US-Comedy «Samatha Who?» auf 3+

Der TV-Privatsender 3+ zeigt die amerikanische Erfolgsserie «Samantha Who?» mit Christina Applegate in der Hauptrolle in Schweizer Erstausstrahlung.

 
Der TV-Privatsender 3+ mit Sitz in Schlieren bei Zürich zeigt die amerikanische Serie «Samantha Who?» mit Christina Applegate in der Hauptrolle in Schweizer Erstausstrahlung. Applegate spielt das an Amnesie leidende Unfallopfer Samantha: Nach acht Tagen im Koma erwacht sie ohne Erinnerung an Vergangenheit, Familie und Freunde. Bald jedoch beginnt sie zu erahnen, was für eine Person sie vor dem Unfall gewesen sein muss – eine mit mehr Feinden als Freunden.

«Die Voltaren-Kampagne war ein Gemeinschaftswerk»

Saatchi & Saatchi Simko hat in Cannes etliche Lorbeeren für die Voltaren-Kampagne für Novartis eingestrichen. Das sorgte manchenorts für Stirnrunzeln, denn in den Credits für die Kampagne sind die Saatchi & Saatchi-Agenturen in Mailand und Frankfurt angegeben.

 Saatchi & Saatchi Simko hat in Cannes etliche Lorbeeren für die Voltaren-Kampagne für Novartis eingestrichen: Bronze Lion Campaign mit fünf Sujets in der Kategorie Outdoor, Silver Lion Campaign mit vier Sujets bei Press. Das sorgte manchenorts für Stirnrunzeln, denn in den Credits für die Kampagne sind die Saatchi & Saatchi-Agenturen in Mailand und Frankfurt angegeben. Eingereicht hat die Arbeiten die Schweizer Agentur Saatchi & Saatchi Simko. Schmückt sie sich mit fremden Federn? «Novartis ermunterte das Saatchi Network, für Cannes einen gemeinschaftlichen Effort zu machen. Die besten Sujets wurden dann ausgewählt und in Cannes eingegeben», nimmt Kaspar Loeb, CEO von Saatchi & Saatchi Simko, auf Anfrage der Werbewoche Stellung. «Die preisgekrönte Arbeit ist eine Kooperation der Agenturen in Deutschland, Italien und der Schweiz. Der verantwortliche und federführende Creative Director war aber Olivier Girard von Saatchi & Saatchi Simko.» Die Schweizer Agentur habe die Arbeit in Cannes eingereicht, weil sie für den Bereich Novartis Consumer Health global die Marken Lamisil, Fenistil, Otrivin und Voltaren betreut. In der Schweiz war die Kampagne bis anhin nicht zu sehen. Der Fall sorgte für Aufsehen, so wie sich manche im Januar über das ADC-Gold für Jung von Matt/Limmat geärgert hatten. Damals ging es um den Vorwurf, dass zwei der drei preisgekrönten Spots von der deutschen Jung von Matt gemacht worden seien. «Wir waren an der Entstehung der Voltaren-Kampagne beteiligt», betont Loeb. «Es stört mich deshalb nicht sonderlich, wenn der Vorwurf kommt, wir würden uns mit fremden Federn schmücken.» Man habe aber den Gewinn absichtlich nicht proaktiv kommuniziert und die Publikation der Löwen-Beute der Fachpresse überlassen. Anders als beim bronzenen Promo-Löwen für Voltaflex: «Diese Arbeit hat Saatchi & Saatchi Simko alleine entwickelt», kommentiert Loeb.

Swiss Adex: Die Adwords sind zurück

Seit Weihnachten bewegte sich in Googles Werbeprogramm relativ wenig. Im Mai hingegen schoss die Zahl gebuchter Werbeplätze steil nach oben, und auch die Klickpreise setzten ihren Aufwärtstrend fort, wie die Werte des Swiss Adex zeigen.

 Seit Weihnachten bewegte sich in Googles Werbeprogramm relativ wenig. Im Mai hingegen schoss die Zahl gebuchter Werbeplätze steil nach oben, und auch die Klickpreise setzten ihren Aufwärtstrend fort. Dies zeigen die Werte des Swiss Adex von Angelink Yourposition.Schien sich noch im April die Tendenz zu verfestigen, Adwords würden in klar geringerer Zahl eingeblendet als 2007, änderte sich das Bild im Mai massiv: Mit deutlich mehr als 17 Textanzeigen pro Suchabfrage wurde beinahe das Niveau vom vergangenen November erreicht, die Zunahme seit April beträgt rund 24 Prozentpunkte. Partnervermittler sowie die Tourismus- und die Bekleidungsbranche stellten im Mai die werbefreudigsten Google-Kunden dar. Und zum zweiten Mal in Folge stiegen auch die Klickpreise an – von 1.65 auf 1.68 Franken pro Klick.

Radio 1 erreicht 110’000 Hörer pro Tag

Roger Schawinskis Sender Radio 1 hat nach den ersten 100 Betriebstagen Hörerzahlen veröffentlicht. Von Montag bis Sonntag erreichte die Radiostation 110'000 Hörerinnen und Hörer, die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei 53 Minuten pro Tag. Schawinski zeigt sich mit dem Start sehr zufrieden.

 Roger Schawinskis Sender Radio 1 hat nach den ersten 100 Betriebstagen Hörerzahlen veröffentlicht. Gemäss den Zahlen von Publica Data für die Zeit vom 17. März bis Ende Mai 2008 erreicht der Sender pro Tag 110’000 Hörerinnen und Hörer. Die durchschnittliche Nutzungsdauer in der Agglomeration Zürich liegt bei 53 Minuten pro Tag. Der Marktanteil in der Deutschschweiz beträgt 1,1 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf die Nutzung von Montag bis Sonntag, wie Schawinski auf Anfrage der Werbewoche erklärte. Der Medienmann bezeichnet den Start als geglückt. Er wies am Donnerstag vor den Medien darauf hin, dass das Sendegebiet von Radio 1 mit 354’000 Einwohner nur etwa ein Drittel so gross sei wie dasjenige von Radio 24 und Energy Zürich mit 1’212’000 Personen. Im Zeitraum von 17. März bis Ende Mai 2008 schalteten täglich 251’000 Personen Radio 24 ein, bei Radio Energy Zürich waren es 197’000 und bei Radio Zürisee 177’000 Personen.
Die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer von Montag bis Sonntag betrug bei Radio 24 im erhobenen Zeitraum 58 Minuten. Radio Zürisee wurde 50 Minuten und Radio Energy Zürich 45 Minuten gehört.
Das Durchschnittsalter der Radio-1-Hörenden liegt bei 46 Jahren. Bei Radio Zürisee beträgt es 44 Jahre, bei Radio 24 sind es 42 Jahre und bei Radio Energy Zürich 39 Jahre. Radio 1 sei also, wie angepeilt, das Radio mit der ältesten Kundschaft, hiess es am Donnerstag weiter.
Konzessionsentscheid nach den Sommerferien Da die Konzessionsentscheide in Bundesbern noch nicht gefällt sind, ist weiterhin offen, ob Radio 1 eine Konzession erhält und damit auf Sendung bleiben kann. Der Entscheid soll nach den Sommerferien fallen. Schawinski hofft, dass seine Station die grosse Konzession (Gebiet Zürich-Glarus) erhält und damit über ein gleich grosses Empfangsgebiet verfügt wie die Konkurrenz derzeit. Radio 1 hat sich aber alternativ auch für das kleinere Zürcher Gebiet (Nr. 24) beworben.
Gelassenheit im Namensstreit Noch immer ist der Streit um Namen und Slogan mit dem Rundfunk Berlin- Brandenburg (RBB) nicht gelöst. Den Slogan «Nur für Erwachsene» empfindet der RBB als Plagiat und will deshalb vor Gericht gehen. Zudem darf Radio 1 nach Ansicht des deutschen Medienhauses auch nicht übers Internet verbreitet werden. Wie Schawinski am Donnerstag gemäss SDA sagte, nimmt er die ganze Angelegenheit gelassen. Erst kürzlich habe er wieder einen Vermittlungsbrief in der Namensangelegenheit abgeschickt. Nicht tolerierbar sei für ihn die Forderung bezüglich Internetverbreitung.

Zu guter Letzt: Zweimal eine Frau für Beni

Nun ist es also passiert – Beni Thurnheers Ehe ist kaputt, seine Frau weg. Und unser «Schnurri der Nation» ganz allein. Doch das muss ja nicht so bleiben, dachten sich Blick und News – beide kamen wohl unabhängig voneinander auf die lustige Idee, sich mögliche Nachfolgerinnen für Benis Verflossene auszudenken.

 Nun ist es also passiert – Beni Thurnheers Ehe ist kaputt, seine Frau weg. Und unser «Schnurri der Nation» ganz allein, kein Weib mehr, das Tisch und Bett mit ihm teilt. Doch das muss ja nicht so bleiben. Dies dachten sich auch Blick und News – beide kamen wohl unabhängig voneinander auf die lustige Idee, sich mögliche Nachfolgerinnen für Benis Verflossene auszudenken. So schlägt der Blick beispielsweise Moderatorin Anna Maier, Schlagersängerin Maja Brunner, Miss Schweiz Amanda Ammann, Schiedsrichterin Nicole Petignat oder gar Popsternchen Kylie Minogue vor. Die News-Redaktion beschränkt sich da auf vier Damen: Politikerin Chantal Galladé, Astrologin Monica Kissling, Schauspielerin Heidi Maria Glössner und – ebenfalls Schiedsrichterin Nicole Petignat. Letztere ist übrigens die Einzige, welche von beiden Zeitungen vorgeschlagen wird; wenn das kein Zeichen ist! Einen Fehler haben beide Zeitungen gemacht: Sie haben Benis Worte nicht ernst genommen. Hat er doch vor wenigen Tagen in einem Blick-Interview klar und deutlich gesagt, dass er jetzt ganz sicher nicht vorhabe, sich irgendeine jüngere Frau zu angeln. Ammann, Galladé, Maier und Co. adé. Tja Herr Thurnheer, vielleicht sollten Sie sich, sollte es ein nächstes Mal geben, besser überlegen, was sie sagen – auch wenn es gut tönt.

SF: Rekordwerte bei der Übertragung der Euro-Partien

Noch nie war das Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer des Schweizer Fernsehens an einem Fussballturnier so gross wie bei der Euro 08. Im Durchschnitt verfolgten 941'000 Personen die Partien, was einem Marktanteil von 52,8 Prozent entspricht.

 Noch nie war das Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer des Schweizer Fernsehens an einem Fussballturnier so gross wie bei der Euro 08. Im Durchschnitt verfolgten 941’000 Personen die Partien, was einem Marktanteil von 52,8 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Die Live-Übertragungen der Gruppenspiele an der EM 04 in Portugal sahen durchschnittlich 688’000 Personen (40,0 Prozent Marktanteil). Die acht Gruppenspiele am Vorabend verfolgten durchschnittlich 819’000 Personen (53,5 Prozent Marktanteil), bei den Partien am Hauptabend waren durchschnittlich 1’023’000 Zuschauer zugeschaltet (52,3 Prozent Marktanteil).
Auf ein besonders hohes Zuschauerinteresse stiessen die Partien der Schweizer Nationalmannschaft: Im Durchschnitt sahen 1’583’000 Personen (72,6 Prozent Marktanteil) die drei Spiele auf SF zwei. Das Euro-Eröffnungsspiel Schweiz-Tschechien am 7. Juni verfolgten durchschnittlich 1’610’000 Zuschauerinnen und Zuschauer (79,2 Prozent Marktanteil). Die Partie Schweiz-Türkei sahen durchschnittlich 1’652’000 Personen (75,3 Prozent Marktanteil). Das dritte und letzte Spiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Portugal lockte durchschnittlich 1’487’000 Zuschauer vor den Bildschirm.

BZM: Manfred Messmer verantwortlich für Online-Strategie

Die Basler Zeitung Medien will in der digitalen Welt anscheinend vorwärts machen: Sie hat den neuen Unternehmensbereich «Digital Strategy and Development» geschaffen und Manfred Messmer dafür die Leitung übertragen.

 
Die Basler Zeitung Medien will in der digitalen Welt anscheinend vorwärts machen: Sie hat den neuen Unternehmensbereich «Digital Strategy and Development» geschaffen und Manfred Messmer dafür die Leitung übertragen. Als operativer Leiter der Tochtergesellschaft BZM Online zeichnet Messmer für die strategische und konzeptionelle Planung einer umfassenden und umsetzungsorientierten Online-Strategie für das Gesamtunternehmen verantwortlich, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.Die integrale Online-Strategie wird über alle Kanäle hinweg folgende Medien einschliessen: Basler Zeitung, Baz.ch, Baslerstab, Radio Basel 1, Lokalzeitungen, Presse TV und Cityforum. Messmer wird überdies dem Beirat von Newsnetz angehören und bei diesem gemeinsamen Projekt von Tamedia, Espace Media und Basler Zeitung die Interessen der BZM vertreten.
Manfred Messmer war bereits von 1980 bis 1986 als Journalist für die BZM tätig, zuletzt als Chefredaktor beim Doppelstab. Danach gründete er die PR-Agentur Messmerpartner. Seit Juli 2007 besteht zwischen Messmer und den Basler Zeitung Medien ein persönliches Mandatsverhältnis, das nun um die Online-Aktivitäten erweitert wurde. Messmer ist in seiner Funktion Mitglied der Geschäftsleitung der Basler Zeitung.

Kassensturz-Prozess gegen Haldimann verschoben

Der Prozess gegen SF-Chefredaktor Ueli Haldimann und vier weitere Angestellte des Schweizer Fernsehens ist verschoben worden. Vor Gericht sind sie wegen eines «Kassensturz»-Berichts über einen Schönheitschirurgen. Unerlaubterweise wurde mit versteckter Kamera gefilmt.

 
SF-Chefredaktor Ueli Haldimann und vier weitere Angestellte des Schweizer Fernsehens müssen nun doch nicht diese Woche vor dem Bezirksgericht Zürich erscheinen. Der Verhandlungstermin wird verschoben. Den fünf Personen wird «unbefugtes Aufnehmen von Gesprächen usw» vorgeworfen. Dabei geht es um Aufnahmen mit versteckter Kamera in der Praxis eines Zürcher Schönheitschirurgen, die im Dezember 2006 und im Februar 2007 im «Kassensturz» ausgestrahlt wurden (siehe: ).Der Prozess ist nicht aufgehoben, sondern aufgeschoben, wie das Bezirksgericht am Mittwoch gemäss SDA mitteilte. Grund für die Verschiebung sei, dass der Verteidiger der Angeklagten sein Mandat niedergelegt habe. Dies sei die Folge einer Eingabe des Vertreters des Geschädigten. Gemäss SF-Sprecher Urs Durrer will die Gegenseite prüfen lassen, ob das Verfahren auf den SF-Rechtskonsulenten ausgeweitet werden soll. Dieser habe SF im umstrittenen Fall juristisch beraten. Bis diese Frage geklärt ist, bleibt der Zeitpunkt der Hauptverhandlung offen.

Marke Schweiz schneidet in Studie gut ab

Schweizer Produkte werden international als zuverlässig und hochwertig empfunden. Sie gelten aber nicht als besonders innovativ. Das geht aus einer Studie von HTP St. Gallen und McCann Erickson in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen hervor.

  Die Marke Schweiz geniesst international nach wie vor einen guten Ruf. 7’300 Befragte aus 80 Ländern empfinden Schweizer Produkte als zuverlässig und hochwertig. Besonders innovativ beurteilen sie diese allerdings nicht. Dies geht aus einer Studie der beiden Agenturen HTP St. Gallen und McCann Erickson in Zusammenarbeit mit der Universität St.Gallen hervor. Schweizer Produkte und Dienstleistungen geniessen weltweit einen exzellen Ruf. Keines der Vergleichsländer – Deutschland, Japan, USA und China – vermag die wahrgenommene Qualität Schweizer Produkte zu übertreffen. Verglichen mit Japan schätzen die Befragten die Schweizer Produkte allerdings deutlich weniger innovativ ein.
Land Schweiz positiv beurteilt Auch die Schweiz als Land wird von den Befragten positiv wahrgenommen. Das gute Image beruht in erster Linie auf den Schweizer Produkten und Dienstleistungen. Wichtig für das Bild der Eidgenossenschaft sind aber auch die schönen Landschaften und die politische Stabilität. Die Schweiz steht für hohe Lebensqualität, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit.
Kritische Einschätzungen sind seltener. Sie bemängeln insbesondere die fehlende Weltoffenheit und das hohe Preisniveau. Weiter werden die Aktivitäten des Finanzplatzes als zwielichtig eingestuft und der strenge Umgang mit den Ausländern kritisiert.
Je weiter weg, desto klischeehafter Die Befragten in Europa, Amerika, Asien und Ozeanien sehen die Schweiz recht ähnlich. Die direkten Nachbarländer Frankreich und Italien beurteilen die Eidgenossenschaft am schlechtesten. Je höher zudem die geographische Entfernung, desto klischeehafter die Einschätzung.

Werbung zum Liegen

Aussenwerbung Direkt bei der Zielgruppe werben, wer will das nicht? Jetzt wird in der Badi aufgerüstet.

 
Aussenwerbung Direkt bei der Zielgruppe werben. Wer will das nicht? Für öffentliche Schwimmbäder existiert seit kurzem eine neue Werbeplattform: Sunlounger.ch. Das patentierte Liegestuhlsystem bringt allen Beteiligten grossen Nutzen. Dem Badegast, dem Werbeauftraggeber und dem Schwimmbadbetreiber. Kein Wunder, setzen bereits verschiedene Badeanstalten in der Deutschschweiz auf das innovative System. Sunlounger.ch umfasst 14 bequeme Liegestühle, die ordentlich gestapelt und platzsparend in einer Depotstation stecken. Letztere ist mit einer austauschbaren Werbetafel im Format F4 ausgerüstet. Vermarktet werden die «Plakatstellen» über Sunlounger.ch, produziert werden sie von der Frontwork in Wallisellen. 

Swisscom dadada

Telekommunikation Erdmannpeisker zeigt, wie Grossunternehmen von Swisscom-Produkten profitieren können. Deal global, dial local.

 
Telekommunikation Erdmannpeisker zeigt, wie Grossunternehmen von Swisscom-Produkten profitieren können. 
«Endlich – Swisscom Standard weltweit aus einer Hand.» Dieses Argument kann die Bieler Agentur Erdmannpeisker jetzt für die Geschäftskunden ihres Auftraggebers Swisscom in die Welt setzen. Nachdem in einer früheren Staffel die KMU-Kunden von Swisscom über ihre Vorteile informiert worden sind, richtet sich ein weiterer Teil dieser B2B-Kampagne an Grosskunden.
Erdmannpeisker macht bekannt, dass Swisscom seit Ende Mai neu mit Verizon Business weltweit eine strategische Partnerschaft eingegangen ist. Eine nationale Kampagne soll dies kommunizieren und Swisscom bei den Schweizer Grosskunden als internationalen Partner positionieren. Swisscom und Verizon wollen in diesem Markt gemeinsam auftreten und zusammen Outsourcing-Dienstleistungen anbieten und Produkte entwickeln. Mit Verizon, der ehemaligen MCI Worldcom, kann Swisscom seinen multinationalen Kunden Zugang zum wohl weltweit grössten IP-Netz der Welt und zu einer riesigen Zahl von Service-Mitarbeitenden anbieten.
«Wir sind da für Sie.» Der bekannte Kampagnenansatz der neuen Swisscom eignet sich – mit einer kleinen, überraschenden Anpassung perfekt für die Demonstration des globalen Aktionsradius. Für Special-Interest-Titel wurde zusätzlich zum Kampagnenmotiv eine aufmerksamkeitsstarke Kleinanzeige entwickelt.
Andreas Panzeri

Zu guter Letzt: Schicksalsjahre eines Schimpfworts

Während 50 Jahren ist sie kein bisschen älter geworden, Sissi, die Königin aller Historienschinken. Nun soll der Stoff neu verfilmt werden.

 
Über 50 Jahre lang ist sie kein bisschen älter geworden, sie ist und war ein Monument des deutschsprachigen Films, sie ist Millionen von Deutschen, Österreichern und Schweizern irgendwann mal über den Bildschirm gelaufen, meist in der Weihnachtszeit – und wer hat nicht ihr: «Jooohhh Fraaanzl» im Ohr? Die Rede ist natürlich von Sissi, der österreichischen Kaiserin in Gestalt von Romy Schneider. Trotz ihrer zeitlosen Aura bahnt sich jedoch eine Veränderung an. Die Geschichte der Kaiserin Elisabeth wird 2009 für das Fernsehen neu verfilmt, als Zweiteiler unter Beteiligung des italienischen RAI und von ZDF und ORF. Dabei will der österreichische Regisseur Schwarzenberger die Kaiserin Elisabeth anders als bisher darstellen, er spricht von einer «Emanzipationsgeschichte.» «Verschiedene Leute haben das Gefühl, dass es Zeit ist, das einmal neu zu deuten», sagte er zur österreichischen Tageszeitung Die Presse. Als Sissi-Fan darf man sich darauf freuen, allerdings auch darauf hoffen, dass in zehn Jahren noch verstanden wird, wer «Du Sissi» sagt.
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