Migros und Sherpa Outdoor holen den Fairness-Preis
Am Montagabend ging in der Masoala-Halle des Zürcher Zoos die von Melanie Winiger moderierte Verleihung des 1. Schweizer Fairness-Preises über die Bühne. Migros hat den Fairness-Preis in der Kategorie «Über 100 Mitarbeitende» gewonnen, Sherpa Outdoor in der «Kategorie bis 100 Mitarbeitende».
Für die Migros spricht laut der Jury die verantwortungsvolle Unternehmensführung als integralem Bestandteil der Firmenkultur. Dazu zählten faire Löhne, eine relativ geringe Lohnspanne, Unternehmensmitbestimmung für die Mitarbeitenden und eine Pensionskasse, die alle Lebensformen als gleichwertig anerkennt. Die Migros verdoppelt die Preissumme von 10’000 Franken und investiert sie in die Migros Kids Schule im indischen Tirupur.
Sherpa Outdoor mit Hauptsitz in Basel wurde 2003 gegründet, um Nepal aus der Tourismus-Krise zu helfen. Das Ziel: den Einheimischen mit der Herstellung von funktioneller Outdoor-Bekleidung eine Erwerbsquelle neben dem Tourismus zu erschliessen. Die Bekleidung vertreibt Sherpa Outdoor heute in der Schweiz. Laut der Jury basiert das Unternehmen auf klaren Werten, die sorgsam gepflegt werden: faire Produktion, beste Qualität, attraktive Preise und soziales Engagement. Hermann Blaser, CEO von Sherpa Outdoor, zeigte sich ob dem Preisgewinn «sprachlos» und versprach, dass die Preissumme 1:1 nach Katmandu fliessen wird.
Die beiden siegreichen Unternehmen erhalten je ein Preisgeld von 10’000 Franken und Anzeigenraum beim Medienpartner .ch im Gegenwert von 30’000 Franken. Der Fairness-Preis soll laut Smile.direct-CEO Dieter Lützelschwab soll auch im nächsten Jahr wieder ausgeschrieben werden.
Bild oben: Migros-Konzernchef Herbert Bolliger, Moderatorin Melanie Winiger
Bild v.l.n.r.: Dieter Lützelschab (CEO Smile.direct), Hermann Blaser (CEO Sherpa Outdoor), Melanie Winiger
Bild v.l.n.r.: Jury-Mitglied Christian Kauter (CEO Affichage Holding), Melanie Winiger, Jury-Präsident Kurt Aeschbacher
