Autor: admin
TV-Zeitschriften von Axel Springer Schweiz neu bei SFLB
Die TV-Programmzeitschriften von Axel Springer Schweiz werden neu von Spillmann/Felser/Leo Burnett betreut. Im Zentrum des Auftrags steht eine Aufwertung des Images von Tele und Co.
Four: Auf Kundenfang für Sonntagszeitung und Tages-Anzeiger
Tages-Anzeiger und Sonntagszeitung haben sich in einer Agenturevaluation für Four entschieden. Ziel der Zusammenarbeit ist die Generierung von Abonnenten.
Mediensites im Aufwind
Die Septemberdaten von Net Mextrix Audit weisen Newsnetz.ch als gewichtigen Newcomer aus: zum ersten Mal in der Statistik und gleich auf dem siebten Platz.
Mediensites auf den Rängen 6 bis 10
Die Septemberstatistik ist aus medienspezifischer Sicht auch deshalb interessant, weil sich erstmals das Newsnetz, also die Quasifusion von Tages-Anzeiger, Basler Zeitung und Berner Zeitung, im Internet ausweist und mit einem Abstand von lediglich 85’000 Unique Clients bereits hinter Blick online rangiert (siehe verlinktes Interview). Obwohl nicht ganz an der Spitze, belegen Mediensites immerhin die Ränge sechs bis zehn. Vor wenigen Jahren noch hiess es, die Medienbranche habe den Anschluss im Internet verschlafen. Die Zahlen zeigen, dass sie aufgeholt hat.
Beim Vergleich der Page Visits mit dem Vormonat August haben Das Magazin (+43,3%), das Branchenportal Persoenlich.com (+40,3%) und Handelszeitung online (+35,2%) am stärksten zugelegt, gefolgt von Cash/Borsalino.ch (+28,9%), Bilanz (+24%) und Le Temps (+21,5%). Angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise erstaunt nicht, dass Wirtschaftstitel stärker gefragt sind. Leicht an Page Visits verloren haben Blick online (-0,8%) und Sonntagszeitung.ch (-2,2%), stark dagegen sf.tv (-13,9%) und sehr stark Facts.ch (-20,5%).
Vorjahresvergleich hinkt
Die Statistik relativiert die positiven Ergebnisse, die das Schweizer Fernsehen jüngst in den Medien verbreitet hatte. SF hat seine aktuellen Septemberwerte mit dem Vorjahresmonat in Relation gestellt und kam so auf 64’600 Visits mehr pro Tag auf sf.tv. Durchschnittlich hätten die drei Hauptplattformen ihre Visits gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent erhöhen können.
Performanceprobleme bei Facts.ch
Für den auffälligen Traffic-Einbruch von Facts.ch, dem seit September 2007 fortbestehenden Brand des einstigen und einzigen Deutschschweizer Nachrichtenmagazins selig, haben die Macher keine endgültigen Erklärungen.
Fest steht, dass das Portal im September Performanceprobleme hatte und dabei die Anzahl der Artikel datenbankseitig nicht mehr bewältigen konnte. Seit ihrem Bestehen hat die Plattform immerhin 1,46 Millionen Artikel verarbeitet. «Bei 1,3 Millionen krachte es», sagt Projektleiter Christoph Lüscher. Im Oktober werde es wieder besser aussehen. Lüscher schätzt, dass alle Plattformen, die viel Content im Netz haben, stark von Google abhängig und dadurch anfälliger für Pannen sind. Der Suchmaschinengigant scheine die Gewichtungen in seinem Algorythmus deutlich häufiger zu ändern als früher.
Der starke Trafficanstieg beim Magazin dagegen ist hauptsächlich auf den Launch eines hauseigenen Newsletters zurückzuführen, womit das Publikum stärker beworben wird. Zudem werden neuerdings die Magazin-Geschichten auf der Tagi-Website angeteasert.
René Worni
Web-Glossar
Page Impression (Seitenaufruf): Als Page Impression gilt ein nutzerinduzierter Seitenaufruf innerhalb einer Website.
Visit: Alle registrierten Page Impressions eines Nutzers auf einer Website, zwischen denen kein Unterbruch von mindestens 30 Minuten liegt, werden zu einem Visit zusammengefasst.
Unique Clients: Die Zahl der Unique Clients entspricht der Anzahl unterschiedlicher Computer, von denen auf eine Website zugegriffen wird. Ermittelt wird u. a. über Cookies, die jedoch nicht alle Nutzer akzeptieren. Der Wert kann deshalb nicht exakt gemessen werden.
Tabelle Mediensites
Vollständige Statistik der Mediensites
Zu guter Letzt: Vital ins Alter surfen
Wer hätte das gedacht: Laut einer neuen Studie der University of California in Los Angeles (UCLA), wirkt sich der Gebrauch des Internets sich positiv auf das Leistungsvermögen des Gehirns aus. Vor allem bei älteren Menschen haben verschiedene Tests anscheinend positive Effekte der Webnutzung bestätigt.
Die zu Tage geförderten Ergebnisse seien vor allem für Menschen mittleren und hohen Alters ermutigend. Diese könnten das Surfen im Web als Trainingsmethode einsetzen, um einer späteren Reduktion des Leistungsvermögens des eigenen Gehirns rechtzeitig vorzubeugen, zitiert CNN den UCLA-Professor und verantwortlichen Studienleiter Gary Small.
«Das Surfen im Internet ist sicherlich etwas, das einige Herausforderungen für die Nutzer bereithält», sagte Alexander Maye, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Neurophysiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, mit den Ergebnissen der Studie konfrontiert, gegenüber Pressetext. Es sei prinzipiell so, dass manche Tätigkeiten das Gehirn mehr fordern als andere. So erfordere die Webnutzung beispielsweise ein Mindestmass an Orientierung und eine schnelle Auffassungsgabe. Vielleicht sollte man seine Kinder in Zukunft statt sie zum Fussballtraining oder Ballettunterricht zu schicken, als Altersprophylaxe vor dem Computer festketten.
Euro RSCG gewinnt Etat der Neuen Aargauer Bank
Im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation konnte sich die Zürcher Agentur Euro RSCG den Gesamtetat der Neuen Aargauer Bank sichern. Wie die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt, setzte sie sich gegen zwei Mitbewerber durch.
Newsnetz: Neue Werbeformate stossen auf Anklang
Das Fazit einer Umfrage auf dem Newsnetz: Die Werbeformate werden von den Besucherinnen und Besuchern gut aufgenommen. Überraschend viel Beachtung findet das Billboard-Format.
Nebst dem stark beachteten Rectangle und dem Maxiboard erhielt in der Befragung überraschenderweise das neue Billboard-Format viel Beachtung (siehe Illustration). Dieses war in Form eines interaktiven «Car-Configurators» aufgeschaltet, mit dem man seinen ganz persönlichen Audi S3 Sportback justieren konnte. Mehr als 50 Prozent der Portalbesucher konnten sich an das Billboard-Format erinnern, obwohl es erst beim Scrollen sichtbar wird. Zudem wurde das Billboard-Format aufgrund seiner Grösse und Interaktivität am besten bezüglich Sympathie beurteilt. An die beiden oben auf der Seite platzierten Formate Maxiboard und Rectangle erinnerten sich demgegenüber 60 beziehungsweise 73 Prozent.
Für die Studie wurden 2’762 Besucherinnen und Besucher des Newsnetzes im Alter zwischen 14 und 74 Jahren befragt. Die erste Befragungswelle fand vor Beginn der Audi Kampagne zwischen dem 11. und dem 17. August 2008 statt. Die zweite Befragungswelle wurde während der Kampagne zwischen dem 27. und 31. August 2008 durchgeführt. Der Anteil der Befragten, die sich an eine Online-Kampagne von Audi gestützt erinnern konnten, lag in der zweiten Befragungswelle mit 29 Prozent mehr als doppelt so hoch als in der ersten Welle mit 14 Prozent. Die Werte des zweit meist genannten Automobilherstellers veränderten sich demgegenüber mit einem Anstieg von 15 auf 16 Prozent in der zweiten Welle nur marginal.

Max sorgt für Bewegung im Büro
Die Neue Lgk geht für die KPT in die zweite Runde mit ihrem launigen Trainer Max.
Jetzt geht die Neue Lgk mit der Kampagne in eine zweite Runde. Diese zielt auf Menschen im Büro. Über 70 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer arbeiten im 3. Sektor, also vornehmlich am Schreibtisch. Dabei klagt jeder und jede Dritte über Schmerzen im Nacken, Rückenweh oder verspannte Schultern. Max bietet mit seinem Bürotraining 13 Übungen gegen Verspannungen und Schmerzen am Arbeitsplatz. Die Übungen sind in Zusammenarbeit mit einem Arzt und einem Fitnesscenter entwickelt worden. Alle Übungen werden von Trainer Max persönlich vorgeturnt und kommentiert. Dazu kann ein sich bewegender Max per Maus-Rollover durchleuchtet und angeklickt werden. Auf Wunsch dreht sich Max auch um seine Achse. Die Darstellung ist bei kleinen Monitoren bildschirmfüllend und liefert je nach Verbindung eine sehr hohe Bildqualität, denn vor jeder Übertragung wird die Kapazität der Leitung überprüft und nach diesem Check werden Filme in optimaler Qualität gesendet.
Die Neue Lgk arbeitete bereits bei der Entwicklung der ersten Microsite Einzeltraining.ch mit Netvertising Zürich zusammen. Jetzt verblüfft das Bürotraining mit einem Live-Effekt, für den Dutzende von Film-Modulen nahtlos aneinandergefügt werden. «Dies erweckt den Eindruck, Trainer Max stehe vor einer Webcam und kümmere sich ausschliesslich um den jeweiligen User», freut sich CD André Benker bei der neuen Lgk. Für die Produktion der Bürowelt und der zugehörigen Videomodule arbeitete die Agentur mit Solid & Hallerfilm und Regisseur Rainer Binz zusammen. Durch die Dreisprachigkeit der Microsite mussten insgesamt 230 Sequenzen aufgenommen werden.
Die Plakatkampagne zitiert Übungen aus der Microsite und zeigt die dafür benötigten Requisiten. Im Bereich der Banner wird wieder das Werkzeug zur Auswahl der Übungen gezeigt: Trainer Max, der durchleuchtet wird und so demonstriert, wo es während eines anstrengenden Tages im Büro überall schmerzen kann. Bereits in der Startphase konnte auch das Büro-Training über 30’000 Besuche verzeichnen.
Andreas Panzeri



Airport Media Award: Bronze für Schweizer Agentur
Beim heuer vergebenen Airport Media Award hat sich die Schweizer Agentur McKinivan Moos Bronze gesichert. Der Preis wird alljährlich für die beste Flughafenwerbung im deutschsprachigen Raum vergeben.
Den ersten Preis in der Kategorie geschaltete Kampagnen gewann die im Januar dieses Jahres am Stuttgarter Flughafen inszenierte Guerilla-Aktion «Geddjur Karäsiggst» / «Graitoffers Adsiggst» (Get your Car at Sixt / Great offers at Sixt) von Jung von Matt/Neckar. Silber ging an die Agentur Ogilvy & Mather, Wien, für eine vom Casino Wien gebrandete Plastikbox an der Sicherheitskontrolle des Vienna Airport. Auf dem Mini-Roulettetisch legten die Passagiere Geld, Schlüssel und Wertsachen als «Spieleinsatz» zum Durchleuchten ab.
Der Airport Media Award wurde dieses Jahr zum insgesamt elften Mal vergeben, zum zweiten Mal unter dem Dach des Veranstalters Initiative Airport Media. Mit ihm wird jeweils im Herbst die beste Flughafenwerbung in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet. Als Gastgeber des Preises fungieren im Jahreswechsel rotierend die IAM-Flughäfen der wichtigen Agenturstädte. Die Preisverleihung fand dieses Jahr am 13. Oktober am Flughafen München statt.

Aufgefallen
Auch im Herbst steht Annemarie Wildeisen wieder am Herd und zaubert für die 338'000 Leserinnen und Leser von Kochen Herzhaftes, Wildes und Feuriges auf den Tisch. Die Oktober- und Novemberausgaben werden von vier weiteren informativen Anzeigen aus Reinholds Kompetenzküche angekündigt. Ausserdem ist der Werbewoche eine Guerilla-Kampagne von Matter & Gretener für das Radisson SAS Hotel, Zurich Airport aufgefallen.
Wer möchte seine Freunde zu einem Abendessen einladen, das vom Starkoch Ivo Adam in den eigenen vier Wänden gekocht wird? Die Krankenversicherung Sansan und Ruedin Consulting Werbeagentur machen es möglich. Und zeigen auch noch, dass man mit der richtigen Krankenversicherung Hunderte von Franken einsparen kann – bei mehr Leistungen. Die drei Krankenversicherungen Sansan, Avanex und Aerosana von Helsana setzen bei der Bekanntmachung ihrer günstigen Angebote auf cross-medial angelegte Kampagnen für junge Zielgruppen. Hauptmedium sind überraschende virale Banner-Filme. Diese führen auf die Landing Pages mit Wettbewerb-Games und Verwöhn-Preisen. Die Online-Massnahmen werden durch Anzeigen und Radio-Spots unterstützt.

Nackt und scharf
Auch im Herbst steht Annemarie Wildeisen natürlich wieder am Herd und zaubert für die 338’000 Leserinnen und Leser von Kochen im Oktoberheft Herzhaftes, Wildes und Feuriges auf den Tisch. Die Ausgaben im Oktober und im November werden von vier weiteren informativen Anzeigen aus Reinholds Kompetenzküche angekündigt. Der blutte Fasan für das Wildmotiv wurde freundlicherweise von der Firma Bianchi zur Verfügung gestellt. «Er schmeckte köstlich», meint Reini Weber.

Vom Flugzeug ins Bett
Dank einer Guerilla-Idee von Matter & Gretener ist das neue Radisson SAS Hotel, Zurich Airport, mit der richtigen Botschaft zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Denn wenn internationale Geschäftsreisende nach ihrer Landung in Zürich die Schilder lesen, die ihnen von Pick-up-Männern entgegengehalten werden, finden sie darunter auch solche des neuen Radisson SAS. Allerdings steht auf ihnen nicht wie üblich der Name eines Geschäftsreisenden. Sondern warum man das nächste Mal besser im neuen Radisson SAS reserviert. Dass die Schilder von hübschen Damen gehalten werden, sorgt natürlich für besondere Aufmerksamkeit.

Mehr Spass im Mini
Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Werbeagentur Lowe ist von Mini beauftragt worden, anlässlich der Einweihung des neuen Mini-Centers in Wetzikon eine aktivierende Eröffnungskampagne zu entwickeln. Mit dem neuen Center vergrössert der Handelspartner E. Schläpfer seine Verkaufsfläche um ein Vielfaches. Und den Fahrspass seiner Kunden gleich dazu, wie die Agentur Lowe über Megaposter, Plakate, Radiospots, Anzeigen zeigt. Besonders mini sind auch an Briefkästen sichtbare Laschenmailings. Die Sujets mit der Achterbahn versprechen: Wo Mini drauf steht, ist grosser Fun drin.

Eine letzte Botschaft vor dem Abheben
Wenn die Passagiere Geddjur Karätsiggst und Graitoffers Adsiggst am Flughafen ausgerufen werden, dann beschert das Sixt unter Umständen neue Kunden. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die zwei vermissten Fluggäste mit den ominösen Namen. Was nämlich bei der Durchsage zu hören ist, klingt wie «Get your Car at Sixt» und «Great offers at Sixt». Die Werbung für den Autovermieter war im Januar am Stuttgarter Flughafen zu sehen und zu hören in einer Guerilla-Aktion der Agentur Jung von Matt/Neckar. Jetzt ist die Idee mit Gold in der Kategorie «Geschaltete Kampagnen» beim Airport Media Award in München ausgezeichnet worden. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Initiative Airport Media jährlich, um die beste Flughafenwerbung zu küren. Bronze flog in die Schweiz für eine Lichtinstallation. Mit dieser warb die Chamer Agentur McKinivan Moos für ein Sponsoring-Engagement der Credit Suisse für das New York Philharmonic Orchestra. Sieger freie Kampagnen wurde «Himmlische Luft auf Erden» (Bild oben) für Airwell-Klimaanlagen. Agentur ist Thinknewgroup München.

Zu guter Letzt: Willkommen auf AdTube
Jetzt ist es offiziell: Das von Google von der letzten Einkaufstour mitgenommene Videoportal YouTube verzeichnet mehr Suchanfragen als die Suchmaschine Yahoo, weltweit die Nummer zwei nach Google.
Für Google sind das gute Neuigkeiten. Der Internetriese hat sich nämlich daran gemacht, Youtube zum Goldesel umzufunktionieren. Gemäss Adage könnte das auch funktionieren: Analog zu den bei der Suchmaschine eingesetzten Adwords – Googles Haupteinnahmequelle – werden auf YouTube sogenannte Video Search Ads platziert. Adage fragt sich allerdings, ob die Leute, die YouTube ja meist zum Zeitvertreib besuchen, wirklich an kommerzieller Werbung interessiert sind. Aber so oder so: 2,6 Milliarden Suchanfragen pro Monat einfach zum Zeitvertreib – das ist schon schwer in Ordnung.
Demoscope an die eigenen Topmanager verkauft
Fabrel Lotos hat Demoscope an Teile des Topmanagements verkauft. Die Geschäftsleitungsmitglieder Erwin Steiger und Roland Huber haben per 15. Oktober 2008 sämtliche Aktien übernommen.
Im Jahr 2000 hatte Fabrel Lotos die Demoscope-Gruppe vom Gründer und langjährigen Patron Werner Wyss übernommen. Die Fabrel Lotos will sich nun ausschliesslich auf industrielle Beteiligungen fokussieren.
