Digitalradio hält Einzug in Graubünden

Seit Beginn dieser Woche können auch im Kanton Graubünden Radioprogramme in digitaler Qualität empfangen werden. Rund 13 Sender der SRG werden im Standard DAB+ verbreitet. Im italienischsprachigen Teil des Kantons wird die Tessiner Programm-Palette ausgestrahlt.

Seit Beginn dieser Woche können auch im Kanton Graubünden bis zu 13 Radioprogramme der SRG in digitaler Qualität empfangen werden. Im Standard DAB+ verbreitet werden DRS 1, DRS 2, DRS 3, DRS 4 News, DRS Musikwelle, DRS Virus, La Première, Rete Uno, Radio Rumantsch, Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Pop und World Radio Switzerland (WRS). Im italienischsprachigen Teil des Kantons wird die Tessiner Programm-Palette ausgestrahlt: Rete Uno, Rete Due, Rete Tre, DRS Musikwelle, World Radio Switzerland, Option Musique, Radio Rumantsch, Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz und Radio Swiss Pop.
DAB+ ist eine Weiterentwicklung des DAB-Standards. Damit sei es möglich, Programme auf der gleichen Frequenz in noch besserer Qualität zu übertragen, teilte die SRG mit. Empfänger seien bereits ab 100 Franken erhältlich.

GGK: Sorgloser Leben mit dem Notruf des Roten Kreuzes

Die Zürcher Agentur GGK hat für das 25-Jahr-Jubiläum des Schweizerischen Roten Kreuzes ein Jubiläums-Logo und eine Kampagne mit Inseraten und TV-Spot realisiert. Die Massnahmen sollen Jung und Alt ansprechen.

Die Zürcher Agentur GGK hat für das 25-Jahr-Jubiläum des Schweizerischen Roten Kreuzes ein Jubiläums-Logo und eine Kampagne mit Inseraten und TV-Spot realisiert. Die Kampagne soll zeigen, wie der Rotkreuznotruf allen Beteiligten einen sichereren und sorgloseren Alltag beschert. Es soll aber nicht nur bei älteren, kranken oder behinderten Menschen sondern auch bei deren Kindern, Enkeln, Helfern und Pflegern die umfassende Dienstleistung die damit verbundene Sicherheit bekannt gemacht werden. Zu sehen ist die Kampagne im Oktober.
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Verantwortlich beim Schweizerischen Roten Kreuz: Judith Arpagaus und Mario Wüthrich.
Verantwortlich bei GGK: Hermann Strittmatter (Projektleiter), Bruno Züttel (AD), Simon Günthard (Beratung). Filmproduktion: Allmedia Productions, Urs Wäckerli. Kamera: Filip Zumbrunn.

24 heures löst seine vier Regionalsplits auf

Das Lausanner Edipresse-Blatt 24 heures streicht seine vier Regionalbünde und gibt wieder einen Regionalbund mit Nachrichten aus dem ganzen Kanton heraus. Zudem hat die Zeitung zeitgleich mit der Tribune de Genève ein Samstagsextra lanciert.

Die Lausanner Zeitung 24 heures streicht seine vier verschiedenen Regionalbünde und besinnt wieder auf die frühere Aufmachung mit nur einem Regionalbund, der den ganzen Kanton Waadt abdeckt. Die aufgeteilte Regionalberichterstattung sei nicht vom erwarteten Erfolg gekrönt worden, begründete 24-heures-Chefredaktor Thierry Meyer am Freitag gegenüber SDA die Änderungen in seiner Tageszeitung. Die Leserinnen und Leser erwarteten Informationen über den gesamten Kanton und keine regional zerstückelten Nachrichten.
Zudem haben 24 heures und die Tribune de Genève gleichzeitig je ein neues Samstagsextra mit Kultur- und Freizeitthemen lanciert. 24 heures bietet die Zusatzleistungen in einem Extrabund, die Tribune baut den Samstagsbund aus und will die «Samstage dynamisieren», wie das Blatt schreibt. Neben anderen Berichten hält auch die Rubrik «Genève Rue» Einzug, in welcher den Genferinnen und Genfern kurze Geschichten über ihre Strassen erzählt werden.
Die Neuerungen bei den beiden Westschweizer Zeitungen folgen denjenigen von Le Matin. Alle drei Blätter gehören dem Medienhaus Edipresse. Dies hatte im August die Streichung von 50 Stellen bekannt gegeben. Es will 2009 und 2010 20 Millionen Franken einsparen.

Deltenre: Entlassungen bei SF nicht ausgeschlossen

Im Interview mit der Zeitung Sonntag sagte SF-Direktorin Ingrid Deltenre, wenn das Schweizer Fernsehen nicht zu mehr Geld komme, werde das Szenario Personalabbau früher oder später Realität. Sie sprach auch über die sich ändernde Mediennutzung sowie ihren Abgang als SF-Direktorin.

Im Interview mit der Zeitung Sonntag sagte SF-Direktorin Ingrid Deltenre, wenn das Schweizer Fernsehen nicht zu mehr Geld komme, werde das Szenario Personalabbau früher oder später Realität. «Die Rechnung ist ganz einfach», so Deltenre zur finanziellen und personellen Situation, «wenn wir auf Sendungen verzichten, brauchen wir weniger Personal.» Ein weiterer Ausbau des Programms sei zurzeit kein Thema. «Wir müssen unsere Mittel stärker denn je fokussieren.»
Grund für diese Aussichten ist die Tatsache, dass SF 2008 rote Zahlen schreiben wird.
Für 2008 budgetierte SF einen Verlust von 3 Millionen Franken, der jedoch durch Sparmassnahmen voraussichtlich auf 2 Millionen Franken heruntergedrückt werden könne, wie Deltenre sagte. Die Mittelbeschaffungsmöglichkeiten von SF schildert Deltenre als unbefriedigend, und zwar mit klarer Spitze gegen das Bakom.
Das Schweizer Fernsehen habe seit 2000 nie mehr real von Gebührenerhöhungen profitieren können, so Deltenre, auch habe es nie einen Teuerungsausgleich gegeben. Dazu komme, dass das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) neue Werbe- und Sponsoring-Richtlinien formuliert habe, die entgegen dem internationalen Trend deutlich restriktiver seien, und dass SF den Internet-Bereich nicht kommerzialisieren könne.
Veränderte Mediennutzung beeinflusst Fernsehen
Auf die Frage, ob SF in fünf Jahren sehr viel anders aussehen werde als heute, meinte Deltenre: «Die Mediennutzung wird sich noch einmal einschneidend ändern. Der On-Demand-Anteil wird zunehmen. Settop-Boxen werden in die TVs integriert, die Fernsehgeräte werden einfacher zu bedienen sein.» Insgesamt würden viele Funktionalitäten, die heute über das Internet ablaufen, auf die Fernsehnutzung abfärben.
Ob sie nach fast fünf Jahren Direktorin des Schweizer Fernsehens in weiteren fünf Jahren immer noch im Amt sei, sagte Deltenre, sie wisse es nicht, wahrscheinlich nicht. «Ich bin jetzt fast fünf Jahre im Amt und frage mich, ob es nicht auch im Sinne des Unternehmens ist, wenn es irgendwann einen Wechsel gibt.» Geplant sei aber nichts. «Es braucht jetzt noch etwa zwei Jahre, um zu schauen, ob alles wirklich funktioniert.» Dann könne sie getrost sagen, es sei gut aufgegleist.
(Foto: Keystone)

Zu guter Letzt: Heil Appenzeller!

Markus Kaufmann verlässt CR Kommunikation

Markus Kaufmann, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner der CR Kommunikation, verlässt die 29-köpfige Agentur auf Ende November. Er betreute Kunden in den Bereichen IT/Telecom, Handel, Energie und Öffentliche Verwaltung.

Markus Kaufmann, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner der CR Kommunikation, verlässt die 29-köpfige Agentur auf Ende November. Kaufmann stiess 2005 als Senior Consultant zu CR Kommunikation. Er betreute Kunden in den Bereichen IT/Telecom, Handel, Energie und Öffentliche Verwaltung. Laut einer Pressemitteilung vom Freitag, tritt er aus dem Unternehmen aus, um eine neue Herausforderung anzunehmen.
Vor seinem Engagement bei CR Kommunikation war Kaufmann unter anderem als PR-Redaktor und Leiter Marketingkommunikation in der Reise- und Sportartikelbranche tätig. Von 1998 bis 2005 hatte der studierte Soziologe den Posten des Head of Corporate Communications bei Netcetera inne.

Aktienwert von Google halbiert sich

Die Finanzkrise geht auch an vor kurzem noch für kerngesund befundenen Unternehmen nicht spurlos vorüber. Internet-Gigant Google hat in einer Woche fast 20 Prozent an Wert verloren.

Die Finanzkrise geht auch an vor kurzem noch für kerngesund befundenen Unternehmen nicht spurlos vorüber. So meldet nun auch Internet-Gigant Google Probleme an. Wie die Pendlerzeitung News in ihrer Freitagsausgabe vermeldet, hat der Konzern allein in der letzten Woche fast 20 Prozent an Wert verloren. Vor einem Jahr lag der Aktienwert noch bei über 700 Dollar; jetzt ist er auf 338 Dollar gefallen.
Möglicherweise bringt die neue Verkaufsstrategie der Google-Tochter Youtube bald neue Finanzmittel ein. Wie am Donnerstag bekannt wurde, können dort in Zukunft Musiktitel erworben werden. Neben den Musikvideos wird neu ein Button angezeigt, über den man in Zusammenarbeit mit Amazon und Apple direkt das jeweilige Lied als MP3 beziehen kann.

Surprise darf nicht mehr in Bahnhöfen verkaufen

Ab Anfang nächsten Jahres muss sich das Strassenmagazin Surprise aus den Schweizer Bahnhöfen zurückziehen. Die SBB erteilt den Verkäufern keine Bewilligung mehr. Das monatlich erscheinende Magazin befürchtet als Folge davon grosse finanzielle Einbussen.

Ab Anfang nächsten Jahres muss sich das Strassenmagazin Surprise aus den Schweizer Bahnhöfen zurückziehen. Die SBB erteilt den Verkäufern keine Bewilligung mehr. Das monatlich erscheinende Magazin befürchtet als Folge davon grosse finanzielle Einbussen.
Jedes vierte Heft werde in Bahnhöfen verkauft, hielt Surprise am Freitag in einer Mitteilung fest. Das Magazin zähle seit seiner Gründung vor elf Jahren auf die Präsenz in den grossen Bahnhöfen. Surprise versteht sich als Integrationsprojekt für sozial benachteiligte Menschen. Ungefähr 70 Prozent der rund regelmässigen 300 Verkäufer beziehen Sozialhilfe. Die Hälfte des Verkaufspreises geht an die Verkäufer.
Für die Verkäuferinnen und Verkäufer sei der Entscheid eine «Katastrophe». Diese Menschen, die kaum Chancen auf einen Arbeitsplatz im öffentlichen Verkehr hätten, fühlten sich eng mit den Bahnhöfen verbunden. Eine Umplatzierung sei «menschlich sehr schwierig».
Dass die SBB den Entscheid mit ihrem Projekt «Kundenfreundliche Bahnhöfe» begründe, unterstelle laut Surprise implizit, dass das Strassenmagazin dem Erscheinungsbild der Bahnhöfe schade, heisst es weiter. Die steigenden Leserzahlen widersprächen dem allerdings. Zudem habe sich das Magazin in den Hallen der Bahnhöfe von Basel, Bern und Zürich zu einem festen Bestandteil entwickelt.
In einem Communiqué bestätigte die SBB am Freitag, sämtliche Promotionsverträge auf Ende Jahr gekündigt zu haben. Kundinnen und Kunden hätten sich über die Verkaufs- und Verteilaktionen in den Bahnhöfen beklagt. Die Gespräche mit den betroffenen Organisationen seien aber noch nicht abgeschlossen. Surprise entgegnete hingegen, die SBB sei nicht auf Gesprächsversuche eingegangen. Das Heft erscheint in der Deutschschweiz mit einer Auflage von 30’000 Exemplaren und erreicht 123’000 Leser.

Tagung zum Online-Marketing für Bildungsanbieter geplant

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB führt am 28. Oktober erstmals eine Tagung zu den neuesten Trends im Online-Marketing durch. Mit praxisbezogenen Informationen richtet sie sich an Geschäftsleitungsmitglieder, Marketing- und IT-Verantwortliche von Bildungsinstitutionen.

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB führt am 28. Oktober erstmals eine Tagung zu den neuesten Trends im Online-Marketing durch. Mit praxisbezogenen Informationen richtet sie sich an Geschäftsleitungsmitglieder, Marketing- und IT-Verantwortliche von Bildungsinstitutionen.
An der Tagung für Bildungsanbieter wird Urs Hammer von SVEB Möglichkeiten von Weiterbildungsportalen vorstellen, während Admazing-CEO Simon M.D. Morton eine Beispielplanung für ein Bildungsinstitut bespricht.
In weiteren Präsentationen referieren Federas-Geschäftsführer Stefan Kuchelmeister über Schüler-, Eltern-, Lehrer-Portale und Daniel Herzog von der Lernwerkstatt Olten vermittelt Tipps für erfolgreiche Newsletter.

Satiremagazin Titanic macht mit Mohammed-Wettbewerb erfolgreich Schlagzeilen

Die These von Schriftsteller Kurt Tucholsky, Satire müsse alles dürfen, hat nach der neuesten Aktion von Titanic in der Türkei nicht viele Anhänger. Für Empörung sorgt aktuell ein angekündigter Wettbewerb des Magazins, in dem es darum geht, wer dem islamischen Propheten Mohammed am meisten ähnelt.

Die These von Schriftsteller Kurt Tucholsky, Satire müsse alles dürfen, hat nach der neuesten Aktion von Titanic in der Türkei nicht viele Anhänger. Für Empörung sorgt aktuell ein angekündigter Wettbewerb des Magazins, in dem es darum geht, wer dem islamischen Propheten Mohammed am meisten ähnelt.
Der Wettbewerb soll im Rahmen der Frankfurter Buchmesse stattfinden, deren Gastland die Türkei ist. Selbst den türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül hat Titanic eingeladen, im aktuellen Heft mitzumachen.
Das Magazin Titanic weitet die Grenze von Satire immer wieder so weit aus, dass Empörung und Rechtstreitigkeiten nicht ausbleiben. Dreissig Ausgaben wurden bisher verboten.
Schon unzähligen Male sorgte das Magazin für Schlagzeilen in diversen Medien. So titelten sie im Mai, nach dem Friztl-Inzest-Drama im österreichischen Amstetten: «Das schreckliche Gesicht des Inzest: Die Keller-Family. Demnächst auf grosser Österreich-Tour». Vor 8 Jahren führte ein gewollt dilettantischer Bestechungsversuch für den Austragungsort der WM 2006 zu einem Leser-Aufruf in der Bild-Zeitung, sie sollen ihre Empörung über eine Telefonnummer der Titanic-Redaktion zum Ausdruck bringen. Die darauf folgenden telefonischen Beschimpfungen als «Vaterlandsverräter» und «Nestbeschmutzer» nutzte das Satiremagazin anschliessend gleich für eine Realsatire auf CD.
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Herzberg-Tagung widmet sich traumatischen Erfahrungen

Die alljährlich vom Verein für Qualität im Journalismus ausgerichtete Herzberg-Tagung widmet sich dieses Jahr traumatischen Erfahrungen. Unter dem Titel « Berichten über das Leid – Leiden nach dem Bericht: Wenn Journalisten traumatische Erfahrungen machen» berichten verschiedene bekannte Journalisten aus der Schweiz und aus dem Ausland von ihrem Umgang mit schrecklichen Erlebnissen.

Die alljährlich vom Verein für Qualität im Journalismus ausgerichtete Herzberg-Tagung widmet sich dieses Jahr traumatischen Erfahrungen. Unter dem Titel « Berichten über das Leid – Leiden nach dem Bericht: Wenn Journalisten traumatische Erfahrungen machen» berichten unter anderem Gregor Sonderegger (SF, Terrorattacke in Beslan), Oswald Iten (NZZ, Gefängnis in Indonesien), Christoph Feurstein (ORF, Hinrichtung von Billy Jones) von ihrem Umgang mit schrecklichen Erlebnissen. Die Tagung, die heuer zum 10. Mal stattfindet, wird dieses Jahr am 4. November im Sport-Studio des Schweizer Fernsehens durchgeführt. Die Anmeldefrist läuft bis 31. Oktober.

Londoner Taxifahrer werben für Ferien in Graubünden

In Graubünden werden gegenwärtig Londoner Taxifahrer zu touristischen Botschaftern ausgebildet. Zurück in der Heimat, sollen sie bei ihren Fahrgäste für Ferien in den verschiedenen touristischen Regionen des Gebirgskantons werben und Auskünfte darüber geben können, wie die Dachorganisation Graubünden Ferien am Freitag mitteilte.

In Graubünden werden gegenwärtig Londoner Taxifahrer zu touristischen Botschaftern ausgebildet. Zurück in der Heimat, sollen sie bei ihren Fahrgäste für Ferien in den verschiedenen touristischen Regionen des Gebirgskantons werben und Auskünfte darüber geben können, wie die Dachorganisation Graubünden Ferien am Freitag mitteilte.
Zehn solche «Botschafter» fahren ab übernächster Woche mit Graubünden- Sujets durch die Strassen Londons. Die Sujets sind während 8 Wochen auf 60 weiteren Taxis zu sehen.
Die Aktion ist Teil einer Bündner Werbeoffensive in Grossbritannien, deren Gesamtkosten sich auf über eine Million Franken belaufen.
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