SF kippt Satiresendung «Classe politique»

Die Satiresendung «Classe politique» wird Ende November aus Spargründen abgesetzt. Zudem habe es neben der Sendung «Giacobbo/Müller» keinen Platz mehr für ein weiteres Satireformat, begründet das Schweizer Fernsehen den Entscheid.

 Die Satiresendung «Classe politique» wird Ende November aus Spargründen abgesetzt. Zudem habe es neben der Sendung «Giacobbo/Müller» keinen Platz mehr für ein weiteres Satireformat, begründet das Schweizer Fernsehen den Entscheid. Sprecher David Affentranger bestätigte gegenüber der SDA eine entsprechende Mitteilung der Programmzeitschriften Tele und TV Star vom Mittwoch. SF wolle sich künftig auf ein einziges Satireformat beschränken, sagte Affentranger. «Classe politique» mit Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller flimmerte jährlich rund ein halbes Dutzend Mal über den Bildschirm. Ursprünglich war die Sendung Teil des Satireformats «Punkt CH», das Ende November 2007 eingestellt wurde. Danach wurde «Classe politique» als eigenständige Sendung weitergeführt.

Inform holt zweimal Silber am BCP-Award

Die Zürcher Agentur Inform hat sich bei den Best of Corporate Publishing-Awards gleich zwei Silberauszeichnungen gesichert: für das Kundenmagazin Senso der Helsana Versicherungen und für die Zeitschrift ETH Globe.

 Die Zürcher Agentur Inform hat sich bei den Best of Corporate Publishing-Awards, kurz BCP, gleich zwei Silberauszeichnungen gesichert. Die Spezialisten für crossmediale Unternehmens- und Marketingkommunikation erhielten Edelmetall für die von der ETH Zürich herausgegebene Zeitschrift ETH Globe und für das Kundenmagazin Senso der Helsana Versicherungen, beim dem die Agentur publizistisch vom Netzwerkpartner Open up unterstützt wurde. Der BCP verzeichnete dieses Jahr mit 659 eingereichten Publikationen einen neuen Teilnehmerrekord. Insgesamt wurden 26 Awards in verschiedenen Kategorien vergeben.

Bewerbungsfrist für Corporate Communications Awards läuft

Ab sofort können Schweizer Agenturen ihre integrierten Kommunikationskonzepte bei den vierten Corporate Communications Awards einreichen. Bis am 31. Juli nimmt die Jury erfolgreich in die Praxis umgesetzte Arbeiten entgegen.

 Ab sofort können Schweizer Agenturen ihre integrierten Kommunikationskonzepte bei den vierten Corporate Communications Awards einreichen. Bis am 31. Juli nimmt die Jury erfolgreich in die Praxis umgesetzte Arbeiten entgegen. Der Sieger wird dann am 11. September mit einem Communicator geehrt. Die Preisübergabe findet im Rahmen des Schweizerischen Forums für integrierte Kommunikation an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz statt. Eine Anmeldung für den Wettbewerb kann ab sofort erfolgen: .Mit dem CC-Award wird dieses Jahr auch wieder der Disziplinenpreis «Media Relations» ausgeschrieben. Dieser Preis, der von News Aktuell gesponsert wird, zeichnet innovative Media Relations von Kommunikationsteams aus. Letztes Jahr holte sich das Treuhand- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit seinem Media Institute den ersten Media Relations-Award.

Zu guter Letzt: Gatorades hochfliegender Viral-Ad

Bei Youtube gibts wieder mal ein gelungenes Beispiel einer viralen Werbung zu sehen. Manege frei für «Ball Girl» von der Chicagoer Agentur Element 79.

 
Man sieht nicht auf den ersten Blick, vielleicht nicht mal auf den zweiten, dass da was faul ist, und das macht das Ding so gut. Der Spot «Ball Girl» von Gatorade besitzt alle Ingredienzien des erfolgreichen Viral-Spots: eine kurze, packende Story, den «das-gibt’s-doch-gar-nicht-Effekt» (man muss sich das Ding noch mal ansehen) und eine unaufdringliche Auflösung des Rätsels. Bei Youtube gibt’s das Filmchen zu sehen, allerdings wurde die Tagline am Schluss herausgeschnitten («Never underestimate the power of superior hydration»). Gemacht wurde der Spot von der Agentur Element 79 (für die chemieunkundigen: das Element Gold) aus Chicago. Wie Adage.com schreibt, sozusagen als Abschluss der Geschäftsbeziehung mit Gatorate. Der Schwanengesang der Chicago-Boys wird die neue Agentur jedenfalls unter Zugzwang setzen.

Grünes Licht für Ländle-TV

Am 15. August, dem Lichtensteinischen Nationalfeiertag, startet das Ländle in ein neues Abenteuer. Dann nämlich geht mit 1FL TV der erste landeseigene Fernsehkanal auf Sendung. Am Dienstag erteilte ein Regierungsvertreter den Betreibern grünes Licht.

 Am 15. August, dem Liechtensteinischen Nationalfeiertag, startet das Ländle in ein neues Abenteuer. Dann nämlich geht mit 1FL TV der erste landeseigene Fernsehkanal auf Sendung. Am Dienstag erteilte ein Regierungsvertreter den Betreibern grünes Licht. Die Konzession hält die Media Holding, eine Tochterfirma von Kanal 1 in Wien. Neben einer täglichen Newssendung mit Kurznachrichten und Boulevard News aus Liechtenstein, der Schweiz und Österreich und einem Magazin, wollen die Macher auch ihre Zuschauer als Berichterstatter und Beschwerdeführer ins Programm einbauen.

Regus fischt nach Büroarbeitsplätzen

Das internationale Unternehmen Regus sucht in Zürich nach Büroarbeitsplätzen und will die wichtigsten Immobilienmakler vor Ort motivieren, künftig die «kleinen Fische» ihm zu überlassen. Den Köder ausgeworfen hat die Agentur am Flughafen.

 
Das internationale Unternehmen Regus sucht in Zürich nach Büroarbeitsplätzen und will die wichtigsten Immobilienmakler vor Ort motivieren, künftig die «kleinen Fische» ihm zu überlassen. Für diese etwas ungewöhnliche Aufforderung wirft die Agentur am Flughafen für das Unternehmen einen speziellen Köder aus. Wer ihm aktiv hilft, dem winkt eine Reise an den Amazonas. Piranhafischen inklusive. Als Einladung wurde ein Überlebenspaket verschickt. Das Kickoffmailing ist von Mitte Mai bis Mitte November im Einsatz. Regus ist ein international tätiger Anbieter von Arbeitsplätzen und Räumen auf Vertragsbasis.
Verantwortlich bei Regus Schweiz: Garry Gürtler (Landeschef) und Lisa Lueg (Marketing Manager, Paris). Verantwortlich bei der Agentur am Flughafen: Miriam Egli (Beratung), René Eugster (CD), Dominique Rutishauser (AD), Benita Sutter (Grafik) und Patrick Lindner (Text).

Neue LGK: Flügzüg zeigen, wie man Post von zu Hause verschickt

Ab sofort kann man Pakete mit Hilfe des Internets von sich zuhause aus verschicken. Wie das geht, zeigt das Komikerduo Flügzüg im Auftrag der Agentur Neue LGK.

 
Das Komikerduo Flügzüg zeigt in einem Onlinevideo für die Post, wie man Päckli von zuhause verschicken kann. Der Test der bekanntermassen äusserst langsamen (Berner) Artisten soll zeigen, dass wenn selbst sie es schnell begreifen, es auch für alle anderen nicht schwierig sein kann. Der Sketch wurde von der Neuen LGK organisiert. Er wirbt für den neuen Service Webstamp der Schweizerischen Post, mit dem man frankierte Paketetiketten selbst drucken und gleich auch den Postboten bestellen kann, der das Paket abholt. Die Kampagne läuft vom 9. Juni bis am 19. Juli auf verschiedenen Online-Portalen und auf der Microsite www.post.ch/webstamp. Ergänzend werden auch Banner, Flyer und POS-Material eingesetzt. In der ersten Woche der Kampagne wurden 2000 Webstamp-Starterkits bestellt.

Verantwortlich bei der Post: Daniela Diethelm (Leiterin Kommunikation), Inari Kirchhofer (Leiterin Marketing-Kommunikation) und Marc Hadorn (Projektverantwortlicher). Verantwortlich bei der Neuen Lgk: André Benker (CD), Stephan Wittwer (AD), Lukas Schmid (Text), Sabina Siegrist und Raphaela Brühlmeier (Beratung). Filmproduktion: PingPong Films; Produzent: Yves Bollag, Regie: Marco Lutz; Tonstudio: Jingle Jungle. Programmierung Website und Banner: Nemos; Foto: Jonas Spengler; Media: Optimedia.

Alfred Autischer wird die Nummer zwei von Trimedia

Alfred Autischer, bisher Trimedia-Geschäftsführer für die Schweiz, Deutschland und Österreich, ist seit Juni 2008 stellvertretender Geschäftsführer von Trimedia International. Seit 2001 legte der Österreicher eine steile Karriere zurück.

 
Alfred Autischer, bisher Trimedia-Geschäftsführer für die Schweiz, Deutschland und Österreich, ist seit Juni 2008 stellvertretender Geschäftsführer von Trimedia International. Der 49-Jährige promovierte Kommunikationswissenschaftler begann seine Laufbahn beim internationalen PR-Unternehmen im Jahr 2001, als dieses mit der von ihm gegründeten Ikp fusionierte (siehe: ). Danach war er zuerst Länderchef für Österreich, dann im internationalen Management für die drei deutschsprachigen Länder. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit für Trimedia ist Autischer Lektor an den Universitäten Wien und Krems. Trimedia International und die Schwestermarke MMD sind in 18 Ländern Osteuropas vertreten. Trimedia besitzt 49 Büros in 28 Ländern Europas und ist Teil der Londoner Huntsworth.

Markus C. Hurek und Simonetta Caratti von Ringier ausgezeichnet

Die von Ringier alljährlich innerhalb des Verlags verliehenen Preise gehen dieses Jahr nach Tschechien, Ungarn, Deutschland und ins Tessin. Der Ringier-Medienpreis wurde an Markus C. Hurek und Simonetta Caratti, der Ringier Photo Award 2008 an den Tschechen Jan Šibík vergeben.

 
Die von Ringier alljährlich innerhalb des Verlags verliehenen Preise gehen dieses Jahr nach Tschechien, Ungarn, Deutschland und ins Tessin. Der Ringier-Medienpreis, der aufgrund des Gesamtwerks vergeben wird, geht dieses Jahr zum ersten Mal nicht in die Deutschschweiz; ausgezeichnet wurden Markus C. Hurek vom deutschen Politmagazin Cicero und Simonetta Caratti von der Tessiner Zeitung Il caffè della domenica. Aus der Jury heisst es zum Entscheid: «Markus C. Hurek trägt massgeblich zum Erfolg von Cicero bei und bringt viel Geduld auf, um an den Texten der Autoren bis in die letzten Minuten zu feilen, er ist eine Stütze hinter den Kulissen, indem er nicht nur die Texte redigiert und gewichtet, sondern auch die Schlusskontrolle der Schlagzeilen und Bildlegenden macht.» Simonetta Caratti, so die Jury weiter, präge «il caffè della domenica» mit Tiefgang und ihrem unvergleichlich markanten Schreibstil, und dies bereits seit langer Zeit.
Beim Ringier Photo Award 2008¬, an dem bereits zum dritten Mal das beste Pressefoto ausgezeichnet wurde, nahmen 74 Fotografen aus neun Ländern teil. Gewonnen hat der für das Magazin Reflex arbeitende Tscheche Jan Šibík mit dem Foto «Arbeitende Kinder auf dem Schuttabladeplatz Stung Meanchey in Kambodscha». «Das ist ein Bild von einer 12er-Reihe, die ich für eine Reportage gemacht habe», sagt Šibík, «die Arbeit der Kinder auf dem Müllplatz hat mich tief bewegt. Sie leben dort mit ihren Familien und fischen von früh bis spät Plastik, Papier und Flaschen aus dem Abfall, die sie vielleicht noch brauchen können. Und das bei jedem Wetter.» Den zweiten und dritten Platz belegen die bei der ungarischen Tagesszeitung Népszabadság tätigen Ungaren Arpád Kurucz («Waldbrand in Griechenland») und Simon Móricz («Nach einem Sturm beim Sziget-Musikfestival in Budapest»).

Orange wird neuer Telekom-Partner von Swiss Tennis

Orange ist ab sofort neuer Kommunikationspartner des Schweizerischen Tennisverbands Swiss Tennis. Der Telekomriese liefert damit Dienstleistungen für den Verband, den Davis-Cup sowie für einzelne Spielerinnen und Spieler.

 
Orange ist ab sofort neuer Kommunikationspartner des Schweizerischen Tennisverbands Swiss Tennis. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit stellt Orange alle Dienstleistungen im gesamten Telefon-Bereich im Haus des Tennis in Biel sowie an den Heimspielen des Schweizer Davis-Cup-Teams. Orange wird auch spezielle Angebote für lizenzierte Tennisspielerinnen und -spieler entwickeln, wie Swiss Tennis in einem Communiqué mitteilte. Der Zusammenarbeitsvertrag dauert mindestens bis Ende 2010. Über die Modalitäten der Zusammenarbeit haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart. 

Daniel Hofer neuer Präsident des IAA Swiss Chapter

Die Mitglieder des Swiss Chapter der International Advertising Association (IAA) haben gewählt: Anlässlich der 45. Generalversammlung vom 24. Juni 2008 wurde Dr. Daniel Hofer (NZZ) zum neuen Präsidenten bestimmt.

 
Die Mitglieder des Swiss Chapter der International Advertising Association (IAA) haben einen neuen Präsidenten gewählt. Anlässlich der 45. Generalversammlung vom 24.Juni 2008 wurde Dr. Daniel Hofer (NZZ) zum neuen Präsidenten bestimmt. Er übernimmt den Posten von Urs Beer, der dem Chapter während zehn Jahren vorstand.Der Vorstand setzt sich nach dem Rücktritt von Urs Beer und Treasurer Otto Meier in Zukunft wie folgt zusammen: Frank Bodin (EuroRSCG), Peter Döbeli (Konnex), Bernadette Grossenbacher (ZKB), Kaspar Loeb (Saatchi & Saatchi Simko), Thomas Kaiser, Treasurer, (Publigroupe), Ruth Mathias (Coca Cola) sowie Rainer Meier (Axpo). Die bisherigen Revisoren Arnold Speck (Publicis) und Otto Spirig (EuroRSCG) wurden bestätigt. Die Führung der IAA-Geschäftsstelle erfolgt weiterhin durch Edith Moosbrugger.
Auch die Swiss IAA Young Professionals, die sich im Chapter als Nachwuchsführungskräfte organisieren, wählten einen neuen Vorstand: Roman Kappeler (Swisscanto) übernimmt das Präsidium von Pascal Staub (M.a.d. Brand Care), welcher als Vice President Young Professionals in das Excom der IAA Global gewählt wurde.
Die 1938 gegründete IAA vereinigt weltweit mehr als 4000 Mitglieder in 76 Ländern. Das IAA Swiss Chapter soll den Gedankenaustausch seiner Schweizer Mitglieder fördern, es befasst sich mit den internationalen Entwicklungen und ermöglicht Kontakte zu den verschiedenen Märkten.

OSW: Mit Catwoman auf Softwareklau

Nach Bösewicht Blofeld ist jetzt auch Catwoman hinter der neuen Software der Basler Firma M&D her. Inszeniert hat die Story die Basler Oswald Siegfried Werbeagentur.

 
Die neue Soprop-Software ist so revolutionär, dass jetzt nach Bösewicht Blofeld auch Catwoman hinter ihr her ist – um sie selbst auf den Markt zu bringen, versteht sich. Das ist zumindest die Botschaft des zweiten Werbefilms der Basler Oswald Siegfried Werbeagentur für die Basler Softwareherstellerin M&D. Zusammen mit drei Mailings, die auf die Filme aufmerksam machen, ist der Film Teil einer Produkt-Ankündigung für die neue Personalsoftware Soprop, die zu Beginn des Sommers auf den Markt kommen soll. Der Einsatz der Werbemittel dauert von März bis August 2008.

Verantwortlich bei Soprop: Benjamin Leuzinger, Ralf Mouttet. Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (AD), Nadine Siegfried (Beratung), René Fisch (Text). Kamera: Brian Goff. Ton: Baselcitystudios.

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