Stahelpartner kooperiert mit Lesch+Frei und Büro Reinhold

Die Kommunikationsagentur Stahelpartner ist neu dort domiziliert, wo sich schon bis anhin Peter Lesch und Reinhold Weber die Klinke in die Hand gaben, nämlich an der Zürcher Weinbergstrasse 29/31. Der Umzug ist denn auch der Beginn einer Kooperation von Stahelpartner mit Lesch+Frei und Büro Reinhold.

Die Kommunikationsagentur Stahelpartner ist umgezogen: Sie ist nun dort domiziliert, wo sich schon bis anhin Peter Lesch und Reinhold Weber die Klinke in die Hand gaben, nämlich an der Zürcher Weinbergstrasse 29/31. Der Umzug ist denn auch der Beginn einer Kooperation von Stahelpartner mit Lesch+Frei und Büro Reinhold, wie es in einer Mitteilung heisst. Am neuen Ort stehe der Agentur unter einem Dach das ganze Orchester der Kommunikation zur Verfügung: Strategische Planung, Text, Art Direction, Beratung, Produktion, FFF, Desktop Publishing. Stahelpartner ist die Agentur von Texter/Konzepter Mark Stahel und Art Director Alfred Burkard. Stahel zählt Lesch+Frei, Aebi&Partner, GGK Basel und Zürich sowie Lowe zu seinen beruflichen Stationen. Burkard war bei der Werbeagentur FCB in Stockholm, bei DDB in New York und bei GGK Basel und Zürich sowie bei Lowe tätig. Die Agentur betreut verschiedene Mandate der AMAG Automobil- und Motoren AG, das Einkaufszentrum Shopville-RailCity Zürich, das Projekt «Sorbes» der Carey Olsen Group und Zett-Meyer Schmuck und Uhren.

Radiomagazin mit neuer Redaktionsleiterin

Die Redaktionsleitung des Radiomagazins wird neu besetzt: Anstelle von Marcel Nusskern wird ab 1. Juli die 36-jährige Claudine Gaibrois die Führung übernehmen. Nusskern wird eine neue Stelle in der Medienbranche antreten, teilte die Zeitschrift am Freitag in einem Communiqué mit.

 Die Redaktionsleitung des Radiomagazins wird neu besetzt: Anstelle von Marcel Nusskern wird ab 1. Juli die 36-jährige Claudine Gaibrois die Führung übernehmen. Nusskern wird eine neue Stelle in der Medienbranche antreten, teilte die Zeitschrift am Freitag in einem Communiqué mit. Seine Nachfolgerin, eine promovierte Politikwissenschaftlerin, ist seit Anfang 2007 beim Radiomagazin als Redaktorin tätig. Bereits seit 2000 arbeitet sie als freie Mitarbeiterin für das Blatt. Per 1. Juli ergänzt zudem Stefan Christen die Redaktion. Der 44-jährige Luzerner war zuletzt beim K-Tipp tätig. Davor war Christen unter anderem für das Regionaljournal Zentralschweiz von Radio DRS, sowie als freischaffender Kultur- und Nachrichtenjournalist tätig.

BPRA nimmt erste Westschweizer Agentur auf

Der Bund der Public Relations Agenturen der Schweiz hat mit Cohn & Wolfe erstmals eine Agentur aus der Westschweiz als ordentliches Mitglied gewonnen.

 Der Bund der Public Relations Agenturen der Schweiz hat erstmals eine Agentur aus der Westschweiz als ordentliches Mitglied gewonnen. Neu im Verband ist die seit 2001 in Genf tätige Cohn & Wolfe. Die Agentur gehört zum Netzwerk von Young & Rubicam und fokussiert auf den Aufbau und die Pflege international profilierter Marken. Sie ist vor allem in den Bereichen Corporate, B2B, B2C, Technologie und Healthcare Communications tätig. BPRA-Präsident Peter P. Knobel freut sich in einer Mitteilung über das achtzehnte Vollmitglied und darüber, dass der Verband nun auch in der Romandie vollwertig präsent ist.

Cannes: Saatchi-Gewinn sorgt weiter für Aufregung

Neuer Wirbel um den Löwen-Gewinn von Saatchi & Saatchi Simko für die Voltaren-Kampagne. Weil die Saatchi & Saatchi-Agenturen in Frankfurt und Mailand an der Kampagne beteiligt waren, wollen sie nun laut deutschen Medienberichten auch Löwen dafür erhalten.

 Neuer Wirbel um den Löwen-Gewinn von Saatchi & Saatchi Simko für die Voltaren-Kampagne. Weil die Saatchi & Saatchi-Agenturen in Frankfurt und Mailand an der Kampagne beteiligt waren, wollen sie nun laut deutschen Medienberichten auch Löwen dafür erhalten. Eingereicht worden war die Arbeit von der Genfer Agentur; bis anhin war man deshalb davon ausgegangen, dass diese allein die Preise erhält. Das passt aber anscheinend dem deutschen Kreativchef Burkhard von Scheven nicht in den Kram, wie die Branchendienste Horizont.net und Werben & Verkaufen berichten. Ihm sei von den Organisatoren in Cannes versichert worden, dass bis zu drei Agenturen für eine Arbeit genannt werden können. Und die ursprüngliche Idee für die Kampagne sei von den Kreativschmieden in Mailand und Frankfurt gekommen, so von Scheven gegenüber W&V weiter. Saatchi & Saatchi Simko-CEO Kaspar Loeb hatte die Kampagne gegenüber der Werbewoche als «Ergebnis einer Kooperation» bezeichnet (siehe
). Laut Loeb war der verantwortliche und federführende Creative Director Olivier Girard von Saatchi & Saatchi Simko. Ob der Wunsch von Saatchi & Saatchi Frankfurt erfüllt und ihnen auch Löwen in den beiden Kategorien Press und Outdoor zugesprochen werden, ist derzeit noch unklar. Eine entsprechende Anfrage der Werbewoche an die Presseleute in Cannes blieb vorerst unbeantwortet. In der Gewinnerschau auf Canneslions.com werden die Mailänder und die Frankfurter Agenturen bei der Voltaren-Kampagne jedoch bereits neben Saatchi & Saatchi Simko als verantwortliche Agenturen genannt. Wenn sich dies bestätigt, hätte der Fall wohl Präjudizcharakter: Künftig könnten dann bei Netzwerkagenturen stets mehrere Niederlassungen Awards für die gleiche Kampagne fordern. Den nicht in einem Network verbandelten Agenturen würde kaum gefallen.

Cannes: Schweiz geht bei Titanium & Integrated leer aus

Acht Arbeiten hatten Schweizer Agenturen für die Kategorie Titanium & Integrated ins Rennen geschickt. Der Erfolg blieb den Eidgenossen aber verwehrt: Sie verbuchen keinen der 33 Shortlist-Plätze, welche die Jury verteilte.

 Acht Arbeiten hatten Schweizer Agenturen für die Kategorie Titanium & Integrated ins Rennen geschickt. Der Erfolg in dieser Sparte, die neben den Film-Lions als Königsdisziplin gilt, bleibt den Eidgenossen allerdings verwehrt: Sie verbuchen keinen der 33 Shortlist-Plätze, welche die Jury verteilte. Weltweit waren 432 Arbeiten für Titanium & Integrated eingereicht worden.

Thomas Matter hält an Klage gegen NZZaS fest

Ex-Swissfirst-Boss Thomas Matter will seine Klage gegen die NZZ am Sonntag wenn nötig bis zum Gerichtsurteil durchziehen. Die Beteiligung am NZZ-Verlag plant der Financier nicht aufzustocken.

 Ex-Swissfirst-Boss Thomas Matter hatte im vergangenen Jahr eine Klage gegen die NZZ am Sonntag eingereicht wegen deren Berichterstattung rund um die Fusion seiner ehemaligen Bank mit der Bank am Bellevue. Er sei nach wie vor bereit, den Fall bis zum Gerichtsurteil durchzusetzen, sagte er der Bilanz. Matter fordert zehn Millionen Franken Schadenersatz. Mit Blick und Sonntagsblick dagegen hatte er sich aussergerichtlich geeinigt: Die beiden Blätter hatten sich prominent bei ihm entschuldigt und in Interviews Gelegenheit gegeben, seine Sicht der Dinge darzustellen. Felix E. Müller, Chefredaktor der NZZ am Sonntag, erklärte vor kurzem gegenüber der Zeitung Sonntag, dass kein Vergleich mit Matter angestrebt werde: Man wolle vor Gericht die Korrektheit der Darstellung beweisen. Matter hält selbst Aktien am NZZ-Verlag. Er plane aber nicht, seinen Anteil auf über ein Prozent auszubauen, sagte er der Bilanz weiter. Die NZZ-Beteiligung sei kein strategisches Investment seiner Firma Matter Group, sondern er halte sie privat. Er sei schon länger Aktionär beim Verlagshaus und wolle diesem mit seiner Millionenklage nicht schaden. «Aber man kann sich als Bürger nicht alles gefallen lassen», so der Financier. Er wolle sich gegen die in seinen Augen ungerechtfertigte Kampagne zur Wehr setzen. Es gehe um die damalige Berichterstattung in ihrem ganzen Ausmass, nicht nur um einzelne Artikel (siehe
).

Presserat lehnt Deza-Beschwerde gegen Weltwoche ab

Der Presserat hat sich am Freitag zu einer Beschwerde der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) geäussert. Das Deza hatte gegen die Berichterstattung der Weltwoche in Zusammenhang mit einer Reihe von Artikeln rund um die Schweizer Hilfe auf Sri Lanka nach dem Tsunami interveniert.

 Der Presserat hat sich am Freitag zu einer Beschwerde der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) geäussert. Das Deza hatte gegen die Berichterstattung der Weltwoche in Zusammenhang mit einer Reihe von Artikeln rund um die Schweizer Hilfe auf Sri Lanka nach dem Tsunami interveniert. Die Weltwoche habe keine journalistischen Pflichten verletzt, weil sie Deza-Verantwortliche trotz schwerer Vorwürfe vor einer Publikation nicht angehört hatte, entschied nun der Schweizer Presserat.Das Blatt veröffentlichte im Juli und August letzten Jahres eine Reihe von Artikeln, in denen sie die Schweizer Hilfe auf Sri Lanka nach dem Tsunami kritisch beleuchtete. Das Blatt erhob unter anderem den Vorwurf, die Schweizer Hilfsgelder versickerten in korrupten Projekten.
Das Deza kritisierte in ihrer Beschwerde, dass ihrem Direktor Walter Fust und Vizedirektor Toni Frisch Korruption vorgeworfen wurde, ohne sie vorher angehört zu haben. Eine Stellungnahme der Deza zum Vorwurf fehle im Artikel.
Laut Weltwoche sei eine vorgängige Befragung nicht erforderlich gewesen, weil ein so genannter schwerer Vorwurf fehlte. Zudem seien die Vorwürfe in einem zweiten Artikel nicht neu gewesen, eine neue Anhörung habe sich deshalb erübrigt.
Der Presserat teilt die Ansicht der Deza nicht, wonach die Weltwoche Deza, Fust und Frisch als Mittäter bei Korruption hingestellt hatte. Ausserdem seien die Vorwürfe bereits im ersten Artikel erhoben worden. Die Weltwoche hätte jedoch gut daran getan, auch ohne Pflicht die Deza-Verantwortlichen noch einmal anzuhören, hält das Aufsichtsgremium weiter fest.

Die Marke Raichle verschwindet nach 100 Jahren

Nach 100 Jahren verschwindet die bekannte Schweizer Wanderschuh-Marke Raichle endgültig aus den Regalen. Ab der Sommerkollektion 2009 würden die Raichle-Schuhe unter dem Namen Mammut verkauft, erklärte Unternehmenssprecherin Katharina Habermann.

 Nach 100 Jahren verschwindet die bekannte Schweizer Wanderschuh-Marke Raichle endgültig aus den Regalen. Ab der Sommerkollektion 2009 würden die Raichle-Schuhe unter dem Namen Mammut verkauft, erklärte Unternehmenssprecherin Katharina Habermann zu einem Artikel der Mittelland-Zeitung vom Freitag. Mit diesem Schritt wolle der Schweizer Bergsportspezialist Mammut sein Marketing vereinfachen. Die Marke Mammut sei insgesamt bekannter als die Marke Raichle, sagte Habermann weiter.Mit diesem Entscheid endet die turbulente Geschichte der Traditionsmarke. 1995 war die Thurgauer Herstellerfirma Raichle Konkurs gegangen. Der Markenname wurde daraufhin von der österreichischen Kneissl Gruppe übernommen. Diese stellte im Jahr 2000 die Produktion der Raichle-Schuhe in Kreuzlingen ein. Drei Jahre später ging die Marke wieder in Schweizer Hände über, als Mammut die Markenrechte sowie Mitarbeitende in der Entwicklung, im Design und im Marketing von Kneissl übernahm.

Federico Camponovo erneut stv. Chefredaktor von 24 heures

Interessante Neuverpflichtung bei der Edipresse: Der Posten des stellvertretenden Chefredaktors bei 24 heures wird von einem erfahrenen Mann besetzt. Der Lausanner Verlag verpflichtet dafür nämlich ab sofort Federico Camponovo.

 
Interessante Neuverpflichtung bei der Edipresse: Der Posten des stellvertretenden Chefredaktors bei 24 heures wird von einem erfahrenen Mann besetzt. Der Lausanner Verlag verpflichtet dafür nämlich ab sofort Federico Camponovo. Er hatte diese Position bereits von 1989 bis 1992 und von 1998 bis 1999 inne. Wie Cash Daily am Freitag vermeldete, folgt Camponovo auf Xavier Alonso, der als Korrespondent für 24 heures und die Tribune de Genève nach Bern wechseln wird.

Inserateeinnahmen im Mai leicht gesunken

Trotz eines Einbruchs bei den Liegenschaftsanzeigen haben sich die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse im Mai nur wenig verändert. Sie sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent auf 183,3 Millionen Franken.

 Trotz eines Einbruchs bei den Liegenschaftsanzeigen haben sich die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse im Mai nur wenig verändert. Sie sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent auf 183,3 Millionen Franken.Wie die Wemf am Freitag weiter mitteilte, verringerten sich die Einnahmen aus Liegenschaftsanzeigen drastisch um 22 Prozent auf noch 6,9 Million Franken. Die Stellenanzeigen legten dagegen um 9,8 Prozent auf 24,7 Millionen Franken zu.
Bei den kommerziellen Anzeigen beträgt die Zunahme 1,5 Prozent auf 144,2 Millionen Franken. Die Prospektbeilagen sackten um 28,7 Prozent auf 7,4 Millionen Franken ab.
Je nach Mediengattung erweist sich die Entwicklung als sehr unterschiedlich: Sie reicht von einem Minus von 9,7 Prozent bei der regionalen Wochenpresse bis zu Plus 7,2 Prozent bei der Sonntagspresse. Die Tagespresse konnte um 0,9 Prozent auf 98,1 Millionen Franken zulegen.

Presserat weist Beschwerde von Merck gegen Handelsblatt zurück

Mit einer langen Begründung weist der Presserat auch die Beschwerde der Firma Merck zurück. Der amerikanische Arzneimittelkonzern hatte sich darüber beklagt, dass ein Artikel im Schweizer Handelsblatt geschäfts- und wettbewerbsschädigende Informationen enthalten habe.

 Mit einer langen Begründung weist der Presserat auch die Beschwerde der Firma Merck zurück. Der amerikanische Arzneimittelkonzern hatte sich darüber beklagt, dass der vom Wall Street Journal übernommene Artikel «Merck hopes promising Aids drug will pay» im Schweizer Handelsblatt falsche, und damit geschäfts- und wettbewerbsschädigende Informationen enthalten habe. Der am 12 Oktober 2007 erschienene Artikel beginnt mit dem Satz: «Merck könnte im Kampf gegen Aids bald ein neues Kapitel aufschlagen, wenn die Arzneimittelbehörde FDA (US Food and Drug Administration) Isentress zulässt.» Stein des Anstosses ist die Tatsache, dass das Medikament zu dem Zeitpunkt die FDA-Zulassung bereits erhalten und schon auf dem amerikanischen und mexikanischen Markt eingeführt worden sei.Das Handelsblatt entschuldigte sich für den Fehler und druckte ein Korrigendum ab. Doch das war Merck nicht genug. Die Firma bestand deshalb darauf, dass die Berichtigung auch auf der Homepage erscheinen und an etliche Nachrichtenagenturen versandt werden müsse.
Dies sei nicht nötig, urteilt nun der Presserat. Dem vertraglich bedingten, unveränderten Nachdruck des Artikels hätte die Handelszeitung zwar in einer separaten Notiz die Information beifügen sollen, dass die US-Behörde das Medikament inzwischen zugelassen hatte. Dass die Beschwerdegegnerin dies unterliess, weil sie den aktuellen Stand des Zulassungsverfahrens vor dem Nachdruck nicht abklärte, stelle zwar einen Mangel, aber keine Verletzung der Wahrheitspflicht und keine falsche Verarbeitung von Quellen dar.
Der Fehler der Handelszeitung wird vom Presserat als Bagatelle eingestuft. Er geht sogar so weit die Beschwerdeführerin Merck für ihr harsches Vorgehen gegen das Handelsblatt zu kritisieren. Sie habe bei ihrem Protest weit über das Ziel hinausgeschossen. Wo Reaktionen auf einen kleinen Fehler derart unverhältnismässig seien, wandle sich das schützenswerte Anliegen einer Berichterstattung unversehens zu einem Angriff auf die Freiheit und Unabhängigkeit der Medienschaffenden, schreibt der Presserat in rügendem Ton weiter.

Publikumsrat möchte anderen Themenzugang bei «10 vor 10»

Der SRG-Publikumsrat schätzt an der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens (SF) besonders den Zusatznutzen, den das Nachrichtenmagazin zu den tagesaktuellen Newssendungen biete. Kritisiert wird bisweilen der Zugang zu den Themen.

 Der SRG-Publikumsrat schätzt an der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens (SF) besonders den Zusatznutzen, den das Nachrichtenmagazin zu den tagesaktuellen Newssendungen biete. Kritisiert wird bisweilen der Zugang zu den Themen. Es bestehe die Gefahr von Wiederholungen und des Eindrucks, Gleiches oder zumindest Ähnliches schon einmal gehört oder gesehen zu haben. Deshalb sollen vermehrt «andere Zugänge» zu Themen gesucht werden. Das Publikumsspektrum von «10 vor 10» bewegt sich zwischen gut informierten Zuschauenden bis zu denjenigen, die erst spätabends Nachrichten konsumieren. Um in diesem Spannungsfeld möglichst allen Bedürfnissen gerecht werden zu können, bräuchte es gemäss Publikumsrat verlässliche Nutzerdaten.
«Euro 2008 – am Mittag» zu lang Mit dem Sportmagazin «Euro 2008 – am Mittag» ist der Publikumsrat grundsätzlich zufrieden. Die Moderation sei, wie auch bei «10 vor 10», kompetent und publikumsnah, der Themenmix informativ. Allerdings hätte sich der Publikumsrat eine kürzere Sendezeit gewünscht. Die Gespräche mit den Gästen seien übergewichtet und manchmal in die Länge gezogen, heisst es weiter. Zudem bedauert der Rat, dass bei den Spielrückblicken und Analysen nur wenig auf die modernen technischen Bild- und Grafikmöglichkeiten zurückgegriffen wird.
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