins Fadenkreuz geratenen Firmen zu einem unverbindlichen «Dialog». Als Ziel eines solchen – häufig vermeintlich – im beidseitigen Interesse liegenden Austauschs wird jeweils «die gemeinsame Suche nach einer Lösung» des angeprangerten Problems genannt. Dabei gehören Gesprächsoffensiven für PR-Profis längst zum Repertoire bei der kommunikativen «Schadenskontrolle» eines angekratzten Unternehmensimages. NGOs, deren Kerngeschäft die Aufdeckung von Missständen und die Vertretung von Minderheiten ist und die solche Einladungen deshalb dankend ablehnen, werden von Wirtschaftsvertretern genauso regelmässig der Dialogunfähigkeit und Schwarz­malerei bezichtigt.

Konstruktivitätsdruck

Dialogskeptische NGOs stehen dieser Tage also unter ähnlichem «Konstruktivitätsdruck» wie die krisengeschüttelte vierte Macht im Staate. Deren Mantra lautet bekanntlich «only bad news are good news». Der dieser Haltung inhärente Negativismus, ja Zynismus sorgten immer schon für heisse Köpfe, inner- und ausserhalb der Redaktionen. Mit Ulrik Haagerup, Nachrichtenchef beim staatlichen dänischen Rundfunk, haben die Verfechter eines «konstruktiven Journalismus», der auch Lösungsansätze von sozialen, ökologischen oder politischen Problemen aufzeigen soll, einen neuen Wortführer. Dieser hat seine steilen Thesen kürzlich einigen Schweizer Leitmedien präsentiert und dem Tages-Anzeiger zu Protokoll gegeben, dass es ihm «in erster Linie um den Nachrichtenjournalismus» geht. Aktuelle Quotenerfolge seiner Sender führt er auf «weniger boulevardeske Berichterstattung und mehr gesellschaftlich relevante Themen» zurück. So weit, so banal.

Substanzfreie Skandalisierung

Aufschlussreicher ist der Titel des Interviews: «Wir zeigen Extremes zu häufig.» Beklagt wird also nicht bloss die Verdrängung von unaufgeregter Normalität und Lösungsorientierung durch immer grellere Superlative und substanzfreie Skandalisierung. Haagerup konstatiert auch den viel wichtigeren Zusammenhang zwischen der Quantität und der Qualität unserer alltäglichen News-Versorgung. Wer immer schneller und (auch deshalb) immer mehr berichtet, wird in der Sache immer seichter und immer schriller im Ton. Bedingt und gesteuert wird diese negative Verstärkung durch eine Aufmerksamkeits- und Medienökonomie, die nirgends gnadenloser gilt als im Internet. Kurz: Bevor Donald Trump regiert, regiert das den Online-Journalismus prägende Donald-Trump-Prinzip. Auch hier ist die Kausalität evident.

Marktzwang zur Schnelldreherei

Bleibt die Frage, warum von allen Schweizer Ver­legern und Chefredaktoren ausgerechnet die Herren Supino und Strehle ihrem Flaggschiff verordnet ­haben, dieses krude Konstruktivkonzept in reale Geschichten zu übersetzen. Wohl weil das durchaus qualitätsbewusste Duo unter dem scheinbaren Marktzwang zur Schnelldreherei leidet und sich von seinen montäglichen «Anti-Depressiva in Artikelform» (NZZ) etwas moralische Entlastung erhofft.

Mit diesem publizistischen Ablasshandel will sich Tamedia von ein paar jener Sünden freikaufen, die notorisch unterdotierte Redaktionen in ihrer Jagd nach Clicks und Clients zwangsläufig begehen. Bei Ringier gehört das Über-die-Stränge-Hauen ­genauso zum Geschäftsmodell wie bei der NZZ die gerümpfte Nase über die Sensationspresse. Zwischen diesen Polen sucht Tamedia weiter nach seiner Identität und Haltung.

Slow Journalism

Ein konstruktiverer und nachhaltigerer Ansatz als die in einer Schamecke verschwindenden «Beiträge zur Bewältigung sozialer, ökonomischer, politischer oder ökologischer Probleme» wäre dafür «Slow Journalism». Dieser geht zu Recht von der Prämisse aus, dass weniger Stoff und Schnelligkeit im digi­talen Journalismus mehr Substanz und Relevanz bringt.

«Less is more» wäre doch ein idealer Nachfolger des längst überholten Konzernmottos «Content for people», oder Herr Supino?

Oliver Classen ist Mediensprecher der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Bern. Zuvor arbeitete er als Medienjournalist.

Diese Kolumne erschien in der Werbewoche-Printausgabe 17/2015 vom 18. September 2015.

Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Printkampagnen bei den Konsumenten abschneiden. Diesmal hat das VBZ-Sujet Anklang gefunden und hebt sich gleichzeitig stark von anderen Anzeigen ab.

Das VBZ-Sujet gefällt den Befragten am besten (22,8%) und hebt sich am stärksten von anderen Anzeigen ab (14,7%). Ausserdem passt es gemäss den Befragten am besten zur Marke (15,7%), teilt sich den ersten Platz in der Kategorie Brand Fit aber mit dem Sujet der SBB (15,7%). In der ungestützten Erinnerung landet das Sujet der VBZ zwar lediglich im Mittelfeld (35,8%), was angesichts der lokalen Verankerung der Verkehrsbetriebe aber auch schon beachtlich ist. Am besten erinnern konnten sich die Befragten an das McDonald‘s-Sujet (56.6%) und die SBB-Anzeige (53,0%), gefolgt von VW (51,7%). Auch das Sujet des Samariterbunds erzielte gute Werte. Viele der Befragten fanden, dass es gut zur Marke passe (12,4%) und sich stark von anderen Anzeigen abhebe (10,8%). Gut zum Absender passt gemäss den Nutzern das Sujet des Apothekerverbands (11,2%). Im Mittelbereich finden sich der Genfer Tierschutz mit einer Gesamt- Gefälligkeit von 6,5 Prozent und das Sujet von Der Bund mit einem Brand Fit
von 4,7 Prozent. Am wenigsten Awareness erzielen konnten die Sujets vom Verband Schweizer Medien (11,6%) und von Publisuisse (5,3%).

Die Werbewoche präsentiert in diesem Artikel die insgesamt erzielten Awareness-Werte und die Top-Box-Bewertungen der zentralen Eigenschaften. Durchgeführt wurde die Online-Befragung von Marketagent.com.

Zum detailierten Ergebnisbericht (PDF)

Die abgefragten Sujets:

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Details zu Fragestellung und Methodik finden Sie unter Werbewoche.ch, Webcode Impactcheck.

TBS & Partner für das Luzerner Theater: Spielzeitkampagne 2015/2016

In der letzten Spielzeit der Ära Mentha wird das Ensemble noch einmal als Star ins Zentrum gerückt.

Soeben beginnt in Luzern die Spielzeit 2015/2016. Es ist die letzte unter der Direktion von Dominique Mentha. Auf Anregung der Theaterleitung wurde das Spielzeitheft von TBS & Partner unter das sowohl lapidare wie pathetische Motto ‚Adieu‘ gesetzt. Im Innenteil würdigt die Fotostrecke des Luzerner Fotografen Sylvan Müller noch einmal den eigentlichen Star des Theaters: das Ensemble!

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Entlang der Spielzeit werden diese Ensemblebilder in Form von insgesamt 22 Plakatsujets ausgehängt. Bei den Stückplakaten hält man sich weiter an das seit mehreren Jahren erfolgreiche typografische Konzept, das eine überraschende Aussage aus dem entsprechenden Stück kommuniziert. Und als Auftaktsujet in die Spielzeit dient das ebenso lapidare wir pathetische Motto: «Das Leben! Jetzt auch als Abo.»

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Verantwortlich beim Luzerner Theater: Dominique Mentha (Direktor), Patrizia Hort (Leiterin Kommunikation und Medien). Verantwortlich bei TBS & Partner: Michael Schädelin (Konzept und Beratung), Daniel Leber (Kreation/Design), Daniel Erdin, Ramun Knapp (Website), Marlen Gassler (Projektmanagement), Nadja Ermert (Polygrafie).
 

Jim & Jim: Open-Air-Video-Ticker für 20minuten.ch

Um die traditionelle Text-Bild basierte OpenAir-Berichterstattung auf 20minuten.ch dynamischer und interaktiver zu gestalten, hat die auf Youth Marketing spezialisierte Agentur Jim & Jim einen umfangreichen Bewegtbild-Ticker konzipiert und umgesetzt.

Zwei junge, unbekannte Vlogger wagten sich für 20minuten.ch ins Getümmel und berichteten den ganzen Sommer über live vom Festivalgeschehen. Jim & Jim zeichnete für die Content-Entwicklung, die fortlaufende Video-Produktion, das Tickern und die Moderation der Social Media Kanäle verantwortlich. Entstanden sind unzählige unterhaltsame und teilweise kuriose Videos. Die Berichterstattung war ein voller Erfolg und eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist bereits beschlossene Sache.

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Bewegtbilder sind ein geeignetes Mittel, um die Medienberichterstattung für die junge Zielgruppe dynamischer und ansprechender zu gestalten. Insbesondere online und in den sozialen Medien werden Videos bewiesenermassen um ein Vielfaches häufiger angesehen als herkömmliche Textbeiträge. Zur gezielten Erweiterung ihrer klassischen OpenAir-Berichterstattung, hat die führende Schweizer News- Plattform 20minuten.ch Jim & Jim beauftragt, ein innovatives Bewegtbild-Tagebuch für den Sommer 2015 zu konzipieren und umzusetzen. Oberstes Ziel war es, den Lesern die Möglichkeit zu bieten, hautnah und in Echtzeit beim Festivalgeschehen dabei zu sein.

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Vlogger aus der Zielgruppe für die Zielgruppe

Im Rahmen eines umfangreichen Castings wurden zwei Vlogger gesucht, die für die 20minuten.ch-Leser die Festivals besuchten. Gefunden wurden Olivia Maritz (18) und Laszlo Schneider (25). Während Olivia mit über 2’000 Instagram Followern eine echte Vertreterin der Generation Z war, bildete Laszlo mit ersten journalistischen Erfahrungen im Rucksack den optimalen Gegenpol. Die beiden wurden vorab im Bereich Journalismus geschult und den ganzen Sommer über fachkundig von Jim & Jim begleitet.

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Fertige Video-Berichte in 30 Minuten beim Leser

Jim & Jim zeichnete für die Konzeption, die Content-Planung und Produktion der Beiträge live vor Ort sowie das Live-Tickering verantwortlich. Die grosse Herausforderung bestand darin, dass die Videos innerhalb von 30 bis 45 Minuten online geschaltet werden mussten, so dass der Zuschauer live an möglichst vielen Emotionen teilhaben konnte – was mit übermütigen Zuschauern, unberechenbarem Wetter und exzentrischen Künstlern nie ganz leicht war. Gezeigt wurden den ganzen Sommer über Interviews, Live- Challenges mit den Besuchern, diverse Umfragen und unterhaltsame Pranks. Die Berichterstattung war laut Mitteilung ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr im gleichen Stil fortgesetzt werden.

Die Highlights aus dem 20minuten.ch Festival-Sommer:

Verantwortlich 20 Minuten: Marco Gasser (Projektidee), Tamara Ambrosini (Projektlead). Verantwortlich bei Jim & Jim: Fabio Emch (Gesamtlead), Tobias Bonfanti (Produktion), Sven Probst (Videoproduktion), Michèle Fellmann (Projektkoordination)
. Verantwortlich 20 Minuten: Marco Gasser (Projektidee), Tamara Ambrosini (Projektlead).
 

KSP startet die Herbstsaison

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Allgemein

Zur Sache: Innovationsfalle

Immer dann, wenn Unternehmen nicht mehr weiter­wissen, Kunden davonlaufen und der Absatz stagniert, wird der Ruf nach Innovationen laut.

Man sucht nach etwas Überraschendem, nie Dagewesenem, mischt alle Karten neu und versucht, bei Kunden und Konsumenten den Bedarf nach dem Ent­wickelten zu wecken. Eventuell ist die Konkurrenz mit der Entwicklung schon eine Nasenlänge voraus, sodass man entweder auf schon bereitetem Nährboden aussähen kann (= Glück) oder der ewige Zweite, Dritte oder Zehnte bleiben wird (= Pech).

Wenn ein Gerät bereits alle Funktionen besitzt, die der Nutzer benötigt, finden Produktentwickler ganz bestimmt noch einen weiteren Knopf, eine zusätzliche Funktion, die erst der neueste Schrei und schon ganz bald Standard ist. Ich erinnere mich noch gut daran, vor ein paar Jahren vergeblich nach einem Handy ohne Kamera gesucht zu haben. Ich brauchte diese Funktion nicht, hatte ich doch meine Nikon stets dabei. Wofür verpixelte Bildli machen, wenn ich sie ohnehin für nichts benutzen kann?

Heute ist die Handykamera Standard und auf Städtetrips werde ich wie ein Marsmännchen angeschaut, wenn ich das Objektiv meiner Nikon (die mich immer noch begleitet) auf ein Motiv richte, während um mich herum Smartphones und Tablets in die Höhe gestreckt werden. Ja klar, auch die Auflösung meines Handys ist inzwischen fast genauso gut wie die meiner Kamera. Ausserdem ist es kleiner, leichter, ich kann die Bilder sogleich verschicken, sharen … Trotzdem: Die alte Nikon hat Flair. Meine Marsmännchen, einmal geknipst, landen auf dem Datenfriedhof. Die Fotos, die ich mit der Kamera gemacht habe, schaue ich mir wieder an – wenigstens, während ich sie auf meinen Rechner lade.

In vielen Branchen zwingt die Hatz nach Innovativem, die Jagd nach dem aktuellsten Trend die Beteilig­ten in ein Hamsterrad, das immer schneller dreht. Irgendwann ist Dabeisein alles, Nichtdabeisein bringt einen ins Hintertreffen. Allerdings: Um jeden Preis dabei sein zu wollen, kann auch den ­Exitus bedeuten.

Etwa so muss es Volkswagen ergangen sein: Wenn ein Auto bereits fahren kann, schön aussieht, bequem und sicher ist, einen an ein bestimmtes Ziel bringt, relativ wenig Benzin verbraucht, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet – wo sind dann noch Stellschrauben, um den Absatz in die Höhe zu kurbeln? Umwelt! Das ist die Idee! Und da es nun einmal absurd ist, dass ein Diesel ein «sauberes Auto» ist – die Eier legende Wollmilchsau existiert nicht, auch wenn die Werbung das behauptet –, sah sich die Entwicklungsabteilung des Autobauers wohl genötigt, wenigstens rechnerisch ein Wunder zu ermöglichen. Schliesslich fordern Konsumenten heute nicht nur packende Werbung, sondern auch Beweise für die Werbeversprechen. Vorbei die Zeiten, in denen man nicht stutzig wurde, wenn jemand seine Hände in Spülmittel badet.

Die massive Kritik an Volkswagen ist berechtigt. Doch wir sollten uns auch an die eigene Nase fassen; nicht nur, um sie zuzuhalten. Allzu gern sind wir als Konsumenten naiv, wenn es uns ein gutes Gefühl gibt: «Ich fahre einen sauberen Diesel! Palmölproduktion sichert Arbeitsplätze. Wenn ich die in China produzierte Billigkleidung nicht kaufe, haben die Kinder der Näherinnen nichts zu essen.» Hmmmm.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Automobillobby mithilft, auf Volkswagen einzudreschen, statt zu thematisieren, welche grundsätzlichen Probleme hinter diesem Betrugsfall stecken. Schliesslich lenkt ein prominenter Fehlbarer die Aufmerksamkeit von all denen ab, die auch noch mauscheln.

Ruf Lanz schickt aktuell als «sauberen Volks­wagen» ein altes VBZ-Tram ins Rennen. Keine Cobra. Denn das alte Bähnli hat Flair. Wo zwischen Althergebrachtem und Brandneuem man am besten den Fuss auf den Boden setzt, ist schwer zu entscheiden. Die beste Orientierung bei diesem Spagat bieten der eigene Bauch und die Zielgruppe. Die deutsche PR-Agentur Edelman hat gerade ihr aktuelles Trust-Barometer veröffentlicht. Von 33'000 Befragten in 27 Ländern gaben 57 Prozent an, dass die Geschwindigkeit zu hoch sei, mit der neue Geschäftsideen entwickelt und Produktwelten verändert würden. Auch die Technologielandschaft wird skeptisch beäugt: Für 51 Prozent der Befragten gehen Veränderungen zu schnell. Nur 21 Prozent bewerten Innovationszyklen als zu langsam. «Unternehmen stehen vor einem Balanceakt: Sie müssen innovativ sein, um ihre Zukunft abzusichern. Gleichzeitig laufen sie Gefahr, ihre Kunden zu verlieren, wenn sie Geschäftsideen, Produkte und Dienstleistungen zu schnell weiterentwickeln und nicht ausreichend erklären», sagt Susanne Marell, CEO von Edelman Deutschland.

Was können wir daraus lernen? Dass ein wenig Nikon, Dieselruss und Quietsch-Trams durchaus wohltun können. Wir brauchen dieses Flair. Und dass Neuentwicklungen nur dann sinnvoll sind, wenn sie uns effektiv zusätzlichen Nutzen und ein besseres Gefühl bringen oder unser Vertrauen in ein Produkt oder Unternehmen steigern. Innovation um der Innovation willen kann schnell zur Falle werden. Eine lohnende Innovation, ein wirklicher USP von Produkten wäre zum Beispiel, dass sie uns mehr Zeit für das verschaffen, was uns wichtig ist.

Wichtig ist mir an dieser Stelle, Sie an Pierre C. Meier zu erinnern. Morgen Samstag, den 3. Oktober, jährt sich erstmals Pierres Todestag. Unsere Erinnerung an ihn ist noch ganz frisch.

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin
[email protected]
 

Studie zeigt Risiken und Nebenwirkungen von Smartphones für Kinder

Internetfähige Handys sind zum ständigen digitalen Begleiter von Kindern und Jugendlichen geworden. Eine deutsche Studie zeigt die Risiken auf. Die Verbannung der Smartphones halten die Wissenschaftler dennoch für keine gute Idee.

Die grosse Mehrheit der Jugendlichen besitzt ein Smartphone. Wer keins hat, ist ausgeschlossen. Viele Eltern beobachten den Umgang mit gemischten Gefühlen. Die neue Studie gibt ihnen recht: Fast jeder zehnte (8 Prozent) junge Smartphone-Besitzer ist suchtgefährdet. Für die Studie im Auftrag der Landesmedienanstalt NRW haben die Forscher 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren, aber auch Eltern befragt. Die Studie sei damit repräsentativ für die Handybesitzer dieser Altersgruppe. Viele Kinder und Jugendlichen räumen gegenüber den Forschern durchaus selbstkritisch einen fragwürdigen Umgang mit den mobilen Computern ein.

Abgelenkt und gestresst

Fast die Hälfte gibt zu, durch das Handy abgelenkt zu werden, etwa von den Hausaufgaben (48 Prozent), oder unüberlegt persönliche Daten preiszugeben (43 Prozent). Mehr als jeder vierte junge Befragte gab an, schon einmal Nachrichten von Fremden erhalten zu haben. Jeder Vierte fühlt sich durch die permanente Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp gestresst (24 Prozent). Jeder Fünfte (21 Prozent) ist schon auf nicht jugendfreien Seiten gelandet, gibt schulische Probleme durch seine starke Handy-Nutzung zu (20 Prozent) und hat via Smartphone schon Gewalt-Videos mit entwürdigenden Darstellungen bekommen (19 Prozent). Jeder Siebte (15 Prozent) bemängelt, dass die echten Kontakte zu Freunden zu kurz kommen. Jeder Zehnte (11 Prozent) ist bereits Opfer digitalen Mobbings oder von Ausgrenzung aus WhatsApp-Gruppen geworden. Am geringsten scheint bei den Acht- bis Vierzehnjährigen noch das Problem des sogenannten Sextings: Nur knapp jeder zwanzigste Befragte (4 Prozent) gab an, bereits intime Fotos verschickt zu haben.

Dunkelziffer könnte gross sein

Davon ausgehend, dass viele junge Befragte dazu neigen könnten, die Schattenseiten des geliebten Smartphones herunterzuspielen, seien die Zahlen Mindestgrössen – eine Dunkelziffer nach oben hin könne nicht ausgeschlossen werden, sagt Karin Knop von der Uni Mannheim. Die exzessive Nutzung der Smartphones durch Kinder und Jugendliche sei zu einem Teil durch die Angst getrieben, aus dem Kommunikationsprozess des Freundes- oder Bekanntenkreises ausgeschlossen zu werden. So entstehe ein «permanenter Kommunikationsdruck». «Acht Prozent müssen als suchtgefährdet eingestuft werden», sagt Knop. Die grosse Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland nutzt bereits ein Smartphone. Unter den 12- bis 13-Jährigen haben 85 Prozent ein Computerhandy, ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom in diesem Jahr. Bei den jüngeren Jugendlichen zwischen 10 und 11 Jahren nutzen gut die Hälfte (57 Prozent) ein Smartphone.

Eltern überfordert

Die befragten Eltern sehen sich bei der «Handy-Erziehung» vor Schwierigkeiten gestellt: Sie leiden unter Machtlosigkeit, Kontrollverlust und Überforderung. Um das Ausmass des Handykonsums der Kinder gibt es häufig Streit in den Familien. Viele Eltern kontrollieren heimlich, was ihre Sprösslinge mit dem Smartphone treiben. Die Forscher fanden vier verschiedene Typen von Eltern: Ein Siebtel (15 Prozent) kapituliert vor den mobilen Multifunktionsapparaten und verzichtet auf erzieherische Vorgaben. Im Gegensatz zu dieser «Laissez-faire»-Gruppe stehen die «ängstlich-konservativen Reglementierer». Sie schränken den Umgang mit dem Smartphone ein und ignorieren die Nachteile, die ihren Kindern dadurch entstehen. Die «freundschaftlichen Liberalen» setzen auf ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Kindern, können deren Handy-Begeisterung nachvollziehen und machen sich wenig Sorgen. Die „kindzentrierten Aktiven“ setzen sich mit dem Handy-Konsum ihrer Kinder stark auseinander, sprechen viel darüber und bemühen sich um nachvollziehbare Vorgaben für einen altersgerechten Umgang. Technische Nutzungseinschränkungen sind den meisten Eltern unbekannt. Medienpädagogischen Rat aus dem Internet holen sich ebenfalls die wenigsten, fanden die Forscher heraus. (SDA)

Joiz: Stefan Leimbacher wird neuer Head of Sales

Stefan Leimbacher wechselt von Goldbach Media zu Joiz. Er wird per 1. Oktober 2015 Mitglied der Geschäftsleitung und die Leitung des Sales-Teams übernehmen.

Der 36-Jährige war bisher als Senior Account Manager und stellvertretender Sales Director TV bei Goldbach Media Schweiz tätig. Geschäftsführer Nicolas Bürer freut sich auf den neuen Head of Sales: «Mit Stefan Leimbacher haben wir einen sehr erfahrenen Experten gefunden. Mit seinem Erfahrungsschatz und Netzwerk in der Werbe- und Medienbranche werden wir mit Stefan unser Wachstum weiterführen können.»

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Stefan Leimbacher dazu: «Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei Joiz Schweiz. Mit einem hochmotivierten Team bin ich sicher, dass wir die Erfolgsgeschichte von joiz weiterentwickeln und ausbauen können.»
 

Werbewoche 18/2015: Das erwartet Sie

Die neue Werbewoche ist da! Zwölf Gründe, wieso es sich auch diesmal lohnt, sie zu lesen.

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Warum Leser Lösungen wollen (und nicht nur Probleme)

Weil die Zeit knapp wurde, kam Dominique Eigenmann, Deutschland-Korrespondent beim Tages-Anzeiger, beim Medienkongress in Interlaken nicht zu Wort – zum Bedauern vieler Zuhörer. Was er eigentlich sagen wollte, fasst er für die Werbewoche zusammen.

62a: Process nennt eine Hausnummer

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen hat die Zürcher Markenagentur Process das Branding- und Designmagazin 62a herausgegeben. Damit will die Agentur zeigen, was sie in Sachen Branding und Design drauf hat und sich selbst mit Trends und neuen Sichtweisen auseinandersetzen. So entstehen neue Impulse für die Arbeit als Markenberater und -designer.

«Ich sage das immer ganz ehrlich, weil es eh bei allen Start-ups so ist»

Im Januar lancierte Peter Hogenkamp mit seinem Start-up Newscron die App «Niuws», die dem User handkuratierte News zu verschiedenen Themen bietet. 50 Kuratoren – alles Experten auf ihren Gebieten – verlinken in ihren Boxen relevante Artikel. Mit Kuratieren hat Hogenkamp eines der grossen Trend-Themen frühzeitig aufgegriffen. Im Interview mit der Werbewoche zieht Hogenkamp eine Zwischenbilanz.

Hornberger Schiessen in Seldwyla

Die Allianz von SRG, Swisscom und Ringier ist nicht kein Fall für das Kartellamt. Sie verletzt eine nötige Gewaltentrennung. Sagt Jürg Altwegg, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Genf.

Über wirkungslose Werbeaktivitäten

Ein Inserat als Plakat oder ein Text in Sechs-Punkt-Schrift oder ein TV-Spot ohne Ton oder ein Formel-1-Pilot für Weichkäse. Alles wirkungslose Werbung. Findet Werbewoche-Motzer Theophill Butz.

Ein Aufsteiger macht das Rennen

Alles zum Schweizer Geschäftsberichte-Rating 2015

Interactive Media Design

Immer mehr Agenturen und Unternehmen suchen Experten in Interaction Design. Wir stellen zwei berufsbegleitende Ausbildungsgänge vor, die Designer und Gestalter befähigen, sich in neue, digitale Bereiche ihres Berufsfeldes vorzutasten.

Gute Werbung, effiziente Umsetzung

Die gute Idee ist das Herzstück auch bei multimedialen Kampagnen. Die sind meistens kostenintensiv, weshalb die effiziente Umsetzung an Bedeutung gewinnt. An einem vom PublishingNetwork organisierten Vorabend-Event gaben dazu Auftraggeber, Dienstleister und Kreative wertvolle Tipps ab.

Integriertes Content-Marketing

Content-Marketing zur Kundenansprache ist nur die Hälfte wert, wenn die Mitarbeiterkommunikation nicht in eine übergreifende Content-Strategie eingebunden ist. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf ein integriertes Content-Marketing, das Mitarbeiter und künftige Arbeitnehmer ebenso als Zielgruppen berücksichtigt. Eine Studie, die das Content-Marketing-Forum initiiert hat, zeigt, worauf dabei zu achten ist.

Kopf der Woche: Personalberaterin mit Bauchgefühl

Wer in der Kommunikations-Branche eine neue Stelle sucht, stösst mit grosser Wahrscheinlichkeit irgendwann auf das Personalbüro Werbekraft. Lässt man sich von Sonia Soutter bei der Stellensuche unterstützen, dann hängt eine erfolgreiche Vermittlung vor allem davon ab, ob es menschlich passt. Viele Wechsel wären aber eigentlich gar nicht nötig, findet sie.

Werbekampagne unfreiwillig politisch

Die Berner Agentur e621 hat für das Unternehmen Honegger die nationale Kampagne «Wir sind Schweiz» umgesetzt. Mit dieser Kampagne wurde Honegger plötzlich mit der Flüchtlingsdebatte in Verbindung gebracht. Das sei nicht geplant gewesen, betont das Unternehmen.

Plus: Impact Check, Beat C. Hürlimann, IAB Switzerland, Shortlist Screen-up, LinkedIn Pulse, 13 Fragen, Franz & René, Déformation professionelle, Keystone-Ausstellung, Buch «Bikini in den Bergen», Zu guter Letzt u.v.m.

Neues Leben an der Marktgasse

Seit einigen Tagen ist das «Marktgasse Hotel» in der Zürcher Altstadt geöffnet. Studio Roth&Maerchy ist verantwortlich für das Branding des neuen Hotels und seiner Gastronomie-Betriebe.

Das Boutique-Hotel mit 39 Zimmern befindet sich inmitten der verwinkelten Gassen der Altstadt. Das Haus an der Marktgasse zählt zu den ältesten Gasthäusern von Zürich und schreibt seit 1291 Geschichte. Nun präsentiert es sich komplett renoviert und im zeitgemässen Design, inklusive Restaurant und Bar «Baltho» sowie dem Café Take-out «delish».

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Gemeinsam mit der Betreiberin Ospena Group entwickelte das Studio Roth&Maerchy die Markenidentität und die Namen für alle drei Betriebe. Auf dieser Grundlage wurde eine Markenfamilie mit eigenständigen, charakterstarken Einzelmarken kreiert – ein stimmiger Auftritt von der Hausbeschriftung bis zu den Restaurantkarten, von den Hotel-Accessoires bis zu den Websites.

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Marktgasse
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Baltho-Bar

«Baltho Küche und Bar» sowie «delish Café Take-out» sind zur genussreichen Verpflegung schon offen. Auch das Hotel geniesst bereits eine hohe Auslastung. Die offizielle Eröffnung findet Ende Oktober statt.

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Delish
Baltho-Restaurant

Verantwortlich bei Ospena Group: Nicole Thurnherr (Director of Product Management), Micha Schmutz (Assistant Product Managment). Verantwortlich bei Studio Roth&Maerchy: Monica Maerchy (Creative und Art Direction), Martin Roth (Positionierung, Naming), Véronique Cuennet (Erscheinungsbild), Eleonora Nodari (Grafikdesign), Marton Dobozi (Webdevelopment) Fotografie: Vera Hartmann.
 

Farner Consulting baut weiter aus

Farner Consulting, die Schweizer Kommunikations- und PR-Agentur Farner Consulting baut ihr Beratungsangebot aus und verstärkt sich auch personell mehrfach.

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Kurt Rossi, Pascal Urscheler und Michael Schönenberger (v.l.)

Farner Consulting konnte in den letzten Jahren ein breites Portfolio an E-Commerce Kunden gewinnen und eine einzigartige Expertise in diesem Wachstumsbereich aufbauen. Kurt Rossi, seit 2004 bei Farner, hat diese Entwicklung als stellvertretender Marktbereichsleiter massgebend mitgeprägt. Ab 1. Oktober 2015 führt Kurt Rossi einen neu geschaffenen Marktbereich, der sich auf E-Commerce und Marketing-Kommunikation fokussiert. Mit der Bündelung des Angebots in einem spezialisierten Marktbereich schafft Farner zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten. Der dynamische und kompetitive E-Commerce-Markt, in welchem sich das Konkurrenzumfeld und die rechtlichen Rahmenbedingungen rasch verändern, erfordert flexible, relevante, unverwechselbare und vertrauensbildende Kommunikationslösungen. Hier setzt das neue Farner-Team unter der Leitung von Kurt Rossi mit dem ganzen Spektrum an Beratungs- und kreativen Umsetzungsleistungen an.

Per 1. Oktober 2015 stösst Pascal Urscheler als stellvertretender Marktbereichsleiter Digital und Mitglied der Farner-Geschäftsleitung zum Team. Gemeinsam mit Daniel Jörg und dem mittlerweile achtköpfigen Team wird er die crossmedialen Services der Agentur weiter stärken und ausbauen. Der Marktbereich Digital von Farner wächst insbesondere an der Schnittstelle von Social Media Advertising, Online Campaigning und Content Services rasch an. Pascal Urscheler ist ein ausgewiesener Agenturprofi, der seit über 13 Jahren im und am digitalen Wandel in der Schweizer Kommunikations- und Marketingbranche arbeitet. Zuletzt war Pascal Urscheler als freischaffender Strategieberater für Startups tätig. Zuvor wirkte er bei der Publicitas als Head of Business-Development. Davor leitet er die Digitale Unit der Agentur Publicis. Zur Publicis geführt hat ihn seine eigene Webagentur .nemos, die er gemeinsam mit zwei Partnern aufbaute und später an Publicis verkaufte. Neben der Unterstützung des digitalen Marktbereichs als Senior Consultant und stellvertretender Marktbereichsleiter wird Pascal Urscheler agenturweit die strategischen Themen Business-Development, Knowledge- und Innovations-Management führen.

Per 1. Januar 2016 verstärkt Michael Schönenberger als Senior Consultant den Marktbereich Public Affairs. Der erfahrene Journalist betreute in der Inlandredaktion der Neuen Zürcher Zeitung die Dossiers Bildungspolitik & Bildungsfragen, Sozialversicherungen und Parteien. Bis 2010 war Michael Schönenberger Geschäftsführer der Zürich Land Medien AG und Redaktionsleiter der Zürcher Landzeitung. Sein Rüstzeug holte er sich an der Universität Zürich, wo er im Hauptfach Geschichte und in den Nebenfächern Germanistik und Politikwissenschaften studierte und 2000 mit dem Master abschloss. Im Bereich Public Affairs bei Farner wird er gezielt die Medienkompetenz stärken und das Führungsteam des Bereichs mit rund 20 Beraterinnen und Beratern ergänzen.

Seit Juli 2015 verstärkt Janine Zundel als Consultant das Team in Bern in den Themenbereichen Wissenschaft, Bildung und Kunst. Zuvor war Janine Zundel während vier Jahren im Fundraising der Universität Zürich tätig. Ab 1. Oktober 2015 unterstützt Sibylle Widmer als Consultant das Farner Kreativ-Team in Zürich. Die Eidg. dipl. Marketingleiterin war die letzten Jahre auf Auftraggeberseite aktiv. Zuletzt war sie als Managerin Marketing Communication bei Publicitas tätig.

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