Schoch&Sonders: Für Unilever den «Axe-Effekt» in Geschenksets verpackt

Schoch&Sonders hat für Unilever Schweiz zur Vorweihnachtszeit vier neue Axe- Geschenksets kreiert. Die Zürcher Agentur hat für die Herrenpflegemarke das Designkonzept und das Verpackungsdesign entworfen und umgesetzt.

Schoch&Sonders hat für Unilever Schweiz zur Vorweihnachtszeit vier neue Axe- Geschenksets kreiert. Die Zürcher Agentur hat für die Herrenpflegemarke das Designkonzept und das Verpackungsdesign entworfen und umgesetzt. Trotz unterschiedlichem Inhalt, Design und Form sei durch die «Axe-Designsprache» eine gemeinsame Linie entstanden, schreibt die Markenagentur in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Zusätzlich zu den Duschgels, Deodorants, Aftershaves oder Hautpflegeprodukten gibt es in jeder Geschenkbox eine Überraschung, sei es ein Necessaire, ein Badetuch oder eine Hawaii-Wackelpuppe.

1290582281_img081125_axe2
1290582281_img081125_axe3
1290582281_img081125_axe4

Best of Swiss Web 2009 lanciert – «Wired women» gesucht

Ab sofort und bis zum 12. Januar 2008 können Schweizer Web- und Mobile-Projekte ins Rennen um die Best-of-Swiss-Web-Awards eingereicht werden. Das beste Schweizer Webprojekt gewinnt den Master of Swiss Web. Die diesjährige Auszeichnung findet unter dem Thema «Women wired in web».

Ab sofort und bis zum 12. Januar 2008 können Schweizer Web- und Mobile-Projekte ins Rennen um die Best-of-Swiss-Web-Awards eingereicht werden. Das beste Schweizer Webprojekt gewinnt den Master of Swiss Web. Die diesjährige Auszeichnung findet unter dem Thema «Women wired in web» und bewertet in einer Spezialkategorie ausschliesslich «weibliche Projekte».
In acht Fachkategorien vergibt eine Jury Projekte Gold-, Silber- und Bronzesiegel. Die Kategorien reichen von der technischen und kreativen Umsetzung über die Anwenderfreundlichkeit bis hin zur Einbettung des Online-Projektes in eine umfassende Marketing- und Kommunikationsstrategie. Arbeiten, die in den Fachkategorien am meisten gute Platzierungen erreichen, werden für den Master of Swiss Web eingereicht. Die Gewinnchancen steigen folglich, wenn sich ein Projekt in möglichst vielen Kategorien angemeldet hat.
Die Informatikbranche sei noch immer eine Männerdomäne, schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Deshalb widme sich der neunte Best-of-Swiss-Web-Award den Frauen in der IT- und Webbranche. Auffällig ist der geringe Frauenanteil in der IT: Lediglich 15 Prozent Frauen finden sich in Informatikberufen, beim Informatikstudium liegt der Frauenanteil bei lediglich zehn Prozent. Dementsprechend werden Projekte der letzten Jahre, die mehrheitlich von Frauenhand erschaffen wurden, in der Spezialkategorie von einer Frauenjury bewertet.
Die Branchenauszeichnung wird von der Best-of-Swiss-Web-Association verliehen. Diese setzt sich aus dem Branchenverband Swiss interactive media & software association (Simsa), der Fachzeitschrift Netzwoche und rund 80 Jurymitgliedern zusammen. Ziel des Awards sei es, die Schweizer E-Business-, Internet- und Mobile-Branche zu unterstützen, heisst es weiter.
Die Verleihung findet am 2. April 2009 im Kongresshaus Zürich statt.

Hesskiss verbreitet FCZ-Weihnachtsromantik

Auch dieses Jahr hat Hesskiss, die Hausagentur des FCZ, für den Fussballclub eine Weihnachtskampagne lanciert. Beworben werden der FCZ-Adventskalender und die kultverdächtigen blau-weissen FCZ-Weihnachtskugeln.

Auch dieses Jahr hat Hesskiss, die Hausagentur des FCZ, für den Fussballclub eine Weihnachtskampagne lanciert. Beworben wird der FCZ-Adventskalender, der es jedem Fan erlaubt, sich während des ganzen Dezembers auf die Stille Nacht einzustimmen. Ein weiteres Sujet macht auf die kultverdächtigen blau-weissen FCZ-Weihnachtskugeln aufmerksam, die sich jeder echte Fan an den Christbaum hängen muss. Beide Geschenkideen werden ab sofort mit F12- und F200-Plakaten beworben und sind, neben vielen anderen mehr, ebenfalls im Fanshop an der Löwenstrasse erhältlich.

Verantwortlich beim FCZ: Christian Müller (Marketingverantwortlicher). Verantwortlich bei Hesskiss: Roland Hess (Creative Direction), Meo Giger (Grafik) und Dieter Boller (Text). Nathalie Zeller (Beratung).

1290582279_img081125_fcz1
1290582279_img081125_fcz2

GEMI: Negatives Ergebnis für alle Medien – Internet wächst weiter

Der Goldbach Index weist im Oktober bei dem durch Media Focus für alle Medien erfassten Werbedruck ein negatives Ergebnis aus. Das Internet konnte jedoch, wie bereits in den vergangenen Monaten, weiter zulegen.

Der Goldbach Index weist im Oktober bei dem durch Media Focus für alle Medien erfassten Werbedruck ein negatives Ergebnis aus. Das Internet konnte jedoch, wie bereits in den vergangenen Monaten, weiter zulegen. Die Position «alle Medien» sinkt um zwei Indexpunkte auf 193, die elektronischen Medien verlieren insgesamt 4 Indexpunkte auf 432. TV weist einen Verlust von 7 Indexpunkten auf 454 aus.
Ein Lichtblick im Monat Oktober stellt erwartungsgemäss das Medium Internet mit einem substantiellen Wachstum von 13 Indexpunkten auf 333 dar. Auch Teletext macht die Aufwärtsbewegung mit 3 Indexpunkten auf 149 mit. Ein weiterer Punktesammler ist das Medium Radio mit einem Plus von 3 Indexpunkten auf 247.
Der von Goldbach Media initiierte Index für den Werbedruck im Gesamtmarkt und den elektronischen Medien basiert zu 100 Prozent auf den monatlich erfassten und publizierten Media Focus-Daten. Dabei muss berücksichtigt werden, dass in einem zweistufigen Verfahren die monatliche Saisonalität aus den Zeitreihen herausgefiltert wird. In der Kurzzeitbetrachtung werden jeweils die 13 vergangenen Monate aufgezeigt.

BSW: Krise wird Medien härter treffen als Agenturen

Am alljährlichen Medienfrühstück von BSW wurde unter anderem gesagt, es sei eine weit verbreitete Fehlinterpretation, dass sich die derzeit drastisch gekürzten Werbeausgaben bei Medien und Werbeagenturen in gleichem Masse bemerkbar machen werden. Gewarnt wurde davor, dass Krisen gerne auch als Gelegenheit genutzt werden, den Kostendruck auf die Agenturen zu verstärken.

Am alljährlichen Medienfrühstück von BSW leading swiss agencies im Zürcher Park Hyatt wurden eine ganze Reihe von Themen gewälzt; das BSW-Ranking 2008, das erste BSW-Ranking für Mediaagenturen, dann ein Rückblick aufs Jahr 2007 – für die BSW-Agenturen überaus erfolgreich – und natürlich die Wirtschaftskrise. Anwesend waren Peter Felser (SFLB), Urs Schneider (Mediaschneider) und Frank Bodin (EuroRSCG). Moderiert wurde das Gespräch von Walter Merz, dem Geschäftsführer von BSW.
BSW glaubt nicht, dass die Agenturen von der Rezession ebenso hart getroffen werden wie die Medien. Es sei eine weit verbreitete Fehlinterpretation, dass die derzeit drastisch gekürzten Werbeausgaben, welche vor allem die Medien betreffen, sich in gleichem Masse auch bei den Werbeagenturen bemerkbar machen werde. Es sei aufgrund der kleineren Werbebudgets noch entscheidender, diese auch effizient einzusetzen. Und dazu würden sich die BSW-Agenturen, wovon sieben unter den Top-10 des Schweizer Krea-Rankings seien, geradezu anbieten.
Krise als Chance
Obwohl die sich abzeichnende Rezession und die damit verbundenen Budgetreduktionen die Agenturen einem noch stärkeren Druck aussetzen werden, können insgesamt keine generellen Aussagen gemacht werden, da sich die verschiedenen Branchen unterschiedlich verhalten. Zwar hätten vor allem die Banken ihre Werbeausgaben drastisch reduziert. Andere Branchen sehen die Lücke jedoch als Chance und investieren überproportional in ihre Marketingkommunikation. Für die Agenturen heisst das, dass sie in der Lage sein müssen, noch kurzfristiger und noch flexibler zu reagieren.
Die Krise wird gerne auch als Gelegenheit genutzt, den Kostendruck auf die Agenturen zu verstärken. Dieser besteht jedoch schon seit Jahren und ist nahezu vollständig ausgereizt. In diesem Kontext stehen auch die Diskussionen zwischen dem Werbe-Auftraggeberverband SWA und bsw leading swiss agencies in bezug auf die vertraglichen Rahmenbedingungen.
Ranking 2008 der Werbe- und Spezialagenturen
Nachdem 2007 erstmals nach fünf Jahren wieder ein Umsatzranking der führenden Werbe- und Spezialagenturen der Schweiz publiziert werden konnte, haben sich auch 2008 die meisten der Mitgliedsagenturen wieder für eine Teilnahme entschieden. Die 55 Werbe- und Spezialagenturen im BSW realisierten 2007 insgesamt 331,3 Millionen Franken Bruttobetriebserträge (BBE), was einer Steigerung von 7,5 Prozent gegenüber 2006 entspricht. Sie verantworteten 2007 für ihre Kunden Werbegelder im Betrag von etwa zwei Milliarden Franken. Nur rund sieben Prozent aller Werbeagenturen der Schweiz sind im BSW, sie betreuen jedoch etwa zwei Drittel aller Werbegelder, die über Agenturen eingesetzt werden.
» Ranking 2008 der Werbe- und Spezialagenturen (Liste)

Erstes Ranking der Mediaagenturen
Erstmals publizieren 2008 auch die Mediaagenturen im BSW ein eigenes Ranking, das ebenfalls der Transparenz und als Orientierungshilfe dienen soll. Mediaagenturen haben ein etwas anderes Geschäftsmodell als Werbeagenturen (nebst Beratungsleistungen/Strategie auch Mediaplanung und Mediaeinkauf) und sind deshalb nicht direkt mit diesen vergleichbar.
Die zehn Mediaagenturen im BSW erwirtschafteten 2007 42,3 Millionen Franken Brutto-Betriebserträge. Sie bewegten für ihre Kunden Mediagelder im Wert von ungefähr 1,2 Milliarden Franken und sind damit ein wichtiges Glied in der Wertschöpfungskette der Kommunikationsbranche.
Das Ranking 2008
Die Mediaagenturen im BSW publizieren 2008 erstmals ein eigenes Ranking. Wegen des US-amerikanischen Börsengesetzes «Sarbanes Oxley Act» kann die Mehrheit der Mediaagenturen keine Ertragszahlen veröffentlichen. Das Ranking wurde von einer neutralen Treuhandstelle aufgrund der effektiven BBE (Bruttobetriebserträge) aufgestellt und wird ohne Zahlen — jedoch mit Angaben der Mitarbeiter — veröffentlicht. Die Agentur Mediaxis-MPG AG sieht von einer Teilnahme am Ranking 2008 ab. Die Mediaagenturen im bsw erwirtschaften einen BBE von gesamthaft 42,5 Millionen Franken und verantworten ca. 1,2 Milliarden Mediagelder für ihre Auftraggeber.
Rangliste (In Klammern die Vollzeitstellen)
1   Optimedia AG (inkl. B,G, Media, Zenithmedia) (85)
2   OMD Schweiz AG (47)
3   Mediaedge:cia Switzerland AG (38)
4   MediaCom AG (30)
5   MindShare AG (20)
6   Initiative Media Western AG (18)
7   mediaschneider AG (17)
8   The whole Media AG (4)
9   JBW Julien B Witt Media (2)

Erfolgreiches 2007 – voraussichtlich ebenso erfolgreiches 2008
Die Mitgliederagenturen von BSW leading swiss agencies haben 2007 sehr erfolgreich gearbeitet. Die Bruttobetriebserträge der Top-60-Agenturen der Schweiz stiegen trotz zunehmendem Kostendruck seitens der Auftraggeber um 7,25 Prozent auf 363 Millionen Franken. 2008 dürfte – zumindest was das erste Halbjahr betrifft – für die Agenturen voraussichtlich nochmals etwas besser ausfallen als 2007.

TBWA für Mc Donalds: Für einen Burger Weltuntergangsstimmung verbreitet

TBWA hat für Mc Donalds Schweiz eine crossmediale Viralkampagne inszeniert. Die Werbeaktion sorgte mit dem Titel «The M is near» für Verwirrung. Am 27. November erfolgte dann in einem weiteren Spot die Auflösung. Der «M ist der neueste Burger des Fastfood-Riesen.

TBWA hat für Mc Donalds Schweiz eine crossmediale Viralkampagne inszeniert. Die Werbeaktion sorgte mit dem Titel «The M is near» für Verwirrung. Wildplakate im Weltuntergangslook und Sandwichmänner à la Apokalypseprediger, eingeklemmt zwischen zwei Plakaten mit dem Slogan, wurden eingesetzt. Sogar die Homepage 20 Minuten Online wurde einer kompletten Schwarzfärbung unterzogen. Die Massnahmen lockten Neugierige auf die ebenso rätselhafte Webseite Themisnear.ch, auf der wiederum in sieben unterschiedlichen Spots die unmittelbare Niederkunft des «M» beschworen wurde.
Zur Steigerung des viralen Multiplikatoreffektes konnten User ihr Portrait in eine Galerie einfügen und sich so der «M»-Gemeinde anschliessen. Wenige Stunden nach der Hochschaltung der Internetseite sei bereits die erste Facebook-Gruppe gegründet worden und sogar Blick am Abend habe über die «M»-Blogger berichtet, schreibt die Agentur in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Am 27. November erfolgte dann in einem weiteren Spot die Auflösung. Der «M», so erfuhr man wiederum auf Themisnear.ch, ist der neueste Burger des Fastfood-Riesen.

Verantwortlich bei Mc Donalds Schweiz: Thomas Truttmann (Marketing & Communication Director), Sébastien Dubey (Senior Marketing Consultant), Jan de Schepper (Marketing Manager Food). Verantwortlich bei TBWA: Urs Schrepfer (Creative Director), Martin Friedlin, Adrian Egger (Art Directors), Tobias Bühlmann (Texter), Daniel Rickert (Strategic Planning Director), Tina Kazimir (Account Director). Weitere Partner: Tequila, GAP Films, Propaganda AG, Skidoo, Tobias Bühlmann (Regie), Arvild Baud, OMD (Andreas Bartneck, Leo Vogl) (Musik).

1290582280_img081125_the_m_2
1290582280_img081125_the_m_3
1290582280_img081125_the_m_4

AZ Medien trennen sich von Urs Helbling

Das Aargauer Medienunternehmen AZ Medien trennt sich vom stellvertretenden Chefredaktor und Blattmacher der Aargauer Zeitung Urs Helbling. Begründet wird die Trennung mit dem Wechsel in der Chefredaktion. Helblings Nachfolger steht bislang noch nicht fest.

Das Aargauer Medienunternehmen AZ Medien trennt sich vom stellvertretenden Chefredaktor und Blattmacher der Aargauer Zeitung Urs Helbling. Die Kündigung sei im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt, sagte Eva Keller, Leiterin Unternehmenskommunikation, gemäss SDA. Begründet wird die Trennung mit dem Wechsel in der Chefredaktion.
Der 47-jährige Urs Helbling war während fast vier Jahren bei der Aargauer Zeitung tätig. Seine journalistische Laufbahn begann 1985 beim Aargauer Tagblatt. Danach war er Nachrichtenchef beim Blick, Leiter des Ressorts Aargau bei der Aargauer Zeitung sowie Wirtschaftschef und Blattmacher bei der Berner Zeitung.
Helblings Nachfolger steht noch nicht fest. Der designierte Chefredaktor Christian Dorer hat Vorschläge für einen eigenen Blattmacher eingebracht. Namen seien jedoch noch keine bekannt.
Helbling erhielt nicht als Einziger den Blauen Brief. Die AZ Medien haben vor einer Woche bekannt gegeben, dass bis zum Frühjahr 30 Stellen abbauen, davon acht in der Redaktion. Laut Keller wurden die Betroffenen in persönlichen Gesprächen bereits vorinformiert. Der Abbau betreffe das gesamte Unternehmen und erfolge durch Frühpensionierungen und Pensenreduktionen. Zudem werden frei werdende Stellen vorerst nicht neu besetzt. Begründet wurden die Sparmassnahmen mit den rückläufigen Werbeeinnahmen.

Sieben private Radios bewerben sich für digitales Radio in der Westschweiz

Für die zweite digitale Plattform, die für die französischsprachige Schweiz bestimmt ist, sind sieben Bewerbungen von privaten Veranstaltern sowie eine Bewerbung der SRG eingegangen. Sie wollen eine Konzession für die Verbreitung von Radio- Programmen nach dem Standard DAB+.

Für die zweite digitale Plattform, die für die französischsprachige Schweiz bestimmt ist, sind sieben Bewerbungen von privaten Veranstaltern sowie eine Bewerbung der SRG eingegangen. Sie wollen eine Konzession für die Verbreitung von Radio- Programmen nach dem Standard DAB+.
Um eine Konzession bewerben sich ROM Radio (mit Beteiligung von Rouge FM), FriRadio (mit Beteiligung von Radio Fribourg), Radio Jazz International (Philippe Zumbrunn), Radio Roc (mit Beteiligung von Radio Chablais), Maxxima (mit Beteiligung von Web-Radio Maxxima und Rouge FM), Radio Verticale (mit Beteiligung von Radio Rhône) und Soprodi Sàrl (mit Beteiligung von Pierre Steulet, in Zusammenarbeit mit Romandie FM SA).
Wie das Bakom mitteilte, wurde die Anhörung am Dienstag eröffnet. Die interessierten Kreise können gemäss SDA bis zum 23. Dezember Stellung nehmen. Das Uvek wird die Entscheide nach Prüfung der Bewerbungen im Frühling 2009 fällen. In Bezug auf das Gesuch der SRG ist der Bundesrat Konzessionsbehörde. Diese Bewerbung wird auch im Internet veröffentlicht und ist wie die privaten Bewerbungen Gegenstand einer Anhörung.

The Cup: SFLB gewinnt mit den «Singles in Unterwäsche»

Spillmann/Felser/Leo Burnett wurde beim internationalen Werbefestival The Cup ausgezeichnet. Die Zürcher Agentur gewann in der Kategorie Retail mit ihrer Migros-Singles-Kampagne.

Die Migros-Singles-Kampagne von Spillmann/Felser/Leo Burnett wurde beim internationalen Werbefestival The Cup in der Kategorie Retail ausgezeichnet. Die Werbeaktion der Zürcher Agentur, die echte Singles in Unterwäsche präsentiert, ist damit die einzige Arbeit aus der Schweiz, die in dieser Kategorie gewonnen hat.

Eurobest: Walker und EuroRSCG ergattern je fünf Shortlist-Plätze

Die Walker Werbeagentur hat es mit vier Arbeiten fünf Mal in die Shortlist des Eurobests geschafft. Nominiert wurden der Geschäftsbericht von Fleurop Interflora sowie die drei Arbeiten, welche die Agentur für Amnesty International realisiert hat.

Die Walker Werbeagentur hat es mit vier Arbeiten fünf Mal in die Shortlist von Eurobest geschafft. In der Kategorie Design ist der Geschäftsbericht von Fleurop Interflora nominiert. Ebenfalls im Finale sind die drei Arbeiten, welche die Agentur für Amnesty International realisiert hat. «Ebay Attack» wurde in den Kategorien Media sowie Interactive nominiert, «Channel Hop» in der Kategorie Media. Die Fortsetzungskampagne «Not here but now» gelangte in der Kategorie Use of Mixed Media auf die Shortlist.
Bei den Eurobest Awards ist natürlich auch Euro RSCG Zürich mit fünf Shortlistplatzierungen prominent vertreten. Die grössten Chancen darf sich die bereits vielfach ausgezeichnete Kampagne für Greenpeace «Glacier Art» ausrechnen, welche gleich in drei Kategorien nominiert ist. Ferner sind die Anzeige «Strong Hair» für En Vogue sowie das Plakat «Pin Art» für den Glarner Matratzenhersteller Riposa gelistet.
Nebst den Sujets von Walker haben es Arbeiten diverser Schweizer Agenturen in die Shortlist geschafft. Die Gewinner werden am 3. Dezember bekannt gegeben.

«Floor-Ad»: Neues Onlinewerbeformat lanciert

Die Schweizer Ausgangs-Plattform Tilllate.com hat mit dem «Floor-Ad» ein neues Online-Werbeformat lanciert. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es fest am unteren Bildrand hängen bleibt, selbst wenn der Benutzer nach unten scrollt.

Die Schweizer Ausgangs-Plattform Tilllate.com hat mit dem «Floor-Ad» ein neues Online-Werbeformat lanciert. Es ist seit einer Woche auf Tilllate.com zu sehen. Das Werbemittel zeichnet sich dadurch aus, dass es fest am unteren Bildrand hängen bleibt, selbst wenn der Benutzer nach unten scrollt. Obwohl es fix an Ort und Stelle bleibe, sei es so positioniert, dass es beim normalen Surfen nicht störe, schreibt Tilllate am Dienstag. Das «Floor Ad» eignet sich für die Bewerbung von Produkten aus verschiedenen Branchen. Die Klickrate bewege sich für Onlinewerbebanner auf oberstem Niveau, schreibt Tillate weiter.
Informationen zur Kampagne
Kampagne: Sony Cybershot T700 Kampagne mit James Bond
Kunde: Sony
Agentur: coUNDco
Website: tilllate.com
Technische Informationen
Format: 842×100 Pixel
Datei: Flash
Preis: CHF 100.-TKP, max. 1 Kunde

1290582279_img081125_tillate
1290582279_img081125_tillate3

Zu guter Letzt: Wer es sich mit dem Literaturpapst verscherzt…

Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki bleibt seiner Linie – dem Kritisieren – treu, bricht aber mit der jahrzehntelangen Tradition – seiner Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Suhrkamp Verlag. Er fühle sich vom Verlag «schlecht behandelt».

Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki bleibt seiner Linie – dem Kritisieren – treu, bricht aber mit der jahrzehntelangen Tradition – seiner Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Suhrkamp Verlag. Er fühle sich vom Verlag «schlecht behandelt», denn er habe die Verlegerin, Ulla Unseld-Berkéwicz gebeten, sein Buch «Mein Schiller» freizugeben. Dieses habe sich aber auf den Vertrag berufen und sich geweigert. Mit dieser zu tun zu haben, sei «eine Qual», liess Reich-Ranicki auf Weltonline verkünden. Seine neue Serie über grosse Autoren werde deshalb bei Hoffmann und Campe Hamburg erscheinen.
Der Suhrkamp Verlag hat es sich also mit dem Literaturpapst verscherzt, dabei hätte dieser, unermüdlich wie er ist, noch einige Werke in Planung: «Mein Heine», «Mein Lessing», «Mein Kleist», «Meine Bücher», «Mein Kafka»… Es bleibt also nur noch zu hoffen, dass sich Reich-Ranicki in Zukunft voll und ganz auf qualitativ hochstehende Literatur konzentrieren darf, und sich nicht mehr über irgendeinen «Blödsinn» grün und blau ärgern muss. Seine unerbittliche Mission, die Welt mit «vernünftigen, intelligenten Büchern und Zeitungen» zu versorgen, fordert eben seine Opfer und macht bestimmt nicht vor dem Suhrkamp Verlag halt.

get_footer();