Walker drehte einen beklemmenden Spot gegen Frauenhandel

Mit einem aufrüttelnden Film will die Kampagne «Euro 08 gegen Frauenhandel» das menschenverachtende Geschäft mit modernen Sklaven im Sex-Business anprangern. Walker hat dafür einen spektakulären Spot realisiert, für den 200 Frauen und 100 Männer als Statisten vor der Kamera standen.

 Mit einem aufrüttelnden Film will eine Kampagne «Euro 08 gegen Frauenhandel» das menschenverachtende Geschäft mit modernen Sklaven im Sex-Business anprangern. Die Aktion wird getragen von der FIZ – Fachstelle gegen Frauenhandel und arbeitet mit namhaften Sponsoren zusammen. Diese ermöglichten einen spektakulären Film, den die Agentur Walker mit der Londoner Sonny Production in Prag realisieren konnte. 200 Frauen und 100 Männer standen als Statisten vor der Kamera. Die wie ein Trailer zu einem Kinofilm realisierte Geschichte setzt das moderne Schlepper-Handwerk mit einem historischen Sklavenhandel oder sogar Viehmarkt gleich. Regie führte der auch mit «CSI»-Serien erfahrene Jeff Thomas. Die Musik ist ein Geschenk von Jonny Greenwood. Dieser war mit den gleichen Tönen in diesem Jahr auch heisser Anwärter im Oscar-Rennen um die beste Filmmusik mit dem düsteren Meisterwerk «There will be blood». Es blieb aber dann bei zwei Oscars für Kamera und Hauptdarsteller, weil Teile der Komposition nicht original für diesen Film mit Daniel Day-Lewis komponiert worden sind. In Berlin wurde die Musik aber mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

So oder so – Pius Walker freut sich über das Geschenk und ist gespannt, wie die aufwühlende Stimmung dieses Films auch das Publikum in der Schweiz berühren wird. Der Spot wird nämlich während der Euro 08 nicht nur im Fernsehen zu besten Sendezeiten sondern auch auf allen Grossleinwänden beim Public Viewing gezeigt. Dort soll der Spot kurz vor Spielbeginn aufrütteln und das Publikum auf das Schicksal der versklavten Frauen aufmerksam machen. Ein mutiger aber zeitlich auch gewagter Steilpass für eine menschliche und politische Botschaft kurz vor dem sportlichen Spektakel. An einer Medienkonferenz haben die Initianten am Montag in Bern das brisante Anliegen publik gemacht. Die Werbewoche wird in der kommenden Printausgabe Nr. 21/2008 mehr darüber berichten.
Andreas Panzeri

Drei Gewinner beim SBf-Award

Der erstmals ausgeschriebene Fotografiepreis SBf-Award ging in der Kategorie Werbung an Alfredo Croci, in der Kategorie Kunst/freie Arbeiten an Terence du Fresne und in der Kategorie Reportage an den Basler Fotografen Stöh Grünig.

Der Verband Schweizer Berufsfotografen hat mit dem erstmals ausgeschriebenen SBf-Award die besten Arbeiten von SBf-Fotografinnen und Fotografen ausgezeichnet. Die nicht dotierte Auszeichnung ging in der Kategorie Werbung an Alfredo Croci aus Bern, in der Kategorie Kunst/freie Arbeiten an Terence du Fresne, ebenfalls aus Bern, und in der Kategorie Reportage an den Basler Fotografen Stöh Grünig. Weiter wurden 3 Merits an Barbara Sorg aus Muttenz (Kategorie Werbung), Stephan Weber aus Nidau (Kategorie Freie Arbeiten) und Verena Gerber-Menz aus Burgdorf (Kategorie Reportage) vergeben. Hauptkriterien für die Auszeichnungen der Jury waren laut Mitteilung Innovation, Umsetzung des Konzeptes sowie die fototechnische Qualität der Arbeiten. Der SBf-Award ist ein interner Fotowettbewerb der Schweizer Berufsfotografen SBf. Die Jury bildeten Luc Debraine (Journalist, Le Temps), Hans Tanner (Neue LGK Kommunikations AG) und Josef Riegger (Fotograf SBf). Die ausgezeichneten Arbeiten können bis zur Verleihung der nächsten SBf-Awards auf www.sbf.ch eingesehen werden.
Bild: Ausgezeichnete Fotografie von Alfredo Croci in der Kategorie Werbung

Dicke Annabelle zum Siebzigsten

Die Frauenzeitschrift Annabelle feiert dieses Jahr ihren 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass sollen ihre Leserinnen besonders dicke Post erhalten: Die grosse Jubiläumsausgabe vom 10. September soll im Minimum 404 Seiten Umfang haben.

 Die Frauenzeitschrift Annabelle feiert dieses Jahr ihren 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass sollen ihre Leserinnen besonders dicke Post erhalten: Die grosse Jubiläumsausgabe vom 10. September soll im Minimum 404 Seiten Umfang haben. Inhaltlich soll die Annabelle-Welt mit der üblichen Rezeptur, sprich in schillernden Farben, aber auch in coolem Schwarzweiss, mit Reportagen und glamourösen Style-Stories, Menschen und Moden, Klatsch und kritischem Journalismus präsentiert werden. Chefredaktorin Lisa Feldmann verspricht jedenfalls schon heute ein «buntes Potpourri von Themen».

Direct Marketing beschäftigt schweizweit 20’000 Menschen

Die Post hat mit Unterstützung des Schweizer Direktmarketing Verbandes (SDV) das ökonomische Gewicht des Direct Marketings untersucht. Die Branche erwirtschaftet schweizweit einen Jahresumsatz von 3,7 Milliarden Franken.

 Die Post hat mit Unterstützung des Schweizer Direktmarketing Verbandes (SDV) das ökonomische Gewicht des Direct Marketings untersucht. Ausschlag für die Studie haben laut Mitteilung die immer lauter geführten Diskussionen um mögliche Einschränkungen dieses Kommunikationsinstruments gegeben. Die mit der Durchführung der Studie «Wirtschaftsfaktor Direct Marketing» beauftragte Unternehmensberatung HTP in St. Gallen analysierte die Bedeutung des Direct Marketing für den Arbeitsmarkt, dessen Einfluss auf die Preise von postalischen Leistungen und dessen Nutzen für die Werbetreibenden. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Schweiz auf Vollzeitstellen umgerechnet knapp 20’000 Menschen in der Direct-Marketing-Branche arbeiten. Die rund 2’100 Dienstleister erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 3,7 Milliarden Franken für Leistungen im Direct Marketing. Zieht man 10 Prozent für nicht direkt abrechenbare Umsätze ab, sind es noch 3,3 Milliarden, was 0,68 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) der Schweiz entspricht. Etwa 1,4 Milliarden Franken davon generieren Druckereibetriebe. Dies entspricht nach Schätzungen von Experten rund einem Viertel des Gesamtumsatzes dieser Branche. Die Schweizerische Post erwirtschaftet in diesem Segment einen Umsatz von 776 Millionen Franken und beschäftigt rund 3’700 vollzeitäquivalente Mitarbeitende.
Die Studienautoren gehen davon aus, dass eine Verschärfung des Datenschutzgesetzes die Nutzung von Adressen für die Kundenakquisition einschränken würde. Das hätte vor allem für jene Unternehmen und Organisationen Folgen, die ausgesprochen viel via Direct Marketing kommunizieren, wie zum Beispiel Hilfsorganisationen.

Thomas Kopp stösst zur Geschäftsleitung von MPM

Bei der Sponsoring-Agentur ist Kopp verantwortlich für die Betreuung der internationalen Kunden, den Ausbau des internationalen Geschäfts und die Koordination der Partner-Agenturen im Ausland.

Thomas Kopp ist neues Geschäftsleitungsmitglied von MPM Sponsoring Consulting in Zürich. Er ist verantwortlich für die Betreuung der internationalen Kunden, den Ausbau des internationalen Geschäfts und die Koordination der Partner-Agenturen im Ausland. Der 39-Jährige sammelte langjährige Erfahrung bei Sportrechte- sowie Sportmarketing-Agenturen in Deutschland, den USA und der Schweiz. Zuletzt war er bei Global Sports Marketing in Zürich für Marketing und Verkauf verantwortlich. Zuvor arbeitete er bei IMG in Wolfsburg als Senior Manager für Marketing und Verkauf sowie bei der Sportmarketing-Agentur Drewes & Keretic in Hamburg. MPM mit Sitz in Wien und Zürich ist europaweit im Bereich strategisches Sponsoring tätig.

Zu guter Letzt: Ryser trifft Ausnahmekicker Ergic

Ein ausserordentlich gutes Sportlerinterview hat für einmal hier Erwähnung verdient. Ein Interview, das so viel ergiebiger war, als alle das-Spiel-ist-vorbei- und-der-Sportler-erschöpft-aber-wir- brauchen-ein-Statement-Befragungen, die uns üblicher Weise vorgesetzt werden.

 
Selten, sehr selten ergibt sich an diesem Ort die Gelegenheit ein paar Worte über Sport zu verlieren. Wenn überhaupt, dann geschieht das in letzter Zeit nur in Zusammenhang mit der unter dem absurd strikten Diktat der Uefa durchgeführten Europameisterschaft und ihren Sponsoren. Heute soll auch von Fussball und Journalismus die Rede sein, jedoch aus anderem Anlass. Ein ausserordentlich gutes Sportlerinterview hat für einmal hier Erwähnung verdient. Ein Interview, das so viel ergiebiger war, als alle das-Spiel-ist-vorbei-und-der-Sportler-erschöpft-aber-wir- brauchen-ein-Statement-Befragungen, die uns üblicherweise vorgesetzt werden. Vielleicht liegt das auch an dem Fussballer selbst: Er heisst Ivan Ergic, ist Captain des FC Basel und einer der talentiertesten Mittelfeldspieler Europas. Und er stand kurz vor dem grossen Durchbruch, vor dem Wechsel in die italienische Serie A zu Juventus Turin. Doch dann erlitt er einen Nervenzusammenbruch, kam mit seinem Leben nicht mehr klar. Statt dem glorreichen Wechsel nach Italien folgte ein mehrmonatiger Aufenthalt in einer psychiaterischen Klinik, und schliesslich der mühselige Weg zurück in die erste Mannschaft des FC Basel. Seit einiger Zeit tut er dort wieder mit, vollstens unterstützt von Trainer Christian Gross und mit einer für einen Profifussballer völlig ungewöhnlichen Einstellung. Im Gespräch mit Daniel Ryser von der Woz übt er Kapitalismuskritik, nennt Karl Marx als eine seiner wichtigsten Inspirationsquellen und kultiviert den Fairplay-Gedanken. «Ein faires Spiel ist mir wichtiger als der Erfolg. Das ist mein persönlicher revolutionärer Gedanke, mit dem ich nicht brechen möchte», sagt der 27-jährige serbisch-australische Doppelbürger da zum Beispiel. Letzte Woche wurde dieses hervorragende – ursprünglich im Mai letzten Jahres in der Woz erschienen – mit dem Zürcher Journalistenpreis 2008 in der Kategorie Nachwuchs ausgezeichnet. 
 
>> mehr zum Zürcher Journalistenpreis:

Jenni Kommunikation checkt im Alden Hotel Splügenschloss ein

Die neue Geschäftsleitung des Alden Hotels Splügenschloss in Zürich setzt ab sofort auf Jenni Kommunikation. Die PR-Agentur wird die Direktion in Kommunikationsfragen beraten.

 Die neue Geschäftsleitung des Alden Hotels Splügenschloss in Zürich setzt ab sofort auf Jenni Kommunikation. Die PR-Agentur wird die Direktion in Kommunikationsfragen beraten und die Kommunikationsstrategie des Hotels in der Schweiz umsetzen. Hoteldirektor Reto Monticelli hat mit Jenni Kommunikation bereits im Hotel Ascot zusammengearbeitet, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Alden Hotel Splügenschloss soll als Zürichs führendes Boutique-Hotel positioniert werden. Es befindet sich in zwei historischen Gebäuden an prominenter Lage nahe der Zürcher Bahnhofstrasse.

Catherine Mühlemann verabschiedet sich von MTV

Catherine Mühlemann, Geschäftsführerin MTV Networks Central, wird noch in diesem Sommer die Viacom-Tochter verlassen. Die 41-jährige Bernerin will sich nach sieben Jahren an der Spitze der Musiksender-Familie neuen Herausforderungen stellen.

 
Catherine Mühlemann, Geschäftsführerin MTV Networks Central, wird noch in diesem Sommer die Viacom-Tochter verlassen. Die 41-jährige Bernerin will sich nach sieben Jahren an der Spitze der Musiksender-Familie neuen Herausforderungen stellen, meldet die Website des Branchenblatts W&V. Sie habe bei MTV alles erreicht, was sie sich gewünscht habe, liess Mühlemann mitteilen. Von einem Musikkanal habe sich MTV Networks in Deutschland zu einem Medienunternehmen mit starken, plattformübergreifenden Marken entwickelt.Wer ihre Nachfolge antritt, ist noch unklar. Sowohl intern als auch extern soll nach einem neuen General Manager MTV Central & Emerging Markets gesucht werden, heisst es. Mühlemann hat ihr Amt bei MTV im Mai 2001 angetreten. Anfangs übernahm sie die Geschäftsführung von MTV Central (Deutschland, Schweiz, Österreich). 2003 erweiterte sich ihre Verantwortung um die Emerging Markets, die Wachstumsmärkte in Osteuropa und dem Mittleren Osten. Insgesamt verantwortet sie heute 18 Fernsehkanäle mit über 600 Mitarbeitern, die 64 Millionen Haushalte in 22 Ländern erreichen.
Stark erhärteten Gerüchten zufolge will Viacom seinen hiesigen Musiksender VIVA Schweiz verkaufen. Für den Sender, der seit der Übernahme des deutschen Fernsehunternehmens VIVA Media AG im Jahr 2004 zur Sendergruppe MTV Networks gehört, werden derzeit anscheinend von einer PR-Agentur aus Zürich Interessenten gesucht. Der Musiksender gilt in Insiderkreisen als hoch profitabel. So wurden wegen einer satten Renditeerwartung die Studios von VIVA Schweiz verkauft. Das Programm des Kanals wird mittlerweile komplett über die Sendezentrale von MTV in Berlin abgewickelt.

GEMI zeigt überproportionales Wachstum bei eMedien auf

Der Goldbach Index (GEMI), der die durch Media Focus erhobene und indexierte Entwicklung des Werbedrucks diverser elektronischer Medien im Vergleich zum Gesamtmarkt aufzeigt, verzeichnet für den Monat April eine neue Rekordmarke für die elektronischen Medien.

 Der Goldbach Index (GEMI), der die  durch Media Focus erhobene und indexierte Entwicklung des Werbedrucks diverser elektronischer Medien im Vergleich zum Gesamtmarkt aufzeigt, verzeichnet für den Monat April eine neue Rekordmarke für die elektronischen Medien.Bei einer überproportionalen Zunahme von 7 Indexpunkten ereichten sie 431 Punkte (Vormonat: 424). Gerade das Internet, in den vergangenen Monaten nicht verwöhnt, steigerte sich um 8 Indexpunkte auf 268 (260). Das Fernsehen brillierte ebenfalls mit 8 Indexpunkten Zunahme auf 459 (Vormonat: 451). Das Radio konnte sich mit einem Plus von 5 Indexpunkten auf 250 (245) ebenfalls verbessern. Teletext zog mit und wuchs auch um 5 Indexpunkten auf 127 (Vormonat: 122).
 
Im Vergleich zur Steigerung des GEMI-Index bei den elektronischen Medien von 7
Indexpunkten verzeichnet das Total aller Medien ein Plus von 3 Indexpunkten auf 203 (200).
 

Neuer Geschäftsführer für Nike Schweiz, Österreich und Slowenien

Das internationale Sportartikelunternehmen Nike hat Rico Fallegger, bislang als General Manager Schweiz tätig, zum neuen Geschäftsführer für die Schweiz, Österreich und Slowenien ernannt. Er wird die operative Führung dieser Länder ab dem 1. Juni 2008 von Bassersdorf und Wien aus übernehmen.

 
Das internationale Sportartikelunternehmen Nike hat Rico Fallegger, bislang als General Manager Schweiz tätig, pünktlich zur EM zum neuen Geschäftsführer für die Schweiz, Österreich und Slowenien ernannt. Er wird die operative Führung dieser Länder ab dem 1. Juni 2008 von Bassersdorf und Wien aus übernehmen.   
Rico Fallegger kann auf eine langjährige Erfahrung im Marketing- und Verkaufsbereich zurückblicken. Seine berufliche Laufbahn führte ihn zuerst zur Metro International, wo er im Einkauf und im Marketing tätig war. Nach der Hochschule durchlief er bei Unilever eine klassische Marketing- und Verkaufskarriere. Diese führte Fallegger über das Brand und Key Account Management zum Marketing und Verkauf bis zum Business Unit Director. Als Market Development Director war er vier Jahre bei Mars tätig, wo er Marken wie Mars, Snickers, Twix oder Uncle Ben’s betreute.
Stefanie Teichmann, die bisherige Geschäftsführerin für Nike Österreich und Slowenien, verlässt Nike auf eigenen Wunsch und mit dem Plan eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

Hohe Quoten für Tele Züri, sehr tiefe für Tele Top

Damit erreicht Tele Züri in der Region Zürich ein ähnlich grosses Zuschauerinteresse wie die deutschen Sender ARD und ZDF. Trotzdem ist – ginge es nach dem Zürcher Regierungsrat – die Konzession für den Sender in erheblicher Gefahr.

 Bekanntlich hat der Zürcher Regierungsrat im Hinblick auf die Konzessionsentscheide des Bundesrats für Radiostationen und regionale Fernsehstationen eine fragwürdige Haltung. Wie fragwürdig und entgegen den Vorlieben der fernsehenden Bevölkerung diese Haltung tatsächlich ist – der Regierungsrat plädiert im Gebiet Zürich- Nordostschweiz für eine Konzessionsvergabe an Tele Top, statt an Tele Züri – zeigen die neusten Zahlen der Stiftung für Medienforschung Mediapulse. Laut Mediapulse erreichten die regionalen Fernsehstationen im letzten Jahr im Durchschnitt einen Marktanteil von 2 Prozent in ihren Sendegebieten. Bei zwei Sendern weichen jedoch erheblich von diesem Durchschnittswert ab: Tele Züri erreicht in seinem Verbreitungsgebiet 5,5 Prozent, Tele Top 0,3 Prozent. Damit erreicht Tele Züri in der Region Zürich ein ähnlich grosses Zuschauerinteresse wie die deutschen Sender ARD und ZDF. Trotzdem ist – ginge es nach dem Zürcher Regierungsrat – die Konzession für den Sender in erheblicher Gefahr.Im Hause Tamedia sieht man dem Entscheid gemäss einem Bericht der NZZ am Sonntag jedoch immer gelassener entgegen: «Dieser Marktanteil ist ein Leistungsausweis für Tele Züri», sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber dem Sonntagsblatt. Tamedia gehe weiterhin davon aus, dass Tele Züri aufgrund dieses Ausweises und eines überzeugenden Konzessionsgesuchs sehr gute Chancen habe, eine Konzession zu erhalten.
Günter Heuberger, Geschäftsführer der Top-Medien, fand zu den ernüchternden Ergebnissen seines Senders folgende Worte: «Wir senden in einem heterogenen Gebiet, das sich vom Bodensee bis Rapperswil erstreckt. Der eher tiefe Markanteil lässt sich darauf zurückführen.» Sein Sender wäre in einer besseren Position, wenn er die Konzession für die Region Zürich erhalten würde, sagte Heuberger weiter.
 
 
 
> siehe auch

Tele Basel steigert Marktanteil und Reichweite

An ihrer ordentlichen Generalversammlung vom 22. Mai hat die «Stiftung Kabelnetz Basel» die Jahresrechnung von Tele Basel verabschiedet. Dem Umsatz von 5'510'238 Franken steht ein Gewinnvortrag von 45'116 Franken gegenüber.

 An ihrer ordentlichen Generalversammlung vom 22. Mai hat die «Stiftung Kabelnetz Basel» die Jahresrechnung von Tele Basel verabschiedet. Dem Umsatz von 5’510’238 Franken steht ein  Gewinnvortrag von 45’116 Franken gegenüber. Die tägliche Zuschauerreichweite stieg im letzten Jahr auf 120’000 Personen an (+ 7 Prozent), der Marktanteil bewegt sich neu bei 2 Prozent (+ 0,1 Prozent). Mit diesen Werten hat Tele Basel laut einer Pressemitteilung vom Freitag nach Tele Züri den zweitgrössten Reichweiten- und Marktanteil pro Sendegebiet aller Schweizer TV-Privatsender erzielt. Zur Qualitätssicherung des TV-Programms wurde – im Hinblick auf die möglicherweise noch im Juni zu erwartende neue Sendekonzession durch den Bundesrat – die Schaffung einer konsultativen Arbeitsgruppe mit Fachkräften beschlossen.

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