Presserat verteidigt Berichte über pädophile Priester

Der Schweizer Presserat präsentierte am Freitag in Bern die Ergebnisse einer Analyse der Berichterstattung über einen pädophilen Neuenburger Priester. Ausgelöst hatte die Untersuchung der Selbstmord des Geistlichen am 3. Februar dieses Jahres.

 Der Schweizer Presserat präsentierte am Freitag in Bern die Ergebnisse einer Analyse der Berichterstattung über einen pädophilen Neuenburger Priester. Ausgelöst hatte die Untersuchung der Selbstmord des Geistlichen am 3. Februar dieses Jahres.Anfang der 1980er-Jahre hatte er im Verdacht gestanden, pädophile Übergriffe begangen zu haben. In einem Abschiedsbrief nannte er die «mediale Jagd» als Grund für seinen Suizid. Der Presserat kommt nun aber zum Schluss, dass die Berichterstattung über pädophile Priester in den Schweizer Medien angemessen war. Gerade bei der katholischen Kirche, die sich eine besondere moralische Autorität zuschreibe, bestehe ein öffentliches Interesse daran, wie sie mit dem Verdacht auf pädophile Handlungen von Priestern umgehe, teilte der Presserat mit.
Zwar sei die kurzfristige Flut von Medienberichten zu einem einzigen Thema Anfang 2008 in der Romandie heikel gewesen. Derartige Phänomene gehörten aber zur Medienfreiheit, deren Bedeutung für eine Demokratie unbestritten sei. Es sei deshalb nicht gerechtfertigt gewesen, dass Kirchenvertreter von den Medien einen Verzicht auf eine Berichterstattung über Verdachtsfälle gefordert hätten. Eine Ethik des Unterlassens sei nur dann am Platz, wenn Medien Gefahr liefen, aus reiner Geschäftssucht im Schmutz zu wühlen. Dies sei hier nicht der Fall gewesen. Zudem hätten die Medien verhältnismässig über den Fall berichtet. Der Priester sei aufgrund der Medienberichte nur von seinem engeren Umfeld identifizierbar gewesen.
Wie der Presserat im Rahmen seiner Jahreskonferenz weiter bekanntgab, nahm er im letzten Jahr zu 63 Beschwerden Stellung. Dies entspricht in etwa der Grössenordnung der vorherigen Jahre. Ganz oder teilweise Recht gab der Presserat im vergangenen Jahr 25 Beschwerdeführern. Häufigste Gründe waren die Verletzung des Fairnessgebots, die Verletzung der Privatsphäre und die ungerechtfertigte Namensnennung.

Speakers Excellence eröffnet Schweizer Niederlassung

Die Referenten- Vermittlungsagentur Speakers Excellence baut ihre Tätigkeit aus. Ab sofort verfügt das Unternehmen von Gründer und Besitzer Gerd Kulhavy über eine Niederlassung in Zürich.

 Die Referenten-Vermittlungsagentur Speakers Excellence baut ihre Tätigkeit aus. Ab sofort verfügt das Unternehmen von Gründer und Besitzer Gerd Kulhavy über eine Niederlassung in Zürich. Von der Leutschenbachstrasse in Oerlikon aus werden ab jetzt alte und neue Schweizer Kunden betreut. Geleitet wird die hiesige Geschäftstelle von Simon Hubacher und Alexander Schungl. Hubacher ist Inhaber der Agentur Swissaffaires Communications, Schungl betreut gleichzeitig auch die Tätigkeiten von Speakers Excellence Alpine in Österreich.Kerngeschäft des Unternehmens mit Hauptsitz in Stuttgart ist die Vermittlung von Referenten, Keynote-Speakers und Coaches aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Sport, Kultur und Politik für Unternehmens- und Bildungsanlässe. Darüber hinaus entwickelt und realisiert Speakers Excellence Veranstaltungskonzepte für Firmen, Verbände und Organisationen. Den Referenten werden Weiterbildungsseminare angeboten und in Positionierungs- und Marketingfragen beraten. Im März 2009 führt Speakers Excellence das 2. Zürcher Wissensforum durch.
Zum Vermittlungspool der Agentur gehören mit Rhetorik-Coach Martin Betschart, Alinghi-Teammitglied Dominik Neidhart, Ballonfahrer Bertrand Piccard und Gedächtnis-Trainer Gregor Staub schon seit Längerem verschiedene Schweizer Persönlichkeiten.
 
 

Ruf Lanz hilft dem Airport Outlet beim Umzug

Der Airport Outlet verkauft Mode zu Fabrikpreisen. Neuerdings allerdings nicht mehr auf dem Flughafen-Areal, sondern im Coop-Center Riedmatt in Rümlang.

 Der Airport Outlet verkauft Mode zu Fabrikpreisen. Neuerdings allerdings nicht mehr auf dem Flughafen-Areal, sondern im Coop-Center Riedmatt in Rümlang. Die aktuelle Kampagne der Werbeagentur Ruf Lanz bemüht sich darum, den Kunden den Ortswechsel bekannt zu machen. Weil Rümlang eher ländlich gelegen ist, zeigen die Zürcher Kreativkräfte auf Inseraten und Plakaten Bäuerinnen und Bauern in ungewohnt auffälligen Outfits. So guckt beim Melken zum Beispiel ein knallroter String unter dem Rock einer Bäuerin hervor, was selbst die Kuh zu verdutzen scheint. «Neu auf dem Land; heisse Mode zu Fabrikpreisen», lautet der Text dazu.Verantwortlich beim Airport Outlet:
Peter Wider (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Grit Wolany (Art Direction), Torsten Maas (Text), Michèle Leibacher (Beratung). Fotografie: Stefan Minder. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.

Sechs weitere Köpfe für das Newsnetz

Das Newsnetz von Tages-Anzeiger, Basler Zeitung und Berner Zeitung vermeldet noch mehr Zugänge. An Bord kommen Christina Fassbind, Martin Kilian, Florian A. Lehmann, Reto Hunziker, Michèle Binswanger und Lorenz Schmid.

 Das Newsnetz von Tages-Anzeiger, Basler Zeitung und Berner Zeitung vermeldet noch mehr Zugänge. An Bord kommen Christina Fassbind, Martin Kilian, Florian A. Lehmann, Reto Hunziker, Michèle Binswanger und Lorenz Schmid. Christina Fassbind übernimmt die Leitung des Ressorts Zürich von Tagesanzeiger.ch. Sie wechselt von 20 Minuten Online, wo sie seit September 2007 tätig ist. Davor hatte sie die Leitung Input der News-Redaktion von TeleZüri inne, arbeitete beim Branchendienst Kleinreport, bei Bluewin, der Fernsehzeitschrift TR7 und dem mittlerweile eingestellten Privatsender TV3.
Martin Kilian arbeitet seit Anfang 2004 als USA-Korrespondent für den Tages-Anzeiger. Auf Tagesanzeiger.ch ist er jetzt schon mit dem Blog «Der Amerikanist» vertreten. Kilian lebt seit mehr als 30 Jahren in den USA und wird auch für das Newsnetz als Korrespondent tätig sein.
Florian A. Lehmann verstärkt die Sportkompetenz des Newsnetzes. Der Sportredaktor ist seit dem Start im Dezember 1999 bei der Pendlerzeitung 20 Minuten an Bord. Der 49-jährige schrieb zuvor für die Sport-Information (SI), die Zeitung Sport und die Zürichsee Zeitung.
Als Reporter im Ressort Gesellschaft startet Reto Hunziker im Newsnetz-Team. Der 27-Jährige ist derzeit bei der Sonntagszeitung als Produzent tätig. Davor sammelte er als Praktikant und Teilzeitmitarbeiter Medienerfahrung, unter anderem bei der Aargauer Zeitung, dem Magazin und der in München domizilierten Zeitschrift Neon.
Michèle Binswanger stösst Redaktorin im Ressort Kultur und Gesellschaft zum Team des Online-Portals. Die 36-Jährige zählt unter anderem das Soda Magazin, das Kulturmagazin der Basler Zeitung und die Zeitschrift Facts zu ihren beruflichen Stationen. Seit Oktober 2007 ist sie als freie Journalistin und Kolumnistin für die Basler Zeitung und das Lifestylemagazin Saisonelle tätig.
Als Lokalreporter für Tagesanzeiger.ch wird Lorenz Schmid Teil des Newsnetz-Teams. Der 30-Jährige schrieb während des Studiums in Winterthur für den Zürcher Unterländer und arbeitete für den SMS-Newsservice Bexmedia. Mit dem Start der Regionalausgabe Zürcher Unterland stiess er zum Tages-Anzeiger.

Zu guter Letzt: Seelöwen aus Rüschlikon

Die Löwenverleihung in Cannes steht ins Haus. Bevor allerdings wieder wilde Tiere auf die wichtigsten und besten Werber der Welt losgelassen werden, vergeben wir hier ganz spontan einige weitaus ungefährlichere Tiere.

 
Die Löwenverleihung in Cannes steht ins Haus. Bevor allerdings wieder wilde Tiere auf die wichtigsten und besten Werber der Welt losgelassen werden und bevor die Werbewoche Ende Juli wieder zurück auf Zürichs Stadtgebiet zieht, vergeben wir hier ganz spontan einige weitaus ungefährlichere, und vielleicht auch etwas unbedeutendere Tiere: die Rüschlikoner Seelöwen!  
Keine Angst, meine hochverehrten Damen und Herren, die Farben gold, silber und rostbraun wurden natürlich mit zarten Händen schonend in das Fell der Tiere einmassiert und werden sich binnen eines Jahres bis auf einen kaum tödlichen Bleirückstand wieder verflüchtigen. Aber nun zur Tat: Da wäre zum Beispiel der viral wirkende
Nike-Spot
mit Basketballer Kobe Bryant. Zum Beweis seiner Sprungkraft und der Qualität seiner neuen Hyperdunk-Schlarpen übersprang er Anfang April problemlos einen vorbeiflitzenden Aston Martin. Wie sich herausstellte, half ihm dabei ein tiefer Griff in die Trickkiste der Technik. Aus einer anderen Trickkiste bedient sich der Anti-Republikaner-Spot . Fies und überzeugend zugleich, wie den Konkurrenten hier die Argumente im Mund umgedreht werden. Die amerikanische Rockband Weezer hat sich in ihrem aktuellen Clip nicht mit Konkurrenz, sondern mit Prominenz beschäftigt. Die grössten Youtube-Stars turnen durch das zu ihrem grossartigen Song «Pork And Beans». Zum Beispiel der Mensch, der den Rekord für am meisten zur gleichen Zeit getragene T-Shirts hält (Es sind 155 Stück, von Grösse S bis zehnfach XL) Oder Britneys Ex Kevin Federline und der Typ, der sich beim Training asiatischer Kampfsportarten mit seinen Kampfwerkzeugen selbst verhaut. Fazit: Gute Werbung in eigener Sache. 
Zumindest einen rostbraunen Seelöwen haben sich das
von Barbecues Galore und der von Comcast verdient.  In der Kategorie Printwerbung wurde der goldene Süsswasserlöwe schon vor einigen Wochen vergeben. Der deutsche Fotograf erhielt die begehrte Trophäe für seine Kampagne für Schneidermeister Marc Jacobs. Sie hat Posh Spice Victoria Beckham zugleich veräppelt und zumindest teilweise den Ruf saniert, sie erinnern sich. (siehe ) – Tja, und das war’s dann auch schon. Tut uns leid, wenn sie ohne ein nasses Zürisee-Tier ausgegangen sind. Aber wie dem auch sei, alle aktuellen News zu den Löwen in Cannes, Interviews mit den möglichen Schweizer Preisträgern und Anekdoten rund um die Award-Verleihung lesen sie ab Montag immer aktuell auf Werbewoche.ch!

Zurück in die Vierziger: Live-Werbung im amerikanischen Fernsehen

Festplattenrekorder beginnen den Werbeverantwortlichen der privaten Fernsehsender langsam aber sicher das Leben schwer zu machen. Nun haben sich verschiedene Werbestrategen Gedanken gemacht, wie sie das in den USA weit verbreitete Rekorder-System namens Tivo austricksen können.

 Festplattenrekorder beginnen den Werbeverantwortlichen der privaten Fernsehsender langsam aber sicher das Leben schwer zu machen. Sie erlauben ihren Benützern alle Sendungen leicht zeitverschoben ohne jegliche Werbeunterbrechung geniessen zu können. Nun haben sich verschiedene Werbestrategen Gedanken gemacht, wie sie das in den USA weit verbreitete Rekorder-System namens Tivo austricksen können. Ihre Lösung: Ein Zeitsprung zurück in die Vierziger Jahre. Wie damals üblich, wurden in letzter Zeit in der Talkshow von Jimmy Kimmel und versuchsweise auch in der weltweit bekannten «Tonight Show» mit Jay Leno Werbespots live auf der Fernsehbühne dargeboten. So liessen beispielsweise eine Sandwich-Kette und eine Automobil-Hersteller ihre Produkte während der «Jimmy Kimmel Live!»-Sendung in Echtzeit vom Moderator und seinem mexikanischen Assistenten vorstellen (siehe ). Geräte wie Tivo haben so keine Chance, die im Sendungsablauf implementierten zu erkennen und zu überspringen.Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom Freitag festhält, handelt es sich dabei aber nicht um ein Modell, das breite Nachahmung finden wird. Denn erstens sind Live-Spots mit einer Länge von einer oder zwei Minuten für viele Auftraggeber zu teuer. Und zweitens ist die Pannenanfälligkeit gross. Auch heute kennen viele noch die Werbefee, die minutenlang an der angeblich extrem einfach zu öffnenden Kühlschranktür rütteln musste, ehe sich diese öffnen liess. Das Modell eignet sich also drittens auch nur für einfach zu präsentierende Produkte.

Weitere redaktionelle Zugänge beim Newsnetz

Täglich grüsst das Newsnetz. Heute wieder in Form einer Mitteilung personeller Art: Mit Ralph Pöhner, Simon Eppenberger und Regina Borsos verpflichtet Tamedia drei zusätzliche Journalisten.

 Täglich grüsst das Newsnetz. Obwohl das neue gemeinsame Online-Portal von Tages-Anzeiger, Basler und Berner Zeitung erst am 8. August aufgeschaltet wird, versorgt es uns schon jetzt praktisch täglich mit neuen Meldungen. Die Mitteilung vom Donnerstag war – wie zuletzt (siehe ) – personeller Art. Mit Ralph Pöhner, Simon Eppenberger und Regina Borsos verpflichtet Tamedia drei zusätzliche Journalisten.Pöhner, der beim Newsnetz als Reporter für Wirtschaft tätig sein wird, führte seit Februar 2007 das Wirtschaftsressort bei der Weltwoche. Von 2003 bis 2006 war er stellvertretender Chefredaktor des Nachrichtenmagazins Facts.
Simon Eppenberger absolvierte von 2005 bis 2007 am MAZ Luzern die Diplomausbildung Journalismus. Seit 2006 schreibt er für die Regionalausgabe Zürcher Unterland des Tages-Anzeigers. Beim Newsnetz wird er Lokalreporter im Ressort Zürich.
Das Ressort Kultur und Gesellschaft wird durch Regina Borsos verstärkt. Die 28-Jährige besucht zurzeit den Studiengang Master of Arts in Journalism am MAZ in Luzern, in dessen Rahmen sie letzten Sommer ein dreimonatiges Praktikum beim Regionaljournal Zentralschweiz von SR DRS absolvierte.

Euro RSCG und Wirz Werbung auf der Klappe-Shortlist

Beim grössten deutschsprachigen Wettbewerb für Film und andere bewegte Bilder Die Klappe sind Euro RSCG für das Zürcher Kammerorchester und Wirz Werbung für die Mobiliar auf der Shortlist.

 Beim grössten deutschsprachigen Bewegtbildwettbewerb Die Klappe sind Euro RSCG und Wirz Werbung auf der Shortlist. Euro RSCG wurde in der Kategorie Kino nominiert mit dem Spot für das Zürcher Kammerorchester, der bereits Silber am ADC New York eingefahren hatte. Wirz Werbung ist mit dem Spot «Sessellift» für die Schweizerische Mobiliar in der Kategorie TV auf der Shortlist. Im September fällt die Klappe, ob es für Edelmetall reicht und für welches.

Thomas Schäppi folgt bei der «Tagesschau» auf Heiner Hug

Die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens erhält ab Anfang nächsten Jahres einen neuen Redaktionsleiter. Den Posten übernimmt der 52-jährige Thomas Schäppi, der derzeitige Chef von «Schweiz aktuell». Er tritt die Nachfolge an von Heiner Hug, der Ende 2008 in Pension geht.

Die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens erhält ab Anfang nächsten Jahres einen neuen Redaktionsleiter. Den Posten übernimmt der 52-jährige Thomas Schäppi, der derzeitige Chef von «Schweiz aktuell». Er tritt die Nachfolge an von Heiner Hug, der nach fünf Jahren als Redaktionsleiter der Tagesschau auf Ende 2008 in Pension geht.
Schäppi ist seit 22 Jahren beim Schweizer Fernsehen tätig. Seine Laufbahn startete er als Redaktor und Moderator beim Vorabendmagazin «Karussell». 1988 wechselte er zum Regionalmagazin «Schweiz aktuell», das damals noch «DRS aktuell» hiess. Dort wirkte er als Redaktor, Moderator und Produzent und übernahm 1999 die Redaktionsleitung. Wie SF mitteilte, initiierte und leitete Schäppi in den letzten Jahren verschiedene Spezialprojekte von «Schweiz aktuell», unter anderen die Sommerserien «Leben wie zu Gotthelfs Zeiten», «Das Internat» sowie «Pfahlbauer von Pfyn – Steinzeit live». Für die Abteilung Unterhaltung war er ausführender Produzent der Sendung «Traumjob – nur einer schafft es».

JvM/Limmat ist auf Sendung für DAB

Jung von Matt/Limmat wurde von SR DRS und SRG mit dem Werbeetat für das Digitalradio DAB betraut. Die Zürcher Agentur hat sich im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation gegen zwei weitere Agenturen durchgesetzt.

 Jung von Matt/Limmat wurde von SR DRS und SRG mit dem Werbeetat für das Digitalradio DAB betraut. Die Zürcher Agentur hat sich im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation gegen zwei weitere Agenturen durchgesetzt und realisiert eine nationale Kampagne für Digital Audio Broadcasting (DAB). Jung von Matt/Limmat habe mit ihrem interdisziplinären Ansatz überzeugt, heisst es in einer Mitteilung. Die Agentur vereint die Disziplinen PR, Dialog, Digital Media und Werbung unter ihrem Dach. Erste Arbeiten werden ab September 2008 zu sehen sein.

1,8 Millionen sahen das entscheidende Tor der Türken

Durchschnittlich verfolgten 1'652'000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Spiel Schweiz - Türkei am Mittwochabend zuhause vor dem TV. Dies entspricht einem Marktanteil von 75,3 Prozent.

 Die fussballinteressierte Schweiz trauert noch mit der allzu früh ausgeschiedenen Nati, dem Schweizer Fernsehen brachte die Partie gegen die Türkei dafür traumhafte Quoten: Durchschnittlich 1’652’000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Spiel am Mittwochabend zuhause vor dem TV. Dies entspricht einem Marktanteil von 75,3 Prozent. Der Höchstwert der Partie lag kurz vor dem Siegtreffer durch die Türkei bei 1’804’000 Personen und einem Marktanteil von 80,6 Prozent. Damit ist das Spiel Schweiz – Türkei die zweiterfolgreichste je im Schweizer Fernsehen übertragene Fussballpartie. Bei den meist gesehenen Sendungen des Schweizer Fernsehens seit 1985 rangiert die Partie auf Platz 7.
Die ausgewiesenen Zahlen beziehen sich auf die Nutzung zu Hause. Die Besucher an Public Viewings sind nicht miteinbezogen.

Pfeiler des neuen deutschen Rundfunkstaatsvertrags stehen

Die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer haben sich am Donnerstag weitgehend auf die Eckpunkte für den neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag geeinigt. ARD und ZDF sollen auf ihren Websites künftlich lediglich sendungsbezogene Inhalte anbieten dürfen.

 Die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer haben sich am Donnerstag weitgehend auf die Eckpunkte für den neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag geeinigt. Wie die Werbewoche berichtete (siehe ) will die Politik darin vor allem die Online-Tätigkeiten der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF genauer regeln. Den nun erarbeiteten Kriterienkatalog wollen die Regierungschefs nun erst noch der EU-Kommission vorlegen und mit öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern sowie den Verlegern besprechen. Fest steht, dass ARD und ZDF keine bald keine elektronische Presse mehr anbieten dürfen. ARD und ZDF sollen auf ihren Websites künftlich lediglich sendungsbezogene Inhalte anbieten dürfen. Kommerzielle Angebote wie Partnerbörsen, Freizeit-Tipps oder Beratungsdienste sind demnach bald tabu. Ebenso soll die Bereitstellung der Inhalte auf sieben Tage begrenzt werden. Erst wenn die konkreten Richtlinien erarbeitet sind, wollen die Minister ihre Unterschrift unter das Regelwerk setzen. Eine endgültige Entscheidung soll im Herbst 2008 vorliegen.
Zusätzlich wurde eine Negativliste erstellt, die unter anderem kommerzielle Verwertungsketten – wie z.B. Kochsendungen, die online nicht nur das Rezept, sondern den Link zum Kauf des Kochbuchs gleich mitliefern – verhindern soll. Aufzeichnungen sportlicher Grossereignisse sollen die Öffentlich-Rechtlichen auch künftig ins Netz stellen dürfen – allerdings zeitlich befristet auf 24 Stunden nach dem Ereignis.
Dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger gehen die Regelungen nicht weit genug. Im Gegensatz dazu sind dem Deutschen Journalisten Verband die Grenzen schon zu starr.

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