Migros-Medien: Neue Leiterin Lesermarketing und Aboservice

Per 1. Januar 2016 übernimmt Zaira Noro die Leitung der Abteilung Lesermarketing und Aboservice beim Verlag Migros-Medien. Die 35-Jährige folgt auf Carina Schmidt, die das Medienhaus Ende November 2015 verlässt.

Mit Zaira Noro konnten die Migros-Medien laut Mitteilung eine ausgewiesene Fachfrau gewinnen. Sie hat Betriebsökonomie mit Vertiefung in Marketing an der Fachhochschule Nordwestschweiz studiert. Seit 2011 war Zaira Noro erfolgreich für die AZ Medien tätig, zuletzt als Leiterin Marketing Nutzermarkt für den Bereich Zeitungen.

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Die Migros-Medien sind das Medienhaus der Migros. Mit dem Deutschschweizer Migros-Magazin und dem Westschweizer Migros Magazine produzieren sie die zweitgrösste Wochenzeitung der Schweiz mit einer Auflage von rund 2,1 Millionen Exemplaren. Das Kochmagazin Saisonküche gehört mit 725'000 Leserinnen und Lesern zu den Top drei der Schweizer Abo-Zeitschriften. Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin Vivai, die Online-Plattformen der Publikationen sowie Corporate-Publishing-Leistungen komplettieren das Portfolio.
 

Xiaoqun Clever wird Chief Technology and Data Officer der Ringier Gruppe

Die Ringier Gruppe erhält einen Chief Technology and Data Officer: Xiaoqun Clever übernimmt ihre neue Funktion beim Medienunternehmen per 1. Januar 2016. Clever war bislang als Chief Technology Officer bei Prosieben Sat.1 Media tätig.

Clever wird bei Ringier Mitglied des Group Executive Boards und rapportiert direkt an CEO Marc Walder. Clever studierte Computer Wissenschaften an der renommierten Tsinghua-Universität in Peking, China. Es folgten Studien an den Universitäten in Göttingen, Deutschland (Mathematik), Karlsruhe (Computer Wissenschaften) und West Florida (General Management MBA). Frau Clever war bis Ende 2013 Executive Vice President bei der Deutschen Softwarefirma SAP und President von SAP Labs China. Sie berichtete direkt an den Vorstand und war unter Einsatz neuester Technologien verantwortlich für die Implementierung verschiedener technologisch innovativer Anwendungen. Unter Xiaoqun Clevers Führung entwarf ihre Organisation zahlreiche bahnbrechende Applikationen für das SAP Produktportfolio.

Seit Januar 2014 ist Xiaoqun Clever als Chief Technology Officer beim deutschen Medienunternehmen Prosieben Sat.1 Media in Unterföhring tätig. In dieser Position ist sie damit betraut, die digitale Transformation des Konzerns innovativ und gewinnbringend über alle Geschäftsfelder hinweg durchzuführen. Daneben amtet sie seit Januar 2015 als Aufsichtsrätin der Allianz Versicherungs Österreich.

Per 1. Januar 2016 wird Xiaoqun Clever bei Ringier den Posten eines Chief Technology and Data Officer übernehmen. Sie wird Mitglied des Group Executive Boards und rapportiert direkt an Ringier CEO Marc Walder. «Ringier ist heute ein diversifiziertes und stark digitalisiertes Medienunternehmen. Wir erwirtschaften bereits mehr als sechzig Prozent des EBITDAs mit digitalen Geschäften. Technologie und der Umgang mit Daten sind zentrale Faktoren für unser Unternehmen. Mit Xiaoqun Clever kommt nun eine in diesen Bereichen ausgewiesene Spitzenmanagerin zu Ringier. Sie war unsere Wunschkandidatin», so Marc Walder zur Verpflichtung von Xiaoqun Clever.

Streuplan: Wahlkampf mit Hero Eier Ravioli

Am 18. Oktober wählen die Schweizerinnen und Schweizer ein neues Parlament. Und auch Streuplan ist mit einem Kandidaten in den Wahlkampf gezogen. Er bietet wirklich alles, was man sich von einem Politiker wünschen würde.

Zusätzlich zum bodenständig-authentischen Wahlvideo wurde die Kampagne mit selektiv platzierten Wahlplakaten unterstützt. Das Seeding von Video und Fotos erfolgte über Viral Publisher. Resultat waren diverse Medienberichte (unter anderem Aargauer Zeitung, Tele M1, Zappin’, Blick etc.).

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Ein Strassenwahlkampf vor diversen Coop- und Volg-Filialen gehört selbstverständlich ebenfalls dazu.

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Und natürlich werden auch die sozialen- und Online-Medien mit wahlkampfrelevantem Content und Displaywerbung im politischen Umfeld bespielt. Die Reaktionen auf Facebook sind durchwegs positiv. Einzelne Beiträge wurden sogar von gestandenen Politikern geteilt.

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Wer diesen Kandidaten in den Nationalvorrat wählt, hat eigentlich schon gewonnen.

Verantwortlich bei Hero Schweiz: Christian Schenk (Head BU Retail), Marisa Schwyter (Marketing Manager), Nikolas Petschen (Marketing Assistant). Verantwortlich bei Streuplan: Thomas Back (Gesamtverantwortung), Simona Maiolo (Beratung), Marco Schlatter (Beratung), Ennio Cadau (Text / Konzept), Philip Ziegler (Text / Redaktion), Willy Rogl (Gestaltung / Produktion), Eva Gächter (Online).
 

Ziehen Ringier-Zeitschriften nach Lenzburg?

Die Redaktionen zahlreicher grosser Zeitschriften des Joint Ventures von Ringier und Axel Springer müssen demnächst umziehen. Laut Schweiz am Sonntag soll Lenzburg hoch im Kurs stehen.

Ringier und Axel Springer suchen für 450 Mitarbeitende ein 10'000 Quadratmeter grosses, gemeinsames Zuhause für ihr geplantes Joint Venture im Zeitschriftengeschäft. Die Vertragsunterzeichnung der beiden Medienhäuser erfolgte im September (Werbewoche.ch berichtete). Betroffen vom Umzug sind unter anderem die Redaktionen der Zeitschriften Schweizer Illustrierte, Glückspost, Beobachter, Handelszeitung, Bilanz, Landliebe, Bolero und Tele. Nicht an den neuen Standort ziehen die Zeitungen (mit Ausnahme der Zürcher Mitarbeitenden von Le Temps) und die Westschweizer Redaktionen.

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Ziehen hier bald 450 Journalisten ein? (Foto: hae)

Gemäss Recherchen der Schweiz am Sonntag könnte das neue Zuhause nicht wie von den betroffenen Journalisten bisher angenommen weiterhin Zürich, sondern Lenzburg im Kanton Aargau heissen. Auf dem ehemaligen Hero-Areal beim Bahnhof entstehen zur Zeit 20'000 Quadratmeter Bürofläche und 500 Wohnungen. Eine davon bewohnt seit kurzem übrigens Schweizer-Illustrierte-Chefredaktor Werner de Schepper – «reiner Zufall», sagt er. Gespräche zwischen Ringier und dem Aargauer Regierungspräsidenten Urs Hofmann haben bereits stattgefunden, vergangene Woche besuchte eine Lenzburger Delegation Ringier in Zürich.

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Das Quartier «Im Lenz» entsteht bis 2017 auf dem ehemaligen Hero-Areal (Bilder: Losinger Marazzi)

Für den neuen Standort sprechen nicht nur die Aargauer Wurzeln des Zofinger Medienhauses, sondern auch steuerliche Vorteile und gegenüber Zürich günstigere Immobilienpreise. Ausserdem ist Lenzburg von Zürich aus in knapp 20 Minuten mit dem Zug zu erreichen.

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Ringier-Sprecher Edi Estermann will sich zum Thema Lenzburg nicht konkret äussern, bestätigt aber, dass auch Standorte im Aargau geprüft würden. Man hoffe, in den nächsten Wochen eine Entscheidung treffen zu können. Ein Wort mitreden wird aber auch Axel Springer. So soll Ralph Büchi, President International Axel Springer SE, zwei mögliche Alternativ-Standorte in Zürich dem Hero-Areal in Lenzburg vorziehen. (hae)
 

Konsumentenschutz fordert MWST-Rückzahlung

Der Konsumentenschutz will die Rückzahlung der Billag-Mehrwertsteuer seit 1995 gerichtlich durchsetzen. SVP-Nationalrätin und SRG-Kritikerin Nathalie Rickli wählt den politischen Weg.

Im April hat das Bundesgericht entschieden, dass die von der Billag einkassierten Gebühren jahrelang zu Unrecht der Mehrwertsteuer unterstellt wurden (Werbewoche.ch berichtete). Die Folge: Eine sofortige Reduktion der Gebühren um 11,30 Franken. Wer die Rechnung bereits bezahlt hatte, erhielt den Betrag zurückerstattet (Werbewoche.ch berichtete). Unklar hingegen war, was mit den in der Vergangenheit ungerechtfertigt kassierten Mehrwertsteuer-Beträgen geschehen sollte. Das Bundesgericht liess diese Frage offen – das Bakom beantwortete sie im August: Keine Rückzahlung (Werbewoche.ch berichtete).

Wie die NZZ am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, will sich die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) nicht mit dieser Entscheidung zufrieden geben. Wie Geschäftsleiterin Sara Stalder erklärt, habe man vergangene Woche zusammen mit den Westschweizer- und Tessiner Konsumentenorganisationen im Namen von 4378 Gebührenzahlern, die sich gemeldet hätten, eine schriftliche Forderung an die Billag eingereicht. Dass diese darauf eingeht, ist angesichts der Bakom-Entscheidung eher unwahrscheinlich. Stalder hingegen will bis vors Bundesgericht gehen, um die Frage der Rückwirkung zu klären. Ohne Verjährung würden so ca. 200 Franken pro Haushalt fällig werden – bei insgesamt drei Millionen Gebührenzahlern würden das dreistellige Millionenbeträge bedeuteten, welche die Billag zurückzahlen müsste.

Auch Nationalrätin Nathalie Rickli hat mit ihrer «Aktion Medienfreiheit» eine rückwirkende Erstattung der Beträge zum Ziel – allerdings will sie die Rückzahlung auf politischem Weg mit einer Motion erzwingen und beschränkt sich bei der Forderung mit Rücksicht auf die Verjährungsfrist auf die letzten fünf Jahre. Sie kritisiert, dass die SRG behaupte, wegen des MWST-Verbots weniger Geld zur Verfügung zu haben und deshalb sparen müsse – dabei sei die Mehrwertsteuer kein Businessmodell. (hae)

Bilder: Nathalie-rickli.ch und Konsumentenschutz.ch

Apple wirft einige Werbeblocker aus App Store

Apple hat einige Programme, die Werbung blockieren, aus seinem App Store entfernt. Grund sei die Sorge um den Datenschutz der Nutzer, begründete Apple. Entfernt worden seien Werbeblocker, die sogenannte Root-Zertifikate verwenden.

Diese Zertifikate ermöglichten es, die Netzwerkdaten der Nutzer zu überwachen – und diese könnten wiederum genutzt werden, «um Sicherheitslösungen zu gefährden», erklärte Apple am Freitag. Branchenberichten zufolge konnten die Betreiber der nun entfernten Werbeblocker das Surfverhalten der Nutzer genau nachvollziehen, weil alle Daten über ihren Server liefen. Die Apps seien daher ein Sicherheitsrisiko für die Kunden gewesen. Apple arbeite an einer raschen Lösung des Problems. Kunden, die die Werbeblocker auf ihrem iPhone, iPad oder iPod installiert haben, könnten sie entfernen. (SDA)

Im Schlussspurt vor den Wahlen gewinnt die SP an medialer Beachtung

Die grösste Medienaufmerksamkeit gilt ungebrochen der SVP. Seit Januar thematisiert fast jeder dritte Artikel oder jede dritte Meldung, die eine Partei erwähnt, die SVP. Im September, im Schlussspurt des Wahlkampfes, konnte allerdings die SP etwas zulegen.

Sie gewann knapp einen Prozentpunkt an medialer Beachtung hinzu, wie dem zweiten Reputationsmonitor Politik des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) zu entnehmen ist, der am Sonntag publiziert wurde. Darin wird die Berichterstattung über die Parteien unter der Bundeshauskuppel analysiert.

Das Fög erklärt die jüngste Entwicklung im September mit einer stärkeren Beteiligung der SP an der Migrationsdebatte und nennt als Beispiel etwa Franz Hohlers Flüchtlingsmanifest. Ein weiterer Grund ist auch die verstärkte Thematisierung der Sozialversicherungswerke, wie es in der Auswertung heisst. Trotz dem temporären Zugewinn an medialer Beachtung ist die SP gemäss Reputationsmonitor gemessen an ihrem Wähleranteil in der nationalen Berichterstattung nach wie vor untervertreten. Während ihr Wähleranteil 2011 fast 19 Prozent betrug, erhielt sie seit Januar 2015 etwas über 15 Prozent der medialen Aufmerksamkeit. Die SVP hingegen wurde im laufenden Jahr doppelt so häufig, konkret in fast jedem dritten Beitrag, erwähnt, obwohl ihr Wähleranteil bei den letzten Wahlen 2011 darunter lag. Gleiches gilt für die FDP, die in jeder fünften der analysierten Meldungen erwähnt wurde und ebenfalls einen tieferen Wähleranteil verzeichnete.

Soziales und Migration im Fokus

Thematisch haben im vergangenen Monat Artikel über Sozialpolitik und Migration um 2,1 beziehungsweise 2,9 Prozentpunkte zugelegt. Mit ein Grund für die vermehrte Berichterstattung dürfte die Herbstession der eidgenössischen Räte gewesen sein, da je eine Asyl- und eine AHV-Debatte stattfand. Hinzu kamen die Flüchtlingsströme in Europa. Der aktuelle Reputationsmonitor kommt zum Schluss, dass diese Felder im September «prominent von der SVP und der SP bewirtschaftet» worden sind. Das fög schliesst daraus, dass die Berichterstattung «sich auf den Wahltag hin also auch in Bezug auf Politikinhalte zu einem Konflikt zwischen den grossen Polparteien unter partiellem Einbezug der FDP zuzuspitzen scheint». Während seit Anfang Jahr dieSozialpolitik 16,6 Prozent aller analysierten Meldungen füllte, thematisierten total 18,2 Prozent der Berichte das Thema Migration. Themenführerschaft beim Sozialen hat seit Anfang Jahr die CVP, die in 35,9 Prozent der Meldungen Beachtung erhält. Gemäss Reputationsmonitor ist dies jedoch auf die Berichterstattung über die Familieninitiative Anfang Jahr zurückzuführen. Beim Thema Migration erhielt die SVP bisher über 60 Prozent der Medienaufmerksamkeit. Die zeitweise in der Öffentlichkeit geäusserte Solidarität gegenüber den Flüchtlingen sei in letzter Zeit «teilweise wieder einer kritischeren Betrachtung gewichen».

Bundesratsparteien dominieren

Da die Themen Finanzen und Wirtschaft weniger Aufmerksamkeit generieren, «scheint die FDP mit ihren Kernanliegen in der heissen Phase des Wahlkampfs nicht mehr in gleichem Masse durchzudringen wie zuvor». Beachtenswert ist für die Forschenden des fög die Ausklammerung der Aussenpolitik. Das Thema Europapolitik und Bilaterale «bleibt tabuisiert». Auch Umweltthemen haben im Wahlkampf offenbar einen schweren Stand – und damit die Grünen und die GLP. Gemäss Monitor kann die BDP in keinem Politikfeld einen «substanziellen Anteil der medialen
Aufmerksamkeit monopolisieren». Am meisten Beachtung finde sie in der Finanzpolitik.

Der Reputationsmonitor analysiert Artikel und Meldungen ausgewählter grosser Zeitungen und Nachrichtensendungen. Für die aktuelle Auswertung wurden 3904 Medienbeiträge mit 5547 Parteinennungen codiert. Berücksichtigt wurde die Berichterstattung von Blick, Le Matin, Le Temps, Neue Zürcher Zeitung, Tages-Anzeiger, und 20 Minuten. Neu wurden auch vier Nachrichtensendungen von SRF aufgenommen und rückwirkend erfasst. Deshalb können die aktuellen Zahlen nicht direkt mit denjenigen der ersten Ausgabe des Reputationsmonitors Politik vom September verglichen werden. (SDA)

Tube Design: Nachhaltigkeits-Box für Menu and More

Tube Design hat für den Verpflegungsanbieter Menu and More eine Nachhaltigkeits-Box gestaltet. Kindern und Jugendlichen soll damit nachhaltige und gesunde Ernährung näher gebracht werden.

Im Rahmen des Erlebnismonats «Zürich isst» beteiligte sich Menu and More mit diversen Aktionen in circa 300 Betreuungsstätten des Schul- und Sportdepartements der Stadt Zürich, um den Kindern und Jugendlichen das Thema nachhaltige und gesunde Ernährung ein Stück näher zu bringen. Menu and More bedient unter anderem Mittagstische von Schulhorten, Kinderkrippen und Tagesschulen. Unterstützt wurde das Projekt während des ganzen Monats mit der «Nachhaltigkeits-Box». Spielerisch wird die Welt der Ernährung mit einem Memo zum Ausmalen und einem Quartett entdeckt. Altersgerechte Impulsfragen, Plakate und Informationskarten für die Betreuungspersonen helfen dabei, die Diskussion über die Lebensmittelherkunft und -verschwendung, der Ressourcenverbrauch sowie das gesunde und umweltbewusste Essen anzuregen. Für die Gestaltung der Box zeichnet Tube Design verantworltich, Text und Konzept stammt von Eartheffect.

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Verantwortlich bei Menu and More: Judith Schumacher, Markus Daniel. Verantwortlich bei Eartheffect (Text und Konzept): Martin Räber, Martina Brunnthaler. Verantwortlich bei Tube Design (Gesaltung): Martin Nyffenegger, Kathrin Kunfermann.

Essence 15: Die Shortlist steht

Zum erstenmal hat der Schweizer Branchenverband SGV, Schweizer Grafiker Verband, zur Jurierung des Essence-Award gerufen und es wurden weit mehr Arbeiten eingereicht als erwartet.

Die hochkarätige Fachjury unter der Leitung von SGV Präsident Jürg Aemmer hatte die anspruchsvolle Aufgabe aus den vielen Arbeiten in den Kategorien Design, Illustration, Motion und Interactive die besten Arbeiten zeitgenössischen Schweizer Grafikschaffens herauszukristallisieren.
«Ich bin überrascht von der hohen Qualität und der Vielseitigkeit der Einreichungen» lässt sich SGV-Präsident Jürg Aemmer in einer Mitteilung zitieren.

Am 22. Oktober 2015 wird an der Preisverleihung in Zürich bekannt, welche Arbeiten mit einem Essence-Award in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet werden oder welches Werk den begehrten SGV-Mitgliederpreis erhält. Die vollständige Essence 15-Shortlist ist ab sofort online einsehbar auf Essence.sgv.ch. Auf der selben Seite kann man sich für die Preisverleihung vom 22. Oktober in der Cigarettenfabrik, Halle Sihlquai 268 in Zürich, anmelden.

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Sämtliche Shortlist-Arbeiten der Essence 15 werden zudem in einer Print-Publikation gewürdigt, die am Abend der Preisverleihung frisch ab Presse erhältlich sein wird.

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Unter anderem sind für die Shortlist nominiert:

• Poetische Denkpausen – die Neuinterpretation der «Bally-Kugeln» – von WBG

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• Gebührensack Obwalden – von Amrhein Abderhalden

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• POV paper – Quarterly Mindfuck – von POV paper

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• S Magazine 15 – von Piera Wolf

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• Die Textschrift Colroy, entworfen von dreh gmbh

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• Digital showcase: «The Other Half» – von Julien de Preux

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Essence Jurymitglieder 2015

• Jürg Aemmer, Creative Director, Aemmer Advertising & Brand Identity, SGV Präsident, Zürich
• Stephan Bundi, Atelier Bundi, Boll
• Nadine Geissbühler, Geissbühler Design, Zürich
• Lars Müller, Lars Müller Publishers, Zürich
• Patman, Digital Creative Director, Station, Zürich
• Thom Pfister, Creative Director, Contexta, Bern
• Francois Rappo, Grafikdesigner und Schriftgestalter, Lausanne
• Micha Weidmann, Micha Weidmann Studio, London

Trägerschaft: SGV Schweizer Grafiker Verband, Kampagne und Publikation: Contexta, Foto/Film: Greg Barth, Website: station, Druck: Ast & Fischer, Papier: Papyrus, Animated Content (show): Elefant Studios.

 

Zu guter Letzt: Fertig lustig

Autounfälle machen Spass – zumindest in der Spielwelt von Kindern. Mit Magneten demonstrierte Jung von Matt/Alster, dass die Autos von Mercedes in der echten Welt Crashes aktiv verhindern.

Wer als Kind mit Autos spielte, kennt es: Zusammenstösse gehören dazu – je spektakulärer, desto besser. Die Faszination für Crashes gehört spätestens dann der Vergangenheit an, wenn man zum ersten Mal hinter einem echten Steuer sitzt. Unfälle sollen dann um jeden Preis vermieden werden und die Assistenz-Brems-Systeme von Mercedes helfen dabei. Taucht plötzlich ein Hindernis auf, bremst das Auto automatisch ab. Was in der Realität Leben retten kann, würde in der Spielzeugwelt der Kinder den Spass verderben. Das zeigt die Hamburger Agentur Jung von Matt/Alster mit den «Uncrashable Toy Cars», die dank simplem Magnet-Trick nicht mehr zu schrotten sind. Eine schöne Idee. Und Edvard Griegs Werk «In der Halle des Bergkönigs» verleidet uns bestimmt nicht – bitte immer, immer, immer wieder verwenden. Danke. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=6KgJuiXpsrM

Serranetga: Neue Seniors für Beratung und Kreation

Serranetga baut den Personalbestand weiter aus. Mit Myriam Mojon und Peter Liptak stossen zwei erfahrene Fachkräfte zur Agentur, die mittlerweile 40 Mitarbeitende zählt.

Myriam Mojon bringt als Senior Beraterin mehrere Jahre Projekterfahrung sowohl auf Kunden- als auch auf Agenturseite mit. Die 31-Jährige arbeitete fünf Jahre bei Publicis Schweiz, wo sie Kunden wie Jura, NZZ und PostMail betreute. Danach wechselte Mojon zu Swiss International Airlines, wo sie die crossmediale Kommunikationsstrategie für sämtliche Europäischen Märkte konzipierte und für die Planung, Konzeption sowie Realisation nationaler und internationaler Kampagnen verantwortlich zeichnete.

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Die Kreativabteilung verstärkt Serranetga mit Senior Copywriter Peter Liptak, der über zehn Jahre Kreativerfahrung verfügt. Neben Stationen bei Kolle Rebbe in Hamburg, Scholz & Friends in Basel sowie Zum goldenen Hirschen in Köln war Liptak als Freier Texter und Konzepter für Agenturen im in und Ausland tätig. Zu seinen Kunden zählten Audi, Ebay, Ikea, Migros sowie weitere nationale und internationale Marken.
 

Neue Domainendungen erlauben knackige Domains

Vielleicht bestellen wir Milch, Cornflakes und Bananen bald über Lebensmittel.kaufen und buchen Kurztrips über Staedte.reisen. Möglich wäre es - dank insgesamt mehr als 1300 neuen Domainendungen.

Zwar boten auch die ursprünglichen Domainendungen teilweise Raum für Wortspiele. So wäre beispielsweise die Domain Einkaufenbei.coop bereits seit 2001 möglich. Und verschiedene Fernsehsender, darunter Arte, nutzen die Endung .tv des pazifischen Inselstaates Tuvalu. Doch die neuen Domainendungen führen zu einer ganz neuen Vielfalt: Ob Swiss.life, Radio.energy oder S.watch – der Kreativität sind kaum Grenzen  gesetzt. Oft wurde in letzter Zeit auch das Beispiel Fly.swiss zitiert. Tatsächlich überlegt die Airline, sich beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom)  um die Domain zu bewerben.

Für jeden ist etwas dabei

Egal, in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist – eine passende Bezeichnung lässt sich fast immer finden. So bieten sich für Gastronomen Endungen wie .cafe, .bar und .beer an. Agenturen greifen auf .agency zurück, Medienunternehmen beispielsweise auf .news. Kliniken entscheiden sich je nach Spezialgebiet für .dental, .vet, .rehab, .diet, oder .fitness – oder einfach für .clinic. Und selbsternannte Experten aller Art dürften mit .expert oder .coach, wahlweise auch mit .guru gut bedient  sein.

Natürlich eignen sich viele neue Endungen auch für Private. Wer seine Kleiderwahl mit der Welt teilen will, greift zu einer .style-Domain, und wer über Reisepläne berichtet, nutzt .reisen. Wer etwas schlecht findet, wählt .fail, wer etwas gut findet, nimmt .cool. Und wer etwas besonders mag,  entscheidet sich für .love. (SDA)

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