Impressum akzeptiert Verleger im Presserat
Nach langer Bedenkzeit hat der Journalisten-Berufsverband Impressum dem Beitritt der Arbeitgeber zum Presserat zugestimmt. Der Verband will diesen Schritt als Demonstration seines Vertrauens in die Sozialpartnerschaft verstanden wissen.
Nach langer Bedenkzeit hat der Journalisten-Berufsverband Impressum dem Beitritt der Arbeitgeber zum Presserat zugestimmt. Eigentlich wollten die Delegierten bereits im November letzten Jahres darüber entscheiden (siehe ), doch erst jetzt, pünktlich zum 125-Jahr-Jubiläum des Verbandes, konnten sie sich zu einem Entscheid durchringen. Impressum will diesen Schritt als Demonstration seines Vertrauens in die Sozialpartnerschaft verstanden wissen. Es sei ein grosses Entgegenkommen gegenüber einer Verlegerschaft, die sich bis jetzt geweigert habe, einen Gesamtarbeitsvertrag für die Deutschschweizer und Tessiner Pressejournalisten zu unterschreiben. Die Journalistinnen und Journalisten erwarten nun endlich entscheidende Schritte in Richtung eines neuen GAV in den bereits angelaufenen Verhandlungen.Gleichzeitig formulierten sie an ihrem Kongress, der am Freitag in Lugano zu Ende ging, weitere Herausforderungen für die Zukunft. Dabei wurden bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmer der privaten elektronischen Medien und die Steigerung der Transparenz und Förderung des Ausbildungsangebots für Journalistinnen und Journalisten genannt.
Zur gezielten Verbesserung der Arbeitsbedingungen haben die Delegierten das Resultat der GAV-Verhandlungen mit der Union des Radios Régionales Romandes angenommen. Dieser Gesamtarbeitsvertrag sei die Frucht jahrelanger Bemühungen von Impressum, sozialpartnerschaftliche Regelungen in die Branche der elektronischen Medien zu bringen, schreibt der Verband in seiner Mitteilung. Das nächste Ziel sei ein ähnliches Ergebnis für die privaten Fernsehstationen.
Auch in Punkto Ausbildung seien grosse Fortschritte gemacht worden. Das Ziel eines einheitlichen Diploms liege zwar noch in weiter Ferne, aber dennoch könnten die Empfehlungen der Verantwortlichen für das inzwischen abgeschlossene Vorprojekt bald zu Teilresultaten, wie der Festlegung eines Ausbildungsstandards, der Definition des Berufsprofils und einer Weiterentwicklung des Berufsregisters führen.
Zur gezielten Verbesserung der Arbeitsbedingungen haben die Delegierten das Resultat der GAV-Verhandlungen mit der Union des Radios Régionales Romandes angenommen. Dieser Gesamtarbeitsvertrag sei die Frucht jahrelanger Bemühungen von Impressum, sozialpartnerschaftliche Regelungen in die Branche der elektronischen Medien zu bringen, schreibt der Verband in seiner Mitteilung. Das nächste Ziel sei ein ähnliches Ergebnis für die privaten Fernsehstationen.
Auch in Punkto Ausbildung seien grosse Fortschritte gemacht worden. Das Ziel eines einheitlichen Diploms liege zwar noch in weiter Ferne, aber dennoch könnten die Empfehlungen der Verantwortlichen für das inzwischen abgeschlossene Vorprojekt bald zu Teilresultaten, wie der Festlegung eines Ausbildungsstandards, der Definition des Berufsprofils und einer Weiterentwicklung des Berufsregisters führen.
