Facebook oder Tilllate sind ein zeitgemässer Ausdruck dafür, dass Menschen sich verbinden wollen. Mobility ist ein ebenso gemeinschaftlich organisiertes Konzept für modernes Automieten. Coop und Migros sind Genossenschaften, die das Leben angenehmer machen. Das Rote Kreuz hat von der Schweiz aus internationale Solidarität in die Welt hinaus gebracht. Und schliesslich wurde in unserem Land auch die Demokratie «erfunden». Der theoretische Unterbau für die neue Brand Vision von Orange kann sich auf ein überzeugendes Bedürfnis abstützen: «Together we can do more.»
Dieser Claim, den man eher als Bekenntnis bezeichnen müsste, drückt «den Kern der Orange-Markenvision für die nächste Generation aus», erklärt Pascal Schaub, Stratege bei Saatchi & Saatchi Simko. Sein Mutterhaus in London hat die Kampagne in den grossen Zügen ausgeheckt. Jetzt wird die Botschaft «Together we can do more» in 22 Ländern auf das lokale Umfeld angepasst und eingesetzt. In Rumänien zum Beispiel wurde die Idee mit einer grossen Kunstausstellung umgesetzt, wo viele Menschen gemeinsam ein gigantisches Objekt aus alten Autopneus geschaffen haben. In Polen läuft eine Aktion «gemeinsam Weihnachten feiern».
Abenteuer in den Schweizer BergenIn der Schweiz hat sich Saatchi & Saatchi Simko an das Filmkonzept der Engländer angelehnt. Aber anstelle eines Velorennens wie auf der grossen Insel haben die Schweizer auf ein gemeinsames Abenteuer in den einheimischen Bergen gesetzt. «Ich bin nichts ohne meine Freunde, aber mit ihnen kann ich alles.» Mit dieser Idee führt die internationale Kampagne die Vision von Orange als Marke ein.
Im gleichen Duktus hat Saatchi & Saatchi für den Preisplan Optima nun eine reale Schweizer Filmgeschichte rund um einen Patrouillenlauf entwickelt: «Ich bin Marc Boesch und habe dank drei Menschen, die mir nahe stehen, die Herausforderung meines Lebens gemeistert.» Beim Preisplan Optima kann jeder Abonnent drei Nummern bestimmen, die er unbeschränkt gratis anrufen kann. Das Angebot mit Optima macht in der Schweiz über 50 Prozent der gesamten Einnahmen von Orange aus.
Der Film soll also visualisieren: Orange gibt dir die Tools in die Hand, um selber Communities zu bilden. Orange wird somit als integrierte Telekomanbieterin positioniert, bei der «die Menschen, ihre Emotionen und ihre persönliche Erfahrung im Mittelpunkt stehen». Damit stützt sich die Marke auf weltweit feststellbare gesellschaftliche Veränderungen ab. Die Zeit der reinen Ich-Bezogenheit ist vorbei. Die Menschen definieren sich wieder stärker über das Wir und was sie in der Gruppe erleben. Dabei realisieren sie, dass sie zusammen mit anderen Menschen mehr erreichen und sich selbst weiter entwickeln können, als wenn sie versuchen, die Herausforderungen des Lebens alleine anzupacken.
> Zum FilmIn der neuen Kampagne von Orange kommen deshalb auch in den Printsujets Menschen zu Wort, die erklären, wie sie sich durch die Interaktion und Kommunikation mit anderen Menschen verändern und weiterentwickeln. «Die Marke Orange lebt seit jeher von Emotionen und rückt Menschen ins Zentrum», erklärt Andreas S. Wetter, CEO von Orange Schweiz. «Diesen Ansatz führt die neue Kampagne nun konsequent weiter, indem sie Orange als Telekommunikationsanbieterin positioniert, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht die Technologien.»
Die Kampagne wird in den kommenden Monaten den gesamten Auftritt von Orange in der Schweiz prägen. Nach und nach werden die ersten Sujets ergänzt durch weitere Geschichten, die auf wahren Begebenheiten mit Schweizerinnen und Schweizern beruhen.
Nach der Schweiz sind Spanien und Polen an der Reihe und im nächsten Jahr neun europäische Länder sowie die weiteren Orange-Gesellschaften in Afrika und im Nahen Osten.
Andreas Panzeri