Story Telling, wendig und crossmedial

Detailhandel Während der Globus-Aktion Buenos Aires im April und Mai lag in den Globus-Filialen in der Delicatessa-Abteilung ein kleines Booklet «Im Dialog mit der Natur» auf.

 
Detailhandel Während der Globus-Aktion Buenos Aires im April und Mai lag in den Globus-Filialen in der Delicatessa-Abteilung ein kleines Booklet «Im Dialog mit der Natur» auf. Der Künstler und Biobauer Dieter Meier, dessen Wein und Fleisch aus Argentinien im Globus erhältlich sind, gibt Einblick in sein Wirken als Biobauer und sein Credo; der Leser erhält auch Tipps für den Umgang mit Wein und Fleisch. Fotografiert auf Dieter Meiers Estancia hat Pablo Castagnola. Das Booklet mit dem persönlich gehaltenen, authentischen Story Telling ist Teil eines wendigen crossmedialen Konzepts: Eine Kurzversion aus diesem Dialog mit der Natur und den dazugehörenden Globus-Produkten findet sich auf vier Seiten des Magalogs über Buenos Aires; online war Dieter Meiers Stimme zum Thema zu hören; am POS signierte Dieter Meier auf den Etiketten seinen Wein; Medienarbeit rundete dieses schmucke crossmediale Story Telling ab. Konzeption und Realisation: Primafila AG.

Web-TV der Schweizer Illustrierten neu auf Zattoo

Ringier baut das Angebot auf dem eigens zur Euro 08 aufgeschalteten Zattoo-Kanal «EM-Spezial» aus. Zu sehen gibt es nun neben strammen Waden auch Promi-News.

 Ringier baut das Angebot auf dem eigens zur Euro 08 aufgeschalteten Zattoo-Kanal «EM-Spezial» aus. Zu sehen gibt es nun neben strammen Waden auch Promi-News: Die Videobeiträge von Schweizer-illustrierte.ch sind nun auch auf dem Kanal des Internetfernsehens zu sehen. Das gelieferte Programm setzt sich aus den aktuellsten Videobeiträgen auf dem SI-Web zusammen.

Jahresumfrage 2008 des FCP

Branche Die CP-Branche wächst um 18,5 Prozent. Überdurchschnittliches Plus bei Electronic Publishing und internationalen Printobjekten.

 
Branche Die CP-Branche wächst um 18,5 Prozent. Überdurchschnittliches Plus bei Electronic Publishing und internationalen Printobjekten.  
Der Wachstumstrend der Corporate-Publishing-Branche ist weiterhin ungebrochen: Die Mitglieder des Forums Corporate Publishing haben im Jahr 2007 im Durchschnitt ein Umsatzplus von 18,5 Prozent verzeichnet. Jedes Mitglied des FCP realisierte dabei umgerechnet sechs zusätzliche Printpublikationen sowie vier neue elektronische Objekte wie E-Journals, Online-Newsletter, Podcasts oder Corporate Weblogs. Das hat die Jahresumfrage 2007 zur Entwicklung der Branche und Einschätzung des Marktes unter den mehr als 80 im FCP zusammengeschlossenen Dienstleistern ergeben.«Das deutliche Wachstum unserer Branche setzt sich nicht nur fort, sondern verstärkt sich im Vergleich zu den Vorjahren sogar noch», freut sich FCP-Vize Stefan Endrös. «Keine andere Mediengattung und keine andere Marketingdisziplin konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich zweistellige Zuwachsraten erzielen.» 26 Prozent des Umsatzwachstums im vergangenen Jahr entfielen auf digitale Medien, insbesondere auf E-Journals und Corporate Weblogs. «Elektronische Publikationen ermöglichen einen besonders intensiven Dialog mit Kunden, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern», erklärt Manfred Hasenbeck, Vorsitzender des FCP. «Richtig erfolgreich sind virtuelle Medien allerdings erst dann, wenn alle Medienkanäle intelligent miteinander vernetzt werden.»
Anstieg um 30 ProzentDie Zahl der internationalen Unternehmenspublikationen ist im Jahr 2007 mit einem Anstieg von rund 30 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich stark gestiegen. «Weltweite Kommunikationskonzepte werden angesichts globalisierter Märkte immer wichtiger», so FCP-Geschäftsführer Michael Höflich. «Corporate-Publishing-Produkte, die in mehreren Sprachen und für unterschiedliche Länder erscheinen und dabei auch regionale Einflüsse berücksichtigen, können hervorragend zur einheitlichen Markenbildung beitragen.»
Für nahezu alle Befragten im FCP haben sich die positiven Erwartungen für das Jahr 2007 erfüllt: 96 Prozent bestätigen für das vergangene Jahr ein generelles Wachstum von durchschnittlich 18,5 Prozent. Mit einer noch besseren Geschäfts- und Umsatzentwicklung im Jahr 2008 rechnen rund 90 Prozent der Befragten. Branchenspezifisch betrachtet wird in den Bereichen Industrie, Technologie und Energie das grösste Potenzial prognostiziert.
Insgesamt realisieren die Mitglieder des Forums Corporate Publishing mehr als 1500 Publikationen mit einer Gesamtauflage von rund 990 Millionen Exemplaren pro Jahr. Darüber hinaus setzen sie insgesamt rund 800 Projekte im Electronic Publishing um.

Zu guter Letzt: Chefsache

Besondere Zeiten verlangen besondere Massnahmen, sagte sich die Corporate Publishing-Agentur Yesway, und dachte sich für eine Mitteilung des Feldschlösschen-Chefs Thomas Amstutz an die Mitarbeiter etwas Besonderes aus.

 
Besondere Zeiten verlangen besondere Massnahmen, sagte sich die Corporate Publishing-Agentur Yesway, und dachte sich für eine Mitteilung des Feldschlösschen-Chefs Thomas Amstutz an die Mitarbeiter etwas Besonderes aus: Um den Angestellten des Bierkonzerns für ihren besonderen Effort im Vorfeld der Fussball-EM zu danken, wurde ihnen per SMS eine Telefonnummer geschickt, mit der ein Podcast mit einer Mitteilung abgerufen werden konnte. Abgeschickt wurde das SMS am Tag des EM-Eröffnungsspiels. Offenbar interessierte die Mitteilung des Chefs: Zwischen Vormittag und 14.00 Uhr hatten bereits über 60 Prozent der Empfänger den Podcast abgehört. Mit Recht nannte die Agentur Yesway die Rücklaufquote «hervorragend»; eine so aufmerksame Belegschaft dürfte ein Chef normalerweise eher selten vor sich haben. 

Fitness vor dem TV-Apparat

Gesundheit Die Gesundheitsdirektionen von Stadt und Kanton Zürich wollen, dass sich während der Euro 08 nicht nur die Spieler bewegen. Eine weitere Volksbeglückung finanziert mit öffentlichen Geldern.

 
Gesundheit Mit einer Fülle von Massnahmen tragen die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich dazu bei, dass sich während der Euro 08 nicht nur die Spieler bewegen. Dazu gehören ein Euro-Spielplan mit Tipps, wie man sich während der TV-Übertragung eines Euro-Spiels fit hält, eine Reihe von Tramplakaten mit Dispensern sowie verschiedene eAds und TV-Spots, die auch auf den Grossleinwänden von Public-Viewing-Bereichen zum Einsatz kommen. Zusammengehalten werden die Massnahmen durch ein spezielles Aktionslogo und -motto, das auch andere Zürcher Gesundheitsstellen während der Euro 08 einsetzen. So zum Beispiel die Zürcher Aidshilfe oder Gesundheitsförderung Kanton Zürich. Realisiert hat die Kampagne Matter & Gretener.

Wenn nur noch beten hilft

Nationalstolz Warum ist Sialkot in Pakistan die eigentliche Welthauptstadt des Fussballs? Absurdes und Kurioses, Überraschendes und Skurriles findet sich in Nachschlagewerk «Fussball unser».

 
Nationalstolz  Warum ist Sialkot in Pakistan die eigentliche Welthauptstadt des Fussballs? Wie entwickelte sich die weit über die Welt des Fussballs hinaus bekannte Redewendung «die Arschkarte ziehen»? Über welche Distanz und mit welcher Breite und Geschwindigkeit bewegt sich die als sozialpsychologisches Phänomen aus Fussballstadien bekannte «La Ola» in welche Richtung? Absurdes und Kurioses, Überraschendes und Skurriles findet sich in Nachschlagewerk «Fussball unser». Der Verlag der Süddeutschen Zeitung hat die handlichen Infos zusammen getragen. Sarah Hiltebrand und Reto Dürrenberger von der Zürcher Werbeanstalt haben die Idee zu einem Mailing weiter entwickelt und schicken jetzt die Fussballbibel zusammen mit einem Rosenkranz an ihre Freunde und Kunden. Wie weit der Rosenkranz am Mittwoch dieser Woche seine Bitt-für-uns erfolgreich im Fussballhimmel vorbringen konnte, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. (pan)

Agen: Konzernchef Antoine Hubert verlässt Unternehmen

Antoine Hubert verlässt das Genfer Gesundheits- und Presseunternehmen Agen. Nach knapp zwei Jahren als Geschäftsführer tritt er Ende 2008 zurück. Das Unternehmen prüft ausserdem den Verkauf der Pressesparte Agefi.

 Antoine Hubert verlässt das Genfer Gesundheits- und Presseunternehmen Agen. Nach knapp zwei Jahren als Geschäftsführer tritt er Ende 2008 zurück. Für die Pressesparte Agefi entwirft Agen derzeit zusammen mit der Credit Suisse Zukunftsszenarien. Auch ein Verkauf der Sparte werde in Betracht gezogen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Um die selbstständigen Ärzte optimal in die Gruppe integrieren zu können, plant Agen für die Jahre 2008 und 2010 je ein Aktienoptionsprogramm. Aus diesem Grund wird Agen den Aktionären eine deutliche Erhöhung des bedingten Aktienkapitals vorschlagen.
 
Wie bereits seit Mai bekannt, wird Agen an der am Mittwoch stattfindenden Generalversammlung beantragen, den Firmennamen zu ändern. Weiter sollen zwei neue Verwaltungsräte gewählt werden (siehe
).  

«Stories weitestmöglich verbreiten»

Dick Tofel, geschäftsführender Manager bei Pro Publica, sagt im Kurzinterview, worum es bei Pro Publica geht.

 
Dick Tofel, geschäftsführender Manager bei Pro Publica, sagt im Kurzinterview, worum es bei Pro Publica geht.  
Wie würden Sie die Mission von Pro Publica beschreiben?Pro Publica betreibt investigativen Journalismus im Interesse der Öffentlichkeit, das heisst, Geschichten zu recherchieren, die moralisch Einfluss haben werden. Es dreht sich um Leute, die Macht missbrauchen oder das Vertrauen der Öffentlichkeit enttäuscht haben. Einige der Geschichten werden aus der Politik kommen, andere aus der Wirtschaft, weniger aus dem Bereich Sport. Aber mit Sicherheit wird es um Bildung gehen, um Medien, Philanthropie, vielleicht sogar um Unterhaltungskonzerne, obwohl uns nicht daran gelegen ist, herauszufinden, was mit Britney Spears los ist.
Befürchten Sie, dass Ihnen einmal das Geld ausgehen wird?Ich mache mir keine Sorgen darum, dass uns das Geld ausgehen könnte, wichtig ist, dass wir uns in drei Bereichen beweisen können. Ein Projekt wie unseres wurde schliesslich noch nie zuvor ausprobiert. Zunächst ist wichtig, dass wir exzellente Leute bekommen, und es sieht so aus, als wären wir auf dem besten Weg, dies zu realisieren. Zweitens müssen wir wichtige Geschichten liefern, und drittens müssen wir diese Stories auch tatsächlich publizieren. Es wird ein oder zwei Jahre dauern, bis alle drei Punkte bewiesen sind. Solange wir gute Stories auf die Beine stellen, werden wir auch Geld auftreiben können.
Würden Sie Ihre Investigativgeschichten auch in ausländischen Medien publizieren?Wir konzentrieren uns zunächst auf die USA, aber falls jemand eine Geschichte nachdrucken möchte, dann sind wir dafür offen. Unser Ziel ist es, die Stories so weitläufig wie möglich zu verbreiten, und zwar kostenlos.
Interview: Gerti Schön

Für intensives Feeling beim Papier Berühren

Papier Lakepaper präsentiert unter der Bezeichnung Whisper eine neue Kollektion. Whisper Cord und Whisper Cork sollen die Wirkung jeder Kommunikation durch eine besonders auffällige Optik und Haptik verstärken.

 
Papier Lakepaper präsentiert unter der Bezeichnung Whisper eine neue Kollektion mit zwei einzigartigen, intensiven Oberflächen. Whisper Cord und Whisper Cork verstärken die Wirkung jeder Kommunikation durch eine besonders auffällige Optik und Haptik. Mit Farben von natürlich matt bis modern veredelt bereichert diese Kollektion Druckobjekte für jede Gelegenheit. Wisper Cord ist in den natürlichen Farben Mocca, Beige, Khaki, White und Chalk Reflect in unterschiedlichen Grammaturen erhältlich. Whisper Cork bietet mit den Farben White, Chalk, Chalk Reflect und Lava Reflect – ebenfalls in verschiedenen Gewichten – zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.
Beide Oberflächen eignen sich für Broschüren, Karten, Mailings, Folders sowie Konsumgüter- und Geschenkverpackungen. Passende Umschläge in DL und C5 der hellen Farben runden das attraktive Sortiment ab. Whisper ist wie alle Kollektionen von Lakepaper FSC-zertifiziert. (sf)

Die Grenzland Zeitung ist zurück

Vor rund einem Jahr wurde die Grenzland Zeitung eingestellt. Gründer Ulrich Glausen hat die Übernahme der Zeitung durch einen süddeutschen Verlag weggesteckt und kehrt mit der Neuen Grenzland Zeitung zurück.

 Vor rund einem Jahr wurde die Grenzland Zeitung eingestellt. Gründer Ulrich Glausen hat die Übernahme der Zeitung durch einen süddeutschen Verlag weggesteckt und kehrt mit der Neuen Grenzland Zeitung zurück, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Im Zentrum der Medienplattform Neuegrenzlandzeitung.com steht der Onlinedienst, der kostenlos zugänglich ist. Sämtliche News, Bilder, Kommentare, Veranstaltungen und andere Angebote werden ständig aktualisiert und bilden das Grenzland, bestehend aus Schaffhausen, Rafzerfeld, Klettgau, Jestetter-Zipfel und Hohentengen, im Web ab. Als klassische Zeitung gibt es die Neue Grenzland Zeitung nicht. Die sogenannte Printausgabe ist die ausgedruckte Website von Neuegrenzlandzeitung.com. Die Printausgabe erscheint jeden zweiten Freitag mit einer Auflage von 35’000 Exemplaren. Ab November 2008 ist eine wöchentliche Ausgabe geplant.
Die Neue Grenzland Zeitung startet am 23. Juni 2008.

Medianovis baut den Online-Leserservice auf

Online-Medien Die Industriellen Werke Basel haben Medianovis beauftragt, als crossmediale Ergänzung zu ihrem gedruckten Magazin Energie&Wasser ein Leserportal zu entwickeln und zu realisieren.

 
Online-Medien Die Industriellen Werke Basel haben Medianovis beauftragt, als crossmediale Ergänzung zu ihrem gedruckten Magazin Energie&Wasser ein Leserportal zu entwickeln und zu realisieren.Durch die Kombination von klassischen und digitalen Medien soll erreicht werden, dass Synergien zwischen Kundeninformation und Produktemarketing besser ausgeschöpft werden und somit eine stärkere Kundenbindung entsteht. Eingebettet in die Website der IWB stehen den Lesern unter www.energie-und-wasser.ch zusätzliche Informationen zu jedem Artikel zur Verfügung, auf die im Heft hingewiesen wird. Neben Links und einer Übersicht der Artikel zu ähnlichen Themen erhalten IWB-Kundinnen und -Kunden Tipps im Umgang mit den Energieressourcen, Ratgeber für Bau und Installationen von Anlagen sowie Checklisten, Merkblätter, nützliche Tools zur Steigerung der Energieeffizienz und vieles mehr. Bemerkenswert: Bereits in den ersten zwei Wochen nach der Aufschaltung im März 2008 erreichte  das Leserportal den dritten Platz in der Zugriffsstatistik hinter der Homepage und den Stellenangeboten der IWB.

Für eine saubere Sache

Prävention Das SF-Magazin Einstein berichtete am 5. Juni über das gesellschaftliche Phänomen Littering. Die Stadt Bern hat nun eine Kampagne lanciert.

 
Prävention Das SF-Magazin Einstein berichtete am 5. Juni über das gesellschaftliche Phänomen Littering. Immer öfter werden Take-away-Verpackungen, Zigarettenkippen oder Gratiszeitungen achtlos weggeworfen. In der Schweiz kostet die Reinigung von Strassen und Plätzen rund 100 Millionen Franken pro Jahr. Die Stadt Bern hat mit Unterstützung von Hofer Kommunikation dem Littering den Kampf angesagt. Im Mittelpunkt der Präventions- und Sensibilisierungskampagne unter dem Motto «Subers Bärn – zäme geits!» steht die Eigenverantwortung. Mit Kinospots, Plakaten, Inseraten und Aktionen soll die Bevölkerung dazu motiviert werden, Abfälle zu vermeiden oder korrekt zu entsorgen. Das Herzstück der Kampagne für eine saubere Stadt Bern ist das von Hofer Kommunikation kreierte Logo mit dem Kampagnentitel.
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