World Music Special»: Rahel Giger wird neue Moderatorin

Rahel Giger heisst die neue, frische Stimme und Redaktorin von «World Music Special» auf Radio SRF 3. Sie tritt die Nachfolge von Gregi Sigrist per 8. Oktober 2015 an und moderiert im Tagesprogramm von SRF 3 weiterhin zu 40 Prozent.

Thema ihrer ersten Sendung: Die Sprache der Runakuna, wie sich die indigenen Quechua in Südamerika selber nennen, wird nur noch selten verstanden. Jetzt gibt es musikalische Gegensteuer.

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Im Netz begeistert eine 14-jährige Peruanerin mit einem Michael-Jackson-Cover in der Quechua-Sprache. Das Video wurde bereits über eine Million Mal angeklickt. Die staatliche Universität in Cajamarca, Peru, führt wieder einen Lehrgang für die Sprache ein. Es haben sich über 500 junge Studierende eingeschrieben. Eine Generation übt sich in der Wiederbelebung dieser alten indigenen Sprache. Wieso sie damit die Seele der Menschen treffen, gesungen mit Zahnspange und Minirock, erläutert Renata Flores Rivera in dieser Ausgabe von «World Music Special».
 

Leo Burnett Schweiz: Schön, wenn’s einfach passt

Seit über zehn Jahren gehören die Kantonalbank-TV-Spots von Leo Burnett Schweiz zu den bekanntesten im Schweizer Fernsehen. Eine neue TV-Kampagne rückt die Kundennähe noch stärker ins Zentrum.

Die Botschaft: «Schön, wenn’s einfach passt». Das gilt für die Beziehung zwischen Kunde und Bank, aber auch für so gut wie jede andere Lebenslage. Die Bank wird nicht vordergründig als Problemlöserin inszeniert, vielmehr ist sie ein selbstverständlicher Teil im Leben jedes Kunden. Die Filme sind seit Ende September im Fernsehen und im Internet in verschiedenen Längen zu sehen. Umgesetzt wurden sie vom Regisseur Henrik Hansen in Zusammenarbeit mit Solid & Haller Films.

Verantwortlich beim Verband Schweizerischer Kantonalbanken: Hanspeter Hess (Direktor), Karin Schwerzmann (Leiterin Marketingkommunikation) mit dem Fachausschuss: Angela Baumann (Zürcher Kantonalbank), Sandra Piuzzi (Banque Cantonale Vaudoise) und Karl-Martin Wyss (Berner Kantonalbank). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Johannes Dörig, Martin Arnold (Kreation), Axel Eckstein (ECD), Rolf Zimmermann (Strategie), Manuel Schmid, Stéphanie Tschanz (Beratung), Erasmo Palomba (FFF); Solid & Hallerfilm (Filmproduktion), Henrik Hansen (Regie), Marc Flennert (Kameramann), Jingle Jungle (Ton), Sune Rose Wagner (Komponist).
 

Aemmer: Kampagne für Pop-Up Stores in Sihlcity

Sihlcity geht bei der Erweiterung ihres Angebotes völlig neue Wege und lanciert erstmals ein Pop-Up Store Konzept. Ebenso zeitgemäss ist dabei die Kommunikation der Agentur Aemmer.

In einer zweistufigen Kampagne wurden zuerst die geeigneten Bewerber gesucht – urbane, junge und kreative Unternehmen, die das bestehende Angebot in Sihlcity auffrischen und ein entsprechend aufgeschlossenes Publikum ansprechen. Die neue unkonventionelle Mieterschaft wurde über PR-, Online- und POS-Massnahmen sowie Direct Mailings eingeladen, sich der Sihlcity-Jury zu stellen. Diese erteilte den Zuschlag aufgrund der Einzigartigkeit der Shops.

Über ihren einmaligen Pop-Up Store Auftritt freuen sich Marta, Concept Store, Print Matters, das Beste aus der Welt der Magazine sowie Sanikai, Ethical Vegan Clothing. Die drei Unternehmen werden nun in Phase zwei unter einem Pop-Up Dach über PR sowie Online-, Print- und POS-Medien beworben. Aber nur bis am 31. Januar 2016 in Sihlcity. Sihlcity.ch/pop-up

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Verantwortlich bei Sihlcity: Corine Maissen (Leiterin Marketing), Corinne Wiederkehr (Fachspezialistin Marketing); Fotografie: Roth & Schmid, Stock. Agentur: Aemmer, Advertising & Brand Identity.
 

Zeitungen erreichen deutlich mehr Leser dank digitalen Angeboten

Die digitale Revolution in den Medien beschert den Zeitungen eine wachsende Leserschaft. Während die Zahl der traditionellen Zeitungsleser stabil bleibt, wächst die digitale Mediennutzung stetig.

Die Zeitungen erhöhen ihre Reichweite dank digitaler Angebote bereits um gut ein Viertel. Über mobile Endgeräte verbreitete Informationen haben im Online-Angebot der Schweizer Medienhäuser mittlerweile einen hohen Stellenwert, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Dienstag bekanntgab. Die Wemf erhebt halbjährlich Leserschaftszahlen. Die jüngste Erhebung umfasst den Zeitraum April 2014 bis März 2015. Die meistgelesene Zeitung der Schweiz bleibt das Pendlerblatt 20 Minuten mit seinen Ausgaben in der deutschen, französischen und italienischen Schweiz. Der Printtitel erreicht in der ganzen Schweiz gut zwei Millionen Leserinnen und Leser. Gut halb so viele Personen nutzen täglich das Online-Angebot von 20 Minuten.

Platzhirsch 20 Minuten

Wird nur die deutsche Schweiz betrachtet, so liegt 20 Minuten bei den Printtiteln mit deutlichem Abstand vor dem Blick. Bei den digitalen Plattformen hat 20 Minuten hier mit 796'000 Nutzerinnen und Nutzern ebenfalls die Nase vorn gegenüber 656'000 beim Blick. Das Online-Zugpferd im Ringier-Konzern ist klar Blick.ch. Hinter den beiden Platzhirschen 20 Minuten und Blick folgt der Tages-Anzeiger, dessen Printleserschaft bei 457'000 liegt, während im Online knapp halb so viele Personen das Angebot nutzen. Im Newsnet-Verbund (unter anderem mit Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Bund und Basler Zeitung) schnellt die Zahl jener Personen, die das Angebot online abrufen, auf 551'000.

AZ, NLZ und NZZ folgen

Ähnliche Relationen zeigen sich bei der Neuen Zürcher Zeitung, die von 274'000 Personen auf Papier gelesen wird. Gut halb so viele nutzen das Webangebot. Zusammen mit der NZZ am Sonntag und NZZ Folio bringt es diese Gruppe auf 732'000 Print-Leserinnen und Leser. Die gedruckten Zeitungen des Medienverbundes AZ Nordwestschweiz haben eine Leserschaft von 367'000 Personen. Im Online sind es 47'000. Analog präsentiert sich das Bild bei der Neuen Luzerner Zeitung. Hier stehen 294'000 Printleser rund 31'000 Personen gegenüber, die das Digitalangebot nutzen. Frappante Unterschiede zwischen Print- und digitalen Ausgaben gibt es bei den  Migros Magazinen. Der Titel liegt in seiner Kategorie mit einer Leserschaft von gut 3 Millionen einsam an der Spitze. Auf nur 101'000 Leser bringt es dagegen das digitale Angebot. Grosse Beachtung, sowohl gedruckt als auch im Netz, findet der Beobachter.

Ähnliches Bild in der Romandie

Die grösste Leserschaft der bezahlten Zeitungen in der Westschweiz hat nach wie vor Le Matin mit 296'000 Personen. Auf den weiteren Plätzen in der Romandie folgen 24 Heures (Print 175'000/digital 67'000) und Le Temps (102'000/ 13'000). (SDA)

Y7K gestaltet Watchfinder – das digitale Uhrenportfolio

Die Genfer Uhrenmanufaktur De Laneau hat Y7K mit der Aufgabe betraut, eine moderne Version ihres exklusiven Portfolios zu schaffen. Das Ergebnis ist eine responsive Web-App.

Die App von Y7K erlaubt es DeLaneau, per iPad auf die komplette Produkt-Datenbank zuzugreifen. Jeder Zeitmesser wird in allen Details und in hoher Auflösung dargestellt. Die App stellt die favorisierten Uhren automatisch als PDF-Datei zusammen, die sich dann direkt per E-Mail von der App zum Kunden versenden lässt.

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Y7K entwickelte ausserdem eine API für die De Laneau Produkt-Datenbank, um zeitraubende Datenpflege per Hand überflüssig zu machen. Permanente Datenaktualisierung, etwa mit Produktinformationen, Verfügbarkeit, Preisen und Produktbildern werden so möglich – und das in Echtzeit. Wann immer das Team also in Genf die Verfügbarkeit eines Zeitmessers aktualisiert, so erscheint diese Änderung unmittelbar auf der App rund um die Welt.

Verantwortlich bei Y7K: Samuel Alder, Ruben Feurer, Joris Noordermeer, Yves Sinka. Verantwortlich bei De Laneau: Jessica Walther.
 

Zu guter Letzt: Lachen ist ansteckend

Ein Mann beginnt in der vollen U-Bahn plötzlich lauthals zu lachen. Die Mitfahrenden sind erst verwirrt, dann stimmen sie selber ein.

Nach ein paar Minuten geben sich einige der Pendler als Coca-Cola-Promoter zu erkennen und verteilen Flaschen im Zug. Die Lach-Aktion hat Gonzales im Rahmen der belgischen «Choose Happiness»-Kampagne konzipiert.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Idee, den Menschen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Den Case-Film schliesst das Unternehmen mit der Botschaft: «Happiness starts with a smile. What are you waiting for?» (sis)

Interaktive Quizshow geht in die dritte Runde

Die Mobiliar, Wirz und Joiz bringen die zweifach preisgekrönte Quizshow «Wer’s glaubt», die Sendung mit den unglaublichsten Schadenfällen, zurück auf den Bildschirm.

Explodierende Aquarien und brennende Fernseher: Die Sendung mit den unglaublichsten Schadenfällen geht ab 6. Oktober in die nächste Runde. In der von Wirz und joiz konzipierten Quizshow treten zwei Teams gegeneinander an und rätseln live im TV-Studio über wahre und erfundene Schadenfälle. An spektakulären Tests wird nicht gespart und somit bewiesen, dass Versicherungsfragen durchaus spannend sein können.

Beworben wird die Sendung mit einer gezielten Online-Kampagne, über die sozialen Medien und natürlich auf dem Sender selbst.

 

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Verantwortlich bei Mobiliar Versicherung: Christoph Ott (Leiter Werbung & CI/CD), Nicole Zingg (Kampagnen-Spezialistin). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Fernando Perez (ECD), Caspar Heuss, Michael Schmidt (CD), Sarah Kohl (Text), Paul Labun, Nadia Gantenbein (Grafik), Ives Rückert, Pascal Fussen, Manuela Bührer (Beratung), Johannes Schulmeister (Digital). Verantwortlich bei Joiz: Dominik Stroppel (COO), Sam Bolliger (Projektleiter), Matthias Lüscher, Marco Frei, Ruben Van Assenberg (VJ), Franziska Michel (Sales).

Meta Design entwickelt Employer Branding für Sonova

Mit der Unterstützung von Meta Design positioniert sich der Hörgerätehersteller erstmals gezielt als globale Arbeitgebermarke.

Als Anbieter von Lösungen rund um das Thema Hören ist Sonova nicht einfach ein Unternehmen, das Produkte herstellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sonova wollen Menschen helfen, in den Genuss des Hörens zu kommen. Um ein Leben ohne Einschränkungen zu ermöglichen, entwickeln, produzieren und vertreiben sie Lösungen, welche technologische Grenzen überwinden und die Zukunft der Branche neu definieren. 

Auf dieser Basis möchte die Sonova Gruppe, zu deren Marken neben Phonak auch Unitron, Advanced Bionics und Connect Hearing gehören, künftig seine einzigartigen Qualitäten als
Arbeitgeber noch deutlicher kommunizieren und lanciert einen neuen Arbeitgeberauftritt, bei
dem die Mitarbeitenden die Hauptrollen einnehmen. Ziel ist es, Sonova auf dem zunehmend
wettbewerbsintensiven und globalen Arbeitsmarkt weiter zu stärken.

Meta Design hat diesen neuen Arbeitgeberauftritt in enger Zusammenarbeit mit Sonova
entwickelt. Als Dachmarke positioniert sich Sonova dabei gezielt als globale Arbeitgebermarke. So sollen die Vorteile, welche die Sonova Gruppe als Arbeitgeber zu bieten hat, über alle Marken und Geschäftsbereiche hinweg gemeinsam vermittelt und die Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden und künftigen Mitarbeitenden vereinheitlicht werden.

Die zentrale Botschaft der Kampagne: Durch das hohe Engagement und das kreative Potenzial jedes einzelnen Mitarbeitenden entwickelt und vertreibt Sonova weltweit über flache Hierarchien hinweg Lösungen, welche Menschen den Genuss des Hörens und ein Leben ohne Einschränkungen ermöglichen. Ein anspruchsvolles und flexibles Umfeld fördert persönliches Wachstum sowie eine professionelle Entwicklung. Ausgedrückt wird diese Botschaft im Claim «Create Impact. Transform Lives.»

Auch in der visuellen Umsetzung des Auftritts agieren die Mitarbeitenden persönlich und engagiert an vorderster Front: indem sie ein Geräusch visualisieren – getragen von der Erfahrung, dass bereits ein einzelnes Geräusch das Leben verändern und wertvoll machen kann. Schlüsselelement sind dabei die in der Unternehmensfarbe blau visualisierten Geräusche.

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Kampagne für McDonald’s Schweiz und seine Partner

Die neue von TBWA entwickelte Kampagne steht ganz im Zeichen der bald 40-jährigen Partnerschaft von McDonald’s und seinen Schweizer Lieferanten.

McDonald's geht neue Wege: Basierend auf dem Insight, dass Qualität aus Konsumentensicht weder wirklich definierbar noch objektiv nachvollziehbar ist, setzt die neue Kampagne verstärkt auf regionale Nähe und auf die Menschen hinter den Zutaten. Portraitiert werden deshalb Schweizer Bauern und Lieferanten. Gemeinsam mit McDonald’s teilen sie laut Mitteilung vom Dienstag ein und dieselbe Passion für frische und hochwertige Zutaten – aus Freude am Essen.

Auftakt zur Kampagne auf nationaler Ebene sind zwei TV-Spots zum Thema Brot und Fleisch. Die ersten beiden Spots entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Fleischlieferanten Bell in Oensingen(SO) und der Bäckerei Fortisa in Zuchwil (SO). Auf lokaler Ebene kommen in einer Plakatkampagne 15 Bauern jeweils in ihrer Region zu Wort, welche Kartoffeln, Weizen, Milch und Gemüse für McDonald’s liefern.

Wie viele Schweizer Bauern liefern insgesamt ihre Zutaten für die Schweizer McDonald’s Restaurant? Über 10‘000 pro Jahr. Weitere überraschende Fakten dazu sowie die ersten Portraits der Bauern und Lieferanten findet man auf der neuen Kampagnenseite. Goldbach Interactive (GBI) zeichnete sich für die Entwicklung und YJOO Communications für den Content der neuen responsive Site verantwortlich.

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https://www.youtube.com/watch?v=T5kZ-x84x1k

Verantwortlich bei McDonald’s: Thomas Truttmann (VP Marketing, Communications, Public Affairs, Supply Chain), Aglaë Strachwitz (Communications & Public Affairs Manager). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Bruce Roberts, Cyrill Wirz, Bettina Klossner, Angelo Sciullo, Stephanie Seematter (Kreation), Simon Rehsche, Michaela Büsse (Strategie), Stephan Lanz, Ilenia Peluso (Beratung), Tobias Jean, Serge Meierhofer (Digital), Agnes Meier (Produktion), Ilonka Galliard (Art Buying/Agency Producing). Fotografie: Cyrill Matter (Fotografie), Ferco Dregelyvari (Bildbearbeitung). Film: Pumpkin Film (Produktion), Ben Strebel (Regie), Lamar Hawkins, Christopher Novak (Produzenten), Blut Hamburg (Musikkomposition). Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Mario Kurmann (Senior Berater), Larissa Mörgeli (Junior Beraterin), Nadine Franzen (Senior Consultant), Oliver Kohler (Consultant Project Manager), Sonja Margot (Project Manager). Verantwortlich bei YJOO Communications: Nina Krucker (CEO), Sarah Buehler (Consultant). Verantwortlich bei OMD Schweiz / Media: Adrian Thomann (Account Director), Michael Zaugg (Digital Lead).
 

SRG baut voraussichtlich 250 Stellen ab

Die SRG rechnet mit einem Abbau von 250 Stellen, wie sie am Dienstagabend mitteilte. Infolge des Mehrwertsteuer-Urteils des Bundesgerichts und wegen des höheren Gebührenanteils von Regionalsendern muss die SRG ab 2016 jährlich 40 Millionen Franken einsparen.

unvermeidlich, schreibt die SRG in einer Mitteilung.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Sprachregionen habe die Details des Sparprogramms erarbeitet. Nun hat die Geschäftsleitung nach Rücksprache mit dem Verwaltungsrat den Massnahmenkatalog verabschiedet.

In der Deutschschweiz dürften bei SRF und der Tochtergesellschaft TPC zusammen voraussichtlich 102 Vollzeitstellen betroffen sein, bei RTS in der französischen Schweiz 74 Stellen, bei RSI in der italienischen Schweiz 49 Stellen, bei der Generaldirektion 20 Stellen. Die kleinen Unternehmenseinheiten – das rätoromanische RTR und die Internet-Auslandplattform SWI Swissinfo.ch – tragen mit eingehenden betrieblichen Massnahmen zum Sparprogramm bei; ein
allfälliger Stellenabbau soll minim bleiben.
 

Rückstellungen für den Stellenabbau und Mehrkosten wegen der Mehrwertsteuer dürften 2015 ein beträchtliches Defizit bringen. 2016 will die SRG wieder schwarze Zahlen schreiben.

Verhandlungen über Sozialplan

Die SRG wird die Mitarbeitenden, das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) als Sozialpartner und die Vereinigung der Kader (VDK) konsultieren. Die Arbeitnehmerschaft hat die Möglichkeit,Vorschläge zu machen, wie der Stellenabbau vermieden oder verringert werden könnte oder wie sich die Folgen mildern liessen. Parallel zu dieser Konsultation verhandelt die SRG mit dem Sozialpartner SSM über einen fairen Sozialplan. Zum Sozialplan will sie sich auch mit der Vereinigung der Kader austauschen.

Die Gründe für den Stellenabbau

Die Gründe des Sparprogramms sind die Mehrwertsteuer und der höhere Anteil von Lokal- und Regionalsendern an den Gebühreneinnahmen:

– Das Bundesgericht hatte am 13. April 2015 entschieden, die Gebührenzahler müssten keine Mehrwertsteuer zahlen. Künftig muss die SRG die Mehrwertsteuer aus eigenen Mitteln begleichen, zu diesem Schluss ist der Bund Anfang September nach vertiefter Abklärung gekommen. Das kostet die SRG jährlich 35 Millionen Franken.

– Das revidierte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) sieht vor, dass der Anteil der Lokal- und Regionalsender an den Gebühreneinnahmen von heute 4 auf bis zu 6 Prozent steigt. Das Uvek hat angekündigt, dass diese privaten Anbieter rasch mehr Geld erhalten, wenn Mitte 2016 das Gesetz in Kraft tritt; offen ist die genaue Höhe. Das mindert die SRG-Einnahmen um jährlich mindestens 5 Millionen Franken.

 

Sag mir, was du fährst, und ich sage dir, wie du wählst

Gemäss den aktuellsten Mach Consumer Daten der Wemf lassen sich Rückschlüsse von einem Auto auf das Wahlverhalten seines Besitzers ziehen. So zeigt sich zum Beispiel, dass die Autos von Personen, die eher rechts wählen, tendenziell mehr vom VW-Skandal betroffen sind.

Je nach politischer Gesinnung werden laut Studie unterschiedliche Automarken bevorzugt. Schweizerinnen und Schweizer, die sich politisch links positionieren, fahren auffallend häufig Autos der Marken Kia, Mini oder Renault.

Personen, die rechts wählen, fahren dagegen überdurchschnittlich oft Audi, Mercedes, Seat, Suzuki, BMW oder VW. Die Studienverfasser nehmen daher an, dass in der Schweiz mehr Autos von Rechts- als Linkswähler vom gegenwärtigen VW-Skandal betroffen sind.

Wählende der Mitte-Parteien besitzen etwas häufiger Autos der Marke Nissan im Haushalt als Personen, die sich politisch links oder rechts positionieren. Ganz der ausgewogenen Mitte entsprechend lassen sich für diesen Wählerkreis sonst aber keine eindeutigen Markenpräferenzen
ausfindig machen.

Unterhaltskosten als untergeordnetes Kriterium

Beim Autokauf achten Linkswählende in hohem Masse darauf, dass der Wagen energieeffizient und möglichst umweltfreundlich ist. Diese Faktoren gewichten sie höher als das Aussehen oder die Marke. Auch die anfallenden Unterhaltskosten spielen bei ihrer Autowahl gegenüber der Umweltfreundlichkeit eine untergeordnete Rolle.

Für den Kreis der Rechtswähler sind die Unterhaltskosten beim Autokauf ebenfalls nicht das ausschlaggebende Kriterium. Diese Personen legen stattdessen überdurchschnittlich grossen Wert auf eine Ausstattung und Komfort des Autos. Auch das Aussehen und die Marke sind für sie wichtige Entscheidungskriterien. Befragte, die politisch eher rechte Ansichten vertreten, achten beim Autokauf hingegen kaum darauf, dass der Wagen energieeffizient und umweltfreundlich ist.

Datengrundlage: Mach Consumer 2015

Die Mach Consumer ist die grösste kontinuierliche Konsum-Medien-Studie der Schweiz. Sie zeigt auf, wie viele Konsumenten ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung nutzen. Ausserdem ermittelt die Studie die Bedürfnisse, Neigungen und Gewohnheiten der Schweizer Konsumenten sowie deren Leseverhalten in Bezug auf Zeitungen und Zeitschriften. Die diesjährige Ausgabe wurde am 6. Oktober 2015 publiziert.
 

Eitle Wikinger kämpfen nur fürs Selfie

Walker Zürich bewirbt mit einem 35-sekündigen Spot die personalisierten Fotobücher von Ifolor.

Auf ungewöhnliche Weise erinnert uns Ifolor daran, dass die wichtigsten Momente im Leben für immer zwischen den Seiten eines Fotobuchs bewahrt werden können. Der 35-sekündige Spot von Walter zeigt zwei sich bekämpfende Wikinger-Stämme, die mehr bemüht sind um ihre Selfies als darum, den Kampf gegen den Gegner zu gewinnen. 
 

Verantwortlich bei Ifolor: Dominique Baumann (Head of Marketing and Communications DACH). Verantwortlich bei Walker: Pius Walker (CD), Roger Beckett (CW), Jenny Grunberg (AD), Cornelia Nünlist (Account Director), Catherine Elf (Art Buying) Ben Gregor (Director), Sara Cummins (Producer), Knucklehead (Production), Finish (Post Production), Whitehouse Post (Editing Company), Paul Harrison (Colourist), Christopher Sabogal (Director of Photography), Cheryl Payne (Post Producer), Ben Stephens (Editor), Parv Thind (Sound @Wave), Baltic Pine (Latvian Prod Company).

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