Swisscom wird global mit Erdmannpeisker

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker macht die Partnerschaft von Swisscom und Verizon Business bekannt. Die nationale Kampagne soll Swisscom bei den Schweizer Grosskunden als internationalen Partner positionieren.

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker macht die Partnerschaft von Swisscom und Verizon Business bekannt. Die nationale Kampagne soll Swisscom bei den Schweizer Grosskunden als internationalen Partner positionieren. Im Einsatz ist auch hier der bekannte Kampagnenansatz «Wir sind da für Sie.» Mit einer kleinen Anpassung soll er den globalen Aktionsradius demonstrieren. Für Special-Interest Titel wurde zusätzlich zum Kampagnen-Motiv eine Kleinanzeige entwickelt. Verantwortlich bei Swisscom:
Judith Krauer (Leiterin Marketingkommunikation Swisscom Grossunternehmen). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Markus Tränkle (Text), Daniel Hesse (AD), Selina Helbling (Beratung), Detail AG (Bildbearbeitung).

Ringier diskutiert über Zukunft der Zeitung

Zum fünften Mal fand am Donnerstag in Adligenswil das Forum am Morgen von Ringier statt. Im Jahr des 175. Geburtstags des Zofinger Unternehmens referierten namhafte Gäste über die Zukunft des Mediengeschäfts.

 Zum fünften Mal fand am Donnerstag in Adligenswil das Forum am Morgen von Ringier statt. Im Jahr des 175. Geburtstags des Zofinger Unternehmens referierten namhafte Gäste über die Zukunft des Mediengeschäfts. «Was wird Menschen dazu bewegen, in der digitalen Zukunft die Zeitungen zu lesen?» war das Thema, das Forumsvorsitzender und Leiter Marketing und Verkauf von Ringier Print, ausgegeben hatte. Prof. Dr. Miriam Meckel, Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen lieferte zu Beginn ein fulminantes Plädoyer für die Zeitungslektüre. Printmedien seien in ihrer Funktion unersetzbar, sagte Meckel. Eine besondere Chance für Zeitungen sieht sie in der Möglichkeit, die Leser stärker in die journalistischen Leistungen einzubeziehen und «News als kollektiven Denkprozess» zu verstehen, wie das etwa bereits bei Wikipedia erfolgreich gemacht wird.
 
Rhetorisch geschickt, betonte Alt-Nationalrat Edgar Oehler anschliessend die Bedeutung der Medien als Motor für die Wirtschaft. Dabei liess der Unternehmer seine Erfahrungen als ehemaliger Chefredaktor der Ostschweiz einfliessen. Nach den Unternehmern Stephan Goetz und Marcel Meier, trat zuletzt schliesslich der Ringier-Verwaltungsratspräsident persönlich ans Rednerpult. Michael Ringier bewies sich einmal mehr als hochkompetenter Referent. Er plädierte für einen Qualitätsjournalismus,  der auf Exklusivität statt Massenware setzt, Damit werde sich trotz Konkurrenz durch das Internet auch in den kommenden Jahrzehnten noch ein Publikum finden lassen.
 

Ralph Hermann wird CEO bei Heads

Bei der Zürcher Agentur Heads ist die Nachfolge frühzeitig geregelt worden: Die Funktion des CEO übernimmt Ralph Hermann. Der Firmengründer und Managing Partner Mike Stillhard wird VR-Präsident.

Bei der Zürcher Agentur Heads ist die Nachfolge frühzeitig geregelt worden: Die Funktion des CEO übernimmt Ralph Hermann. Der Firmengründer und Managing Partner Mike Stillhard wird VR-Präsident. Er soll der Agentur aber bis mindestens 2011 auch operativ erhalten bleiben und weiterhin Kunden betreuen. «Ich werde noch nicht kürzer treten, aber die Weichen für die Zukunft sollen frühzeitig richtig gestellt werden», kommentiert er die Nachfolgeregelung in einem Communiqué. Der neue CEO Ralph Hermann ist seit fünf Jahren bei Heads als Managing Partner engagiert. Auch er ist voll des Lobes über die neue Regelung: «Gut, bleibt uns Mike Stillhard in operativen und strategischen Fragen noch eine ganze Weile erhalten.» Er freue sich, das Team zu führen und wolle die erfreuliche Agenturentwicklung der letzten Jahre fortsetzen, sagt Hermann in der Mitteilung.
Bild v.l.: Mike Stillhard und Ralph Hermann

Grenzland Zeitung kommt doch nicht

Am Mittwoch wurde der Neustart der Grenzland Zeitung angekündigt. Nur einen Tag später blies Initiator Ulrich Glausen die Übung wieder ab. Anscheinend ist es mit einem deutschen Verlag zu einem Namensstreit gekommen.

 Am Mittwoch wurde der Neustart der Grenzland Zeitung angekündigt. Sie sollte ab 23. Juni über die Regionen Schaffhausen, Rafzerfeld, Klettgau, Jestetter-Zipfel und Hohentengen berichten (siehe ). Am Donnerstag dann wurde die ganze Übung abgeblasen: In einem dürren dreizeiligen Communiqué hiess es, dass das Projekt Neue Grenzland Zeitung begraben werde, «wegen ungelöster Urheberrechtsfragen». Um welche Fragen es sich da genau handelte, wollte Initiator Ulrich Glausen auf Anfrage der Werbewoche nicht im Detail erklären. Er liess sich immerhin entlocken, dass es unter anderem um den Namen gehe. Und dass zur Gegenpartei jener deutsche Verlag gehört, der vor rund einem Jahr die Onlineplattform Grenzlandzeitung.com gekauft hatte. Dass es vor diesem Hintergrund zu Urheberrechtsproblemen kommen könnte, habe er am Mittwoch keinesfalls geahnt, versicherte Glausen der Werbewoche. Die ungelösten Fragen scheinen aber keine Kleinigkeit zu sein, wenn nun das ganze Projekt eingestampft wird. Die Onlineplattform Neuegrenzlandzeitung.com war am Donnerstagmittag jedenfalls schon vom Netz.
«Es ist möglich, dass ich irgendwann unter einem anderen Namen und mit einem neuen Konzept einen weiteren Anlauf mache», so der gestoppte Herausgeber. Nun aber wolle er erst mal eine Auslegeordnung machen «und herausfinden, wer die Schuld trägt an dieser Misere». Gegen aussen hin halte er zwar den Kopf hin – der Unmut über «viel in den Sand gesetztes Geld» war bei Glausen aber deutlich zu spüren.

Zu guter Letzt: Zensurgaudi mit Uschi Obermaier

Gestern auf Youtube: Ein beschwingter Beat ist zu hören. Junge, gut aussehende Damen beginnen sich freudvoll dazu zu bewegen. Und weil ihnen das Lied so gut gefällt und sie gerade in der Stimmung sind, lassen sie gleich alle Hüllen fallen.

 Gestern auf Youtube: Ein beschwingter Beat ist zu hören. Junge, gut aussehende Damen beginnen sich freudvoll dazu zu bewegen. Und weil ihnen das Lied so gut gefällt und sie gerade in der Stimmung sind, lassen sie gleich alle Hüllen fallen. Völlig ungehemmt entledigen sie sich ihrer bunt bedruckten T-Shirts, schlüpfen aus ihrer weissen Unterwäsche und hüpfen durch ein Wohnzimmer, in dem die Zeit in den Siebzigern stehen geblieben scheint. «Toll, ein Kommunen-Porno mit Uschi Obermaier», denkt man. Doch was sich zuerst ausnimmt wie ein gammeliger Swinger-Streifen, entpuppt sich als einer der originellsten der letzten Jahre. Denn statt primärer und sekundärer Geschlechtsteile, tanzen hier die Zensurbalken. Unablässig formen die Darstellerinnen und Darsteller mit ihren von dicken schwarzen Balken verdeckten erogenen Zonen Symbole, Buchstaben und Muster – ja, sie imitieren sogar Computerspiele. Und entdecken so Zensur als neue Kunstform. Brighton Port Authority, kurz BPA, nennen sich die Interpreten des Stücks. Dahinter verbirgt sich mit dem Musikproduzent und DJ Quentin Leo «Norman» Cook alias Fat Boy Slim der bekannteste Sohn der englischen Küstenstadt. Ganz kurz taucht er selbst im
auf: Gegen Ende schwingt er sein Geschlechtsorgan, natürlich verdeckt von einem riesigen Zensurbalken, lassoartig im Gegenuhrzeigersinn. Ein grosser Auftritt.

Volg zieht mit Kindermagazin Hey junge Leser an

Die Detailhandelskette Volg lanciert mit Hey ein Magazin für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren. Für Konzept, Inhalt und Realisation zeichnet die Agentur Write Now verantwortlich.

Die Detailhandelskette Volg lanciert mit Hey ein Magazin für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren. Es soll auf 40 Seiten «Spass, Spannung und überraschende Einsichten» bieten und liegt in allen rund 570 Volg-Läden kostenlos auf. Das Kindermagazin erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 100’000 Exemplaren. Für Konzept, Inhalt und Realisation zeichnet die Agentur Write Now verantwortlich. Sie hat dafür die Journalistin Eva Wirth als Redaktorin an Bord geholt. Als ausgebildete Primarlehrerin kenne sie die Interessen der jungen Leserinnen und Leser genau, heisst es in einer Mitteilung. Hey will mit den Rubriken Wissen, Medien, Bewegung, Spass und Ernährung jeden Geschmack bedienen. Der Themenmix, die mehrseitigen Reportagen und kurzen Beiträgen sollen sowohl Leseanfänger als auch Leseratten im Primarschulalter ansprechen. Für eigene Beiträge der Kids steht ebenfalls eine Plattform bereit. Ab dem 16. Juni gibt es Hey unter Volg.ch auch als Online-Version.

AY&R: Alkohol verändert alles

In vier neuen Radio-Spots zeigt AY&R, wie dramatisch Alkohol das Leben verändern kann: Liebe schlägt in Missbrauch um, Glück in Verzweiflung, Erfolg in Ächtung.

 Alkohol kann das Leben dramatisch verändern: Liebe schlägt in Missbrauch um, Glück in Verzweiflung, Erfolg in Ächtung. AY&R hat diese Transformationen in vier neuen Radio-Spots umgesetzt. Die Agentur macht damit auf das Blaue Kreuz aufmerksam, wo Alkoholkranke und ihre Angehörigen unentgeltlich Hilfe und Unterstützung finden. Verantwortlich beim Blauen Kreuz Zürich:

Stephan Kunz (Geschäftsleitung), Henrik Viertel (Kommunikation und Fundraising). Verantwortlich bei AY&R: Markus Gut (CCO), Philipp Skrabal (CD), Martin Stulz (Text), Marietta Albinus (AD), Hastings Zürich (Produktion).

Neue Kombi von Mediasense für die Westschweiz

Das neue Kombiangebot vereint Radiowerbung im Swiss Radio Pool (SRP) City Romandie mit Radiosponsoring im Umfeld der Sendung «Info Trafic» auf zwei RSR-Programmen.

 Die Radiovermarkterin Mediasense lanciert ein neues Kombi-Angebot für die Westschweiz. Es vereint Radiowerbung im Swiss Radio Pool (SRP) City Romandie mit Radiosponsoring im Umfeld der Sendung «Info Trafic» auf den RSR-Programmen La Première und Option Musique. Der SRP City Romandie beinhaltet die beiden Grossstädte Genf und Lausanne mit den Radios One FM und LFM. Mit dem neuen Kombi-Angebot sollen rund eine Million Hörerinnen und Hörer erreicht werden können, schreibt Mediasense in einer Mitteilung.

SRG prüft weitere Themenwochen

Die SRG überlegt sich, weitere Themenwochen zu realisieren. Generaldirektor Walpen zeigte sich zufrieden mit der letzten Themenwoche zur Integration unter dem Titel «Wir anderen».

 Die SRG überlegt sich, weitere Themenwochen im Stil von jener zum Thema Integration zu realisieren. Die Themenwochen sollten in seinen Augen nicht zu häufig, aber in gewissen Zeitabständen lanciert werden, sagte Generaldirektor Armin Walpen am Donnerstag anlässlich einer Veranstaltung des Forum Helveticum in Bern. Eine Themenwoche solle ein relevantes Thema aufgreifen, das die Leute bewege und Teil ihrer Alltagserfahrung sei. Prüfenswert sei auch die Idee einer europäischen Themenwoche im Rahmen der Europäischen Rundfunkunion, dem Zusammenschluss der öffentlichen Veranstalter Europas, des Nahen Ostens und Nordafrikas. Walpen zeigte sich mit der letzten Themenwoche zur Integration unter dem Titel «Wir anderen» zufrieden. Eine Umfrage habe gezeigt, dass sich jeder zweite Befragte daran erinnere. Im Gedächtnis geblieben seien insbesondere Beiträge im Fernsehen und im Radio, weniger jene auf den Online-Plattformen der SRG. Über 60 Prozent der Befragten würden weitere Themenwochen begrüssen.

Ferien-Feeling mit Milchverpackung

Verpackung Die Milchzentrale Bad Ragaz lanciert den Diamond Pure-Pak Curve Karton. Sie zeigen zahlreiche Naturschönheiten der Region Bad Ragaz.

 
Verpackung Die Milchzentrale Bad Ragaz lanciert den Diamond Pure-Pak Curve Karton. 
Mit der «Milch aus der Ferienregion Heidiland» gibt die Molkerei das Versprechen ab, nur qualitativ hoch stehende, frische Milch aus Bad Ragaz und Umgebung zu verarbeiten und diese ökologisch und nachhaltig zu produzieren. Die neuen Packungen von Elopak zeichnen sich durch den grossen Drehverschluss sowie das ergonomisch gestaltete fünfte Paneel, das optimal für Werbebotschaften genutzt werden kann, aus.
Produziert und abgefüllt werden die neuen Verpackungen auf einer Elopak-RG21 Anlage mit integriertem Verschlussapplikator mit einer Leistung von 1200 Kartons/h. Die von Zweidler & Partner aus Bad Ragaz gestalteten und im UV-Flexo-Verfahren bedruckten Verpackungen zeigen die zahlreichen Naturschönheiten der Erholungslandschaft Bad Ragaz und bewerben die Ferienregion Heidiland.
(sf)

Silber für Saatchi & Saatchi Simko an den New York Festivals

Mit der Kampagne «Plugs» für die in Fribourg ansässige Groupe E ist die Agentur Saatchi & Saatchi Simko an den New York Festivals mit Silber ausgezeichnet worden.

 
Die Agentur Saatchi & Saatchi Simko ist mit der Kampagne «Plugs» für die in Fribourg ansässige Groupe E an den New York Festivals mit Silber ausgezeichnet worden. Bei der gemeinsam mit der Media-Agentur Mediatonic entwickelten Idee wird das Plakat zur Steckdose umfunktioniert und das Stromkabel mit einem in der Nähe stehenden Objekt verbunden.So sollen die Konsumenten daran erinnert werden, wie wichtig Elektrizität für das tägliche Leben ist, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Und dass Erzeuger von Energie wie die Groupe E einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität leisten.
 
 
 
 
Verantwortlich bei Groupe E:
Adrian Ackermann, Annette Zunzer, Patrick Koller. Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi Simko: Olivier Girard (CD), Gabriel Mauron, Fred Doms (AD), Sandrine Llopis (Text), Stéphanie Rossier (Account Manager). Fotos: Studio Habousha. Media: Chris Flückiger, Mediatonic.  

Holding für die Weltwoche

Verlage Roger Köppel hat Mitte Mai eine Holding gegründet und am gleichen Tag die Weltwoche Verlags AG darin aufgehen lassen. Die Frage ist jedoch: Hat er sie wirklich nur für die Weltwoche gegründet?

 
Verlage Hat Verleger Roger Köppel wirklich nur für seine Weltwoche eine Holding gegründet? 
Weltwoche-Verleger Roger Köppel hat Mitte Mai eine neue Firma gegründet – die Köppel Holding AG mit Sitz in Zürich. Sie verfügt über ein Aktienkapital von 100’000 Franken und verleibte sich gleich am Gründungstag die Weltwoche Verlags AG (Aktienkapital: knapp zwei Millionen Franken) ein. Wie schon bei der Weltwoche Verlags AG weist das Handelsregister auch bei der Köppel Holding zwei Verwaltungsratsmitglieder aus – Köppel selbst sowie Rechtsanwalt Martin Wagner. Allerdings sind nun die Rollen vertauscht: Bei der Weltwoche ist Wagner VR-Präsident und Köppel Delegierter, bei der Holding ist Köppel VR-Präsident und Wagner einfaches Mitglied.Eine Holding macht vor allem dann Sinn, wenn eine Expansion bevorsteht oder andere Firmen unter demselben Dach vereint werden sollen. Köppel allerdings sagt: «Ich habe keine Expansionspläne.» Hingegen hat er Schulden wegen dem Weltwoche-Kauf. Deshalb habe er die Holding gegründet, sagt Köppel. Denn über eine Holding lassen sich Schuldenrück- zahlungen steuergünstiger abwickeln. Die Holding sei kein Vorbote für eine Firmentransaktion. Konkret: Köppel und Wagner wollen ihre Beteiligungen an Radio Basilisk nicht unter dem Holdingdach parkieren.
Obwohl die Holding derzeit primär eine buchhalterische Funktion erfüllen soll, verschliesst sich Köppel künftigen Akquisitionen nicht. «Mein strategischer Fokus ist aber auf die Weltwoche ausgerichtet. Zuerst gilt es, diese schuldenfrei zu machen», sagt der Verleger.
Köppel lässt durchblicken, dass seine Weltwoche 2007 mit operativem Gewinn abgeschlossen hat. Das Blatt gehörte gemäss VSW-Inseratestatistik zu jenen Titeln, die leicht Marktanteile gewinnen konnten. 2006, als Köppel die Weltwoche von Tito Tettamanti übernahm, wies sie noch ein operatives Defizit von drei Millionen Franken aus. Ein Loch, für das Köppel selbst nicht gerade stehen musste. «Ich konnte bei Null anfangen», sagt er.
Markus Knöpfli
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