Brain2 zeigt für Möbel Hubacher Köbis Privatleben

Die Zürcher Agentur Brain2 hat für Möbel Hubacher eine Kampagne realisiert, die Köbi Kuhn in den Mittelpunkt stellt. Sie zeigt, wie er sich privat auf die kommenden Herausforderungen rund um die Euro 08 vorbereitet.

Die Zürcher Agentur Brain2 hat für Möbel Hubacher eine Kampagne realisiert, die Köbi Kuhn in den Mittelpunkt stellt. Sie zeigt, wie er sich privat auf die kommenden Herausforderungen rund um die Euro 08 vorbereitet. Der Naticoach arbeitet, isst, relaxt und schläft wunderbar – natürlich dank den Möbeln von Hubacher. Die Kampagne setze bewusst auf das Privatleben von Köbi Kuhn, und nicht auf seine Rolle als Nationaltrainer, heisst es in einer Mitteilung des Möbelhauses. Die Person Köbi Kuhn habe auch eine private Kompetenz, als Mensch, der seine Wohnnkultur geniesse.Die Anzeigen und Plakate erscheinen in Zeitschriften und in der Sonntagspresse bis kurz vor dem Angriff der Spiele.
 
 
Verantwortlich bei Möbel Hubacher:
Thomas Hengartner (CEO), Celeste Bella (Projektmanagement). Verantwortlich bei Brain2: Oliver Kindhauser, Christoph Knuchel.

Schutzengel für die Opfer

Kolumne Beim Inzest-Drama von Amstetten sind die Medien einmal mehr doppelt gefordert, als Augenöffner und als Beschützer weiterer potenzieller Opfer.

 
Kolumne Beim Inzest-Drama von Amstetten sind die Medien einmal mehr doppelt gefordert, als Augenöffner und als Beschützer weiterer potenzieller Opfer. 
Aus aller Welt sind sie angereist, die Journalistinnen und Journalisten, die direkt aus Amstetten über den Inzest-Fall berichten sollten. Mit eigenen Leuten vor Ort gewichten die Medien das Ereignis als Katastrophe, als Sensation. Über die offiziellen Informationen hinaus sollen sie jedoch auch Exklusivität bieten. Im Fall Amstetten waren dies die immer gleichen Bilder des Wohnhauses des Täters und der Kleinstadt. Passanten und Verwandte durften ihr Entsetzen und ihre Ahnungslosigkeit formulieren, Amtsträger ihr korrektes Vorgehen über die langen Jahre hinweg bezeugen und zahlreiche Expertinnen und Experten ihre Erklärungsversuche loswerden.Die Medien spielen dabei verschiedene Rollen gleichzeitig: Sie bieten ein Forum der kollektiven Bewältigung, indem sie erzählen und interpretieren, sie befriedigen die Sensationslust, sie informieren und sensibilisieren, und sie verurteilen die Täter zum Schutz der Opfer, nicht nur der heutigen, sondern auch der potenziell zukünftigen. Auf der heiklen Gratwanderung zwischen journalistischer Ethik und kalkuliertem Geschäft geht Ersteres zugunsten von Letzterem jedoch leider zu schnell vergessen.
Auf lange Sicht könne sich niemand dem Ansturm der Medien erwehren, stellt Natascha Kampusch fest. In den acht Jahren, die sie in einem Keller verbrachte, hatte sie nicht nur die Energie zum Überleben, es gelang ihr auch, ihre Persönlichkeit so zu entwickeln, dass sie sich mit grosser Souveränität den Medien stellen konnte. Den Sensationshunger stillte sie kurz nach ihrer Befreiung mit Fernsehinterviews. Den Hunger konnte sie mehrheitlich stillen, obwohl immer wieder weiter spekuliert wird und gelegentlich vertrauliche Informationen selbst aus Polizeiakten nach aussen sickern.
Der offensive Umgang mit den Medien hat sich für Natascha Kampusch als sehr erfolgreich erwiesen. Daraus kann jedoch nicht geschlossen werden, dass dieses Vorgehen immer das Beste ist. Auf den Redaktionen sollte man intensiv darüber diskutieren, wie sehr es die Opfer demütigt, wenn sie zur Schau gestellt werden. Das Gebot der Würde verlangt es, die Selbstbestimmung in der neuen Freiheit zu gewährleisten, denn jedes Schicksal ist einzigartig. Das Erfolgsrezept von Natascha Kampusch lässt sich nicht einfach übertragen. Das müssen vor allem auch die Medien respektieren.
Natascha Kampusch hat im Weiteren bewusst das Thema Sex tabuisiert. Das hat sich als sehr weise erwiesen. Die moralische Empörung und die fürsorgliche Anteilnahme kippen schnell in Voyeurismus, wenn die Berichterstattung hier ins Detail geht. Das Geschäft der Pornografie floriert zu einem grossen Teil mit sorgfältigem Ausmalen von Quälereien, die angeblich nicht nur den Verursachern, sondern auch den Opfern Lust bereiten sollen. Auch in allgemein zugänglichen Medien sind diesbezügliche Tabugrenzen massiv gesunken: Kein Fernsehabend vergeht, ohne dass beim Zappen explizite Szenen zu sehen sind. Realität und Fiktion verwischen sich. Die Medien haben hier eine Chance, die Opfer zu schützen, indem sie fortan ihre Intimität und Integrität ernst nehmen.
In Amstetten sollen Journalisten vor Ort mit dem Scheckbuch in der Hand nach Bildern gesucht haben. Für aktuelle Photos der Familienmitglieder soll über eine Million Dollar geboten worden sein. Bis jetzt konnten die Behörden offenbar mit gezielten Informationen die Abschirmung gewährleisten. Die Betreuer der Opfer lieferten mit Schilderungen von Abläufen und Eindrücken Textmaterial für die Medienberichte. Mit Aussagen über die äusserliche Erscheinung der Opfer, über die Art und Weise, wie sie untereinander kommunizieren, und über die Freude des Jüngsten während seiner ersten Autofahrt fanden sie einen guten Mittelweg zwischen Abschirmung und Information. Mit etwas Geschick können die verantwortlichen Behörden die Familie eine Zeit lang schützen, auch gegen jene Medien, die in diesem Fall vor allem eine attraktive Fortsetzungsgeschichte sehen und  laufend mit publikationswürdigen Happen gefüttert werden wollen.
Doch hartnäckige Recherchen werden sich die Funktionsträger der mit der Familie konfrontierten Behörden gefallen lassen müssen. Bisher haben sie schnell reagiert und standen Rede und Antwort. Der «gute Eindruck» des «stattlichen Mannes» habe keinen Verdacht aufkommen lassen. Das entspricht ganz sicher ihrer Wahrnehmung. Das Erschrecken ist deshalb umso grösser, wenn das Böse nicht ganz so aussieht, wie wir es uns in unseren Kinderträumen vorgestellt haben. Es trägt leider keine Fratze, hat keine Hörner und keinen Schwanz, dank dem der Satan und seine Belzebuben sich leicht zu erkennen gaben. Auch die Guten laufen nicht mit einem Heiligenschein herum. Trotzdem: Die Medien müssen den Behörden gegenüber unnachgiebig und hart bleiben, aber sie müssen zum Schutz der Opfer wahre Schutzengel sein, die weitere Verletzungen weder zulassen noch verursachen.
Josefa Haas ist Leiterin des Medieninstituts

Rafael Enzler ist neuer Marketingleiter von Schweiz Tourismus

Der neue Leiter Marketing von Schweiz Tourismus heisst Rafael Enzler. Das Geschäftsleitungsmitglied verlässt somit per 31. Juli 2008 die Abteilung Finanzen, Human Resources und Sponsoring.

Der neue Leiter Marketing von Schweiz Tourismus heisst Rafael Enzler. Das Geschäftsleitungsmitglied verlässt somit per 31. Juli 2008 die Abteilung Finanzen, Human Resources und Sponsoring. Er führt in seiner neuen Funktion als Marketingleiter aber weiterhin den Bereich Sponsoring, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.Der 42-Jährige ist eidgenössisch diplomierter Marketingleiter. Für Schweiz Tourismus hat er die Märkte Benlux und Nordamerika erfolgreich geleitet und im August 2006 den Bereich Finanzen, Human Resources und Strategische Partnerschaften übernommen. Enzler wird Nachfolger von Markus Rege.

Werde Hellseher

Wettbewerb Mit der Aufforderung «Werde Hellseher (für Schokolade und Autos)» sucht Scholz & Friends Jungtalente. Die besten werden nach Berlin eingeladen.

 
Wettbewerb Mit der Aufforderung «Werde Hellseher (für Schokolade und Autos)» ruft Scholz & Friends Studierende aller Studienfächer auf, ihr Talent als Strategen unter Beweis zu stellen. Die 20 besten Bewerber werden zu einem Strategy-Weekend nach Berlin eingeladen, um gemeinsam mit den Profis der Scholz & Friends Strategy Group an konkreten Projekten zu feilen. Bewerbungsschluss ist der 6. Juni. Detaillierte Informationen sowie den Copytest zum Download gibt es unter . Die besten Einsender erleben am 28. und 29. Juni 2008 in Berlin die Welt der Strategie hautnah. Zu einem spannenden Briefing eines realen Kunden werden sie an zwei Tagen Bedürfnisse von Konsumenten erforschen, Märkte untersuchen, Marken analysieren und neue Positionierungen kreieren. Zwei Hotelübernachtungen in der Hauptstadt von Freitag bis Sonntag sind natürlich inklusive.

Annabelle weiss, was Frauen nervt

Zeitschriften Spillmann Felser Leo Burnett zeigt für Annabelle, welcher Horror den Frauen im Alltag begegnet.

 
Zeitschriften Spillmann Felser Leo Burnett zeigt für Annabelle, welcher Horror den Frauen im Alltag begegnet. 
Die Annabelle aus dem Hause Tamedia wird mehrheitlich von Frauen gemacht. Und weil Frauen wissen, wie Frauen sind, gibt es in der Annabelle nur das zu lesen, was Frauen interessiert. Klar also, dass auch die neuste Kampagne von Spillmann Felser Leo Burnett ausschliesslich von den weiblichen Kreativen und Beraterinnen in der Agentur neben dem Friedhof Sihlfeld konzipiert worden ist. Da grauts den Frauen«Frauen sind so», wurde in der Folge mit weiblicher Logik zum dominanten Motto der Kampagne erklärt. Zum Thema machen wollte man all das, «was für Frauen der blanke Horror ist», wie Texterin Barbara Hutter erklärt. Gemeint ist dabei allerdings nicht der nahe liegende Horror des Friedhofs neben der Agentur – denn dieser strahlt mit seinem Grün, der Ruhe und den vielen Blumen eher einen wundersamen Frieden aus. Den echten Horror der weiblichen Welt haben die Werberinnen viel krasser – weil alltäglich – in ihrem diesseitigen Leben gefunden.
In den Anzeigen werden somit Ereignisse oder Dinge genannt, die an sich nichts Schlimmes bedeuten. Aber weil Frauen eben typisch Frau sind, sind die alltäglichen Dinge wie «Die Ladenschlusszeiten» oder «Die gemischte Sauna» einfach der absolute Horror. Die Umsetzung in der charakteristischen Horrorfilm-Schrift macht (auch Männern) klar: Frauen finden diese Dinge grauenvoll. Dies wird in Printsujets dramatisiert, mit welcher der mittlerweile vierjährigen Kampagne aus der Küche von SFLB ein neuer Dreh gegeben wird. Zu sehen ist der pinkfarbene Horror ab Anfang Mai in verschiedenen Schweizer Printmedien.
Mann in neuem LookDamit für die Männer der Kauf einer Annabelle nicht zum Horror verkommt, ist auch in dieser Hinsicht beim Verlag entsprechend gearbeitet worden. In der Ausgabe vom 23. April konnte mann feststellen, dass die Beilage Mann ein neues Styling erhalten hat. Begleitet ist dieses von einem neuen inhaltlichen Konzept. Das aktuell aufliegende monothematische Special der Annabelle widmet sich dem europäischen Fussball und der Euro 08. Auf hundert Seiten bietet das Männermagazin einen unterhaltsamen Mix aus Reportagen und Lifestyle. Ronald Reng analysiert klug und anschaulich, mit welchen Spielsystemen und Taktiken zukünftig Fussball gespielt wird. Kolumnist Philipp Tingler beschreibt in einem Essay, warum niemand wirklich wissen will, wer im Spitzenfussball schwul ist. Und damit der Sommer für die Frauen nicht noch einen weiteren Horror gebären wird: In einer Modestrecke präsentieren 15 sexy Models aus den 15 Gastländern der Euro aktuelle Herrenhemden.
Andreas Panzeri

Bluewin TV schreibt weiterhin kräftige Verluste

Das Swisscom-Sorgenkind Bluewin TV sorgt trotz gesunkenen Installationskosten weiterhin für rote Zahlen. Das Fernsehangebot übers Internet habe im ersten Quartal einen Verlust von 7 bis 8 Millionen Franken verursacht, sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter am Mittwoch.

 Das Swisscom-Sorgenkind Bluewin TV sorgt trotz gesunkenen Installationskosten weiterhin für rote Zahlen. Das Fernsehangebot übers Internet habe im ersten Quartal einen Verlust von 7 bis 8 Millionen Franken verursacht, sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter am Mittwoch. Netto habe Bluewin TV im ersten Quartal 5000 neue Kunden gewonnen und Ende März 64’000 Kunden gezählt. Das sind weniger als Ende des vergangenen Jahres, als die Swisscom den Kundenbestand von Bluewin TV mit 70’000 bezifferte. Neu zählt das Telekomunternehmen aber nur noch jene Kunden, bei denen Bluewin TV bereits in Betrieb ist und nicht auch noch jene, die das TV-Angebot erst bestellt haben. Deshalb ist die Kundenzahl gesunken. «Nach alter Defition hätten wir heute rund 81’000 Kunden», sagte Schloter gemäss SDA in einer Telefonkonferenz. Per Ende Jahr wolle man 110’000 bis 120’000 Nutzer haben.
Die Installationskosten für Bluewin TV seien auf unter 1000 Franken gesunken. Noch zu früh ist es laut Schloter für Aussagen darüber, wie sich das neue Bluewin TV light auf die Installationskosten auswirken wird. Das abgespeckte Angebot wurde erst an Ostern lanciert.
Mehr Kunden für Bluewin TV will Swisscom mit einer landesweiten Werbekampagne holen. Anreiz soll die Euro 08 sein, wie Cash Daily berichtet: Wer sich jetzt anmeldet, kann die Fussball-EM digital empfangen.

Mehr als nur «Alles Gute» wünschen

Gesundheit Cr Basel zeigt für das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt, dass Gesundheit mehr heisst als sich Gutes zu wünschen.

 
Gesundheit Cr Basel zeigt für das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt, dass Gesundheit mehr heisst als sich Gutes zu wünschen. 
In allen industrialisierten Ländern zeigen sich in den letzten Jahren vermehrt Gesundheitsprobleme, welche durch Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährung verursacht sind. Besonders alarmierend ist in diesem Zusammenhang die Zunahme des Übergewichtes bei der erwachsenen Bevölkerung.Im Kanton Basel-Stadt waren gemäss Gesundheitsbericht 2005 mehr als jede vierte Person übergewichtig. Insgesamt hatten 45 Prozent der Männer und 29 Prozent der Frauen ab achtzehn Jahren ein Gewicht mit einem erhöhten Krankheitsrisiko, etwa Herzinfarkt oder Diabetes.
Für die eigene Gesundheit kann  durch Bewegung und Ernährung viel getan werden – «auf einfache und auch lustvolle Art», wie CD Gabriel Heuberger von der Agentur Cr Basel überzeugt ist. Dies sollte bereits 2007 eine Sensibilisierungskampagne «Alles Gute» praxisnah vermitteln.
Jetzt findet die viel beachtete, breitenwirksame Kampagne des Gesundheitsdepartementes Basel-Stadt eine ebenso plakative wie aktive Fortsetzung: Neu werden die immer gültigen Botschaften zu den Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung zusätzlich mit gezielten Aktivitäten und Hinweisen auf konkrete Angebote und überraschende Aktionen angereichert.
Träger für die aktuelle, wieder von Cr Basel entwickelte Kampagne «Gesundheit!» sind auffällige F4-Plakate, Kleininserate und Cards for free mit Tipps und Impulsen, wie mit wenigen Schritten etwas für eine bessere Ernährung, mehr Bewegung oder Entspannung im Leben getan werden kann.
Andreas Panzeri

SF holt mit «Zauberflöte» eine goldene Rose

Am 48. Rose d'Or Festival in Luzern wurden am Dienstagabend acht Goldene Rosen vergeben. Zu den Gewinnern gehört mit «Die Zauberflöte – vor und hinter den Kulissen» auch das Schweizer Fernsehen.

 Am 48. Rose d’Or Festival in Luzern wurden am Dienstagabend acht Goldene Rosen vergeben. Zu den Gewinnern gehört mit «Die Zauberflöte – vor und hinter den Kulissen» in der Kategorie «Performing Arts» auch das Schweizer Fernsehen: Die Übertragung der Oper auf zwei Kanälen mit Einblicken hinter die Kulissen hatte die Jury anscheinend überzeugt: Am Unterhaltungsfestival Rose d’Or war daneben England sehr erfolgreich: Gleich sechs goldene Rosen staubten die britischen Sender ab. Die achte Rose ging in die Niederlande. Die Ehrenrose erhielt dieses Jahr Ben Silverman, Co-Chairman der NBC Entertainment and Universal Media Studios. Zu den Laudatoren an der Award-Verleihung gehörte auch Kiera Chaplin, Enkelin von Charlie Chaplin, welche den «Best Entertainer Award» überreichte. Das Festival verbuchte mit 402 Wettbewerbs-Eingaben einen neuen Rekord. Die Gewinner wurden von einer namhaften Gruppe von 19 Jury-Mitgliedern in den folgenden Kategorien geehrt: Arts Documentary, Comedy, Drama, Sitcom, Entertainment, Game Show, Performing Arts und Reality.

Brich mit der Zigarette!

Prävention By Heart und Cr Kommunikation verkünden für das BAG das neue Evangelium des Nichtrauchens.

 
Prävention By Heart und Cr Kommunikation verkünden für das BAG das neue Evangelium des Nichtrauchens. 
Nichtrauchen gehört mittlerweile zum Schweizer Alltag. Um diesen gesellschaftlichen Trend zu verdeutlichen und weiter zu festigen, lanciert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die nächste Phase der Tabakpräventionskampagne «Weniger Rauch, mehr Leben».In den letzten zwei Jahren ist die von der Werbeagentur By Heart in Zürich zusammen mit cR Kommunikation konzipierte Kampagne unter dem Motto «Bravo» gelaufen. Gelobt wurden Unternehmen, die sich als Kämpfer gegen das Qualmen vorgestellt haben. Ihre Botschaft war das Aufzeigen der Vorteile der Rauchfreiheit, wie Stratege Markus Bircher erfklärt.
Die mit einem Budget von 3,3 Millionen Franken ausgestattete Fortsetzung will nicht mehr mit individuellen Erfolgsgeschichten, sondern einem rein typografischen Auftritt überzeugen. Grafisch übernimmt die Gestaltung die etablierten Elemente wie den blauen Hintergrund und die geknickte Zigarrette, so CD Hans Siegwart. Als Weiterspielen des «Bravo» wird die nicht mehr benötigte Zigarette diesmal als «Guthäkchen» hinter die Schlagzeilen gesetzt. Diese weisen auf die lebensbejahenden Facetten des Nichtrauchens hin.
Während Plakate, Banner und Kleininserate vor allem durch positive Botschaften den Trend des Nichtrauchens vor Augen führen, werden in ganzseitigen Inseraten zusätzlich wissenschaftliche Fakten zu den Vorteilen des Rauchverzichts vermittelt. Die Inserate sind mit der Rauchstoppline 0848 000 181 ergänzt. Hier finden Ausstiegswillige professionelle Beratung.
Die Kampagne «Weniger Rauch, mehr Leben» ist diese Woche lanciert worden und wird in den Monaten Mai, Juli, August, Oktober und November 2008 schweizweit in Printmedien und auf Plakatwänden zu sehen sein. Ergänzt wird sie mit Bannern, die auf die neu gestaltete Internetsite
www.bravo.ch
führen.Andreas Panzeri

Die UBS nimmts sportlich

Finanzkrise Trotz der grossen Verluste und trotz Imageproblemen: Die UBS ändert die Strategie ihrer Kommunikation kaum.

 
Finanzkrise Trotz der grossen Verluste und trotz Imageproblemen: Die UBS ändert die Strategie ihrer Kommunikation kaum. 
Die grösste Schweizer Bank, die UBS, steht seit den historischen Milliardenverlusten, seit der Demission des verantwortlichen UBS-Chefs Marcel Ospel und einem neuerlichen Verlustvortrag von 12 Milliarden Franken im ersten Quartal 2008 unter Dauerkritik und -beobachtung. Nach Bekanntwerden des Desasters gingen Medien sogar auf die Strasse und befragten Passanten, ob sie ihr Konto bei der Grossbank auflösen würden.Trotz abwandernder Kunden und Imageverlust reagiert die UBS jedoch weder mit einer Image-Offensive noch mit einem Rückzug ihrer Werbebudgets. «Es gibt keine grossen Veränderungen», sagt UBS-Mediensprecher Dominique Gerster. Einzig die Werbekampagne «You and Us», die UBS-Funktionäre in ihrer Freizeit zeigt, sei zurückgefahren worden, weil die Bank ihren Grossauftritt zur Euro 08 gestartet habe. Ansonsten gehe der «courant normal» weiter. «Dass wir aufgrund der aktuellen Situation unsere Ausgaben aber generell einem Review unterzogen haben, das ist klar.» Konkret? Man überprüfe eben, wie man bisher in der Öffentlichkeit aufgetreten sei und ob in der Tonalität gewisse Anpassungen nötig würden.
Die Grossbank hat sich für die Euro 08 mit den so genannten UBS-Arenen (eine Art Freilichstpiele mit Grossleinwand für die Liveübertragung der Matches an 16 Standorten in der Schweiz) mächtig ins Zeug gelegt und bereits vor anderthalb Jahren mit der Planung begonnen. Da wäre es ein trauriges Zeichen, würde die Sache einfach abgebrochen, meint Gerster und betont: «Wir stehen voll zu den Aktivitäten.»
Auch die Veranstalter von Perron 8, die im Auftrag der Grossbank das Geschehen in und rund um die Arenen organisieren, sind bis jetzt zufrieden. Ganz besonders (und entgegen anderslautenden Berichten des Wirtschaftsblattes Cash daily) mit dem Absatz von bisher rund 200’000 verkauften Tickets und damit der Hälfte der verfügbaren Plätze. «Es wäre illusorisch, bereits im Vorfeld alle Tickets verkaufen zu wollen», sagt Reto Bloesch, Pressesprecher von Perron 8. Denn es sei zu erwarten, dass viele Leute sich erst am Tag eines Spieles Tickets besorgen würden. Die Negativschlagzeilen rund um das UBS-Bankendebakel seien für den Veranstalter indessen nicht spürbar, merkt Bloesch an.
Finanzinstitute generell zurückhaltendSpüren denn die Vermarkter generelle Auswirkungen der Finanzkrise? Für die UBS-Arenen ist die Radio- und TV-Vermarkterin Publisuisse verantwortlich und spannt für die Plakatwerbung im Lokalbereich mit der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) zusammen. Generell könne man als gesichert betrachten, dass die Finanzinstitute ihre TV-Werbung auf das Nötigste reduziert hätten, sagt Beatrice Knill, Verkaufsleiterin bei Publisuisse. «Die Tendenz ist deutlich spürbar», erklärt sie. Bei den übrigen Werbeauftraggebern müsse man zuerst das zweite Halbjahr 2008 abwarten, um mögliche Tendenzen auszumachen.
«Wir merken eine gewisse Zurückhaltung der Werbeauftraggeber», bestätigt auch Ivan Schultheiss, Verkaufsleiter Schweiz bei der APG. Im Fokus der Finanzkrise seien besonders die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse, wobei bei Letzterer noch nicht alle Auswirkungen ersichtlich seien. Doch bis nach der Euro seien die Budgets gesetzt. «Nach den ersten 26 Wochen dieses Jahres sind die Aussichten für uns bis jetzt nicht schlecht», sagt Schultheiss. Euro 08 sei Dank: Ob die Finanzkrise noch auf den Werbemarkt durchschlägt, bleibt abzuwarten.
René Worni

Radio 1 bietet Podcasts an

Radio 1 bietet neu Podcasts von einzelnen Programminhalten an. Dazu gehören beispielsweise die Polit-Satire «Zmorge bi Blochers» oder der Doppelpunkt mit Roger Schawinski.

 Radio 1 bietet neu Podcasts von einzelnen Programminhalten an. Dazu gehören laut Mitteilung des Senders die morgendliche Polit-Satire «Zmorge bi Blochers», sämtliche Tageskolumnen, alle Experten vom Radio 1-Arzt bis zum Gastro-Kritiker sowie der Doppelpunkt mit Roger Schawinski. Die Podcasts können abonniert oder auf Radio1.ch heruntergeladen werden.

Klappe verlängert Eingabefrist

Bewegtbild Der grösste deutschsprachige Wettbewerb für Film und andere bewegte Bilder hat seine Eingabefrist bis zum 20. Mai verlängert. Also: Klappe auf und los.

 
Bewegtbild Der grösste deutschsprachige Wettbewerb für Film und andere bewegte Bilder hat seine Eingabefrist bis zum 20. Mai verlängert. Die Klappe ist auch offen für Filme aus der Schweiz und hat in ihre Jury deshalb auch drei Schweizer Vertreter eingeladen. Neben Philipp Petersson von der Zürcher Condor Films ist die Werbewoche mit Andreas Panzeri vertreten. Ein dritter Juror ist im Gespräch. Jurypräsident ist Amir Kassaei von DDB Germany. Bewertet werden 12 Kategorien, darunter neben den klassischen Disziplinen auch Regie, Script, Kamera, Schnitt, Sounddesign und Animation. Alle Wettbewerbsbeiträge müssen online über eingereicht werden.
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