Flut neuer Domainendungen hält Schweizer Unternehmen auf Trab

Gute Internetadressen werden rar. Daher führt die oberste Internetbehörde ICANN seit 2013 mehr als 1300 neue Domainendungen ein. Gerade  für Unternehmen bringen diese jedoch auch Tücken mit sich.

Internetadressen auf .sucks oder .fail bieten sich nämlich geradezu an, um Unternehmen mit Frust oder Häme zu überschütten. Swisscom beispielsweise wird jedoch nie auf Swisscom.sucks in den Dreck gezogen werden. Denn diese Domain hat der Konzern gleich selbst registriert, wie Sprecher Olaf Schulze sagt. Blockiert hat das Telekomunternehmen zudem Swisscom.fail und Swisscom.wtf.

Eine Blockieren-Option gibt es indes nicht bei jeder Domainendung. So bleibt Unternehmen nichts anderes übrig, als missliebige Domains im Zweifel selbst zu registrieren. Dies ist – neben dem Aufwand, bei all den neuen Endungen den Überblick zu behalten – mit teils erheblichen Kosten verbunden. Zudem kann es auch mit unbedenklichen Endungen Probleme geben. So können Dritte sich Domains mit Bezug zu einem Unternehmen sichern, um sie anschliessend teuer an den Berechtigten zu verkaufen (sog. Cybersquatting). Oder die Domains werden für Kampagnen gegen das Unternehmen benutzt.

Schweizer Unternehmen gehen verschieden vor

In der Schweiz gehen die Unternehmen unterschiedlich mit der neuen Situation um. Die Swisscom beispielsweise verfolgt insgesamt ein reaktives Vorgehen – dies aufgrund der irrsinnigen Vielfalt an Missbrauchsmöglichkeiten, wie es beim Telekomanbieter heisst. Das Vorgehen bei Swisscom.sucks stelle eine Ausnahme dar. Grundsätzlich beobachte man, was am Laufen sei, und schreite wenn nötig ein. Es sei nicht klar zu beantworten, ob die Vielzahl neuer Domainnamen eher Fluch oder Segen sei.

Die Fluggesellschaft Swiss sammelt gegenwärtig Erfahrungen und überlegt sich, ob ein Monitoring benötigt wird. Man will sich bei der Airline jedoch auf die wichtigsten Marken-Domains konzentrieren. Die Migros schreibt auf Anfrage, man ziehe zur Überwachung externe Dienstleister bei und interveniere bei Bedarf oder missbräuchlichen Registrierungen konsequent. Insgesamt fragt man sich beim Detailhändler, ob die Flut neuer Endungen wirklich durch eine entsprechende Nachfrage gerechtfertigt sei und einen Mehrwert bringe. Zudem verursache das Ganze Aufwand und damit Kosten. Etwas optimistischer tönt es beim Mitbewerber Coop. Unter den neuen Domainendungen gebe es durchaus interessante, schreibt das Unternehmen. Auch Coop lässt sich bei der Überwachung von Dienstleistern unterstützen und beraten.

Trademark Clearinghouse soll Klarheit schaffen

Der ICANN ist indes nicht entgangen, dass mit Internetdomains viel Missbrauch getrieben wird. Daher hat sie parallel zur Einführung neuer Domainendungen eine Anlaufstelle für die Wahrung von Marken- und Namensrechten im Internet geschaffen. Unter dem Namen Trademark Clearinghouse nahm diese im März 2013 ihren Betrieb auf. Bei der Institution kann ein Rechteinhaber seine Marken in eine zentrale Datenbank eintragen. Daraufhin kann er bei der Lancierung jeder neuen  Domainendung («Sunrise Period») seine Rechte an Domains mit eigenen Markennamen  geltend machen. Auch nach Ablauf der Sunrise Period kann ein Eintrag im Trademark Clearinghouse nützlich sein. Falls nämlich ein Dritter eine Domain registrieren will, welche mit einer Marke in der Datenbank korrespondiert, erscheint eine Warnung. Registriert der Dritte die Domain trotzdem, so wird der Rechteinhaber informiert. Von diesem Mechanismus profitiert in der Schweiz beispielsweise Coop. Auch Swisscom und Migros haben ihre Stammmarke bei der ICANN-Institution geschützt.  Die Swiss trifft zurzeit Abklärungen und ist dabei, ihre Hauptmarken einzutragen.

Möglichkeit in der Schweiz noch wenig genutzt

Insgesamt scheinen in der Schweiz aber erst wenige Unternehmen die Dienste des Trademark Clearinghouse zu nutzen. Zwar verzeichnet die Institution bisher lediglich aus vier Ländern mehr Registrierungen als von hierzulande. Doch in Zahlen ausgedrückt stammen nur etwa 1500 der rund 40'000 Einträge von einer Organisation aus der Schweiz. Zum Vergleich: Das Schweizer Markenregister umfasst gegenwärtig rund 235'000 gültige Marken, davon lauten knapp 150'000 Einträge auf einen Inhaber mit Adresse in der Schweiz. Im Ausland geschützte Marken, deren Schutz auch auf die Schweiz ausgedehnt wurde, sind dabei noch nicht mitgezählt. (SDA)

Leo Burnett Schweiz: Gemüse aus bester Bio-Erde

Für Bio Suisse hat Leo Burnett Schweiz die Botschaft «Die beste Erde macht das beste Gemüse» auf drei Printsujets plakativ auf den Punkt gebracht.

Bio-Landbau beginnt beim Boden. Beispielsweise wird die Erde rein organisch gedüngt. Dadurch weist der Boden eine deutlich höhere Biodiversität auf, was ihn wiederum nährstoffreicher macht und auflockert. Und jedes fünfte Jahr liegen die Felder zur Regenation brach. Kein Wunder, wächst aus solchen Böden äusserst gesundes, schmackhaftes Gemüse.

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Am POS-Stand können die Kunden die Bio-Erde hautnah erleben.

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Verantwortlich bei Bio Suisse: Jürg Schenkel (Marketingleiter), Flavia Müller (Projektleitung Marketingkommunikation Veranstaltungen). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Pedro Moosmann (AD), Martin Arnold (Text), Johannes Raggio, Pablo Schencke (CD), Michael Gassler, Ingrid Zumkehr, Andrea Aegerter (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Rico Rosenberger (Fotograf), Goldschnitt/Flurin Müller (Modellbau).
 

Ruf Lanz: VBZ-Offensive gegen Laser-Attacken

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) verzeichnen immer mehr Laserpointer-Blendattacken gegen ihr Fahrpersonal. Eine Kampagne von Ruf Lanz macht auf das Problem aufmerksam.

Wurde dieses 2013 noch in 14 Fällen von Laserpointern geblendet, waren es 2014 bereits 38 Fälle. Tendenz steigend. Solche Laser-Attacken können böse ins Auge gehen und im schlimmsten Fall bis zur Erblindung führen. Darum gehen die VBZ nun mit einer prägnanten Kampagne in die Offensive – konzipiert und realisiert von Ruf Lanz. Auf Inseraten und Plakaten werden die VBZ-Fahrerinnen und -Fahrer in martialischer Schutzausrüstung gezeigt. Denn wenn die hinterhältigen Laser-Attacken nicht aufhören, werden sie bald so herumfahren müssen.

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Auf Vbz.ch/stopplaser wird zudem die ganze Bevölkerung involviert und zur direkten Aktion aufgefordert. Mit einem Bildgenerator hat jede und jeder die Möglichkeit, symbolisch zu einer Fahrerin oder einem Fahrer zu werden. Dafür braucht man nur ein Portraitbild von sich entsprechend zu platzieren. Die Botschaft lautet: «Wer das VBZ-Fahrpersonal gefährdet, gefährdet auch mich.» Um die Solidarität offen zu bekunden, kann das generierte Bild auf den eigenen Social-Media-Kanälen veröffentlicht oder als Profilbild eingesetzt werden.

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Verantwortlich bei den VBZ: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation), Elina Fleischmann (Projektleitung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Direction), Laura Hofer (Grafik), Florian Birkner, Markus Ruf (Text), Pascal Trütsch (Beratung). Fotografie und Bildbearbeitung: Rico Rosenberger. Online-Umsetzung: dreipol GmbH, Marco Huber, Lukas Martinelli.

Ex Libris steigt ins Geschäft mit Filmen auf Abruf ein

Der Buch-, Musik-, Film- und Spiele-Verkäufer Ex Libris steigt im Online-Streaming gegen Riesen wie Swisscom und Netflix in den Ring. Künftig bietet die Migros-Tochter mit Video on Demand (VOD) Filme und Serien auf Abruf an.

Die Nutzung geschehe ohne Abo, bezahlt werde mit Kreditkarte, Cumulus-Bons oder Geschenkkarte, teilte Ex Libris am Donnerstag mit. Über ihr Ex-Libris-Konto könnten die Kunden Filme mieten oder kaufen. Das Angebot werde täglich durch neue Filme und Serien aus Amerika ergänzt. Bei TV-Serien stünden die neusten Staffeln 48 Stunden nach der Erstausstrahlung in Originalsprache zum Kauf bereit. Ex Libris setzt der Preisdruck wegen des tieferen Euro-Kurses und die fortschreitende Digitalisierung zu. Im vergangenen Jahr fielen die Verkaufserlöse um 10,3 Prozent auf noch 126,2 Millionen Franken. Zum Vergleich: 2010 hatte der Umsatz noch gut 200 Millionen Franken betragen. Das Geschäft mit Verkäufen über den Online-Shop entwickelte sich im vergangenen Jahr dagegen positiv und legte gegenüber 2013 um 7,2 Prozent zu. Insbesondere die mit einem mobilen Gerät getätigten Einkäufe legten mit 60 Prozent stark zu. Bereits mit der Veröffentlichung der Jahreszahlen hatte Ex Libris denn auch angekündigt, den nächsten Schritt seiner Online-Strategie umzusetzen.

Der Ausbau des Online-Geschäfts mit Video on Demand verspricht durchaus Wachstum: Laut Zahlen des Schweizerischen Video-Verbandes SVV haben Video-Anbieter im vergangenen Jahr 55,2 Millionen Franken mit dem Verkauf und dem Verleih von Videos über das Internet eingenommen – das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Allerdings wollen immer mehr Anbieter im Geschäft mit dem Fernsehen über das Internet mitmischen. Swisscom, UPC Cablecom, Netflix und Apple wetteifern mit Filmen auf Abruf und Flatrate-Angeboten um die Gunst der Zuschauer. (SDA)
 

Zum Thema:
 

Ex Libris will in Videostreaming einsteigen (8.7.2015)

 

Eurosoccer und Foot schliessen sich zusammen

Die Schweizer Fussballmagazine Eurosoccer und Foot haben sich zusammengeschlossen und erscheinen gemeinsam unter dem Titel «Foot- Das Fussball-Magazin der Schweiz».

Die Oktoberausgabe ist ab sofort am Kiosk erhältlich, und der Abonnent findet sie bereits diese Woche in seinem Briefkasten. Das Magazin Eurosoccer wurde einst im Hinblick auf die Euro 2008 in der Schweiz und in Österreich gegründet und im Dezember 2010 durch IMS Sport übernommen. Das Magazin erschien neunmal jährlich und publizierte jeweils auf 80 Seiten Geschichten und Hintergründe rund um den Schweizer Fussball. Ab sofort stösst nun die Leserschaft des Magazins der Swiss Football League Foot dazu.

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Die Namensänderung ist laut Mitteilung eine Folge der Ausrichtung der Publikation. Seit bald fünf Jahren legt diese den Fokus auf den nationalen Fussball und Schweizer Spieler im Ausland. Auch wenn das Magazin bisweilen Geschichten über den internationalen Fussball verfasst und in jeder Ausgabe einen ausländischen Star unter die Lupe nimmt, stimmt der Name Eurosoccer nicht mehr mit dem Inhalt überein. Wie in der Vergangenheit wird sich Foot auch in der Zukunft in erster Linie mit der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League befassen.

Goldbach Interactive: Zwei Mal Silber beim Annual Multimedia Award 2016

Goldbach Interactive gehört zu den Gewinnern des Annual Multimedia Awards und erhält Silber für das Clear Channel Online Buchungstool sowie Silber für den Swisscom Online Geschäftsbericht in der Kategorie Website/Portal.

Seit der Gründung des Awards 1996 belegt der Wettbewerb die anhaltende Lebendigkeit digitaler Markenkommunikation. In diesem Jahr setzt sich der Trend des letzten Jahres fort: Idee, Inhalt, Konzept, Lösung und Usability sind die Prüfsteine, an denen die immer noch stärksten Einreichungskategorien Website, Portal, Microsite gemessen werden.

Das Clear Channel Online Buchungstool ist eine selbsterklärende Web- Plattform, mit der kleine und mittlere Unternehmen eine Plakatkampagne online selbst zusammenstellen sowie unmittelbar buchen können. Alle Verfügbarkeiten der Werbeflächen werden in Echtzeit abgebildet und die Standorte können per Google Street View eingesehen werden. Für eine Online Vorschau seines Plakats kann der Kunde einen Simulator nutzen. GBI hat die gesamte Buchungsplattform realisiert – Konzeption, Screendesign, technische Umsetzung sowie Videoproduktion in vier Sprachen.

Für Swisscom hat GBI eine konzeptionelle Entwicklung, technische Implementierung und Gestaltung des Online Geschäftsberichts 2014 durchgeführt. Gefordert war eine optimale Struktur und übersichtliche Userführung, responsive in drei Sprachen. Die Unternehmensbroschüre, der Geschäftsbericht, der Nachhaltigkeitsbericht sowie der Finanzbericht wurden in einem ansprechenden Design sowie mit optimaler Userführung online gestaltet.

Credits – Projekt Clear Channel


Verantwortlich bei Clear Channel Schweiz: Oliver Schönfeld (Marketing Director). Verantwortlich bei GBI: Marc Leuenberger (Consultant); Daniel Unger (Creative Director); Sébastien Gerber (Art Director); Dominic Zach (Digital-Conception); Florian Mäder u. Bunni Khun (Frontenddeveloper); Jan Steffen (Backenddeveloper); Maurus Gross (Videoproduction); Brigitte Mayr u. Oliver Kuhn (SEA)
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Credits – Projekt Swisscom


Verantwortlich bei Swisscom: René Flückiger (Projektleiter Multimedia). Verantwortlich bei GBI: Alain Ryser (Consultant); Daniel Unger (Creative Director); Raphaël Liechti (Senior Art Director); Sébastien Gerber (Screendesgin); Dominic Zach (Digital-Conception); Susanne Fankhauser u. Florian Mäder (Frontenddeveloper); Jonathan Droz u. Steffen Gudis (Backenddeveloper); Sonja Eberlin (Testing)
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Stailamedia ist Sponsor des New Video Frontiers Events in London

Am 20. und 21. Oktober 2015 findet die «New Video Frontiers» in London statt - das führende europäische Video-Advertising Event, zu dem über 500 internationale Branchenführer erwartet werden. Stailamedia ist als Sponsor mit dabei.

Diskutiert wird unter anderem über Programmatic TV, datengetriebene Werbung im TV, die Bedeutung von MCNs und die Zukunft des Trading im Bewegtbild. Hochrangige Speaker wie zum Beispiel Caspar Schlickum (CEO Xaxis EMEA) und Bob Hoffman (Autor des Buches und des Blogs «The Ad Contraria») lassen interessante Einblicke und Diskussionen erwarten.

Stailamedia ist als Silber Sponsor des Events vertreten und stellt mit Jochen Witte einen Panelteilnehmer, der seine Expertise zu den Themen Programmatic TV und Data-driven Advertising im DACH Markt beisteuern wird. Stailamedia stärkt mit dieser Teilnahme seine Positionierung als kompetenter Partner im europäischen Markt. Bereits seit Anfang 2014 ist Stailamedia mit einem Büro in München im deutschen Markt präsent. Neu ist das Unternehmen auch in Wien mit einem Office vertreten, um den österreichischen Markt besser bedienen zu können. Der Hauptsitz liegt seit der Gründung 2010 in Zürich. «Wir freuen uns, beim bedeutendsten europäischen Video Advertising Event als Silber Sponsor mit an Bord zu sein. Diese Teilnahme ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer europäischen Expansionsstrategie.», so Michael Baum, CEO von Stailamedia.

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Koch Kommunikation: Sichtbar modisch

Was diesen Herbst vom Schweizer Designer-Label 07 14 als «Bodyguard» auf den Markt kommt, ist eine Weltneuheit: reflektierende Designer-Taschen. Koch Kommunikation hat den USP der Kollektion in der entsprechenden Umgebung inszeniert.

Mit dem Fotoshooting, bei dem die Produkte ins richtige Licht gesetzt wurden, ist die Grundlage für spannende Kreationen entstanden. Die Reduktion, auf das Wesentliche, nämlich die Taschen, hat sich bewährt. Entstanden sind schöne Aufnahmen mit viel Charakter, die aktuell in verschiedenen medialen Anwendungen zu sehen sind.

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Verantwortlich bei Lady Lederwaren: Barbara Tschanen (Inhaberin). Verantwortlich bei Koch Kommunikation: Philipp Koch (Beratung), Marc Schadegg, Stefan Jandl, Monika Beerli (Kreation). Fotografie: Alessandra Leimer.

 

Festland: Mit V wie Verantwortung

Mit rund 300 Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie 80 Wohnangeboten für Menschen mit Unterstützungsbedarf trägt Valida dazu bei, soziale Barrieren abzubauen. Festland hat das Branding, die Website und eine Zeitung umgesetzt.

Vielseitige Beratungs- und Betreuungsleistungen sowie Aktivitäten in Sport und Kultur verstärken den Integrationserfolg. Dies mit dem strategischen Ziel, die Grenzen zwischen erstem und zweitem Arbeitsmarkt zu überwinden. Um die Transformation von der «Behindertenwerkstatt» zum modernen Integrationszentrum auch in der Kommunikation zu vollziehen, wurde Festland mit einem umfassenden Rebranding beauftragt. Die klare Positionierung als soziales Unternehmen bringt die heutige Rolle der 86 Jahre alten Organisation auf den Punkt. Das Zusammenwirken von sozialem und unternehmerischem Mehrwert kommt auch im V der neuen Bildmarke zum Ausdruck.

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Neben Markenlogo, Drucksachen und Beschriftungen entwickelte Festland die Internet-Plattform Valida-sg.ch sowie eine Unternehmenszeitung. Die mit TYPO3 CMS realisierte Website ist für mobile Geräte optimiert und verfügt über einen PDF-Creator, der die Erstellung und Verteilung von Dokumentationen automatisiert. Die neu geschaffene «Valida Zeitung» berichtet mehrmals jährlich über das soziale Unternehmen. Weitere von Festland gestaltete Massnahmen sind Inserate, Event-Mailings und der Messestand für die OLMA 2015.

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Die Bildwelt stammt vom Fotografen Axel Kirchhoff. Zu sehen ist sie unter anderem in einer digitalen Tonbildschau, welche die Valida und ihre drei Geschäftsfelder (Arbeit & Ausbildung, Wohnen & Freizeit, Produktion & Dienstleistungen) in Bild und O-Ton vorstellt.

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Annette Stüdli ist die neue Geschäftsführerin der SRG Zentralschweiz

Die SRG Zentralschweiz erhält eine neue Geschäftsführerin. Annette Stüdli tritt auf 1. Januar 2016 die Nachfolge von Therese Rauch an, die nach 34 Jahren in Pension geht.

Die Medien haben Annette Stüdli laut Mitteilung schon früh begeistert, so war sie in ihren ersten Berufsjahren als Redaktorin zuerst bei Radio Zürisee, dann beim seinerzeitigen DRS1 und DRS3 tätig. Es folgten Anstellungen als Marketing- und Kommunikationsverantwortliche bei der Stadt Zürich und in der Privatwirtschaft. Ihre letzte Funktion übt sie als Marketing- und Kommunikationsverantwortliche für die Hochschule Luzern – Informatik aus. Der SRG Zentralschweiz, einer Basisorganisation der SRG SSR für die sechs Zentralschweizer Kantone, gehören 4'000 Mitglieder an.
 

Wahlplakate: Mit «Kopfsalat» und Worthülsen das Stimmvieh abholen

Um Wirkung zu entfalten, sollten Wahlplakate polarisieren. Erstaunlicherweise sind jedoch die allermeisten einförmig, langweilig, reizlos. Von Claude Bürki

Trotzdem ist und bleibt das Wahlplakat Mittel der Wahl; es drängt sich dem Vorbeifahrenden oder  -laufenden geradezu auf. Dabei dominieren grosse Köpfe und leere Worthülsen. Holt man so das Stimmvolk ab?

Wenn sie denn auch nicht gefallen, so fallen sie doch auf. Die Schönheit liegt bei dieser Mediengattung nicht primär im Auge des Betrachters. Es sind andere Kriterien, die zählen. Den Machern stellen sich etwa Fragen wie: Was springt ins Auge? Was ist der Blickfang des Plakats? Welche Emotionen sollen geweckt werden? Welche Personen oder Gegenstände stellt man dar – Gegner, Opfer, Zugehörige, Feindbilder oder Heldenfiguren? Werden Symbole verwendet? Welche Farben (Parteifarben?) dominieren? Wie lang ist der Text? Welcher Texttyp ist angesagt – Information, Argument, Parole, Appell? Wie ist das Verhältnis Text/Bild? Und: Welche politischen und gesellschaftlichen Einstellungen veranschaulicht das Plakat? Was ist die Absicht? Welche Ängste, Hoffnungen sollen angesprochen oder geweckt, welcher Gesamteindruck erzielt werden? Aggressiv, dramatisierend, dynamisch, argumentierend, karikierend?

Plakatgestaltung ist anspruchsvoll, besonders unter der Maxime, die erfüllt sein will: «reduce to the max». Früher lächelten oder drohten politische Protagonisten jeglicher Couleur vor allem von Litfasssäulen herunter, den säulenartigen Plakatstellen, die man heute in der Schweiz nicht mehr häufig sieht. Anders in den dreissiger Jahren, besonders in Deutschland. Adolf Nazi bekleckerte diese Säulen flächendeckend mit seinen Propaganda-Botschaften. Sie waren ein wichtiges Aggregat im Arsenal Goebbel’scher Agitation. Und leider wirkten sie. Leider sehr.

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Litfasssäule im Dienste des Dritten Reichs: Drucker Litfass hatte die Idee…

Im Zeitalter der sozialen Medien

Wenngleich sich die Werbemedien und die Kommunikationskanäle, die zur Verfügung stehen, stark verändert haben, spielt das Wahlplakat weiterhin seine bedeutsame Rolle in den Kampagnen der Parteien. So lächeln und lächelten auch dieses Jahr auf kantonaler und nationaler Ebene potenzielle Sieger und Verlierer die Passanten oder Automobilisten an. Ketzerische Frage: Ist diese Werbung noch zeitgemäss? Im Zeitalter der sozialen Medien?

Die neuen Kanäle haben an Bedeutung gewonnen, fraglos: Facebook, Twitter & Co. erlauben eine selektivere Zielgruppenansprache. Mit diesen Kanälen allein lässt sich jedoch kein Blumentopf, geschweige ein Wahlkampf, gewinnen, da sind sich die Experten sicher. Jedoch können sie, im richtigen Verbund mit anderen Medien, ihre Wirkung entfalten, vor allem bei jüngeren Wählerinnen und Wählern. Und, wichtig und richtig, es lassen sich mit den sozialen Medien persönliche Wahlempfehlungen verbreiten – Empfehlungen von Bekannten und Freunden im persönlichen Austausch sind ebenso wirksam, wenn nicht wirksamer als die Plakate am Strassenrand und an der Friedhofmauer.

Weil aber viele Wählerinnen und Wähler mit den elektronischen Medien nichts am Hut haben, bleibt das Plakate brandaktuell. Nicht zuletzt auch deshalb, weil diese Plakate heute mit modernen Drucktechniken (Digitaldruck, Inkjet) in kleinen und mittleren Auflagen schnell und kostengünstig produziert und «on demand» nachgedruckt werden können, wenn es die Situation erfordert. Situation? Vandalen! In der Tat: Alle Parteien, egal welcher Couleur, mussten dieses Jahr viele ihrer ausgehängten Plakate, von Vandalen verunstaltet, abgefackelt oder einfach nur entfernt, ersetzen. Da hilft auch eine Anzeige «gegen unbekannt» nichts. Ebenso wenig ist Plakatabstinenz die Lösung, denn mit Plakaten würden, so ein Sprecher der SP, Wählerinnen und Wähler noch immer am effizientesten angesprochen.

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Ab, auf die grünen Wiese: schnell gedruckt, schnell montiert, schnell ersetzt. Der Digitaldruck (Inkjet) macht’s möglich…

Themen oder Köpfe?

Medienjournalist und Kommunalpolitiker Ueli Custer gibt sich bei der Beantwortung dieser Frage ambivalent: «Es wäre hochinteressant herauszufinden, was genau wirkt. Man sollte eine geeignete Instanz beauftragen, dieser Frage in einer Studie nachzugehen – welche Botschaft nehmen die Wähler mit, was zieht sie an, was stösst sie ab? Wir haben beispielsweise in einem bestimmten Jahr überhaupt nichts in Sachen Werbung unternommen – und der Kandidat hat den Sitz gewonnen. Ein anderes Jahr wiederum haben wir viel Werbung gemacht – der Kandidat ging leer aus. Um aufzufallen, ist es sicher wichtig zu provozieren, zu polarisieren. Es stellt sich dabei auch immer wieder die Frage: Wie werben wir, mit Themen oder Köpfen?»

Custer betont, dass die SVP diesbezüglich am meisten Erfahrungen habe. Die Plakate dieser Partei würden häufig mediatisiert. Die Werbewirkung (ob negativ oder positiv) potenziert sich dergestalt gewaltig. Kredo der damit beauftragten Agentur: «Kampagnen, die bei der Zielgruppe keine Reaktion hervorrufen, sind rausgeschmissenes Geld.» Custer taxiert das Plakat nach wie vor als wirtschaftliches Medium im Wahlkampf, zumal an «wilden» Plakatstellen. Die anderen seien kaum mehr bezahlbar. Social Media und Botschaften im Internet wiederum sind für ihn «obskur», seien vor allem die Kanäle der Jungparteien.

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Persifliert: Werbewirkung des Wahlplakats

Authentizität als Erfolgsfaktor

In der St. Galler Kulturzeitschrift «Saiten» beschrieb Ralph Hug den Werdegang eines Wahlplakats für Paul Rechsteiner (Kampagne von 2011 für den Ständerat-Sitz). «Die Wahl galt damals als Sensation. Ist Rechsteiner wegen des ungewöhnlichen Plakats gewählt worden? Sicher nicht. Aber der Aushang brachte gestalterisch die Alternative zum Ausdruck, die seine Kandidatur politisch darstellen sollte. Wie kam dieses Plakat zustande? Rechsteiners Team legte am Anfang einige Ziele fest. Das wichtigste war, dass der Aushang zum Profil des Kandidaten passen müsse. Es sollte nicht aufgesetzt wirken, sondern Authentizität ausstrahlen.» Der Gestalter Jonas Voegeli, der das Plakat schuf, beging dabei einen Regelbruch und fokussierte auf die Typografie. Dadurch schuf er einen Gegensatz zur personenlastigen Mainstream-Grafik.

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Rechsteiner-Plakat: Typografie als Gegensatz zu personenlastiger Mainstream-Grafik

Schillerndes Puzzleteil im Medienmix

Nach nüchterner Auseinandersetzung mit der Werbewirkung von Wahlplakaten stellt sich die ketzerische Frage, ob diese überhaupt etwas bringen? Sie sind zweifellos dazu angetan, den Wählern und Wählerinnen (vulgo: Stimmvieh) die Kandidaten näher zu bringen. Sie setzen markante Akzente. Politik erhält damit im wahrsten Sinne des Wortes ein Gesicht. Ausufernde Botschaften, die eine umfassende Meinungsbildung erlauben, sind hingegen schlicht ein Ding der Unmöglichkeit.

Jedoch lässt sich ein zentraler, ins Gewicht fallender, profaner Nutzen nicht leugnen: Wahlplakate bläuen uns jedes Mal, wenn wir daran vorbeifahren oder -laufen, ein, dass demnächst Wahltermin ist. Das tun sie, redundant und einprägsam!

Die inhaltliche Konzeption eines Wahlplakats ist und bleibt eine grosse Herausforderung. Gute Wahlplakate sind mehr als Selfies in Grossformat, unterfüttert mit zahnlosen Slogans und dümmlichen Wortspielereien. Wahlplakate sind, wenngleich nicht Königsdisziplin im Rahmen von Wahlkampagnen – wie etwa die Medienarbeit! –, oft nur zahlreich statt geistreich. Sie sind immer ein schillerndes Puzzleteil im Medienmix beim Buhlen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Der lästige Wink mit dem Zaunpfahl am Strassenrand – er wirkt eben doch noch, nach wie vor. Auch wenn wir des Kopfsalates und der zahnlosen Slogans schon nach erstmaligem Hinsehen überdrüssig sind. Offenbar sind es jedoch nicht alle. Ein Twitterer schrieb: «Wahlplakate sind wie Schmetterlinge. Sie sind wunderschön, leben aber nur wenige Tage. Und nach einem Wahlwochenende werden diese Manifeste der Demokratie wieder aus dem Landschaftsbild verschwinden.» Tröstlich, nicht wahr?

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«Einfach Barbara» – das etwas andere Wahlplakat…

Claude Bürki ist redaktioneller Mitarbeiter diverser Fachzeitschriften und Mitherausgeber der Schweizer Online-Newsletter für Verpackung «pack’s!». Zuvor war er lange Jahre als Werbe- und PR-Fachmann in namhaften Agenturen und globalen Unternehmen tätig,u.a. bei Burson-Marsteller und Wirz.

Advico Y&R: Im Stich Lassitis gibt es bei ÖKK nicht

Mit den neusten Sujets für die Herbstkampagne von Advico unterstreicht ÖKK ihre Kompetenz in der Betreuung von Familien.

Im typischen ÖKK-Illustrationsstil gehalten, heben die Sujets klassische Kernwerte von ÖKK wie Kundennähe, Zuverlässigkeit und Fairness hervor. So zeigt das Sujet einen Berater, der sich aus dem Staub macht und eine Familie im Stich lässt. Im Stich Lassitis, eine Krankheit, die es bei ÖKK nicht gibt.

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Das zweite Sujet zeigt, passend zur Herbstzeit, eine Familie beim Wandern. Denn Wandern mit der Familie liegt im Trend. Doch wer als Familie hoch hinaus will, muss tief in die Tasche greifen. Als Krankenversicherung Nummer 1 für Familien schickt ÖKK deshalb zwölf Familien für je vier Tage in die Wanderferien. Wer also schon lange mal mit der ganzen Familie einen unvergesslichen Wanderausflug erleben wollte, der hat jetzt bis Mitte September die Chance dazu: auf Familienwandern.ch. Viel Glück und viel Spass über Stock, Stein und Fluss!

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Verantwortlich bei ÖKK: Sonja Hofstetter, (Leiterin Marketingkommunikation), Marion Grünenfelder (Teamleiterin Kampagnen, Marketingkommunikation), Sergio Michel (Assistent Marketingkommunikation), Cornelia Tomaschett (Assistentin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Advico Y&R (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Swen Morath (CD), Susanne Weeber (AD), Natasa Maricic (Text), Sebastian Eppler (Grafik), Arlena Adrian, Edi Walker (Beratung), Daniel Ganahl (Illustration).
 

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