Sony Ericsson wirbt in Computergames für Handy

Sony Ericsson schaltet in Zusammenarbeit mit der Agentur Mediaedge:cia und der Goldbach Media-Tochter Game Mediarep dynamische In-Game-Werbung.

 Sony Ericsson schaltet in Zusammenarbeit mit der Agentur Mediaedge:cia und der Goldbach Media-Tochter Game Mediarep dynamische In-Game-Werbung. Umworben werden sollen potenzielle Käufer des neuen Walkman Telefons W890i. Die Werbesujets erscheinen für Schweizer Gamer auf virtuellen Plakatwänden in über zehn verschienen Games. Die Aktion läuft bis 31. Mai 2008.

Edith Weibel Public Relations gewinnt Leonard Paris als Kunden

Edith Weibel Public Relations betreut neu das Modelabel Leonard Paris. Das Mandat umfasst die Betreuung und Beratung bei allen Kommunikations- und PR-Aktivitäten sowie die professionelle Begleitung des Expansionskurses.

 Edith Weibel Public Relations betreut neu das Modelabel Leonard Paris. Seit dem 1. März 2008 agiert die Agentur für das Unternehmen als offizielle Pressestelle in der Schweiz und in Österreich, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das Mandat umfasst die Betreuung und Beratung bei allen Kommunikations- und PR-Aktivitäten sowie die professionelle Begleitung des Expansionskurses.

Werbedruck im Frühlingshoch

Der Werbedruck hat im April gegenüber dem Vorjahresmonat stark zugenommen. Der Wert der geschalteten Werbung stieg um 15,2 Prozent auf 410,2 Millionen Franken. Das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt laut Media Focus 10,0 Prozent.

 Der Werbedruck hat im April gegenüber dem Vorjahresmonat stark zugenommen. Der Wert der geschalteten Werbung stieg um 15,2 Prozent auf 410,2 Millionen Franken. Das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt 10,0 Prozent, wie Media Focus am Donnerstag mitteilte. Das meist beworbene Produkt im April war das neue Mobilfunkabonnement von Tele 2, gefolgt von Ikea Stoffe, Bluewin TV, Peugeot 207 CC und Kuoni Reisen. Am meisten Werbung schalteten wie üblich Migros und Coop, auf Platz drei folgte im vergangen Monat Nestlé.
Unter den Schlüsselmärkten verzeichneten die politischen Kampagnen mit einem Plus von 53,7 Prozent auf 5,5 Millionen Franken das grösste Plus. Auch der Werbemarkt «Unterhaltungselektronik, Foto, Film» ragte mit einem Plus von 43,4 Prozent auf 15,4 Millionen Franken hervor.
Bedeutend weniger Werbung buchten die Firmen der Daten- und Informationsverarbeitung. Der Wert der geschalteten Werbung sank im IT-Bereich um 35,1 Prozent auf 3,5 Millionen Franken.

«Gesundheit Sprechstunde» erneut im Visier des Bakom

Die auf SF 2 ausgestrahlte Sendung «Gesundheit Sprechstunde» gerät wieder wegen Verdachts auf Schleichwerbung ins Visier des Bakom. Das von Ringier produzierte Fernsehformat wurde bereits Ende 2006 wegen Verletzung der Werbe- und Sponsoringbestimmungen gebüsst.

 Die auf SF 2 ausgestrahlte Sendung «Gesundheit Sprechstunde» gerät wieder wegen Verdachts auf Schleichwerbung ins Visier des Bakom. Dieses wurde von einer aussenstehenden Drittperson auf mögliche Verstösse gegen die Werbevorschriften aufmerksam gemacht, wie 20 Minuten am Donnerstag berichtete. «Wir sind derzeit daran, das sehr umfangreiche Material zu sichten und auszuwerten», bestätigte Caroline Sauser, Sprecherin des Bakom, die Vorabklärungen gegen die Gesundheitssendung. Bis in zwei oder drei Wochen will man entscheiden, ob es zu einer offiziellen Untersuchung kommt. 
Fibo Deutsch, Leiter der Ringier Health Unit, zeigt sich gegenüber 20 Minuten zuversichtlich, dass das Bakom kein Verfahren einleiten wird. Er sei nach der letzten Busse sehr vorsichtig geworden. Als Motiv für den Vorstoss beim Bakom vermutet er einen persönlichen Racheakt.
 
Das von Ringier produzierte Fernsehformat wurde bereits Ende 2006 wegen Verletzung der Werbe- und Sponsoringbestimmungen gebüsst (
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JWT+H+F lässt für Clear Channel Banane faulen

Die Zürcher Agentur JWT+H+F hat für ihren Kunden Clear Channel Plakanda eine Anzeige realisiert. Sie zeigt eine überreife, braune Banane, welche stellvertretend für alle Ladenhüter steht.

 
Die Zürcher Agentur JWT+H+F hat für ihren Kunden Clear Channel Plakanda eine Anzeige realisiert. Sie zeigt eine überreife, braune Banane, welche laut Mitteilung stellvertretend für alle Ladenhüter steht. Um den Abverkauf anzukurbeln, gebe es ein wirkungsvolles Mittel, nämlich POS-Plakate von Clear Channel. Die Anzeige erscheint in der Werbefachpresse und wendet sich an die Marketing- und Kommunikationsleiter von Unternehmen.
Verantwortlich bei Clear Channel Plakanda:
Alfred Bieri (Marketing), Verena Durrer (Marketing/Executive Assistant). Verantwortlich bei JWT+H+F: Mike Krüll (Creative Director/Text), Isa McInnes (Art Director), Franco Elsener (Beratung), Harry Burst (Fotografie).

McCann Erickson holt Beat Mühlemann und baut aus

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Beat Mühlemann wird neuer CEO von McCann Erickson. Für VR-Präsident Helmut Sendlmeier ist der ehemalige Migros-Werbeleiter der Wunschkandidat. Beschäftigen wird Mühlemann unter anderem der Aufbau von zwei neuen Units in der Schweiz, nämlich Momentum und MRM.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Beat Mühlemann wird neuer CEO von McCann Erickson, wie VR-Präsident Helmut Sendlmeier gegenüber der Werbewoche bestätigte. «Ich freue mich sehr. Beat Mühlemann ist ein sehr erfahrener Mann und er war unser Wunschkandidat.» Auch die führenden Köpfe im Management-Team der beiden Schweizer Agenturen hätten sich für den früheren Migros-Werbeleiter entschieden, so Sendlmeier weiter: «So eine Chemie habe ich selten erlebt – die haben alle von einander geschwärmt.»
Ausserdem baut McCann Erickson in der Schweiz derzeit zwei neue Units auf, nämlich Momentum und MRM. Beide Einheiten führt das internationale Agenturnetzwerk in den Ländern mit grösseren Werbemärkten bereits schon. «Nun soll das Angebot in der Schweiz komplettiert werden», erklärt Sendlmeier.
Momentum bietet Dienstleistungen im Bereich Promotion, Sponsoring, Event, Branded Entertainment und Retail an. Die eidgenössische Variante soll in Zürich angesiedelt sein und mit drei oder vier Leuten starten. «Wir wollen klein und mit hoher Qualität starten – wenn sich rasch grosse Kunden einstellen, dann werden wir natürlich schneller wachsen. In Deutschland ist Momentum auch bloss mit einer Handvoll Leute gestartet und zählt nun schon etwa 60 Köpfe.» Die zweite neue Einheit, MRM, ist spezialisiert auf Digital- und Dialogmarketing. Sie wird hierzulande wahrscheinlich in Genf domiziliert sein und soll ebenfalls klein beginnen. «Die Entwicklungsmöglichkeit ist ebenfalls riesig, bei der deutschen MRM arbeiten nun 170 Leute», betonte Sendlmeier. Die beiden neuen Disziplinen werden vorläufig nicht eigene Leiter erhalten, sondern direkt von Beat Mühlemann geführt. Mit dem Ausbau will McCann Erickson den Kunden alle Leistungen aus einer Hand bieten können.

«Die Leute sind erstaunt, wie gross wir sind»Mit dem neuen CEO und den beiden neuen Disziplinen soll McCann Erickson nun also durchstarten. Wobei Sendlmeier betont, dass die beiden Schweizer Agenturen schon jetzt grösser waren, als viele am Markt dachten. «Ich habe oft gehört, dass die Leute nicht realisierten, wie gross wir sind. Oder dass sich unter den Kunden rund zehn Bluechip-Unternehmen befinden.» Dass vielenorten der Eindruck entstanden sei, McCann Erickson trudle, ist ihm bekannt. «Da gab es viele falsche Informationen. Vielleicht haben Mitbewerber diese Kolportage geschürt. Einmal hiess es, bei uns seien in den letzten zehn Jahren sechs CEOs ein- und ausgegangen – dabei waren es genau zwei.» Er wolle aber nichts schönreden, erklärt Sendlmeier: «Vielleicht hätten wir mehr PR machen und den Markt aktiver informieren sollen.» Nun sei aber alles geritzt: Beat Mühlemann soll am 1. Juli an Bord kommen und man habe mit Timo Kirez, Yannick Chevailler, Susanne Jungbluth und Monica Fischer ein gutes Team zusammen. Gesucht wird noch nach einem Creative Director.
Beat Mühlemann wird es angesichts dem Aufbau der neuen Units also kaum langweilig an seinem neuen Posten. Unterstützung wird er von Sendlmeier erhalten, der für McCann Deutschland, Österreich und Schweiz verantwortlich zeichnet. Er wehrt sich aber gegen den letztes Jahr vom scheidenden CD Peter Rettinghausen erhobenen Vorwurf, McCann Erickson werde stramm auf die Ausrichtung der Frankfurter Agentur getrimmt: «Das ist eine niveaulose, klischeehafte Beurteilung. Ich helfe den Schweizer Agenturen, diktiere aber nicht», beschreibt Sendlmeier seine Rolle. Auch bei der Wahl des neuen CEOs habe zum Schluss das Schweizer Management-Team den Ausschlag gegeben. Evaluiert wurden laut Sendlmeier sechs Leute: «Ich hatte mich zu Beginn bei Schweizer Freunden erkundigt, wenn sie als geeignet betrachten würden. Wir liessen uns mit der Wahl Zeit, wie wir das angekündigt hatten. Am Schluss war Beat Mühlemann unser eindeutiger Favorit.»
Carole Scheidegger

Die Bilanz bleibt gut

Wirtschaftspresse Das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz verbessert Layout und Blattarchitektur. Am Erfolgsrezept wird nicht gerüttelt.

 
Wirtschaftspresse Das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz verbessert Layout und Blattarchitektur. Am Erfolgsrezept wird nicht gerüttelt.  
Der auf den 23. Mai angesagte Relaunch des grössten Schweizer Wirtschaftstitels Bilanz ist keine Revolution. Mit dezenten Anpassungen an die Zeichen der Zeit, mit einer überarbeiteten Blattarchitektur, mit neuen Ressorts und neuen journalistischen Gefässen will der Erfolgstitel in die nächste Dekade aufbrechen. Primär versteht man den Relaunch bei der Bilanz als optische Angelegenheit. Da darf die Kernkompetenz nicht angetastet werden. «Die Leute wollen Storys und Interviews mit den Top-Shots der Schweizer Wirtschaft sehen und gut recherchierte Geschichten lesen», sagt Chefredaktor Dirk Schütz. Bis jetzt liege die Qualität des Blattes schon bei 80 Prozent. Mit dem Relaunch wollen Schütz und seine Crew die 100-Prozent-Marke erreichen.Mit Wernie Baumeler stiess ein neuer Art Director zur Bilanz, der für das neue Gesicht verantwortlich zeichnet. Die Macher haben sich dabei für eine Inhouse-Lösung entschieden. So bleibt die kontinuierliche Betreuung garantiert. Die edle Anmutung des Hochglanzmagazins wurde beibehalten, die Dramaturgie der neuen Bilanz wurde jedoch verbessert, sie ist abwechslungsreicher, moderner und frischer.
«Wir wollen die Bilanz als Marke stärken», sagt Schütz. Bereits die Frontseite des Blattes macht kenntlich, worum es geht: Mehr Flexibilität. Der Schriftzug des Titels wurde deutlich vergrössert und der beengende grafische Raster aufgelöst. Das Titelbild ist freigestellt und die Inhaltsverweise sind frei platzierbar. Dadurch entsteht mehr Dynamik.
Neue BlattstrukturHauptmerkmal der sanften Veränderung, die da und dort von Testlesern bereits als markanter Eingriff in die bisherige Anmutung des Blattes empfunden wurde, ist die Änderung der Blattstruktur. Bisher gab es die Rubrik Top-Storys, in der sich die unterschiedlichsten Geschichten versorgen liessen. «Die Bilanz hatte in den letzten Jahren in der Branche vermehrt den Ruf, etwas zu sehr von der Wirtschaft weggekommen zu sein und mehr in Richtung Lifestyle zu gehen», sagt Dirk Schütz. Schütz macht die Akzentuierung in der bisherigen Heftstruktur dafür verantwortlich. Hauptanliegen des Redesigns ist deshalb, diesen Block in der Mitte aufzubrechen und das neue Ressort «Luxus» einzuführen. «Meiner Ansicht nach muss ein Wirtschaftsmagazin fragen, was die Wirtschaft eigentlich macht, und das sind die Firmen», sagt Schütz. Die neue Bilanz verfügt deshalb über ein eigenes Unternehmensressort, wo man sehen kann, welche Rolle die Unternehmen spielen. Die hätten zwar immer eine Rolle gespielt, aber bisher habe man sie im Blatt zusammensuchen müssen. Damit baut das Blatt seine Berichterstattung über internationale und Schweizer Unternehmen weiter aus.
Neu ist auch das Ressort «Trends» mit den Themenbereichen Wirtschaftspolitik, Konjunktur und Karriere, für Schütz eine Art Mischressort. Das Ressort «Invest» wurde leicht ausgebaut und das bisherige «Savoir vivre» in «Luxus» umbenannt, in dem es um Themen rund um Lifestyle geht.
Auch inhaltlich wurden die Proportionen etwas verändert: mehr Investment-Themen, während die Start-ups wie bisher behandelt werden. Weiter gibt es neue kleinere Gefässe, zum Beispiel eine Doppelseite Society mit Wirtschaftsanlässen. Das habe bisher gefehlt, sagt Schütz.
Um das Heft zu gliedern, haben die Ressorts eigene Auftaktseiten mit kurzen Lesestoffen, «weil die Leute immer wieder gerne kurze Texte lesen». Dann folgt die Strecke mit der Story, die dann üppig angerichtet ist. «Durch die klare Gliederung wird man die Bilanz wieder etwas stärker als Wirtschaftsmagazin empfinden», ist Dirk Schütz überzeugt.
René Worni
 
 
 
Nummer eins bei den Top-LeadernEnde 2007 feierte die Bilanz ihr 30-jähriges Jubiläum
. Das Blatt hat heute eine beglaubigte Auflage von 38’660 Exemplaren mit 223’000 Leserinnen und Lesern und damit die grösste Reichweite innerhalb der Schweizer Wirtschaftspresse. Bei den Top-Leadern ist die Bilanz Nummer eins. 30 Prozent der Schweizer Wirtschaftsführer lesen das Blatt. Über 50 Prozent der Leserschaft verfügen über eine hohe Schulbildung, 44 Prozent über ein monatliches Brutto-Haushalt-Einkommen von mehr als 10’000 Franken. Seit 2007 erscheint die Bilanz 14täglich. (red)

Keine Ostereier, dafür mehr Geld mit Inseraten im April

Das Inseratevolumen in der Schweizer Presse hat im April 2008 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent auf 190,4 Millionen Franken zugenommen. Der Zuwachs liegt vor allem am diesjährigen Feiertagskalender: Weil Ostern schon im März stattfand, erschienen gegenüber letztem Jahr drei zusätzliche Ausgaben der Tagespresse.

 Das Inseratevolumen in der Schweizer Presse hat im April 2008 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent auf 190,4 Millionen Franken zugenommen. Der Zuwachs liegt vor allem am diesjährigen Feiertagskalender: Weil Ostern schon im März stattfand, erschienen gegenüber letztem Jahr drei zusätzliche Ausgaben der Tagespresse, wie die Wemf am Mittwoch mitteilte. Die Tageszeitungen legten um 11,9 Prozent auf 100,8 Millionen Franken zu. Einen starken Zuwachs verzeichnete auch die regionale Wochenpresse mit einem Plus von 20 Prozent auf 5,5 Millionen Franken. Die Sonntagspresse dagegen verbuchte im April aufgrund einer Ausgabe weniger als im Vorjahresmonat einen Rückgang: Das Volumen sank um 5,2 Prozent auf 20,5 Millionen Franken. Bedeutend weniger Anzeigen verkaufte auch die Publikumspresse mit einem Minus von 9,3 Prozent auf 27,2 Millionen Franken.
Am stärksten legten die Ausgaben für Stellenanzeigen zu. Sie stiegen um 28,6 Prozent auf 26,5 Millionen Franken. Die Werbeinserate, die rund drei Viertel des Inseratevolumens ausmachen, legten um 4,8 Prozent auf 146,9 Millionen Franken zu. Rückläufig waren dagegen die Liegenschaftsanzeigen (-14,3 Prozent) und die Prospektbeilagen (-15,5 Prozent).

Axel Springer interessiert an weiteren Akquisitionen in der Schweiz

Wenn sich interessante Möglichkeiten bieten würden, schliesse der Axel-Springer-Konzern weitere Akquisitionen in der Schweiz nicht aus. Das sagte Geschäftsführer Mathias Döpfner am Mittwoch gegenüber der Handelszeitung.

 
Auch nach seiner grossen Einkaufstour im Dezember 2006 ist der Axel-Springer-Konzern immer noch sehr interessiert am Schweizer Markt und schliesst «auch weitere Akquisitionen nicht aus, wenn sich interessante Möglichkeiten bieten», wie Geschäftsführer Mathias Döpfner am Mittwoch in der Handelszeitung sagte. Das könne sowohl im Print- als auch im Online-Bereich erfolgen. Der Schwerpunkt liege allerdings auf organischem Wachstum der bereits gekauften Schweizer Marken. Da will der Konzern auch weiterhin investieren, auf Papier und im Internet. Weiter sagte Döpfner, das Wachstum der Zukunft liege in der Internationalisierung und Digitalisierung. Nebst der Schweiz will der Konzern in Ost- und Westeuropa wachsen, so etwa in Spanien wie in Frankreich. 

Bodenständig abheben

Reisen Euro RSCG Dialog & Digital macht für Swiss den Traum vom Fliegen wahr.

 
Reisen Euro RSCG Dialog & Digital macht für Swiss den Traum vom Fliegen wahr. 
Die Qualität der Premium-Airline Swiss zum Spezialpreis: Während zwei Wochen ist die «Sommeraktion, Swiss made» erhältlich – die  tiefsten Buchungstarife werden für kurze Zeit noch weiter gesenkt. Wer schnell zugreift, fliegt somit günstiger und mit vollem Swiss-Service.Die helvetische Lufthansa-Tochter hat sich als Premium-Airline etabliert und wird entsprechend wahrgenommen. Viele Konsumenten wissen jedoch nicht, dass Swiss gegenüber anderen Premium-Airlines einen entscheidenden Vorteil hat: Buchungen sind das ganze Jahr hindurch zu fairen Preisen möglich.
Euro RSCG Dialog & Digital bringt diese Sommeraktion mit einer einfachen Kampagne auf den Punkt: «Nur selber fliegen ist billiger», argumentiert das Team um Captain Frank Bodin und CD Jürg Aemmer als Copilot. Grafik Attendant war Sarah Kahn.
Qualität ist bei Swiss nicht an den Preis gebunden – wer dieses Angebot übertreffen will, muss selber fliegen können. Damit steht der menschliche Traum vom Fliegen im Fokus und stellt ein bewährtes Bild in einen neuen und naheliegenden Kontext.
Seit die Werbeagentur Jung von Matt/Limmat nicht mehr für Swiss arbeitet, betreut Euro RSCG neben den nach wie vor zugesprochenen Below-the-line- sowie Dialog-Massnahmen auch die klassischen Arbeiten, bis der endgültige Pitch entschieden ist. Von den ehemals fünf Agenturen in der engeren Auswahl stehen zurzeit noch Publicis und Advico Young & Rubicam zur Diskussion.
Die Kampagne ist ab sofort im nationalen Plakataushang zu sehen. (pan)

Hagemann und Wanner kreuzten Klingen an Podiumsdiskussion

Am Dienstagabend trafen Peter Wanner und Matthias Hagemann an einer Podiumsdiskussion in Basel aufeinander. Der Schlagabtausch zeigte die Verstimmung, aber auch eine Gemeinsamkeit zwischen den Verlegern: Beide wollen ihre Unabhängigkeit gegen die expansiven Zürcher Verlagshäuser behaupten.

 
Am Dienstagabend trafen in Basel Mittelandzeitung-Verleger Peter Wanner und Basler-Zeitung-Verleger Matthias Hagemann in einer Podiumsdiskussion aufeinander. Es war das erste öffentliche Treffen der beiden, seit Wanner im Dezember 2007 mit dem Kauf der Basellandschaftlichen Zeitung in Hagemanns Revier eingedrungen war und danach ein eher angespanntes Verhältnis herrschte. Wie die Basler Zeitung berichtete, boten die Verleger dem Publikum einen munteren Schlagabtausch, dessen Unterhaltungswert das eigentliche Thema der Diskussion (Medienstadt Basel: Aufbruch oder Abbruch?) deutlich in den Hintergrund drängte. Offenbar warf Wanner Hagemann vor, ihn mit der Gratiszeitung «News» direkt schädigen zu wollen. Hagemann hingegen konterte und nannte eine «Märchenstunde», wie Wanner seine Übernahme der Basellandschaftlichen Zeitung begründete.
Wanner bot Hagemann offenbar erneut eine Allianz gegen die expansiven Zürcher Verlagshäuser an («eine Allianz gegen die Achse Zürich-Bern», wie die Aargauer Zeitung zitierte), worauf Hagemann antwortete, er wähle selber als Partner aus, wen er für geeignet halte. Resümierend meinte die Basler Zeitung, hinter aller Feindseligkeit habe sich jedoch gezeigt, dass man sich zwar nicht im Weg, aber sehr wohl im Ziel einig sei: Beide Verleger wollten ihre Unabhängigkeit bewahren.
 

Polyconsult macht Disney-Filme bekannt

Die Berner Werbeagentur Polyconsult hat zusammen mit Walt Disney Studios Motion Pictures Switzerland eine überdachende Promotion für drei Hollywood-Filme realisiert.

 
Die Berner Werbeagentur Polyconsult hat zusammen mit Walt Disney Studios Motion Pictures Switzerland eine überdachende Promotion für drei Hollywood-Filme realisiert. Bekannt gemacht werden sollen der Actionstreifen Hancock, der zweite Teil von The Chronicles of Narnia und der Animationsfilm Wall-E. Alle drei Filme werden in den Schweizer Kinos zwischen Juni und Oktober zu sehen sein. Hauptbestandteil der Promotion bildet laut Mitteilung ein Keyvisual, das sich durch sämtliche Massnahmen zieht: spezielle Kinoplakate, Wettbewerbsflyer, eigene Website und einminütiger Kinospot, der von Frame-eleven in HD-Qualität produziert wurde. Zudem ist das Kinopersonal mit über 3’000 passenden T-Shirts ausgestattet. Als zusätzliche Medienpartner konnten 20 Minuten, Cineman.ch und Cinecom gewonnen werden.
Die mehrstufige Promotion, an der mehr als 50 Kinogruppen mit rund 300 Kinoleinwänden teilnehmen, startet am 21. Mai 2008 und dauert bis Oktober.

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