Wie viele Blocker können wir verkraften?

Werbeblocker verbreiten sich im Netz rasant – wie lange kann diese Entwicklung ohne Gegenmassnahmen ertragen werden? Ein Artikel von Christoph J. Walther aus der Printausgabe.

Es braucht eine neue Online-Werbung. Diese Einsicht macht sich breit, seit immer mehr Netzbenutzer Werbeblocker einsetzen. Vor allem seit Apple solche auch auf seinem Handy-Betriebssystem ermöglicht, ist das Thema nicht nur in der Medienbranche, sondern auch beim Publikum im Gespäch. Werbeblocker gibt es im Internet schon seit einigen Jahren, und sie sind keineswegs unbekannt. Das Start-up PageFair hat sich dem Thema verschrieben und veröffentlicht alljährlich (zusammen mit Adobe) einen Report dazu.

In der 2015er-Ausgabe wird berichtet, die Verwendung von Werbeblockern sei in Europa im letzten Jahr um 39 Prozent gestiegen (weltweit um 41 Prozent). Wieder einmal ist es die Schweiz nicht wert, hier Daten zu erheben, und so nehmen wir zur Kenntnis, dass die Verwendung von Werbeblocken in Deutschland bei 25,3 Prozent der Internet-Benutzer (oder 18 Millionen im Q2 2015) liegt, in Grossbritannien bei 20,3 Prozent, in Frankreich bei 10,4 Prozent. In Europa am weitesten verbreitet sind sie in Griechenland (36,7 Prozent) und in Polen (34,9 Prozent).

Kein Alarm in der Schweiz

In der Schweiz liess eine Umfrage der Werbewoche unter den Grossverlagen keinerlei alarmierte Besorgnis oder ausserordentliche Dringlichkeit erkennen. Geht es um konkrete Zahlen, wird einzig Steven Goodman, Head of Strategy and Marketing bei Watson, konkret und berichtet, bei den Desktops liege der Anteil stabil zwischen 15 und 20 Prozent. Und er spricht auch Klartext darüber, was das bedeutet: «Wir würden rund fünf Prozent mehr Umsatz machen, wenn es keine Adblocker gäbe.» Und der Leiter von Netmetrix, Rolf Schmitz, erklärte auf Anfrage, man gehe auf Grund einer vor einiger Zeit gemachten Erhebung für die Schweiz von einem Anteil von 15 bis 20 Prozent der User aus, die einen Werbeblocker einsetzen. Und er bestätigt, dass aus den veröffentlichten Reichweitenzahlen diese Effekte «nicht rausgerechnet» werden.

Wie das Beispiel von Watson erkennen lässt, gehen Werbeblocker ins Geld: Den Online-Verlagen gingen deswegen weltweit 22 Milliarden Dollar an Einnahmen verloren, schätzt der PageFair-Report und mutmasst, die weitere Verbreitung werde bei Mobilgeräten (Smartphones, Tablets) liegen. Diese Vorhersage war bei der Veröffentlichung des Reports Anfang August einfach zu machen, denn bereits Anfang Juni hatte Apple, dessen Safari-Webbrowser 52 Prozent des mobilen Webbrowser-Marktes beherrscht, bekannt gegeben, die nächste Version des iOS-Betriebssystems werde eine Programmschnittstelle (API) zur Unterdrückung von Werbeinhalten in Safari enthalten. Damit nahm das Thema, das bisher auch in Fachkreisen kaum beachtet wurde, Fahrt auf und kam nach der Veröffentlichung von iOS9 Mitte September in die Schlagzeilen: Verschiedene Werbeblocker-Erweiterungen standen nach nur wenigen Tagen in der Hitparade der heruntergeladenen Safari-Erweiterungen in den Spitzenrängen.  Das war ein Weckruf. Vor allem für die Online-Werbebranche und auch für Online-Verleger.

Es dämmerte, dass hier etwas falsch gelaufen ist. Zwar ist es einfach, einen Werbeblocker zu installieren, aber ein paar gezielte Schritte sind dennoch nötig, die ohne Not niemand auf sich nimmt. Und so ist die nun einsetzende rasante Verbreitung von Werbeblockern eine deutliche Rückmeldung vom Online-Publikum: Wir haben die Schnauze voll! Wir wollen keine Video-Werbung, die nach dem Aufstarten einer Seite sofort abspielt. Wir wollen keine Tracker, die unser Verhalten aufzeichnen und so unsere Privatsphäre stören. Wir wollen keine Werbung, die zum Herunterladen so umfangreich ist, dass die Anzeige der Inhalte unerträglich lange verzögert wird. Wir wollen keine Werbung, die Inhalte überlagert und nur schwer weg zu bekommen ist (das X zum Schliessen ist gerade auf Smartphone kaum im ersten Anlauf zu treffen).

Solche und ähnliche Phänomene haben in letzter Zeit markant zugenommen, weil Benutzer herkömmliche Online-Werbeformate wie einfache Banner kaum mehr beachten. Deshalb die aufdringliche Video-Werbung, an der Verlage besser verdienen, nachdem die Preise für einfache Display-Werbung im Keller gelandet sind.

Wer hat den Vertrag gebrochen?

Verleger mahnen an, es gebe ein Gewohnheitsrecht zwischen Verlagen und Lesern, wonach Werbung zum Produkt gehört. Zeitungen wurden in ihren guten Zeiten so zu mehr als der Hälfte finanziert. Und kaum jemand nahm daran Anstoss, die Vereinbarung galt. Wer hat nun in der Online-Welt dagegen verstossen? Sind es die Konsumenten, die Werbeblocker einsetzen? Oder sind es die Verlage, die mit neuen Formen der Online-Werbung zu weit gegangen sind und so den Unmut des Publikums auf sich gezogen und die Kündigung der alten Vereinbarung selbst herbeigeführt haben?

Doch womöglich ist alles halb so schlimm und kann bald als eine Episode der Geschichte abgetan werden. So wie etwa Werbung per E-Mail und mittels Pop-up. Als um die Jahrhundertwende das Internet massengängig wurde, wurden alsbald die elektronischen Postfächer mit gar oft dubiosen Werbemails (sog. Spam) überfüllt. Abhilfe brachten immer bessere Spam-filter, und heute haben sich einige Regeln (vor allem: Zustimmung des Empfängers, Möglichkeit für die einfache Abmeldung) etabliert, mit denen Newsletter etc. als Marketing-Instrument anerkannt sind. Und als ebenfalls in den Frühzeiten der Massenverbreitung des Internets Webbrowser dazu verwendet wurden, unverlangte Fenster (sog. Pop-up) mit Werbebotschaften zu öffnen, wurde dieses Ärgernis durch technische Massnahmen der Browser-Anbieter eliminiert, die solche Pop-ups unterdrückten.

In den letzten Wochen, seit Werbeblocker für Apple-Geräte die Gunst des Publikums im Sturm erobert haben, tauchten wenn nicht täglich, so doch wöchentlich neue Vorschläge und Initiativen auf, um das Problem zu lösen. So hat etwa die Vereinigung führender amerikanischer Medienmarken im Netz, Digital Content Next, Ende September zusammen mit dem Weltverband der Zeitungsverleger, WAN-IFRA, eine entsprechende Initiative angekündigt. Andere Branchenorganisationen haben sich mit Manifesten und anderen Vorschlägen zu Wort gemeldet. Sie machen klar: Es braucht Online-Werbung 2.0. Im Netz ist Werbung 1.0 in den letzten zwanzig Jahren organisch per Ausprobieren entstanden. Es braucht Standards, die der Werbebranche vorgeben, was auf einer Website zulässig ist. Wollen wir Anzeigen, die auf der Seite herum springen? Wollen wir Anzeigen, die Inhalte überdecken? Wollen wir Anzeigen, die Daten über Benutzer sammeln, ohne dass diese und die Verleger darüber informiert sind?

Benutzer sind nur schwer zu überzeugen

Denn nur wenn Websites den Benutzern versichern können, einzig unaufdringliche (nicht aber langweilige) Werbung anzuzeigen, werden diese gewillt sein, auf Werbeblocker zu verzichten. Doch der Weg zu neuen Online-Werbestandards ist lang und kompliziert. Es geht nicht nur um Formatfragen, die vom Interactive Advertising Bureau, IAB, in den letzten Jahren festgelegt wurden, nachdem sie sich in den meisten Fällen in der Praxis bewährt hatten. Nun geht es zusätzlich um inhaltliche Aspekte und um den Einsatz von Online-Werbeelementen. Darüber kann in internationalen Normengreminen lang, jahrelang, debattiert werden. Und liegt ein solcher Standard vor, wird man über dessen korrekte Anwendung füglich streiten können. Es wird immer Sites geben, die Werbung ohne Restriktionen ausspielen werden. Bis zu welcher Verbreitung von Werbeblockern ist es immer noch profitabler, diese in Kauf zu nehmen? Es geht also um die Frage: Wann wird die Reichweitenmessung diese Verluste ausweisen, und wann werden sich diese direkt auf die Tarife auswirken?

Denn es ist kaum anzunehmen, dass Benutzer ihre Werbeblocker entfernen werden, sondern auf Grund positiver Erfahrungen ganz im Gegenteil sie bei all ihren Bekannten zur Verwendung empfehlen werden. Und der Anreiz, bestimmte Websites auf Werbeblockern frei zu schalten, wird gering sein. Deshalb wird es in nächster Zeit zu einem Wettrüsten beim Einsatz technischer Kniffs und Tricks kommen. Websites werden den Einsatz von Werbeblockern ausfindig machen und den Benutzern nahelegen, ihre Site freizuschalten oder ein Abo zu lösen. Auch können Websites Werbung direkt ab ihrem Redaktionssystem ausspielen, womit sie rein technisch kaum mehr von redaktionellen Inhalten unterschieden werden kann. Oder es können zum Ausspielen von Werbung immer andere Web-Server verwendet werden, die noch nicht auf der Liste der zu blockierenden Adressen stehen. Und Anbieter von Werbeblockern werden sich Methoden einfallen lassen, um diese Massnahmen zu umgehen.

Christoph J. Walther

Dieser Artikel erschien bereits in der Werbewoche Printausgabe 19/2015 vom 23.10.2015

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GOOGLE UND KONSORTEN IN DEN STARTLÖCHERN

Es sind die Verleger, die bei Gegenmassnahmen zu Werbebockern eine Vorreiterrolle übernehmen müssen. Denn es steht viel auf dem Spiel. Nicht nur die Einnahmenverluste, mit denen die Hoffnungen, im Netz auf einen grünen Zweig zu kommen, in noch weitere Ferne rücken. Letztendlich geht es um das Überleben als vertrauenswürdige Marken. Dabei wird gern auf die Musikindustrie verwiesen, der es nach dem Auftauchen von Songs im MP3-Format im Jahr 1996 nicht gelang, eine akzeptable Alternative gegen das Verteilen piratierter Songs im Netz anzubieten. Da nützte es zum Beispiel wenig, publizitätswirksam hilflose Mütter mit millionenschweren Klagen einzudecken, weil deren Jungmannschaft sich im Netz gratis bedient hatte.

Erst als 2003 Apple mit dem Music-Store (später: iTunes) eine praktikable Lösung anbot, entspannte sich die Lage. Allerdings mussten die Musikverlage sich den Konsequenzen ihres Versagens stellen und die kommerziellen Vorgaben von Apple schlucken. Schaffen es Medienhäuser nicht, im offenen Netz das Vertrauen der Benutzer zurück zu gewinnen und zu festigen, eröffnen sie es Plattformen wie Amazon, Apple, Google oder Facebook, in die Lücke zu springen und zur News-Verteilung eine Lösung anzubieten, die vom Publikum akzeptiert wird. Und die die Verlage zu Lieferanten von Massenware degradieren, da deren Marken kaum noch eine Rolle spielen. Aber noch schlimmer: Brechen für Online-Werbung die Reichweiten weg, kann dies das Ende des offenen Webs bedeuten, das seit seiner Entstehung weitgehend durch Werbung finanziert wird. Besonders gefährdet sind gerade im amerikanischen Markt gut etablierte Kleinverlage, die ihr Geld ausschliesslich durch Werbung verdienen. Ein Rückzug der Verlagsangebote hinter Bezahlschranken und in Apps fördert diese Entwicklung.

Interessanterweise haben sich die amerikanischen Technologie-Giganten in letzter Zeit im Medienbereich engagiert. Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die renommierte Washington Post gekauft und geht damit innovative Wege. Um den Vorwürfen europäischer Verlage (Stichwort: Leistungsschutzrecht in Deutschland) entgegen zu treten, hat Google die Digital News Initiative gestartet und damit eine Partnerschaft in den Bereichen der Technik und der Innovation vorgeschlagen. Nur um von Facebook rechts überholt zu werden, das mit Instant Articles eine konkrete Lösung anbietet, ähnlich wie Apple, das mit iOS9 nicht nur Werbeblocker ermöglichte, sondern auch eine App zur News-Verteilung offerierte. Es wird klar: Die Technologie-Riesen haben Blut gerochen und warten nur darauf, dass die News-Branche schwach genug ist, um in letzter Verzweiflung anzubeissen. Denn dass Verlage erstens weltweit und zweitens in naher Zukunft sich auf verbindliche Standards einigen und diese im Markt durchsetzen können, steht ohne Beispiel.

Heimat: Neue Swisscom-Kampagne

Heimat zeigt in einer neuen Kampagne, dass sich bei Swisscom die Unterhaltung dem Kunden anpasst. Und dass sich das Unternehmen für die Schweizer Ski-Nati engagiert.

Aufhänger ist das nahtlos übergehende Fernseherlebnis von TV Screen auf Tablet und Smartphone. Denn mit Swisscom TV 2.0 kann der Zuschauer die laufende Sendung überall hin mitnehmen. Kreativ umgesetzt wurde die Kampagne von Swisscoms Leadagentur Heimat. Passend zum Start der diesjährigen Skirenn-Saison begibt sich darin Lara Gut auf den wohl ungewöhnlichsten Lauf ihres Lebens. Dieses Rennen ist als TV-Spot auch gleichzeitig Kern der Kampagne.

https://www.youtube.com/watch?v=RZUdV8mhdDo

Erzählt wird die Kampagne in mehreren Phasen: Zu Beginn berichtete die Presse über einen neuen, geheimnisvollen Trainer der Schweizer Ski-Nati und warf Fragen über seine ungewöhnlichen Trainingsmethoden auf. Darauf folgte die Auflösung über mehrere Online-Filme, in denen auf humorvolle Art und Weise der Trainer und seine Methoden vorgestellt wurden. Mit fernöstlicher Strenge bereitet er die Sportler darauf vor, für jede erdenkliche TV-Nutzungssituation vorbereitet zu sein. Dabei tauchen neben Lara Gut weitere prominente Mitglieder der Schweizer Ski-Nati auf.

https://www.youtube.com/watch?v=_eDhRsDuQug

Der TV-Spot läuft seit dem 07. November auf allen reichweitenstarken Sendern der Schweiz und ist eingebunden in umfangreiche Plakat-, Print-, Online-, Social Media-, Presse-, Sponsoring- sowie Event- und Shop- Massnahmen. Für die Filmproduktion zeichnet Markenfilm verantwortlich, Media-Agentur ist Mediaschneider, Onlineagentur Coundco, Web-Agentur ist Emoticom und PR-Agentur Rod.

 

Bundesrat hält an weitgehendem Werbeverbot für Zigaretten fest

Um Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, will der Bundesrat schweizweit den Verkauf von Zigaretten an Minderjährige verbieten. Gleichzeitig soll ein weitgehendes Werbeverbot dafür sorgen, dass weniger Anreize junge Menschen dazu verleiten, zum Glimmstängel zu greifen.

In seiner Botschaft ans Parlament schlägt der Bundesrat vor, Tabakwerbung auf Plakaten, in Print- und Onlinemedien sowie im Kino zu verbieten. Am Kiosk, an Automaten und an Festivals von nationaler Bedeutung sollen die Tabakkonzerne aber weiterhin für ihre Raucherwaren werben dürfen. Bundesrat Alain Berset sprach am Mittwoch vor den Medien von einem «wichtigen Schritt». Ein Grossteil der Raucher habe gemäss Studien vor dem 20. Geburtstag mit dem Rauchen begonnen. Und gerade bei Jugendlichen habe Werbung einen grossen Einfluss: Gemäss einer deutschen Studie steigt das Risiko, dass Jugendliche zu rauchen beginnen, um 46 Prozent, wenn sie Tabakwerbung ausgesetzt sind.

Bereits heute gilt ein Werbeverbot für Tabak in Radio und Fernsehen. Auch Tabakwerbung, die sich explizit an Minderjährige richtet, ist untersagt. Die Zahl der Jugendlichen, die rauchen, stagniert seit einigen Jahren jedoch, oder steigt sogar leicht an, wie Gesundheitsminister Berset sagte. Weitere Schritte seien daher notwendig.

Genügend Spielraum für Tabakindustrie

Die bundesrätlichen Vorschläge waren in der Vernehmlassung auf scharfe Kritik gestossen. Gesundheits- und Jugendorganisationen pochten auf ein totales Werbeverbot für Zigaretten. Die Tabakindustrie sowie Wirtschaftsakteure wiederum wehrten sich gegen die geplanten Werbeverbote. Dennoch hält der Bundesrat an seinen Vorschlägen fest. Die Vorlage sei «moderat und ausgewogen», und lasse auch der Tabakindustrie genügend Spielraum, betonte Berset. Die Schweiz gehe mit den nun vorgesehenen Vorschriften weniger weit als die meisten europäischen Länder. Auch manche Kantone kennen heute striktere Regeln als der Bund. In 15 Kantonen ist Plakatwerbung für Tabakprodukte bereits verboten. In zehn Kantonen dürfen keine Zigaretten an Minderjährige verkauft werden, in weiteren zwölf Kantonen gilt das Abgabealter 16 Jahre.

E-Zigaretten sollen legal werden

Das neue Tabakproduktegesetz sorge zudem dafür, dass die Raucher Produkte kaufen könnten, die sicher seien, sagte Berset. Er verwies auf die nikotinhaltigen E-Zigaretten, deren Verkauf künftig erlaubt werden soll. Für E-Zigaretten, E-Zigarren oder E-Shishas sollen dieselben Einschränkungen bezüglich Werbung und Verkauf an Minderjährige gelten wie für herkömmliche Zigaretten. Auch an Rauchverbote muss sich halten, wer E-Zigaretten dampft.

Bürgerliche gegen Werbeverbot

Im Parlament dürfte das vorgesehene Werbeverbot einen schweren Stand haben. FDP und SVP sprachen sich in der Vernehmlassung gegen den Vorentwurf zum Tabaktproduktegesetz aus. BDP und CVP begrüssten zwar den Jugendschutz, lehnten eine Verschärfung bei der Tabakwerbung aber ab. In der Bevölkerung hingegen scheinen Verbote mehrheitsfähig zu sein: 53 Prozent befürworten ein allgemeines Tabakwerbeverbot, wie Befragungen im Rahmen des Suchtmonitorings des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ergaben. Ein Verbot mit einer Ausnahme für die Verkaufsstellen heissen gar 64 Prozent gut. Die Befürworter des Werbeverbots dürften auch die Kosten zum Thema machen: Gemäss einer externen Studie würde das neue Tabakproduktegesetz zu Einsparungen von jährlich rund 400 bis 600 Millionen Franken führen, wie Berset sagte. Insbesondere die Gesundheitskosten und Kosten für Abwesenheiten am Arbeitsplatz würden zurückgehen, wenn der Tabakkonsum sinkt. Weltweit sterben jedes Jahr über 5 Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. In der Schweiz sind es rund 9500 Personen. Der Tabakkonsum ist damit die häufigste vermeidbare Todesursache in der Schweiz. Der Tabakkonsum verursacht zudem medizinische Behandlungskosten von 1,2 Milliarden Franken pro Jahr. Weitere 3,8 Milliarden Franken fallen an für Arbeitsausfälle. (SDA)

Globi-Zeichner Peter Heinzer gestorben

Globi-Zeichner Peter Heinzer ist tot. Der Schaffhauser Grafiker ist am 1. November gestorben, wie seine Familie am Dienstag den Schaffhauser Nachrichten mitteilte. Schweizweit bekannt wurde Heinzer als Verfasser und Illustrator von 20 Globi-Bänden.

Heinzers erstes Globi-Buch erschien 1980 unter dem Titel «Globi im Wilden Westen». Es wurde mit 20'000 verkauften Exemplaren auf Anhieb ein Erfolg. 2003 erschien als letzter Heinzer-Titel «Globi für alle Fälle». Der Schaffhauser Künstler hat auch vier «Papa Moll»-Bände geschaffen. Die von Heinzer gezeichneten Globi-Geschichten mit den Versen des Verlagsleiters Guido Strebel zählen zu den beliebtesten und erfolgreichsten Globi-Büchern. Strebel meinte rückblickend, es werde zu wenig anerkannt, dass Heinzer damit den Globi-Verlag gerettet habe.

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Heinzer wurde 1945 in Stein am Rhein SH geboren. Er besuchte die Kunstgewerbeschule Zürich und machte eine Grafiklehre in Schaffhausen. 1972 machte er sich als Illustrator selbständig. Er schuf Comicfiguren wie den Redi-Vogel, Cartoons und Zeichentrickfilme, bevor er zwei Jahrzehnte lang Erfinder und Zeichner der Globi-Geschichten war. 1932 ist die Globi-Figur zum 25-Jahr-Jubiläum des Warenhauses Globus von Werbechef Ignatius Karl Schiele und Zeichner Robert Lips kreiert worden: Ein blauer Vogel mit karierter Hose und Beret. Das Erscheinungsbild wurde im Lauf der Jahre immer wieder leicht verändert, die wichtigsten Markenzeichen sind jedoch geblieben. Globi wurde zur erfolgreichsten Schweizer Kinderbuch-Figur.

Fasziniert vom Wald

1996 zogen Heinzer und seine Frau nach Hemmental bei Schaffhausen, wo er sich ganz der Malerei zuwandte. Fern von Hektik und Lärm erkundete er karge Hochebenen und Wälder in den Schluchten und an den Steilhängen und hielt sie auf der Leinwand fest. Heinzers Ölbilder sind geprägt von einer beinahe fotorealistischen Tiefenschärfe. (SDA)

Zu guter Letzt: Adventskalender XXL

Der grösste Adventskalender kommt dieses Jahr aus Grossbritannien. Jedes Türchen besteht aus einem LKW.

Jeder Truck hat eine Nummer und fährt am entsprechenden Adventstag hinaus ins Land, um die Bevölkerung mit kostenloser Cadbury-Schokolade zu beglücken. Hashtag: #cadvent. Die integrierte Kampagne ist ein Gemeinschaftswerk der Agenturen Golin, Elvis, PHD, Drum und RPM. Die leuchtenden und strahlenden Kinderaugen werden jeweils gefilmt und am Ende zu einem herzerwärmenden, festlichen Casemovie verarbeitet. Ob das Award für Awards reicht, ist fraglich, denn so speziell ist die Idee dann doch wieder nicht. Aber das Bild der LKWs in Formation hat schon was – und irgendjemand muss ja hier die Vorweihnachtszeit einläuten, wenn es das Wetter schon nicht tut. (hae)

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Valencia: Neues Coop Fine Food Magazin

Rechtzeitig zur Adventszeit erscheint das neue Fine Food Magazin, welches Valencia für Coop realisieren durften. Unter dem Titel «Moments – geniessen mit Ivo Adam» inspiriert es mit Rezepten und Tipps zum kulinarischen Erlebnis mit der Coop Premium-Marke.

Von Valencia grundlegend überarbeitet, überrascht das Fine Food Magazin dieses Jahr in einem neuen Look. Ganz im aktuellen Trend zu mehr Natürlichkeit und passend zum Redesign der Verpackung zelebriert das Magazin die neue Einfachheit. Mit Rezepten, für die man nicht stundenlang in der Küche stehen muss und Bildern, welche die Freude am Geniessen spürbar machen. Echt, nah am Menschen und genussvoll, so ist das Magazin gemäss Art Director Gianna Burghartz gestaltet.

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Inhaltlich steht auch dieses Mal Spitzenkoch Ivo Adam im Zentrum, der drei Rezepte für «Moments» kreiert hat. Das Magazin wartet aber neu mit mehr Hintergrundberichten rund um die Fine Food Spezialitäten auf. Die Rezepte sind nach unterschiedlichen Genuss-Gelegenheiten rund um das Thema Kochen mit Freunden gegliedert. Begleitet wird der Launch des neuen Magazins von Inseraten und am POS von F4-Plakaten und Pushposter.

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Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Philipp Schenker (Leiter Marketing Grundnahrungsmittel/Getränke), André Deiss (Projektleiter Controlling Grundnahrungsmittel), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Estelle Schöpfer (Projektleitung Werbung). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Tommy Schilling (Senior Art Director), Gianna Burghartz (Art Director), Sebastian Refardt (Senior Texter), Serdal Aktas (Teamleiter Polygrafie), Anke Wehner (Polygrafin), Stephanie Waller (Beratung); Produktion: Martin Graf (Fotografie), Tobias Rauschenberger (Foodstyling), Claudia Schilling (Locationstyling), Studio Frei (Kleider), K-Pony (Hair & Make-up).

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Ausgebuchter Tag der Online-Werbung

Migros: Neuer Leiter Marketing Kommunikation

Roman Reichelt, heutiger Leiter des Bereichs Dachmarke im Migros-Genossenschafts-Bund (MGB), übernimmt per 1. Januar 2016 die Leitung der Direktion Marketing-Kommunikation im MGB. Er folgt auf Marc Engelhard, der das Unternehmen per Ende 2015 verlässt.

Roman Reichelt verfügt über einen Master in Medienwissenschaften. Bevor er im Jahr 2012 die Leitung der Abteilung Dachmarke in der Direktion Marketing-Kommunikation im MGB übernahm, war er bereits drei Jahre in der strategischen Marketingplanung tätig. Durch seine Tätigkeit als Consultant bei einer für die Migros tätigen Beraterfirma erhielt er bereits in den Jahren 2008/09 Einblicke in die Migros-Welt.

«Ich freue mich sehr, in Roman Reichelt einen leidenschaftlichen Chef für die Führung der Direktion Marketing-Kommunikation gefunden zu haben und wünsche ihm viel Freude und Erfolg», sagt Hansueli Siber, Leiter Departement Marketing und Mitglied der Generaldirektion MGB, in einer Mitteilung. «Marc Engelhard gratuliere ich zum Wechsel in die Geschäftsleitung der Magazine zum Globus. Ich danke ihm herzlich für seine exzellente Arbeit in den letzten sechs Jahren. Er hat mit seinem Team durch zukunftsweisende und wirksame Marketing- Kommunikations-Strategien die Marke Migros in den Herzen unserer Kunden fest verankert», so Siber weiter.
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Franz & René, KSP, Suan, Agentur am Flughafen, Transformer und Translation-Probst bauen ihr Kundenportfolio aus.

Groupe Mutuel arbeitet neu mit Franz & René zusammen

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Franz & René hebt sich im Rahmen eines nationalen Pitchs von der Konkurrenz ab und gewinnt damit die Kommunikationskampagnen von Groupe Mutuel für die nächsten Jahre. Erste online und offline Massnahmen werden ab Frühling 2016 zu sehen sein.

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Suan weist den Weg ins Baselbiet

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Die junge, am 1. Januar 2015 gegründete Basler Designagentur Suan Conceptual Design gestaltet die Strassenverkehrstafeln für die Baselbieter Sehenswürdigkeiten neu. Der Kanton hatte Suan den Zuschlag in einem Wettbewerbsverfahren gegeben, bei dem die Vorschläge der beiden Designer Susanne Hartmann und Andre Konrad die Konkurrenz ausstachen. Der Kanton Baselland muss die Verkehrstafeln für touristische Sehenswürdigkeiten aufgrund einer bindenden Vorgabe des Bundesamts für Strassen (Astra) neu gestalten.

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Agentur am Flughafen gewinnt Caples Awards in NYC als Neukunden

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Seit 1978 gehören die «Caples Awards» zu den wichtigsten internationalen Kreativpreisen für Direct, Digital und Interactive Marketing. Jährlich versammeln sich 60 Creative Directors aus aller Welt in New York City um Kampagnen zahlreicher internationaler Dialog- und Werbeagenturen in verschiedensten Kategorien zu beurteilen. Eine grosse Ehre ist es für die Agentur am Flughafen, dass sie vom internationalen Komitee mit dem Neuauftritt des Awards sowie der Bewerbungskampagne beauftragt worden ist.

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Neun Neukunden für KSP

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Ganz neu auf der Kundenliste ist nach einem Pitch das Zürcher Stadtspital Triemli, für das KSP die nächsten Jahres- und Qualitätsberichte erstellen wird. Ebenfalls mit ihrer Gesundheitskompetenz betreut die Agentur seit kurzem die Klinikgruppe Schön Klinik, die in Deutschland 17 Krankenhäuser betreibt. Für den traditionellen Schweizer Ski- und Bikehersteller Stöckli ist KSP neu als Leadagentur tätig. Dazu beauftragte die Schweizer Post Krieg Schlupp Partner mit einer Kampagne, die nächsten Monat in Zürich on air sein wird. Für Tchibo Schweiz betreut KSP aktuell den Facebook-Auftritt. Für den Fachverband Infra realisiert KSP zur Zeit ein neues CD und einen neuen Auftritt mit neuer Kampagne zum Start des Jahres. Rutschi, der Dienstleister für Werbung, Architektur und Industrie betraute KSP ebenfalls mit seinem gesamten Branding- und Kommunikationsbudget. Und für die Schweizer Wanderwege und den Schweizerischen Demeter Verband ist KSP neuerdings auch aktiv.

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Transformer mit neuen Kunden

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Transformer vermeldet zum vierten Quartal gleich drei neue Mandate: Das Departement Earth Sciences der ETH Zürich hat die Agentur mit einer kompletten Überarbeitung ihres Auftritts beauftragt. Ebenfalls neu auf der Kundenliste sind das Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil BZWU sowie das ETH-Spin-off CLIMATE-KIC, eine europaweite Community, welche Expertise im Zusammenhang mit Themen des Klimawandels bündelt und austauscht.

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Translation-Probst übersetzt für Werbeweischer

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Nach einer mehrwöchigen Testphase hat die Translation-Probst Werbeweischer mit der Qualität seiner Übersetzungen überzeugt und wird für den Kinovermarkter verschiedene Kommunikationsmittel wie Website, Newsletter und Präsentationen ins Französische und Italienische übersetzen.

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Banken haben wieder ein so gutes Image wie 2008

Die Schweizer Banken haben in der Bevölkerung wieder einen besseren Ruf. Zum ersten Mal ist ihr Image sogar wieder so gut wie vor der Finanzkrise im Jahr 2008, wie eine Fög-Untersuchung zeigt.

Verschiedene Schweizer Banken hätten mit ihren Geschäftszahlen überzeugt und sich somit von ihren Problemen in der Vergangenheit abgegrenzt, schreiben die Experten des Forschungsinstituts für Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich. Hinzu kommt, dass die Öffentlichkeit gute Geschäftsgänge in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nicht als selbstverständlich hinnimmt. Den Experten ist zudem aufgefallen, dass die moralischen Berichte zu Steuerdebatten mit Bezug zum Schweizer Finanzsektor zurückgegangen sind. Seit dem Einlenken der Schweiz zum Automatischen Informationsaustausch (AIA) biete der Finanzplatz weniger Angriffsfläche für die Bewirtschaftung moralischer Kritik.

Die Verbesserung zeigt sich in dem von fög erstellten Reputationsmonitor. Während die Reputation des Finanzsektors im vierten Quartal 2014 noch 2,3 Indexpunkte eingebüsst hat, ist die Entwicklung in allen drei Quartalen 2015 positiv. Gegenüber 2008 ist ebenfalls eine Verbesserung auszumachen. Die Reputation der Schweizer Wirtschaft hingegen hat sich 2015 zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Für den Reputationsmonitor wurden 97 Unternehmen aus 16 Sektoren analysiert. Bei den Medien haben die Forscher Berichte in ausgewählten Tages-, Sonntags- und Wochenzeitungen sowie Fernsehbeiträge ausgewertet. (SDA)

Phoenix gewinnt den Q-Award 2015

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Allgemein

Neues Erscheiungungsbild für Appenzellerland Tourismus AI

Das Appenzellerland wirbt künftig mit einem neuen Erscheinungsbild. Der Auftritt hat einige Neuerungen erfahren, bewährte Teilbereiche des bisherigen Corporate Designs finden sich wieder.

Pünktlich auf die Wintersaison hat Appenzellerland Tourismus AI das Erscheinungsbild angepasst. Das neue Corporate Design der Tourismusorganisation macht in Wort und Bild erlebbar, wofür das Appenzellerland wahrgenommen werden will: Die Destination steht für eine originelle Verbindung zwischen Neu und Alt beziehungsweise von Tradition und Moderne, die Angebote sind authentisch und echt. Guido Buob, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus AI, freut sich: «Unser neues Erscheinungsbild widerspiegelt schlüssig die Kernaussagen der Marketingstrategie».

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Emil Koller (Geschäftsleiter, Koller Werbung) und Rosalia Keller (Leiterin Marketing, Appenzellerland Tourismus AI) sowie Andrea Mathis (Grafik Design, Koller Werbung) und Guido Buob (Geschäftsführer, Appenzellerland Tourismus AI) mit den ersten Publikationen im neuen Erscheinungsbild. (v.l.n.r)

Neue und bewährte Elemente

Grundlegend neu am Erscheinungsbild ist die Hausschrift. Ein besonderes Augenmerk haben die Verantwortlichen bei der Wahl der Schrift auf die Wiedererkennung und gute Lesbarkeit gesetzt. In den Publikationen und Medien erhalten künftig Bilder ein grosses Gewicht: Eine starke Appenzeller Bilderwelt setzt grundlegende emotionale Akzente und erhält neu viel Platz. Die Wahl des Papiers ist auf das natürliche, wertige «Lessebo smooth white» gefallen. Festgehalten haben die Verantwortlichen am bewährten «Tourismusgrün». Diese Farbe dient nach wie vor als Hauptfarbe und sichert eine hohe Wiedererkennung. Allerdings ist die Farbpallette neu um einige Farbtöne erweitert. Damit erhält die Gestaltung künftig mehr Freiheiten. Unverändert bleibt auch das Markenbild: Das Logo besteht nach wie vor aus dem Schriftzug «Appenzellerland.», dem goldenen Edelweiss von Schweiz Tourismus sowie einem Claim.

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Gastgeber im Zentrum

Kernstück der neuen Kommunikationsstrategie sind Gastgeber aus dem Appenzellerland. Personen aus unterschiedlichen Bereichen, die etwas für den Gast leisten, werden bei den Publikationen in den Mittelpunkt gestellt. Jede Broschüre enthält damit ein Gesicht beziehungsweise ein Portrait einer einheimischen Person. Auf der Website erwartet die Besucher dazu ein kurzes Video. Auftakt dieser Reihe macht Walter Motzer aus Gonten. Er ziert das Titelbild der neuen Broschüre «Winter Erlebnis 2015/2016» sowie der neuen «Winter Panorama Karte 2015/2016». Die Geschichte dazu: Walter Motzer ist Dorfbäcker in Gonten. Gleichzeitig unterhält er im Winter die Winterwanderwege und Langlaufloipen durch das Gontner Flachmoor. Der Leser erhält im Portrait Hintergrundinformationen über Walter Motzer. In den nächsten Wochen folgen immer wieder neue Portraits unterschiedlicher Gastgeber.

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Zusammenarbeit mit lokaler Werbeagentur

Appenzellerland Tourismus AI hat das neue Erscheinungsbild in Zusammenarbeit mit der Appenzeller Agentur Koller Werbung erarbeitet. Koller Werbung hat bereits die Strategie für Appenzellerland Tourismus erarbeitet und schliesst nun den Bogen mit einer kreativen, stimmungsvollen Umsetzung der Werbemassnahmen auf sämtlichen Kanälen.
 

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