Presserat: Öffentliches Interesse grösser als Schutz der Privatsphäre

Der Presserat hat entschieden: Der Germanwings-Copilot durfte benannt werden, Watson berichtete korrekt über einen Shitstorm und Finews.ch durfte Rudolf Elmer als Datendieb und Verräter bezeichnen.


Fall 1: Germanwings-Copilot durfte benannt werden

Im März 2015 stürzte ein Flugzeug der Germanwings in den französischen Alpen ab. Das Interesse am Absturz und am Co-Piloten, der 149 Menschen mit sich in den Tod gerissen hatte, war gross. Eine Leserin beschwerte sich beim Schweizer Presserat, weil Medien den Namen des Co-Piloten nannten. Der Presserat weist die Beschwerde ab. Die Tat sei in ihrem Ausmass und ihrer Einzigartigkeit von überwiegendem öffentlichem Interesse, urteilt der Schweizer Presserat. Der Täter habe sich zu einer öffentlichen Person gemacht. In diesem Fall sei das Recht der Öffentlichkeit auf Information stärker als der Schutz der Privatsphäre des Täters. Der Presserat weist deshalb eine Beschwerde ab, die sich gegen einen Artikel im Tages-Anzeiger und einen in der NZZ am Sonntag richtete. Für den Presserat kann es bei einer aussergewöhnlich schweren Straftat gerechtfertigt sein, den Namen des Täters zu nennen. Die Redaktionen haben aber in jedem einzelnen Fall genau abzuwägen, ob die Namensnennung medienethisch zulässig ist. Dabei sollen sie auch die Privatsphäre der Angehörigen des Täters berücksichtigen. Selbst wenn andere Medien den Namen verbreiten oder sogar die Untersuchungsbehörden den Namen nennen, ist das kein Freibrief, dass alle Medien den Namen unbesehen publizieren dürfen.

Auch Unschuldsvermutung nicht verletzt

Die Beschwerde beanstandete zusätzlich, Tages-Anzeiger und NZZ am Sonntag hätten im Fall des Germanwings-Absturzes die Unschuldsvermutung verletzt. Der Presserat weist auch das ab. Beide Artikel erschienen wenige Tage nach dem Absturz. Beide relativieren schon in den ersten Zeilen die Täterschaft. So heisst es in der NZZ am Sonntag, der Co-Pilot habe das Flugzeug «wahrscheinlich absichtlich» zum Absturz gebracht. Und der «Tages-Anzeiger» zitiert den Staatsanwalt, der die Vermutung äussert, der Co-Pilot habe mit Absicht gehandelt. Für Leserinnen und Leser ist in beiden Berichten rasch klar, dass die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind. Damit haben beide Zeitungen die Unschuldsvermutung nicht verletzt.

Fall 2: Watson berichtete korrekt über Shitstorm

Nachdem eine Twitter-Userin ihren Account gelöscht und rechtliche Schritte angekündigt hatte, weil ihr echter Name in Twitter veröffentlicht worden war, publizierte Watson.ch einen Bericht mit dem Titel «Userin weggemobbt: Die Twitter-Schweiz hat den grössten Shitstorm ihrer Geschichte». Hunderte hätten ihre Solidarität mit der Twitter-Userin bekundet und sich gegen Cybermobbing ausgesprochen. Auslöser für das Löschen des Twitter-Accounts sei offenbar ein Tweet eines Journalisten gewesen, der den bürgerlichen Namen der Userin offenbart habe. Gegen diesen Bericht wehrte sich die Userin mit einer Beschwerde vor dem Schweizer Presserat. Der Artikel nehme Bezug auf die laufende Strafuntersuchung, verkenne jedoch, dass sie selbst wegen des laufenden Verfahrens keine Angaben habe machen können und respektiere so ihre Privatsphäre nicht. Zudem unterschlage Watson die wichtigen Dokumente, Bilder, Töne, Quellen des Stalkings und Cybermobbings.

Für den Presserat ist es auch bei einem laufenden Strafverfahren nicht zu beanstanden, wenn darauf hingewiesen wird, dass ein solches Verfahren eingeleitet worden sei. Die Userin habe gegenüber Watson ausdrücklich darauf verzichtet, ihre eigene Sachdarstellung beizutragen. In Ordnung ist für den Presserat auch, dass sich Watson bei der Informationsbeschaffung einerseits der Aussagen des twitternden Journalisten, andererseits des Posts der Userin in Facebook bediente. Die Userin hatte in Facebook selbst über die Löschung ihres Twitter-Accounts und die Gründe hierfür berichtet, weshalb der Presserat auch keine Verletzung ihrer Privatsphäre erkannte. Zudem war für ihn mangels genauerer Bezeichnung auch nicht erkennbar, worin die unterschlagenen Dokumente bestanden haben sollen. Der Presserat wies die Beschwerde ab.

Fall 3: Finews.ch durfte Elmer als Datendieb und Verräter bezeichnen

Der Schweizer Presserat hat eine weitere Beschwerde von Rudolf Elmer abgewiesen. Elmer hatte moniert, dass er in einem Bericht des Internetportals Finews.ch zu unrecht als «Verräter» und «Datendieb» bezeichnet worden sei. Dazu machte er eine Verletzung von Ziffer 1 (Wahrheit) der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» geltend. Beide Begriffe stellten weitere schwere Vorwürfe dar, die zwingend die Einholung einer Stellungnahme erfordert hätten. Weil der Artikel nicht gezeichnet sei, sah Elmer auch die Ziffer 7 der «Erklärung» verletzt. Dieser verlangt, dass anonyme und sachlich nicht gerechtfertigte Anschuldigungen zu unterlassen sind. Schon in der Stellungnahme 45/2008 hatte der Presserat im Zusammenhang mit dem Fall Elmer festgestellt, dass das Wort «Datenklau» in Ordnung war, denn es sei nicht Sache des Presserates, die gegenüber dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit fraglichen Daten von Kunden der Cayman-Niederlassung der Bank Bär erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe juristisch zu bewerten. Elmer hatte Kundendaten der Bank an die Internetplattform Wikileaks geliefert. In Stellungnahme 29/2012 hatte der Presserat weiter die Begriffe «Dieb» und «Erpresser» geschützt. Vorliegend wurde «Datendieb» aus Sicht des Presserates ebenfalls umgangssprachlich verwendet. Zudem präzisiert Finews.ch, dass Elmer sich selbst als Whistleblower sieht. Darum sei die Verwendung des Begriffs nicht zu beanstanden. Dasselbe gilt für den Vorwurf «Verräter», wobei es sich dabei um keinen neuen Vorwurf handelt. Finews.ch durfte ihn laut Pressereat verwenden, ohne den Beschwerdeführer anzuhören. (pd)

Metzger Rottmann Bürge wirbt für das Airport Center

Der Flughafen Zürich ist das zweitgrösste Shoppingzentrum der Schweiz. Metzger Rottmann Bürge inszeniert es als Ort, wo man sich trifft. 

Mit dem Angebot von 80 Shops, Restaurants und Cafés/Bars im öffentlichen Bereich des Flughafen Zürich ist das Airport Center der Ort, wo man sich trifft: Menschen aus allen Himmelsrichtungen, Kulturen, Zeitzonen, Lifestyles, Berufen und Lebenssituationen verweilen hier, kaufen ein, flanieren, essen oder trinken etwas und lassen sich vom speziellen Ambiente inspirieren.

Metzger Rottmann Bürge wurde damit beauftragt, für das Airport Center eine neue Imagekampagne zu entwickeln, die die einzigartige Shopping-Erlebniswelt inszeniert. Entstanden ist eine Kampagne, welche über mehrere Sujets die Geschichten und Erlebnisse von diesen Menschen erzählt. Zusammen mit dem Fotografen Hanspeter Schneider und Models wie Werner Schreyer und Noemi Manser sind Momentaufnahmen entstanden, wie sie eben nur im Airport Center erlebbar sind – an 365 Tagen im Jahr.

Die Kampagne ist zurzeit am und um den Flughafen Zürich zu sehen.
 

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Verantwortlich bei Flughafen Zürich: Christian Bärlocher (Leiter Marketing), Sibylle Koller (Leiterin Marketing Communications), Michèle Gautschi (Marketing Manager), Maria Porsche (Leiterin Marketing Kommerz). Verantwortlich bei Metzger Rottmann Bürge: Michael Rottmann, Janine Aebischer, Vasco Bickel (Kreation), Silvan Metzger und Yvonne Friedli (Beratung), Ursula Trottmann, Bruno Breitenmoser (Produktion), Hanspeter Schneider (Fotografie).

Mit Ovo möglichst lange auf dem virtuellen Brett

Ein Online-Game von Ovomaltine lockt aufs Stand Up Paddle. Getreu dem Ovo-Claim geht es darum, möglichst lange auf dem virtuellen Paddle-Brett zu stehen.

Dass Stand Up Paddling (SUP) nicht so einfach ist und viel Ausdauer braucht, zeigte Ovomaltine bereits in einem TV-Spot. Vom trockenen Fernsehsessel aus kann man zusehen, wie tückisch so ein Brett im Wasser sein kann. Jetzt fordert Ovo mit einem Online-Game alle heraus, es selbst auszuprobieren: Getreu dem Ovo-Claim «nicht besser, aber länger» geht es darum, möglichst lange auf dem Stand up Paddle stehen zu bleiben, den Hindernissen auszuweichen und Ovo-Produkte einzusammeln.

Und danach geht es sogar ins richtige Nass: denn unter allen Mitspielenden wird als Hauptpreis ein SUP-Kurs für vier Personen verlost. Das Game konnte zur Lancierung während einem Tag direkt auf Youtube im Masthead-Banner gespielt werden und ist auch weiterhin auf Ovogame.ch abrufbar.

Verantwortlich bei Ovomaltine: Christof Stulz (Marketing Manager), Simon Schiess (Brand Manager Ovomaltine). Verantwortlich bei Leo Burnett: Martin Stulz (ECD), David Fischer (CD), Suzana Kovacevic (FFF), Lukas Tauss (AD), Cla Campell (Text), Michael Gassler und Tobias Schoen (Beratung); Programmierung: Cubera; Illustration: Sebastian Iwohn
 

Bilanz hat neuen Kolumnisten und neues Design

Das Wirtschaftsmagazin erscheint mit neuem Design, neuen Themen – und Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz als neuem Kolumnisten.

Bilanz erscheint in der neuen Ausgabe in neuem Design, wie eine Mitteilung vom Donnerstag bekannt gibt. Die Gestaltung sei prägnanter, die Schriften seien kräftiger, dazu setzt das Magazin auf mehr Linien und Balken und eine variable Spaltigkeit auf den Seiten. Erarbeitet hat das neue Design Bilanz-Art Director Wernie Baumeler mit seinem Team. Mit dem modernen Design will man das Lesevergnügen an den Wirtschaftsstories erhöhen. Es wirke eleganter und erlaube mehr Variationsmöglichkeiten.

Dazu kommen inhaltliche Veränderungen: Das Heft wurde entschlackt, neue Rubriken wurden eingeführt. Neu wird etwa in jeder Ausgabe ein Business Revoluzzer vorgestellt, der einen Markt verändert, im neuen Enjoy-Teil schildert eine Wirtschaftspersönlichkeit ihren wildesten Trip, und als Kolumnist schreibt der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz neu für das Wirtschaftsmagazin. Die bewährte Einteilung mit den Kernressorts Unternehmen, Trends und Invest behält das Magazin bei.
 

Serviceplan Gruppe ruft neue Agentur ins Leben

WVC eröffnet zweiten Standort

Nach über 25 Jahren erfolgreichem Wirken hat die Agentur WVC Communications nebst dem Standort im Zürcher Oberland eine neue Niederlassung in Wettingen gegründet.

WVC Communications will die oft zitierte Kundennähe leben, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Lokal vernetzt könne sie im heutigen Markt flexibler und spürbar individueller reagieren.

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Beim Fitten schon im Wellness

Die Agentur Werbeanstalt lanciert eine Kampagne für den Sihlparkt Fitness & Wellness in Schindeleggi.

Sihlpark Fitness & Wellness bietet auf über 3000 Quadratmetern ein Trainings-, Erholungs- und Verwöhnprogramm der besonderen Art. Neben einem Fitnesspark mit modernsten Geräten warten hier ein Hamam, eine Saunalandschaft, ein Solebad unter freiem Himmer, Massagen, Gesichts- und Körperbehandlungen und ein gemütliches Bistro auf ihre Besucher.

Für ihren neuen Kunden durfte die Werbeanstalt eine Kampagne entwickeln, die neben Plakaten und Bannern auch ein Direct Mailing umfasst. Die reduzierten Visuals bringen die Message auf den Punkt: im Sihlpark Fitness & Wellness kann man nicht nur trainieren, sondern auch ein umfassendes Wellnessangebot geniessen. Zusätzlich wurde ein vollständig neuer Webauftritt konzipiert und umgesetzt.

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Verantwortlich bei Werbeanstalt: Reto Dürrenberger (Strategie), Frederick Rossmann (CD), Mike Surovka (AD), Katja Wölfel (Text), Sandra Städler, Dino Amantea (Beratung), Dave Guntern (DTP).
 

Swisscontent gründet ein Digital Lab

Die Content-Marketing-Agentur Swisscontent geht mit der Gründung eines Digital Labs auf das steigende Bedürfnis der Unternehmen nach optimaler Vernetzung und wachsender Mitarbeiter-Bindung ein. Es wird von Peter Schneider geleitet.

Swisscontent bündelt die digitalen Kompetenzen und gründet ein Digital Lab, wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch bekannt gibt. Aus der Analyse der aktuellen technologischen Trends und Mediennutzung entwickelt die Denkfabrik eigene Kommunikationsmittel und integrierte, inhaltsgetriebene Kommunikationslösungen. Daraus entstehen crossmediale Kommunikationskonzepte für Unternehmen. 

Vernetzung über crossmediale Kommunikation

Etablierte Firmen aus allen Branchen werden von Quereinsteigern mit digitalen Geschäftsmodellen bedroht. Kommunikation und Interaktion sind bei all diesen disruptiven Geschäftsmodellen ein elementarer Bestandteil. Die traditionellen Firmen sind darauf angewiesen, sich optimal mit der Umwelt zu vernetzen; also mit ihr zu kommunizieren. Das Swisscontent Digital Lab unterstützt die Unternehmen dabei.

Modulare Lösungen für nachhaltige Identifikationsbildung

70 Prozent aller Wandelprojekte scheitern am Widerstand der Mitarbeitenden, heisst es weiter. Interaktive, jederzeit, überall on- und offline verfügbare Kommunikationslösungen schaffen eine Möglichkeit, die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden zu fördern. Das wiederum soll die Prozess-Effizienz und somit die Produktivität steigern, und letztlich die Qualität der Produkte und Dienstleistungen.

Im Zuge digitaler Transformationsprozesse berät das Digital Lab Unternehmen in Kommunikationsfragen. Dabei werden gemeinsam mit dem Kunden modulare Lösungen für die Prozesskommunikation zur nachhaltigen Verständnisförderung und Identifikationsbildung innerhalb des Betriebes erarbeitet.

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Peter Schneider als Leiter Swisscontent Digital Lab

Das Swisscontent Digital Lab wird vom IT-Kommunikationsexperten Peter Schneider geleitet. Er ist seit der Übernahme der Denon durch Swisscontent im Dezember 2014 als Senior Project Manager im Unternehmen tätig. Der Informatiker war zuvor Leiter der Unit Online bei Denon.

 

Entlassungen bei Watson

Beim Newsportal Watson muss gespart und Personal abgebaut werden. Drei Personen erhielten am Donnerstag die Kündigung, zwei Stellen werden nicht mehr besetzt, das Budget schrumpft um acht Prozent. Auch Hansi Voigt verzichtet auf einen Teil seines Lohns.

Eine neue Stelle suchen müssen zwei Redaktoren und jemand aus dem Community-Management. Mit den Kündigungen werden jährlich rund 300'000 bis 400'000 Franken gespart. Gemäss Voigt arbeiten nach den Sparmassnahmen immer noch rund 65 Köpfe bei Watson. Dies entspreche rund 55 Vollzeitstellen. Voigts Hauptbotschaft lautet: Weil die Einnahmen weniger stark anstiegen als erwartet, muss der Businessplan angepasst werden. Grundsätzlich sei man jedoch recht gut unterwegs und könne den Mitarbeitenden Perspektiven bieten.

Die Kosten optimieren will man auch im Bereich IT. Ausserdem verzichten die Mitglieder von Geschäftsleitung und Chefredaktion laut Voigt auf einen Teil ihrer Löhne: Strafe für nicht erreichte Ziele müsse sein. Der Aargauer Verleger Wanner sei – obschon er auf das Sparpgrogramm gedrängt habe – weiterhin fest vom Erfolg von Watson überzeugt. Den Break-Even-Point habe man um rund eineinhalb Jahre auf 2017 verschoben. (SDA)

Umfrage: Glauben Sie an die Zukunft von Watson? (rechts)

 

Zu guter Letzt: Bunte Propaganda

Abgesehen davon, dass China sich von der Ein-Kind-Politik verabschieden will, ist zum Fünfjahresplan wenig bekannt, über den die Kommunistische Partei diese Woche im Verborgenen tagte. Dafür hat sie ein mitreissendes Propagandavideo veröffentlicht.

Obschon der Fünfjahresplan erst im nächsten Jahr der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden soll, geht die Kommunikation der Kommunistischen Partei Chinas bereits um die Welt. Ein schrilles, aufwändiges Propagandavideo kündigt den Fünfjahresplan verheissungsvoll an, ohne inhaltlich viel zu sagen, dafür untermalt von einem Song mit Ohrwurmqualität.

Im Netz hat das Video eine hitzige Diskussion entfacht zwischen Chinakritikern aus aller Welt und der chinesischen Bevölkerung, die das Video oftmals vehement verteidigt – unter anderem auf der in China blockierten Plattform Youtube. (sis)

 

Julia Graf neu bei Blick und Blick am Abend

Julia Graf, die mit rund 900'000 Abonnenten erfolgreichste weibliche Youtuberin der Schweiz, zeigt ihre gefilmten Beauty- und Schmink-Tipps per sofort nun auch auf den Online-Plattformen von Blick und Blick am Abend.

Ihre Videos werden jede Woche von Zehntausenden junger Frauen sehnlichst erwartet und mit grossem Interesse verfolgt: Julia Graf erklärt in ihren Videos auf Youtube, wie der perfekte Lidstrich gezogen, das passende Make-up aufgetragen und rote Lippen richtig zur Geltung kommen. Ihre in englischer und seit 2015 zusätzlich in deutscher Sprache produzierten Beauty-Tutorials sind längst der Renner im Web. Von nun an wird Julia Graf exklusiv für die Online-Plattformen von Blick sowie Blick am Abend ein wöchentliches Beauty-Format umsetzen.

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Sebastian Pfotenhauer, Head of Video Ringier Publishing, in einer Mitteilung: «Kaum ein anderer Youtube-Star hat hierzulande so viel Erfahrung und Renommee vorzuweisen wie Julia Graf. Ich freue mich sehr, dass wir sie für eine Zusammenarbeit gewinnen konnten. Ihre Tutorials sind verständlich, unterhaltsam, auf Augenhöhe mit den Userinnen – und eine grosse Bereicherung unseres Videoangebotes.» Julia Graf zu ihrem neuen Engagement: «Ich bin überglücklich über die Kooperation mit der Blick-Gruppe und die Chance, meine Videos nun auch ausserhalb von Youtube präsentieren zu können. Die User dürfen sich auf viele unterhaltsame How-to-Videos freuen – und ich hoffe, dass ich auch auf den digitalen Kanälen des Blicks viele Frauen für das Thema Make-up begeistern kann.»

Mit dem Start dieser Reihe baut die Blick-Gruppe ihr Bewegtbildangebot weiter aus und setzt dabei vor allem auf das im Internet essentielle Genre Webvideo mit authentischen Protagonisten und starker Interaktion mit unseren Usern auf allen digitalen Kanälen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Beobachter bringt zum Jubiläum die Ur-Seite zurück

Der Beobachter ging vor 20 Jahren als erste Schweizer Zeitschrift online. Nebst einer Webreportage wird zum Jubiläum auch die damalige Website wieder aufgeschaltet.

Der Beobachter feiert den 20. Geburtstag seiner Online-Ausgabe. Im Oktober 1995 ging Beobachter.ch online – als erste Internetpräsenz einer Schweizer Zeitschrift überhaupt. Das Jubiläum wird mit einer eigens produzierten Webreportage gefeiert, zudem können die Besucher von Beobachter.ch wieder auf der Original-Website von 1995 surfen.

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Beobachter-Verlagsleiter Roland Wahrenberger: «Ich bin stolz, dass der Beobachter vor 20 Jahren zu den Online-Pionieren gehörte, und freue mich sehr, dass wir seitdem unsere Reichweite auf den digitalen Kanälen massiv ausbauen konnten. Unsere Website Beobachter.ch stellt heute (mit 658'000 Unique Clients) einen wichtigen Teil der Beobachter-Welt dar. Das ist eine ausgezeichnete Grundlage, um schon bald weitere Digital-Angebote zu lancieren.»

Die unter Beobachter.ch/20jahre erreichbare Webreportage wirft einen Blick auf die Anfangszeiten des Internets. Gezeigt wird auch, wie stark sich die Einschätzungen zu der neu entstehenden Netzinfrastruktur damals unterschieden. Der Beobachter gehörte mit seiner Website zu den Pionieren bei der Einrichtung eines Online-Angebots, noch vor Blick, Bild und sogar der New York Times. Die erste Beobachter-Webseite ist unter diesem Link erreichbar.
 

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