Matter & Gretener realisiert weiteren TV-Spot für Erdgas

Die Zürcher Werbeagentur Matter & Gretener hat einen weiteren TV-Spot für Erdgas produziert. Im Vordergrund steht die Botschaft, dass Erdgas die Umwelt schont.

Matter & Gretener hat die seit diesem Frühjahr laufende Imagekampagne von Erdgas um einen weiteren TV-Spot ergänzt. Dies teilt die Zürcher Werbeagentur in einer Medienmitteilung vom Dienstag mit. Der Spot zeigt einen idyllischen Bergsee, unter dessen Oberfläche sich eine Gruppe von Fischen zu einem Erdgas-Blatt formiert. Mit dem grünen Blatt als Key-visual soll wie bei früheren Spots klar, aber auch emotional die Botschaft vermittelt werden, dass der Energieträger Erdgas die Umwelt schont.
Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Jochen Hennecke, Leonie Bachmann (Beratung). Panam, Zürich (Filmproduktion). Südlich-T, München (3D-Animation). Alex Kirschner, Zürich (Musik).
Verantwortlich beim Verband der Schweizerischen Gasindustrie: Urs Zeller (Leiter Marketing), Daniel Bissig (Leiter Werbung).

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Freiburghaus und Partner BSW rekrutiert für die Berner Kantonspolizei

Für die Berner Kantonspolizei hat die Werbeagentur Freiburghaus und Partner BSW eine provokative Werbekampagne realisiert. Mit witzigen Vorurteil-Slogans sollen Leute für die Polizeiausbildung rekrutiert werden.

Mit Vorurteil-Slogans wie «Jedä Tschugger het ä Schnoutz» und «D’Bulle si schtier» wirbt die Berner Kantonspolizei für die Rekrutierung von zukünftigen Polizisten und Polizistinnen. In den nächsten zwei Jahren sollen deren 150 ausgebildet werden.
Die Berner Kantonspolizei hat die Werbeagentur Freiburghaus und Partner BSW beauftragt, für ihre provokative Werbekampagne Inserate, Banner, Plakate und den Internetauftritt zu kreieren. Auch an Messen werden die Kommunikationsmassnahmen umgesetzt.
Mit dieser Berufswerbekampagne soll erreicht werden, dass die Öffentlichkeit und die anvisierte Zielgruppe der 20- bis 35-Jährigen die landläufigen Klischees über den Polizistenberuf kritisch hinterfragt und sich mit dem Berufsbild auseinandersetzt. Es sollen Anwärterinnen und Anwärter angesprochen werden, die bisher kommunikativ nicht erreicht worden sind – etwa solche, die eine erste Berufsbildung abgeschlossen haben, aber auch Personen mit Matur oder Studiumsabschluss.
Verantwortlich bei der Kantonspolizei Bern: Hans Rütti (Stv. Personalchef).
Verantwortlich bei Freiburghaus und Partner BSW: Pascale Berclaz (Strategie, Leitung), Regula Hochuli (Beratung), Simon Freiburghaus (CD), Youri Laubscher (AD).

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US-Werbetreibende wollen Allianz von Google und Yahoo verhindern

Die US-amerikanische Association of National Advertisers will die geplante Zusammenarbeit von Yahoo und Google im Suchmaschinenmarketing verhindern. Sie stört sich an der marktbeherrschenden Stellung, welche durch die Allianz entstehen würde.

Die Association of National Advertisers (ANA) hat am Sonntag beim US-amerikanischen Justizministerium Klage gegen die geplante Allianz von Google und Yahoo im Bereich des Suchmaschinenmarketings eingelegt. Die Kooperation war von Yahoo beim Kampf gegen die Übernahme durch Microsoft erfolgreich initiiert worden. Die ANA repräsentiert so grosse amerikanische Werbe-Auftraggeber wie General Motors oder Procter & Gamble. Letzterer war dieses Jahr in Cannes zum Advertiser of the Year 2008 erkoren worden.
Die Klage bei der US-amerikanischen Wettbewerbskommission zielt auf die marktbeherrschende Stellung, welche die Zusammenarbeit der beiden grössten Werbeanbieter im Search-Marketing mit sich bringen würde. Sie gäbe Google das Recht, Such- und Textwerbung bei Yahoo zu verkaufen, wobei die Einkünfte mit Yahoo geteilt würden. Google hatte 2007 im US-amerikanischen Suchmaschinenmarketing einen Marktanteil von 76,6 Prozent inne, Yahoo hielt 17,9 Prozent und Microsoft 5,5 Prozent.
Ob die Klage Erfolg haben wird, ist gemäss Wall Street Journal ungewiss. Dennoch habe sie aufgrund des hohen Prestiges der Association of National Advertisers grosses Gewicht und sei für Google und Yahoo allein schon deshalb ein schwerer Schlag.

Zentralschweiz am Sonntag erstmals erschienen

Am vergangenen Sonntag ist erstmals die sich als siebte Ausgabe der Neuen Luzerner Zeitung (NLZ) verstehende Sonntagszeitung Zentralschweiz am Sonntag erschienen. Damit hat die Deutschweiz insgesamt sechs Sonntagszeitungen, auch wenn sich das neue Blatt aus dem Hause NLZ als Regionalzeitung versteht. Die Grundstruktur der Zentralschweiz am Sonntag lehnt sich an die Werktagsausgabe an. Aufmacher der ersten Ausgabe war neben dem Match Israel-Schweiz das Ergebnis einer Umfrage zur Harmos-Abstimmung im Kanton Luzern.

Erstmals ist am vergangenen Wochenende die sich als siebte Ausgabe der Neuen Luzerner Zeitung verstehende Zentralschweiz am Sonntag erschienen. Es handelt sich neben Sonntag, der Sonntagszeitung, der NZZ am Sonntag, dem Sonntagsblick und der Südostschweiz am Sonntag um die sechste Sonntagszeitung in der Deutschschweiz.
Die erste Ausgabe hat 96 Seiten, die zur Hälfte mit Inseraten gefüllt sind. Die Auflage zum Start beträgt 130’000 Exemplare, danach werden es 122’000 sein. Weil die eigene Druckerei der LZ Medien am Samstag ausgelastet ist, wird sie vorläufig bei der Basler Zeitung gedruckt. Voraussichtlich ab Frühsommer 2009 soll sie dann über die eigene Anlage laufen.
Im Gegensatz zu den national ausgerichteten Sonntagsblättern, versteht sich Zentralschweiz am Sonntag als Regionalzeitung. Die Grundstruktur lehnt sich an die Werktagsausgabe an. Daher wurde auch nicht eine neue Redaktion geschaffen, sondern die bestehende ausgebaut. Für den Kanton Zug gibt es eine eigene Ausgabe.
Die Sonntagsausgabe wird allen Abonnenten der Neuen LZ und ihrer Regionalausgaben zugestellt, bis Ende 2008 gratis. Danach verteuert sich das Abonnement vorerst um 19 Franken. Die Sonntagsausgabe allein kann nicht abonniert, aber am Kiosk gekauft werden.
Im ersten Bund sind die Ressorts Schweiz, Ausland und Kultur vereint, in den folgenden Bünden Sport, Region Zentralschweiz und Wirtschaft. Neu sind die Beilagen Piazza (sie ersetzt das früher am Samstag beigelegte Magazin Leben) und Wissen.
Auf der Frontseite findet sich neben einem Bild vom Match Israel-Schweiz das Ergebnis einer Umfrage zur Harmos-Abstimmung im Kanton Luzern. Sie werde zur «Zitterpartie», heisst es, die Befürworter seien nur eine Nasenlänge voraus. Zudem wird auf eine Initiative für eine «Energie-Eingreiftruppe» für Gebäudesanierungen verwiesen.
Chefredaktor Thomas Bornhauser zeigt sich in einem Editorial überzeugt, «dass es ein Bedürfnis gibt für sonntagskompatiblen Regionaljournalismus». Zentralschweiz am Sonntag sei der erste Sonntagstitel, der konsequent auf regionale Fokussierung setze und dafür einen Aufwand in «siebenstelliger Grössenordnung» betreibe.
Ende Juni wurde bekannt gegeben, dass Zentralschweiz am Sonntag und Sonntag aus dem Hause AZ Medien bei den Inseraten zusammenspannen. Unter dem Namen Sonntagspool wird ein Kombinationsrabatt von 10 Prozent gewährt.

Wechsel im Stiftungsrat des SPRI

Ende August hat der Stiftungsrat des Schweizerischen Public Relations Institut SPRI Daniel Herrera und Fabio Corti als neue Mitglieder aufgenommen. Herrera vertritt die Westschweiz und Corti die Interessen des SPRG.

Ende August hat der Stiftungsrat des Schweizerischen Public Relations Institut SPRI Daniel Herrera und Fabio Corti als neue Mitglieder aufgenommen. Herrera ersetzt als Vertreter der Westschweiz den 2007 ausgetretenen Pierre Buntschu. Corti vertritt neu die Interessen der Schweizerischen Public Relations Gesellschaft SPRG. Damit tritt er die Nachfolge von Markus Berger an, der seit April 2008 Direktor des SPRI ist.

Team um Serge Wohlgensinger gewinnt Movie Marathon am Talent Screen

Den Movie Marathon am vierten Talent Screen hat ein Team um Serge Wohlgensinger mit einem Kurzfilm zum vorgegebenen Thema «Dreck am Stecken» für sich entschieden. Die Werbefilm-Parodie «Laboratoire Salopiere» dreht sich um eine Wimperntusche der imaginären Marke «Dreck am Stecken».

Den Movie Marathon des 4. Talent Screens, der am Freitag in der ausgebuchten Zürcher Gessnerallee über die Bühne ging, hat ein Team um Serge Wohlgensinger mit einem Kurzfilm zum vorgegebenen Thema «Dreck am Stecken» für sich entschieden. Die Werbefilm-Parodie «Laboratoire Salopiere» (zum Film), die sich um eine Wimperntusche der imaginären Marke «Dreck am Stecken» dreht, hat beim Publikum den grössten Anklang gefunden. Der Kurzfilm konnte sich im Stechen gegen «Das Leben kann Scheisse sein» vom Team um Lukas Kaufmann durchsetzen.
Im mit dem Goldenen Hirsch ausgezeichneten Siegerteam wirkten neben Wohlgensinger Marietta Jemmi, Sibylle Dubs, Marcel Keller und Florian Inhauser mit. Sie gewannen Preise im Gesamtwert von 13’000 Franken. Den am selben Anlass verliehenen SF Talent Screen Award im Wert von 10’000 Franken ging an Franziska Freiermuth und ihr Team für den Film «Tag153». Die beste Performance im Pitch Battle – Drehbuchautoren müssen in einer Duellsituation ihr Drehbuch dem Publikum schmackhaft machen – lieferte gemäss dem abstimmenden Publikum Luc Walpoth, der Gewinner von 2005. Er setzte sich gegen Boni Koller durch.
Rund 100 Filme wurden zwischen dem 29. und 31. August für den Movie Marathon gedreht. Damit verzeichnet der zum vierten Mal stattfindende Talent-Wettbewerb Talent Screen einen neuen Teilnehmerrekord. Die Filme haben die Vorgaben, dass sie die maximale Länge von drei Minuten nicht überschreiten dürften, und dass sie sich um ein vorgegebenes Thema drehen müssen. Das diesjährige Thema «Dreck am Stecken!» wurde vom Schweizer Regisseur Oliver Rihs vorgegeben. Am 10. September werden die zehn Siegerfilme und ausgewählte Filme des Movie Marathons in der CH:Kulturszene auf SF1 ausgestrahlt. Auf Talentscreen.ch sind alle Filme zu finden.

Das World Wide Web in Wirklichkeit

Unser digitaler Zwergenstaat ist eine steinige Umgebung für Social Media. Geradezu galaktische Gesetze herrschen dagegen im englischsprachigen Internet.

Benutzen Sie eine chinesische Seite? Oder eine holländische? Warum nicht? Wie oft besuchen Sie LeMonde.fr? Lesen Sie Seiten mit der Endung .at? Nur wenige sind sich dessen bewusst: Das Internet ist in Sprachgruppen, Länder und politische Dörfer aufgesplittert. In jeder Gruppe, jeder Region, jedem Dorf herrschen andere Kräfteverhältnisse, und überall wird politisiert, was das Zeug hält.
Welcome to Switzerländ
Selbst wenn man das politisch Unmögliche möglich machte und mit einem Superwebservice jeden Schweizer erreichte, wäre das noch kein besonders kapitalträchtiges Unterfangen. Mit den geizigen Surfern und den Rappenspalter-Webwerbebudgets macht man kaum mehr als ein, zwei Batzen pro Nutzer. Aber es geht ja im Netz auch nicht zuerst ums Geld. Spätestens seit Obama ist klar: Es geht zuerst um Politik. Jeder YouTube-Firlefanz wird rechts und links ausgemessen. Jede Tulpenzüchtermeldung wird auf ihre SVP-, SP-, FDP-, CVP-Freundlichkeit abgeklopft.
Und es sind ja auch längst schon alle politischen Figuren präsent: Die Verschwörungstheoretiker. Die Hippies. Die Weltveränderer. Die, die immer alles schlimm finden und selber nichts tun. Die Besserwisser. Die Zyniker. Die Fudibürger, die hinter dem Vorhängli der «Medienkritik» auf die Strasse spionieren und heimlich jedes Auto mit dem Schraubenzieher zerkratzen, das die Parkzeit um eine Minute überzieht. Die gute alte Schweiz.
Nix Web 2.0
Keine Bürgerjournalisten, sondern längst bekannte Politiker führen das Bloggerfeld an. Blocher und Leuenberger sind jenseits des Schweizer Blogcamp-Zeltlagers die einzig wirklich bekannten Blogger. Die beiden Polit¬opas gehören zudem zu den wenigen, die nicht bloss übers Bloggen bloggen, sondern tatsächlich eigene Themen anbieten.
Unser digitaler Zwergenstaat ist eine steinige Umgebung für Social Media: Die Weisheit der Massen, die etwa bei Wikipedia zum Blühen kommt, moost hier vor sich hin. Nicht weil die Weisheit, sondern weil die Masse fehlt. Der Schweizer Markt ist zu klein für Modelle, die auf Superskalierung bauen. Gängige Web-2.0-Funktionen schenken im .ch-Bereich erst dann ein, wenn man Bluewin, eine grosse Zeitung oder ein bloggender Bundesrat ist. Ansonsten kommentieren immer dieselben, oft mit mehreren Pseudonymen auf dem eigenen Blog. Manche führen sogar mehrere Rumpelstilzchen-Blogs und applaudieren sich den ganzen Tag selber zu.
Galaktische Gesetze
Ganz andere, geradezu galaktische Gesetze herrschen im englischsprachigen Internet. Von den 1,4 Milliarden Internet-Usern kann eine englischsprachige Seite theoretisch mit fast einer Milliarde potenzieller Surfer rechnen. Mit den unberechenbaren Quantensprüngen, die im englischsprachigen Netz immer wieder alles auf den Kopf stellen, bilden sich fast täglich neue Sonnen und Sonnensysteme; plötzlich ist Google da, plötzlich scheint Facebook heller als tausend Sonnen.
Das fasziniert und lässt manchen Hobbyfritzen vom kosmischen Geld träumen. Doch in 99,99 … Prozent bleiben diese Träume eben Schäume. Meistens hapert es im politischen Bereich. Im grossen Netz wird zuerst mal grosse Politik gemacht. Google ist kein Unternehmen, Google ist ein Imperium. Auf Grund der kosmischen Gesetze, die diesen Riesenmarkt beherrschen, kann ein solches Imperium innerhalb von Wochen plötzlich zusammenbrechen oder erobert werden. Das ist mit Altavista geschehen, im Augenblick zittern die Präsidenten von MySpace, Yahoo und eBay.
Das grosse Publikum erreicht man nur mit einem wahlpolitischen Oberknüller (wunderbar funktioniert der Wahlspruch «Alles gratis für alle») und der Unterstützung von Insidern in Silicon Valley. Social-Media- und Social-Graph-Anwendungen sind in einer grossen Politarena entstanden, für diese galaktische Politarena gemacht und von den Politikern am effizientesten genutzt; die Verbreitung von digitaler Freundeskreis-Technologie hat das Internet nicht privatisiert, sondern noch stärker politisiert. Auch wenn das Schweizerdeutsche Internet sonst fast nichts mit dem grossen gemein hat, die nächste Welle der digitalen Personalisierung (und damit Politisierung) wird auch hier bald einiges überschwemmen.
Oliver Reichenstein ist Informationsarchitekt, lebt und arbeitet in Tokio.

Butterdieb löchert Floralp-Plakate

Seit heute hängen die neuen Plakate des Butterherstellers Floralp. Einige davon haben ein riesiges Loch durch die Plakatwand hindurch, weil der Butterdieb zugeschlagen hat.

Ab heute sind die neuen Plakate des Butterherstellers Floralp an 800 Plakatstellen in der Schweiz zu sehen. Abgebildet sind mit Floralp-Butter bestrichene Brotscheiben. Auf 60 dieser Plakate, platziert in sieben grossen Schweizer Städten, gähnt jedoch ein grosses Loch. Und zwar durch die Plakatwand hindurch. Der Grund: Ein Butterliebhaber hat das Innere der abgebildeten Butterbrotscheibe gegessen, jetzt bleibt nur noch die Brotrinde.
Die Plakatkampagne wurde von der Zürcher Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett (SFLB) entworfen. Realisiert wurde sie in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Milchproduzentenverband Swissmilk, der APG Allgemeine Plakatgesellschaft und der Clear Channel Plakanda. Die Umsetzung erforderte unüblichen Aufwand: Für die durchschaubaren Butterbrotplakate mussten nämlich 60 Plakatstellen eigens umgerüstet werden.
Wer eines dieser auffälligen Butterbrotplakate entdecke, müsse jedoch keine Angst vor einem nationalen Butterdieb haben, schreibt Floralp auf ihrer Webseite. Floralpbutter sei auch weiterhin in allen Lebensmittelgeschäften erhältlich.

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Goldenes Ohr 2008: Schweizer Juroren stehen fest

Die Jury des 11. deutschsprachigen Radiopreises ist gesetzt. Alle von der Schweiz gestellten acht von vierzehn Juroren arbeiten in Agenturen auf dem Platz Zürich.

Die Schweiz ist mit acht von vierzehn Juroren beim 11. deutschsprachigen Radiospotpreis Das Goldene Ohr präsent. Einsitz haben:
Peter Brönnimann, CD, Spillmann/Felser/Leo Burnett,
Marianne Friedli, Texterin, Walker,
Michael Rottmann, CD, Jung von Matt/Limmat,
Markus Ruf, Geschäftsführer, CD, Ruf Lanz,
Roland Schmid, Geschäftsführer, Jingle Jungle,
Christian B. Schoop, Geschäftsführer, schoop projects!,
Hanspeter Schweizer, CD, Wirz Werbung und
Philipp Skrabal, Executive CD, Advico Young & Rubicam.
Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 10. Oktober 2008. Die Preisverleihung findet am 31. Oktober 2008 in Zürich statt.

Adlink Media eröffnet Geschäftsstelle in Bern

Der Vermarkter und Vermittler von Onlinewerbung eröffnet im Stade de Suisse eine neue Geschäftsstelle. Besetzt wird das Büro vom Berner Remy Ruefli.

Der Internet-Werbevermarkter Adlink Media eröffnet eine neue Geschäftsstelle in Bern. Das Büro des zur Goldbach Media Gruppe gehörenden Onlineunternehmens liegt direkt im Stade de Suisse in denselben Räumlichkeiten wie die IP Multimedia Bern, das der gleichen Mediengruppe angehört. Dank der gemeinsamen Adresse könnten vermehrt Synergien bei der Beratung und Planung genutzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung von Adlink Media. Mit der Eröffnung der Berner Geschäftsstelle solle die Nachfrage nach Kundennähe in der Region Bern und Westschweiz gedeckt werden.
Der Berner Remy Ruefli wird das Büro als neuer Key Account Manager Bern besetzen. Zuvor war er über fünf Jahre im Online-Business tätig, zuletzt bei der Espace Media Groupe als Online-Manager. «Mit der Eröffnung einer Berner Geschäftsstelle möchten wir mit den Kunden eine möglichst reibungslose und nahe Geschäftsbeziehung pflegen», wird Ruefli in der Medienmitteilung zitiert.

Zu guter Letzt: Uf u dervo

«Musicstar» war schon immer schlimm. Nun kommts noch schlimmer.

«Musicstar» schauen bedeutet leiden. Die Moderation bewegte sich meist tief im Bereich des Peinlichen, die Jury war insgesamt ebenso eine Zumutung, und bei den Liedern konnte einem schon mal das Blut aus dem Ohr tropfen. Zugegeben, es ist eine Klage auf hohem Niveau, auch wenn das Wort Niveau in diesem Zusammenhang vielleicht etwas fehl am Platz ist.
Nun geht die Sache am 1. Februar in die vierte Runde. In rund einem Monat beginnt die Vorselektion, und damit die Produktion jener berüchtigten Casting-Filme, in denen sich nicht ganz so talentierte Zeitgenossen der vollkommenen Lächerlichkeit preisgeben, und deren Ausstrahlung eigentlich als Bildschirmverbrechen geahndet werden müsste.
Wie wenn die Angelegenheit nicht bereits schlimm genug wäre, wurde nun auch noch ein Berner namens Marco Pfeuti – besser bekannt unter dem Namen Gölä – in die Jury berufen. Vielleicht wird es nun doch Zeit, einen lange gehegten Traum wahrzumachen und den Fernseher an den Strassenrand zu stellen und damit dem Schweizer Fernsehen für immer den Rücken zu kehren und somit auch nie mehr Billag-Gebühren zu zahlen. Uf u dervo.

Swissclick realisiert Onlinekampagne für CSS-Versicherung

Die Online-Marketingagentur Swissclick erhält die Gesamtverantwortung für die Online-Medienkampagne der CSS-Versicherungen. Das mit der Agentur Pinx erarbeitete Kreativkonzept wird zudem in den Offline-Medien umgesetzt.

Nach einem Pitch hat die CSS-Versicherung entschieden, der Online-Marketingagentur Swissclick die Gesamtverantwortung für ihre Online-Medienkampagne zu übertragen. Zusammen mit der klassischen Werbeagentur Pinx hat die Klotener Agentur ein Kreativkonzept erarbeitet, das diesen Herbst nicht nur im Internet, sondern auch in den Offline-Medien umgesetzt wird. Hauptziel der Kampagne ist es, Neukunden für die CSS-Versicherung zu gewinnen. Deshalb setzt man auf Webseiten, Newsletter, Partner- sowie Suchmaschinenmarketing.
Die Onlinekampagne betrifft die drei CSS-Produktlinien 10Sekunden.ch und CSS Basis sowie den im August lancierten Online-Produktberater www.myFlex.ch. Neu in diesem Jahr ist zudem ein Traumzeichnungswettbewerb, den Swissclick im Rahmen der Herbstkampagne für 10sekunden.ch konzipiert und realisiert hat.
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