Werbewirkung: Das Umfeld macht die Marke

Unter dem Titel «Quality Impact 2015» legen fünf führende deutsche Medien eine Grundlagenstudie zur Werbewirkung vor. Sie weist positive Effekte des Medienumfelds auf die Werbewirkung nach.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Handelsblatt, der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und die Zeit untersuchen darin die Frage, ob das Umfeld eines Werbemittels dessen Wahrnehmung verändert. Ob also zum Beispiel ein und dieselbe Anzeige in einem Boulevardblatt anders wirkt als in einem Nachrichtenmagazin.

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Norbert Facklam, Leiter Vermarktung Spiegel QC; Martin Fischer, Geschäftsführer IQ Media Marketing; Jürgen Maukner, Gesamtanzeigenleiter Süddeutsche Zeitung; Ingo Müller, Gesamtleiter Werbemärkte & Media Solutions Frankfurter Allgemeine Zeitung

Studie schliesst Informationslücke über den Einfluss des Medienumfelds auf die Werbewirkung

Die Wirkung ihrer oft hohen Werbeinvestitionen ist ein zentrales Thema für Unternehmen und Agenturen. Durch die Digitalisierung von Marketing und Medien werden viele Schritte des Investitionsprozesses zunehmend automatisiert und über Nutzerdaten gesteuert. Die Medienbranche diskutiert das unter Stichworten wie Programmatic Buying und Targeting. Dabei wird im Allgemeinen angenommen, dass es keinen relevanten Unterschied macht, in welchem Umfeld der Nutzer die Werbung des Unternehmens sieht, solange es möglichst wenig kostet, ihn zu erreichen.

Das liegt ganz wesentlich daran, dass bisher kaum Daten zum Einfluss des Medienumfelds auf die Werbungwirkung vorliegen, die im Planungsprozess berücksichtigt werden könnten. Diese Lücke wollen die Medien der Quality Impact Studie jetzt schliessen.

«Quality Impact ist eine ungewöhnlich umfassende Studie, in der die Wirkung von Werbung bei rund 3'500 Personen mit modernen Verfahren gemessen wurde.», erläutert Martina Winicker, Geschäftsführerin des IFAK-Instituts, das die Untersuchung im Auftrag der Medien durchführte. In der Untersuchung wurden über 100 Anzeigen und Banner in 17 verschiedenen Medien und vier verschiedenen Medienkanälen (Print, Online, Mobile, Apps) analysiert.

Die Studie «Quality Impact 2015» ergab drei grundlegende Erkenntnisse

1. Die Qualitätseinschätzung von Medienmarken ist universell

Zum Ersten scheint es einen universellen Massstab für Medienqualität zu geben. Zwar sind die persönlichen Vorlieben vom Boulevardthemen bis zum Hochkultur-Feuilleton individuell. Unabhängig von diesen persönlichen Vorlieben aber besteht Einigkeit darüber, dass es eine Hierarchie von Qualitätsmedien mit hohem Reflexionsniveau und differenzierter Sprache gibt, darunter die Absender der Studie, und zum anderen eher einfache und auf weniger gehobenem Niveau reflektierende Medien.

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2. Werbemittel in Qualitätsmedien wirken besser und schneller: Das Umfeld macht die Marke

Zum Zweiten zeigen die Studiendaten, dass Werbemittel in Qualitätsmedien schneller und besser wirken als in anderen Medien. Dieser sogenannte Uplift beträgt im Durchschnitt 30 Prozent, in einigen Branchen bis zu 40 Prozent. In einem Kernsatz zusammengefasst: Das Umfeld macht die Marke. Für den Nachweis dieses Effekts wurde in der Studie nicht nur die Bewertung eines Werbemittels erfragt, sondern auch die Reaktionszeit der Probanden in Millisekunden gemessen. Je schneller die Entscheidung, desto klarer und sicherer ist das Urteil – und der Einfluss des Umfelds.

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3. Die bessere Werbewirkung ist kanalübergreifend signifikant: Umfeld schlägt Kanal

Das dritte Ergebnis der Studie bezieht sich auf die unterschiedlichen Medienkanäle. Getestet wurde in Umfeldern von gedruckten Zeitungen und Magazinen, stationären und mobilen Webseiten und in Apps. Der überlegene Wirkungsbeitrag der Qualitätsmedien zieht sich dabei nahezu unverändert über die vier Kanäle durch. Qualitätsmedien liefern in allen Fällen einen signifikanten Uplift gegenüber einfacheren Medienumfeldern, und das bei allen Nutzergruppen. Es gilt also: Umfeld schlägt Kanal.

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«Hieraus ergibt sich für uns die Schlussfolgerung, dass Werbungtreibende, die ein hochwertiges Markenimage aufbauen und pflegen wollen, besonderen Wert auf die Auswahl hochwertiger Qualitätsmedienumfelder legen sollten.», so die Vermarkter der Initiative Quality Impact (QI), Norbert Facklam, Leiter Vermarktung Spiegel QC, Martin Fischer, Geschäftsführer IQ Media marketing, Jürgen Maukner, Gesamtanzeigenleiter Süddeutsche Zeitung und Ingo Müller, Gesamtleiter Werbemärkte & Media Solutions F.A.Z..

Die Auftraggeber der Quality Impact Studie eint die konsequente qualitätsorientierte verlegerische Haltung und die kontinuierlichen Investitionen in die journalistische Qualität ihrer Medien. Die Initiative QI setzt sich daher für den Nachweis der Bedeutung der Qualitätsmedien hinsichtlich Zielgruppenerreichung und den Besonderheiten der Werbewirkung ein.
Insgesamt erreichen die fünf Qualitätsmedienmarken 70 Prozent aller Entscheider in Deutschland (LAE 2015).

Weitere Ergebnisse aus und Hintergründe zu der Studie finden Sie ab sofort unter: Quality-impact.de

Über die Studie

Durchgeführt wurde die Stuide vom 14.08.bis 06.09.2015 durch IFAK, Taunusstein, einem unabhängigen und inhabergeführten Marktforschungsinstitut mit 3'500 Probanden. In der Studie wurde im Schwerpunkt die Werbemitteleinschätzung im Umfeld dreier Mediengruppen abgefragt, die sich hinsichtlich der Qualitätsanmutung unterscheiden. Deren Zusammenstellung beruht auf der qualitativen Vorstudie in der Zeit vom 29.01. bis 09.02.2015.  Als Werbemittel wurden in der Hauptstudie sowohl aktuelle Anzeigen (1/1 4c in Zeitschriften bzw. entsprechende Äquivalenzformate in Tageszeitungen) als auch Display Werbung (Super-Banner, Interstitials und Content-Banner) vorgelegt.

 

Geyst: Von Biberist aus – für die ganze Welt

Die Zürcher Agentur Geyst hat für die Schweizer Uhrenmarke Luminox einen neuen Web-Auftritt kreiert.

Luminox – die amerikanische Erfolgsgeschichte einer Schweizer Uhr. Das in Biberist hergestellte Qualitätsprodukt besticht vor allem durch das wasser- und schlagfeste Gehäuse, ebenso durch das Design wie auch durch die einzigartige Leuchttechnologie. Im Vergleich zu herkömmlichen Uhren mit sogenannter H3-Technologie leuchtet Luminox bis zu 100 Mal heller – und das 25 Jahre lang.

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Leuchtendes Beispiel ist auch die von der Zürcher Kommunikationsagentur Geyst konzipierte, programmierte und designte Website dieses Weltbrands. Sie ist nicht nur responsive, sondern auch auf Lade-Performance optimiert. Kurzum, Bilder auf Tablets oder Mobiles werden in einer reduzierteren Kilobyte-Grösse heruntergeladen als auf dem Desktop. Ausserdem sind diverse spielerische Elemente, wie etwa der Day- and Night-Slider, ebenso auf Mobiles und Tablets ausgerichtet. Mit dem Day- and Night-Slider wird übrigens die «unique» Leuchttechnologie erlebbar gemacht. Der Web-Auftritt ist übersichtlich gestaltet, benutzerfreundlich strukturiert – der User wird geführt, aber nicht entführt und vor allem nicht bevormundet. Dank ausgeklügelter Filterfunktion lassen sich mit nur wenigen Klicks die jeweils nahestgelegenen Stores ausfindig machen, egal, wo sich jemand gerade auf der Welt befindet. Dass die abgerufenen Luminox-Modelle die landesspezifische Zeit exakt anzeigen, ist auch nicht alltäglich.

Verantwortlich bei Luminox: Anna Scherer (Marketing Support, Luminox Brand). Verantwortlich bei Geyst: Christophe Vouillamoz (Lead Digital, Frontend/Backend), Samuel Seemann (Frontend), Nicole Zimmermann (Inhalt).

«Paymit» ist Schweizer App des Jahres

Am Donnerstag wurden in Zürich die «Best of Swiss Apps Awards» verliehen. Über 300 Personen verfolgten im Aura, Zürich, wie in zwölf Fachkategorien die besten App- und Mobile-Projekte der Schweiz ausgezeichnet wurden.

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Der Award wurde nach 2013 und 2014 zum dritten Mal verliehen. Verschiedene Schweizer Unternehmen, vor allem Mobile- und Webagenturen, haben dieses Jahr insgesamt 203 Einschreibungen in zwölf Kategorien eingereicht. Das sind 100 Einschreibungen mehr als im letzten Jahr – ein neuer Rekord. 48 Projekte schafften es auf die Shortlist.

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Fotos: ZVG

Master of Swiss Apps: «Paymit»

Die Krönung des Abends markierte die Wahl des Masters of Swiss Apps: Von den 13 Projekten, die von der Jury als Anwärter auf den Mastertitel auf die Shortlist gesetzt wurden und worüber bereits die Leserschaft der Netzwoche abstimmen durfte, krönte das Publikum der Award Night die Bezahl-App «Paymit» zum Master of Swiss Apps 2015 – und somit zur besten Schweizer App des Jahres!

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«Master of Swiss Apps 2015»: Die Bezahl-App «Paymit» von UBS, ZKB und SIX (Foto: Thomas Stuckert/Werbewoche)

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Foto: ZVG

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Das Voting zum «Master of Swiss Apps»

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Die Macher der Paymit-App von UBS, ZKB und SIX auf der Bühne (Fotos: Thomas Stuckert/Werbewoche)

Paymit

«Paymit»  erlaubt es schnell und unkompliziert Geld zu versenden, resp. zu empfangen. Mit dem Projekt «Paymit» einigten sich erstmals mehrere Banken in der Schweiz auf ein System. Hinter der die Finanz-Applikation «Paymit»  steht eine starke Partnerschaft zwischen der UBS, der Six Group und der ZKB. Man muss allerdings nicht Kunde bei den genannten Banken sein, um «Paymit» zu benutzen.  «Paymit»  hat das Potential, die Art und Weise wie Zahlungen in Zukunft gehandhabt werden, nachhaltig zu verändern. Das Projekt holt nebst dem Master auch Bronze in der Kategorie «Value/Funktionalität», vier mal Silber: «Usability/Interaction Design», «Design/User Experience», «Innovation, Technology» und zweimal Gold «Swissness» und «Business».

https://www.youtube.com/watch?v=ABMXS_DrJ70

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Alle Goldgewinner

In jeder der zwölf Fachkategorien bestimmte die aus Expertinnen und Experten zusammengesetzte Jury Gold- Silber- und Bronzegewinner. Insgesamt wurden elf Gold-, 20 Silber- und 28 Bronze-Auszeichnungen vergeben und ein Mal den Titel «Master of Swiss Apps» vergeben. In der Kategorie «Innovation» wurde in dieser Edition kein Gold vergeben. (hae/pd)

Migros App

Die «Migros App» – das neue «Fenster» zwischen der Migros und deren Kundschaft. Von Coupons, dem Sammeln von Cumulus-Punkten über Aktionen und individuelle Einkaufslisten bis hin zur mobilen Bezahlfunktion: Mit dieser App verwaltet der Migros-Kunde alles, was sich rund um seine Einkäufe beim Grossisten dreht. Die App erleichtert dem Kunden das Einkaufserlebnis und verschafft dem Unternehmen eine zusätzliche Kundenbindung. Das Projekt holt Gold in «User Value / Funktionalität» zweimal Silber: «Usability / Interaction Design» und «Business», sowie einmal Bronze in der Kategorie «Swissness».

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Viadi

Viadi ist eine App zur Abfrage von Verbindungen im öffentlichen Verkehr. Die App benutzt ein spezifisch für die App entwickeltes und für die Schweiz optimiertes Fahrplanabfragesystem. Dieses System, kombiniert mit funktionalem Design, macht das Abfragen von Verbindungen schnell und intuitiv. Die App berücksichtigt dabei Störungen im Zugverkehr und lässt sich mit der Apple Watch verbinden. Das Projekt setzt neue Masstäbe in Sachen Fahrplanabfrage in der Schweiz.
Das Projekt holt Silber in der Kategorie User Value/Funktionalität und zweimal Gold: «Usability/Interaction» und  «Design/User Experience».

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GV-App

Eine Informations-App für die Apple Watch. Die GV-App unterstützt den Benutzer auf seiner Flugreise und durch den Flughafen Genf.  Sei dies beim Finden eines freien Parkplatzes, dem Speichern der eigenen Parkplatznummer, dem schnellen Zugriff auf Echtzeit-Informationen wie Check-in, Gates, Flugverspätungen usw. – Alle relevanten Infos intuitiv und zur richtigen Zeit am Handgelenk. Das Projekt gewinnt Gold in der Kategorie «Wereables».

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Aare Guru

Eine praktische App für Anwohner der Aare, die gerne in ihrem Hausfluss baden. Die App bietet Wetter- und Wasserinformationen, ist attraktiv gestaltet und kinderleicht zu bedienen. Originell ist, dass Informationen im lokalen Dialekt gehalten sind; «Nume für herti » oder «No chli liire vorem inegumpe». Das Projekt holt Gold in der Kategorie «Young&Wild».

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360° LOWA

Um dem Strukturwandel in der Fachhandelsbranche zu begegnen, hat der Bergschuhhersteller Lowa seine Strategie geändert und mit der «360° Lowa»-App das Kundenerlebnis ins Zentrum des neuen Geschäftsmodells gestellt: Mit der App und den angepassten Geschäftsprozessen und Services wird jeder Fachhändler zum Vollsortimentsanbieter. Die nachweislich resultierende Umsatzerhöhung und der optimierte Prozess haben die Jury überzeugt. Das Projekt gewinnt Gold in der Kategorie «Enterprise».

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Gross.Stadt.Jagd.

«Gross.Stadt.Jagd.» ist ein Mixed-Reality- Game und Bestandteil einer sehr erfolgreichen, einmaligen Werbeaktion in der Schweiz. 3000 Teilnehmende mussten möglichst lange einem realen Jäger-Auto entkommen, das in der Stadt Zürich während drei Stunden unterwegs war. Das Spiel glänzt mit innovativen Kombinationen aktueller Mobile-Technologien und mit gutem Storytelling im realen Raum. Das Projekt holt Gold in den Kategorien «Games», «Campaign» und «Technology». In der Kategorie «Innovation» erreicht es zudem Bronze.

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Übersicht Gold-Gewinner 2015
 

Kategorie Gewinner-Projekt Auftraggeber Auftragnehmer
User Value/Funktionalität Migros App Migros Deepblue Networks
Grandcentrix
– Usability/Interaction Design
– Design/User Experience
Viadi Ubique Engineering Ubique Engineering
– Swissness
– Business
Paymit UBS, SIX, ZKB
 
UBS IT
Namics, In2Media
AdNovum
Notch Interactive
Schwede und Schwede u.a.
Wearables GVApp Genève Airport ATIPIK SARL
Young & Wild aare.guru Reto Lehnherr Reto Lehnherr
Enterprise 360° LOWA LOWA Schweiz JLS Digital
– Games
– Campaigns
– Technology
Gross. Stadt. Jagd. Jeff Communications Gbanga, Millform

 
Die Gesamtliste aller Gewinner findet sich auf der Website Bestofswissapps.ch
 

Über «Best of Swiss Apps»

«Best of Swiss Apps» ist eine Initiative der «Best of Swiss Web GmbH», der Simsa (Swiss Internet Industry Association), dem Schweizer Branchenverband der digitalen Wirtschaft und von Netzmedien, dem Fachmedien-Verlag für ICT und Business. Somit stehen hinter diesem neuen Award die gleichen Institutionen, die bereits 2001 «Best of Swiss Web» lancierten und in dreizehn Jahren zu einem der bekanntesten und anerkanntesten Business-Wettbewerbe entwickelt haben. Die Werbewoche ist Medienpartner von «Best of Swiss Web» und «Best of Swiss Apps». (hae/pd)

 

Unikat: Lidl-Familie stösst auf René Schudel

Familie Hunziker aus der von Unikat kreierten und grossangelegten Lidl-Kampagne läutet die nächste Kampagnen-Phase ein und trifft auf René Schudel.

Im Spätsommer dieses Jahres hat Lidl Schweiz gemeinsam mit der Küsnachter Agentur Unikat eine breitangelegte Kommunikationsoffensive gestartet (Werbewoche.ch berichtete). In der crossmedialen Kampagne spielt die «Familie Hunziker» eine tragende Rolle. Die verschiedenen Familienmitglieder verkörpern dabei unterschiedliche Meinungen gegenüber dem Smart-Discounter. Diese Einstellungen verändern sich mit der Zeit und entsprechend geht auch die Kampagne in eine nächste Phase über. Der Ober- Skeptiker Kurt Hunziker hat sich von der aufgeschlosseneren Familie immerhin schon zum Einkaufen in den LIDL bewegen lassen. Noch immer sucht er nach Haaren in der Suppe, läuft dabei aber ins Leere. Nicht zuletzt dank dem bekannten Koch René Schudel, für den Einkaufen im Lidl eine Selbstverständlichkeit ist.

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Auch in dieser Phase wird auf die Informationsplattform Lidl.ch/darum verwiesen und verlinkt, auf der zahlreiche interessante Themen rund um Einkaufen bei LIDL Schweiz vertieft behandelt und ausgeleuchtet werden.

Verantwortlich bei Lidl Schweiz: 
Reto Ruch (Geschäftsleitung Einkauf & Marketing), Raphael Werner (Leiter Marketing & Werbung), Robert Uwira (Projectmanager). Verantwortlich bei Unikat:
 Daniel Meier, Patrick Lienert, Samo Stahler, Manuel Schnoz (Kreation), Olivier Pasche, Sylvia Goetschel (Beratung). Filmproduktion: Manifesto Films, Zürich, Shannon Mildon (Producer); Charlotte Hottinger (Client-Services); Reto Salimbeni (Regie); Andy Weimer Post-Produktion Supervisor); Tabea Bühlmann (Motion Graphics). Musik: Fred Herman, Hitmill.
 

SBV-Spot: Die harte Realität von Sehbehinderten

Der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband SBV zeigt mit dem neuen, von CR Basel konzipierten TV-Spot in nur 15 Sekunden auf einprägsame Art, wie eine Sehbehinderung den Alltag zur Herausforderung machen kann.

Die Tür aus Milchglas steht dabei als Beispiel für viele unwägbare Situationen, mit denen sehbehinderte Menschen täglich konfrontiert sind.

Verantwortlich beim SBV: Beat Luginbühl (Leiter Marketing und Fundraising), Andreas Schroth (Sachbearbeiter Marketing und Events). Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), Thomas Schaub (AD), Thomas Fux (Beratung), TV-Producer: Markenfilm

 

Alles neu bei Eurosport

Neue Farben, neues Onscreen-Design, neues Logo – mit einem neuen Markenauftritt präsentiert sich der TV-Sender Eurosport ab kommenden Freitag. «Wir überführen damit die Marke ins 21. Jahrhundert», erklärte dazu Susanne Aigner-Drews, die Chefin von Discovery Networks.

Seit dem Sommer gehört Eurosport zu 100 Prozent ins US-Sendernetzwerk Discovery. Rund eine Milliarde Euro haben sich die Amerikaner den Kauf des Sportsenders kosten lassen. Mit den neuen Besitzern startete eine Offensive im Kauf von neuen Sportrechten. Aigner-Drews, die von München aus neben Eurosport auch die Discovery-Sender DMAX und TMC im deutschsprachigen Raum leitet: «Wir hatten seit Mai vergangenen Jahres 8000 Stunden neues Programm on air und mit der Rugby-WM sowie der Moto-GP neue Quotenrekorde erreicht.» Wie berichtet, hat Eurosport auch die Exklusivrechte für die Olympischen Spiele im Zeitraum 2018 bis 2024 erworben.

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Nun also der neue Auftritt des Sportsenders: Aus dem Sternenkranz blieb nur noch ein einziger Stern übrig, der das E von Eurosport bildet. Das neue Logo wurde inhouse in der Pariser Zentrale von Eurosport entwickelt. Eine «stärkere Bildsprache» soll dem Sender ein moderneres Image geben, die Heroes in den einzelnen Sportarten sollen eine neue Nähe zum Fan dokumentieren. «Fuel your passion» ist der Claim zum neuen Auftritt. Mit einem Budget im Millionenbereich wird crossmedial der Markenrelaunch beworben. Eurosport hat eine technische Reichweite von insgesamt 230 Millionen Zuschauern, in der Schweiz sind es 3,1 Millionen.

Peter Ehm

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Publicis für Postfinance Geschäftskunden: Damit bei der Arbeit nichts dazwischen kommt

Neu bietet Postfinance für Kleinunternehmen die Onlineplattform «Smart Business» an, auf welcher man Offerten und Rechnungen per Knopfdruck erstellen kann. Denn bei einigen KMU gehört die Büroarbeit nicht wirklich zum Kerngeschäft.

Viele Selbständige empfinden diese als mühsame Pflichtübung, die den Arbeitsfluss stört. Das Gefühl, bei der Arbeit gestört zu werden, hat Publicis zu zwei Filmen inspiriert, welche die neue Onlineplattform mit einem Augenzwinkern bewerben. Zu sehen sind die Filme in Business-Umfeldern auf Onlinekanälen sowie im TV.

https://www.youtube.com/watch?v=OqxOmioYG8A

https://www.youtube.com/watch?v=l-3g-lThdCs

Verantwortlich bei PostFinance: Ursula Käser, Ralf Stüber (Steuerung), Silvan Merki, Pascal Frey (Konzeption Kommunikation), Charly Suter, Christoph Mollet (Marketing), Simone Kriesi, Lisa Reich, Maria Känel (Realisation). Verantwortlich bei Publicis/Havas Media: Patrick Suter (CD), David Luebke (Text), Marvin Hugentobler (AD), Dominik Locher (Grafik), Karin Lang, Matthias Koller, Cathy Nyffenegger, Esra Yigit, Pascale Kohler, Giada Perotto (Beratung), Cem van der Schaar (Head of TV), Benjamin Kägi (Art Buying), Massimo Giannotta (Digital), Peter Stäuble, Jonas Hartmann, Philipp Zubler, Tanja Güntert (DTP), Adrian Häni (Produktion), Adrian van Velsen, Denise Rosenberger, Oliver Nater, Marcos Trabadelo (Media). Verantwortlich Produktion Film und Foto: WirzFraefel Paal Productions, Rolf Hellat (Regie), Sven Heinrich (Foto).
 

Airbnb will Tourismussteuern zahlen

Mit einer Geste des guten Willens hat sich das Onlineportal Airbnb gegen Vorwürfe gewehrt, es verschärfe durch sein Geschäftsmodell die Wohnungsnot und bringe Städte weltweit um Steuereinnahmen.

Auf ihrer Website teilte die Untervermietungsplattform am Mittwoch mit, sie wolle ihren «gebührenden Anteil» an Steuern aus dem Hotel- und Tourismusgewerbe entrichten und neue Regeln beim Angebot von Unterkünften einführen. «Wir müssen klarstellen, was wir nicht akzeptieren», erklärte Airbnb-Mitgründer Brian Chesky. Laut Airbnb müssen Anbieter auf der Website künftig nachweisen, dass es sich bei den Unterkünften um ihren Erstwohnsitz handelt und diese nur für einen begrenzten Zeitraum untervermietet werden. Zugleich wolle das Unternehmen mit den zuständigen Behörden aber auch klären, wie nur zeitweise bewohnte Zweitwohnsitze kurzzeitig vermietet werden könnten. Ausserdem versprach Airbnb, den Städten bei der «effizienten Eintreibung von Steuern aus dem Hotel- und Tourismusgewerbe» behilflich sein zu wollen.

Zudem wolle das Unternehmen den Städten künftig anonymisierte Daten zur Nutzung seines Angebotes zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel die Zahl der Buchungen, die Lage beliebter Unterkünfte oder die von den Anbietern gemachten Preise. Dabei will Airbnb auch darauf aufmerksam machen, welchen wirtschaftlichen Beitrag es für die Städte leistet und wie Anbieter durch die Nutzung der Plattform mitunter vor Räumungen bewahrt wurden, da sie durch die Einnahmen aus der Untervermietung ihre eigene Miete oder Immobilienkredite zahlen konnten.Airbnb verspricht Städten Zahlung von Tourismussteuern San Francisco (SDA)

Publicis für Postfinance Privatkunden: Blitzschnell zahlen

Postfinance führt als erstes grosses Finanzinstitut das kontaktlose Zahlen per Debitkarte ein. Das sekundenschnelle Zahlen hat Publicis auf spezielle Film- und Banner-Umsetzungen gebracht.

Bisher ging konaktloses Zahlen nur über die Kreditkarten. Bei Beträgen bis 40 Franken muss man die Karte nur noch ans Zahlterminal halten, Piepton abwarten und fertig. Inzwischen an den meisten Orten im Schweizer Detailhandel. In kurzen One-Take-Filmen tätigen Postfinance Kundinnen und Kunden überraschende Spontankäufe – blitzschnell. Und in einem Bewegtbild-Banner wird mit einem Augenzwinkern gezeigt, dass man auch bei Ticketautomaten kontaktlos viel schneller unterwegs ist.

https://www.youtube.com/watch?v=YPyRzie5P2M

https://www.youtube.com/watch?v=a90gHUOeAVM

Verantwortlich bei Postfinance: Ursula Käser, Martin Hügli (Steuerung), Silvan Merki, Katrin Aeschlimann (Konzeption Kommunikation), Teodoro Pizzino, Sonja Homberger (Marketing), Simone Kriesi, Rémy Spicher (Realisation). Verantwortlich bei Publicis/Havas Media: Patrick Suter (CD), David Luebke (Text), Marvin Hugentobler (AD), Dominik Locher (Grafik), Karin Lang, Matthias Koller, Cathy Nyffenegger, Esra Yigit, Pascale Kohler, Giada Perotto (Beratung), Cem van der Schaar (Head of TV), Benjamin Kägi (Art Buying), Massimo Giannotta (Digital), Peter Stäuble, Jonas Hartmann, Philipp Zubler, Nik Hidber (DTP), Adrian Häni (Produktion), Adrian van Velsen, Denise Rosenberger, Oliver Nater, Marcos Trabadelo (Media); verantwortlich Produktion Film und Foto: WirzFraefel Paal Productions, Rolf Hellat (Regie), Andreas Graber, Sandro Mazzola (Foto).

Exxtra: In 3,2 Sekunden Aufmerksamkeit erregt

Zur Markteinführung des neuen Audi R8 durfte Exxtra eine grossangelegte Kampagne kreieren, welche die Message «Macht die Garage zum Rennstall.» online und offline dramatisiert.

Zusätzlich zur Landingpage, zu den Bannern und Inseraten wurde ein Mailing an ausgewählte Audi-Fahrer verschickt. Inhalt: Ein Audi R8-Booklet und acht exklusive Sirocco-Beruhigungstees. Mindestens einen davon sollte sich der Empfänger schon genehmigen, bevor er sich mit dem neuen Audi R8 auseinandersetzt. Denn der Supersportwagen lässt den Puls hochgehen, so dass jede vorherige Entspannungsmöglichkeit genutzt werden sollte.

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Mit dem Audi R8 wurde auch das Audi Sport-Konzept vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein neues Store-Konzept, bei welchem ausgesuchte Audi-Partner die leistungsstarken Fahrzeuge wie den Audi R8 und die RS-Modelle in einem speziellen Bereich des Showrooms präsentieren. Die von Exxtra konzipierte Microsite erleichtert die Händler-Suche und informiert über aktuelle Angebote und Fahrzeuge.

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Verantwortlich bei AMAG Automobil- und Motoren: Donato Bochicchio (Markenchef Audi), Christian Frey (Marketingleiter Audi), Corinne Grollmuss (Projektleiterin Marketing Kommunikation). Verantwortlich bei Exxtra (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Thomas Engeli (CD), Sandro Tissi, Andrei Vid (AD), Stefan Cramer (Text), Susan Baumgartner, Lukas Von Wartburg, Lisa Lonoce (Beratung) Catherine Pearson (DTP), Rigobert Mihle (Backend-Programmierung), Robert Seidl (Frontend-Programmierung). Media: Mediacom. Banner Produktion: Fivenine Digital.
 

BPR: Ein Abend im Zeichen von 007

Am vergangenen Freitag lud die BPR Werbeagentur ihre Kunden und Mitarbeitenden zu einem besonderen Abend ins Cinedome in Abtwil ein. Die über 300 Teilnehmenden genossen eine lockere Atmosphäre und den actiongeladenen neuen James Bond Film «Spectre».

CEO und Firmeninhaber Andreas Schweiss brachte es auf den Punkt: «So viele Menschen in einer so geselligen Runde zusammen zu haben, ist ein phänomenales Erlebnis.» Und tatsächlich herrschte eine beinahe familiäre Atmosphäre. Bei Vodka-Martinis genossen die Teilnehmenden einen reichhal-tigen Apéro und hatten sichtlich Spass an der speziell für den Event eingerichteten Foto-Box. Obwohl die Kunden vom Detailhandel bis zum Gesundheitswesen fast alle Branchen vertraten, erhielt man rasch das Gefühl, dass James Bond alle Teilnehmenden auf einen Nenner brachte. Eifrig wurde diskutiert, wer denn nun der beste Darsteller sei und welches Bond-Girl am besten zum Dop-pelnull-Agent passe – und auch nach dem Film strömten durchgehend zufriedene Gäste fachsimpelnd aus dem eigens gemieteten Kinosaal.

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CEO & Inhaber Andreas Schweiss und seine Frau Bettina begrüssen die Gäste

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Zu einem Bond-Film gehören passende Drinks

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Der Anlass lockte zahlreiche Gäste in den Cinedome in Abtwil

 

Zu guter Letzt: Scharap-oooohh-va

Erotikhändler Marc Dorcel nutzte während den French Open das Stöhnen von Maria Scharapova, um ein Dildo-Pong zu vertonen.

Es nervt, aber scheinbar muss es bei manchen Athleten sein: Das Gestöhne beim Tennis. Obwohl auch vereinzelt Männer stöhnen, sind es vor allem die Damen, die damit für Aufsehen (und entnervte Zuschauer) sorgen. In der Vergangenheit wurde immer wieder über ein Stöhnverbot diskutiert – bisher vergeblich. Zu den prominentesten Lautstöhnerinnen gehört nebst den Williams-Schwestern das russiche Tennnis-Aushängeschild Maria Scharapova. Die ehemalige Nummer Eins wurde aufgrund von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen und schied beim diesjährigen Roland Garros bereits in der vierten Runde aus.

Dennoch sorgte sie für Aufsehen: Eine Zuschauerin tweetete während eines Spieles an Marc Dorcel die Frage, wie man es schaffe, derart zu stöhnen. Die Steilvorlage wurde von der französischen Beate Uhse in Zusammenarbeit mit der Pariser Agentur Mademoiselle Scarlett souverän verwandelt. Bald darauf konnten die User(innen) mit Sexspielspielzeug und Gestöhne Pong spielen. Und so echtes Sexspielzeug gewinnen. Ob der Initial-Tweet wirklich von einer unbeteiligten Person kam, sei einmal dahingestellt. Kann ja sein – und sonst auch nicht so schlimm. (hae)
 

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