Gemeinsam zum Ziel

Euro RSCG Zürich zeigt für Weight Watchers, wie Abnehmen in der Gruppe funktioniert.

Jeder kennt Weight Watchers. Doch worauf der Erfolg des seit 1974 in der Schweiz aktiven Unternehmens gründet, ist weniger bekannt. Es ist das Abnehmen in der Gruppe. Gemäss Weight Watchers ist das gemeinsame Arbeiten an seinem Körper dreimal effizienter als ein Selbstversuch.
Weight Watchers ist keine eigentliche Diät, sondern ein modernes, umfassendes Ernährungsprogramm. Das Ziel ist nicht Fasten und Verzichten, sondern eine dauerhafte Er-nährungsumstellung, die zum neuen Wohlfühlgewicht führt. Weight Watchers orientiert sich an medizinisch unbestrittenen Vorteilen einer gesunden, abwechslungsreichen Kost zusammen mit körperlicher Bewegung.
Mit der strategischen Verdichtung dieser Insights und der daraus entwickelten Kampagne überzeugte Euro RSCG den Neukunden in einem Pitch. Die Kampagnensujets zeigen Menschen, die sich entschlossen haben, gemeinsam abzunehmen. Das jeweils individuelle Wunschgewicht als persönliches Ziel wird jedoch stets besonders herausgestellt.
Rechtzeitig zu Beginn der kalorienreichen Herbst- und Winterzeit werden seit Ende August neue Teilnehmer für die landesweiten Treffen angeworben. Dabei tritt Weight Watchers erstmals auch mit Above-the-line-Massnahmen in Erscheinung. In der West- und Deutschschweiz werden unter anderem Anzeigen in Annabelle, Femina und SI-Style geschaltet. Mehrstufige Direct-Mailings vervollständigen die crossmediale Offensive.
Andreas Panzeri
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Tops der Woche: Hervorragende Teamarbeit bei Radio DRS

Als Bundesrat Moritz Leuenberger am Radio Day im WTC-Zürich über die jubilierende Lokalradioszene herzog und ihre Eintönigkeit sowie ihr Schielen nach Quoten und Gebührengelder geisselte, liessen die Grands der Branche den magistralen Schauer betreten über sich ergehen. Doch der Medienminister wetterte auch über das staatliche Radio.

Als Bundesrat Moritz Leuenberger am Radio Day im WTC-Zürich über die jubilierende Lokalradioszene herzog und ihre Eintönigkeit sowie ihr Schielen nach Quoten und Gebührengelder geisselte, liessen die Grands der Branche den magistralen Schauer betreten über sich ergehen. Doch der Medienminister wetterte auch über das staatliche Radio. Die Wettergespräche auf DRS 1 und 3 seien «geschwätzig» und mit «suggestiven Pseudofragen» gespickt, ein «eigentliches Geplätscher». Die Privatradiovertreter lachten hämisch.
Doch kaum hatte Leuenberger seine Rede beendet, erhielt er – als Gruss von DRS-Direktor Walter Rüegg – eine elektronische Wetterstation. «Damit Sie nie mehr die DRS-Wettergespräche hören müssen», liess Rüegg ihm ausrichten. Und hatte nun die Lacher auf seiner Seite.
Wie aber war die Wetterstation so rasch zur Hand? Ganz einfach: Die DRS-Pressestelle hatte Rüegg über die Passage in Leuenbergers Rede vorinformiert – dank AP und SDA, die die magistrale Rede im Voraus erhalten und ein Resumé mit Sperrfrist verschickt hatten. Kurz vor Leuenbergers Auftritt bat Rüegg deshalb eine Mitarbeiterin des Radio Studios Zürich, eine Wetterstation zu kaufen und ihm diese ins WTC zu bringen. «Wir hatten nur etwa 25 Minuten Zeit», erzählt DRS-Sprecher Andreas Notter. Doch die Teamarbeit klappte.

Ferien schreibt man mit V

Die Agentur Polytrop hat für Vögele Reisen zum 20. Geburtstag eine Herbstkampagne konzipiert.

Im Gegensatz zu den Reisemarken, die in erster Linie über das Reisebüro verkauft werden, fehlen den Direktverkäufern die aktiven Referenzen durch die Reiseberater. Für einen Direktverkäufer wie Vögele-Reisen ist die Ausstrahlung von Sicherheit und Verlässlichkeit deshalb sehr wichtig. Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums erhielten das Vögele-Reisen-Logo und die Kataloge eine plakative Verjüngungskur. Damit verbunden wurde eine Image-Kampagne mit dem Ziel lanciert, das Vertrauen in die Marke zu stärken und eine sanfte Verjüngung des angestammten Publikums zu erwirken. Die simple Botschaft gründet auf der allseits bekannten Eselsbrücke für das Alphabet aus früher Schulzeit – dem «Vögele-V». Es wird simpel behauptet, bei Vögele werde «Verien» seit 20 Jahren mit Vögele-V geschrieben, wie «Vertrauen» und «Verlässlichkeit». Mit einem Augenzwinkern wird so auf das aktuelle Jubiläum und die langjährige Erfahrung als zuverlässiger Reiseveranstalter gezielt.
Als Hauptmedium steht für einmal das Lokalradio im Zentrum mit witzigen, kurzen Episoden von treuen Vögele-Kunden, die seit 20 Jahren beharrlich «Verien» mit «V» schreiben. Begleitet wird die Kampagne mit Plakaten, e-Boards und Kinospots.
Verantwortlich für Redesign, Konzept und Realisation ist die Zürcher ASW-Agentur Polytrop mit Sitz in Adliswil. Mit der langjährigen Betreuung von Imholz-Reisen ist sie in der Reisebranche längst kein unbeschriebenes Blatt mehr.
Offen bleibt, ob nach dem Jubiläumsjahr «Verien» neu unter «V» im Wörterbuch zu finden sein wird oder ob es noch einiger Jahre bedarf.

Andreas Panzeri

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Zur Sache: Zoff ist programmiert

Viele nostalgische Rückblicke gab es am Radio Day, der vergangene Woche in Zürich stattfand. Man feierte 25 Jahre Lokalradio in der Schweiz.

Viele nostalgische Rückblicke gab es am Radio Day, der vergangene Woche in Zürich stattfand. Man feierte 25 Jahre Lokalradio in der Schweiz. Die glorreichen Zeiten, als alle noch Pioniere waren und einer sogar Pirat, gaben schon am Morgen beim Kaffee zu reden. Man schwelgte in Erinnerungen, und wie immer bei solchen Jubiläumsanlässen gedachte man den alten Zeiten, wo so vieles besser und einfacher war. Na ja, das meint man halt in der Rückschau.
Heute ist die Branche verunsichert und erwartet mit Ungeduld die noch ausstehenden Konzessionsentscheide. Immerhin deren 21 sind noch nicht entschieden. Sie sind umstritten, weil mehr als ein Bewerber in der Warteschlange steht. Die Ungeduld ist verständlich, geht es doch um viel Geld: Gebührengelder winken. Es geht aber auch um die Zukunft derjenigen Sender, die keine Konzession erhalten werden. Was passiert? Da muss unterschieden werden zwischen Lokalradios und lokalen Fernsehsendern. Während letztere auch ohne Konzession weitersenden können, ohne Gebührengelder zu kassieren und ohne die Must-carry-Rule der Kabelnetzbetreiber, geht es bei den Radiostationen ums Überleben. Ohne Konzession gibt es keine Frequenz, und ohne Frequenz kann nicht gesendet werden. Den Verlierern bleiben also nur noch zwei Möglichkeiten:entweder den Sendebetrieb einzustellen oder aber ein Ausweichen ins Internet. DAB ist momentan ja auch noch keine Alternative.
Wer gehofft hatte, dass das erstmalige Auftreten des Medienministers Moritz Leuenberger an einem Radio Day ein Signal sein könnte, dass selbiger an diesem Tag die begehrten Konzessionen bekannt geben würde, war sicher blauäugig. Man kann es Leuenberger nicht übel nehmen, dass er dies nicht tat, wäre doch wohl der geordnete Ablauf des Radio Day in dem Moment zu Ende gewesen, wenn die Sieger im Konzessionsgerangel bekannt geworden wären. Denn wie schon oft gesagt, der Zoff ist programmiert. Egal, wie sich der Medienminister entscheidet, egal, wie minutiös und sorgfältig die Vorbereitungsarbeiten des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) auch sind, die Unterlegenen werden Protest einlegen. Gemäss Matthias Ramsauer, Vizedirektor Radio/TV des Bakom, sollen die noch ausstehenden Konzessionen bis vor der Wintersession, d. h. bis Ende November, erteilt werden. Es wird eine Pressekonferenz geben, aber damit die Radiomacher nicht aus den eigenen Medien erfahren müssen, wer die Gewinner und Verlierer sind, werden sie morgens vor der Medienkonferenz direkt informiert. Wie taktvoll.
Nach der Rede von Moritz Leuenberger, der sich «den frischen, flexiblen und frechen Geist der Piratenzeit» zurück wünschte, sah man am Radio Day einen strahlenden Roger Schawinski. Für ihn waren die Worte Leuenbergers eine «klare Absage an Radios, die mehr Marketingleute als Redaktoren haben». Warten wir es ab.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Vergleichen lohnt sich

KSB/SJ kommuniziert klipp und klar für Preisbewusste.

Coop steht für unvergleichliche Vielfalt, Coop steht für ihre Pionierrolle in der Nachhaltigkeit – und je länger, je mehr setzt sich auch die Erkenntnis durch, dass Coop auch für tiefe Preise steht. Gerade auch bei der Coop-Eigenmarke Coop Qualité & Prix. Die Coop-Eigenmarke Qualité & Prix ist mit 500 Artikeln natürlich die Basis des Coop-Sortiments. Und mit der Betonung im Claim auf «Für 500-mal günstig & gut» wird genau der Aspekt von absoluter Preiswürdigkeit auf den Punkt gebracht.
Diese Preisführerschaft kommuniziert Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby für Coop in einer aktuellen Kampagne ebenso charmant wie sympathisch.
Mit der Kampagne «Für Preisbewusste» von KSB/SJ, die seit einiger Zeit in der ganzen Schweiz auf Anzeigen und Plakaten zu sehen ist, wird kompetitiv auf Abverkauf gemacht, ohne dass die Sujets dabei den Witz verlieren.
Die Kampagne regt zum Schmunzeln an – und landauf, landab auch zum Diskutieren und Kommentieren. (pan)

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Vom starken Fussballclub zur starken Marke

Der FC Basel 1893 hat sich auf die Fahne geschrieben: «Wir sind die Nummer 1» im Schweizer Fussball. Favo nimmt den Steilpass auf.

Beim Fussball geht es um Emotionen, das Selbstwertgefühl einer Region, Vorbilder für die Jugend, Entertainment für Erwachsene, Sponsoring-Plattformen für das Marketing, Auftrittsmöglichkeiten für die Spitzen der Gesellschaft, Sport – und schliesslich auch um ein bisschen Geld. Der FC Basel darf sich nach dem Sieg gegen Guimaraes und damit dem erneuten Einstieg in die Champions League auf einen grossen finanziellen Zustupf freuen.
Nur schon die Qualifikation für die Gruppenphase bringt 8,5 Millionen Franken. Für einen Sieg gibt es eine weitere Million, für ein Unentschieden eine halbe. Hinzu kommen 2 bis 2,5 Millionen Franken für jedes der mindes¬tens drei Heimspiele und rund 3 Millionen Franken an TV-Geldern. Letzten Endes werden die Einnahmen mit mindestens 27,5 Millionen Franken mehr als die Hälfte des Basler Budgets, das 50 Millionen Franken beträgt, ausmachen. Damit ist der FCB ein Wirtschaftsfaktor. Und die Wirtschaft baut auf Marken.
Ziel Identitätsstiftung
Einen Marketingverantwortlichen beschäftigen alle grösseren Fussballclubs schon lange. Immer mehr kommt jetzt dazu, dass ambitionierte Clubs auch mit einer externen Werbeagentur zusammen arbeiten. Der FC Zürich spielt mit Hesskiss. Gegenspieler FC Basel setzt bereits im achten Jahr auf Favo. Die Basler Agentur um CD Hinrik Wachsmuth sieht es als ihren Auftrag, für den FC Basel eine «Identität stiftende Marke» zu kreieren, die im Falle des Stadtclubs «bis zum Mythos führen kann». Dem FCB wird damit auf die Fahne geschrieben: «Wir sind die Nummer 1.» Mit diversen Ideen, Kampagnen und Effekten im Stadion soll diese Grundhaltung jeweils klar kommuniziert werden.
Ein erster Schritt ist die neue Bildsprache, mit welcher die Spieler in Szene gesetzt werden. Ein wichtiges Element sind dabei die Emotionen, denn «der FCB ist eine emotionale Sache, die weit über den Sport hinaus geht», weiss Hinrik Wachsmuth. In der Stadt am Rhein ist man stolz auf seinen Verein, denn er bietet nebst Unterhaltung und Spannung auch zuverlässig immer wieder Erfolg.
Über die Werbung und Kommunikation sollen verschiedene Zielgruppen von den Fans über die Basler Bevölkerung bis zu den Sponsoren diese Spitzenleistung miterleben können. Dank einem grossen Identifizierungspotenzial sollen sie selber Teil der emotionalen Ereignisse werden. Sichtbar werden diese Ideen in den neuen Matchplakaten, bei denen nicht der Matchtermin im Vordergrund steht, sondern die Emotionen, die das Spiel und das Engagement eines jeden Fans zum Ausdruck bringen. Wir sehen nicht mehr die rot-blaue Fahne, sondern eine Headline rund um «Nummer 1». Speziell für die Champions League rücken die Stars in den Vordergrund. Favo setzt dabei auf emotionsgeladene und langfristig brauchbare Porträts und nicht auf die hinlänglich bekannten Spielszenen.
Auch die Website ist von Favo so gestylt worden, dass der FCB glaubhaft verkünden darf: «Wir sind die Nummer 1.» Die Site ist in der Branchenpresse Eurosoccer als Nummer 1 gewählt worden. Favo hat sich für die Gestaltung an den Sites der Konkurrenten wie Schalke, Barcelona und Manchester orientiert. Wie kommen Sponsoren auf der Site zur Geltung? Wie schaffen wir Aktualität? Dies zwei der wichtigen Fragen. Technisch wurde die Site an die Playstation-Welt angelehnt.
Andreas Panzeri

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Destabilisierung

René Worni über verlegerischen Einfluss.

Einmal mehr sorgte Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument am Verlegerkongress für Furor. Er feuerte eine Breitseite gegen die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» ab. Es gehe nicht an, dass Journalisten nicht auch ihren Arbeitgebern verpflichtet seien, beschwor der Präsident die konsternierte Audience und kündigte an, jetzt, wo die Verleger auch im Presserat sässen, wolle er die Erklärung umbauen. Ihnen, die bei der Niederschrift des Papiers in den frühen 80er-Jahren ohnehin übergangen worden seien, sollten mehr Rechte eingeräumt werden. Wohl kaum jemand im Saal hat recht verstanden, worum es dem Präsidenten im Grunde ging.
Die schweisstreibende Sentenz liest sich bereits in der Präambel der Erklärung: «Die Verantwortlichkeit der Journalistinnen und Journalisten gegenüber der Öffentlichkeit hat den Vorrang vor jeder anderen, insbesondere vor ihrer Verantwortlichkeit gegenüber ihren Arbeitgebern und gegenüber staatlichen Organen.» Klar, dass dem Unternehmer Lebrument solche Unabhängigkeit nicht gefällt. Und Zornesröte treibt es ihm (und manchen Verlegerkollegen) ins Gesicht, wenn er feststellen muss, dass gerade der teure Printjournalismus mit Qualitätsanspruch, auf den die Erklärung vor allem gemünzt ist, sich je länger, je weniger verkaufen lässt.
Radio, Fernsehen, Internet und auch die Gratispresse sind entspannter unterwegs und scheinen sich weniger durch ethische Bedenken zu blockieren. Irgendwie nachvollziehbar, dass da einer in schierer Verzweiflung über die sinkenden Reichweiten der abonnierten Tagespresse seinen unternehmerischen Einfluss durchsetzen möchte, damit sich Journalismus wieder besser absetzen lässt. Doch spätestens dann, wenn Redaktion und Verlag (sprich Verkauf) am runden Tisch gemeinsam Beiträge planen, dann ist journalistisches Denken soweit destabilisiert, dass sich niemand mehr für solche Inhalte interessieren, geschweige dafür bezahlen wird.

Neuigkeiten zum Lifestyleblatt «20 Minuten Friday»

Langsam werden Details zum neuen Produkt aus dem Hause 20 Minuten bekannt. Das Magazin «20 Minuten Friday» wird am 31. Oktober zum ersten Mal erscheinen. Die Gestaltung übernimmt das Grafikbüro Raffinerie, die Werbung die Agentur Rod Kommunikation.

Langsam werden Details zum neuen Produkt aus dem Hause 20 Minuten bekannt. Das in Zusammenarbeit mit der Annabelle erstellte Magazin «20 Minuten Friday» wird am 31. Oktober zum ersten Mal erscheinen. Für den optischen Auftritt ist das Zürcher Grafikbüro Raffinerie zuständig. Die Kreativen haben sich mit der Gestaltung des Swiss-Onboard-Magazins und der inzwischen eingestellten Zeitschrift Word einen Namen gemacht. Mit dem Entwickeln der Werbemassnahmen wurde die Zürcher Agentur Rod Kommunikation beauftragt.
Die Nullnummer des Blattes ist bereits produziert worden. Auf dem Titelblatt prangt Schauspielerin Scarlett Johannson. Jedes Mal soll ein Star im Mittelpunkt stehen. Der Musikteil wurde im Vergleich zum Vorgänger, dem Ausgeh-Magazin «20 Minuten Week», auf eine Seite zusammengestaucht. In Sachen Budget und Auflage wird dafür mit grosser Kelle angerichtet: Die Startauflage soll 137’000 Exemplare betragen.
Berater des Blattes wird der scheidende Züritipp-Leiter Thomas Speich. Ähnlich wie Annabelle-Chefredaktorin Lisa Feldmann soll er die Arbeit der 20-köpfigen Redaktion begleiten. Diese wird, wie bereits vermeldet, von Kerstin Netsch und Sabine Eva Wittwer geführt.

Lifestyle-Magazin Gatsby erscheint erstmals in der Schweiz

Das englischsprachige Magazin Gatsby für wird ab Mitte September neu am Zürichsee produziert und vertrieben. Die erste Ausgabe vom 18. September steht unter dem Motto «Swiss Bits Issue».

Das englischsprachige Magazin Gatsby für wird ab Mitte September neu am Zürichsee produziert und vertrieben. Es werde am Kiosk, in diversen Boutiquen und Buchhandlungen, sowie in guten Hotels zu finden sein, schreibt die Agentur Paroli in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Die erste Ausgabe vom 18. September steht unter dem Motto «Swiss Bits Issue».
Mit Inhalten zu Mode, Reisen, Features, Kunst, Design und Architektur richtet sich Gatsby an Männer und Frauen zwischen 30 und 55. Das viermal jährlich erschienende Lifestyle-Magazin hat eine Auflagenstärke von 40’000 Exemplaren. Gatsby erscheint in Europa und in über 40 weiteren Ländern.
Als Verleger und Chefredakteur publiziert Stefan Hottinger-Behmer das Magazin zusammen mit Lynda Real als Advertising Director und Art Director Raimond Henning Radtke.

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Verstärkung für Sales Service bei Publicitas Web2com

Neue Gesichter bei Web2com: Das zur Publicitas gehörende Dienstleistungsunternehmen für Online-, Mobile- und Suchmaschinen-Marketing hat seinen Personalbestand im Bereich Sales aufgestockt. Per 1. September sind Sabrina Brown und Patrick Stüssi zum Team gestossen.

Neue Gesichter bei Web2com: Das zur Publicitas gehörende Dienstleistungsunternehmen für Online-, Mobile- und Suchmaschinen-Marketing hat seinen Personalbestand im Bereich Sales aufgestockt. Per 1. September sind Sabrina Brown und Patrick Stüssi zum Team gestossen.
Mit dem personellen Ausbau will Web2com den Dienstleistungsgrad erhöhen und die Präsenz auf dem Markt intensivieren.
Die 26-jährige Sabrina Brown leitet neu das Team Sales Services. Die diplomierte Betriebswirtin arbeitete unter anderem für grosse Versandhäuser im In- und Ausland. Sie war zuletzt als Projektleiterin beim Digital-Marketing Anbieter Nemuk tätig.

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Der 22-jährige Patrick Stüssi betreut als neuer Account Executive Kunden und Agenturen im Online-Marketing. Der diplomierte Kaufmann war zuletzt bei OMD Schweiz als Planer für TV-Werbung tätig und baute die Plattform Zuerichbynight.ch auf.

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Publisuisse krebst zurück

Die Radiovermarkterin Mediasense gibt Ende Jahr die Radiovermarktung auf und löst sich von der SRG.

Das Communiqué, das Mediasense am 11. September, just zum Radio Day, verbreitete, war knapp gehalten: Bei der vor gut einem Jahr gegründeten Radiovermarkterin übernehmen die 15 im Swiss Radio Pool (SRP) zusammengeschlossenen Privatradios schon bald die Aktienmehrheit, hiess es. Die SRG-Tochter Publisuisse trete ins zweite Glied. Gleichzeitig öffne Mediasense sein Aktionariat für weitere Privatradios, also für alle jene, die heute vom SRP ausgeschlossen sind. Damit werde Mediasense zur nationalen Marketing- und Abwicklungsorganisation aller im Aktionariat beteiligten Privatradios. Ferner konzentriere sich die Firma «auf die Entwicklung von Produkten, die den nationalen Werbekunden mehr Flexibilität bei der Gestaltung der Radiowerbung erlauben» und diese damit insgesamt attraktiver mache. Ziel sei es weiterhin, das Radio als Werbemedium zu fördern.
Die gegenseitige Kontrolle wird strenger
In der kurzen Mitteilung steckt ziemlich viel Pfeffer. So übernehmen die Radios nicht nur die Mehrheit, sondern auch die Hauptverantwortung. Damit werden die gegenseitige Kontrolle sowie die Sanktionsbereitschaft gestärkt. Bisher gewärtigten SRP-Mitglieder, die sich nicht an die Pool-Vereinbarungen und -Regeln hielten und damit Hand zur Aushebelung des Pools und der Partner boten, nur wenige Konsequenzen. Mindestens ebenso wichtig: Wenn sich Mediasense öffnet, muss sich auch der SRP öffnen. Martin Schneider, CEO der Publisuisse und gleichzeitig VR-Präsident von Mediasense, bestätigt: «Es geht in Richtung RMS-Modell in Deutschland.» Dieses Modell ist rasch erklärt: RMS in Hamburg ist der grösste deutsche Audiovermarkter und ganz im Besitz der privaten Radiosender. Im Portfolio hat er Werbezeiten, Webcasts und Podcasts von 146 Privatradios. RMS bietet aber keine Pools an, sondern lässt die Kunden meist selbst wählen, welche Sender sie belegen wollen. Je mehr Sender sie buchen, desto mehr Rabatt erhalten sie.
Für die Schweizer Radioszene wäre ein solches Modell eine Revolution. Mit einem gewichtigen Unterschied: Anders als RMS gibt Mediasense künftig den aktiven Verkauf bei Werbeauftraggebern auf – «im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den bestehenden Vermittlern», sagt Schneider. Und er präzisiert: «Wir beenden den aktiven Verkauf spätestens per Ende Jahr.» Diese Aufgabe überlasse man künftig den andern Vermittlern wie IP Multimedia, RadioEmotion, Publicitas Radiotele oder Cover Media und SpotPromotion. Zwischen diesen und Mediasense sieht das Modell übrigens generell eine Arbeits- und damit auch eine Interessenteilung vor: Mediasense als Firma der Radios fokussiert auf die Gestaltung neuer, flexibler Produkte, die Abwicklung mittels Publiplan und das Gattungsmarketing. «Die beteiligten Radios übertragen Mediasense weitgehende Kompetenzen bei der Entwicklung und Gestaltung künftiger Produkte für den nationalen Markt, ebenso beim Pricing», sagt Schneider. Insofern werde die Firma mehr sein als bloss eine Abwicklungsstelle. Die Vermittler hingegen tragen diese Produkte mit konkreten Angeboten in den Markt und erhalten dafür eine Vermittlerkommission.
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Weitere Privatradios kriegen ein Stück von Mediasense

Ob die Rechnung der Mediasense-Teilhaber aufgeht, ist abzuwarten. Am Radioday waren die Reaktionen der Nicht-SRP-Mitglieder noch verhalten (siehe Kasten 2). Nichtsdestotrotz werden die SRP-Radios ihren Aktienanteil in den nächsten zwei Wochen auf 51 Prozent erhöhen, während die Publisuisse auf 49 Prozent zurückgeht. Bisher war das Verhältnis umgekehrt.
Bis Ende Jahr will die Publisuisse ihren Anteil noch einmal «substanziell» senken und auch das Präsidium abgeben, sagt Schneider. Ein vollständiger Publi¬suisse-Ausstieg ist ebenfalls kein Tabu. Auch an einen Domizilwechsel von Mediasense wurde schon gedacht. Heute ist die Firma in unmittelbarer Nachbarschaft der Publisuisse in Zürich. Noch steht nichts fest. Der Fahrplan hängt wesentlich vom Echo der Nicht-SRP-Radios ab. Sie und die Vermittler sollen nun in nächster Zeit kontaktiert werden.
Markus Knöpfli
Stimmen zum neuen Mediasense-ModellJürg Bachmann, Präsident Verband Schweizer Privatradios und bei Goldbach Media und Ringier involviert in Radio- und digitale Projekte:
«Es kann nicht Sache der SRG sein, Radiowerbung für Privatradios zu verkaufen. Die Tatsache, dass dieser ordnungspolitische Fehler nun korrigiert wird, bestätigt das, was ich schon früher vertreten habe: Die Privaten müssen ihre Werbezeit selber verkaufen.»
Martin Muerner, Sendeleiter Radio BeO:
«Ich muss mich noch im Detail mit der neuen Situation bei Me-
diasense befassen, aber es scheint mir ein Schritt in die richtige Richtung zu sein. Ich war immer der Meinung, dass es nicht gut ist, wenn die SRG bei einer privaten Vermarkterfirma Hauptaktionärin ist. Ob sich Radio BeO nun bei Mediasense beteiligt, ist dagegen noch offen.»
Roger Schawinski, Inhaber Radio 1:
«Die Ankündigung der SRG-Vermarkterin Publisuisse, ihre Mehrheit bei Mediasense abzugeben, ist ein richtiger Schritt, es geht aber zu langsam. Sie hat in der Privatradiovermarktung gar nichts zu suchen und auch gezeigt, dass sie es nicht kann. Klar ist auch: Solange die SRG bei Mediasense dabei ist, macht Radio 1 nicht mit.»
Claude Défago, Präsident RRR (Union Romande de Radio Régionals) und Direktor von Radio Chablais:
«Es wäre eigentlich gut, zwei bis drei Radiovermarkter zu haben. Dass sich Mediasense nun aber aus der Privatradiovermarktung zurückzieht, ist heikel. Wir hoffen, dass es nun nicht zu einem Monopol kommt. Aber faktisch bleibt jetzt nur noch die IP Multimedia als Vermarkterin übrig, die als Marktleaderin schon heute die Bedingungen diktiert.» (mk)

Auto-Typologie

Sag mir, wer du bist, und wir sagen, was du fährst. JWT+H+F hat für Mazda eine neuartige Zeitungsbeilage realisiert.

Erstmals in der Geschichte der Autozeitungsbeilage kann sich der Konsument an Hand einer konkreten Typisierung orientieren, um das Auto zu finden, das zum ihm passt. Mit diesen Worten freut sich der Gesamtverantwortliche Remy Fabrikant über seine aktuelle Arbeit für Mazda. Diese kommuniziert das aussergewöhnliche Design der neuen Autos. In Paris haben die Mazda-Designstudios unter der Leitung des Chefdesigners Laurens van den Acker nämlich den begehrten Grand Prix du Design am Festival International de l‘Automobile gewonnen. Grund genug für JWT+H+F, für die anstehenden Ausstellungen der Mazda-Händler im Herbst ein komplettes Kommunikationspaket zum Thema Design auszuarbeiten.
Herzstück ist eine Zeitungsbeilage, die nicht nur die neue Designsprache «Nagare» erklärt, sondern den Betrachter zusätzlich in die Welt der Mazda-Fahrer entführt. Dazu war im Vorfeld der Konzeption eine Studie notwendig. Die strategische Planung von JWT+H+F ordnete jedem Mazda-Modell einen Fahrertypus und dessen Welt zu. Die Kreativen setzen die Vorgaben aus der Strategie in Bild und Text um. «Eine Sisyphusarbeit, die sich gelohnt hat», meint CD Mike Krüll. Die Mazda-Design-Beilage erscheint in drei Sprachen und wurde den grossen Sonntagstiteln und Zeitschriften beigelegt.
Vervollständigt wird das Kommunikationspaket durch den attraktiven Wettbewerb «Gewinnen Sie den Mazda, der zu Ihnen passt», durch Händlereinladungskarten, Teaseranzeigen, Ausstellungsanzeigen, Garagendekoration.
Andreas Panzeri
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