Presserat rügt Namensnennung in Dignitas-Berichten

Der Presserat hat eine Beschwerde gegen den Tages- Anzeiger und die Zürichsee-Zeitung gutgeheissen. Sie haben in ihrer Berichterstattung über eine Sterbewohnung von Dignitas den Namen des Wohnungsbesitzers zu Unrecht genannt.

 Der Presserat hat eine Beschwerde gegen den Tages- Anzeiger und die Zürichsee-Zeitung gutgeheissen. Sie haben in ihrer Berichterstattung über eine Sterbewohnung von Dignitas den Namen des Wohnungsbesitzers zu Unrecht genannt. Der Wohnungseigentümer hatte in seiner Beschwerde an den Presserat erklärt, dass die Erwähnung seines Namens für eine sachliche Berichterstattung absolut unerheblich gewesen sei. Vertreter von Tages-Anzeiger und Zürichsee-Zeitung sahen das anders. Der Beschwerdeführer habe seine Wohnung nicht irgend jemandem vermietet bzw. zum Kauf angeboten, sondern Dignitas, verteidigte sich der Tages-Anzeiger. Die Diskussion sei von hohem öffentlichem Interesse, hielt die Zürichsee- Zeitung fest. Der Wohnungsbesitzer sei kein zufällig vom Geschehen Betroffener, sondern ein Hauptakteur gewesen.
Für den Presserat ist gemäss Mitteilung vom Freitag das Interesse an der öffentlichen Auseinandersetzung über die Sterbehilfe und über das Vorgehen von Dignitas unbestritten. Fraglich sei allerdings, ob der Name des Eigentümers wirklich hätte genannt werden müssen. Die Namensnennung habe der Leserschaft keine wesentlichen zusätzlichen Informationen gebracht.

Lauterkeitskommission: Beschwerden teilweise abgewiesen

Die Lauterkeitskommission hat 15 von der dritten Kammer behandelte Fälle veröffentlicht. Sie betreffen unter anderem Beschwerden gegen die Verwendung des Schweizerkreuzes in der Werbung, eine Antipelzkampagne sowie Einsprachen wegen Sexismus.

 Die Lauterkeitskommission (LK) hat nach Ablauf der Rekursfrist 15 von der dritten Kammer behandelte Fälle auf der Website veröffentlicht. Sie betreffen unter anderem Beschwerden gegen die Verwendung des Schweizerkreuzes in der Werbung, eine Antipelzkampagne sowie Einsprachen wegen Sexismus. Eine Beschwerde gegen die Verwendung des Schweizerkreuzes wurde abgewiesen, wie es in einer Mitteilung der LK vom Donnerstag heisst. Die Verwendung des Schweizerkreuzes sei unlauter, wenn nicht mindestens 50 Prozent der Produktionskosten in der Schweiz anfallen. Im konkreten Fall sei dies unbestritten, weshalb dieser nicht als unlauter beurteilt worden sei.
Ebenfalls abgewiesen wurde eine Beschwerde gegen eine Westschweizer Tierschutzgesellschaft. Sie hatte auf Plakaten mit vorwurfsvollen Sprüchen das Pelztragen angeprangert und pelztragende Personen mit Monstern verglichen. Laut dritter Kammer der LK ist jedoch nicht jede herabsetzende Äusserung unlauter. Dafür müsse sie «unnötig verletzend» sein, was in diesem Fall nicht gegeben sei.
Als unlauter beurteilt wurde hingegen ein Fall sexistischer Werbung: Der Hersteller eines Planzenschutzmittels warb mit einer unbekleideten und nur teilweise abgedeckten Frau – zwischen dem Pflanzenschutzmittel und einer unbekleideten Frau bestehe kein natürlicher Zusammenhang, so die LK. Weitere Beschwerden gegen sexistische Werbung wurden jedoch abgewiesen, beispielsweise diejenige gegen Inserate für eine Musikbar, in welcher während der Fastnacht erotisch getanzt wurde.
Weitere Fälle betrafen irreführende Vertragsformulare und Belästigung durch Fax und Telefon, welche von der LK als unlauter verurteilt wurden.

Mathias Ruch übernimmt Leitung von Ringier TV

Ringier hat einen neuen Chef für den Fernsehbereich bestimmt: Die Leitung von Ringier TV übernimmt ab 1. September Mathias Ruch. Der Faro TV-Mitgründer tritt die Nachfolge von Hannes Britschgi an, der im April als stellvertretender Chefredaktor zum Sonntagsblick gewechselt hatte.

Ringier hat einen neuen Chef für den Fernsehbereich bestimmt: Die Leitung von Ringier TV übernimmt ab 1. September Mathias Ruch. Der 32-Jährige tritt die Nachfolge von Hannes Britschgi an, der im April als stellvertretender Chefredaktor zum Sonntagsblick gewechselt hatte. Bis zu Ruchs Stellenantritt führt Marc Görtz, Leiter Elektronische Medien, interimistisch den Fernsehbereich von Ringier.
Mathias Ruch hatte 2001 die Berner Firma Faro TV mitgegründet und während sechs Jahren als Geschäftsführer geleitet. Nach dem Verkauf der Firma, die Sendungen wie «Joya rennt» und «Celebrations» produziert, kümmerte sich Ruch um die Gründung und den Aufbau von Startup-Firmen.

Metadesign gibt Medi ein neues Gesicht

Die Agentur Metadesign hat für das Unternehmen Medi einen neuen Markenauftritt realisiert. Das Mandat reichte von der Konzeption des Auftrittes bis zur Umsetzung sämtlicher Anwendungen wie Verpackungen, Broschüren oder Online-Auftritt.

 
Die Agentur Metadesign hat für das Unternehmen Medi einen neuen Markenauftritt realisiert. Das Mandat reichte von der Konzeption des Auftrittes bis zur Umsetzung sämtlicher Anwendungen wie Verpackungen, Broschüren oder Online-Auftritt. Der neue Auftritt verbinde alle Geschäftsbereiche des Herstellers von medizinischen Hilfsmitteln und stärke so die Gesamtmarke, heisst es in einer Mitteilung der Agentur für Branding und Corporate Identity. Die Umsetzung findet schrittweise statt.

Markus Rege wird Marketingleiter im Zoo Zürich

Der neue Leiter Marketing und Edukation im Zoo Zürich heisst Markus Rege. Er tritt die neue Stelle am 1. September 2008 an und löst Anna Baumann ab, welche zur Direktorin des Natur- und Tierparks Goldau gewählt wurde.

 
Der neue Leiter Marketing und Edukation im Zoo Zürich heisst Markus Rege. Er tritt die neue Stelle am 1. September 2008 an und löst Anna Baumann ab. Diese wurde nach fünf Jahren beim Zoo Zürich zur neuen Direktorin des Natur- und Tierparks Goldau gewählt. Rege ist Geograph und diplomierter Marketingleiter. Seit anfangs 2006 arbeitet er als Marketingleiter bei Schweiz Tourismus. Zuvor war er unter anderem als Vice President Marketing & Communications bei Swiss und als Werbeleiter bei der Swissair tätig.

Publigroupe konstituiert den Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat der Publigroupe hat sich an seiner ersten Sitzung nach der diesjährigen Generalversammlung vom 30. April neu konstituiert. Präsident bleibt der Lausanner Rechtsanwalt Philippe Pidoux.

 Der Verwaltungsrat der Publigroupe hat sich an seiner ersten Sitzung nach der diesjährigen Generalversammlung vom 30. April neu konstituiert. Präsident bleibt der Lausanner Rechtsanwalt Philippe Pidoux, Vizepräsident ist der Wirtschaftsprofessor Jean-Pierre Jeannet. Der Audit-Ausschuss wird präsidiert von Christian Budry. Der Nominations- und Kompensationsausschuss steht unter der Leitung von Peter Brunner. Den Strategiekontrollausschuss leitet Pascal Böni.

Cosmic realisiert für VKF, IRV und Pool Geschäftsberichte

Die Agentur Cosmic hat für die Interkantonale Rückversicherung (IRV), die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) und die Schweizerischen Pools für Erdbebendeckung (Pool) die Geschäftsberichte gestaltet.

 
Im Rahmen einer Neukonzeption des Gesamtauftritts der Interkantonalen Rückversicherung (IRV), der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) und des Schweizerischen Pools für Erdbebendeckung (Pool) haben Cosmic Bern (Kreation) und Cosmic Romandie (Beratung) die Geschäftsberichte gestaltet. Dabei ist neben den separaten Informationsteilen eine Bildwelt als Beilage realisiert worden, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Die Bildsprache zeige das Thema Naturgewalten: Feuer-, Unwetter- und Erdbebenschäden seien an Orten fotografisch inszeniert, an welchen man sie nicht erwarte, so die Agentur weiter. Mittels Projektionen, Plakaten oder bedruckten Textilien würden sie in privaten und öffentlichen Räumen intervenieren und die Menschen bewegen.

 
 
 
Verantwortlich bei IRV/VKF/Pool:
Christina Rössler-Troglia (Leiterin Verbandsaufgaben), Rolf Meier (Leiter PR). Verantwortlich bei Cosmic: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (Grafik), Suzanne Scherer (Beratung Cosmic Romandie).

Cannes: Schweiz holt sechs Nominationen für die Film-Lions

In der begehrten Kategorie Film kann die Schweiz in Cannes sechs Nominationen verzeichnen. Ins Rennen gegangen waren 65 Arbeiten. Gleich zweimal auf der Shortlist ist Euro RSCG, je einmal Ruf Lanz, Jung von Matt/Limmat, Advico Young & Rubicam und Publicis.

 In der begehrten Kategorie Film kann die Schweiz in Cannes sechs Nominationen verzeichnen. Ins Rennen gegangen waren 65 Arbeiten. Gleich zweimal auf der Shortlist ist Euro RSCG, je einmal Ruf Lanz, Jung von Matt/Limmat, Advico Young & Rubicam und Publicis. Euro RSCG ist zweimal für den Spot «Achterbahn» für das Zürcher Kammerorchester nominiert, nämlich in den Unterkategorien «Entertainment & Leisure» sowie «Best Use of Music». Produziert wurde der Film von Virtual Republic in Düsseldorf. Ruf Lanz ist mit dem Beach-Spot für Bico-Matratzen auf der Shortlist (Kategorie «Home Appliances & Furnishings», Produktion: Condor Films in Zürich). Advico Young & Rubicam ergatterte die Nomination mit einem Spot für Sport Plausch Wider (Kategorie «Retail Stores», Produktion: Pumpkin Film Zürich. Jung von Matt/Limmat geht mit dem schon am ADC ausgezeichneten Film «Gas Can Blues» für Smart ins Rennen für Edelmetall (Kategorie «Cars», Produktion: Markenfilm Berlin). Publicis ist via ihre Tochteragentur Fast Track mit einem Spot für die 3+-Sendung «Supernanny» auf der Shortlist (Kategorie «Publications & Media», Produktion: Pumpkin Film Zürich). Verliehen werden die Film-Lions am Samstagabend, gemeinsam mit den Löwen der zweiten Königsdisziplin Titanium and Integrated.

Harley-Davidson: Christian Moser wird Brand Manager

Das Marketing-Team von Harley-Davidson Schweiz erhält Verstärkung: Christian Moser ist per sofort Brand Manager der Tochtermarke Buell. Zudem ist er für den Bereich Parts, Accessories und Motorclothes zuständig.

 
Das Marketing-Team von Harley-Davidson erhält Verstärkung: Christian Moser ist per sofort Brand Manager der Harley-Davidson-Tochtermarke Buell. Zudem ist der 33-Jährige für den Bereich Parts, Accessories und Motorclothes zuständig, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das Team um Marketing Manager Christoph Haas besteht nun aus Michael Pedratscher (Marketing Event & HOG Manager), Dominique Collet (Marketing- & Sales Coordinator) und Christian Moser.Moser hat an der Universität Zürich Publizistik und Betriebswirtschaft studiert. Nach dem Praktikum bei einer Unternehmensberatung arbeitete er bei einem Pharmaunternehmen als Produkt- und Brandmager.

Cannes: Lorbeeren für europäische Agenturen

In den Kategorien Interactive, Media und Direct haben die Juroren in Cannes die Agenturen des Jahres bestimmt. Die Nase vorn haben drei europäische Kreativwerkstätten.

 In den Kategorien Interactive, Media und Direct haben die Juroren in Cannes die Agenturen des Jahres bestimmt. Die Nase vorn haben drei europäische Kreativwerkstätten. Zur «Interactive Agency of the Year» wurde die Londoner Agentur Lean Mean Fighting Machine gewählt. Auf Platz zwei in der gleichen Sparte kam Crispin Porter & Bogusky in Miami. Auf Platz drei schaffte es die Gewinner des Cyber-Grand Prix, die japanische Agentur Projector.
«Media Agency of the Year» ist die schwedische Agentur Forsman & Bodenfors, die auch den Grand Prix in der Kategorie Media eingesackt hatte. Auf Platz zwei ist Dentsu in Tokyo. Rang drei, den letztes Jahr die Zürcher Agentur Walker belegt hatte, geht heuer an Leo Burnett USA in Chicago.
Die Madrider Agentur Shackleton darf sich «Direct Agency of the Year» nennen. Platz zwei belegt JWT India, die sich mit der Kampagne «Lead India» den Direct-Grand Prix gesichert hatte. Den dritten Podestplatz erklomm Saatchi & Saatchi New Zealand.

Matter & Gretener gewinnt Avis als Kunden

Die Zürcher Agentur Matter & Gretener hat den Autovermieter Avis als neuen Kunden gewonnen. Erste Arbeiten im Bereich E-Marketing werden schon bald zu sehen sein.

 Die Zürcher Agentur Matter & Gretener hat den Autovermieter Avis als neuen Kunden gewonnen. Man freue sich, einen für Kreative besonders klangvollen Namen auf die Kundenliste setzen zu dürfen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Erste Arbeiten im Bereich E-Marketing seien schon bald zu sehen.

JvM/Limmat holt Helsana-Budget

Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat hat einen gewichtigen Etat an Land gezogen. Im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation gewann sie das Kommunikationsmandat für den Auftritt von Helsana.

 Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat hat einen gewichtigen Etat an Land gezogen. Im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation gewann sie das Kommunikationsmandat für den Auftritt von Helsana. Der Konzern ist mit 1,96 Millionen Versicherten und einem Prämienvolumen von 5,3 Milliarden Franken der führende Krankenversicherer der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst. Erste Arbeiten von JvM/Limmat werden noch dieses Jahr zu sehen sein.
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