Züriplus heisst neu «Tele Z»

Am 2. November 2015 wechselt der Regionalfernsehsender Züriplus seinen Namen und heisst neu Tele Z. Nach 13 Jahren sollen ein neuer Name, ein neues Logo und ein neues On Air-Design für einen frischen Auftritt sorgen.

Bei Züriplus spielte man laut Mitteilung schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken eines Namenswechsels, dies in erster Linie um das bis anhin fehlende «Tele» in den Namen zu integrieren, ohne den direkten Bezug zur heimischen Region aufzugeben. Tele Z präsentiert sich mit dem neuen Auftritt gezielt als unabhängiger Sender und stellt einen sichtbaren Bezug zum Kanton Zürich her. Das neue Erscheinungsbild soll durch eine schlichte Wortmarke mit klarer Formsprache und guter Lesbarkeit bei den Zuschauern eine gute Wiedererkennung gewährleisten. «Die Namensfindung gestaltete sich aufwendiger als gedacht, weil viele URL-Adressen mit dem Zusatz «Tele» bereits verwendet oder belegt waren», meint Geschäftsführer und Programmleiter, Peter Steinmann. «Das gesamte Design wirkt moderner, smart und passt ausserdem bestens zum aktuellen, schrittweisen Ausbau unseres Programms», so Steinmann.

Trotz neuem Namen und neuem Logo – für die Zuschauerinnen und Zuschauer verändert sich bei diesem Wechsel nichts. Die Verbreitung sowie auch der Sendeplatz bei den verschiedenen Kabelnetzbetreibern bleibt unverändert. Der Sendername wird heute respektive in den nächsten Wochen überall geändert. «Zur besseren Wiedererkennung für unsere Zuschauer werden wir auf dem Sender in den nächsten Wochen mit speziellen Jingles und wechselnden Senderlogos auf den neuen Namen Tele Z aufmerksam machen», erklärt Peter Steinmann.
 

Wolfgang Schickli neu in der Unternehmensleitung von Publicitas

Wolfgang Schickli ist neu als Mitglied der Unternehmensleitung und Sales Director bei Publicitas tätig. In dieser Funktion übernimmt er auf Ebene Unternehmensleitung die Bereiche Zeitschriften und Classified von Moreno Cavaliere und die Bereiche Print und National Sales.

Diese Bereiche wurden bis anhin von Christoph Marty geführt. Wolfgang Schickli, ist eidgenössisch diplomierter Verlagsmanager und verfügt über langjährige Erfahrung im Medien- und Marketingbereich sowie in der Geschäftsführung von KMU. Er ist versierter Kenner von Salesprozessen – und anforderungen aus seiner langjährigen Praxis unter anderem bei Jelmoli, Globus Deutschland und Valora. Zuletzt war er Business Consultant bei BKW Energie in Bern. Christoph Marty, CEO, in einer Mitteilung: «Mit der Bündelung aller printorientierten Sales-Aktivitäten unter Leitung von Wolfgang Schickli stärken wir unsere Fokussierung auf den Verkauf und die Verkaufsprozesse weiter.»

Die Unternehmensleitung von Publicitas, setzt sich ab 01.01.2016 wie folgt zusammen:

Christoph Marty, CEO

Carsten Brinkmeier CFO

David Klement, CTO

Wolfgang Schickli, Sales Director

YCA 2015: Einsendefrist verlängert

Gute Nachrichten für Kurzentschlossene, der ADC Schweiz verlängert die Einsendefrist des Young Creatives Award 2015 um eine Woche, bis zum 9. November.

«Wir wissen wie anspruchsvoll und zeitintensiv es ist, Job oder Ausbildung und den Extra-Effort für diesen Wettbewerb unter einen Hut zu bringen.» so Gioia Bozzato, Geschäftsführerin des ADC. Der Wettbewerb ist der bedeutendste seiner Art. Die Siegerteams vertreten die Schweiz an der Young Lions Competition 2016 in Cannes – Es kann sich also durchaus lohnen, den einen oder anderen Geistesblitz noch hochzuladen. Alles Wissenswerte inklusive dem Briefing der Mobiliar findet man online unter Adc.ch. Die Werbewoche ist Medienpartner des Wettbewerbs.
 

Zu guter Letzt: Plakat exhumiert

Um zu zeigen, wie preisstabil das Unternehmen ist, hat Migros in der Türkei alten Plakaten neues Leben eingehaucht.

Migros Türk ist die grösste Supermarkt-Kette der Türkei, hat aber mit dem ehemaligen Schweizer Mutterhaus nichts mehr zu tun und gehört mittlerweile einem britischen Beteiligungsunternehmen. Geblieben ist das Logo, das demjenigen der Schweizer Migros aus den 80er Jahren entspricht (bis auf den i-Punkt zur Unterscheidung). Die Migros gründete das Tochteruntenehmen 1954, entliess es 1974 aber in die Selbstständigkeit – mit der Erlaubnis, den Namen und die Migros-Merkmale weiterführen zu dürfen.

Um zu demonstrieren, dass Migros Türk die Preise trotz hoher Inflationsrate nicht nach oben anpasst, hat McCann Istanbul einen sehr nachvollziehbaren und auffälligen Beweis angetreten: Auf Plakatstellen wurden die aufgeschichteten Plakate so aufgerissen, dass letztjährige Sujets mit letztjährigen Preisen zum Vorschein kamen. In Kombination mit dem Hinweis «letztjährige Preise» der neuen Sujets eine ziemlich effektive Art, um zu kommunizieren, dass man nicht nur redet, sondern recht hat. Eine gute Idee, die McCann übrigens bereits in Dänemark für Univeral Music hatte. Aber innerhalb der Agenturgruppe darf man sich ja guten Gewissens etwas inspirieren lassen. (hae)

migros-01
migros-02
migros-3

Renzen: Frisch-frecher Auftritt für Spross

«Ihre Hecke hat eine komische Frisur!». Mit diesem und vielen weiteren frisch-frechen Sprüchen wirbt Spross Garten- und Landschaftsbau zurzeit im Raum Zürich für eine breite Palette an herbstlichen Dienstleistungen.

Die breit angelegte Typo-Kampagne der Agentur Renzen soll das Traditionsunternehmen Spross als sympathischen, kundennahen, flexiblen Dienstleister positionieren, welcher auch für kleinere, private Gärten die richtige Lösung zu einem attraktiven Preis bietet. Schliesslich gilt: «Kein Garten zu klein, um ein Spross-Garten zu sein». Das Typo-Konzept erlaubt es, medien- und zielgruppengerecht mit ganz unterschiedlichen Botschaften zu spielen und dabei auf Faktoren wie Saisonalität (Herbst, Halloween) und Lokalität (ÖV-Werbung an der Gold- und «Pfnüselküste» einzugehen. Neben Inseraten kommen Hängekartons im Zürcher Regionalverkehr sowie Webbanner auf ausgesuchten Online-Plattformen zum Einsatz. Eine weitere Welle mit Plakaten, Mailings und Guerilla-Massnahmen ist für das Frühjahr 2016 geplant.

Unbenannt-3_102
Unbenannt-4_117
Unbenannt-5_108
Unbenannt-6_111

Verantwortlich bei Spross Ga-La-Bau, Zürich: Natalie Spross Döbeli (CEO); Christine Aschwanden (Marketing). Verantwortlich bei Renzen Communications, Aarau: Hanno Lietz (CD); Achim Kaufmann (AD); Jan Maurer (Vice CEO); Joël Hummel (Beratung). Verantwortlich bei Zip Media, Zürich: Thomas Rüttimann (Inhaber); Vania Costa (Mediaberatung).

 

Südostschweiz lanciert digitale Abendausgabe

Die Südostschweiz bietet Leserinnen und Lesern ab dem 2. November 2015 einen neuen Service:  Zusätzlich zur gewohnten Morgenzeitung erscheint der Titel neu auch als digitale Abendausgabe.

Die digitale Zeitung enthält unter anderem ausgewählte Top-Artikel und steht jeweils ab 19 Uhr als
Tabletversion zur Verfügung. Unter dem Motto «Früher informiert!» erhalten Abonnentinnen und Abonnenten die Gelegenheit, redaktionelle Artikel der Hauptausgabe bereits am Vorabend zu lesen. Zusätzlich enthält die digitale Abendausgabe eine Zusammenfassung der wichtigsten tagesaktuellen Geschehnisse. In einem zweiten Schritt wird die neue Zeitung durch multimediale Inhalte sowie Bilder des Tages angereichert. Die Südostschweiz-Abendausgabe erscheint jeweils täglich von Sonntag bis Freitag als Tabletversion. Sie kann über die Südostschweiz-App bezogen werden und steht zu Beginn als Beta-Version allen Interessierten für rund drei Monate kostenlos zur Verfügung. In Vorbereitung ist ausserdem auch eine Web-Version für die Nutzung der Abendausgabe auf dem Smartphone und allen Desktop-Geräten. Ab Februar 2016 ist die Abendausgabe exklusiv für die Abonnenten der Südostschweiz als optionaler Zusatz zum klassischen Print- oder Online-Abo gegen einen geringen Aufpreis erhältlich.
 

VBZ: Clear Channel löst APG als Vermarkter grösstenteils ab

Die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) haben die Vermarktung ihrer Plakatstellen neu ausgeschrieben. Dies führt zu Mehreinnahmen in der Höhe von 5,5 Millionen Franken pro Jahr. Die meisten der 1200 Plakatstellen werden neu von Clear Channel vermarktet.

Die VBZ haben im Sommer dieses Jahres die Vermarktung ihrer Plakatstellen neu ausgeschrieben. Der nach den Regeln des öffentlichen Beschaffungswesens durchgeführte Bieterwettbewerb führt ab dem Jahr 2017 zu einer deutlichen Verbesserung der Einnahmen von bisher 5,5 Millionen auf 11 Millionen Franken pro Jahr, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Grund dafür liegt in der nachfrageorientierten Konzeption der Ausschreibung sowie in den daraus resultierenden, deutlich höheren Abgabesätzen und Garantiesummen der Anbieter. Die zusätzlichen Mittel kommen vollumfänglich dem öffentlichen Verkehr und den beteiligten Partnern zugute. Sie fliessen über die Rechnung der VBZ dem Zürcher Verkehrsverbund ZVV zu. Dadurch wird das Budget des ZVV entlastet, wovon letztlich sowohl die Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs als auch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler profitieren.

Neu: Clear Channel statt APG

Neu werden die rund 1’200 Plakatstellen zum grössten Teil von Clear Channel vermarktet. Die Allgemeine Plakatgesellschaft APG, die bisher das Gros der Plakatstellen für die VBZ bewirtschaftet hat, übernimmt nur noch einen kleinen Teil des bestehenden Angebots. Für die Ausschreibung wurden keine zusätzlichen Plakatstellen geschaffen. Neue Werbeflächen kommen allenfalls bei Umbauten oder neuen Haltestellen dazu. Die Herausforderung für die VBZ lag laut Mitteilung primär darin, das im schweizweiten Vergleich überdurchschnittlich gut frequentierte Leuchtplakatnetz so in sinnvolle Lose aufzuteilen, dass sowohl die Bedürfnisse der Vermarkter als auch jene der Werbetreibenden befriedigt werden können. Das erst erlaubte den VBZ, im Rahmen der Neuausschreibung einen Maximalertrag zu erzielen. Bisher waren Plakatstellen in der Regel nach geografischer oder zufälliger Zuteilung angeboten worden. Das neue Regime umfasst je sechs Lose für «Branding» und «Coverage» und erlaubt es den Vermarktern, unabhängig von der Anzahl der gewonnenen Lose flächendeckend über die ganze Stadt Werbung zu verkaufen. Die Branding-Lose beinhalten eine starke punktuelle Präsenz auf sehr gut frequentierten ausgewählten Stellen, während die Coverage-Lose via Einzelstellen eine flächendeckende Präsenz in der ganzen Stadt verstärken. Clear Channel hat für die Mehrheit der Lose das höchste Angebot abgegeben und somit für diese den Zuschlag erhalten.

Clear Channel zeigt sich erfreut über den Zuschlag und wertet die Ausschreibung der VBZ in Losen als «sehr positiv». Dass die Teilnahme allen Anbietern offen gestanden sei, habe den stärkeren Wettbewerb zwischen den Anbietern ermöglicht, so Clear Channel in einer Mitteilung. Jürg Rötheli, Vice President Central Europe und CEO Clear Channel Schweiz: «Nach dem Gewinn der Ausschreibung der Digitalbildschirme und der Leuchtdrehsäulen der Stadt Zürich ist dies ein weiterer Meilenstein in der Realisierung unserer Strategie, unseren Kunden die attraktivsten und massgeschneiderte Werbelösungen anzubieten.»

APG bedauert Entscheid

In einer am Montag versendeten Mitteilung bedauert APG das Ende der jahrelangen Zusammenarbeit mit den VBZ. Dazu Markus Ehrle, CEO APG|SGA: «Wir hätten die langjährige Partnerschaft mit den VBZ gerne zu wirtschaftlichen Konditionen weitergeführt und bedauern den Entscheid der VBZ. Aus ökonomischen Aspekten waren wir nicht bereit, jeden Preis zu bezahlen. Ganz offensichtlich und für uns völlig unverständlich hat unser Mitbewerber ein Angebot unterbreitet, welches über unseren heutigen effektiven Umsätzen liegt.» Die Plakatgesellschaft betont aber, dass man trotz der Flächenreduktion weiterhin Marktleader in der Stadt Zürich sei. (pd/hae)
 

Ogilvy: Verschärfter Kommunikationsauftritt für das Restaurant Vulkan

Um das indische Restaurant Vulkan über seine Mund-zu-Mund-Propaganda-Grenzen hinaus bekannter zu machen und damit eine höhere Gästezahl auch zu bisher weniger frequentierten Zeiten zu erreichen, hat Ogilvy & Mather eine Kampagne mit besonderer Würze kreiert.

Basierend auf dem wohl bekanntesten indischen Buch – dem Kamasutra – spricht die Kampagne ein für äussere Reize besonders empfängliches menschliches Grundbedürfnis an: Die Lust am Geniessen. Illustrationen im Stil des Kamasutra zeigen jeweils ein Paar in einer eindeutig unkonventionellen Stellung. Aber nicht wie es auf den ersten Blick scheinen mag beim Sie-wissen-schon-was. Sondern ganz züchtig beim Geniessen von indischen Gerichten, während die Headline dieses eindeutig Zweideutige aufnimmt und damit unzweideutig Lust auf scharfes Essen aus Indien macht.

_DSC0009

Für die Illustrationen, die einerseits den original Bebilderungen des Kamasutra alle Ehre machen, aber gleichzeitig auch so sittsam sein sollten, wie es sich für die Zwinglistadt gehört, zeichnete im wahrsten Sinne des Wortes das brasilianische Illustrations-Studio A-toon Ilustração e Design LTDA verantwortlich.

_DSC0022

Ein Plakataushang sowie Tramhänger mit Dispenser, die Gutscheine für ein gratis Mango Lassi enthalten, sorgen für eine möglichst grosse Reichweite und eine gesteigerte Besucherfrequenz.

_DSC0008-2

Verantwortlich bei Vulkan: Balwinder Singh (Inhaber). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (CD); Tino Heuter, Mark Levay (AD); Urs Westermann, Lilian Abegg (Grafik); Marcel Elsener (Text/Konzept); Gaby Zimmerli, Lisa Apolloni (Beratung); A-toon Ilustração e Design LTDA (Illustration).
 

Seed: Gold und Silber in Chicago

Seed gewinnt an der diesjährigen Intercom in Chicago zwei Auszeichnungen: Gold für das filmische Portrait des Swiss Life CEO Patrick Frost, Silber für den Kurzspielfilm «Gipfelstürmer» für die Schweizer Salinen.

Einen Gold Hugo, die höchstmögliche Auszeichnung, vergibt die Jury für ein innovatives filmisches Portrait des neuen Swiss Life CEO Patrick Frost. Das Besondere: Personen aus Patrick Frosts Umfeld charakterisieren ihn anhand von selbst gewählten Metaphern. Visualisiert werden die Metaphern mit Plastilin-Objekten im Stop Motion-Verfahren. Regie führte Simon Koller, die Stop Motion-Animationen erschufen Walking Frames. Der Film wurde bereits in Cannes mit Gold ausgezeichnet (Werbewoche.ch berichtete).

Unbenannt-3_100
Unbenannt-4_114
Unbenannt-5_104

Der unterhaltsame Kurzspielfilm «Gipfelstürmer», mit dem die Schweizer Salinen alles Wissenswerte über Salz vermitteln, wird mit einer Silver Plaque ausgezeichnet. Der knapp 20minütige Film wurde in Zusammenarbeit mit Wirz Corporate realisiert, welche für den neuen Gesamtauftritt der Schweizer Salinen verantwortlich zeichnen. Regie führte Daniel Leuthold.

 

Die Intercom wird seit 1964 im Rahmen des Chicago International Film Festivals ausgetragen und gehört zu den wichtigsten Branchenwettbewerben.

Kampagne gegen sexistische Werbung lanciert

Terre des Femmes will mit einer Kampagne gegen sexistische Werbung vorgehen. Geschlechterdiskriminierende Bilder würden besonders Frauen schaden, schreibt die Organisation. Mögliche Folgen sind Essstörungen, Körperscham oder Depressionen.

Wenn Frauen auf Plakaten und im Fernsehen ständig als shoppingsüchtig oder technisch unbegabt dargestellt werden, präge dies das gesellschaftliche Bild der Frau nachhaltig, schreibt Terre des Femmes in einem Communiqué vom Montag. Denn die Werbung wirke subtil. Die Bilder, die täglich in den Medien und in der Werbung auf uns einprasselten, würden Geschlechterstereotype nachweislich konstruieren und verfestigen. Vorurteile zur Rolle der Frau und des Mannes in Familie und Gesellschaft bestünden dadurch fort. Sexistische Werbung hat zudem zahlreiche negative Auswirkungen. Diese reichen laut der Organisation von notorischer Körperüberprüfung über Essstörungen bis zu Fachkräftemangel.

Terre des Femmes lanciert deshalb eine Sensibilisierungskampagne. Diese besteht in erster Linie aus der Website Sexismus.ch, welche die Bevölkerung über das Thema informiert. Beworben wird die Plattform mit Flyern und Bierdeckeln, die in den vier grössten Deutschschweizer Städten in Bars und Restaurants aufgelegt werden. Einige Schweizer Kantone kennen Verbote von sexistischer Werbung auf öffentlichem Grund. Auf nationaler Ebene ist geschlechterdiskriminierende Werbung jedoch nicht verboten. Terre de Femmes ruft Konsumenten und Konsumentinnen dazu auf, sich bei sexistischer Werbung bei der zuständigen Lauterkeitskommission zu beschweren. Auch will sie Unternehmen, die mit sexistischer Werbung werben, an den öffentlichen Pranger stellen. (SDA)

Flyer-1_0
Flyer-2
Kleber1
Kleber2

Luzerner Stadtrat vergibt die Plakatverträge neu

Der Plakatvertrag der Stadt Luzern wird auf 2016 neu vergeben. Der Stadtrat hatte die Verträge für die Plakatierung auf öffentlichem Grund und auf den Grundstücken der Stadt Luzern auf Empfehlung des eidgenössischen Preisüberwachers öffentlich ausgeschrieben.

Die Ausschreibung für die Vergabe der Plakatverträge ab 2016 fand statt, weil der Plakatvertrag zwischen der Stadt Luzern und der Plakatfirma APG/SGA Ende 2015 ausläuft. Die Plakatstellen wurden in den vier Losen «Papierplakate», «Leuchtplakate/digitale Plakatstellen», «Plakatstellen an Bushaltestellen» und «Kleinplakate» ausgeschrieben. Mehrere Firmen hätten Offerten für die vier verschiedenen Lose eingereicht, teilte die Stadt am Montag mit.

Der Stadtrat erteilte den Zuschlag für drei Lose der Plakatfirma Clear Channel Schweiz. Deren Offerten seien im Rahmen der Auswertung aller Angebote als die wirtschaftlich besten beurteilt worden. Mangels geeigneter Offerten werde das Verfahren für das vierte Los abgebrochen. Der Stadtrat will aber die Plakatstellen für Kleinplakate trotzdem realisieren und mit einem «geeigneten lokalen Anbieter» direkt einen Vertrag vereinbaren.

Chance für alle

Der Stadtrat hatte die Plakatverträge auf Empfehlung des eidgenössischen Preisüberwachers ausgeschrieben. Dadurch sollen die marktwirtschaftlichen Mechanismen besser spielen, indem auch kleinere Firmen die Möglichkeit erhalten, Verträge mit der öffentlichen Hand einzugehen, heisst es weiter. Der Stadtrat will mit der Ausschreibung zudem die jährlichen Einnahmen aus dem Betrieb der Plakatstellen steigern. Die Stadt wird mit der Vergabe der drei Lose an die Firma Clear Channel Schweiz ab 2016 zwei Millionen Franken einnehmen. Zudem sei absehbar, dass sich die Einnahmen in den nächsten Jahren weiter erhöhen werden, heisst es weiter. Die Papierplakate werden zunehmend durch Leuchtplakate und digitale Werbung ersetzt. (SDA)

Gründung der ersten Schweizer Genossenschaft für ganzheitliches Markenmanagement

Mit der Brand Focus Group wurde das erste interdisziplinäre, als Genossenschaft organisierte Experten‐Kollektiv für markenfokussierte Unternehmensführung gegründet.

Die Schweizer Gesellschaft mit Sitz in Basel bezweckt, KMUs den Zugang zu qualitativ hochstehenden Beratungs‐ und Umsetzungsleistungen zu verschaffen mit dem Ziel einer erfolgreichen und differenzierten Positionierung im Markt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Mitglieder der Genossenschaft sind etablierte und erfahrene Spezialisten in ihren jeweiligen Disziplinen. Sie teilen das praxisorientierte Verständnis einer ganzheitlichen, interdisziplinär aufeinander abgestimmten Markenentwicklung und ‐führung und unterscheiden sich dadurch von herkömmlichen Netzwerken. Gemeinsam und einzeln erbringen sie strategische Konzeptions‐ und Beratungsleistungen und stellen über eine operative Umsetzungsbegleitung deren konsequente Implementierung sicher.

Unternehmungsführung ist in den vergangen Jahren auch für KMUs im verschärften Wettbewerbsumfeld sehr komplex geworden. Die dabei im Rampenlicht stehende Unternehmensmarke ist in allen Bereichen – von Positionierung/Strategie über Prozessmanagement, Finanzen, Human Resources, Produktion, Forschung & Entwicklung bis hin zu Unternehmenskommunikation und Marketing sowie Vertrieb und Verkauf – gefordert wie noch nie. Die heutige Geschäftsleitung eines KMU muss nebst fundierter Branchen‐ und Managementerfahrung Kenntnisse neuer Spezialgebiete mitbringen und erfolgreich umsetzen können. Der CEO steht dabei oftmals mit der Herausforderung einer einheitlichen, abgestimmten Steuerung neuer Vernetzungen und Prozesse allein da. «Heute hängen Stärke und Wert eines Unternehmens bei Weitem nicht mehr nur von dem ab, was es tut und von sich sagt, sondern verstärkt von der tatsächlichen Wirkung seiner Marke und der öffentlichen Rückmeldung dazu im Markt. Diese Entwicklung erfolgreich zu steuern und zu kontrollieren, ist höchst anspruchsvoll und über interne Ressourcen kaum mehr kompetent zu bewerkstelligen», so Pascal Staub, Initiant der Brand Focus Group.

Die Genossenschaft Brand Focus Group setzt hier an mit dem Ziel, KMUs wirkungsstark im Markt zu etablieren, zu differenzieren und deren Unternehmensmarke nachhaltig zu fördern: koordiniert, integriert und mit optimiertem Kostenaufwand. Die Beratung im ganzheitlichen Markenmanagement wird begleitet durch den Aufbau operativer, interdisziplinärer Strukturen zur Sicherstellung einer zielorientierten Umsetzung. Ganzheitlich, weil Markenerfahrung über beide Hirnhälften und sämtliche Sinneswelten führt und nur auf diese Weise verstanden und integriert werden kann. Mit einer Wirkung von innen nach aussen, die sich mit der Bedürfnis‐ und Verständnisstruktur des Marktes deckt. Aus dieser Wahrnehmungs‐Übereinstimmung entsteht letztlich ein authentischer und nachhaltiger Markenwert, eine wahrhaftige Differenzierung im Markt und somit Stärke und wirtschaftlicher Erfolg.

Die einzelnen Mitglieder der Brand Focus Group sind juristisch eigenständige Unternehmen und bilden im Rahmen der Genossenschaft ein aufeinander abgestimmtes Kompetenz‐Netzwerk mit schlanken, ergebnisorientierten Strukturen. Die Synergie dieser Expertisen ermöglicht interdisziplinäre und massgeschneiderte Beratungs‐ und Umsetzungspakete für eine markenfokussierte Unternehmensführung. Dies im Hinblick auf die Schaffung strategischer und wirtschaftlicher Vorteile sowie auf eine nachhaltige Sicherung von Unternehmen und Arbeitsplätzen. Die Brand Focus Group berät im Sinne einer verantwortungsvollen, bewussten und nachhaltigen Entwicklung der Unternehmensmarke und ‐reputation. Als erfahrene Vertrauenspartner führen und steigern die Mitglieder der Brand Focus Group Erfolg und Unternehmensstärke pragmatisch, transparent und durch optimale Lösungen.

Die Gründungsmitglieder

‐ Urs Breitenstein (Hoffmann & Co AG, Basel)

‐ Arthur Buck (Ardantes, Ueken)

‐ Stefanie C. Dolder (SCD‐Dasmarkenrecht), Allschwil BL

‐ Stefan Gafner (Manovis), Lausen BL

‐ Aldo Gnocchi (Gnocchi), Zürich

‐ Markus Laub (Laub Consulting), Pfeffingen BL

‐ Suzanne Rouden‐Schmidlin (Rouden Communication Intelligence), Basel
‐ Christian Schober (Schober Bonina), Basel

‐ Pascal Staub (PDS Management), Basel

‐ Marco Troiero (Maringi Studio), Basel

‐ Lucius Vogt (Lucentive), Allschwil BL

Personalangaben zu den Vorstandsmitgliedern

Staub, Pascal D., von Basel, in Basel; Präsident
Laub, Markus, von Basel u. Oberwil BL, in Pfeffingen; Vizepräsident
Rouden‐Schmidlin, Suzanne, von Genf und Dittingen, in Basel; Mitglied + Sekretär
Buck, Arthur, von Gebenstorf, in Frick; Mitglied

Schober, Christian, von Langenbruck, in Arlesheim; Mitglied

 

get_footer();