ProSiebenSat.1 fährt wegen Werbeflaute Verlust ein
Harte Zeiten für die deutsche Privatfernseh-Gruppe ProSiebenSat.1: Wegen massiven Problemen beim Verkauf von Werbezeiten ist das Unternehmen zu Jahresbeginn überraschend in die roten Zahlen gerutscht
Harte Zeiten für die deutsche Privatfernseh-Gruppe ProSiebenSat.1: Wegen massiven Problemen beim Verkauf von Werbezeiten ist das Unternehmen zu Jahresbeginn überraschend in die roten Zahlen gerutscht. Die Aktien des Münchner Konzerns brachen um bis zu 28 Prozent ein. Der Verlust vor Steuern im ersten Quartal 2008 beläuft sich auf 8,5 Millionen Euro. Der Umsatz fiel um 2 Prozent auf gut 729 Millionen Euro. Konzernchef Guillaume de Posch machte ein vom Kartellamt erzwungenes neues Verkaufsmodell für Werbezeiten sowie die Quotenschwäche des Senders Sat.1 für die Misere verantwortlich.Experten sprachen von desaströsen Zahlen und Baustellen in allen Bereichen des Unternehmens. Das Management kündigte am späten Donnerstagabend ein neues Sparprogramm an. Man will nun 70 Millionen Euro vom ursprünglichen Budget für
2008 einsparen.
2008 einsparen.
