Roche-Kommunikationschef Rolf Schläpfer verlässt den Konzern

Der Leiter Corporate Communications der Roche Holding, Rolf Schläpfer, verlässt den Basler Pharmakonzern per Ende Jahr. Sein Nachfolger soll später bekanntgegeben werden.

Der Leiter Corporate Communications der Roche Holding, Rolf Schläpfer, verlässt den Basler Pharmakonzern per Ende Jahr. Er habe sich entschieden, eine neue Herausforderung ausserhalb des Unternehmens anzugehen, teilte Roche am Montag mit. Sein Nachfolger soll später bekanntgegeben werden.
Der 52-jährige Schläpfer ist 1997 als Leiter der Konzernkommunikation zu Roche gestossen. Als CEO eines Beratungsunternehmens war der Betriebswirtschafter schon zuvor für den Konzern tätig gewesen. 2006 wurde Schläpfer zum Mitglied der erweiterten Konzernleitung von Roche ernannt.
Schläpfer habe «grosse Verdienste an der Professionalisierung und Internationalisierung der Kommunikation von Roche», heisst es gemäss SDA in der Mitteilung weiter. Roche danke ihm «für seinen langjährigen und erfolgreichen Einsatz». Schläpfer werde wichtige Projekte übergangsmässig auch nach seinem Rücktritt weiter betreuen.

Burson-Marsteller baut Ausbildungszusammenarbeit aus

Die weltweit tätige PR-Agentur Burson-Marsteller erweitert ihre Partnerschaft mit der Universität Lugano. Sie wird ein Nachdiplomprogramm und die dazugehörige Alumniorganisation unterstützen.

Die weltweit tätige PR-Agentur Burson-Marsteller erweitert ihre Partnerschaft mit der Universität Lugano. Die Kooperation sieht eine umfassende Unterstützung des Nachdiplomprogramms «Executive Master of Science in Communication Management» (MScom) und der dazugehörigen Alumni-Organisation vor. Bisher förderte das Unternehmen die MScom-Vortragsreihe Excellence in Communications in Zürich sowie das Genfer MScom Communications Forum. Die Kooperation mit der Uni Lugano wird im Januar 2009 in Kraft treten.

Scaglione lanciert nationales Rockradio

In einem Monat geht das erste nationale Rockradio auf Sendung. Lanciert wird es von Giuseppe Scaglione, dem Gründer und Geschäftsführer von Music First Network. «Wir werden Musik spielen, die von den anderen Radiostationen völlig ignoriert wird», liess sich der umtriebige Radiomacher verlauten.

Am 8. Oktober startet der neue nationale Radiosender «Rock Nation». Er ist das jüngste Baby von Giuseppe Scaglione, Gründer und Geschäftsführer von Music First Network, welche die nationalen Radiosender «105» und «Monte Carlo» sowie das Web-TV «105TV» betreibt. Der erste Rocksender der Schweiz wird via Kabelnetz, Satellit und Internet verbreitet, wie einer Medienmitteilung vom Montag zu entnehmen ist.
«Wir werden Musik spielen, die von den anderen Radiostationen völlig ignoriert wird», lässt Scaglione in der Medienmitteilung verlauten. Das Programm gehe von den Beatles, Rolling Stones, Clash, Van Halen, David Bowie, Pink Floyd, The Who, AC/DC und Deep Purple bis hin zu den Kaiser Chiefs, Fratellis, We Are Scientists und Editors. Es werde alles gespielt, was Rock- beziehungsweise Musikgeschichte geschrieben habe oder in Zukunft schreiben werde, so Scaglione.
Zu Beginn wird «Rock Nation» als reines Musikprogramm, also ohne Moderation, gesendet. Ab Anfang 2009 werden Beiträge sowie Spezial- und Nachrichtensendungen hinzukommen. Den Schweizer Rockbands soll laut Scaglione ein grosser Platz eingeräumt werden. Der Sender solle aber auch ein neues Sprachrohr für junge sowie etablierte Bands werden.

img080908_rocknation

Schneiter Meier Külling mit Kläranlagen-Brandingprojekt

Die Zürcher Agentur Schneiter Meier Külling erarbeitet ein Brandingprojekt für den Kläranlagenverband Limmattal. Erste Arbeiten gibt es ab März 2009 zu sehen.

Der Kläranlagenverband Limmattal (KVL) beauftragt die Zürcher Agentur Schneiter Meier Külling mit einem Brandingprojekt, wie diese in einer Medienmitteilung vom Montag verlauten lässt. Der Dietiker Umweltdienstleister betreibt im Kanton Zürich ein Heizkraftwerk und die kantonsweit drittgrösste Kläranlage.
Schneiter Meier Külling ist verantwortlich für die Strategieberatung, erarbeitet das Leitbild und die Markenwerte und konzipiert den Unternehmensauftritt neu. Auch für die Umsetzung der Massnahmen ist die Agentur zuständig. Erste Arbeiten werden ab März 2009 zu sehen sein.

Migros überdenkt Markenstrategie

Die Migros prüft zur Zeit seine rund 250 Marken auf Herz und Nieren und versucht ein paar wenige Kernmarken herauszuarbeiten. Die neue Marken- und Kommunikations-Gesamtstrategie soll im Lauf des ersten Halbjahrs 2009 definiert sein.

Die Migros prüft gemäss einem Bericht in Cash Daily seine rund 250 Marken derzeit auf Herz und Nieren und versucht ein paar wenige Kernmarken herauszuarbeiten. Laut Marketingchef Oskar Sager kann es sich der Detailhandelsriese nicht mehr leisten, so viele Eigenmarken wie bisher zu bewerben. Migrosintern ist gemäss dem Gratisblatt gar von nur drei oder vier Marken die Rede, die stark beworben werden sollen.
Die neue Marken- und Kommunikationsstrategie, an der die Migros seit ein paar Monaten arbeitet, soll im Lauf des ersten Halbjahrs 2009 definiert sein. Bisher gab der Orange Riese jährlich 350 Millionen Franken für die Werbung aus. Im Jahr 2009 sollen 70 Millionen Franken eingespart werden.
Die erneute Flurbereinigung passt ins Bild der seit dem Antritt Oskar Sagers getroffenen Massnahmen. So hatte die Migros bestehende Verträge mit Werbeagenturen gekündigt, und sie hat im vierten Quartal 2008 vorerst alle Imagekampagnen abgesagt. Ein Grundproblem der Migros könnte jedoch trotz neuer Strategie bestehen bleiben, wie man dem Bericht in Cash Daily entnehmen kann: Die Eigenmarken wie Candida oder Anna’s Best harmonieren zu wenig mit der Dachmarke.

Sulzer, Sutter gewinnt Theaterverein Basel als Neukunde

Die im Zürcher Seefeld beheimatete Agentur Sulzer, Sutter hat sich den Theaterverein Basel als Neukunden geangelt. Erste Arbeiten sollen noch in diesem Jahr zu sehen sein.

Im Rahmen einer Agenturevaluation hat sich der Theaterverein Basel für die Zürcher Agentur Sulzer, Sutter entschieden. Das Mandat beinhaltet die Konzeption und Gestaltung eines komplett neuen Auftritts des Theatervereins Basel sowie Werbemassnahmen für die Theatersaison 2009/2010. Erste Arbeiten für den Theaterverein Basel werden noch in diesem Jahr erscheinen.

Zu guter Letzt: Schuhe kaufen mit Bill und Jerry

In den Vereinigten Staaten gibt es viele Stars. Klar, denn dort werden sie ja auch gemacht. Da ist es auch nichts Besonderes, wenn sich TV-Serienstar Jerry Seinfeld und Microsoft-Gründer Bill Gates zufällig im Einkaufszentrum treffen.

In den Vereinigten Staaten gibt es viele Stars. Klar, denn dort werden sie ja auch gemacht. Da ist es auch nichts Besonderes, wenn sich TV-Serienstar Jerry Seinfeld und Microsoft-Gründer Bill Gates zufällig im Einkaufszentrum treffen. Dokumentiert wird diese Begegnung im neuen Werbespot für den Softwaregiganten. Ein Churro knabbernder Seinfeld entdeckt Gates in einer Filiale des Schuh-Discounters «Shoe Circus», geht hinein und bietet seine Hilfe beim Kauf an. Er gibt ihm ein paar wichtige Tipps – die Treter kräftig kneten oder mit unter die Dusche nehmen – und findet schliesslich den richtigen Schuh für den Milliardärenfuss. Gates zückt seine Discount-Karte – er ist stolzer Platin-Member des Shoe Circus Clown Clubs – und die beiden schlendern plaudernd davon. Seinfeld fragt Gates dann noch ganz beiläufig, ob es dereinst essbare Computer geben wird. Die Antwort kommt aus der Hüfte…. Und unser Rätseln über die eigentliche Bedeutung dieses sicher sackteuren Filmchens ist sicher beabsichtigt.

img080907_microsoft

Zürcher Oberländer: Chefredaktor Christoph Vollenweider tritt ab

Nach 24 Jahren beim Zürcher Oberländer verlässt der zuletzt als Chefredaktor amtierende Christoph Vollenweider die Regionalzeitung. Bis seine Nachfolge geregelt ist, übernimmt der bisherige stellvertretende Chefredaktor Christian Müller die Redaktionsleitung.

Christoph Vollenweider tritt als Chefredaktor des Zürcher Oberländers (ZO) und des Anzeigers von Uster (AvU) per Ende September zurück. Bis Vollenweiders Nachfolge geregelt ist, übernimmt der bisherige stellvertretende Chefredaktor Christian Müller die interimistische Leitung der Redaktion, wie die Zürcher Oberland Medien AG gemäss SDA am Samstag mitteilte. Der Verwaltungsrat will sich an seiner nächsten Sitzung mit der Besetzung der Chefredaktion befassen.
Der 54-jährige Vollenweider sagte zu seinem Abgang, er wolle sich neu orientieren und suche eine neue berufliche Herausforderung. Der Redaktion des Zürcher Oberländers gehörte er seit 1984 an, seit 1992 war er Mitglied der Redaktionsleitung. Unter seiner Führung erhielt die Zeitung im Jahr 2005 ein neues Gesicht. Er war auch an der Schaffung der Zürcher Landzeitung beteiligt, dem Mantelteil der drei Regionalzeitungen ZO/AvU, Zürichsee-Zeitung und Zürcher Unterländer mit den überregionalen Seiten.

Schweizer Fernsehpreis: Lilo Pulver für Lebenswerk ausgezeichnet

An dem am Freitag in Zürich durchgeführten ersten Schweizer Fernsehpreis wurde Lilo Pulver für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Weitere Preise gingen Giacobbo und Müller, den 18-jährigen Joel Basmann sowie Gilli und Bigi für Talk täglich.

An dem am Freitag in Zürich durchgeführten ersten Schweizer Fernsehpreis wurde Lilo Pulver für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie spielte in rund 70 Filmen mit, darunter in so legendären Streifen wie «Ueli der Knecht» und «Ueli der Pächter». Nominiert waren auch Walter Roderer («Buchhalter Nötzli») und Walo Lüönd («Die Schweizermacher»). Gewählt wurde Pulver von den Leserinnen und Lesern der Programmzeitschriften Tele und TV-Star, den Organisatorinnen des Preises. Der neue Fernsehpreis führt die beiden bisherigen Auszeichnungen «Tele-Preis» und «TV-Star» zusammen.
In insgesamt vier Kategorien wurden weitere Preise vergeben. Der Preis in der Kategorie Star ging an den Schweizer Sportmoderatoren Rainer Maria Salzgeber. Als beste TV-Sendung wurde das Satireformat «Giacobbo/Müller – Late service public» ausgezeichnet. Gewinner in der Kategorie «Film» ist der 18-jährige Joel Basmann, Shootingstar der diesjährigen Berlinale. In der Kategorie «Regional» siegte das Tele-Züri-Flaggschiff «Talk täglich» mit Hugo Bigi und Markus Gilli.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

1290582568_img080907_fernsehpreis
Hugo Bigi (2.v.l.), Markus Gilli (4.v.l.), rechts daneben Rainer Maria Salzgeber, Liselotte Pulver, Joel Basmann und Mike Müller.

Comedia fordert generelle Reallohnerhöhung

Die Gewerkschaft Comedia fordert für 2008 und 2009 für die Sektoren Presse, Medien, Buch- und Medienhandel eine generelle Reallohnerhöhung von 100 Franken pro Monat. Zudem soll die Teuerung voll ausgeglichen werden.

Die Gewerkschaft Comedia fordert für 2008 und 2009 für die Sektoren Presse, Medien, Buch- und Medienhandel eine generelle Reallohnerhöhung von 100 Franken pro Monat. Zudem soll die Teuerung voll ausgeglichen werden. Für das laufende Jahr rechnet die Gewerkschaft mit einer durchschnittlichen Jahresteuerung von 2,5 Prozent, teilte der Zentralvorstand der Mediengewerkschaft gemäss SDA mit. «Mit der höchsten Teuerung seit 15 Jahren sind für die meisten Lohnabhängigen die auf Anfang 2008 gewährten Verbesserungen schon längst dahingeschmolzen». Der volle Teuerungsausgleich und eine teuerungsbereinigte Lohnerhöhung seien deshalb dringend notwendig, um die Kaufkraft zu erhalten, begründete der Zentralvorstand seine Forderungen.

Zu guter Letzt: Was Steve der Welt noch schuldig ist

Ende letzter Woche vermeldete die renommierte Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg versehentlich den Tod von Apple-Chef Steve Jobs. Obwohl sein Gesundheitszustand keineswegs Besorgnis erregend sein soll, haben Apple-Fans nun damit begonnen an Jobs gerichtete Wunschlisten zu erstellen.

Ende letzter Woche vermeldete die renommierte Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg versehentlich den Tod von Apple-Chef Steve Jobs. Die Redaktion hatte den 17 Seiten langen Nachruf nur auf den neusten Stand bringen wollen, doch durch einen Fehler gelangte dieser für jedermann sichtbar auf die Website der Agentur. Obwohl der Gesundheitszustand des ehemaligen Krebs-Patienten keineswegs Besorgnis erregend sein soll, haben Apple-Fans nun damit begonnen an Jobs gerichtete Wunschlisten zu erstellen. Darauf haben sie technische Entwicklungen aufgelistet, die der Apple-Gründer vor seinem Ableben bitte noch auf den Markt bringen soll. Was auf dieser Liste so alles figuriert, fragen sie? Der Tablet-PC zum Beispiel. Ein berührungsintensives Notebook, das wie ein Notizblock verwendet werden kann. Oder ein pfannenfertiges digitales Buch, das es – wie ein iPod im Musikbereich – möglich macht immer und überall in einer Datei zu schmökern. Vielfach wurde auch der Apple TV genannt. Ein Fernsehgerät, das es einem mittels einer Set-Top-Box erlaubt, Inhalte vom iTunes Onlineshop auf den Fernsehbildschirm zu transferieren. Und wir wünschen uns weiterhin, dass Apple ob der Entwicklung all dieser Peripheriegeräte die Verbesserung seiner Computer nicht vernachlässigt. Dann könnten wir vielleicht irgendwann beim Chef vorstellig werden und die Verschrottung unserer ungeliebten PC’s fordern.
(Bilder: Keystone)

img080904_apple

Patrick Herr ist neuer Leiter der Riehener Zeitung

Der ehemalige Skyguide-Sprecher Patrick Herr ist neuer Leiter der Riehener Zeitung (RZ). Herr löst Chefredaktor und Geschäftsleiter Dieter Wüthrich ab, der das Blatt während 18 Jahren geleitet hatte.

Der ehemalige Skyguide-Sprecher Patrick Herr ist neuer Leiter der Riehener Zeitung (RZ). Herr löst Chefredaktor und Geschäftsleiter Dieter Wüthrich ab, der das Blatt während 18 Jahren geleitet hatte.
Herr war während mehrerer Jahre als Mediensprecher der Schweizer Flugsicherungsunternehmens Skyguide tätig. Wie die SDA am Freitag vermeldete, hat er nun die Leitung des Zeitungsbereichs des Verlags Friedrich Reinhardt in Basel und damit auch die Leitung der RZ übernommen.
get_footer();