Lowe belebt für Cablecom die Bude

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Agentur Lowe hat für ihren Kunden Cablecom zwei weitere Printsujets realisiert. Beworben wird damit das neue Internetangebot von Cablecom.

 
Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Agentur Lowe hat für ihren Kunden Cablecom zwei weitere Printsujets realisiert. Beworben wird damit das neue Internetangebot von Cablecom, insbesondere das Einsteigerprodukt Hispeed 250 sowie Hispeed 5000, wie die Agentur am Donnerstag mitteilte.Zu sehen sei auf den Sujets genau das, was dank Hispeed Internet von Cablecom passiere, heisst es weiter: Die Bude lebt. Der Claim dazu lautet: «Cablecom. Und zuhause läuft was».

Verantwortlich bei Cablecom:
Oli Bergmann (Head Marcom & Brand), Anna-Marie Siroka (Marcom Specialist Broadband). Verantwortlich bei Lowe: Keith Loell (CD), Sebastian Hugelshofer (AD), Dominique Wegmann (Text), Rolf Jeger, Gina Armellino (Beratung), Kurt Schmid (Strategie), Melanie J. Auerbach (Art Buying). Fotograf: Scheffold. Vizner.

Zürcher Stadtrat korrigierte seine Aussage zu Radio 1

Am Dienstag meldeten verschiedene Medien, darunter auch die Werbewoche, mit welchen lobenden Worten sich der Zürcher Stadtrat für Roger Schawinskis Radio 1 einsetze. Nun wurde bekannt, dass der Stadtregierung ein Fehler unterlaufen ist.

 Am Dienstag meldeten verschiedene Medien, darunter auch die Werbewoche, mit welchen lobenden Worten sich der Zürcher Stadtrat für Roger Schawinskis Radio 1 einsetze (siehe ). Dessen Konzessionsgesuch lege «Zeugnis ab von eindrücklicher Professionalität und Erfahrung», hiess es da, und dass Radio 1 «in jedem Fall» zu konzessionieren sei.Diese Worte aus der stadträtlichen Stellungnahme waren zwar am Dienstag auf der Website des Bundesamts für Kommunikation zu lesen – sie sind aber eigentlich nicht das, was der Stadtrat sagen wollte. Wie die NZZ berichtet, sei der Stadtregierung nämlich ein Fehler unterlaufen: Sie schickte am 27. Februar eine Stellungnahme mit der genannten Textstelle ans Bundesamt, lieferte aber später eine korrigierte offizielle Version nach. Wie Nat Bächtold vom Präsidialdepartement der Stadt Zürich der NZZ sagte, veröffentlichte das Bakom wiederum am Dienstag zuerst die falsche Version und nach einem Hinweis aus Zürich die richtige. Die Besucher der Website über diesen Umstand in Kenntnis zu setzen, unterliess das Bundesamt allerdings.
So kam es denn in den Medien zu unterschiedlichen Berichten über die stadträtliche Empfehlung hinsichtlich Radio 1: In der korrigierten Version heisst es nämlich nur noch, dass Schawinskis Bewerbung «besonders aufgefallen» sei, weil sie etwas Bewegung in die «mehr oder weniger festgefahrene Radiolandschaft» bringen könnte. Die NZZ fragt sich nun, ob es sich bei der fehlerhaften Aktion bloss um ein Missgeschick oder auch um einen erhellenden Versprecher handle.

Swisscom lässt «Hallo Sunrise-Kunden» verschwinden

Die Swisscom ändert ein Sujet ihrer umfangreichen neuen Service-Kampagne und lässt den Satz «Hallo Sunrise-Kunden. Wir sind auch da für Sie.» verschwinden.

 Die Swisscom ändert ein Sujet ihrer umfangreichen neuen Service-Kampagne und lässt den Satz «Hallo Sunrise-Kunden. Wir sind auch da für Sie.» verschwinden. Sprecher Sepp Huber bestätigte auf Anfrage der Werbewoche eine Meldung der Abendzeitung Heute, wonach die Headline einer neutraleren wie «Hallo Nicht-Kunden» weichen solle. Man habe mit dem Spruch eigentlich zeigen wollen, dass Swisscom für jedermann offen sei. Nun aber hat der Telekomriese anscheinend seine Meinung geändert und verzichtet darauf, die Konkurrenz in der Werbung direkt anzusprechen. Mit Druck von Sunrise habe das aber nichts zu tun, so Huber. Die Kampagne umfasse schliesslich viele verschiedene Sujets, nun tausche man eben eines aus.

Yahoo verlegt Europa-Sitz nach Rolle im Kanton Waadt

Nachdem Google in Zürich einen grossen Firmensitz eröffnete, darf sich die Schweiz über einen weiteren Zugang aus der IT-Branche freuen: Der Internetkonzern Yahoo lässt sich in Rolle im Kanton Waadt nieder. Ein Teil des Europageschäfts soll von dort aus abgewickelt werden.

 Nachdem Google in Zürich einen grossen Firmensitz eröffnete, darf sich die Schweiz über einen weiteren Zugang aus der IT-Branche freuen: Der Internetkonzern Yahoo lässt sich in Rolle im Kanton Waadt nieder. Ein Teil des Europageschäfts soll von dort aus abgewickelt und mehrere hundert Angestellte beschäftigt werden. Jean Frédéric Berthoud, Direktor der Waadtländer Wirtschaftsförderung, bestätigte eine Meldung der Tageszeitung 24 heures. Der Konzern profitiert von Steuererleichterung, die im vergangenen Jahr im Rahmen eines Wirtschaftsförderungsprogramms gewährt wurden.
Genaue Angaben über die Niederlassung von Yahoo in Rolle konnte Berthoud nicht machen. Das kalifornische Unternehmen steht bereits in engem Kontakt mit den Waadtländer Behörden. In Avenches VD plant Yahoo sein europäisches Datenzentrum. Mehrere Dutzend Personen sollen dort beschäftigt werden.

JvM/Limmat zeigt für Swisscom Nähe

Jung von Matt/Limmat hat für Swisscom eine Plakatkampagne realisiert. Mit über 35 individuell getexteten und gestalteten Plakatmotiven soll sich vom Kunstfreund bis zum Cervelat-Liebhaber jeder angesprochen fühlen.

 
Jung von Matt/Limmat hat für Swisscom eine Plakatkampagne realisiert. Mit über 35 individuell getexteten und gestalteten Plakatmotiven macht die Agentur in der Deutsch- West- und italienischen Schweiz auf die verschiedenen Services vom Internetkurs bis zur Ersatzgarantie der Telekomfirma aufmerksam. Die Plakate sollen laut Mitteilung vom Donnerstag jeden ansprechen: Vom Kunstfreund über den Cervelat-Liebhaber bis zum Start-up-Unternehmer.Der Auftritt wurde komplett im neuen Corporate Design umgesetzt.
 

 
Verantwortlich bei Swisscom:
Marc Werner (Leiter Marketing & Sales), Thomas Ulrich (Leiter Marketing Kommunikation), Roger Renfer, Peter Schilde, Patrizio Pivirotto (Werbeleitung). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy, Markus Rottmann (CD), David Hanselmann (AD), Samuel Knaus (Text), Matthias Fürst, Stefanie Ledermann (Grafik), Martin Samsel (Strategie), Sebastian Durband, Jasmin Schmid (Beratung).  
 

Matter & Gretener greift für Hundeschule Tribis zu Latex

Die Zürcher Agentur Matter & Gretener hat für die Hundeschule Tribis in Bubikon eine Anzeige realisiert. Darauf wird ein für Hundehalter besonders relevantes Versprechen gemacht.

 
Die Zürcher Agentur Matter & Gretener hat für die Hundeschule Tribis in Bubikon eine Anzeige realisiert. Darauf wird ein für Hundehalter besonders relevantes Versprechen gemacht: «Hundeschule Tribis. Und er gehorcht» steht nämlich unter dem Bild eines Hundes als SM-Sklave. Übrigens musste der Jack-Russel-Terrier bei der Aufnahme nicht leiden, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Dafür sorgten die 3D-Spezialisten von Virtuelle-fotografie.ch, die den Hund nur im Computer in Latex packten.
Verantwortlich bei Tribis:
Franziska Tribelhorn. Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (CD), Dominik Imseng (Text), Max Faller (AD), Photographie: Gina Folly; 3D-Rendering: Virtuelle-fotografie.ch.

Was alles hinter dem Sonntag steckt

Lesermarkt Advico Y&R bietet mit der SoZ mehr zum Entdecken. Verschiedene relevante Personen und Themen werden nach dem Babuschka-Prinzip auseinandergenommen.

 
Lesermarkt Advico Y&R bietet mit der SoZ mehr zum Entdecken. 
Mit der SonntagsZeitung sind die Dinge weit mehr, als sie scheinen. Durch eine Fülle an Fakten und Querverweisen entdeckt der Leser Zusammenhänge, die über die alltägliche Information hinausgehen. Auf diese Weise entsteht ein vielschichtigeres Bild. Dies ist der Kern der neuen Kampagne von Advico Y&R: Verschiedene relevante Personen und Themen werden da nach dem Babuschka-Prinzip auseinandergenommen. So entdeckt man beispielsweise, dass in George W. Bush hinter den Einflüsterern Condoleezza Rice und Donald Rumsfeld schlussendlich der Ex-Präsident George Bush senior steckt.
Die neue Kampagne für die SonntagsZeitung ist ab Mitte März im Einsatz und soll die Positionierung «Zeit zum Entdecken» weiter verankern. Unterstützt wird sie von mehreren Kleininseraten im gleichen visuellen Duktus.
 
Andreas Panzeri

Manor stoppt nach «Kassensturz»-Beitrag Import von Kaninchenfleisch

Die Warenhauskette Manor kündigte am Mittwoch ihren neuen Auftritt an, sah sich aber gleichentags auch mit einem viel schwierigeren Thema konfrontiert: Aufgrund eines «Kassensturz»-Beitrages stoppte sie den Verkauf von Kaninchenfleisch aus Italien.

 
Die Warenhauskette Manor kündigte am Mittwoch ihren neuen Auftritt an, sah sich aber gleichentags auch mit einem viel schwierigeren Thema konfrontiert: Aufgrund eines «Kassensturz»-Beitrages stoppte sie den Verkauf von Kaninchenfleisch aus Italien. Die Konsumentensendung hatte am Dienstagabend über grobe Missstände in der Kaninchenhaltung berichtet. Am Mittwoch protestierten zudem rund 40 Tierschützer vor dem Manor-Hauptsitz in Basel gegen den Handel mit dem «Quälfleisch».Manor zeigte sich in einer Mitteilung «bestürzt» über die im Fernsehen gezeigten Bilder. Diese würden nicht zur Firmenphilosophie in Bezug auf Tierhaltung passen. Manor habe zwar Kontrollen bei dem in der Sendung gezeigten Produzenten durchgeführt, dabei seien aber andere Stallungen gezeigt worden, schreibt das Unternehmen weiter. Nach der «Kassensturz»-Ausstrahlung zieht die Warenhauskette nun die Konsequenzen und stoppt den Handel mit dem umstrittenen Produzenten. Sie will ab jetzt ausschliesslich Kaninchenfleisch aus Schweizer Haltung vom bestehenden Hauptlieferanten Kyburz verkaufen.

Der Swisscom neue Kleider

Internet Für die Swisscom hat Jung von Matt/Limmat mehrere Massnahmen entwickelt, um die neue Markenwelt zu kommunizieren.

 
Internet Für die Swisscom hat Jung von Matt/Limmat mehrere Massnahmen entwickelt, um die neue Markenwelt zu kommunizieren.  
Es dürfte die Fangemeinschaftvon Beck-&-Bondi in einen Schockzustand versetzt haben, als die Swisscom mitteilte, dass mit der Einführung einer neuen Markenwelt die preisgekrönte Werbesoap eingestellt werde. Der Telecomanbieter hat keine Verwendung mehr für die Kultfamilien, weil die Swisscom die Gruppengesellschaften Fixnet, Mobile, Solution und Bluewin Anfang Jahr zusammengeführt hat. Nach aussen will man künftig unter der Dachmarke Swisscom auftreten. Neben Beck & Bondi wird auch das Bluewin-Logo zu Grabe getragen, was bei vielen Markenprofis auf Unverständnis stösst. Der einheitliche Auftritt müsse sein, kontert die Swisscom. Sie erhofft sich dadurch mehr Kommunikationseffizienz.
Herzstück neues LogoWas die Swisscom im letzten Jahr angekündigt hat, wird in diesen Tagen schweizweit umgesetzt. Seit ein paar Tagen steht das Kommunikationsunternehmen im neuen Kleid da. Herzstück des neuen Auftritts ist das blau-weiss-rote Logo, das von Bruno Maag, einem Londoner Grafiker mit Schweizer Wurzeln, entwickelt wurde. Neben dem schwungvollen Design dreht sich das Logo auf den Bildschirm um die eigene Achse. Mediensprecher Sepp Huber: «Wir glauben, dass solche bewegten Logos künftig mehr und mehr eingesetzt werden und wollen hier als Telecomunternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen.» In der Bevölkerung erntet das Logo neben Lob auch Kritik. Komiker Victor Giaccobo witzte in seiner Show am Sonntag über das neue Aushängeschild des Telecom-anbieters: «Das neue Swisscom-Logo sieht wie eine Schildkröte aus, die auf dem Hintern sitzt.»
Für die Bekanntmachung des neuen Auftritts rührt die Swisscom mit grossen Kelle an. Die Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat hat für den Telecomriesen ein grosses Massnahmenpaket entwickelt. Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Fernsehspot mit dem Namen «Omega Man», vermutlich eine Anlehnung an den Sciencefiction-Film aus dem Jahr 1971. Ein junger Mann tippt gedankenverloren auf seinem Handy rum. Als er sich wegen eines technischen Rats an seinen Kollegen wendet, ist die Welt um ihn herum plötzlich leer. Nach ein paar Schritten findet er aber im Swisscom-Shop Hilfe. Begleitet wird der Spot von einer nationalen Plakat- und Anzeigenkampagne, die vor allem durch ihre Schlichtheit auffällt.
Wie in diesen Tagen auf Forenseiten und in Weblogs nachzulesen ist, wirkten die Plakatsujets völlig fremd und emotionslos. Auf den ersten Blick sei auch unklar, wer hinter den Botschaften wie «Hallo-alle-Minuten-E-Mail-Checker. Wir sind da für Sie.» oder «Liebe Romantikerin. Ja, das gibt’s heute noch: Jemand ist da für Sie.» als Absender stecke. «Die Kampagne polarisiert tatsächlich. Ich finde sie aber sehr menschlich und nah», sagt Alexander Jaggy, Kreativchef von Jung von Matt/Limmat.
Markenversprechen einlösen Auf mehr Begeisterung stösst die Online-Kampagne, die Jung von Matt für den Kommunikationsriesen ins Leben gerufen hat. Auf der Microsite Swisscom-Mosaik.ch werden die Besucher aufgefordert, ihre Fotos einzusenden. Diese werden nach dem Mosaikprinzip in das Swisscom-Logo eingebaut. Die Zuordnung der Bilder geschieht aufgrund der Farben. «Damit wollen wir das Markenversprechen einlösen, nah bei den Kunden zu sein», sagt Matthias Adolf, Leiter Online bei Jung von Matt/Limmat. Das Hochladen der Fotos ist über das Internet oder per MMS möglich. Neu ist die Mosaikidee allerdings nicht. Auch die Umweltorganisation WWF hat vor zwei Jahren mit einer solchen Aktion den Dialog mit Usern gesucht.
Christian Lüscher

Mässig treue Ex-Cash-Abonnenten

Cash-Erbe Gut ein Drittel der Ex-Cash-Abonnenten bleibt der HandelsZeitung treu. Mit Stichtag 1. Juli 2007 wies die Handelszeitung 18'210 bezahlte und Wemf-beglaubigte Abos aus.

 
Cash-Erbe Gut ein Drittel der Ex-Cash-Abonnenten bleibt der HandelsZeitung treu.Mit Stichtag 1. Juli 2007 wies die HandelsZeitung 18’210 bezahlte und Wemf-beglaubigte Abos aus. Doch wenn es gut kommt, dann dürfte sie in diesem Sommer neu rund 29’000 zahlende Abonnenten ausweisen – ein Zuwachs um etwa 30 Prozent. Grund für die plötzliche und doch wahrscheinliche Vermehrung ist der Abostamm, den die HandelsZeitung vor acht Monaten von Ringiers Cash übernahm. Nach dem Cash-Ende wählten 27’000 von 43’000 Abonnenten die HandelsZeitung als Ersatz. Jetzt, da ein Grossteil dieser HZ-Abos zur Erneuerung anstand, kann Ralph Büchi, CEO von Axel Springer Schweiz, eine erste Zwischenbilanz ziehen. «Ein gutes Drittel der Ex-Cash-Abonnenten wandelt definitiv um», teilt er schriftlich mit. Somit dürfte die HandelsZeitung rund 10’000 zusätzliche Abonnenten ausweisen – vorausgesetzt, die grosse Mehrheit der bisherigen HZ-Abonnenten erneuert ihr Abo ebenfalls.Doch Axel Springer Schweiz profitiert noch deutlich mehr. 5’000 weitere ehemalige Cash-Abonnenten wählten ein Bilanz-Abo als Ersatz, 2’000 zogen Stocks vor. «Bei Bilanz und Stocks liegen die Umwandlungszahlen ebenfalls zwischen 30 und 40 Prozent», schreibt Büchi. Damit dürfte die Bilanz am 1. Juli 2008 etwa 30’000 und Stocks um die 18’000 Abos ausweisen.
Die Zahlen entsprechen «unseren ambitiösen Erwartungen», erklärt Büchi. Leichte Enttäuschung dürfte dennoch mitschwingen. Im letzten Sommer hatte Büchi gegenüber Persoenlich.com noch die Hoffnung geäussert, 50 Prozent
der ehemaligen Cash-Abonnenten würden ihr Abo erneuern – wie 2002, als die Schweizer Familie den Abostamm von Meyer’s übernahm.     
Markus Knöpfli

JWT+H+F lässt für Kleenex crossmediale Kampagne raus

Für ihren Kunden Kleenex hat die Zürcher Agentur JWT+H+F den neuen Claim «Lass es raus» quer durch alle Kommunikationskanäle in Szene gesetzt. Herzstück der Kampagne ist die Website Lassesraus.ch, im TV-Spot ist Anna Maier zu sehen.

Für ihren Kunden Kleenex hat die Zürcher Agentur JWT+H+F den neuen Claim «Lass es raus» quer durch alle Kommunikationskanäle in Szene gesetzt. Mit der Brandstory fordert der Taschentuchhersteller alle Konsumenten auf, Mut zu beweisen und alles raus zu lassen – sowohl physisch als auch emotional. Der Kleenex-Effekt sei, dass man sich nachher besser fühle, heisst es in einer Mitteilung. Herzstück der Kampagne ist die Website, für die sich die JWT+H+F-Partnerwebagentur Pulse verantwortlich zeichnet. Auf Lassesraus.ch können sich die Nutzer einem Emotionstest unterziehen und danach die Gefühle rauslassen – in Form von freudigen oder traurigen Geschichten, die auf der Site platziert werden.
Im Einsatz sind daneben Anzeigen, Banner und TV-Werbung. Alle diese Werbemittel haben die Aufgabe, die Konsumenten auf die Website zu bringen. Im TV-Spot ist die Moderatorin Anna Maier zu sehen. Sie holt Leute von der Strasse auf ein blaues Kleenex-Sofa und bringt sie dazu, ihren Emotionen freien Lauf zu lassen.
Im Sinne des TV-Spots wurden auch Events veranstaltet – in Bern mit Anna Maier und in Lausanne mit Mireille Jaton, ebenfalls auf dem blauen Sofa. Rund um die Events wurden Kleenex-Taschentücher verteilt. Regie führte die JWT+H+F-Partneragentur Dog Promotion.

Verantwortlich bei Kimberly-Clark GmbH (Kleenex):
Franziska Leisi (Marketing Manager Family Care), Corinne Anliker (Marketing Kleenex). Verantwortlich bei JWT+H+F: Mike Krüll (Creative Direction / Text), Isa McInnes (Art Direction), Sebastian Day (Grafik), Petra Nigg, Cyprian Sutter (Beratung), Nico Schärer (Fotograf), Mirjam Fabrikant (Vertigo TV Produktion). Verantwortlich bei Pulse: Imre Sinka (Konzept), Nathalie Müller (Projektmanagement), Nina Wilhelm (Screen Design), Stefan Bruggmann, Roland Tobler (Programmierung).

Mit Muskelkraft auf Kundenfang

Media Ruf Lanz baut das erste echt umweltfreundliche Leuchtplakat der Welt.

 
Media Ruf Lanz baut das erste echt umweltfreundliche Leuchtplakat der Welt.  
Kilian Gasser, Inhaber der KG Werbeakquisition & Verlagsberatung, hat einen Öko-Pool gegründet. Das neue Inseratenkombi, mit dem 476’000 ökologisch interessierte Leser auf einen Schlag angesprochen werden können, beinhaltet das Architektur- und Designmagazin Hochparterre, die Satirezeitschrift Nebelspalter, das Strassenmagazin Surprise und die linke Wochenpublikation WOZ. Diese vier Titel belegen in der aktuellen Mach-Basic- Studie beim Kriterium «sehr starkes Interesse an Umweltschutz» die vordersten Ränge. Werbetreibende erreichen mit dem Öko-Pool die Bevölkerung zwischen 35 und 75 Jahren mit hoher Bildung und überdurchschnittlichem Einkommen. Nebst einem sehr grossen Interesse an Umweltschutz zeichnet sich die Leserschaft durch überdurchschnittliche Affinitäten zu Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur aus. Für Gasser ist das neue Inseratenkombi die glaubwürdige Alternative für die immer zahlreicheren Unternehmen, die sich ökologischen Interessen verpflichtet fühlen. Kilian Gasser: «Der Pool ermöglicht die effiziente und preiswerte Ansprache einer ökologiebewussten Zielgruppe.»
Plakat schont Ressourcen Damit der Öko-Pool bei den Media-Agenturen Beachtung findet, hat sich die Werbeagentur Ruf Lanz eine Lancierungskampagne einfallen lassen, die ganz im Sinn der Ökobewegung daherkommt. Das Hauptwerbemittel ist ein speziell konstruiertes Velo und ein Anhänger mit montiertem Leuchtplakat. Der Strom für die Beleuchtung des Plakats wird durch das Treten der Pedale von mehreren Dynamos erzeugt. Mit diesem mobilen Leuchtplakat fährt Werbe-Akquisiteur Kilian Gasser mit seinem Team abends vor die grossen Media-Agenturen und beleuchtet das Plakat, indem er sich buchstäblich abstrampelt. So erreicht der Öko-Pool die Zielgruppe der Media-Profis ohne Streuverlust. Der schweisstreibende Einsatz scheint sich zu lohnen: Wie Kilian Gasser sagt, erfreue sich der neue Öko-Pool bereits reger Nachfrage.
Christian Lüscher
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