Der Beobachter bereitet eine Line Extension zum Thema Natur und Umwelt vor. «Wir arbeiten an einem entsprechenden Projekt», bestätigte publizistischer Leiter Balz Hosang gegenüber der Werbewoche eine Meldung von Persönlich.com. Noch ist nicht entschieden, ob die Zeitschrift tatsächlich realisiert wird. Es braucht noch die Zustimmung der Verlagchefs bei Axel Springer: «Wir werden unser Projekt dem Verlag vorlegen, sobald wir soweit sind», sagte Hosang. Die noch namenlose Zeitschrift soll einmal monatlich erscheinen, die Zielvorstellung bei der Auflage liegt in der Grössenordnung von 50’000 Exemplaren. Mit dem Themenbereich «Natur und Umwelt» wollen sich die Macher aus einer «journalistischen Warte» beschäftigen, sagte der publizistische Leiter weiter: «Wir wollen nahe bei unseren Lesern sein. Der Name Beobachter verpflichtet schliesslich.» Die grüne Zeitschrift soll ungefähr Anfang nächsten Jahres starten. Ecolife startet im August Die geplante Beobachter-Line-Extension ist nicht die einzige Publikation, die sich künftig Umweltthemen widmen will: Im April hatte der Verlag Profile Publishing angekündigt, dass er per 6. Juli 2008 den Titel Ecolife lancieren will. Die vierteljährliche Zeitschrift soll sich mit den Themen Nachhaltigkeit und modernem Lifestyle beschäftigen. Der Start des Blattes ist aber auf 24. August verschoben worden, wie Chefredaktor Paul Stierli der Werbewoche sagte. Die Verschiebung erfolgte bereits im April: «Grund war ein Missverständnis zwischen uns und dem NZZ-Verlag.» Die erste Ausgabe von Ecolife wird nämlich als Promotionsmassnahme der NZZ am Sonntag beiliegen. Danach wird die Zeitschrift mit einer stolzen Auflage von 160’000 Exemplaren im Abonnement und im Zielversand distribuiert. Stierli leitet Ecolife als Chefredaktor im Mandat; er arbeitet mit freien Mitarbeitern und der Gestalterin Karin Engler zusammen. Inhaltlich widmet sich die Zeitschrift den Schwerpunkten Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. «Wir wollen zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur über Verzicht möglich ist», so Stierli. Ecolife wird also kaum ein «Körnlipicker»-Blatt sein. Wie Stierli weiter erklärte, will er gemäss dem Untertitel «bewusst schön leben» darlegen, dass man «verantwortungsbewusst handeln und trotzdem das Leben geniessen kann.»