WOZ bekräftigt Übernahmewille vor der UBS-GV

Nachdem sie ihre Pläne bekannt gegeben hat, die UBS übernehmen zu wollen, liess die Wochenzeitung WOZ nun bereits ihre erste Aktion vom Stapel. An der UBS-GV in Basel suchte sie nach frustrierten Aktionären, die der Zeitung ihre Aktien überlassen.

 
Nachdem sie kürzlich ihre Pläne bekannt gegeben hat, die UBS übernehmen und läutern zu wollen (siehe: ), liess die Wochenzeitung WOZ nun bereits ihre erste Aktion vom Stapel. An der UBS-GV in Basel suchte sie nach frustrierten Aktionären, die der Zeitung zu diesem Zweck ihre Aktien überlassen. Ab sofort kann man der Wochenzeitung nämlich auch UBS-Aktien übertragen. Auch für jedes neue Abo kauft die Zeitung eine Aktie der gebeutelten Grossbank. Die WOZ braucht für die Aktienmehrheit noch zirka 1,032 Milliarden Abonnemente. Bei der Aktion hat die Agentur SFLB Pate gestanden.

Kopf der Woche: Das Basler Temperament

Nannette Graf ist vom Standort Basel überzeugt: Die Verwurzelung mit der Stadt am Rheinknie ist für sie täglicher Antrieb als Leiterin der Agentur Kreisvier communications ag.

 
Nannette Graf ist vom Standort Basel überzeugt: Die Verwurzelung mit der Stadt am Rheinknie ist für sie täglicher Antrieb als Leiterin der Agentur Kreisvier communications ag.  
Sauerkraut mit Champagner, gekocht im Elsass. Maultaschen im badischen Lörrach. Dazu viel Kultur auf engstem Raum. Nannette Graf liebt das schöne Leben im Dreiländereck aus vollster Leidenschaft. Und so ist es für sie auch keine Frage, wieso ihre Agentur Kreisvier communications sich nicht im Werbermekka Zürich befindet. Obwohl der Name ja eigentlich ziemlich zürcherisch angehaucht ist – und die Agentur auch viele Kunden aus Zürich im Portfolio anführen kann. Aber Nannette Graf ist vom Standort am Rheinknie voll überzeugt. Basel sei «ein gutes Spielfeld für Global Player genauso wie für Local Heroes». Die Baselworld oder jetzt die Euro 08 bringen Weltstadtfeeling. Die Fasnacht sorgt für lokale Geborgenheit. «Alles ist überschaubar, aber mit einem weiten Horizont. Mir gefällt diese Mischung.» In diesem Jahr übernahm Nannette Graf die Agenturführung als CEO, nachdem sich Kreisvier neu strukturiert hat. «Viel besser passt mir aber die Bezeichnung Agenturleiterin oder Geschäftsführerin», findet sie. Sie sieht sich damit näher am Kunden und auch an den Mitarbeitenden. «Ich möchte meinen Partnern auf Augenhöhe begegnen können. CEO hingegen impliziert: weit oben, weit weg.» Nannette Graf ist lieber «mittendrin».
Und das passiert zum Beispiel augenfällig, wenn die Geschäftsführerin immer wieder mal durch die Büros schwirrt und die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach ihrer Lust auf Spargelrisotto oder sonst ein leckeres Menü abcheckt. «Wir haben im Keller unserer Agentur eine Küche eingerichtet. Wenn ich eine kreative Pause brauche, koche ich dort das Mittagessen», erklärt Graf. Das fast meditative Rühren in den Töpfen ist nicht nur für die CEO eine geistige Anregung für neue Ideen. Auch der Teamgeist in der Agentur kann von solch gemeinsamen «Eatshops» nur profitieren.
Die Agentur Kreisvier wird von Graf heute mit Geschäftspartnerin Karo Hafner geführt. Diese wirkt als Leiterin Kreation. Die Nummer 3 im Agenturen-Ranking von Basel ist eine Fullservice-Agentur, sieht sich aber nicht als reine Kreations- und Konzeptagentur. «Was wir uns ausgedacht haben, setzen wir im täglichen Markt auch um», so Graf. Neben klassischer Werbung und Corporate Design versteht sich Kreisvier auf POS- und Salesmarketing – hier ist Coop ein wichtiger Kunde. Doch es ist Zufall, dass sich die Zentrale des Grossverteilers gleich auf der anderen Seite der Strasse befindet. Die Agentur wurde noch ohne diesen Kunden im Portfolio gegründet.
Für die Verkaufsförderung muss sich Coop vor allem auf Schnelligkeit und Zuverlässigkeit verlassen können. «Und es braucht gut strukturierte Arbeitsprozesse», erklärt Graf, denn alles wird «sehr kurzfristig» umgesetzt.
Im Bereich Dialogmarketing arbeitet Kreisvier primär für Verlagshäuser und kann in diesem Spezialgeschäft schon viele Jahre Erfahrung vorweisen. Tele, TV-Star oder Baslerstab werden aktuell mit Aktionen sowohl für die Abowerbung wie für das Anzeigenmarketing betreut. Für TV-Star läuft zurzeit eine Verbundaktion mit sechs weiteren Titeln. Für den Baslerstab hat man auch eine klassische Kampagne rund um den kürzlichen Relaunch gestaltet. Auch auf die aktuelle Kampagne für die Roche-Berufsausbildung ist sie stolz. Und natürlich, als waschechte Baslerin, auf die Arbeiten für das Standortmarketing und Basel Tourismus.
Neben der Arbeit in ihrer Agentur wirkte Nannette Graf auch mehrere Jahre als Dozentin für Media und Produktion am KV in Zürich und Basel. «Aus Zeitgründen» hat sie dieses Engagement aber inzwischen auf Prüfungsexpertin reduziert.
Für die Zukunft plant die Geschäftsführerin, bei Kreisvier auch die Kompetenzen im Bereich Online dem Trend entsprechend auszubauen. Dann soll das Wachstum aber ein Ende haben. Nachdem Kreisvier in relativ kurzer Zeit von 4 Leuten auf 30 angewachsen ist, pendelte sich für Graf die Agentur wieder auf die «die ideale Grösse» von rund 20 Mitarbeitenden ein. Schliesslich will man auch weiterhin in den lieb gewonnenen Wänden an der Thiersteinerallee in unmittelbarer Nähe zum Basler Bahnhof sbb bleiben können.
Nannette Graf ist auch mit der Geschichte der Basler Werbung eng verbunden. Ihr Vater, Peter Graf, wirkte 30 Jahre bei GGK. Als Mädchen spielte und zeichnete Nannette gern in den Büros vom Papa und seinen kreativen Kollegen. «Diese verrückten Leute gehörten zu meinem Leben. Alles war ein bisschen bunt und anders», erinnert sie sich an diese Welt. Nach der Schule wollte sie deshalb auch in die Werbung einsteigen, eher zum Leidwesen des Vaters. Doch bei der Basler cR startete sie ihre Karriere mit einem Praktikum. «Kopien machen, Kaffee holen und vertretungsweise noch Höheres.» Als das Praktikum zu Ende war, wollte Nannette Graf ihr Pult räumen und ihre weitere Zukunft beim Sawi suchen. Aufgeschreckt von so viel Begeisterung für die Werbung, unterbreitete die cR ihr aber umgehend ein richtiges Jobangebot und bezahlte ihr gleich auch noch das Sawi.
Mit 20 schloss sie als eine der Jüngsten ab und ging, nach vier Jahren cR, auf Reisen. Griechenland, Mexiko, Amerika. Dazwischen verschiedene Jobs als Freelancer, bis sie bei der damaligen Agentur Dialog hängen blieb. In den folgenden sechs Jahren machte sie berufsbegleitend den Kommunikationsleiter. Die nächste Station war die aufstrebende und zu jener Zeit «sehr angesagte Agentur» Ckdt. Als Stefan Burckhardt sein Unternehmen aber an Seiler verkaufte, war «der Groove bei den Mitarbeitern irgendwie weg». Graf wechselte zu Favo, die jedoch ebenfalls den Besitzer wechselte. Die Zeit schien ihr somit endgültig reif für etwas Eigenes: 2001 gründete Nannette Graf mit drei weiteren Partnern die Kreisvier communications ag.
Und was wünscht sie sich heute für ihre Basler Agentur? «Klare, aufrichtige Kommunikation. Wir wollen uns über gute Produkte und Leistungen definieren und nicht nur Traumwelten erschaffen.»
 
Andreas Panzeri

Guckst du ins Röhrchen

René Worni über Fernsehen auf der Handfläche.

 
René Worni über Fernsehen auf der Handfläche. 
 
Wer hat eigentlich auf Handy-Fernsehen gewartet? «Plötzlich dachten wir, es stünde im Spiel Japan gegen Brasilien 8:1 für Japan – weil wir den Spielstand nicht erkennen konnten», gab an der letztjährigen Screenup etwa Sat-1-Senderchef Mathias Alberti seine WM-Erfahrungen mit Handy-TV zum Besten. Nichtsdestotrotz wird kräftig investiert: In der Schweiz schätzen Branchenkenner, dass Swisscom rund 50 Millionen Franken in Handy-TV mit eigenem DVB-H-Netz für bessere Übertragungsqualität investiert hat. Doch lohnt dieser Aufwand, wenn man auf dem DVB-H-Handy nichts anderes als die bekannten Programme zu Gesicht bekommt? Mit dem Unterschied, dass die Bilder ruckeln, Spielfilme mit Untertiteln zum Problem werden und im Fussballstadion der Stürmer den Ball schon ins linke Lattenkreuz versenkt hat, acht Sekunden bevor das «Tooooor!» auf dem Handy erscheint. Bleibt vielleicht, einige Alltagssituationen nach Potential für Handy-TV abzuklopfen: Fernsehen im Bett, auf dem Klo, im Wartezimmer beim Zahnarzt, auf dem Pausenplatz oder unter der Schulbank. Doch Programme, die dieser speziellen Form des Fernsehens gerecht werden, gibt es noch keine. Der TV-Konsum übers Mäusekino unterliegt sicher anderen Gesetzmässigkeiten, welche die eiligen und von der Euro 08 verblendeten Macher bisher wohl für zu unbedeutend hielten. Denkt man etwa an die Pendlerströme, so drängen sich entsprechende Sendungen fürs Handy geradezu auf. Trendbeobachter prophezeihen denn auch, dass mobile Geräte schon bald der Pendlerpresse das Fürchten lehren werden.
Und so hinterliess die Präsentation des Kommunikationsriesen von vergangener Woche vor allem Fragen. Man mag sich über Sinn und Unsinn von mobilem Fernsehen streiten, doch es bietet, wie jede neue Technologie, Innovationspotenzial. Darüber wurde indessen beharrlich geschwiegen. Die Verantwortlichen hatten bloss ihr Bluewin-TV im Fokus, dessen mobile Ausprägung als Bluewin-TV mobile sich recht monopolistisch ausnimmt. Weitere Anbieter sind zwar zugelassen. Der einzige ist bisher Bruno Bucher mit MoTV, der sein Konzept jedoch umarbeiten musste, weil der Kommunikationsriese innovative Ansätze «made for mobile» wohl eher als störend empfindet.
René Worni, Redaktor

Das Werbe-Puzzle

Radio Über die Publisuiss-Tocher MediaSense lassen sich nun Swiss Radio Pool und Radio DRS gemeinsam belegen.

 
Radio Über MediaSense lassen sich nun Swiss Radio Pool und Radio DRS gemeinsam belegen.Zur Euro 08 lanciert die Publisuisse-Tochter MediaSense erstmals vier Angebote, die Sponsoring auf Radio DRS und Werbung auf Radios des Swiss Radio Pool (SRP) kombinieren. So lassen sich der SRP City und die «Wetter am Morgen» auf DRS 1 wochenweise für 50’000 Franken zusammen buchen für 42 Sponsornennungen und 24 Spotausstrahlungen. Der SRP City umfasst Basel, Bern, Luzern und Zürich (860’000 Hörer). Wer lieber ein jüngeres Publikum anspricht, kann auch SRP City und das «Wettergespräch» auf DRS 3 vorziehen (13’500 Franken für 12 Nennungen und 6 Spotausstrahlungen).Ein ähnliches Angebot richtet sich primär an Autofahrer, es werden alle Deutschschweizer SRP-Radios mit den Verkehrsinfos auf DRS 1 (70’000 Franken für 51 Nennungen und 15 Spotausstrahlungen) oder auf DRS 3 (60’000 Franken für 54 Nennungen und 15 Spotausstrahlungen) kombiniert. Gemäss MediaSense lassen sich so  in einer Woche über 3,3 Millionen Hörer und eine Nettoreichweite von bis zu 75 Prozent erreichen. Spots und gesponserte Sendungen werden etwa zeitgleich ausgestrahlt.
Dem SRP gehören mit One FM und Lausanne FM auch zwei Westschweizer Radios an. «Wir denken auch in der Romandie an ähnliche Angebote, etwa mit Couleur 3, doch sind wir noch nicht so weit», sagt MediaSense-Geschäftsführer Bernhard Krättli auf Anfrage.
MediaSense, die den SRP exklusiv abwickelt, vermittelt auch Radiosender ausserhalb des Pools. Insgesamt können 42 Radios und 100 Angebote über den Publiplan, das Planungstool von MediaSense, gebucht werden, darunter auch Ringiers Radio Energy Zürich, das exklusiv über die Goldbach-Tochter IP Multimedia gebucht werden muss. «Wir akzeptieren dort die Exklusivität der IP Multimedia», sagt Krättli.
 
Markus Knöpfli

Radio Toxic.fm: Vorübergehend reduzierter Sendebetrieb

Das St. Galler Regionalradio Toxic.fm reduziert vorübergehend seinen Sendebetrieb. Es hat beim Bund ein entsprechendes Gesuch gestellt. Der Sender will sich nach vielen Mitarbeiterwechseln fit machen für die Neukonzessionierung.

 Das St. Galler Regionalradio Toxic.fm reduziert vorübergehend seinen Sendebetrieb. Es hat beim Bund ein entsprechendes Gesuch gestellt. Der Sender will sich nach vielen Mitarbeiterwechseln fit machen für die Neukonzessionierung. Stiftungsratspräsident Michael Rohmeder bestätigte gegenüber der SDA einen Bericht des Onlineportals Persoenlich.com, wonach Toxic.fm mit dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) verhandle.  
Es geht dabei um eine vorübergehende Reduktion des Sendebetriebs. In welchem Umfang und wie lange die Reduktion stattfinden wird, ist gegenwärtig Gegenstand von Verhandlungen. Bakom-Pressesprecherin Caroline Sauser sagte am Mittwoch gegenüber der SDA, Toxic.fm dürfe maximal 30 Tage reduzieren. Ganz auf redaktionelle Beiträge verzichten dürfe der Sender nicht. Pro Tag müssten mindestens eine Stunde lang Informationen gesendet werden.
Das Jugend- und Ausbildungsradio Toxic.fm ist seit 2001 auf Sendung und arbeitet als Non-Profit-Organisation. Besitzerin ist die Stiftung Herzschlag.

Espace Media bald ganz bei Tamedia

Tamedia übernahm letztes Jahr 80 Prozent an Espace Media, durch den Kauf weiterer Anteile wurde die Beteiligung nun auf 98,56 Prozent gesteigert. Spekulationen über eine künftige, enge Kooperation von Bund und Tages-Anzeiger weist die Tamedia-Spitze zurück.

 Der Kauf einer 80-prozentigen Beteiligung an der Espace Media Groupe war für den Medienkonzern Tamedia die wichtigste Investition im vergangenen Jahr, sagte Verwaltungsratspräsident Pietro Supino am Mittwoch vor den Medien. Bald wird das Berner Medienhaus ganz den Zürchern gehören: Durch den Kauf weiterer Anteile, die von Minderheitsaktionären angeboten wurden, wurde die Beteiligung bereits auf 98,56 Prozent gesteigert. Tamedia strebt an, dass sie 100 Prozent halten kann. Mit der Übernahme der Espace Media Groupe sei Tamedia quasi über Nacht von einem Zürcher zu einem Schweizer Medienkonzern geworden, sagte Supino. Was die Konsequenzen des Kaufs insbesondere für die Zukunft von Berner Zeitung und Der Bund sein werden, dazu äusserte sich der VR-Präsident nur vage. Wiederholt wurde die bereits gemachte Aussage, dass zuerst Synergien im Bereich Services und Verlag geprüft würden. Das am vergangenen Wochenende in der Zeitung Sonntag skizzierte Szenario, wonach Bund und Tages-Anzeiger bald den Mantel teilen könnten, wies Martin Kall energisch zurück: Zu diesem Thema gebe es nicht einmal eine Projektgruppe.
Die Fortführung des «Berner Modells», das die Berner Zeitung und den Bund unter dem gleichen Verlagsdach bezeichnet, hängt weiterhin von zwei Faktoren ab, betonte Supino. Entscheidend sei einerseits, ob sie sich redaktionell genügend unterschiedlich positionieren könnten, andererseits müssten sie wirtschaftlich einträglich sein. Ende Jahr müsse dazu ein Grundsatzentscheid gefällt werden. Erfreut zeigte sich die Tamedia-Chefetage darüber, dass der Bund zum ersten Mal seit langer Zeit eine «schwarze Null» geschrieben hatte. Spürbar war aber, dass man sich mit diesem Ergebnis längerfristig kaum zufrieden geben wird.
Vorerst jedoch gehe es darum, die unterschiedlichen Stärken und Kulturen miteinander vertraut zu machen. Durch Know-how-Transfer und neue Formen der Kooperationen in Verlagen, Redaktionen und in der Herstellung müssten zudem Innovationen entwickelt werden.
Als Beispiele nannte Supino die Lancierung der Pendlerzeitung News in Partnerschaft mit der Basler Zeitung sowie die gemeinschaftliche Online-Plattorm «Newsnetz», die am 8. August gestartet wird. (SDA/cs)

Ruf Lanz macht Aufwärmübungen für die Suva

Im Auftrag der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva hat die Agentur Ruf Lanz ein neues Präventions-Sujet für den Luzerner Stadtlauf entworfen. Damit die Läufer keinen Knoten im Bein bekommen.

 
Für den Luzerner Stadtlauf am 26. April 2008 hat Ruf Lanz ein neues Präventions-Sujet ausgeheckt. Am Lauf werden sich neben der Elite auch wieder Tausende von Hobbyläuferinnen und –läufer auf die Beine machen. Das Sujet erinnert deshalb unübersehbar daran, sich vor dem Start gut aufzuwärmen und so Verletzungen vorzubeugen. Auftraggeberin ist die in Luzern ansässige Suva. Verantwortlich bei SuvaLiv:
Susan Huber-Brun (Marketing + Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf und Danielle Lanz (CD), Grit Wolany (Art Direction), Torsten Maas (Text), Oliver Nanzig (Fotografie) und Patrick Rohner (Bildbearbeitung).

Euro 2008: Verleger und Uefa einigen sich

Das Seilziehen um die Akkreditierungsbestimmungen für Journalisten an der Fussball-EM 2008 hat ein Ende gefunden. Wichtige Resultate sind mehr Freiheit für die Internet-Publikation von Fotos sowie die freie Berichterstattung ausserhalb der Austragungsorte.

 
Das Seilziehen um die Akkreditierungsbestimmungen für Journalisten an der Fussball-EM 2008 hat rund 50 Tage vor Beginn der Spiele noch ein Ende gefunden. Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf konnten die Verleger mehr Freiheiten heraushandeln, so etwa für die Internet-Publikation von Fotos. Es bestehen nunmehr keinerlei Beschränkungen mehr hinsichtlich der erlaubten Zahl der Fotos, die während der Spiele online veröffentlicht werden können. Lediglich Slideshows sind noch nicht möglich, da Bilder mit einem Abstand von 20 Sekunden aufgeschaltet werden sollen. Die Uefa wollte die Zahl der Fotos anfänglich auf 10 pro Spielhälfte beschränkt haben.Auch wird es keine Einschränkungen der Berichterstattung ausserhalb der Austragungsorte geben, so etwa auf Trainingsgeländen oder in Spielerunterkünften. Das teilte Schweizer Presse am Mittwoch mit. Die Einigung zwischen dem Europäischen Zeitungsverlegerverband ENPA und der Uefa wurde im Rahmen eines Treffens ihrer Präsidenten Valdo Lehari und Michel Platini sowie Vertretern des schweizerischen und österreichischen Verlegerverbands erzielt. Lehari bezeichnete die Bestimmungen als Kompromiss für die Erwartungen der Zeitungen. Das Treffen fand im Uefa-Hauptquartier in Nyon statt. Die Gespräche hatten sich über mehrere Monate hingezogen.

KSB/SJ macht Crash Recorder für Axa Winterthur bekannt

Die Versicherung Axa Winterthur lanciert den Crash Recorder für Junglenker zwischen 18 und 25 Jahren. Die Zürcher Agentur KSB/SJ hat dazu eine Kampagne realisiert.

 
Die Versicherung Axa Winterthur lanciert den Crash Recorder für Junglenker zwischen 18 und 25 Jahren. Es handelt sich dabei um eine kleine Box, die bei einem Unfall eine exakte Auswertung des Fahrverhaltens des Lenkers ermöglicht. Die Zürcher Agentur KSB/SJ hat dazu eine Kampagne realisiert. Entstanden ist unter der Regie von Christian Aeby ein TV- und Kinospot mit dem Abbinder «Sie lieben es. Wir versichern es». Gleichzeitig zum Spot erscheinen Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften. Weiter beinhaltet die Kampagne spezielle Salesanzeigen, die als verbindendes Element die Verpackung des Crash Recorders aufnehmen. Diese Verpackung wurde im Stil einer Matchbox – Modellautoverpackung eigens für den Recorder konzipiert.
Als Einladungsgadget für die Pressekonferenz der Axa Winterthur anlässlich der Lancierung des Crash Recorders wurden Spielzeugautos als Unfallautos präpariert. Zudem wurde ein Crash Test Dummy inmitten der Gäste platziert. Dies in Bezug auf den Live Crash, der im Anschluss an die Pressekonferenz durchgeführt wurde. Das daraus entstandene verbeulte Auto wird ausserdem auf gut frequentierten Plätzen parkiert. Ein Promotorenteam verteilt dazu Duftschutzengel mit der Aufschrift «Beweise deine Unschuld».

Verantwortlich bei Axa Winterthur:
Markus Keller (Leiter Marketing), Mélanie Diserens (Marketing Leader Advertising und Branding), Ray Immoos (Marketing Manager Advertising und Branding), Linda Demuth (Junior Manager Advertising und Branding). Verantwortlich bei KSB/SJ: Uwe Schlupp (CD), Robin Strebel, Isabelle Linsi(AD), Adrian Hoenicke, David Hugentobler (Text), Marco Serratore, Christoph Bürge (Bratungsleitung), Monika Gut (Beratung), Nadia Bachmann (DTP), Michèle Seligmann (Agency Producing). Produktionsfirma: Pingpongfilm. Producer: Yves Bollag. Regie: Christian Aeby. Kamera: Peter Meyer. Schnitt: Alex Jurkart. Postproduction: Ultra Images AG. Musik: Adelphoi Music, Stephen Patman. Foto: Schaub Stierli Fotografie. Litho: RTK Kloten. Media: Initiative Media Western AG.

Euro RSCG: Intensiver leben mit Peugeot

Für den Peugeot 207 SW Outdoor setzt Euro RSCG die Collagen-Kampagne für neue Modelle des französischen Autoherstellers fort. Angepriesen wird die Verbindung von Funktionalität und Lebensgefühl.

 
Für den Peugeot 207 SW Outdoor setzt die Zürcher Agentur Euro RSCG in diesem Frühjahr die Collagen-Kampagne für neue Modelle des französischen Autoherstellers fort. Dramatisiert wird ein aktives Lebensgefühl, das gemäss Mitteilung aber nicht nur einen Lifestyle sondern auch die Vorteile des Modells vermitteln soll: So etwa den flexiblen und grossen Laderaum des kleinen Autos, der mehr Platz für unterwegs und somit auch mehr Vielfalt in der Freizeitgestaltung bedeutet.Verantwortlich bei Peugeot:
Aymeric Duval (Direktion Marketing), Maya Hitz (Verantwortliche Werbung und Promotion), Marion Pfäffli (Werbeleiterin). Verantwortlich bei der Agentur: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Jürg Aemmer (CD), Christian Schirmer (Text), Régine Cavicchioli (Grafik), Maya Iseli und Caroline Webb (Art Buying), Niklaus Huwyler und Christine Leitl (Beratung) und Edi Burri (Produktion). Fotografie Collage: Nancy Fina. Fotografie Auto: Roth und Schmid. Bildbearbeitung: Colore Due.

Zu guter Letzt: Texterschmiede-Student packt aus

Vielleicht hätte er besser zusammengepackt und den 12-monatigen Lehrgang für Werbetexter frühzeitig verlassen, aber er packt aus. Die Rede ist von einem Studenten der Texterschmiede Hamburg, der jetzt auf Horizont.net mit dem Lehrbetrieb abrechnet.

 
Vielleicht hätte er besser zusammengepackt und den 12-monatigen Lehrgang für Werbetexter frühzeitig verlassen. Dann hätte er sich selbst viel Mühsal und dem Rest der Welt sein larmoyantes Pamphlet erspart. Das hat er aber nicht getan, sondern er ist geblieben, hat offenbar viel gelitten – und hat jetzt ausgepackt. Die Rede ist von einem Studenten der Texterschmiede Hamburg, der nach eigenen Angaben den 13. Studiengang absolviert hat und jetzt auf Horizont.net mit dem Lehrbetrieb abrechnet. Wie wir dort erfahren, hat sich der Besuch nicht gelohnt. Marian Prill, so der angeführte Name, fragt sich nämlich: «War es für mich notwendig zur Texterschmiede zu gehen? Nein. War das anstrengende Jahr es wert? Nein. Nein. Nein!» Weil: «Ich bin nicht in meiner Agentur, weil ich auf der Texterschmiede war. Ich verdiene nicht mehr Geld, als andere Juniortexter, die „gewöhnliche“ Textpraktika bei Werbeagenturen gemacht haben.» Und das für beinahe 300 Euro im Monat. Auch die Referenten waren offenbar alles andere als der Knaller. Mit ihrer Beschreibung gewinnt der Text allerdings massiv an Glaubwürdigkeit: «Na klar standen auch Geschäftsführer angesagter Werbeagenturen vorn, die teilweise super bis ok referierten. Aber die meisten hämmerten ihren „Stoff“ runter – und redeten gern und lang und am liebsten von sich selbst.» Wer noch mehr von Marian Prills Erfahrungen haben möchte, kann ihn über Xing kontaktieren.

Zattoo knackt die Marke von zwei Millionen Zuschauern

Das Internetfernsehen Zattoo hat in Europa erstmals mehr als zwei Millionen Nutzer. In der Schweiz zählte das IPTV-Start-up anfangs April 655'000 registrierte Nutzer.

 Das Internetfernsehen Zattoo hat in Europa erstmals mehr als zwei Millionen Zuschauer. In der Schweiz zählte das IPTV-Start-up anfangs April laut eigenen Angaben 655’000 registrierte Nutzer. Diese verteilen sich gleichmässig über die ganze Schweiz, ein Röschtigraben zwischen den Sprachgrenzen lässt sich nicht ausmachen. Momentan schauen vorwiegend Leute zwischen 20 und 29 Jahren Zattoo. Ein Drittel davon nutzt das Angebot regelmässig, wie es in der Mitteilung heisst. Der Werbewirtschaft bietet Zattoo eine Kombination von web-basierten Werbemethoden mit aktivem TV-Konsum: Klickt der TV-Konsument beim Umschalten zwischen den Kanälen auf das Banner des sogenannten Channel-Switch-Ad, so wird er unmittelbar auf die entsprechende Website weitergeleitet.
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