Cannes: Walker vertritt Schweiz auf der Design-Shortlist

An der Côte d’Azur haben sich die Juroren auf die Shortlist für die neu geschaffene Kategorie Design geeinigt. Aus der Schweiz ist Walker mit dem Jahresbericht für Fleurop unter den Nominierten.

 An der Côte d’Azur haben sich die Juroren auf die Shortlist für die neu geschaffene Kategorie Design geeinigt. Die Schweiz schaffte es nur einmal unter die Nominierten: Walker vertritt die Eidgenossen auf der Shortlist mit dem Jahresbericht für Fleurop. Die Verleihung der Design-Löwen geht am Mittwochabend über die Bühne.

Cannes: Ruf Lanz holt bronzenen Radio-Löwen

In der Kategorie «Radio» war in Cannes nur eine Schweizer Arbeit nominiert – sie hat dafür gleich einen Löwen eingesackt: Ruf Lanz gewann für das Sport Factory Outlet Bronze. Der Grand Prix ging nach Japan.

 In der Kategorie «Radio» war in Cannes nur eine Schweizer Arbeit nominiert – sie hat dafür gleich einen Löwen eingesackt: Ruf Lanz gewann mit der Arbeit «Bush» für das Sport Factory Outlet einen Bronze-Löwen. Der Spot wurde in den Selmi Tonstudios in Zürich produziert. Den Grand Prix in der Kategorie «Radio» holte die Agentur Dentsu Tokyo mit einem Spot für eine Digitalkamera von Canon. Insgesamt vergab die Jury 67 Preise.

Cannes: Outdoor-Erfolg für AY&R und Saatchi & Saatchi Simko

AY&R erhielt für fünf Sujets aus der «Optical Zoom»-Kampagne von Leica die Auszeichnung «Silver Lion Campaign». Saatchi & Saatchi Simko darf die Ehrung «Bronze Lion Campaign» einstreichen. Der Grand Prix geht wie in der Kategorie Promo an BBDO New York für HBO.

 Die Outdoor-Jury in Cannes hat die beiden Schweizer Agenturen Advico Young & Rubicam und Saatchi & Saatchi Simko mit Edelmetall bedacht. AY&R erhielt für fünf Sujets aus der «Optical Zoom»-Kampagne von Leica die Auszeichnung «Silver Lion Campaign». Saatchi & Saatchi Simko darf die Ehrung «Bronze Lion Campaign» einstreichen, und zwar mit fünf Sujets für Voltaren von Novartis. Den Grand Prix für Outdoor holte – wie bereits in der Kategorie Promo – BBDO New York mit der Kampagne für den Sender HBO. Die «Voyeur» betitelte Werbeaktion startete mit einem Video, dass auf eine Hauswand an der Lower East Side in New York projiziert wurde. Es erweckte den Eindruck, der Zuschauer schaue direkt in die dahinter liegenden Wohnungen. Deren fiktive Bewohner konnten im Internet weiterverfolgt werden.

Cannes: Schweizer gehen ohne Direct-Löwen heim

In der Kategorie Direct gab es für die Schweizer am Festival in Cannes keine Löwen. Der Grandprix ging an die JWT India in Mumbai für die Kampagne «Lead India» im Auftrag der Zeitung The Times of India.

 In der Kategorie Direct gab es für die Schweizer am Festival in Cannes keine Löwen. Der Grandprix ging an die JWT India in Mumbai für die Kampagne «Lead India» im Auftrag der Zeitung The Times of India. Die Agentur rief in einer Anzeige dazu auf, sich stärker für politische und soziale Veränderungen in Indien einzusetzen. Gesucht wurde ein Kandidat oder eine Kandidatin für die nächsten Wahlen. Daraus entstand eine schneeballartige Bewegung, die zu unzähligen Zeitungsartikeln und Blogeinträgen führte. 34’000 Menschen wollten für die neue Bewegung kandidieren.

Renzen Communications erweitert Chefetage

Die Geschäftsleitung der Aarauer Kommunikationsagentur Renzen Communications wird vergrössert. Neue Partner und GL-Mitglieder sind Emmanuelle Friedli als Creative Director Art und Hanno Lietz als Creative Director Text.

Die Geschäftsleitung der Aarauer Kommunikationsagentur Renzen Communications wird vergrössert. Neue Partner und GL-Mitglieder sind Emmanuelle Friedli als Creative Director Art und Hanno Lietz als Creative Director Text. Emmanuelle Friedli war zuvor Art Director bei Grey Worldwide und Saatchi & Saatchi Simko in Genf. Hanno Lietz ist langjähriger Texter und Konzepter bei Renzen Communications. Managing Director der Agentur und Vorsitzender der Geschäftsleitung ist
Frédéric Renzen.Bild: Frédéric Renzen, Hanno Lietz und Emmanuelle Friedli.

«Am besten reicht man einen ganzen Dokfilm ein»

Am Werbefestival in Cannes beurteilte Danielle Lanz die Arbeiten in der Kategorie Promo. Sie gewährt der Werbewoche einen Blick hinter die Jury-Kulissen, spricht über aufwändige Einreichungen und eine bestechende Guerilla-Idee.

Am Werbefestival in Cannes beurteilte Danielle Lanz die Arbeiten in der Kategorie Promo. Sie gewährt der Werbewoche einen Blick hinter die Jury-Kulissen, spricht über aufwändige Einreichungen und eine bestechende Guerilla-Idee. «Ich habe sehr beeindruckende Arbeiten gesehen. Viele davon waren aber auch sehr aufwändig eingereicht», sagt Danielle Lanz von Ruf Lanz, die in Cannes in der Kategorie «Promo» jurierte. «Eine gute Idee alleine scheint nicht mehr auszureichen: Man erstellt am besten einen Dokumentarfilm, der die Entstehung der Idee und die Kampagne zeigt. So erhöht man die Chancen auf einen Löwen.» Danielle Lanz bedauert diese Entwicklung, auch wenn sie davon ausgeht, dass die Branchenfachleute in der Jury die Idee und nicht nur die Einreichung würdigen. Als Beispiel für eine herausragende Idee mit simpler Umsetzung nennt Lanz eine Arbeit der Münchner Serviceplan: «Die Agentur hat für das Reiseportal Expedia.com Schilder gestaltet und in einer Guerillakampagne genau an jenen Orten platziert, an denen für den Wetterkanal auf den Sendern BR, 3 Sat, SF und ORF gefilmt wird. Mitten in einem Schneefeld heisst es dann ‚Ab nach Mallorca’. Hier überzeugte die Idee, nicht bloss die Einreichung.»
Mit dem Niveau der Beiträge, die Danielle Lanz während drei Tagen juriert hat, zeigt sie sich im Allgemeinen zufrieden: «Wir haben sehr gute Sachen gesehen und eine ordentliche Menge an Preisen verteilt.» Auch aus der Schweiz kamen zwei Arbeiten in der Promo-Kategorie zu Löwen-Ehren, von Spillmann/Felser/Leo Burnett und Saatchi & Saatchi Simko.
Grandprix mit grossem Budget Löwenanwärter brauchen – neben der zunehmend wichtiger werdenden Präsentation – eine zwingende Idee und eine gute Umsetzung, wie Lanz erklärt: «Die Idee muss neu sein und verblüffen. Das ist absolut entscheidend.» Daneben haben es wie an den meisten internationalen Wettbewerben die grossen, bekannten Marken leichter: «Eine lokale, komplizierte Kampagne überzeugt die Juroren meistens nicht, weil sie den Kunden nicht kennen und die Arbeit deshalb nicht so schnell einordnen können.» Beeindruckend war für die Jurorin der Grand-Prix-Gewinner, eine Arbeit von BBDO New York für den Sender HBO: «Eine sehr eindrückliche Kampagne mit einem gigantischen Budget.»
Für Danielle Lanz ist Cannes auch ein persönlicher Gewinn: «Ich nehme sehr viele Inspirationen mit nach Hause. Unersetzlich ist auch der Austausch mit Top-Kreativen aus anderen Ländern. Cannes hat meine Batterien neu aufgeladen.»

Schneiter Meier Külling baut Geschäftsberichtsportfolio aus

Die Zürcher Branding- und Kommunikationsagentur Schneiter Meier Külling machte 2007 für zwei weitere Kunden einen Geschäftsbericht. Zu den bestehenden Kunden SBB, Georg Fischer, Zürcher Kantonalbank und Zur Rose sind die Berichte von Swiss Life und Sanitas dazugekommen.

 
Die Zürcher Branding- und Kommunikationsagentur Schneiter Meier Külling hat im vergangenen Jahr zwei weitere Kunden für die Konzeption und Produktion des Geschäftsberichts hinzugewonnen. Zu den bestehenden Kunden SBB, Georg Fischer, Zürcher Kantonalbank und Zur Rose sind 2007 die Berichte von Swiss Life und Sanitas dazugekommen. Für Swiss Life wurden zwei Versionen des Berichts produziert; an Mitarbeitende, Kunden und Aktionäre wendet sich ein im Umfang reduzierter, imageorientierter Jahresbericht, während eine umfassende Version die Informationsbedürfnisse von Analysten und Vorsorgespezialisten abdeckt. Der Geschäftsbericht von Sanitas vermittelt in einer journalistisch verdichteten Schnelllese-Ebene die wichtigsten Informationen, wie die Agentur mitteilte.

Direktvermarkter drängen auf schnelle Postliberalisierung

Nun hat sich auch der Schweizer Direktmarketing Verband zu Wort gemeldet und eine möglichst rasche Öffnung des Briefmarktes gefordert. Er ist überzeugt, dass dies zu tieferen Preisen und zu Dienstleistungen führt, die stärker auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind.

 
Im Zug der laufenden Vernehmlassung zum revidierten Postgesetz hat sich der Schweizer Direktmarketing Verband SDV zu Wort gemeldet und eine möglichst rasche Öffnung des Briefmarktes gefordert. Die Marktöffnung sei dringender denn je, Post und Private müssten gleich lange Spiesse haben, schreibt der Verband in einer Mitteilung vom Dienstag. Im gleichen Sinn hatte sich der Verlegerverband am Montag ausgesprochen (siehe: ).Der SDV zeigt sich überzeugt, dass die Liberalisierung des Markts zu tieferen Preisen und zu Dienstleistungen führt, die stärker auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Die bisherigen Erfahrungen im Paketbereich seien positiv; von einer weitergehenden Öffnung könnten alle nur profitieren. Zudem glaubt der Verband, die Post sei für eine kontrollierte Marktöffnung bereit.
Gleichzeitig fordert der SDV Regelungen und Kontrollmechanismen, die verhindern, dass die Post ihre weiteren Dienstleistungen mit Erträgen aus der Grundversorgung querfinanziert. Die geplante Regulationsbehörde müsse über die Mittel und Kompetenzen verfügen, damit einerseits die Grundversorgung kostengerecht gewährleistet werden könne, andererseits nicht übermässige Gewinne erzielt werden könnten. Ebenfalls müssten die Zugänge zur postalischen Infrastruktur – beispielsweise zu den Postfachanlagen – klar geregelt werden.
Ein weiterer Ausbau der Grundversorgung im Zahlungsverkehr und im Zustellbereich von Zeitungen und Zeitschriften lehnt der SDV entschieden ab.
 

Bakom plant kontinuierliche Analyse von Radio- und TV-Programmen

Das Bundesamt für Kommunikation will den Kredit zur jährlichen Unterstützung von Forschungsprojekten im Radio- und Fernsehbereich für die Einführung einer kontinuierlichen Analyse der Programme verwenden.

 Die Abteilung RTV des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) verfügt über einen spezifischen Kredit zur jährlichen Unterstützung von Forschungsprojekten im Radio- und Fernsehbereich. Von diesem Jahr an werde der Kredit zum überwiegenden Teil für die Einführung einer kontinuierlichen Analyse der Schweizer Radio- und Fernsehprogramme verwendet, gab das Bakom bekannt. 2008 soll die Analyse der Radio- und Fernsehprogramme der SRG starten, 2009 die Analyse privater Radio- und Fernsehprogramme. In ihrer aktuellen Konzession werden der SRG verschiedene Auflagen gemacht. Die Erfüllung dieser Auflagen soll gemäss Bakom auf zwei Arten überprüft werden: Einerseits sei die SRG verpflichtet, auf der Grundlage der Qualitätskriterien eigene inhaltliche und formale Standards zu definieren. Dieser Innensicht werde eine Aussensicht gegenübergestellt, die aus einer externen wissenschaftlichen Analyse der Radio- und Fernsehprogramme der SRG bestehe. Die externe wissenschaftliche Programmanalyse werde an die Programm- und Qualitätsauflagen der SRG-Konzession anknüpfen.

Zu guter Letzt: Zum Geburtstag die Pest

Die Internetplage Spam ist Anfang Mai 2008 30 Jahre alt geworden. Zu Jubilieren gibt es nichts, mittlerweile macht Spam geschätzte 80 Prozent aller E-Mails aus.

 
Die Internetplage Spam ist Anfang Mai dieses Jahres 30 Jahre alt geworden. Ein guter Grund, ihr zum Geburtstag von ganzem Herzen und im Minimum die Pest, besser gesagt ihr einen Virus und ihren Verursachern die Pest an den Hals zu wünschen. Wer hat schon Lust, sich jahrelang solchen Müll wie good mix of fake brand watches & jewelry get an offing to add some more inches to your male shaft virility enhancement viel Klunker in kleiner Zeit greater pleasure for you anzuschauen.Aber verschaffen wir uns einen kleinen Überblick. Spam tauchte das erste Mal 1978 in den USA auf. Ein Marketingverantwortlicher der Informatikfirma DEC – er möge an der Beulenpest erkranken – schrieb damals 400 potenzielle Kunden an, um Werbung für einen Minicomputer zu machen. Das war noch auf dem Internetvorgänger Arpanet, das WWW gabs ja noch nicht.
In den letzten 30 Jahren und mit dem Aufkommen des Internets ist das Problem erst richtig gross geworden (den Verursachern mögen die Hände bluten). Nicht weniger als vier von fünf empfangenen E-Mails sind mittlerweile Spam. Google schätzt, dass sich innerhalb der letzten vier Jahre die Anzahl ungewünschter Mails vervierfacht hat – von 20 auf 80 Prozent des Gesamtvolumens. Immerhin schaffen es die heutigen Spam-Filter, rund 99 Prozent des Werbemülls zu blockieren.
Auch die Methoden der «Spammer» – mögen sie einen Zeitsprung ins Jahr 1349 machen – sind ausgefeilter geworden. Waren die 400 Mails 1978 höchstens ein Ärgernis, wird heute auch versucht, Kontonummern und Bankverbindungen zu erhaschen (Phishing), um Konten leerzuräumen. Auch können mit einer Spam-Attacke ganze Webseiten lahmgelegt werden. So geschehen in Estland im letzten Jahr, als Internetbanken über mehrere Tage nicht abrufbar waren und Millioneneinbussen in Kauf nehmen mussten.
Der Name Spam geht übrigens auf einen Sketch der Komödiantentruppe Monty Python zurück. Ein penetranter Kellner versucht einer Kundin mit allen Mitteln das Büchsenfleisch «Spiced Ham» anzudrehen. Egal was die Frau bestellt, ein dahinter stehender Chor von Wikingern trällert den Refrain «Spam, Spam, Spam». Denen wünscht man die Cholera an den Hals.

Radio 24 formiert Programmleitung neu

Bei Radio 24 werden die beiden Bereiche Moderation und Redaktion zusammengerückt und mittels der neuen Stelle Leitung Programmplanung koordiniert. Besetzt wird die Stelle von Nicola Bomio, bisher Musikchef.

 
Bei Radio 24 werden die beiden Bereiche Moderation und Redaktion zusammengerückt und mittels der neuen Stelle Leitung Programmplanung koordiniert. Leiter Programmplanung wird Nicola Bomio, der bisherige Musikchef. Die erweiterte Programmleitung besteht damit neben der Programm- und Moderationsleiterin Karin Müller und neu Nicola Bomio aus Andreas Meier (bisher Moderationsleiter, neu Musikchef), Reto Schärli (wie bisher Redaktionsleiter) sowie Peter Schnyder (Sportchef). Ziel der neuen Organisation ist gemäss Mitteilung, alle Programmaktivitäten zentral zu planen und die Kräfte zusammenzuführen. Weiter vermeldet der Sender positive Rückmeldungen auf die Morgensendung «Ufsteller» mit Patrick Hässig. «Ein Riesen-Merci an unsere Hörerinnen und Hörer, die Radio 24 äglich fast eine Stunde hören und vor allem schon morgens um 5.00 Uhr dabei sind», sagt Programmleiterin Karin Müller. Zudem kündet Radio 24 an, für die Berichterstattung der Olympischen Spiele sein eigenes Reporterteam nach Peking zu schicken.

Cannes: Drei Media-Löwen für die Schweiz

Spillmann/Felser/Leo Burnett heimste in Cannes Silber in der Kategorie Media ein. Bronze gab es für Ruf Lanz und Advico Young & Rubicam. Den Grand Prix vergab die Jury an die schwedische Agentur Forsman & Bodenfors.

 Am Dienstagabend wurden in Cannes die Media-Lions verliehen. Spillmann/Felser/Leo Burnett heimste Silber ein für die Helvepharm-Kampagne mit den Senioren-Kickern des FC Münchwilen. Ruf Lanz gewann Bronze mit den zerbrechlichen Eiern für die Suva. Bronze ging ebenfalls an Advico Young & Rubicam für die «Optical Zoom»-Kampagne von Leica. Den Grand Prix für Media holte die schwedische Agentur Forsman & Bodenfors mit einer Kampagne für die Pensionskasse AMF Pension. Die Werbung rief junge Schweden dazu auf, ein Foto von sich einzuschicken. Zurück erhielten sie ein Bild, das sie im Alter von 70 Jahren zeigte. Die Jury überzeugte der Ansatz, wie das eher trockene Produkt Pensionskasse der jungen Zielgruppe schmackhaft gemacht wurde.
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