Verein Qualität im Journalismus erneuert Vorstand

An seiner Generalversammlung vom 19.Mai hat der Verein Qualität im Journalismus seinen Vorstand neu besetzt. Als Präsident amtet weiterhin Philipp Cueni, Herausgeber des Medienmagazins SSM Gazette.

 An seiner Generalversammlung vom 19.Mai hat der Verein Qualität im Journalismus seinen Vorstand neu besetzt. Als Präsident amtet weiterhin Philipp Cueni, Herausgeber des Medienmagazins SSM Gazette. Neu wurden Christine Fivan (ehemalige Chefredaktorin Zürcher Unterländer), Thomas Kropf (Redaktor und Ausbildner SR DRS), Luciano Ferrari (Ressortleiter Tages-Anzeiger) und Marlis Prinzig (Journalistin und Medienwissenschafterin) hinzugewählt.Bestätigt wurden Josefa Haas (Leiterin Medieninstitut), Matthias Hagemann (Verleger Basler Zeitung), Sandra Manca (Redaktionsleiterin Tages-Anzeiger Online), Enrico Morresi (Präsident Stiftungsrat Presserat), Daniel Perrin (Direktor IAM Winterthur), Reto Schlatter (Studienleiter MAZ), Claudia Schoch (Redaktorin NZZ), Frederik Stucki (Verband Privatradios), Michael Walther (freier Journalist) und Vinzenz Wyss (Medienwissenschafter IAM Winterthur).
Am 4. November führt der Verein wieder seine traditionelle Herzberg-Tagung durch. Das Thema 2008 heisst «Konfrontiert mit dem Leid: Trauma und Journalismus – von Opfern und Tätern».

EM-Sponsoren leiden an Bekanntheitsschwund

Kurz vor Beginn der Fussball-Europameisterschaft 2008 werden die offiziellen Sponsoren von den deutschen Verbrauchern nur begrenzt wahrgenommen. Überraschenderweise hat der Bekanntheitsgrad der Unternehmen in den vergangenen sechs Monaten ab- anstatt zugenommen.

 Kurz vor Beginn der Fussball-Europameisterschaft 2008 werden die offiziellen Sponsoren von den deutschen Verbrauchern nur begrenzt wahrgenommen. Überraschenderweise hat der Bekanntheitsgrad der Unternehmen in den vergangenen sechs Monaten ab- anstatt zugenommen. So lautet zumindest das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact. Die einzige Ausnahme bildet der Getränkeriese Coca-Cola, der aufgrund massiver Werbeaktivitäten seine Bekanntheit zwischen Dezember 2007 und Mai 2008 steigern konnte.Abgesehen von Coca-Cola, dessen Bekanntheitsgrad von 24 auf 27 Prozent (ungestützt) bzw. 68 auf 70 Prozent (gestützt) zunahm, wird von den EM-Sponsoren derzeit kaum jemand richtig wahrgenommen. So lag beispielsweise die gestützte Bekanntheit von Adidas, Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft, im Dezember bei 68 Prozent und im Mai nur noch bei 58 Prozent. An dritter Stelle im Wahrnehmungsranking liegt McDonalds, dessen Bekanntheitsgrad sich von 59 auf 58 Prozent ebenfalls leicht verringerte. Auch Mastercard verlor drei Prozent innerhalb der vergangenen sechs Monate und wird nun von 43 Prozent der Befragten als offizieller Partner der Euro 2008 benannt. Weit abgeschlagen finden sich Unternehmen wie Carlsberg, Canon oder JVC.
«Wir gehen davon aus, dass die Sponsoren jetzt noch mal richtig loslegen mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit und die Bekanntheit knapp vor und während der EM wieder steigen wird», prognostiziert Hagemann, Projektleiterin bei Innofact, gegenüber Pressetext. Auffallend ist, dass derzeit Firmen wie Nike, Puma oder Bitburger deutlich besser und fälschlicherweise als Sponsoren wahrgenommen werden. Nationale Förderer scheinen hingegen überhaupt kaum Beachtung zu finden. Mit der Telekom Austria auf Platz zehn findet sich überhaupt nur eine Marke in den Top-Ten.

Condor Films gründet eigene Spielfilmproduktionsfirma 

Die Zürcher Produktionsfirma Condor Films gründet zusammen mit der Tom Talent Holding die neue Tochterfirma Condor Pictures. Die bisherigen Abteilungen Features und Documentaries werden in die neue Firma ausgelagert.

 
Die Zürcher Produktionsfirma Condor Films gründet zusammen mit der Tom Talent Holding die neue Tochterfirma Condor Pictures. Dies geschieht im Rahmen der im vergangenen Herbst vorgestellten Geschäftsstrategie (siehe ) und mit dem erklärten Ziel, sich in Zukunft wieder vermehrt auf die Produktion von Spielfilmen zu konzentrieren. Die bisherigen Abteilungen Features und Documentaries werden in die neue Firma ausgelagert. Diese Neustrukturierung soll zu einer Fokussierung auf die jeweiligen Kernkompetenzen und zu einer klaren Aufteilung der Führungsorganisation führen.  
Condor Pictures will vom Standort Schweiz aus ein bedeutender European Player in der Filmindustrie werden. Geschäftsführer wird Kristian Widmer, Delegierter des Verwaltungsrats und Mitinhaber von Condor Films. In seiner neuen Funktion ist er wie bis anhin verantwortlich für den Bereich Spielfilmproduktion. Patrick Müller, bisheriger Leiter Documentaries bei Condor Films, wird Mitglied der Geschäftsleitung und ist zuständig für den Bereich Dokumentarfilme. 
 
Erste konkrete Projekte von Condor Pictures werden in diesen Tagen in Cannes im Rahmen des Filmfestivals einem ausgewählten Fachpublikum und Branchenvertretern präsentiert.
 

Clus macht die Graubündner Kinder fit

Der Kanton Graubünden lanciert diesen Sommer das umfangreiche Aktionsprogramm «Gesundes Körpergewicht Graubünden 2008-2011». Den Zuschlag für die begleitende Kampagne hat nach einem Pitch die Churer Agentur Clus erhalten.

 Der Kanton Graubünden lanciert diesen Sommer das umfangreiche Aktionsprogramm «Gesundes Körpergewicht Graubünden 2008-2011». Das Programm will die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten der Bündner Kinder positiv beeinflussen. Begleitend ist eine Kampagne zur Bekanntmachung des Programms und zur Motivation der Anspruchsgruppen geplant. Das Amt für Volksschule und Sport sowie das Gesundheitsamt Graubünden schrieben die Kampagne inklusive Branding- und Namingvorschlag zum Pitch unter fünf Agenturen aus. Das Konzept der Werbeagentur Clus in Chur habe die verantwortliche Projektgruppe mit einer direkten und positiven Ansprache der Zielgruppen, einem einprägsamen Claim und konkreten Massnahmen in der Umsetzung überzeugt, heisst es in einer Mitteilung. Der Start der Kampagne ist auf den Spätsommer 2008 angesetzt.

Metadesign holt zwei Auszeichnungen bei IF Awards

Die Branding-Agentur Metadesign hat sich beim diesjährigen IF Communication Design Award zwei Preise gesichert: Die Jury hat den neuen Auftritt von NZZ Online und ein Projekt für den Reifenhersteller Continental ausgezeichnet.

 Die Branding-Agentur Metadesign hat sich beim diesjährigen IF Communication Design Award zwei Preise gesichert: Die Jury hat den neuen Auftritt von NZZ Online und ein Projekt für den Reifenhersteller Continental ausgezeichnet. Für den Relaunch des News- und Dachmarkenportals NZZ Online hat Metadesign Zürich das Konzept entwickelt. Es basiere auf einem Designrahmen, der stringent und doch modular und skalierbar sei, teilte die Agentur mit. Das Design lege den Fokus auf den redaktionellen Inhalt und verzichte auf überflüssige Gesten. Für die Kampagne «Everyday Heroes» von Continental gehen die Lorbeeren an Metadesign Berlin: Die Agentur hat eine Bildwelt entwickelt, die in dramatisch anmutenden Schwarz-Weiss-Fotografien von den Herausforderungen erzählt, welche Fern-, Bus- und Kraftfahrzeugfahrer täglich auf den Strassen dieser Welt meistern.
Für die IF Awards haben sich in diesem Jahr knapp 1’300 Beiträge aus 16 Ländern beworben. Eine international zusammengesetzte Jury hat die Arbeiten bewertet und 310 davon ausgezeichnet.

Für Matter & Gretener läufts mit Motorex wie geschmiert

Nach einer mehrstufigen Agentur-Evaluation hat sich die Firma Bucher AG Langenthal entschlossen, Matter & Gretener das Lead-Mandat für die Erarbeitung der Kommunikationsmassnahmen für Motorex anzuvertrauen.

 Nach einer mehrstufigen Agentur-Evaluation hat sich die Firma Bucher AG Langenthal entschlossen, Matter & Gretener das Lead-Mandat für die Erarbeitung der Kommunikationsmassnahmen für Motorex anzuvertrauen. Unter dieser Marke erforscht, entwickelt und produziert das Unternehmen seit über 90 Jahren Motorenöle, Schmierstoffe und chemisch-technische Produkte. Die Marke Motorex ist in über 60 Ländern auf der ganzen Welt präsent. Die ersten Kommunikationsmassnahmen von Matter & Gretener für das «Oil of Switzerland» sollen schon bald zu sehen sein.

Edgar C. Britschgi präsidiert Brunner Druck und Medien

Die Brunner AG Druck und Medien in Kriens hat mit Edgar C. Britschgi, Verwaltungsratspräsident von Advico Young & Rubicam Schweiz, einen neuen Mann an der Spitze: Der 58-Jährige wird den Verwaltungsrat präsidieren.

Die Brunner AG Druck und Medien in Kriens hat mit Edgar C. Britschgi, Verwaltungsratspräsident von Advico Young & Rubicam Schweiz, einen neuen Mann an der Spitze: Der 58-Jährige wird beim Druck- und Medienunternehmen den Verwaltungsrat präsidieren. Er löst damit Josef Christen ab, der in den Ruhestand tritt.
Die Aktionäre wählten den Marketingspezialisten Britschgi am Mittwoch zum neuen Verwaltungsratspräsidenten, wie Brunner am Freitag mitteilte. Britschgi ist auch VR-Präsident beim Beratungsunternehmen Combo Management und präsidiert seit 2006 die Englisch-Schweizerische Handelskammer. Brunner ist in den Sparten Druck, Verlag und Webtechnologie tätig und erwirtschaftete im 2007 bei einem Umsatz von 14,2 Millionen Franken einen Gewinn von 0,21 Millionen Franken.

Zu guter Letzt: Bigeseterter Werbikretiker

Nein, nicht der Fehlerteufel hat in obigem Titel zuschlagen. Er ist lediglich angelehnt an eine begeisterte Rückmeldung, welche die Werbewoche-Redaktion erreicht hat.

 Nein, nicht der Fehlerteufel hat in obigem Titel zuschlagen. Er ist lediglich angelehnt an eine begeisterte Rückmeldung, welche die Werbewoche-Redaktion erreicht hat. «Gelängen den Werbern am TV stetig gleiche Würfe wie mit diesem Inserat, das Wegzappen am TV während der Werbe-Pausen wäre kein Thema mehr», findet der Werbebetrachter. Die Rede ist von der Anzeige, die Patric Franz und Patrick Ryffel für den Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat» gestaltet haben. Sie wartet mit einem verwirrenden Text voller vertauschter Buchstaben auf. «Das Inserat ist ein wahres Vergnügen und absolut perfekt angelegt», lobt der Inseratfreund. «Der des Lesens Kundige und Geübte fühlt sich rasch im Element und ist stolz, den Text problemlos zu verstehen, versucht die Gesetzmässigkeiten des Textes zu ergründen, wird am Schluss noch dafür gelobt und stellt zufrieden fest: Bei mir ist der Geshcron sofort gefallen, ja, ich bin bagebt! Einfach, perfekt, genial, unterhaltsam und zum Gelingen des Tages beitragend! Ja, so stellt man sich gute Werbung vor.» Man merke: Kreative Werbeleistung wird gewürdigt – und die Lobeshymnen können auch mal so elegisch ausfallen wie die sonst stets gehörte Werbeschelte.

NLZ-Anzeigenteam erhält Verstärkung durch Andreas Florek

Andreas Florek verstärkt das Key Account Management Team der Neuen Luzerner Zeitung (NLZ). Er kümmert sich um die Vermarktung der erstmals im September erscheinenden Sonntagssausgabe.

 Andreas Florek verstärkt das Key Account Management Team der Neuen Luzerner Zeitung (NLZ). Er kümmert sich um die Vermarktung der erstmals im September erscheinenden Sonntagssausgabe. Im Kundenmarkt soll die Sonntagsausgabe ab Juni vorgestellt werden, wie die NLZ und die Publicitas gemeinsam mitteilten. Florek wird im Team von Remo Baumeler (Leiter Key Account) tätig sein. Davor wirkte er unter anderem bei Tamedia als Anzeigenleiter Verkauf für die Annabelle.

Bund fördert den Schweizer Film mit 5,1 Millionen Franken

Im Rahmen der erfolgsabhängigen Filmförderung hat das Bundesamt für Kultur (BAK) in diesem Frühjahr 5,1 Millionen Franken an Filmschaffende, Verleiher und Vorführunternehmen gutgeschrieben. Insgesamt erzielten Schweizer Filme im letzten Jahr etwas mehr als 810'000 Eintritte.

 Im Rahmen der erfolgsabhängigen Filmförderung hat das Bundesamt für Kultur (BAK) in diesem Frühjahr 5,1 Millionen Franken an Filmschaffende, Verleiher und Vorführunternehmen gutgeschrieben. Insgesamt erzielten Schweizer Filme im letzten Jahr etwas mehr als 810’000 Eintritte. Sie kamen damit nicht an das Rekordjahr 2006 heran, in dem mehr als 1,6 Millionen Eintrittskarten für hiesige Filme verkauft wurden. Dieses Ergebnis bedeute zwar einen Rückgang, doch über die letzten zehn Jahre hätten sich die Eintrittszahlen für den Schweizer Film aber auf hohem Niveau stabilisiert, schreibt das Bundesamt für Kultur in einer Mitteilung vom Freitag. Mit der erfolgsabhängigen Filmförderung unterstützt das BAK den Erfolg an der Kinokasse. Die gutgeschriebenen Fördermittel müssen für neue Filmprojekte verwendet werden. Die beiden erfolgreichsten Filme 2007, «Die Herbstzeitlosen» (219’996 Eintritte) von Bettina Oberli und «Vitus» (71’007) von Fredi Murer, zählten bereits im Vorjahr zu den vier meistgesehenen Streifen. In der Kategorie der neu gestarteten Spielfilme sorgte der Regisseur Mike Eschmann mit den zwei Filmtiteln «Breakout» (65’284) und «Tell» (55’469) für respektablen Erfolg. Bei «Tell» lag dieser jedoch deutlich unter den Erwartungen.
Erfreulich sei das letzte Jahr vor allem für den Schweizer Dokumentarfilm gewesen. Unter den zehn erfolgreichsten Schweizer Filmen finden sich gleich fünf Dokumentarfilme. «Bruno Manser – Laki Penan» war mit 30’287 Eintritten mit Abstand der Meistgesehene.
Den grössten Rückgang an Eintritten verzeichnete erwartungsgemäss die Deutschschweiz (von 1,4 Millionen auf 650’000 Eintritte). In der Romandie waren die Zuschauerzahlen mit 141’000 Eintritten stabil und lagen deutlich über dem Niveau von 2005 (90’000). Im Tessin sahen erstmals seit sieben Jahren mehr als 10’000 Zuschauer wieder Schweizer Filme. Für die Verbreitung des Schweizer Films in der französischen und italienischen Schweiz seien jedoch nach wie vor besondere Anstrengungen im Bereich der Promotion erforderlich, schreibt das BAK in seiner Mitteilung.

Mühlemann will mehr Präsenz für McCann Erickson

Beat Mühlemann freut sich auf seine Rückkehr zu McCann – bei der Agentur war er schon vor 30 Jahren tätig. Als CEO will er neue Schweizer Kunden gewinnen, einen partizipativen Führungsstil pflegen und zeigt keine Angst vor einem Diktat aus Deutschland.

«Mich reizt die Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen und zu gestalten», sagt Beat Mühlemann über seinen angekündigten Wechsel zu McCann Erickson. Die Leitung einer Agentur sei ein Jugendtraum, an dessen Erfüllung er schon nicht mehr geglaubt habe: «Als ich 1999 nach den sieben Jahren bei Publicis zur Migros wechselte, dachte ich, dass es nicht mehr klappen werde mit der Agenturleitung. Und nun hat sich diese Türe doch noch aufgetan.»
Die Funktion als CEO, die er am 1. Juli antreten wird, bedeutet für den ehemaligen Migros-Werbechef die Rückkehr ins Agenturleben – und zu McCann Erickson: 1977/78 arbeitete Mühlemann nach seiner Rückkehr aus Paris zwei Jahre lang bei der Agentur, die damals in Zürich noch ein Sechs-Mann-Laden war. Die heutige McCann hingegen kenne er noch nicht sehr gut: «Ich habe natürlich viel mit dem Management gesprochen in den letzten Wochen, doch der Entscheidungsprozess dauerte nur einen guten Monat. Nach meinem Start werde ich alles genau kennen lernen.»
Sein Ziel sei es, die Agentur stärker präsent zu machen. Dazu gehört auch, neue Schweizer Kunden zu holen. «McCann wird in der Schweiz unterschätzt», schliesst er sich der Meinung seines neuen Chefs Helmut Sendlmeier an (siehe
). Noch nichts sagen will Mühlemann dazu, wie die Agentur positioniert werden soll: «Es wäre vermessen, wenn ich mich dazu jetzt schon äussern würde. Ich muss zuerst einmal starten und mir ein Bild machen.»
Bei McCann Erickson hat seit dem Abgang von Curdin Janett ein Management-Team interimistisch den Laden geschmissen. Wie will der designierte CEO hier seinen Platz definieren? «Speziell ist natürlich die Situation, dass es die zwei Büros in Genf und Zürich mit eigenen Management-Teams gibt. Mit ihnen möchte ich im Team arbeiten. Ich habe einen partizipativen Führungsstil, aber ich übernehme natürlich die Gesamtverantwortung und sage auch mal, wo es langgehen soll. Stundenlange Diskussionen wird es kaum geben.» Mit Timo Kirez, der als Chairman und CD in den letzten Monaten eine doppelte Verantwortung trug, habe sich Mühlemann bereits über die künftige Rollenverteilung unterhalten: «Ich will nicht in seine kreative Arbeit reinreden, aber ich werde meine Meinung sagen, wo es nötig ist. Im Gegenzug akzeptiere ich selber berechtigte Kritik jederzeit.»
Keine Grund zur Sorge sieht der Werbeprofi auch angesichts der Tatsache, dass in einem Agenturnetzwerk die Vorgesetzten mitreden wollen: Er habe sich mit Sendlmeier, der bei McCann den deutschsprachigen Raum verantwortet, ausgetauscht, ebenso mit dem Europaverantwortlichen: «Ich sehe keine Probleme. Helmut Sendlmeier ist ein absoluter Profi, der die McCann-Gruppe in- und auswendig kennt. Gerade am Anfang werde ich dankbar sein für die Unterstützung einer starken Person aus der Gruppe. Angst vor einem Diktat aus Deutschland habe ich nicht.»
Carole Scheidegger

Blogwerk übernimmt deutschen Techblog Zweinull.cc

Einen Monat nach dem Start des neuen Blogs Netzwertig.com übernimmt der Zürcher Onlineverlag Blogwerk per sofort das deutsche Themenblog Zweinull.cc. Dessen Herausgeber Martin Weigert soll als Autor das Netzwertig.com-Team verstärken.

 Einen Monat nach dem Start des neuen Blogs Netzwertig.com übernimmt der Zürcher Onlineverlag Blogwerk per sofort den deutschen Themenblog Zweinull.cc. Dessen Herausgeber Martin Weigert soll als Autor das Netzwertig.com-Team verstärken. Zweinull.cc besteht seit 14 Monaten und zählt laut Medienmitteilung 2900 RSS-Abonnenten. Es rangiert auf 20 in den Top 100 der meistverlinkten deutschsprachigen Blogs. Teil der Übernahme ist das gesamte Artikelarchiv von Zweinull.cc, das nun bei Netzwertig.com zu finden ist. Blogwerk-Geschäftsführer Peter Hogenkamp wertet den Zusammenschluss als Hinweis auf eine zunehmende Professionalisierung und Konsolidierung der Blogosphäre. Über die Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht.
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