Gruner+Jahr schraubt Gewinnerwartung zurück

Der Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr hat seine Gewinnerwartungen für Deutschland zurückgeschraubt. Die Senkung ihrer langfristigen Renditeziele für die kommenden Jahre sei durch die gesamtwirtschaftliche Situation bedingt, sagte G+J Deutschland-Vorstand Bernd Buchholz am Mittwoch gegenüber Horizont.net.

Der Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr hat seine Gewinnerwartungen für Deutschland zurückgeschraubt. Die Senkung ihrer langfristigen Renditeziele für die kommenden Jahre sei durch die gesamtwirtschaftliche Situation bedingt, sagte G+J Deutschland-Vorstand Bernd Buchholz am Mittwoch gegenüber Horizont.net.
Die aktuellen Sparpläne des Zeitschriftenverlages sehen eine Entlassung von 110 Redakteuren von «Capital», «Impulse» und «Börse Online» und die Zusammenlegung der Redaktionen vor. Eine neue Zentralredaktion für Wirtschaftsthemen soll in Hamburg aufgebaut werden. Auch das Gesellschaftsmagazin Park Avenue wird ab Januar nächsten Jahres eingestellt.
Die betriebsinternen Kündigungen werden nun im Rahmen von Sozialplänen verhandelt. Von einem rabiaten Vorgehen können nicht gesprochen werden, so Buchholz. Die Konditionen ihrer Aufhebungsverträge und Sozialpläne seien deutlich fairer als bei anderen Medienhäusern.

Zur Sache: Wo ist das Logo?

Überraschung am Dienstagmorgen: Eine Illustrierte liegt auf dem Schreibtisch, Christa Rigozzi strahlt vom Titelblatt. Das Titelblatt ist ok. Doch um welche Zeitschrift handelt es sich denn? Geht es etwa um ein neues Medienprodukt? Es müsste ein Schweizer Produkt sein, denn ein ausländischer Titel würde ja wohl nicht die Rigozzi aufs Titelblatt hieven.

Überraschung am Dienstagmorgen: Eine Illustrierte liegt auf dem Schreibtisch, Christa Rigozzi strahlt vom Titelblatt. Das Titelblatt ist ok. Doch um welche Zeitschrift handelt es sich denn? Geht es etwa um ein neues Medienprodukt? Es müsste ein Schweizer Produkt sein, denn ein ausländischer Titel würde ja wohl nicht die Rigozzi aufs Titelblatt hieven. Merkwürdig. Ein Logo ist nicht zu erkennen. Ist es vielleicht eine Nullnummer? Ist der Begleitbrief vielleicht untergegangen? Kein Brief ist aufzufinden. Es ist alles viel einfacher, als man glauben würde, es ist die aktuelle Schweizer Illustrierte. Ohne Logo.
Die Ringier-Pressestelle gibt dann auf unsere mündlichen Fragen wie gewohnt schriftlich Auskunft. Hier der Originaltext des E-Mails:
Frage 1: Stimmt es, dass die Titelseite der Schweizer Illustrierte ohne Logo gedruckt wurde?
Antwort 1: Ja, dies stimmt so.
Frage 2: Wann passierte dies?
Antwort 2: Bei der aktuellen Ausgabe von Montag, 24. November 2008.
Frage 3: Warum passierte es?
Antwort 3: Ein Fehler eines Mitarbeiters.
Frage 4: Wieviele Exemplare wurden gedruckt?
Antwort 4: Die gesamte Auflage von 250’000 Exemplaren.
Kurz und knapp die Antworten, wie es sich für professionelle Öffentlichkeitsarbeiter scheinbar gehört. Vielleicht ein bisschen zu lakonisch.
An der ganzen Sache wundern mich einige Dinge. Erstens: Am Kiosk findet man die neue Schweizer Illustrierte jeweils am Montag. Bis am Dienstag Mittag scheint niemand aus der Medienzunft bemerkt zu haben, dass die Schweizer Illustrierte ohne Logo erschienen ist. Denn nur so ist die erstaunte Frage der Ringier-Kommunikationsdame zu erklären, die meinte, dass jetzt plötzlich alle danach fragen würden, nachdem wir die Geschichte auf Werbewoche.ch publik gemacht haben.
Zweitens: Wenn eine Zeitschrift ohne Titellogo erscheint, ist das ein ziemlicher Gau. Schadenfreude ist aber fehl am Platz, denn wer das Handwerk kennt, weiss, wie schnell ein solcher Fehler passieren kann. Und sich dann – ganz nach Murphy’s Law – über alle Kontrollinstanzen hinweg weiter fortsetzt. Es kann also passieren. Doch wenn es denn schon passiert, sollte man sich vielleicht überlegen, wie man proaktiv informiert, und nicht im blinden Gottvertrauen darauf hoffen, dass es niemand merken würde. Das wäre dann professionelle Kommunikation.
Falls man das aus irgendwelchen Gründen auch verschlafen hat (Murphy lässt grüssen), dann sollte man vielleicht die Antwort mit ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl formulieren. Irgend ein armer anonymer Teufel ist jetzt ganz allein daran schuld, dass die Schweizer Illustrierte diese Woche halt ohne Logo erschienen ist.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

KSB/SJ: Auch drei Shortlist-Nominierungen bei Eurobest

Die Zürcher Agentur Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby ist bei Eurobest drei Mal nominiert. In den Kategorien Outdoor und Print mit «Lath», gemacht für für den VW Golf Variant im Auftrag von AMAG, und in der Kategorie Sales Promotion mit «Crashed Cars» für AXA Winterthur.

Die Zürcher Agentur Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby ist bei Eurobest drei Mal nominiert. In den Kategorien Outdoor und Print mit «Lath», gemacht für für den VW Golf Variant im Auftrag von AMAG, und in der Kategorie Sales Promotion mit «Crashed Cars» für AXA Winterthur.

NZZ nimmt Peter Wanner bei der Hand

Die Mittelland Zeitung ist von Tamedia und Basler Zeitung Medien umzingelt. Nun bauen ihr die NZZ-Regionalzeitungen eine Kombi-Brücke.

Das Anzeigenkombi Cityplus, dem das St. Galler Tagblatt (SGT), die Neue Luzerner Zeitung und die Zürcher Landzeitung (ZLZ) angehören, wird um einen weiteren Partner erweitert. Ab 1. Januar 2009 gehört auch die Mittelland Zeitung (MZ) dazu. Somit steigt die Reichweite des Kombis in der Maximalvariante von heute 807’000 auf neu 1,272 Millionen Leser – und das erst noch in einem zusammenhängenden geografischen Gebiet.
Doch was bedeutet hier Maximalvariante? «Das heisst, dass das verstärkte Cityplus kein starres Kombi ist. Man kann es zwar als Ganzes buchen, man muss aber nicht, weil alle beteiligten Titel frei miteinander kombinierbar sind», erklärt SGT-Verlagsleiter Daniel Ehrat. So sei es zum Beispiel auch möglich, nur zwei oder drei Cityplus-Titel zusammen zu belegen. Und weil ZLZ und MZ an gewissen Tagen zudem über Grossauflagen verfügen, erweitern sich die Kombinationsmöglichkeiten. «Insgesamt ist Cityplus in 51 verschiedenen Modulen belegbar», sagt Ehrat.
Tariflich ist die Sache einfach: Wer mindestens zwei Cityplus-Titel miteinander belegt, erhält einen Kombirabatt von 10 Prozent. In der Maximalvariante (Modul Cityplus 1 genannt) kostet somit eine ganzseitige, vierfarbige Anzeige brutto 76’166.70 statt 84’563 Franken. Allerdings kommt neu hinzu, dass jeder Titel auf dem Mono-Titel-Betrag noch separat seinen Abschlussrabatt gewährt.
Nun könnten aber Mediaplaner ob der vielen Module, Reichweiten und Tarife den Überblick verlieren. Auch daran haben die Cityplus-Partner gedacht. Sie schalten deshalb ab 27. November auf www.cityplus.ch einen Kalkulator auf, welcher je nach angewähltem Modul die entsprechenden Angaben zu Bezeichnung, Auflage, Bruttoleser und Preis aufzeigt.
Cityplus gibt es nicht nur als Print-, sondern auch als Online-Kombi, vorerst aber weiterhin ausschliesslich in der bisherigen Kombination von SGT und Neue LZ. Die Verstärkung mit ZLZ und MZ ist jedoch als nächster Schritt im ersten Quartal 2009 geplant.
Die Gründung von Cityplus geht auf die Auflösung des Swisspool vor vier Jahren zurück. Damals entschieden sich Tages-Anzeiger, Basler Zeitung und Berner Zeitung per 2005 zur Gründung von Metropool, weshalb die bisherigen Swisspool-Mitglieder SGT und Neue LZ den direkten Anschluss an ein nationales Kombi verloren. In der Folge taten sich die beiden zur NZZ-Gruppe gehörenden Regionalzeitungen zum Cityplus zusammen. Die ZLZ, ebenfalls ein NZZ-Titel, dockte dann vor einem Jahr an. Sie vergrösserte nicht nur die Cityplus-Reichweite, sondern bildete auch eine geografische Brücke zwischen Ost- und Innerschweiz.
Mit der MZ ist nun erstmals ein Nicht-NZZ-Titel mit von der Partie, dank dem das Kombi neu über eine grössere Reichweite verfügt als der Metropool. Doch die MZ und insbesondere die Aargauer Zeitung verstärkten das Kombi nicht nur, die MZ braucht auch selbst Hilfe, zappelt sie derzeit doch im Schwitzkasten von Basler Zeitung Medien und Tamedia. So gesehen darf der längst erwartete MZ-Beitritt zu Cityplus als Annäherung der AZ Medien an die NZZ-Gruppe gewertet werden.
Mit der MZ ist Cityplus übrigens nicht fertig gebaut. Denkbar wäre auch eine Ausdehnung Richtung Südostschweiz. Oder in die Westschweiz. Vorläufig wird daraus aber nichts. «Wir sind zwar grundsätzlich offen für weitere Partner», sagt Ehrat, «aber wir werden erst Mitte 2009 eine neue Lagebeurteilung vornehmen.»
Markus Knöpfli

Rundfunk.fm beschallt den Advent

Der temporäre Zürcher Radiosender Rundfunk.fm sendet dieses Jahr vom 1. bis 24. Dezember. Statt wie in den vergangenen Jahren im Herbst, hat sich der Zürcher Radiomacher Oliver Scotoni mit seinem einmonatigen DJ-Radioprojekt diesmal den Advent ausgeguckt.

Der temporäre Zürcher Radiosender Rundfunk.fm sendet dieses Jahr vom 1. bis 24. Dezember. Statt wie in den vergangenen Jahren im Herbst, hat sich der Zürcher Radiomacher Oliver Scotoni mit seinem einmonatigen DJ-Radioprojekt diesmal den Advent ausgeguckt. Bis an Heilig Abend sendet die Station nun einem Ladenlokal an der Strehlgasse 24 in Zürich ein Musikprogramm von «auserlesener Qualität», wie Scotoni in einem E-Mail-Versand vom Mittwoch mitteilt. Der Sendestart ist auf Montag 7 Uhr angesetzt.
Die Musikredaktion besteht dieses Jahr neben Scotoni aus den bekannten Zürcher DJ’s Alex Dallas und Lexx. Ausserdem soll das Programm mit punktuellen Gastauftritten von verschiedenen Musikexperten ergänzt werden.
Der Sender ist über UKW (ZH Süd 90.1 MHz und ZH Nord 92,2 MHz), Cablecom und das Internet empfangbar. Auf Rundfunk.fm kann ein eigens für die «Christmas Session» konzipierter Musikplayer heruntergeladen werden.

Die Weltwoche baut Stellen ab

Die Weltwoche muss sparen. Neben anderen Massnahmen sei deshalb auch ein Personalabbau nicht zu vermeiden, sagte Chefredaktor und Verleger Roger Köppel in einer Mitteilung am Mittwoch.

Die Weltwoche muss sparen. Neben verschiedenen Einsparungen ist auch ein Personalabbau nicht zu vermeiden, sagte Chefredaktor und Verleger Roger Köppel in einer Mitteilung am Mittwoch. Die Massnahmen seien nötig, um den unternehmerischen Erfolg auch in einem schwieriger werdenden Umfeld sicherzustellen. Mit den Betroffenen werde eine verträgliche Lösung gesucht.
Mit deutlicher Spitze gegen die Staatshilfeempfänger heisst es Mitteilung weiter: «Kostensenkungen und Restrukturierungen sind für alle Firmen, die angesichts der Krise nicht auf Staatshilfe hoffen können, ein Gebot der Sorgfalt und der Verantwortung.» Wie viele Angestellte betroffen sind, wurde nicht bekannt.
(Bild: Keystone)

AZ Medien beteiligt sich an Lautundspitz

AZ Medien wird sich per 1. Dezember mit 20 Prozent am Partyportal Lautundspitz beteiligen. Weiter meldet das Medienunternehmen, dass das AZ-Ausgehemagazin Live im Jahr 2009 eingestellt wird.

AZ Medien wird sich per 1. Dezember mit 20 Prozent an der Lautundspitz Schweiz AG beteiligen. Mit dem Partyfoto- Portal will das Verlagshaus, das unter anderem die Aargauer Zeitung herausgibt, seine Internetpräsenz stärken. Zudem wird das AZ-Ausgehemagazin Live im Jahr 2009 eingestellt.
Geplant seien neue Multimedia- und Crossmedia-Angebote, teilte die AZ Medien am Mittwoch gemäss der SDA mit. Angaben zum Kaufpreis der Minderheitsbeteiligung wurden nicht gemacht. Für das Marktgebiet Mittelland und Nordwestschweiz soll ein gemeinsamer Internetauftritt entwickelt werden. Angestrebt würden ein schnelleres Wachstum und ein Nutzen beim Verkauf und bei der Bewirtschaft des Inhalts, wie es weiter heisst.
Im Frühling 2009 wird das wöchentliche Veranstaltungsmagazin Live eingestellt. Das Magazin wird jeweils am Donnerstag der AZ beigelegt. Als Ersatz soll in der AZ einmal pro Woche ein Kulturkalender mit Vorschauen und Kritiken erscheinen.

SRG überarbeitet ihre Unternehmensstruktur

Die SRG will ihre bisherige Unternehmensstruktur verabschieden. Künftig soll der nationale Verwaltungsrat alleine die strategische Oberleitung innehaben. Die Verwaltungsräte der vier Regionalgesellschaften erhalten neue Führungsaufgaben. Auf diese Weise wollen die Delegierten die Strukturen den heutigen Anforderungen der Unternehmensführung anpassen.

Die SRG will ihre bisherige Unternehmensstruktur verabschieden. Künftig soll der nationale Verwaltungsrat alleine die strategische Oberleitung innehaben. Die Verwaltungsräte der vier Regionalgesellschaften erhalten neue Führungsaufgaben. Auf diese Weise wollen die Delegierten die Strukturen den heutigen Anforderungen der Unternehmensführung anpassen und folgen damit einem Auftrag, den der Bundesrat der SRG im November 2007 erteilt hatte.
Wie das Unternehmen mitteilte, sprachen sich die SRG-Delegierten am Mittwoch in Bern mit 35 zu 6 Stimmen klar für diesen Weg aus. Bis Ende Juni nächsten Jahres will die SRG die neuen Statuten vorlegen, welche 2010 in Kraft treten sollen. Die Landesregierung wird sich in einem ersten Schritt nun zum Vorschlag äussern.
Die SRG verfügt derzeit noch über eine geteilte strategische Führung. Die Direktoren der regionalen Radios und Fernsehsender sind doppelt unterstellt, sie berichten ihren regionalen Verwaltungsräten, sind gleichzeitig aber auch Mitglieder der nationalen Geschäftsleitung. Dieses verflochtene System widerspreche jedoch den Verhaltensregeln für eine gute Unternehmensführung, welche eine gesamtverantwortliche Leitung mit stufenweiser Aufgabendelegation verlange, schreibt die SRG.
Generaldirektor Armin Walpen nimmt wie bisher die Führung des gesamten Unternehmens wahr. Ihm sind die Direktoren der Radios und Fernsehen der vier Regionalgesellschaften unterstellt. Walpen wird dafür nicht mehr Mitglied der regionalen Verwaltungsräte sein.
Die neu zu bildenden regionalen Verwaltungsräte sollen bei bestimmten Geschäften auf nationaler Ebene weiterhin ein Mitwirkungsrecht haben. Dazu gehören etwa Entscheide zu Programmkonzepten sowie die Zuweisung der Mittel dafür, Anträge zur Wahl von Direktoren der verschiedenen Radios und Fernsehen, oder Anträge zu Studiostandorten. Die Präsidenten der neuen regionalen Verwaltungsräte sollen weiterhin dem nationalen Verwaltungsrat angehören. Dies sei für die gegenseitige Information und die Willensbildung im nationalen Verwaltungsrat unabdingbar, schreibt die SRG weiter.

Ranking bleibt konstant

Die BSW Leading Swiss Agencies stellten das Ranking vor und sehen in der kommenden Rezession neben der Herausforderung auch eine Chance.

Nicht sportlich, aber fit», will BSW-Präsident Frank Bodin das Ranking der grossen Schweizer Agenturen verstanden wissen. Dieses sei somit nicht wie ein sportlicher Wettkampf mit Siegern und Unterlegenen zu verstehen. «Das Ranking dient der Transparenz und Orientierungshilfe für Kunden.» Dass die Resultate trotzdem eine gesunde Fitness durchschimmern lassen, stimmt die Branche optimistisch. Zwar orakeln alle über die kommende Krise. «Diese wird aber die Medien härter treffen als die Agenturen», ist Urs Schneider von Media Schneider überzeugt. Peter Felser fasste es in Zahlen: «Die 6 Milliarden Franken Werbe-Billings werden mehr schmerzliche Veränderungen erfahren als die Honorare der Agenturen.» Mit anderen Worten: Die Werbeauftraggeber brauchen auch in härteren Zeiten weiterhin gute und vielleicht noch mehr Hilfe aus den Kreativagenturen. Die gefundenen Ideen werden aber nicht mehr so breit aufgemacht ihren Weg in die Medien finden. Dazu wird sich auch ein ständig wachsender Teil ins billigere Internet verschieben.
Die Zusammenfassung des Rankings zeigt: Die 55 Werbe- und Spezialagenturen im BSW realisierten 2007 insgesamt 331,3 Millionen Franken Bruttobetriebserträge, was einer Steigerung von 7,5 Prozent gegenüber 2006 entspricht. Die BSW-Agenturen verantworteten 2007 für ihre Kunden Werbegelder im Betrag von rund 2 Milliarden Franken. «Die Bedeutung der BSW-Agenturen zeigt sich darin, dass diese nur etwa 7 Prozent aller Werbeagenturen der Schweiz ausmachen, jedoch zwei Drittel aller Werbegelder betreuen, die über Agenturen eingesetzt werden», konnte Bodin vorrechnen.
Zur Entwicklung des Internets präzisierte Schneider, dass heute bereits 120 Millionen Franken pro Jahr in Online-Werbung investiert werden. Im vergangenen Jahr errechnete der Mediaspezialist damit eine Steigerung von 400 Prozent, «allerdings auf kleinem Niveau». Schneider glaubt aber, dass die Entwicklung nicht ständig so weiter gehen kann. Der Werbeplatz auf den Portalen ist limitiert, meistens auf zwei Banner pro Seite. Etwas von dieser Angst vor dem allmächtigen Online will auch Felser abbauen. Er ist überzeugt, dass man mit Online-Werbung nicht unproblematisch Broadcast – also breite Markenbekanntheit – herstellen kann, denn Online-Werbung muss vom User «bewilligt» sein und wird gerade in den beliebtesten Communities nur mit Ärger zur Kenntnis genommen.
Nicht ausser acht lassen soll man beim Interpretieren der Werbe-Spendings, dass in den heute vielschichtigen Kampagnen immer mehr Geld auch in Massnahmen below-the-line investiert werden.
Was die Entwicklung beim Print betrifft, sieht Schneider eine sich öffnende Preis-Leistungs-Schere. Die Leserzahlen nehmen ab – die Kosten für Anzeigen tendieren hingegen nach oben. Aber wer die hoch positionierte Zielgruppe einer bestimmten Zeitung ansprechen will, wird solche Zahlen vielleicht noch einmal anders interpretieren.
Grundsätzlich schätzt Schneider, dass die Printwerbung im kommenden Jahr um 10 Prozent zurück gehen wird. In der Diskussion rund um diese Entwicklung zeigte sich, dass zur Zeit einige Werber auch ein Überangebot an sich konkurrenzierenden Printtiteln sehen. Peter Felser wollte aber auch einen Gegentrend sehen, dass seine beiden Töchter nicht nur ständig online sind, sondern heute auch zwei Zeitungen lesen, was Teenager früher nie gemacht hätten. Und auch die Situation, dass wir uns heute am Sonntag durch mindestens vier gut gemachte Weekend-Ausgaben kämpfen müssen, hat es in der Geschichte der Zeitung noch nie gegeben. Vergessen bei all diesen Gesprächen rund um die Printkrise gehe auch, dass die Ausgaben für klassische Werbung im Jahre 2001 bei 3,2 Milliarden Franken lagen und heute immerhin bei 4 Milliarden.
Zum Ausblick meinte der BSW-Vorstand, dass 2008 «ebenso erfolgreich wie 2007» werden wird. Zumindest die erste Hälfte des Jahres zeigt jedenfalls diesen Trend.
Als Agenturmodell der Zukunft sieht man beim BSW weiterhin das klassische Modell. Aber dort wird heute «alles gemacht», und Online kommt bereits bei 90 Prozent aller Kunden zum Spielen. So selbstverständlich, wie die früheren «Reklamebüros» beim Aufkommen der TV-Werbung ihre Plakate sinnvoll ergänzt haben. Wobei gerade bei Plakaten heute schon bald wieder von einem kleinen Boom gesprochen werden kann.
Zum Ranking ist zu sagen, dass es nach fünf Jahren Zwangspause wegen Börsenbestimmungen jetzt bereits zum zweiten Mal wieder erscheint – mit Kategorien nach Millionen-Erträgen. Neu ist ein eigenes Ranking der Media-Agenturen dazu gekommen.
Andreas Panzeri
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Frank Bodin, Präsident.
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Urs Schneider, Vorsitzender.
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Peter Felser, Vizepräsident.

Publicis: Mac Baby neu im Kundenportfolio

Publicis hat den Schweizer Kinderartikel-Fachmarkt Mac Baby als Kunden gewonnen. Eine Publicis hat den Schweizer Kinderartikel-Fachmarkt Mac Baby als Kunden gewonnen. Eine Imagekampagne soll nun deren Markenbild aufwerten. Publicis hat erste Sujets gestaltet, die in Kürze zum Einsatz kommen sollen.

Publicis hat den Schweizer Kinderartikel-Fachmarkt Mac Baby als Kunden gewonnen. Eine Imagekampagne soll nun deren Markenbild aufwerten. Publicis hat erste Sujets gestaltet, die in Kürze zum Einsatz kommen sollen.
Bisher warb der Fachmarkt für Babybedarf hauptsächlich mit DM-Aktivitäten und Angebotsinseraten. Jetzt wird die Kommunikation mit einer Imagekampagne mit Inseraten, Plakaten und Werbeträgern an Verkaufsstellen ergänzt, die das Markenbild von Mac Baby emotional aufwerten soll, so Publicis in einer Mitteilung.

Die Kraft der Emotionen

HarbourClub-Symposium 2008 im Zeichen der Gefühle.

Die Organisatoren des diesjährigen Symposiums hatten sich vor einem Jahr nicht vorstellen können, wie aktuell die Wahl des Durchführungsortes werden sollte. Die Börse symbolisiert in unseren Tagen wie kein anderer Ort die Verbindung zwischen Wirtschaft und Emotionen. Der Verwaltungsratspräsident der SIX Group, Prof. Dr. Peter Gomez, empfahl, Emotionen in unseren schwierigen Zeiten so zu lenken, dass sie Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig ver-binden. Das heisse, nicht nur die Wirtschaft, sondern alle Stakeholder bis hin zum einzelnen Aktionär, Mitarbeiter und Konsumenten müssen Verständnis für das Ganze aufbringen. Und das bedeute zum Beispiel auch, Risikoakzeptanz aufzubauen. Die allgemeine Verunsicherung werde nur abgebaut, wenn nicht nur Verantwortung eingefordert, sondern auch selber über-nommen werde.
Games, das neue Leitmedium?
Über die Krise der Printmedien ist viel geschrieben worden und auch, dass sich die Jugendlichen vom Fernsehen abzuwenden beginnen. Weniger im Bewusstsein ist, dass seit 2006 in der Schweiz auch der Umsatz bei Tonträgern inklusive Downloads sowie bei Filmen und DVDs ständig zurückgeht. Steil aufwärts sieht jedoch die Umsatzkurve für Games aus. Prof. Daniel Süss von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sieht denn auch in den elektronischen Spielen das Leitmedium der Zukunft. Er empfiehlt den Kommunikationsverantwortlichen der Unternehmen, die Gamer-Generation besser verstehen zu lernen. Gamer zeichneten sich durch eine höhere Risikobereitschaft aus, würden Versuch-und-Irrtum-Strategien bevorzugen, seien durch Misserfolge weniger leicht zu entmutigen und zeigten eine starke soziale Orientierung mit der Bereitschaft, vom Expertenwissen anderer zu profitieren. Als eher negative Eigenschaften dieser neuen Generation wertet Süss, dass Gamer Informationen zu leicht vertrauten, sich stark durch emotionale Signale lenken liessen und eine zunehmende Senkung der Aufmerksamkeitsspanne aufwiesen. Patentrezepte für Kommunikationschefs konnte er aber auch keine geben. Einerseits sei es sicherlich wichtig, den Trend der Online-Kommunikation inklusive der Schaffung von Spielangeboten nicht zu verpassen. Andererseits löse eben diese Flut an Online- und Mail-Informationen grosse Stresserlebnisse aus, welche die Bereitschaft zu «alten» Medien wie Print reaktivieren könnten.
Klarer Trend zum Emotainment
Eindrücklich stellte Miriam Meckel, Professorin am Ins¬titut für Medien und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, den Trend weg von der reinen Informationsvermittlung dar. Dazu ging sie auf die Kommunikation von Barack Obama im Präsident-schaftswahlkampf ein. Dabei setzte das Wahlkampfteam bewusst Social Networks ein. Nicht mehr das Fernsehen war Agenda-Setter, sondern angeregt durch SMS-Botschaften, Video-Clips auf YouTube oder personalisierte E-Mails waren es die Supporter Obamas selber, die die Wahlbotschaften zig Millionen Mal verbreiteten und damit das Potenzial der viralen Community-Kommunikation auf eindrückliche Weise demonstrierten. Damit ging eine Kommunikation einher, die Meckel als Emotainment bezeichnet. Neben der Ebene der Sachinformation umschliesst sie die Partizipation der Zielgruppen und setzt auf höchstmögliche Trans-parenz und Authentizität.

HARBOURCLUB
Der HarbourClub bietet seinen Mitgliedern, Kommunikationschefs bedeutender Schweizer Unternehmen und Organisationen, eine Plattform zum persönlichen Erfahrungsaustausch. Das Ziel des 2000 gegründeten Clubs ist es ausserdem, die Professionalisierung der Funktion Corporate Communications voranzutreiben und ihre Bedeutung zu vermitteln. Einmal im Jahr organisiert der HarbourClub ein öffentliches Symposium zum aktuellen Stand der Corporate Communications in der Schweiz. www.harbourclub.ch

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Prof. Daniel Süss, Zürcher Hochschule für Angewandte
Wissenschaften.
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Moderator Dani Nieth und Gabriela Manser.
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Bruno Schmidt, Metadesign, und Erhart von Ammon,
Amoeba.
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Peter Gomez, Six Group.

Kopf der Woche: Der Interaktivist

Ralf Doller hat mit Interagis.com den Durchbruch geschafft. 18 Monate nach der Firmengründung gibt er Einblick ins Auftragsportfolio und berichtet von der Kooperation mit Interone Worldwide.

Ralf Doller ist seit über zwölf Jahren im Dialog-Marketing tätig. Ungern hört er das Wort Direkt-Marketer. Schon lieber ist ihm der Begriff Dialog-Designer, denn dieser bringt zum Ausdruck, worum es heute geht: um mehrstufige Kampagnen, die einen potenziellen zu einem interessierten Kunden machen und als bestehenden Kunden halten. Dazu arbeitet die von ihm gegründete Agentur Interagis.com offline wie auch online im Sinne des «interactive marketing».
Ralf Doller war jahrelang Mitinhaber von Alex Schmid Direct, bevor er sich vor 18 Monaten selbstständig machte. Seither hat er die Erfolgsmeldungen rund um seine interagis.com bewusst unter dem Deckel gehalten. Doch es ist «viel passiert».
In einem Haus voll kreativer Unternehmen an der Zürcher Hornbachstrasse hat interagis.com neue Büros gefunden. Zu den vier festangestellten Mitarbeitenden müssen regelmässig freie Spezialisten beigezogen werden. Unter den ersten Kunden finden sich Allianz Suisse, Visana, Sunrise, RE/MAX und die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz. «Um für Topmarken zu arbeiten, müssen wir die Werbekampagne verstehen, um darauf Lösungen zu entwickeln, die auch zum entsprechenden Response führen. Das macht uns zu einem idealen Partner für Werbeagenturen», erklärt der Dialog-Designer, der gute Kontakte zu Agenturen pflegt.
Ralf Doller hat 1986 sein Studium der Betriebswirtschaft in St. Gallen mit einer Diplomarbeit über Direct Marketing abgeschlossen. Schon vor dem Einstieg in die Berufswelt zeigte er sich von der Disziplin Direct fasziniert. Mit «grosser Euphorie» gründete Doller die Studentenvereinigung Com,ma. Für diese Interessensgemeinschaft rund um Kommunikation und Marketing organisierte er Betriebsbesichtigungen und holte für Studenten auch erste Marketing-Aufträge herein. Der Höhepunkt war eine Studentenreise nach New York. «Es war Tradition, dass man in St. Gallen im achten Semester eine Reise machte. Wir waren aber die ersten, die nach Amerika geflogen sind», freut er sich noch heute. Im Big Apple wollten die Schweizer unbedingt eine amerikanische Werbeagentur sehen und fanden offene Türen bei TBWA. Eine der weiteren Besichtigungen war bei der für Marketingkampagnen bekannten City Bank.
In der Schweiz wurden die Studenten an das Direkt Marketing Symposium nach Montreux eingeladen. «Wir durften dabei sein, weil unser Professor Weinhold dem Direkt-Marketing eine grosse Zukunft voraus sagte und diese Disziplin an seinem Institut eine entsprechend wichtige Rolle spielte.» Nach Montreux pilgerten bis zu 3’000 DM-Fachleute aus aller Welt. Namhafte Firmen wie IBM präsentierten erfolgreiche Projekte. Es gibt in der weiten Welt des Marketings noch andere Disziplinen als nur die klassische Werbung, fand er zu jener Zeit.
Durch seine Tätigkeit als Com,ma-Präsident ist Doller mit vielen Firmen in Kontakt gekommen. Gleich nach dem Studium wurde ihm ein Angebot von Metro International unterbreitet. Als Trainee wollte Doller bei der Holding der Metro-Märkte in Baar seine Theorien erstmals in die Tat umsetzen. Seine «Euphorie nach dem Studium» wurde aber gebremst von Praktikern, die alles schon immer «besser wussten». Trotzdem bereut er diese Erfahrung nicht: «Wer im Marketing erfolgreich sein will, sollte im Leben selbst einmal an vorderster Front im Verkauf gewesen sein.»
Nach einem Jahr wechselte Ralf Doller zu Siemens. Hier lernte er noch einmal viel Neues als Assistent der Geschäftsleitung im Bereich Marketing. «Der Marketingleiter war ein gestandener Vertriebsmensch und wusste von der Pike auf, was Verkaufen heisst. Ich konnte seine Erfolge begleiten und durfte dazu die Theorie einbringen», erinnert sich Doller an seine Entfaltung in einem «wunderbaren Gespann».
Trotzdem wurde ihm die Welt bei Siemens mit der Zeit zu technisch. «Wer kein Ingenieur war, hatte damals in dieser Firmenkultur keine Zukunft.» Doller sah für sich mehr Chancen in der Agenturwelt. Zuerst arbeitete er bei Marc Rutschmann, wo er vor allem die Kantonalbanken betreute, dann fand er schnell den Weg zu Alex Schmid Direct, wo er elf Jahre Mitinhaber und Seniorberater war. «Es war eine tolle Zeit, von einer Kleinagentur auf eine stattliche Grösse zu wachsen und Top-Brands zu betreuen.»
Schmid und Doller waren bereits Studienkollegen in St. Gallen. In ihrer gemeinsamen Agenturzeit sind sie anfangs auch dank ihren Arbeiten für die Schweizerische Kreditanstalt gewachsen. Das war die Zeit, in der Direkt-Marketing-Agenturen sich erstmals auch mit Brands und Kampagnenideen auseinander setzen mussten, um im Rahmen dieser Kampagnen Lösungsvorschläge zu entwickeln. «Das war neu für die Branche, die bisher stur auf die vergangenen Erfahrungen setzte und kein Verständnis für einen konzertierten Einsatz verschiedener Medien hatte», meint Doller, der 2005 für seine Sparte auch bei der Jury der Cannes Lions Einsitz nehmen durfte.
Dialog-Design statt Sales Promotion
Verkaufsnahe Kampagnen sind auch heute noch sehr gefragt. Aber: «Nachdem früher die Konsumenten auf Grund der noch nicht gesättigten Märkte auf jede Sales Promotion gut reagiert haben, sind heute mehrstufige Kampagnen notwendig», weiss Doller. Da man jede Kampagne über die verschiedensten Wege führen kann, wollte Doller – statt Kompromisse einzugehen – immer mehr auch seine eigenen Ideen verwirklichen. Deshalb hat er Interagis.com gegründet. Wie bereits der Name verrät, hat hier das Internet eine grössere Bedeutung als bei Dollers früherem Wirken. «Oft beginnt eine Kampagne im Internet und wird auch über das Internet aufrecht erhalten», erklärt er. Konkret spricht Doller von Mitmach-Portalen, RSS-Infodiensten oder Widgets, E-Mail-Services, Blogs und Kampagnen-Microsites.
«Auf Grund des zehnmal grösseren Marktes waren diese Techniken in Deutschland immer ein bisschen ausgefeilter als bei uns in der Schweiz.» Aus diesem Grund war es für Ralf Doller wichtig, deutsches Know-how in die Schweiz zu übertragen. «Durch die Erfahrungen in grossen Märkten wissen viele ausländische Agenturen einfach mehr als hier in der Schweiz.» Es gehörte deshalb zum Konzept seiner Gründung, mit einem grossen internationalen Player eine Zusammenarbeit zu suchen. Nach der Evaluation dreier «sehr namhafter Netzwerke» arbeitet Interagis.com heute mit Interone Worldwide aus dem BBDO-Netzwerk zusammen. Die Kooperation ist unkompliziert und verlangt von Doller kein Reporting nach Deutschland. Er kann aber auf die internationalen Spezialisten des Netzwerks zählen, wenn es um interaktive Markenerlebnisse geht oder auch um Webauftritte, die weltweit in verschiedenen Sprachen funktionieren sollen. Interone beschäftigt rund um den Globus über 600 Leute. Doller ist Repräsentant dieses Partners für die Schweiz und hat mit dem CEO Marcus Kikisch bereits mehrere potenzielle Kunden besucht. «Ich kann für Interone den Markt öffnen. Immer vor dem Hintergrund, dass Konzerne mit Schweizer Headquarter eine internationale Agentur suchen.»
Als Ralf Doller sich selbstständig machte, setzte er sich eine Deadline, wann er die Medien über sein neues Wirken informieren wollte. «Ohne den grossen Namen im Rücken wollte ich zuerst einmal schauen, ob es klappt», verrät er. Jetzt ist Doller aber stolz, dass Interagis.com auf dem Markt gut bestehen kann. «Es ist ein lustvolles Arbeiten, selbstständig etwas aufzubauen. Vor allem weil unsere Kunden keine Kontakte von früher sind, sondern neu akquiriert wurden.» Zudem herrsche in seiner Agentur eine sehr aufgestellte Stimmung. «Wir lachen viel und haben ständig Champagner-Laune, auch wenn wir keinen trinken», freut er sich.
Andreas Panzeri
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