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Rätoromanische Nachrichtenagentur soll La Quotidiana retten

La Quotidiana, die einzige rätoromanische Tageszeitung der Schweiz, soll auch nächstes Jahr im gewohnten Rhythmus erscheinen. Hilfe für das mit Schwierigkeiten kämpfende Blatt kommt nun, entgegen Vorankündigungen, von der romanischen Nachrichtenagentur Agentura da Novitads Rumantscha ANR.

La Quotidiana, die einzige rätoromanische Tageszeitung der Schweiz, soll auch nächstes Jahr im gewohnten Rhythmus erscheinen. Hilfe für das mit Schwierigkeiten kämpfende Blatt kommt nun, entgegen Vorankündigungen, von der romanischen Nachrichtenagentur Agentura da Novitads Rumantscha ANR. Der Stiftungsrat gab diese Entscheidung am Dienstag bekannt.
Die seit 1997 erscheinende Zeitung ist die Hauptkundin der romanischen Nachrichtenagentur. Die ANR wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, die rätoromanischen Medien zu unterstützen, um somit die romanische Sprache zu erhalten und zu fördern. Da die Agentur mit Geldern der öffentlichen Hand finanziert wird, bedarf das Konzept noch der Zustimmung durch den Bund und den Kanton Graubünden. Noch Anfangs November hat sich die Bündner Regierung dagegen ausgesprochen, die ANR mit der Herausgabe der Zeitung zu beauftragen.
Südostschweiz-Verleger Hanspeter Lebrument hatte im Sommer angekündigt, La Quotidiana 2009 nur noch einmal wöchentlich herauszugeben, falls die Tageszeitung nicht günstiger produziert werden könne. Um die Kosten zu senken, sollen nun die Redaktionen der ANR und von La Quotidiana näher zusammenrücken und Synergien nutzen. Der Pool umfasst 870 Stellenprozente, die von der ANR finanziert werden. Die Südostschweiz Mediengruppe in Chur stellt den Chefredaktor und das Personal für die Produktion der Tageszeitung, die eine Auflage von rund 5500 Exemplaren aufweist.

Gericht lehnt Klage von Ex-Medienmogul Kirch gegen die Deutsche Bank ab

Der Medienunternehmer Leo Kirch hat die Deutsche Bank am Dienstag in einem der grössten Prozesse der deutschen Wirtschaftsgeschichte auf 3,5 Milliarden Euro Schadenersatz für die Pleite seiner Firmengruppe verklagt. Bereits am ersten Verhandlungstag aber hat das Landgericht München einen Teil der Klage durch ein Versäumnisurteil abgelehnt.

Der Medienunternehmer Leo Kirch hat die Deutsche Bank am Dienstag in einem der grössten Prozesse der deutschen Wirtschaftsgeschichte auf 3,5 Milliarden Euro Schadenersatz für die Pleite seiner Firmengruppe verklagt. Bereits am ersten Verhandlungstag aber hat das Landgericht München einen Teil der Klage durch ein Versäumnisurteil abgelehnt, da Kirchs Anwälte zum Prozessauftakt für einen Teil der Forderungen keine Anträge gestellt hatten.
Kirch wirft der Deutschen Bank vor, dass seine Insolvenz im Jahr 2002 durch eine Äusserung des früheren Deutsche Bank-Chefs Rolf Breuer ausgelöst worden sei. Breuer hatte wenige Monate vor der Pleite in einem Interview die Kreditwürdigkeit Kirchs angezweifelt.
Die Deutsche Bank erklärte aber erneut, es habe keinen kausalen Zusammenhang zwischen den Äusserungen Breuers und der Insolvenz gegeben. Kirchs Unternehmen sei bereits vor dem Interview im Februar 2002 überschuldet gewesen. Kirch und Breuer erschienen nicht vor Gericht und liessen sich durch Anwälte vertreten. Nach mehrstündiger Verhandlung legte das Gericht einen Verkündungstermin für den 10. März 2009 fest.
Kirch war früher einer der mächtigsten Medienunternehmer in Deutschland, der sich aus eigener Kraft eine Firmengruppe mit zuletzt rund 10’000 Beschäftigten aufgebaut hatte. Herzstück war die Kirch Media, zu der unter anderem die Fernsehsender Pro Sieben, Sat.1 und N24 gehörten. Der Zusammenbruch des Konzerns gehörte zu den grössten Wirtschaftspleiten in Deutschland.

Sunrise und Gewerkschaft Kommunikation verhandeln über GAV

Die rund 1600 Sunrise-Angestellten sollen bald einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstehen. Der Telekomanbieter, die Gewerkschaft Kommunikation und die Mitarbeitendenvertretung des Unternehmens haben am Montag Verhandlungen aufgenommen.

Die rund 1600 Sunrise-Angestellten sollen bald einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstehen. Der Telekomanbieter, die Gewerkschaft Kommunikation und die Mitarbeitendenvertretung des Unternehmens haben am Montag Verhandlungen aufgenommen. Dies gaben die Sozialpartner gemäss SDA am Dienstag bekannt. Sunrise verhandelt damit zum ersten Mal über einen GAV.
Die Gewerkschaft Kommunikation wertete den Schritt als «starkes und sehr positives Signal für die ganze Telekommunikationsbranche», wie es in einer Mitteilung heisst. Laut Sunrise-Chef Christoph Brand bekräftigt Sunrise mit der Aufnahme von Verhandlungen, dass das Unternehmen Wert auf die Tradition der Sozialpartnerschaft legt. Den Zeitplan für die Verhandlungen wollen die Sozialpartner in den nächsten Wochen festlegen.

UBS will mit gross angelegter Kampagne ihr Image aufbessern

Die UBS lanciert eine schweizweite Imagekampagne, die das Vertrauen ihrer Kunden stärken soll. Die Marketing-Offensive startet am Mittwoch und wird während ein bis drei Monaten laufen.

Die UBS lanciert eine schweizweite Imagekampagne, die das Vertrauen ihrer Kunden stärken soll. Die Marketing-Offensive wird genau einen Tag vor der Generalversammlung eingeführt. Laut Cash besteht die Anzeigenserie aus ganzseitigen Inseraten, auf denen zufriedene UBS-Kunden zu sehen sind, die sich mit Testimonials für das Finanzinstitut stark machen. Bei der Werbeaktion würden weder UBS-Logos gezeigt, noch Dienstleistungen oder Produkte angepriesen, sagte Kommunikationschef Michael Willi gegenüber Cash. Die Werbeaktion zur Vertrauensförderung startet am Mittwoch und wird während ein bis drei Monaten laufen.

Eurobest: Zahlreiche Shortlist-Plätze für Schweizer Agenturen

Verschiedene Arbeiten von Schweizer Agenturen haben es auf die Shortlist des Eurobest Awards geschafft. Die Gewinner werden am 3. Dezember bekanntgegeben.

Verschiedene Arbeiten von Schweizer Agenturen haben es auf die Shortlist des Eurobest Awards geschafft. Die Gewinner werden am 3. Dezember bekanntgegeben.
Die Y&R-Gruppe hat es mit 15 Arbeiten auf die Shortlist der Eurobest Awards geschafft. Nominiert ist die Free Internet-Kampagnen für Sunrise, Help for Tibet für Tibetan Youth Association sowie acht Arbeiten für die Sonntagszeitung und zwei für Harley Davidson.
Mit zehn Arbeiten hat es die Agentur Ruf Lanz in den Final der Eurobest-Awards geschafft. In der Kategorie Direct mit der DM-Kampagne «Bad News, you’ve won a pitch» für Freelanceportal.ch sowie mit «Fictitious construction projects» für Ricardo.ch. Dieselbe Arbeit ist auch nominiert in der Kategorie Promo. In der Kategorie Media ist die Guerillia-Aktion «Giant bowls» für das Hiltl-Kochatelie im Final. In der Kategorie Outdoor sowie Print sind es jeweils das Sujet «Farmers wife» für Airport Outlet sowie die Sujets «Engineers recruting» und «Computer specialists recruiting» für McKinsey & Company.
Die Agentur Publicis steht mit 13 Arbeiten im Finale des Werbefestivals. Ob die Arbeiten für Chocolat Frey, Zurich Financial Services, die Schauspielschule Zürich, L’Oreal/Garnier, die Art Poster Gallery und Xeroprint Edelmetall gewinnen, wird sich Anfang Dezember zeigen.

Zürcher Filmstiftung: Filmpreise zur Imagewerbung verliehen

Am Donnerstag, 20. November 2008, wurden im Theater Winterthur die diesjährigen Filmpreise der Städte Zürich und Winterthur sowie die Erfolgsprämien der Filmstiftung Zürich «Succès Zürich» vergeben. Die Preise gingen an die drei Jungregisseure Oliver Rihs, Simon Nagel und Carmen Stadler.

Am Donnerstag, 20. November 2008, wurden im Theater Winterthur die diesjährigen Filmpreise der Städte Zürich und Winterthur sowie die Erfolgsprämien der Filmstiftung Zürich «Succès Zürich» vergeben. Die Verleihung fand im Rahmen der Veranstaltung Cadrage statt. Die Preise gingen an die drei Jungregisseure Oliver Rihs, Simon Nagel und Carmen Stadler.
Die drei Filmschaffenden wurden im Vorfeld von der Agentur KSB/SJ zusammen mit der Filmstiftung aus einer Vorauswahl von dreizehn Jungregisseuren ermittelt. Ziel war es, das Agenturkonzept einer Imagewerbung für die Stiftung selbst sowie für den «guten Film» zu realisieren. Die Regisseure entwickelten ihre Filmgeschichten und führten auch selbst Regie. Der Auftrag lautete, ein selbst gewähltes Filmgenre zu zitieren, und mit der Filmstory auf einen klischierten Filmschluss hinzuführen, den Film aber zum Schluss mit einem Schlag und Wort so aufzulösen, wie man es nicht erwartet hätte.
Entstanden sind drei überaus eigenständige, filmische Preziosen: «Love» von Oliver Rihs, «Spiel» von Simon Nagel und «Schnee» von Carmen Stadler. An den Filmprojekten mitgearbeitet haben die Werbeagentur KSB/SJ, Condor Pictures, Egli Film sowie Helfer, die dem Projekt mit Rat und Tat zur Seite standen. Finanziell unterstützt wurden die Filme durch die Raiffeisen Banken Zürich, Winterthur und Thalwil. Die drei Filme sind ab sofort in Kinos in der ganzen Deutschschweiz zu sehen.

>Zum Spot Love
>Zum Spot Spiel
>Zum Spot Schnee

Die ZFS Zürcher Filmstiftung wurde 2004 dank der Annahme der entsprechenden städtischen Abstimmungsvorlage gegründet. Damals hat die Werbeagentur KSB/SJ die Werbung «Ja zum Film» entworfen. Seither fördert die Stiftung das «professionelle, qualitativ anspruchsvolle Filmschaffen», schreibt die Agentur in einer Medienmitteilung vom Sonntag. Die Stiftung leistet hauptsächlich finanzielle Unterstützung für die Entwicklung und Produktion von Spielfilmen, Kurzfilmen, Animationsfilmen sowie Kino-Dokumentarfilmen.
Verantwortlich bei der ZFS Zürcher Filmstiftung: Daniel Waser (Geschäftsleiter). Verantwortlich bei KSB/SJ: Flo Wacker, Uwe Schlupp (CD), Marion Lim (Text), Christian Kahl (AD), Nick Schoberth (Beratungsleitung), Andrea Walker (Beratung). Verantwortlich für die Produktion: Condor Pictures (Produktion), Jr. Antoine Monot, Kristian Widmer Kristian (Produzenten), Laura Daniel (Projektleitung Postproduction), Oliver Rihs (Regie Film Love), Simon Nagel (Regie Film Spiel), Carmen Stadler (Regie Film Schnee), Filip Zumbrunn (Direktor of Photography), Sven Zahn (Produktionsleitung), Egli Film (Postproduction), Michael Egli, Yvonne Marti Hassler (Geschäftsführung Egli Film), Thomas-André Winiger (Inhouse Producing), Jürgen Kupka (Telecine Artist/Senior Colorist), Urs Beuter (Ausstattung), Thomas Gassmann (Ton), Marcel Ramsay (Editing/Cut), Ramon Orza (Komponist/Sound Designer Film Love), Matthias Frey (Komponist Film Spiel), Tschaikowski (Musik Film Schnee), Jingle Jungle, Gregor Rosenberger (Sound), Bruno Cathomas, Esther Kreis, Tozim Madzima (Cast Film Love), Lora Bommer (Cast Film Spiel), Ximena Strub Cast Film Schnee).

Thomas Schöb verlässt Ruf Lanz und wird wieder Freelancer

Thomas Schöb verlässt Ruf Lanz per Ende Jahr. Zuletzt war er als Konzepter und Texter fest angestellt und Mitglied der Geschäftsleitung.

Thomas Schöb verlässt Ruf Lanz per Ende Jahr. Insgesamt sieben Jahr war Schöb für die Werbeagentur tätig. Zuletzt war er als Konzepter und Texter fest angestellt und Mitglied der Geschäftsleitung. Schöb werde wieder als Freelancer tätig sein, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Ron Orp’s Mail startet in New York

Neu erscheint der Newsletter Ron Orp’s Mail auch in New York. Die erste Ausgabe wird am 27. November verschickt.

Neu erscheint der Newsletter Ron Orp’s Mail auch in New York. Die erste Ausgabe wird am 27. November verschickt, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die New Yorker Ausgabe erscheint wöchentlich jeweils am Donnerstagmorgen und wird vor Ort von Freunden von Ron Orp produziert.
Die erste Ausgabe des E-Mail Newsletter war am 30. April 2004 in Zürich erschienen. Seither wird das Angebot kontinuierlich in neue Städte ausgebreitet. Ende 2008 gibt es elf Ron Orp-Ausgaben in zehn Städten: Zürich, Basel, Bern, Luzern, Winterthur, St. Gallen, Wien, Berlin, München und New York. In Zürich erscheint neben dem täglichen Newsletter eine wöchentliche Ausgabe in englischer Sprache.

Zu guter Letzt: Radio hören für Dummies

Wenn am 28. Dezember der Mittelwellen-Sender Beromünster abgeschaltet wird, kann der Sender DRS Musikwelle nur noch über Dab, Kabel, Satellit oder Internet gehört werden. Dab? Kabel? Satellit? Internet? Hä?

Wenn am 28. Dezember der Mittelwellen-Sender Beromünster abgeschaltet wird, kann der Sender DRS Musikwelle nur noch über Dab, Kabel, Satellit oder Internet gehört werden. Dab? Kabel? Satellit? Internet? Hä? So mag es aus dem Munde von manchem treuen Musikwelle-Fan tönen, wenn er mit den Begriffen konfrontiert wird. Doch die Volksmusikszene darf aufatmen, keiner wird in Zukunft auf die Heimat im Radio verzichten müssen. Denn der Sender startet eine grosse Hörer-Aktion und besucht während zwei Wochen im Dezember und Januar seine Hörerinnen und Hörer zu Hause und berät sie höchstpersönlich in allen Fragen des Empfangs – die Bedienung eines Digitalradios, des Internets oder eines Dab-Gerät wird nach dem Besuch des Beraters ein Kinderspiel sein. Und die DRS Musikwelle wird weiterhin die guten Stuben mit Heimat füllen.
Wer sich persönlich beraten lassen möchte, kann sich über das Radiofon unter 0848 80 80 80 (Lokaltarif) oder per E-Mail ([email protected]) kostenlos einen Berater nach Hause bestellen.

DRS3-Moderator Urs Musfeld gewinnt Prix Radiomagazin 2008

Der Prix Radiomagazin 2008 geht an den DRS 3-Musikredaktor Urs Musfeld. Der 56-Jährige erhielt die Auszeichnung am Montagabend im Zürcher Moods für seine kompetente und attraktive Berichterstattung über das aktuelle Pop-Geschehen.

Der Prix Radiomagazin 2008 geht an den DRS 3-Musikredaktor Urs Musfeld. Der 56-Jährige erhielt die Auszeichnung am Montagabend im Zürcher Moods für seine kompetente und attraktive Berichterstattung über das aktuelle Pop-Geschehen.
In seinen Musikprogrammen vermittle Musfeld die grossen Zusammenhänge und mache offensichtliche, aber auch überraschende Bezüge und Querverbindungen hörbar, schreibt die Zeitschrift Radiomagazin in einer Mitteilung. Der Musikredaktor sei kein «Zettel-Enzyklopäde», sondern sehe «trotz der vielen Bäume immer auch den Wald».
Urs Musfeld ist seit 25 Jahren Musikredaktor bei DRS 3. Der Basler stellt heute das Musikprogramm für die Sendung «Sounds! » zusammen, früher auch jenes von «CH- Special» und der mittlerweile eingestellten Sendung «Sounds!-Surprise».
Der Prix Radiomagazin ist mit 5000 Franken dotiert. Die Zeitschrift Radiomagazin zeichnet gemäss SDA damit Personen aus, die sich um Qualität im Radio- und Audiobereich besonders verdient gemacht haben.

Guido Balmer wird stellvertretender Informationschef des EJPDs

Guido Balmer wird auf Anfang März 2009 stellvertretender Informationschef des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). Er löst Sascha Hardegger ab, der seit Herbst 2005 als stellvertretender Informationschef des Departements wirkt.

Guido Balmer wird auf Anfang März 2009 stellvertretender Informationschef des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). Er löst gemäss SDA Sascha Hardegger ab, der seit Herbst 2005 als stellvertretender Informationschef des Departements wirkt. Hardegger wird auf den 1. Februar 2009 als Leiter Kommunikation zur Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega wechseln.
Guido Balmer ist seit Juni 2003 stellvertretender Leiter des Mediendienstes im Bundesamt für Polizei. Zuvor war er stellvertretender Informationschef beim Festungswachtkorps. Journalistische Erfahrungen sammelte Balmer unter anderem bei der SDA und als Chefredaktor beim Limmattaler Tagblatt.

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