Alles LOHAS oder was?

Kolumne Mit braver Symptombehandlung à la «Dein Beitrag gegen den Klimawandel» lässt sich das verhockte Steuer längst nicht mehr herumreissen. Ein Plädoyer für gutgelaunte Kapitalismuskritik.

 
Kolumne Mit braver Symptombehandlung à la «Dein Beitrag gegen den Klimawandel» lässt sich das verhockte Steuer längst nicht mehr herumreissen. Ein Plädoyer für gutgelaunte Kapitalismuskritik.Der LOHAS-Journalismus (LOHAS = lifestyle of health and sustainability) treibt immer buntere Blüten. Das ist gut. Besser wäre aber, wenn neben Öko-Trendstorys und politisch korrekten Konsumtipps auch überfällige Grundsatzfragen gestellt würden. Ein Plädoyer für gut gelaunte Kapitalismuskritik und ihre Organe.Grüner wird’s nicht. Nach den «Green Issues» arrivierter Mainstream-Magazine sagt uns hierzulande nun ein neuer Nischentitel, was zu tun ist, damit Mütterchen Erde wieder gesundet oder wenigstens nicht ganz zugrunde geht. Und wir mit ihr. Wir, das sind Sie, ich und – glaubt man der Marktforschung – die bald 30 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit öko-sozialem Selbstbewusstsein. Umkehrschluss: Zwei Drittel interessieren sich für steigende Temperaturen und sinkende Biodiversität so sehr wie für den sprichwörtlichen Sack Reis in China. Auch recht, denn von diesem ignoranten Mob können wir uns relativ schmerzfrei abheben und als Vertreter jenes «lifestyle of health and sustainability» zelebrieren (lassen), dem laut der Kristallkugel des Frankfurter Zukunftsinstituts «die Powerkonsumenten von morgen» entstammen.
Womit wir flugs zurück beim neuen, selbst ernannten Schweizer Lohas-Zentralorgan namens Todo sind, was sowohl «zu tun» (to do) wie auch «alles» (todo) heissen kann/soll. Gemacht wird diese universale Anleitung zum Andersmachen von engagierten Medienprofis im Eigenverlag. Die Optik ist trendig, die Themensetzung nicht unoriginell («Ethanol zum Selber-brennen»), die Diktion auffallend neutral. So will Todo Orientierungswissen liefern, «damit wir unser Leben weiterhin geniessen können, allen Untergangsszenarien zum Trotz».
Dieses Credo ist erfrischend ehrlich, bei besagten 30 Prozent sicherlich mehrheitsfähig und deshalb mittelfristig wohl auch lukrativ. In der Pilotausgabe markieren mit Manufactum, Swisscom und der Bank Sarasin jedenfalls bereits Inserenten Präsenz, die man etwa in einer WOZ immer noch vergebens sucht.
Zugleich ist solche und ähnliche Do-it-yourself-Weltverbesserungspublizistik aber grenzenlos, nein, geradezu gefährlich naiv. Selber- beziehungsweise Andersmachen in Ehren. Mit braver Symptombehandlung à la «dein Beitrag gegen den Klimawandel» lässt sich das verhockte Steuer längst nicht mehr herumreissen. Denn unsere Probleme sind nun mal nicht gradueller, sondern prinzipieller Natur. Immer mehr Menschen wollen immer schneller immer mehr Wohlstand. So einfach und so schwierig ist diese noch viel unbequemere Wahrheit als jene von Al Gore. Ohne Alternative zur alles und jeden beherrschenden Wachstumslogik und ihres Begleitphänomens Konsumismus gibt es keine Nachhaltigkeit, die diesen Namen verdient. Und ohne Journalismus, der auch mal einen radikalen Gegenentwurf wagt, keine wirklich kritische Öffentlichkeit.
Hoppla, kaum wird’s ein bisserl grundsätzlich, schnappt auch schon die Zeigefinger- und Griesgramfalle zu. Erbarmungslos entlarvt sie den humorlosen Ideologen und neidischen Nörgler, der dankbares Opfer einer Ökodiktatur wäre. In der Tat: Sympathische und dennoch substantielle Systemkritik ist die Quadratur des publizistischen Kreises, sprachlich wie finanziell. Sprachlich … okay, das hatten wir gerade. Finanziell zeigt sich das Dilemma idealtypisch an der schon erwähnten Wochenzeitung (WOZ). Deren Hiebe in die Weichteile des allmächtigen Markts sind zwar gelegentlich gut gezielt und gut gelaunt, neue Anzeigenkunden brachte aber auch die sinnesfreudigere Aufmachung kaum. Erst die Gründung des «Ökopools» (mit Work u. a.) konnte bei einigen ehemaligen Klassenfeinden Berührungsängste abbauen. Denn dahinter könnte sich ja auch ein LOHAS-Zielpublikum verbergen. Selten war Etikettenschwindel so effektiv und ehrenwert. Denn es gibt noch eine Menge, ja eigentlich alles zu tun.
Oliver Classen ist Pressesprecher der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Bern (EvB).

Zürich Tokio: Kratzfreies Saugen und Polieren bei Autop

Die Zürcher Agentur Zürich Tokio hat für das Autoreinigungsunternehmen Autop eine kantonale Kampagne realisiert.

 Die Zürcher Agentur Zürich Tokio hat für das Autoreinigungsunternehmen Autop eine kantonale Kampagne realisiert. Service stehe bei Autop an erster Stelle, heisst es in einer Mitteilung der Agentur – es werde nicht nur gewaschen, sondern auch gesaugt, poliert und gewachst. Und neben dem Auto werde auch die Kundschaft gepflegt. Diese muss jedoch gemäss Claim «Wäsche ohne Kratzer» keine Angst vor Kratzern an sich selbst oder am Auto haben.
Verantwortlich bei Autop:
Janine Meyerstein, Beat Meyerstein (Geschäftsleitung).Verantwortlich bei ZürichTokio:
Daniel Donati (CD), Niels Schäfer (AD), Karin Glarner (Grafik), Adrienne Purkert (Text), Rahel Isler (Beratung), Micha Schmid (DTP) Jonathan Heyer (Fotografie).

ÖKK Comedy Break

Humor Ab dem 1. Mai können sich die Hörer verschiedener Schweizer Lokalradios täglich eine kurze Lachpause gönnen. Von Montag bis Freitag werden bekannte Comedians Kurzauftritte am Radio haben.

 
Humor Ab dem 1. Mai können sich die Hörer verschiedener Schweizer Lokalradios täglich eine kurze Lachpause gönnen. Von Montag bis Freitag werden bekannte Comedians Kurzauftritte am Radio haben. Den Anfang macht der Schweizer Kabarettist Andreas Thiel. Auf ihn folgen das Duo Hinterletscht, Blues Max, Piet Klocke, Ingo Oschmann, Jess Jochimsen und das Chaostheater Oropax. Die ÖKK produziert die Lachpause. Bei der Themenwahl haben die Künstler freie Hand. Die Krankenversicherung ergänzt das humorvolle Engagement mit einem Sponsoring des Swiss Comedy Award sowie verschiedener Schweizer Comedy-Festivals. Die Überlegung dahinter: Lachen ist bekanntlich die beste Medizin. Es baut psychischen Stress ab und stärkt gleichzeitig das Immunsystem. Auf Humor setzt auch die neue Kampagne der ÖKK, die im Januar gestartet ist: Sie handelt von neuen Krankheiten, die man im Umgang mit anderen Krankenversicherungen bekommen kann. Der Fokus auf Humor ist Teil der im vergangenen Jahr entwickelten Neupositionierung der ÖKK auf dem schweizerischen Krankenversicherungsmarkt.

Christoph Bürge wird neuer Unterhaltungschef bei Sat.1

Der deutsche Privatsender Sat.1 krempelt die Bereiche Unterhaltung und Information um. Den Unterhaltungsbereich übernimmt ab August der Schweizer Christoph Bürge. Der gebürtige Badener ist derzeit Geschäftsführer von SBS Rumänien. Den neu geschaffenen Bereich Infotainment bei Sat.1 leitet ab 15. Mai die bisherige Unterhaltungschefin Edda Kraft.

Der deutsche Privatsender Sat.1 krempelt die Bereiche Unterhaltung und Information um. Den Unterhaltungsbereich übernimmt ab August der Schweizer Christoph Bürge. Der gebürtige Badener ist derzeit Geschäftsführer von SBS Rumänien, wo er die Sender Prima TV und Kiss TV sowie verschiedene Radiowellen verantwortet. ProSiebenSat.1 hatte die Senderkette SBS im vergangenen Jahr übernommen. An seinem neuen Job wird er sich um Show, Comedy und die werktägliche Daytime kümmern. Bis zu seinem Stellenantritt leitet Senderchef Matthias Alberti interimistisch die Entertainment-Sparte. Daneben will Sat.1 stärker auf Infotainment setzen und schafft dafür einen eigenen Bereich. Diesen leitet ab 15. Mai die bisherige Unterhaltungschefin Edda Kraft. Sie verantwortet damit die extern produzierten Magazine, die Dokusoaps und -serien, die Drittsendeverpflichtungen und die Late Night Show. Kraft wird direkt dem Geschäftsführer Torsten Rossmann unterstellt sein.
Sat.1 hatte in den vergangenen Monaten mit schwachen Quoten zu kämpfen. Im laufenden Jahr liege der Sender nun laut Matthias Alberti bei 11 Prozent Marktanteil beim werberelevanten Publikum. Mit der Restrukturierung der Programmbereiche wolle man die Erneuerung von Sat.1 fortsetzen.
Mit dem designierten Unterhaltungschef Christoph Bürge habe er im Vorfeld «sehr viele, intensive und gute Gespräche geführt», so Alberi weiter. Bürge arbeitete von 1999 bis 2001 als Programmdirektor beim damaligen Schweizer Privatsender TV3. Ab 2002 beriet er TV2 in Ungarn in strategische Fragen und war dann 2003/04 Kreativ-Direktor bei TV 2. Im Anschluss fungierte er ein Jahr als Entwicklungschef beim Schweizer Fernsehen, bevor er 2005 für die SBS Gruppe nach Bukarest ging.

Tamedia: Starkes Wachstum dank Espace Media Groupe und Stellenanzeigen

Mit viel Selbstvertrauen präsentierten die führenden Köpfe bei Tamedia am Mittwoch die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. Zu Recht: Der Medienkonzern hat 2007 den Gewinn um 45 Prozent auf 143 Millionen Franken gesteigert und damit das beste Ergebnis seiner Geschichte erzielt. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 772 Millionen Franken.

 Mit viel Selbstvertrauen präsentierten die führenden Köpfe bei Tamedia am Mittwoch die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. Zu Recht: Der Medienkonzern hat 2007 den Gewinn um 45 Prozent auf 143 Millionen Franken gesteigert und damit das beste Ergebnis seiner Geschichte erzielt. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 772 Millionen Franken. In einem Superumfeld sei ein sehr gutes Ergebnis erzielt worden, freute sich Martin Kall, Vorsitzender der Unternehmensleitung. Zum Anstieg des Reingewinnes trugen wesentlich die Auflösung von Steuerrückstellungen, die Nutzung von Verlustvorträgen und der Verkauf von Radio Basilisk bei.
Die wichtigsten Themen im vergangenen Jahr waren die Übernahme der Berner Espace Media Groupe und die Lancierung der Pendlerzeitung L’Essentiel in Luxemburg, so VR-Präsident Pietro Supino. Die Espace Media Groupe, seit 1. Oktober 2007 vollständig in den Büchern der Tamedia, trug 69 Millionen Franken zum Umsatz und 4,5 Millionen Franken zum Betriebsgewinn (EBIT) bei.
Konzernweit stieg der Betriebsgewinn um 19 Prozent auf 141,1 Millionen Franken. Das ist der höchste Stand seit dem Jahr 2000, wie Kall ausführte. Sämtliche Geschäftsfelder schrieben auf Stufe EBIT schwarze Zahlen. Der Generalversammlung wird eine um einen auf vier Franken erhöhte Dividende beantragt.
Ein Wermutstropfen angesichts des glänzenden Ergebnisses ist für Finanzchef Christoph Tonini allerdings die Entwicklung des Aktienkurses: Er lag unter dem SPI-Wert und auch unter jenem des SPI Medien, der neben Tamedia die Publigroupe, Affichage, Edipresse, Orell Füssli, Agen und Goldbach Media umfasst. Tonini äusserte sich zuversichtlich, dass der Markt künftig Tamedia gegenüber freundlicher eingestellt sein wird.
Zeitungen machen Löwenanteil aus Der wichtigste Umsatzträger für Tamedia war wiederum der Bereich Zeitungen. Er steigerte den Umsatz um 16 Prozent auf 547,7 Millionen Franken. Zum Wachstum trugen neben der Integration der Espace Media Groupe eine Zunahme bei den Stelleninseraten beim Tages-Anzeiger und bei 20 Minuten bei. Kall wies darauf hin, dass die Ebit-Marge seit 1990 sogar dann um 9 Prozent gewachsen wäre, wenn sämtliche Stellenanzeigen ausgeblendet würden.
Sehr erfreut zeigte sich Kall auch über die Entwicklung der Westschweizer Pendlerzeitung 20 minutes. 18 Monate nach deren Lancierung habe sie bereits eine Reichweite von 390’000 Leserinnen und Lesern erreicht und liege damit vor allen Kaufzeitungen in der Westschweiz. Sie liegt allerdings immer noch auf Platz zwei hinter der Gratiszeitung Le Matin Bleu.
Bei den Zeitschriften wurde ein um 12 Prozent höherer Umsatz von 92,9 Millionen Franken erreicht. Zum Wachstum trugen vor allem die Schweizer Familie, Das Magazin und Annabelle bei. Nach der Einstellung des Nachrichtenmagazins Facts sei die Rentabilität annähernd gleich gross wie bei den Zeitungen.
Umsatzrückgang bei Radio und TV Um 14 Prozent auf 58,6 Millionen Franken steigern konnte Tamedia den Umsatz bei den elektronischen Medien. Besonders stark gewachsen sei der Online-Bereich, sagte Kall. Die zusätzlichen Investitionen in 20minuten.ch und 20minutes.ch und in andere Online-Dienste hätten sich bezahlt gemacht. Weniger zufrieden ist man anscheinend mit der Entwicklung bei Radio und Fernsehen: Capital FM, Radio 24, Tele Bärn und Tele Züri verzeichneten alle einen Umsatzrückgang.
Das Geschäftsfeld Services steigerte seinen Umsatz um 45 Prozent auf 72,7 Mio. CHF. Zum Zuwachs beigetragen haben insbesondere das neu integrierte Druckzentrum der Espace Media Groupe sowie die Production Services, die Zustellorganisation Zuvo und das Druckzentrum Bubenberg in Zürich.
Online wird investiertFür das laufende Jahr zeigte sich Supino verhalten optimistisch. Ausgegangen wird von einem stabilen Aufkommen an Stellenanzeigen, aber keinem Boom. Die ersten Wochen des Jahres 2008 zeigten keinen Einbruch bei den Werbeeinnahmen, hiess es. Für Tamedia steht die Investition in Online-Angebote im Vordergrund.
Noch nicht abgeschlossen ist nach Ansicht von Supino die Konsolidierung im Schweizer Zeitungsmarkt. In diesem Prozess wolle die Tamedia weiterhin eine führende Rolle spielen. Im Vordergrung stünden nicht Übernahmen, sondern Kooperationen zwischen unabhängigen Verlegern. In diesem Sinne beantwortete Kall auch die Frage, ob das Verlagshaus einen Kauf der Basler Zeitung Medien in Erwägung ziehe: Erstens glaube er nicht, dass aus Sicht der Basler ein Bedarf an einem Käufer vorhanden sei. Zweitens stehe für Tamedia derzeit im Vordergrund, mit verlässlichen Partnern zu kooperieren. Aber, so Kall weiter, man prüfe die Gelegenheiten immer, wenn etwas zum Verkauf stehe.
Tamedia streckt Fühler in Richtung Ausland aus Der Kauf des Schweizer Medienhauses am Rheinknie scheint also kein Thema zu sein, eine weitere Expansion ins Ausland dagegen sehr wohl. Zufrieden zeigte sich die Verlagsspitze mit dem Start der Gratiszeitung L’Essentiel, die sie zusammen mit dem Luxemburger Verlagshaus Editpress verlegt. «Längerfristig» seien weitere Schritte ins Ausland denkbar, erklärte Supino. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, aber man sei offen für jede Gelegenheit, bei der man klare Wettbewerbsvorteile sehe. Wäre es denkbar, im nördlichen Nachbarland zusammen mit einem deutschen Verlag eine (Gratis-)Zeitung zu lancieren? «Das wäre ein kühner Gedanke», antwortete Supino auf die entsprechende Frage. «Aber wir schliessen prinzipiell nichts aus.» Ganz abwegig scheint die Idee nicht: In Deutschland, das sich dem Gratistrend bis anhin widersetzte, könnte Tamedia das mittlerweile umfangreiche Know-how in Sachen Pendlerblätter einbringen. Zusammen mit einem potenten Partner wäre so vielleicht auch der schwierige deutsche Markt zu knacken. (SDA/cs)

Burson-Marsteller Schweiz holt Verstärkung für die Beratung

Die PR- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller Schweiz mit Niederlassungen in Bern, Zürich und Genf erweitert ihr Beraterteam. Neu zur Agentur stossen Bettina Mutter, Katrin Nesemann und Max Brugger.

 Die PR- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller Schweiz mit Niederlassungen in Bern, Zürich und Genf erweitert ihr Beraterteam. Die Journalistin Bettina Mutter wechselt gemäss Mitteilung per 1. August zur Agentur, wo sie als Beraterin in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Krisenkommunikation und Media Relations tätig sein wird. Derzeit arbeitet sie als Bundeshaus-Korrespondentin für den Tages-Anzeiger. Zuvor war sie unter anderem als Redaktorin und Reporterin beim Schweizer Fernsehen für «Kassensturz» und die «Rundschau» tätig.Katrin Nesemann wird ab Juni nationale und internationale Kunden in den Bereichen Issues Management und Change Management betreuen. Sie arbeitete zuletzt als International-Public-Policy-Managerin in Frankfurt. Zuvor war sie als Beraterin bei der A+B One Kommunikationsagentur in Frankfurt sowie bei Burston-Marsteller Deutschland in den Bereichen Public Affairs, Corporate Affairs und Krisenkommunikation tätig.
Max Brugger wird per 1. Mai das Team Energy & Environment unterstützen. Sein Aufgabengebiet wird wissenschaftlich redaktionelle Arbeiten für Kunden der Energiewirtschaft umfassen. Er ist Maschinenbauingenieur und absolvierte den Nachdiplomkurs für Wissenschaftskommunikation an der ZHW. Er war nach der Ausbildung als technischer Redaktor sowie als Product Manager tätig.

Publicis realisiert Kampagne für NZZ Business Combi

Die Zürcher Agentur Publicis hat eine neue Inserentenkampagne für das NZZ Business Combi, bestehend aus NZZ und Le Temps, realisiert.

 
Die Zürcher Agentur Publicis hat eine neue Inserentenkampagne für das NZZ Business Combi, bestehend aus NZZ und Le Temps, realisiert. Thema ist der Teamgedanke, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst: Wenn man einem berühmten Doppelnamen den einen Namen wegnimmt, werde die Kraft der Partnerschaft deutlich. Wer bitteschön ist beispielsweise Davidson? Erst mit dem Namen Harley würde der Weltruhm der Marke erglänzen. Ebenso soll die Kombination der beiden Zeitungstitel zum Erfolg führen. 
 
 
 
 
 
 
 
Verantwortlich bei NZZ Business Combi:
Markus Ehrle (Leiter Werbemarkt NZZ), Grazia Ganci (Marketing Werbemarkt NZZ), Walter Vontobel (Leiter NZZ Media), Valérie Boagno (Verlagsleiterin Le Temps), Marianna Di Rocco (Anzeigenleiterin und Direktion Le Temps Media). Verantwortlich bei Publicis: Ralph Halder (CD), Nik Hodel & Dominik Krattiger (AD), Johannes Jost (Text), Nik Hodel (Grafik), Christina Hengstmann (Art Buying), Myriam Mojon und Stephan Lanz (Beratung), Andreas Caruso (Produktion), Schaub Stierli (Fotografie & Bildbearbeitung).

Höhere Würde für Texter

Ausbildung Maurice Codourey strebt mit dem Verband Schweizer Werbung einen Fachausweis für Texter an.

 
Ausbildung Maurice Codourey strebt mit dem Verband Schweizer Werbung einen Fachausweis für Texter an.  
«Werde Schriftsteller für Zahnpasta und Vogelfutter» lautete vor kurzem in Inseraten der Aufruf des Agenturnetzwerkes Scholz & Friends. Die Branche ist auf der Suche nach wortstarkem Nachwuchs, denn der Bedarf an Formulierungskünstlern ist derzeit so gross wie nie. Doch woher Werbetexter nehmen, wenn keine da sind? Im Unterschied zu gestalterischen Berufen ist die Ausbildung zum Werbetexter nicht geregelt. Es gibt in der Schweiz keine Schulen, die einem das Handwerk vermitteln. Die Agenturen müssen die Ausbildung selbst in die Hand nehmen. Die Texterarbeit ist eine Berufung, kein Beruf. Da es keine eidgenössisch anerkannte Ausbildung gibt, ist der Einstieg schwierig. Es ist ein darwinistisches Metier. Wer eine Agentur mit seinem Talent überzeugt, darf Prospekte texten und später vielleicht gar Schlagzeilen für Kampagnen entwerfen. In der Schweiz war bislang die ADC/BSW-Kreativschule die einzige schulische Ausbildungsmöglichkeit, um Grundlagen des Textens zu erlernen. Wobei man sich schon vorher in einer grösseren Agentur bewährt haben musste.
Texterreife für jedermannDer Beruf des Texters soll nun aber für jedermann möglich werden. Das zumindest strebt Maurice Codourey an. Der Inhaber der Agentur Fish Wishion will den Texter zum anerkannten Beruf mit Fachausweis machen. Eine Trägerschaft, der unter anderem der Verband Schweizer Werbung, der Texterverband Script, die kantonale Berufsschule für Weiterbildung EB Zürich und die Fédération romande de publicité et de communication (FRP) angehört, beantragte im Dezember in Bern die Prüfung eines eidgenössischen Fachausweises mit dem Titel «Fachfrau/ Fachmann Text und Konzept».
«Unser Ziel ist die Schaffung einer soliden Grundausbildung für Texter», so Maurice Codourey. Dass der Bedarf an ausgebildeten Textern vorhanden ist, bestätigen Schweizer Werbeagenturen auf Anfrage der Werbewoche. Derzeit fehlen gute Leute mit Branchenerfahrungen, so der Grundtenor der Agenturbosse. Maurice Codourey schätzt, dass in der ganzen Schweiz jährlich eine Nachfrage nach 100 bis 150 Textern besteht. Nicht allein in Agenturen, sondern auch in grösseren Unternehmen würden vermehrt Textverantwortliche gesucht. Damit das Bundesamt für Berufsbildung und Technik in Bern den Fachausweis absegnet, müssen sich jährlich mindestens 80 Leute für die Prüfung anmelden.
Dass in der Schweiz die Texterausbildung vernachlässigt wird, bestätigt ADC-Präsident Jean-Etienne Aebi: «Jede Bemühung, den Texterberuf zu stärken, ist durchaus ernst zu nehmen.» Aebi attestiert den Wortkünstlern im Land generell gute Noten, wenn ADC-reife Ideen oder Headlines gefragt seien. Die Arbeit eines Werbetexters erschöpfe sich aber nicht nur im Verfassen flotter Werbesprüche. Ein Texter müsse auch in der Lage sein, Broschüren für die unterschiedlichsten Branchen zu schreiben. «Hier sehe ich eindeutig Nachholbedarf», so Aebi.
Training on the jobAuch Alexander Jaggy, Kreativchef von Jung von Matt Limmat, befürwortet die Bestrebungen eines anerkannten Fachausweises für Texter. «Zu meinen Anfangszeiten hatte ich nur ein Buch von Robert Stalder», erinnert sich Jaggy. Er fordert deshalb einen leichteren Berufseinstieg. Ein Fachausweis sei ein erster Schritt dazu. Das käme den Agenturen nur zugute, wenn sie künftig wüssten, was die Kandidaten an Rüstzeug und Grundlagen bereits mitbrächten. Erfolgschancen sieht der Kreativchef, wenn die Ausbildung praxisnah sei: «Es gibt kein Heilmittel für die Textpraktik. Man muss einfach üben, üben und nochmals üben.» Alexander Jaggy will auch an der ADC/BSW-Kreativschule die Texterausbildung vorantreiben. So sei man gegenwärtig dran, einen neuen Kurs ins Leben zu rufen.
Für die Branche gehen die Bestrebungen Codoureys also in die richtige Richtung. Widerstände gegen ein Texterzertifikat kann der gebürtige Freiburger bisweilen nicht vermelden. Man habe im Vorfeld Abtastungsgespräche durchgeführt und keine negativen Reaktionen bekommen. Haben die Berufsexperten am BBT die Prüfungs- und Durchführungsreglemente entwickelt, will Codourey künftig an der kantonalen Berufsschule für Weiterbildung EB Zürich einen Lehrgang zum Werbetexter durchführen, der in einer abgespeckten Version bereits heute schon besucht werden kann. «Den Kurs zum Textpraktiker kann man als Vorläufer bezeichnen», so Codourey. Die 128 Lektionen dauernde Ausbildung ist aber mehr eine Schnellbleiche. Codourey: «Wir legen im Kurs Wert auf die Vermittlung von Grundlagen und einfachen Methoden, damit die Teilnehmer ihre Arbeit besser verstehen und später verkaufen können.» Sofern beim BBT alles rund läuft, will Codourey den Lehrgang, der unter
angeboten wird, ausbauen: «So wie er jetzt ist, würde das nicht für einen Fachausweis reichen.»Christian Lüscher

Newsnetzwerk setzt auf bisherige starke Marken

Das angekündigte Onlinenetz von Tamedia, Espace Media und Basler Zeitung wird am 8. August starten – rechtzeitig zu den olympischen Spielen. Es soll den Besuchern der bisherigen Plattformen mehr Inhalte bieten und die bereits bekannten Zeitungsmarken nutzen.

 Tamedia will im laufenden Jahr auf der Online-Welle reiten. Das angekündigte Onlinenetz, das nun den Namen «Newsnetz» trägt, wird am 8. August starten – rechtzeitig zu den olympischen Spielen. Insgesamt soll das Netzwerk bis Ende 2008 rund 43 Vollzeitstellen umfassen, davon 24 in der Mantelredaktion in Zürich. Partner des Internetprojektes sind der Tages-Anzeiger, die Basler Zeitung und die Berner Zeitung, später sollen weitere Zeitungen wie der Landbote dazustossen. Es wird nicht eine gemeinsame Adresse geben, sondern der Auftritt läuft bei allen Partnern unter der bisherigen Internetadresse. Dieses Vorgehen verteidigte Tamedia-CEO Martin Kall auf die Frage hin, ob man damit nicht die Gelegenheit verschenke, eine starke neue Marke zu schaffen: Er geht davon aus, dass die Leser ihrer Stammplattform treu bleiben und schnell merken werden, dass es nun sehr viel mehr Inhalte zu entdecken gibt. «Die traditionellen Marken haben eine sehr gute Ausgangsbasis», so Kall. Bei Tagesanzeiger.ch fahre man seit Jahren mit einer sehr schlanken Redaktion, dennoch sei die Website immer unter den meistgenutzten zehn Portalen des Landes. Dies führt er auf das Renommé der Marke Tages-Anzeiger zurück.
Nun will man gemeinsam mit den Partnern massiv aufstocken. Dass dann alle dem Netzwerk angehängten Websites die gleichen Inhalte haben, sei kein Problem: Die Überschneidung bei den Nutzern liege unter 10 Prozent. Zudem könne jede Publikation selbst die Gewichtung auf der Frontseite bestimmen, und lokale Redaktionen sollen für Regionalisierung sorgen.
Der Aufbau der Redaktion und der technischen Plattform sei «auf Kurs», hiess es an der Medienkonferenz. Vieles muss aber wohl auch noch geklärt werden, beispielsweise die Frage, inwiefern die Regionalisierung der verschiedenen Zeitungen im Internet widergespiegelt werden soll.
Dass Online-Angebote Zukunft haben, ist für das Verlagshaus aber unbestritten. Den Beweis erbringt das Portal 20minuten.ch, das seine Reichweite massiv gesteigert hat, nachdem die Redaktion ausgebaut wurde. «20 Minuten wird mittelfristig mehr Mitarbeiter in der Online- denn in der Print-Redaktion haben – das ist einzigartig in der Schweiz», so Kall. Er hofft, dass auch die Werbewirtschaft dem Medium Online kräftig zuspricht – hier gebe es in der Schweiz in seinen Augen Nachholbedarf.

Der Ideenpool im Internet

Internet Starbucks fordert im Internet die Konsumenten auf, seine Produkte zu verbessern. Fragt sich, ob es wirklich um Innovationen geht.

 
Internet Starbucks fordert im Internet die Konsumenten auf, seine Produkte zu verbessern. Fragt sich, ob es wirklich um Innovationen geht.  
Starbucks steckt in einer Krise. Dafür spricht vieles. So hat die US-Kaffeehauskette im Heimmarkt mit Umsatzrückgängen zu kämpfen, das Angebot des Konkurrenten McDonald’s schneidet in Geschmackstests besser ab und an der Börse verlor die Aktie innert eines Jahres 50 Prozent an Wert. Weil dem Imperium die Kundschaft davonläuft, steckt das Management derzeit viel Geld in Werbung, was der bisherigen Firmen-Policy widerspricht. Der Paradigmenwechsel ist im US-amerikanischen Fernsehen nicht zu übersehen. Das Unternehmen lancierte im November letzten Jahres erstmals eine imageorientierte TV-Kampagne. Und kürzlich gab Starbucks-Boss Howard Schultz bekannt, das Marketing-Budget aufzustocken. 100 Millionen US-Dollar will das Unternehmen in diesem Jahr in die Marke investieren. Das entspricht einer Verdopplung.«Demokratische Ideenmaschine»Die Lage ist sehr ernst. Um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, gibt das Unternehmen auch für Internet-Aktivitäten viel Geld aus. Damit die Kaffeehauskette auch in Zukunft die berühmte Nasenlänge voraus ist, zapft Starbucks derzeit die Kreativität der Konsumenten an. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen die Website Mystarbucksidea.com ins Leben gerufen. Die Site kann man als «demokratische Ideenmaschine» oder «Innovationspool» bezeichnen. Das Angebot arbeitet nach dem Muster gängiger Web 2.0- Angebote. Die Konsumenten können kostenlos ihre Verbesserungsvorschläge und sonstigen Ideen auf der Site niederschrieben und nehmen so am Entwicklungsprozess neuer Produkte teil. Experten reden vom Prinzip «Crowdsourcing», wenn ein Unternehmen die Kundschaft für sich arbeiten lässt. Ohne Entgelt versteht sich.
Die Mitte März lancierte Plattform kommt aber offensichtlich gut an. Innert weniger Tage verbuchte die Site Tausende Einträge. Und es werden täglich mehr. Der Ideenreichtum ist enorm. So fordert ein Teilnehmer Starbucks dazu auf, Eiswürfel mit Kaffeearoma herzustellen, damit der Geschmack der im Angebot stehenden Kaltgetränke noch stärker zum Ausdruck kommt. Rund 8’000 Konsumenten befürworten den Vorschlag. Andere wiederum fordern auf den Toiletten Regale, damit man den Drink auch am stillen Örtchen geniessen kann. Es finden sich aber auch weniger ausgefallene Forderungen wie Gratiskaffee an Geburtstagen, Premiumkarten für treue Kunden oder den Vorschlag, generell die Preise zu senken. Wie in der US-amerikanischen Zeitung Washington Post zu lesen ist, sind rund vier Dutzend Starbucks-Mitarbeiter damit beschäftigt, die Inputs der Kaffeefans im Auge zu behalten.
Dürftiges BelohnungssystemFür amerikanische Medienkritiker blieben die grossen Würfe bislang aus. Der Einsatz der Site wird in den Medien sogar in Frage gestellt, weil das dürftige Belohnungssystem angezweifelt wird. Der Grund: Die Teilnehmer werden für ihre Beiträge nicht entlöhnt. «Warum einem Unternehmen Ideen schenken, wenn man am Ende nach wie vor tief in die Tasche greifen muss, um den Kaffee zu bezahlen», so der Tenor der Kritiker. Jim Romenesko, Betreiber des Starbucksgossip-Blogs, vermutet gar, dass es sich bei Mystarbucksidea vielmehr um eine «Propaganda-Aktion» handle. Der Blogger ist der Auffassung, dass die zunehmende Starbucks-Kritik im Internet das Unternehmen dazu bewogen hat, mit dem Mitmachprojekt das Image aufzupolieren. Das hat der Computerriese Dell mit einem ähnlichen 2.0-Ding mit dem Namen «Ideastorm» vor einem Jahr versucht. Der Hardware-Hersteller sorgte wegen Fehlproduktionen für Negativschlagzeilen. «Der Punkt ist: Wenn wir so etwas selber nicht anbieten, schreiben die Kunden es woanders auf. Da ist es mir lieber, es findet gleich bei uns statt. Das macht uns vertrauenswürdiger und wir können darauf reagieren», so Konzernchef Michael Dell vor einem Jahr.
Ob die Starbucks-Führung auf die Kundenwünsche eingehen wird, bezweifeln viele Experten in ihren Fachblogs. Ihre Vermutung: Ein zu hohes Mass an Kundenorientierung berge für ein Unternehmen grosse Gefahren. Die in den Chefetagen weit verbreitete Meinung, Kundenloyalität liesse sich einfach aufbauen, indem man auf die eigenen Kunden zu hören und deren Wünsche nur umzusetzen brauche, erwies sich mehrmals als ein Irrtum. Eine zu enge Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse könne schnell zu einer sehr konservativen Innovationspolitik führen. Denn die Kunden wirken im Prinzip nur wie Rückspiegel. Ihre Vorstellungskraft beschränke sich auf das, was sie schon kennen. Auf die Frage, ob Marken künftig vom Konsumenten oder vom Hersteller gesteuert werden, weiss Markenguru Bernd M. Michael, der anlässlich der diesjährigen Publisuisse-Mediavision referierte, eine klare Antwort: «In der Regel wissen die Menschen sehr genau, was sie nicht wollen. Aber sie tun sich schwer zu beschreiben, was sie wollen. Die Phantasie der Menschen ist ausserordentlich begrenzt.» Und Trendforscher Norbert Bolz sagte am diesjährigen Marketingtag in Luzern: «Es ist ein grosses Missverständnis, wenn man glaubt, dass, wenn man nur möglichst viele Leute zusammenbringt und sie für einen arbeitet lässt, etwas Kluges dabei rauskommt.»
Im Fokus der MarktforscherInwiefern das Ideenportal Mystarbucksidea dem Kaffeeunternehmen hilft, den Umsatzrückgang aufzufangen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Das Projekt wird in jedem Fall auf Grund der angehäuften Datenmenge das Interesse bei Marktforschern wecken. Ein Blick in die Statistiken des Vorgängers Ideastorm lässt nur ansatzweise erahnen, welche Dimensionen hinter solchen Projekten stecken: Insgesamt wurden 8’000 Ideen eingereicht, mehr als 50’000 Kommentare verfasst und 500’000 Bewertungen abgegeben. Experten sehen auf Grund solcher Datenmengen die traditionellen Fokusgruppenmodelle als ausgedient. «Es ist besser zuzuhören, was Zehntausende von Kunden schreiben, als wenn man zehn Konsumenten in einen Raum setzt, sie mit Sandwichs füttert und dann beobachtet, was sie zu den jeweiligen Produkten sagen», wird Bob Pearson in der Washington Post zitiert, der für Computerhersteller Dell Community-Projekte leitet.
Christian Lüscher

Kinderarbeit: CS spendet Unicef eine Million Franken

Pakistanische Kinder haben möglicherweise Werbefussbälle für die Credit Suisse zusammengenäht. In einem Communiqué schreibt die Bank, dass die Mitarbeit von Kindern nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann.

 Pakistanische Kinder haben möglicherweise Werbefussbälle für die Credit Suisse zusammengenäht. In einem Communiqué schreibt die Bank, dass die Mitarbeit von Kindern nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann. Dies, obwohl bei der Bestellung vertragliche Zusicherungen eingeholt worden seien. Die Credit Suisse setze sich hohe ethische Standards und sei sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst, heisst es im Communiqué weiter. Allein das Bestehen eines blossen Verdachts, dass bei der Herstellung der Fussbälle ein Verstoss gegen das Kinderarbeitsverbot vorliegen könnte, sei inakzeptabel. Mit einer Spende von einer Million Franken an das Uno-Kinderhilfswerk Unicef versucht die Bank nun, die Wogen zu glätten.Als einer der Hauptsponsoren der Schweizer Nationalmannschaft hatte die Grossbank in ihren Filialen rot-weisse Bälle verteilt, um Kinder und Jugendliche auf die EM 08 einzustimmen. Vor wenigen Tagen berichtete «10 vor 10», dass ein Teil der Bälle von pakistanischen Kindern zusammengenäht worden sei (siehe
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Neue Stimmen bei Radio 105

Beim Jugendradio 105 gibt es einen Wechsel in der Moderation der HipHop-Sendung «105 Dope»: Nach zwei Jahren übergibt MC Samurai das Mikrofon an zwei neue Radiostimmen: Annina Wenger (alias Nanalee Vaonger) und Giuseppe Audino (alias Giuzz). .

 Beim Jugendradio 105 gibt es einen Wechsel in der Moderation der HipHop-Sendung «105 Dope»: Nach zwei Jahren übergibt MC Samurai das Mikrofon an zwei neue Radiostimmen: Annina Wenger (alias Nanalee Vaonger) und Giuseppe Audino (alias Giuzz). Beide seien in der HipHop-Community verankert und würden grosse Musik- und Szenenkompetenz mitbringen, teilte der Sender mit. Die Rapshow «105 Dope» läuft seit rund acht Jahren auf Radio 105.
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