Kreisvier lässt für Coop und seine Kunden die Kassen klingeln

Die Basler Agentur Kreisvier Communications bewirbt die neue Werbeplattform Coop Crossimpact. Die Mediaplattform kombiniert verschiedene Coop Werbeformen zu einem Konzept, das Konsumenten in kaufentscheidenden Phasen durchgängig begleiten soll.

Die Basler Agentur Kreisvier Communications bewirbt die neue Werbeplattform Coop Crossimpact. Die Mediaplattform kombiniert verschiedene Coop Werbeformen zu einem Konzept, das Konsumenten in kaufentscheidenden Phasen durchgängig begleiten soll.
Seit Mitte August wird die Kampagne mit Anzeigen, Online-Bannern, und BtoB-Mailings verbreitet.
Mit Coop Crossimpact kommt ein weiterer Etat zum Portefeuille der Basler Werber hinzu, die unter anderem für Roche, das Standortmarketing Basel, Johnson Controls, Radio Basel 1 sowie verschiedene Titel aus dem Axel Springer Verlag Schweiz werben.
Verantwortlich bei Coop: Heino Peier (Leiter Werbung), Karlfrieder Fuchs (Leiter Coop Werbe-Services Acquisition). Verantwortlich bei Kreisvier, Basel: Anja Ginter (AD), Nora Donner (Grafik), Gerald Mink (Text/Konzept), Christian Jost-Cellarius (Beratung), Nannette Graf, Salome Erdin. Fotograf: Ralph Lehner.

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Online-Werbemarkt wächst verhaltener als prognostiziert

Ein Blick über die Grenze zeigt: Der deutsche Online-Werbemarkt wächst weiter zweistellig. Allerdings nicht so stark wie noch zu Jahresbeginn prognostiziert. In Deutschland fliessen bereits 12 Prozent der Werbeausgaben in den Online-Bereich. In der Schweiz erst zwei Prozent.

Ein Blick über die Grenze zeigt: Der deutsche Online-Werbemarkt wächst weiter zweistellig. Allerdings nicht so stark wie noch zu Jahresbeginn prognostiziert. Gemäss der deutschen Online-Plattform Kress.de erwartet der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) Werbeausgaben in Höhe von 3,6 Milliarden Euro, ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
2007 lag die Zuwachsrate noch bei 40 Prozent, 2006 bei 80 Prozent. Der Marktanteil von Online im gesamten Mediamix soll dieses Jahr 13,5 Prozent (2005: 4,4 Prozent) erreichen. Mit 1,8 Milliarden Euro entfällt das größte Stück des Online-Werbekuchens in Deutschland auf klassische Banner, der Rest verteilt sich auf Suchwortvermarktung (1,5 Milliarden Euro) und Affiliate-Netzwerke (268 Millionen Euro). Der OVK-Vorsitzende Paul Mudter sieht laut Kress.de in den Zahlen eine «endgültige Etablierung des Online-Segments».
Auch Schweizer Werbeagenturen würden langsam die Möglichkeiten des Online-Marketings erkennen, sagte Andreas Schönenberger, Country-Manager Schweiz bei Google, gemäss der Handelszeitung diese Woche an einer Fachtagung. Zurzeit fliessen erst zwei Prozent der Schweizer Werbebudgets in den Online-Bereich. Ein verstärktes Wachstum sei jedoch abzusehen. In Deutschland liegt der Anteil bereits bei 12 Prozent, in Grossbritannien bei über 20 Prozent. Es sei zentral, dass Offline-Kampagnen durch Online-Angebote ünterstützt würden, denn Konsumenten erwarten zu Print- oder Fernsehwerbung weiterführende Informationen, sagte Schönenberger weiter.

TeleBärn-Belegschaft fordert besseren Lohn und Weiterbildung

Die Belegschaft des Regionalfernsehsenders Tele Bärn fordert bessere Arbeitsbedingungen. Sie will kommende Woche der Geschäftsleitung der Espace Media Groupe eine Petition für mehr Lohn und bessere Weiterbildung übergeben.

Die Belegschaft des Regionalfernsehsenders Tele Bärn fordert bessere Arbeitsbedingungen. Sie will kommende Woche der Geschäftsleitung der Espace Media Groupe eine Petition für mehr Lohn und bessere Weiterbildung übergeben.
Wie das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) am Donnerstag mitteilte, hätten sich die Journalisten, Techniker und Administrationsangestellten am Mittwoch auf dieses Vorgehen geeinigt. Die Kritik richtet sich gegen Lohnunterschiede innerhalb der Espace Media Groupe wie auch gegen Unterschiede im Vergleich mit der Belegschaft von Tele Züri. Nach der Übernahme der Espace Media Groupe durch Tamedia müssten überall die gleichen Regeln gelten, fordern die Betroffenen.
Die Belegschaft verlangt zudem bessere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und verweist auf die zusätzlichen Gebührengelder von rund 2,2 Millionen Franken, die die Neukonzessionierung mit sich bringe. Der Sprecher der Espace Media Groupe, Christopher Wehrli, bestätigte auf Anfrage Lohnunterschiede zwischen Tele Züri und Tele Bärn. Diese seien darauf zurückzuführen, dass Tele Züri mehr Umsatz mache und deshalb bessere Löhne zahlen könne.
Tele Bärn habe schon bisher Aus- und Weiterbildung betrieben, dies jedoch einfach intern. Mit der neuen Konzession werde nun die Möglichkeit bestehen, diese Angebote auch extern durchzuführen. Diese Forderung der Mitarbeitenden werde also mit Sicherheit erfüllt.

Volles Haus bei Cosmic Bern

In den Räumen der Cosmic Werbeagentur in Bern haben die Berner Grafiker erstmals gemeinsam eine Ausstellung mit ihren Arbeiten präsentiert. Die Werbewoche zeigt Impressionen von der Vernissage.

In den Räumen der Cosmic Werbeagentur in Bern haben die Berner Grafiker erstmals gemeinsam eine Ausstellung mit ihren Arbeiten präsentiert. Es herrschte «full house» am Uferweg 15 an der Aare. Die Werbewoche zeigt Impressionen von der Vernissage vom 12. September.
Die Veranstaltung, welche zugleich Ausstellung, Auktion und Performance war, hatte die fliessende Grenze zwischen Grafikdesign und Kunst zum Thema. Projekt Madonna#Fust stellte Werke namhafter Berner Künstler und Grafikdesigner wie Claude Kuhn, Stephan Bundi, François Chalet, Büro Destruct, DBMB (das Designkollektiv bestehend aus den vier Cosmic-Grafikern Thom Pfister, Julien Junghäni, Roland Zenger und Philipp Lüthi), Moiré, Martin Woodtli und Pedä Siegrist in den Räumlichkeiten der Cosmic Werbeagentur am Uferweg in Bern, aus.
Begleitet wurde der Event von einer Visual-Performance von Schau (Tamara Janes und Jürgen Waidelich) sowie Wildplakatierungen von Lorenzo Geiger. Während der gesamten Soiree konnten Unikate der ausstellenden Grafikdesigner ersteigert werden.
Unter den Gästen waren auch Nadine Borter (CEO Contexta, Bild 1) und Dani Comte (CD Favo, Bild 2).

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Stiftungsrat beschliesst Einsparungen bei rätoromanischen Medien

Die Redaktionen der rätoromanischen Nachrichtenagentur ANR und der Tageszeitung La Quotidiana sollen näher zusammenrücken. Ziel ist es, Synergien zu gewinnen, wie der Stiftungsrat der Agentur am Donnerstag mitteilte.

Die Redaktionen der rätoromanischen Nachrichtenagentur ANR und der Tageszeitung La Quotidiana sollen näher zusammenrücken. Ziel ist es, Synergien zu gewinnen, wie der Stiftungsrat der Agentur am Donnerstag mitteilte. Dies entschied der Stifungsrat, nachdem Verleger Hanspeter Lebrument gedroht hatte, die romanische Tageszeitung ab 2009 nur noch einmal wöchentlich herauszugeben, falls das Blatt nicht günstiger produziert werden könne.
Vereinbart wurde nun, die beiden Redaktionen organisatorisch näher zusammenzuführen.
Wie dies in der Praxis umgesetzt werden könnte, soll ein vierköpfiger Ausschuss des Stiftungsrates prüfen, wie Präsident Jon Domenic Parolini sagte. Dabei gehe es um grundsätzliche und rechtliche Fragen, denn die ANR müsse gemäss Grundkonzept organisatorisch unabhängig sein von ihren Kunden.
Die seit 1997 erscheinende rätoromanische Tageszeitung La Quotidiana ist der Hauptkunde der ANR, die vom Bund und vom Kanton Graubünden mit insgesamt rund einer Million Franken pro Jahr subventioniert wird. Dafür liefert die Agentur den rätoromanischen Medien kostenlos einen Artikeldienst.

Lifestyle-Magazin Gatsby erscheint erstmals in der Schweiz

Das englischsprachige Magazin Gatsby für wird ab Mitte September neu am Zürichsee produziert und vertrieben. Die erste Ausgabe vom 18. September steht unter dem Motto «Swiss Bits Issue».

Das englischsprachige Magazin Gatsby für wird ab Mitte September neu am Zürichsee produziert und vertrieben. Es werde am Kiosk, in diversen Boutiquen und Buchhandlungen, sowie in guten Hotels zu finden sein, schreibt die Agentur Paroli in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Die erste Ausgabe vom 18. September steht unter dem Motto «Swiss Bits Issue».
Mit Inhalten zu Mode, Reisen, Features, Kunst, Design und Architektur richtet sich Gatsby an Männer und Frauen zwischen 30 und 55. Das viermal jährlich erschienende Lifestyle-Magazin hat eine Auflagenstärke von 40’000 Exemplaren. Gatsby erscheint in Europa und in über 40 weiteren Ländern.
Als Verleger und Chefredakteur publiziert Stefan Hottinger-Behmer das Magazin zusammen mit Lynda Real als Advertising Director und Art Director Raimond Henning Radtke.

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Kopf der Woche: On Top

Burkhard Strasser bietet mit seiner ALP Media eines der führenden Netze im Alpenraum.

Der Aufstieg zum Top-Vermarkter für Aussenwerbung im Alpenraum begann mit einem Nebenjob. Burkhard Strasser, der nach einer Filmschule noch Medienökonomie an der Universität Wien studierte, hat sich seine zweite Ausbildung im Winter jeweils als Skilehrer finanziert. Dabei ist er in Zell am See eines Tages in der Bergstation von einem Marktforscher über «Werbung in Skigebieten» befragt worden. Obwohl er sich täglich zwischen Berg- und Talstationen bewegte, war ihm «nicht bewusst, dass es hier oben Werbung hat». Er konnte «keine einzige Marke nennen».
Dafür hat er an jenem Tag eine Marktlücke entdeckt. Da er in einem weiteren Nebenjob als Aufnahmeleiter beim ORF u. a. für die Sendung «Top Spots» wirkte, wo jedes Jahr die besten Werbespots prämiert werden, war ihm die Welt des Marketings nicht fremd. Strasser fragte sich also: Was macht man rund um die Bergbahnen falsch? Seine Idee: Die Werbung muss anders platziert werden. «Dort, wo der Gast wirklich viel Zeit verbringt, nämlich am Sessellift oder in der Gondel.» Wenige Wochen später hat Strasser bei einem Skiweekend im schwedischen Åre «seine» Idee bestätigt gesehen.
Inzwischen mehr Medienökonom als Skilehrer, arbeitete Strasser ein Geschäftsmodell aus und steckte 1997 sein gesamtes Erspartes von 40’000 Schilling in das Projekt. Er liess ein Spritzguss-Werkzeug anfertigen. Mit diesem konnte er die Werbehülsen herstellen, mit denen die Werbung an den Sesselliftbügel geschraubt wird. Er sei damals in den kalten Schnee gesprungen. Die Investition hat sich aber gelohnt. «ALP Media ist heute ein hochprofitables Unternehmen mit starken Expansionsmöglichkeiten, ich sag mal, die Perle der alpinen Aussenwerbung», meint Strasser. Weil ALP Media den Trend schon frühzeitig mitgetragen hat, konnte der Pionier schnell wachsen. Heute ist das Unternehmen in den fünf Ländern Österreich, Schweiz, Deutschland, Tschechien und Slowakei präsent. In der Schweiz ist ALP Media seit 2002 Marktführer bei Bügelwerbung und Checkpoint-Postern. Inzwischen erwirtschaftet Strasser in den helvetischen Alpen fast 80 Prozent seiner Umsätze.
Zur rechten Zeit auf dem Markt
Beim Start in Österreich hat ALP Media geholfen, dass Nivea mit Sun Alpin als erster Kunde auf den Skilift aufgesprungen ist. Das war eine wertvolle Referenz. Ansonsten wehte dem Neuling auf den Berggipfeln ein eher kalter Wind entgegen, «um es mal diplomatisch zu formulieren». Die Werbung in der weissen Arena wurde von einem eigentlichen Monopol beherrscht. «Ich habe es trotzdem versucht und dürfte zu einem günstigen Zeitpunkt auf den Markt gekommen sein», analysiert Strasser heute.
Fakt war: Er konnte eine «gewisse Unzufriedenheit» der Seilbahnbetreiber mit ihrem alteingesessenen Anbieter feststellen. Auf Grund dessen waren viele bereit, mit ALP Media einen neuen Vertrag abzuschliessen. Das wurde natürlich juristisch bekämpft, weil die alte Konkurrenz Exklusivverträge reklamierte. Aber Strasser war der Schlauere. Der Neue konnte geltend machen, dass diese Exklusivrechte nur für im Bereich der Talstation und Bergstationen bereits bestehende Werbeformen anwendbar waren. Von Skiliftbügeln und diversen anderen von ALP Media entwickelten Werbeformen war auch im Kleingedruckten nichts zu lesen – das war Strassers grosse Chance.
Filet-Stück der alpinen Aussenwerbung
Die Skilandschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Immer schnellere Bahnen lassen die langen Warteschlangen an der Talstation schmelzen. Keine Zeit also, um noch ein Plakat zu lesen. Oben auf den Pisten gibt es immer weniger Platz, wo man Plakate aufhängen könnte. Die Architektur tendiert zu offenen und schnell zugänglichen Kopfstationen, neben denen höchstens noch ein kleiner Container für den Pistenwart steht. Somit verbleibt als besonders effektive Werbefläche der Bügel. Hier verbringt der Gast nicht nur die meiste Zeit. Beim Halten des Bügels entsteht auch eine sehr starke Kontaktqualität. «Das ist das Rezept. Wir haben das Filet-Stück in der alpinen Aussenwerbung. Und das habe ich langfristig absichern können», darf Strasser zu Recht stolz sein.
Für die Idee ist die innovative Start-up-Firma 1999 als Top 24 der 100 erfolgreichsten Jungunternehmer in Österreich ausgezeichnet worden. Das hat entsprechende Presseberichte generiert, und ALP Media durfte in der Branche schnell ein positives Image geniessen. Aus diesem Grund wollte auch die Firma Skidata mit Strasser ins Geschäft kommen. Dieses Unternehmen hat für die Skilifte und Bergbahnen im Jahre 2’000 das elektronische Ticketing-System eingeführt. Mit einer Keycard, die auch in einer Swatch-Uhr integriert sein kann, wurde der alte Skipass ersetzt. Das berührungslose Zutrittssystem zu den Bahnen funktioniert über grosse Antennen, die man beim Einsteigen passieren muss. Eine ideale Werbefläche, sagte sich Skidata – und hat ALP Media als jungen, innovativen Vermarkter beim Aufbau eines entsprechenden Stellennetzes unterstützt. «Diese Partnerschaft für die Checkpoint-Poster war für uns ein grosses Kompliment», freut sich Strasser.
Seither konnte er seine Angebote sukzessive ausbauen, auch auf Kabinenwerbung. Dabei musste die Rechtssituation jeweils ganz klar abgeklärt werden. «Wir sind nie in andere Reviere wildern gegangen. Weil das letztlich nur den Markt verunsichert.» Natürlich wird in der Zwischenzeit die Idee mit der Bügelwerbung auch kopiert. Strasser kann es aber gelassen nehmen: «Das zeigt nur, dass unser Geschäftsmodell stimmt.» Aktuell kann der Pionier gemäss Forschungsdaten vom März 08 in der ganzen Alpenregion 31 Millionen Personen netto erreichen. Möglich wird das dank 118890 Werbeflächen an 1’344 Gondelbahnen, Sesselliften und Skiliften in fünf Ländern. Und der weitere Ausbau des Netzes ist in vollem Gange.

Messbarkeit ist zentrales Anliegen
Beim ersten Kunden Nivea war für Strasser noch das gewisse Quäntchen Glück dabei. «Nivea hatte ein kleines Restbudget, und ich bin zum richtigen Zeitpunkt gekommen.» Aber bereits mit diesem Aushang hat Strasser versucht, sein Versprechen mit genauen Forschungsdaten zu unterlegen. Die Messbarkeit der Werbeträger ist für Strasser und seine ALP Media ein zentrales Anliegen. Quantitative Messungen resultieren aus den Passagier-Frequenzen der Bahnen. Für qualitative Untersuchungen arbeitet ALP Media mit «dem Guru der österreichischen Marktforschung» zusammen, dem Institut für Werbewissenschaft und Marktforschung von Professor Günter Schweiger an der Wirtschaftsuniversität Wien. Die Befragungen für ALP Media werden nicht in der sichtbaren Nähe der Werbeträger, sondern mit fundierten Interviews in einer Skihütte gemacht. Mit dem Institut hat Strasser einen Fragebogen ausgearbeitet, von dem die Forschung wie seine Kunden überzeugt sind, «dass er die Realität relativ gut abbildet».
Was die Definition der Zielgruppen betrifft, kann sich ALP Media auf die Vorarbeit seiner betreuten Regionen abstützen. Es ist bekannt, welche Skigebiete für welche Gäste prädestiniert sind. «Die Skiorte haben sich selber sehr gut positioniert. Es gibt beliebte Ferienorte für die Familie wie die Bettmeralp, dann Top-Destinationen für eine gehobene Kaufklasse wie Arosa, Gstaad oder St. Moritz. Laax für die trendigen Snowboarder. Dann kennt man klar definierte Einzugsgebiete wie die Flumserberge, wo ALP Media im Jahr 220’000 Tagesausflügler aus dem Einzugsgebiet von Zürich, St. Gallen und Winterthur ansprechen kann.»
Für die Vermarktung baut Strasser auf ein Online-Reservierungssystem, für welches er 2003 den Staatspreis Multimedia & eBusiness bekam. 1997 hat er als Ein-Mann-Betrieb gestartet. Über zehn Jahre später bewältigt er einen Grossteil der Arbeit immer noch alleine – das ausgeklügelte Online-Reservierungssystem «ALP Media Plan» machts möglich. Die Produktion ist komplett ausgelagert. «Man kann bei mir anrufen für eine Kampagne, und eine Stunde später liegt die Offerte mit dem Schaltplan auf dem Schreibtisch», verspricht er. Bei ALP Media läuft alles über fixe Bestandsverträge. Das heisst: Ein Skigebiet sichert ALP Media die Werbeflächen langfristig zu. Alle Stellen sind tagesaktuell und online im ALP Media Plan erfasst. Dann wird der Auftrag an die externen Produzenten weitergeleitet.
ALP Media gilt in der Branche als sehr attraktiv
Eine Erleichterung für Strassers Planung bedeutet, dass im Bereich Media in den letzten Jahren eine grosse Konzentration stattgefunden hat. In jedem Land, das von ALP Media bewirtschaftet wird, wirken «wichtige Mediaagenturen, die den Grossteil der Etats halten. Zudem gibt es immer mehr Firmen, wo eine einzige Stelle gleich in mehreren Ländern bucht.» Bei diesen absolviert Strasser jeweils zwei bis drei Präsentationsrunden pro Jahr, wo er seine Neuigkeiten und die neusten Marktforschungsergebnisse vorstellt. So tourt er zum Beispiel eine Woche in London, Zürich oder anderen Zentren, wo die grossen Agenturen sitzen. «Die Anzahl der Ansprechpartner ist überschaubar», erklärt er, wie man ein derart erfolgreiches Geschäft wie ALP Media immer noch im Alleingang führen kann. «Mit seinem hochprofitablen, schlanken und unkomplizierten Geschäftsmodell gilt ALP Media in der Branche als sehr attraktive Braut.» Sie hat einen äusserst attraktiven internationalen Markt langfristig abgesichert, was grosse Plakatunternehmen auf den Plan gerufen hat.
Andreas Panzeri

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Burkhard Strassers Unternehmen ALP Media ist in der Schweiz Marktführer bei Bügelwerbung und Checkpoint-Postern in Skigebieten.

Werbung am Berg
ALP Media ist eines der führenden Netze im Alpenraum mit weit über 100 000 Werbeflächen. Diese finden sich auf 1344 Gondelbahnen, Sesselliften und Skiliften in den fünf Ländern Schweiz, Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei.

Escape mit Easy Rider

Advico Y&R zeigt für ihren Neukunden Harley-Davidson mit Anzeigen und Plakaten den Weg weg vom Alltag.

Seit die drei Gebrüder Harley und Arthur Davidson 1903 das erste Modell ihrer Motorräder konstruierten, hat sich viel verändert. Das Design, die Technik und auch die Fahrer. Doch eins ist über all die Jahrzehnte gleich geblieben: das besondere Gefühl, auf einer Harley-Davidson Richtung Horizont unterwegs zu sein.
In der von AY&R konzipierten Kampagne setzt die US-Traditionsmarke genau auf dieses Gefühl. Die beiden realisierten Sujets zielen speziell auf die Zielgruppe der «Sleeping Licences». Das sind meist Männer, die in jungen Jahren den Führerschein für grosse Motorräder erworben haben und eine Zeitlang gefahren sind, dann aber wegen Familie und Karriere damit aufgehört haben – Werber zum Beispiel, aber auch Anwälte, Ärzte und die vielen Geschäftsmänner, die unter Dauerstress stehen.
Jahre später wächst bei diesen Leuten das Bedürfnis, ihren Alltag aufzuwerten und sich dafür auch etwas zu leisten. «Harley-Davidson lädt sie alle ein, Platz zu nehmen, den Motor zu starten und eine Fahrt zu erleben, die für ein Weilchen alles vergessen lässt», erklärt CD Christian Bobst die Idee der Kampagne. Er war vor Ort, als die Sujets in New York vom Schweizer Topfotografen Stephan Schacher realisiert wurden. Die Landschaftsaufnahmen stammen aus dem Archiv von Stephan Schacher, der in den USA schon lange gerne und oft mit seiner Harley unterwegs ist.
Das Amerika-Feeling wollte Y&R auch mit den Albtraumbildern im Rückspiegel aufkommen lassen. Das gewünschte Cubical Office haben Christian Bobst und Stephan Schacher schliesslich in New York «with a little help» von ein paar Freunden aus dem Filmbusiness gefunden. Im 25. Stock eines Wolkenkratzers an der State Street 1 hat auch schon Jim Jarmush eine gestylte Szene drehen lassen. Nicole Kidman stand in diesem Büro für «The Interpreter» vor der Kamera. Für die Fotos zur Harley-Kampagne haben die Kreativen aus Gockhausen aber mehr auf «Real Life People» setzen wollen. Diese hat Bobst über ein Casting auf Craigslist.org gefunden.
Harley-Davidson Schweiz arbeitet projektweise mit verschiedenen Agenturen zusammen. In der Kampagne von AY&R will man weniger die alltäglichen Biker als die spezielle Zielgruppe der «Ausbrecher» ansprechen. Aus diesem Grund war es für die Idee auch wichtig, dass diese in Amerika umgesetzt worden ist. «Das Produkt ist schliesslich in den USA angesiedelt und spiegelt für viele diesen amerikanischen Traum», meint Bobst.
Andreas Panzeri
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GGK macht mit unmittelbaren Bildern auf Spendennot aufmerksam

Spendenbarometer zeigen, dass bei akuten Katastrophen massiv mehr gespendet wird. Es gibt aber jeden Tag Not und Elend. Deshalb ist nach Ansicht des Schweizerischen Roten Kreuzes jeder Tag auch ein Anlass zum Spenden. Auf der Basis dieses Gedankens startet das Rote Kreuz morgen mit einer crossmedialen Fundraising-Kampagne.

Spendenbarometer zeigen, dass bei akuten Katastrophen massiv mehr gespendet wird. Es gibt aber jeden Tag Not und Elend. Deshalb ist nach Ansicht des Schweizerischen Roten Kreuzes jeder Tag auch ein Anlass zum Spenden. Auf der Basis dieses Gedankens startet das Rote Kreuz morgen mit einer crossmedialen Fundraising-Kampagne.
Die neuartige Kampagne der Agentur GGK zeigt an verschiedenen Beispielen, was das SRK mit den Spendengeldern täglich alles macht. Zwei Mitarbeiter des SRK reisten Anfang Woche nach Nepal, wo zurzeit viele Hilfsprojekte durchgeführt werden. Jeden Morgen werden vor Ort Aufnahmen der Situation in den notleidenden Gegenden Nepals gemacht, und die SRK-Mitarbeiter berichten, wie das Rote Kreuz dort das Elend bekämpft.
Diese Aufnahmen werden anschliessend per Satellit in die Schweiz übermittelt, wo sie dann, zu einem Spot verarbeitet, bereits am Nachmittag auf Videoscreens in Bahnhöfen und auf der Homepage des SRK, der GGK und auf Youtube.com zu sehen sind. Am Abend werden die Spots dann im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt.
Unterstützt werden diese täglich neu produzierten Spots von ganzseitigen Inseraten. Wie die Agentur schreibt, war Julien Witt von JBW Media bei der kreativen Erarbeitung des Kampagnen-Konzepts mit Ideen zur crossmedialen Umsetzung massgeblich beteiligt.

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Das kann nur ein Inserat

Zugegeben, man kann es nur mit etwas Übung und ziemlich zugekniffenen Augen entdecken. Trotzdem hat es Eva Keigel Markous bei Sunrise in Genf gesehen.

Zugegeben, man kann es nur mit etwas Übung und ziemlich zugekniffenen Augen entdecken. Trotzdem hat es Eva Keigel Markous bei Sunrise in Genf gesehen. In der französischen Übersetzung der Headline zur Kampagne «Das kann nur ein Inserat» des Verbands Schweizer Presse ist im 3-D-Fixierbild aus der Kreation von Nik Hodel und Martin Arnold aus «Pouvoir unique d’une annonce» ein «Puvoir unique» geworden. Solche Schreibfehler können tatsächlich nur in einem Inserat vorkommen, meint Eva Keigel.

Sturm legte sich vorübergehend

Laut Mach Basic 2008-2 sinken die Reichweiten des Kinos erneut stark.

«Der Sturm hat sich gelegt» – so betitelte die Werbewoche vor einem halben Jahr den Bericht über die Mach Basic Kino 2008-1. Tatsächlich sah es damals danach aus, als hätte das Filmtheater den Sinkflug punkto Reichweiten etwas auffangen und sogar die Trendwende schaffen können. Doch nun trifft es die Branche noch einmal knüppeldick. Denn in der Erhebungsperiode der Mach Basic 2008-2 (April 07 bis März 08) nahmen die Kinobesuche gemäss der Wemf-Studie schweizweit erneut ab, und zwar um signifikante 44 000 Personen pro Woche. Auf zwölf Monate hochgerechnet gingen noch 17,5 Millionen Personen ins Kino, fast 2,3 Millionen oder 11,5 Prozent weniger als während der Erhebungsperiode für die Mach 2008-1.
Besonders schlimm: Das ist – absolut und prozentual – der bisher stärkste Rückgang innerhalb eines halben Jahres seit dem Kinobesucherrekord im Jahr 2003 (damals total 25,3 Millionen Besucher).
Gemäss Mach Basic 2008-2 waren nur zwei Kinoregionen stabil: die italienische Schweiz und die Region Luzern, die wie schon in der Vorstudie als einzige leicht zulegen konnte. Alle andern Regionen weisen Abwärts¬trends aus, die gegenüber der Vorperiode noch im Vertrauensbereich liegen. Doch man darf sich keine Illusionen machen: Im Vorjahres-vergleich (Mach Basic 2007-2) ist auch der Rückgang in der Deutschschweiz und bei den Centerpools signifikant. Gegenüber 2004 weisen alle Regionen ausser dem Kanton Waadt und den Städten Basel und Lugano signifikante Verluste aus, oft zwischen 30 und 40 Prozent. (2004 muss als Bezugsgrösse dienen, weil im Rekordjahr 2003 noch zwei Kinovermarkter aktiv und die Regionen noch anders geordnet waren.) Doch auch die Zahlen in der Nordwestschweiz enttäuschen: Das im Herbst eröffnete erste Basler Multiplexkino konnte den Abwärtstrend bremsen, aber nicht stoppen.
Die Entwarnung, die die Werbewoche vor einem halben Jahr bezüglich der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gab, muss sie zurücknehmen. Bei der Mach Basic 2008-1 sah es nach einer leichten Aufwärtsbewegung aus, doch das Zwischenhoch täuschte: Ausser im Tessin geht das junge Publikum noch seltener ins Kino als gemäss der Studie 2007-2 – ein historischer Tiefpunkt für das angebliche Medium der Jugendlichen.
Markus KnöpfliAuch Kinomagazine im SinkflugWie bei den Kinobesuchen nehmen auch die Reichweiten der Gratiskinozeitschriften weiter ab. Gegenüber der Mach Basic 2008-1 bleiben zwar alle Titel im Vertrauensbereich, im Vergleich über zwölf Monate aber ist der Leserverlust bei Avant Première signifikant (-8,6 Prozent auf 160’000 Leser). Das gibt aber nicht die Realität wieder: Denn vor einem Jahr wurde in der Romandie das Kinomagazin Live eingestellt, worauf Avant Première dessen Platz einnahm und die Auflage um 20 Prozent erhöhte. Die Auswirkung dieser Ausweitung ist noch nicht vollständig in der Mach Basic 2008-2 abgebildet.
In der Deutschschweiz verliert Close-up etwas weniger rasch (minus 50’00 Leser gegenüber Vorjahr) als Film Demnächst (-14’000 Leser), deshalb leisten sich die beiden nun mit 190’000 Lesern (Film demnächst) und 186’000 Lesern (Close-up) sozusagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. (mk)
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Rekord: 357 Verkaufskoordinatoren 2008 erhalten Fachausweis

Am 29. August 08 wurden 357 stolze Verkaufskoordinatoren des Jahrgangs 2008 ihre eidg. Fachausweise im Rahmen einer stimmungsvollen Feier im Casino in Luzern überreicht. Dies ist eine neue Rekordzahl.

Von einem Verkaufskoordinator wird erwartet, dass er in Übereinstimmung mit den Unternehmenszielen und den Marketingvorgaben einen Verkaufsinnendienst effizient und wirtschaftlich führen kann, damit der Aussendienst optimale Unterstützung erhält.
Die schriftliche und mündliche Prüfung, die unter der Federführung von Swiss Marketing (SMC) steht, wurde von 586 Kandidaten abgeschlossen. Die älteste Teilnehmerin war 52 Jahre jung, der jüngste Teilnehmer war 21 Jahre alt. Die bestandenen 357 Diplomanden stellen 60,9 Prozent, was ebenfalls das beste Ergebnis der letzten 20 Jahre ist. Nicht bestanden haben somit 39,1 Prozent. Die Gesamtdurchschnittsnote liegt mit 4.0 im Rahmen der Vorjahre.
Spitzenleistungen vollbrachten Diego Bundi (Schattdorf, Note 5.2), Carmen Strub (Hausen a. A., 5.1), Dominik Baumann (Wil SG, 5.0), Christine Dubach (Oensingen, 5.0) und Hans-Peter Trachsler (Herisau, 5.0). Sie wurden anlässlich der Diplomfeier speziell geehrt.
Hans-Jürg Gehri als Präsident der Prüfungskommission und Delegierter von Swiss Marketing (SMC) konnte im festlichen Rahmen des Hotels Casino in Luzern mehr als 600 froh gestimmte Gäste begrüssen. In seiner Ansprache machte er deutlich: «Gerade in der aktuellen Wirtschaftslage ist es besonders wichtig, die praktische Berufserfahrung durch ein solides theoretisches Fundament zu untermauern. Auch das Schlagwort der permanenten Weiterbildung ist keine leere Formel. Sie gehören zu denen, die erkannt haben, dass man heute auch mit der besten beruflichen Grundausbildung nicht mehr bis zur Pensionierung durchkommt.»
Prüfungsleiter Walter Zeller stellte fest, dass damit die Zahl der diplomierten Verkaufskoordinatorinnen und Verkaufskoordinatoren in der Schweiz auf 4092 steigt. Diese Zahl entspricht 195 Personen pro Jahr. Bestimmt eine gesunde Zahl, die die Wirtschaft verkraften kann.
Abgeschlossen wurde die feierliche Übergabe der eidg. Fachausweise mit einem Apéro mit Blick auf die Luzerner Bergwelt.
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Hans-Jörg Gehri, Präsident der Prüfungskomission.

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Auf diesen Erfolg muss angestossen werden.
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