«Die Weltmeisterschaft der Werbung»

In der Kategorie Media vertrat in Cannes Christof Kaufmann die Eidgenossenschaft in der Jury. Für den CEO von OMD Schweiz zählten bei der Jurierung neben der kreativen Leistung auch die Effizienzzahlen.

In der Kategorie Media vertrat in Cannes Christof Kaufmann die Eidgenossenschaft in der Jury. Für den CEO von OMD Schweiz zählten bei der Jurierung neben der kreativen Leistung auch die Effizienzzahlen. Fünf Tage Jurierung hat Christof Kaufmann, CEO von OMD Schweiz, in der Kategorie «Media» hinter sich. Wie seine Schweizer Jurykollegen Danielle Lanz und René Eugster fällt auch ihm auf, dass die Präsentation der Eingabe zusehends wichtiger wird: «Eine Eingabe ohne Film hatte fast keine Chance. Gleichzeitig muss die Jury innert zehn Sekunden erkennen, worum es geht.» Kaufmann bedauert, dass bei manchen Schweizer Arbeiten die Präsentation nicht genügend ausgeklügelt war und damit Chancen vergeben wurden. Insgesamt gehen aber doch drei Löwen in die Schweiz. «Gemessen an der Grösse des Landes ist das keine schlechte Quote», sagt Kaufmann. Er rät den Agenturen, ihre Arbeiten ohne Zurückhaltung einzureichen: «Denn die Schweiz kann vom Niveau her gut mithalten.» Während den intensiven Tagen der Jurierung sah Kaufmann «viel Müll, aber mit den goldgekrönten auch irrsinnig starke Arbeiten». Die Gewinner hätten sich rasch herauskristallisiert. In der Kategorie Media spielt aber nicht nur die kreative Idee eine Rolle: Kaufmann achtete während der Jurierung auch auf die Effizienz: «Besonders, als es um die Edelmetall-Verteilung ging, waren die Business Results immer Teil der Diskussion.» Diesbezüglich stellte der Juror Schwächen bei den Einreichungen fest: «Rund die Hälfte der Eingaben wiesen keine Effizienzzahlen aus.»
Kaufmann erlebte die Maschinerie Cannes als sehr gut organisiert, was die Juryarbeit erleichterte. Ein Kränzchen windet er dem Jurypräsidenten Dominic Proctor, CEO von Mindshare Worldwide: «Er hat die Jury hervorragend geleitet.» Cannes ist für Kaufmann ein Erlebnis: «Es ist sehr bereichernd, an der Weltmeisterschaft meiner Tätigkeit dabei zu sein.» Erfreulich findet er ausserdem, dass auch grosse Namen wie Procter & Gamble oder Unilever mit zahlreichen Arbeiten dabei waren: «Es sind nicht nur die gemeinnützigen Organisationen, die mit kreativer Werbung auftrumpfen. Das macht Mut für die Zukunft.»

De Posch verlässt ProSiebenSat.1 Ende Jahr

Der Konzernchef des deutschen TV- Konzerns ProSiebenSat.1, Guillaume de Posch, räumt seinen Posten. De Posch scheide nach vier Jahren an der Spitze des Unternehmens auf eigenen Wunsch per 31. Dezember 2008 aus, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

 Der Konzernchef des deutschen TV-Konzerns ProSiebenSat.1, Guillaume de Posch, räumt seinen Posten. De Posch scheide nach vier Jahren an der Spitze des Unternehmens auf eigenen Wunsch per 31. Dezember 2008 aus, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Der Noch-Chef begründete seinen Schritt damit, nach der Übernahme der skandinavischen Senderkette SBS im vergangenen Jahr eine neue Herausforderung suchen zu wollen. In den Vorstand berufen wird Andreas Bartl, derzeit für das deutschsprachige Fernsehgeschäft verantwortlich. Ein neuer Konzernchef ist allerdings noch nicht gefunden. Der Konzern werde nun intensiv nach einem Nachfolger suchen, erläuterte Aufsichtsratchef Götz Mäuser. Auch Finanzchef Lothar Lanz hatte das Unternehmen vor wenigen Tagen verlassen.

Die TSI wird 50 Jahre alt

Die Televisione svizzera di lingua italiana (TSI) feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Begehen will sie das Jubiläum im Herbst mit einer Reihe von Veranstaltungen auf und neben dem Bildschirm.

 Die Televisione svizzera di lingua italiana (TSI) feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Begehen will sie das Jubiläum im Herbst mit einer Reihe von Veranstaltungen auf und neben dem Bildschirm. Zuerst wolle es die Euro 2008 und die olympischen Sommerspiele hinter sich bringen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die TSI ging am 18. Juni 1958 mit einem sechsköpfigen Team erstmals auf Sendung. Während den ersten drei Jahren wurde das Programm in Zürich produziert. Der Umzug ins Tessin erfolgte 1961. Die Studios wurden in einem alten Tramdepot in Paradiso bei Lugano untergebracht. Heute befindet sich der Sitz der TSI in Comano oberhalb der Stadt Lugano.

Verlegerverband will rasche Postliberalisierung

Der Verband Schweizer Presse hat sich in der Vernehmlassung zum revidierten Postgesetz geäussert. In seiner Antwort begrüsst er die «schrittweise und zugleich raschestmögliche» vollständige Marktöffnung.

 Der Verband Schweizer Presse hat sich in der Vernehmlassung zum revidierten Postgesetz geäussert. In seiner Antwort begrüsst er die «schrittweise und zugleich raschestmögliche» vollständige Marktöffnung, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Schweiz soll sich nach Willen der Verleger möglichst dem Tempo der EU angleichen und das Briefmonopol auf den 1. Januar 2011 abschaffen. Es sollen faire Bedingungen für einen echten Wettbewerb geschaffen werden. Zusätzliche Regulierungen, wie sie im Gesetzesentwurf vorgesehen sind, sollen in den Augen des Verbands vermieden werden. Sie würden dem Liberalisierungsgedanken widersprechen. Andererseits sei es von grösster Wichtigkeit, dass die Schweizerische Post nach der Liberalisierung einem klaren Transparenzgebot und Quersubventionierungsverbot unterstehen werde, schreiben die Verleger weiter. Eine unabhängige Regulationsbehörde «PostCom» solle dies überprüfen können. Weiter sollen die Post und Drittanbieter in Bezug auf Sonderprivilegien wie Steuern, Nachtfahrverbot oder Verzollung künftig gleich gestellt werden. Die Infrastruktur der Post müsse gegen Abgeltung zu marktgerechten Bedingungen allen Anbietern zur Verfügung gestellt werden.
Der Verlegerverband unterstützt ausserdem die Absicht des Bundes, die indirekte Presseförderung für regionale und lokale Zeitungen und Zeitschriften mit Auflagen bis zu 40’000 Exemplaren auch nach der Marktliberalisierung weiter zu führen.

Nur ein Schweizer Radiospot in Cannes auf Löwenjagd

Von den 185 Arbeiten die Eingang auf die Shortlist in der Kategorie «Radio» gefunden haben, ist nur gerade eine aus der Schweiz: der Radiospot für den Fahrradladen Sport Factory Outlet von Ruf Lanz.

 Von den 185 Arbeiten die Eingang auf die Shortlist in der Kategorie «Radio» gefunden haben, ist nur gerade eine aus der Schweiz: der Radiospot für den Fahrradladen Sport Factory Outlet von Ruf Lanz. Die Kampagne mit dem Titel «Bush» wurde in den Selmi Tonstudios am Döltschiweg in Zürich erstellt.

TCS will Bastien Girod wegen Werbeparodie belangen

Für die Offroader-Initiative haben die Jungen Grünen ein TCS-Werbesujet parodiert. Jetzt verlangt der Touring Club die Aufhebung der parlamentarischen Immunität Girods, um ihn für den «illegalen Gebrauch des Originalwerkes» anklagen zu können.

 
Der Touring Club Schweiz TCS verschärft die Gangart im Streit mit den Jungen Grünen und Nationalrat Bastien Girod und verlangt die Aufhebung der parlamentarischen Immunität des 27-jährigen Nationalrats. Hintergrund dieser Forderung ist eine Politwerbung für die Offroader-Initiative der Jungen Grünen, die eine TCS-Werbung parodiert. Sie zeigt unter anderen Girod mit verschränkten Armen und einem «tätowierten» Verbotsschild für Offroader auf dem rechten Oberarm. Dieselbe Pose nehmen Personen auf Werbeplakaten des TCS ein, allerdings mit einem tätowierten Club-Logo. Aus dem Spruch: «lebenslänglich menschlich» wurde «lebenslänglich gegen Offroader». Der TCS wirft dem Zürcher
einen illegalen «Gebrauch des Originalwerkes» vor. Er verletze mit seiner Kampagne Urheberrechte. Wie die Sonntagszeitung berichtet hat die Affaire in der Rechtskommission des Nationalrats für Heiterkeit gesorgt. Offenbar nahm auch der Staatsanwalt die Sache nicht ganz ernst und stellte das Verfahren vorerst ein, das nun wegen eines Rekurses aber wieder aufgenommen wurde. Der TCS, nicht gerade bekannt für seinen Sinn für Humor, verlangt den Rückzug der fraglichen Sujets. Girod sieht darin eine Schikane. Er ist der Meinung, eine parodistische Kampagne müsse in der politischen Auseinandersetzung möglich sein.

Cannes: Gute Aussichten auf viele Outdoor Lions

Besonders die in der Schweiz entwickelte Aussenwerbung fand bei der Jury des Werbefestivals in Südfrankreich grossen Anklang. Man einigte sich auf zahlreiche Nominierungen.

 Besonders die in der Schweiz entwickelte Aussenwerbung fand bei der Jury des Werbefestivals in Südfrankreich grossen Anklang. Man einigte sich auf folgende Nominierungen:- acht verschiedene Motive der Leica-Kampagne von AY&R
– drei Plakate der Publicis-Kampagne für Axe
– fünf Sujets der Novartis-Werbung von Saatchi & Saatchi Simko
– die Golf Variant-Kampagne von Krieg Schlupp Bürge & Jacoby
– zwei Smart-Motive, entwickelt von Jung von Matt
–  das «Putin»-Motiv von AY&R für die Sonntagszeitung
–  das Plakat «Hay Bayle» für Jobwinner von Wirz
– die Motive «Zap Me» und «Skip Me» von Bircher Rabl für Gewista
– die Motive «Vladimir» und «Mahmoud» der Reporters Sans Frontières-Kampagne von McCann Erickson
– die «Heart»-Kampagne von Walker für Fleurop
– die Thematisierung des Mercedes-Benz Blindspot-Assistenten von Jung von Matt
– in der Kategorie «Special Build»: Die «Giant Bowl»-Arbeit von Ruf Lanz für die Kochschule des Restaurants Hiltl.
– die «Pin Art»-Kampagne von Euro RSCG für die Matratzen von Riposa

Expertenpanel zu Branded Entertainment im Umfeld der Euro 08

Zwei Wochen nach dem Finalspiel diskutiert ein Expertenpanel darüber, was vom Grossanlass Euro 08 für die Marken zurückbleibt.

 Die Euro 08 ist in vollem Gange, der Branded Entertainment Circle denkt aber schon voraus und will im Juli Bilanz ziehen darüber, was für die Marken vom Grossanlass zurückbleibt. Denn für Marken war die Herausforderung noch nie so gross wie heute, die Aufmerksamkeit ihres Zielpublikums auf sich zu lenken. Besonders ausgeprägt gilt das im Umfeld des Werbeevents Euro 08. Funktioniert klassische Werbung noch? Oder haben sich Marken durchgesetzt, welche eigene Unterhaltungsformate kreiert haben? Welche Wichtigkeit hat Branded Entertainment für eine Marke wie Migros, McDonald’s oder UBS? Wie beurteilt man den erreichten Effekt dieser Initiativen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich zwei Wochen nach dem grossen Finale in Wien ein Expertenpanel. Sie diskutieren das Thema Branded Entertainment im aktuellen Umfeld der EM. Die Referenten sind Pit Gottschalk (Sport Bild), Christof Marti (UBS), Marion Marxer (Publicis), Christof Kaufmann (OMD), Thomas Truttmann (McDonald’s Schweiz) und Markus Wanner (Migros). Der Anlass findet statt am Mittwoch, 9. Juli 2008, von 17.30 bis 20.00 Uhr im Hotel Widder, Augustinergasse, 8001 Zürich. Weitere Informationen und Anmeldung unter Branded-entertainment-circle.ch.

«In Cannes zählen die ganz grossen Ideen»

René Eugster, Gründer der Agentur am Flughafen, jurierte in Cannes in der Kategorie «Direct». Während drei Tagen beurteilte er insgesamt rund 450 Arbeiten. Der Werbewoche erzählte er von seinen Erfahrungen in der Jury.

René Eugster, Gründer der Agentur am Flughafen, jurierte in Cannes in der Kategorie «Direct». Während drei Tagen beurteilte er insgesamt rund 450 Arbeiten. Der Werbewoche erzählte er von seinen Erfahrungen in der Jury. «Das Niveau ist sehr breit gefächert», sagt Eugster. «Es hatte Arbeiten darunter, die bei uns gar nicht eingereicht würden, weil man weiss, dass sie keinen Stich haben. Ich kam hierher und dachte, ich sehe die beste Werbung der Welt. Die habe ich zwar gesehen, aber nicht nur. Andererseits sind mir unheimliche schöne Arbeiten begegnet, bei denen ich nur noch ‚Wow’ sagen konnte.» Die Eingaben seien kulturell sehr unterschiedlich gewesen. Dominiert haben jene aus den englischsprachigen Ländern, vor allem aus Neuseeland und Australien.
Was macht eine Arbeit in Cannes erfolgreich? «Ganz einfach: Eine grosse Idee», erläutert Eugster. «Die Idee gibt den Ausschlag. Daneben zählt die starke Umsetzung, die die Idee nicht verwässert. Und es braucht einen Kunden, der mutige Arbeiten mitträgt.» Wie effizient eine Kampagne war, ist in Cannes dagegen traditionsgemäss weniger ausschlaggebend.
Schweizer müssen bei der Einreichung zulegen Die Schweizer mussten sich mit ihren Arbeiten keineswegs verstecken, sagt Eugster weiter. «Doch wir müssen noch zulegen bei der Einreichung: Wie eine Arbeit eingereicht wird, macht wahnsinnig viel aus. Da kann der Jurypräsident noch lange betonen, dass man sich vom aufwändigen Einreichevideo nicht beeindrucken lassen soll – irgendwo wirkt sich die Präsentation doch aus.» Sich bei der Einreichung ins beste Licht zu rücken, entspreche aber vielleicht nicht dem Schweizer Understatement. Daneben sei es gerade für die kleinen Agenturen wohl auch eine Budgetfrage: «Wir haben nicht die Mittel, um einen kinoreifen Film für die Einreichung zu machen, das geht einfach nicht.»
In den Jurierungen fehle den Schweizern manchmal auch die Lobby im Rücken, sagt der Chef der Agentur am Flughafen weiter. «Mit diesem Problem sind allerdings alle europäischen Länder konfrontiert.» Hinderlich für einen Löwengewinn sei bei manchen Schweizer Arbeiten zudem, dass das Artwork nicht dem Geschmack der angelsächsischen Länder entspreche: «Wir haben einen sehr aufgeräumten, schlichten Design-Stil. Das kommt bei den Amerikanern, die sich alles ,colorful’ wünschen, nicht immer an.» Zum Nachteil gereiche der Schweiz ebenfalls, dass sie ein kleines und aufgrund der Sprachregionen frakturiertes Land ist: «Manche grossen Geschichten lassen sich bei uns einfach nicht machen.»
Nach den drei anstrengenden Tagen bei der Jurierung zeigte sich Eugster zufrieden mit der Ausbeute. Er stellt aber auch fest, dass Cannes zu einer enormen Industrie geworden ist. Ein Wermutstropfen ist für ihn denn auch, dass die Fakes nicht ausblieben: «Bei manchen Arbeiten war ich sicher, dass die kaum je ein Konsument zu Gesicht bekommen hat.» Wett machen das aber die ganz grossen Ideen: «Wir haben in der Jury wahnsinnige Arbeiten beurteilt. Da öffnet sich eine ganz neue Dimension der Werbung», bilanziert der Juror.
Carole Scheidegger

Adidas und Puma sehen sich als EM-Gewinner

Die deutschen Sportartikelhersteller Adidas und Puma ziehen bereits jetzt eine positive Bilanz der Euro 08. Dank dem Turnier vermelden die beiden Firmen einen ausgezeichneten Geschäftsgang.

 Die deutschen Sportartikelhersteller Adidas und Puma ziehen bereits jetzt eine positive Bilanz der Euro 08. Dank dem Turnier vermelden die beiden Firmen einen ausgezeichneten Geschäftsgang. In den vergangenen Wochen hatten Marktforschungsstudien die Wirksamkeit von EM-Sponsoring in Zweifel gestellt (siehe ).Bei Adidas, einem der Hauptsponsoren des Uefa-Anlasses, sei der Umsatz im Vergleich zum EM-Jahr 2004 bislang um über 50 Prozent gestiegen. Alle Regionen und Produktkategorien hätten dazu beigetragen, teilte der Konzern am Montag mit. Im Vergleich zum WM-Jahr 2006 im Heimmarkt Deutschland würden die Erlöse noch um über zehn Prozent höher ausfallen. «Damit sind wir – sportlich ausgedrückt – nicht nur eine Runde weiter, sondern bereits jetzt Gewinner der EM», sagte Vorstandschef Herbert Hainer vor der Presse in Wien. Adidas rüstet bei der EM die Mannschaften von Deutschland, Frankreich, Spanien, Rumänien und Griechenland aus. Zudem kleidet das Unternehmen alle Funktionäre, Schiedsrichter, Freiwillige und Balljungen ein.
Adidas will dieses Jahr mit Fussballprodukten wie dem EM-Ball und Trikots der deutschen Nationalmannschaft mindestens 1,2 Milliarden Euro einnehmen. Damit würde dieses Jahr knapp ein Fünftel des Umsatzes der Kernmarke Adidas aus diesem Bereich kommen.
Und auch Konkurrent Puma schreibt tiefschwarze Zahlen: Die Umsätze im Fussball-Geschäft lägen in diesem Jahr bisher um mehr als zehn Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist, sagte Puma-Fussball-Chef FilipTrulsson in einem am Montag veröffentlichten Interview. Bereits im ersten Quartal hatte der Branchendritte nach Nike und Adidas ein zweistelliges Plus verzeichnet. Puma rüstet unter anderem die Teams von Weltmeister Italien, Österreich und der Schweiz aus. In seinen Marketing-Bemühungen habe sich das Unternehmen zuletzt auf diese drei Länder konzentriert. Den «Heimvorteil» in Österreich und der Schweiz habe man klar gespürt, sagte Trulsson.

Brüngger Bachmann lanciert Dialogkampagne für Saab

Brüngger Bachmann Dialog bewirbt den neuen Saab 9-5 Turbo Edition mit einer mehrstufigen integrierten Dialog-Kampagne. Aus der Kampagne sollen auch Erkenntnisse für künftige Aktionen gewonnen werden.

 Brüngger Bachmann Dialog bewirbt den neuen Saab 9-5 Turbo Edition mit einer mehrstufigen integrierten Dialog-Kampagne. Dabei wird mittels des Vergleiches von einer einfachen Muschel mit einem doch eher komplexen Hummer die Ausstattung des Sondermodells dramatisiert. Als erstes wird ein personalisierter Teaser ohne Absender versandt, der eine Muschel zeigt und die Frage stellt: «Warum sich mit dem Einfachen zufrieden geben, wenn das Spezielle lockt?» Angekündigt wird damit lediglich eine Postzustellung in den nächsten Tagen. Für Ungeduldige steht der Link , der auf die Saab 9-5 Turbo Edition Landingpage führt. Das Hauptmailing folgt in einem mit der Muschel bedruckten Couvert, um die Wiedererkennung zu sichern. Erst jetzt gibt Saab sich zu erkennen. Ein Brief begrüsst den Leser, ein Talon mit dem Hummer offeriert Wahlmöglichkeiten für eine Probefahrt. Als Verstärker werden drei Reisen für zwei Personen an eine Hummersafari in Schweden verlost. Der dem Hauptmailing beigefügte Prospekt soll die Dramatisierung auflösen. Die Titelseite präsentiert den Hummer und titelt: «Die Differenz heisst Ausstattung». Ist der Prospekt aufgefaltet zeigt sich die reich ausgestattete Saab Turbo Edition in ganzer Grösse.
Die Datenbank wird für die Aktion ausgeweitet. Der anonyme Teaser geht nur an die Hälfte der definierten Mailingadressen. Es wird getestet, ob das Mailing mit oder ohne Teaser besser funktioniert. Telefonisch wird nachgefasst, um Erkenntnisse für künftige Aktionen zu erhalten.

Verantwortlich bei Saab Automobile Schweiz: Nathalie Busslinger (Werbeleitung), Mario Klaus (Marketing Manager) und Melanie Brunner (CRM/Internet).
Brüngger Bachmann Dialog: Remo Bachmann (CD), Manuela Eigenmann (AD), Jakob Schmid (Text), Daniel Brüngger (Konzept/Beratung), Liv Bianchet (Beratung/Realisation), Peter Epple (Produktion). Online: Eyemedia, Boris Manhart. Litho: Bjyld, Bruno Gossweiler.

Press Lions in Cannes: Voltaren wirkt auch in Frankreich

Auch in auf der Shortlist der Kategorie «Press» finden sich etliche Schweizer Arbeiten.

 Folgende Schweizer Agenturarbeiten wurden in der Presse-Kategorie nominiert: – «Strong Hair» von Euro RSCG für En Vogue
– fünf verschiedene Motive der Voltaren-Werbung für Novartis von Saatchi & Saatchi Simko
– die Kampagne mit Namen «Lath» für den VW Golf Variant im Auftrag von AMAG. Erstellt von der Zürcher Agentur Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby
– drei Motive der Werbekampange für Bettenhersteller Finetra, ebenfalls von Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby
 
– die Werbemassnahmen für Ricardo.ch von Ruf Lanz
– die «Cow»-Kampagne für das Elternmagazin Fritz&Fränzi, entwickelt von Jung von Matt
– viermal AY&R für ihre Kampagne für die Sonntagszeitung
– die «Day»-Kampagne von Scholz & Friends für die Stiftung gegen häusliche Gewalt

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