Miss-Wahl: Gute Quoten, zufriedene Sponsoren

Trotz teils vernichtender Kritik in den sozialen Medien zeigen sich Veranstalter und Sponsoren zufrieden mit der Miss Schweiz-Wahl. Grund: Die guten Quoten.

Wie die Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe schreibt, geht es mit der Miss Schweiz-Wahl nach den düsteren letzten Jahren wieder steil bergauf. Zumindest, was die TV-Quote betrifft. Insgesamt über 1,6 Millionen Zuschauer – vier Pre-Shows und das Finale – verfolgten die Wahl 2015 mit. Der Krönung der neuen Miss schauten laut Veranstalter und Schweiz am Sonntag rund 580'000* Zuschauer zu, was verglichen mit den Quoten der letzten drei Jahre ein hoher Wert ist. Zum Vergleich: Als Guido Fluri den Event 2013 übernahm, befanden sich die Quoten auf einem Allzeittief von 185'000 Zuschauern, im Folgejahr waren sie mit 240'000 im Vergleich zu frühreren Jahren immer noch mager (Werbewoche.ch berichtete).

Da lässt sich auch besser verdauen, dass die Stimmung besonders in den Sozialen Medien alles andere als positiv war. Viel Hohn, viel Spot, Forderungen nach der Absetzung der Miss Schweiz Wahl. In der «echten» Welt sieht es scheinbar anders aus: Miss-Wahl-Sprecher Nik Schwab betont gegenüber der Schweiz am Sonntag, die persönlichen und direkten Rückmeldungen seien mehrheitlich positiv gewesen. Diese Feedbacks seien den Organisatoren wichtig. Und auch den Sponsoren – unter anderem L’Oréal – scheint die Show gefallen zu haben. Viele hätten ihr Engagement direkt nach der Wahl verlängert oder bekräftigt, so Schwab. (hae)

* Die Miss Schweiz Organisation spricht von einer durch Mediapulse ausgewiesene Netto-Reichweite von 364'000 und argumentiert auf Twitter, dieser Wert sei für ein Sponsorenformat entscheidend und somit der KPI. Mit dem Rating, dem in der Schweiz gängigen Mass für den Ausweis der Zuschauerleistung einer TV-Sendung, würden die Zahlen wesentlich tiefer ausfallen.

Joiz überarbeitet Konzept und schreibt Gewinn

Wie CEO Alexander Mazzara im Interview mit der Schweiz am Sonntag verrät, plant Joiz auf das neue Jahr zahlreiche Änderungen. Ausserdem schreibt der Social-TV-Sender 2015 erstmals schwarze Zahlen.

Man werde auf das neue Jahr hin das Portal und den Programmraster «gründlich überarbeiten», kündigt Mazzara an. Ein Grund dafür sei, dass für Joiz Mobile «enorm wichtig sei» und man deshalb das Programm stärker auf die Mobile Nutzung ausrichten wolle. 65 Prozent der Online-Nutzer konsumieren Joiz auf ihrem Smartphone. Da gelte es, «neue Formen zu finden», um «diesen Effekt des «im Moment bin ich dabei» besser einzufangen». Am Fernsehen als Leuchtturm wolle man aber festhalten, da dies sehr gut funktioniere. Konkreter wird Mazzara im Interview trotz Nachhaken nicht, er könne im Detail zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht viel erzählen.

Dafür kündigt er an, dass Joiz in der Schweiz dieses Jahr dank den Werbeeinnahmen und den pro Monat 300'000 erreichten Zuschauern auf allen Kanälen erstmals einen Gewinn erzielen wird.

Einst als TV-Betreiber gestartet, habe sich Joiz heute ein zweites Standbein geschaffen, in dem man eine in der Schweiz einzigartige interaktive Plattform entwickelt habe, die nun an diverse internationale Firmen weiterverkauft werde. Diese Expansion sei ein wichtiger Schritt, um langfristig Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen, so Mazzara. Obwohl dieses Geschäftsfeld fernab vom journalistischen Touch beim Launch liege, werde man weiterhin TV-Betreiber bleiben und auch in den Journalismus investieren. «Ich glaube fest an die Macht des Programms. Mit der Technik alleine werden wir uns nicht durchsetzen», ist Mazzara überzeugt. Man habe deshalb die neue Stelle des Chefredaktors geschaffen. (hae)
 

Zu guter Letzt: Mog reloaded

Die Supermarktkette Sainsbury’s bringt pünktlich zur Weihnachtszeit den berühmtesten britischen Kinderbuch-Kater Mog zurück. Liebevoll animiert – und unglaublich erfolgreich.

Der Spot « Sainsbury’s OFFICIAL Christmas Advert 2015 – Mog’s Christmas Calamity» wurde am 12. November auf Youtube hochgeladen – drei Tage später geht die Klickzahl bereits gegen sieben Millionen. Das ist selbst für sehr virale Filme eine beeindruckende, rekordverdächtige Zahl. Der Grund: Die Supermarktkette bringt den von Judith Kerr gezeichneten Kinderbuch-Kater Mog zurück. Kerr hat ihn 1970 mit dem Buch «Mog the Forgetful Cat» zum Leben erweckt – und ihn – unüblich für Kinderbuch-Helden – 2002 mit dem 16. Buch altershalber sterben lassen («Goodbye, Mog»).

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Mit dem Spot werden auch ein Plüsch-Mog und eine Buch-Version des Spots lanciert. Die Einnahmen der exklusiv bei Sainsbury’s verkauften Produkte werden dem Hilfswerk «Save the Children» gespendet. Judiht Kerr taucht übrigens selbst als Nachbarin im Spot auf. Die Verantwortung für den Viral-Hit trägt die Agentur AMV BBDO. (hae)

 

Diplomübergabe an 13 Kommunikationsexperten

13 Kommunikations-Manager erhalten ihr Diplom für den erfolgreichen Abschluss des Executive Master of Science in Communications Management (EMScom) der Fakultät für Kommunikationswissenschaften der USI Università della Svizzera italiana.

Die Diplome wurden von Professor Piero Martinoli, Präsident der USI Università della Svizzera italiana, und dem akademischen Leiter des EMScom-Studiengangs, Professor Francesco Lurati, übergeben.

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Der Studiengang bereitet erfahrene Kommunikationsfachleute darauf vor, neue Perspektiven im Management von Stakeholdern, Reputation und Corporate Identity auf strategischer Ebene zu entwickeln. Zudem sollen die Absolventen einen Beitrag zur strategischen Positionierung ihrer Organisation leisten können. Ein wesentlicher Teil dieser Ausbildung stellen die praxisbezogenen, echten Consulting-Projekte dar. In Beratungsmandaten für Unternehmen oder Institutionen setzen die Programmteilnehmer das Gelernte aus der Theorie eins zu eins in die Praxis um. Dieses Jahr gab es drei Beratungsmandate aus der Schweiz: Givaudan (Schweiz), Swiss Re (Schweiz) und Unilever (Deutschland).

Vergabe des Burson-Marsteller Award für Consulting Excellence

Das beste Consulting-Projekt wird mit dem Burson-Marsteller Award für Consulting Excellence gewürdigt. Matthias Graf, CEO von Burson-Marsteller Schweiz zeichnete die Mitglieder des Beratungsteams für Unilever aus: Roberta Buzio (Italien), René Felder (Schweiz), Carolin Hoyer (Deutschland) und Daniel Schaltegger (Schweiz). Das Projektteam hat einen Aktionsplan entwickelt, mit dem Ziel Organisationsstrukturen und eine angemessene Kommunikationsunterstützung darzustellen, so dass Mitarbeiter erfolgreich Promotoren der Nachhaltigkeitspolitik von Unilever (Unilever Sustainable Living Plan) werden. Die entwickelten Massnahmen umfassen Aktivitäten, die Unilever ihren Stakeholdern in der DACH-Zone adressieren wird.

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Weitere Auszeichnungen im EMScom Programm

Den SPRI-Preis für den höchsten Gesamtnotendurchschnitt übergab Peter Eberhard, SPRI Präsident, an Roberta Buzio (Sealed Air).

Liste der Diplomanden mit Nationalität, Position, Arbeitgeber und Arbeitsort

1. Roberta Buzio, Marketing Communications Director Europe, Sealed Air, Italian, Italy
2. Maria Antonieta Durán Gutiérrez, Project Manager-Global UHNW Evolution, UBS AG Wealth Management, Mexican, Switzerland
3. René Felder, Chief Executive Officer, B-Sources Outline AG, Swiss, Switzerland
4. Carolin Hoyer, Corporate Brand and Sustainable Business Manager, Unilever, German, Germania
5. Tommy Jakobsen, Director Communication Management, Lego Systems A/S, Danish, Denmark
6. Mian Shahzad Khalid, Director Marketing and Communications, United Snacks Pvt Limited, Pakistani, Pakistan
7. Martin Luginbühl, Project Manager Marketing, Switzerland Global Enterprise, Swiss, Switzerland
8. Patrizia Luisi, Strategic Planner & Account Supervisor, The Youcan Company Srl., Italian, Italy
9. Dunja Mesic, Head of Marketing Communications for Corporate Solutions, Swiss Reinsurance Company, Serbian, Switzerland
10. Jörg Polzer, Director Corporate Communications, Infront Sports & Media, German, Switzerland
11. Daniel Schaltegger, Chief of Media, FIS Alpine World Ski Championship St. Moritz 2017, Swiss, Switzerland
12. Nicola Strazzari, Head of Research and Development, Vision Plus Media Enterprises, Italian, Italy
13. Sibylle Zumstein, Head of Newsroom, Switzerland Global Enterprise, Swiss, Switzerland
 

Adello eröffnet neuen Standort in Malaysia

Das Schweizer Mobile Technologie-Unternehmen Adello expandiert weiter in den asiatischen Markt und eröffnet neue Büros in Kuala Lumpur.

Nach dem Aufbau diverser Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien eröffnet Adello einen weiteren Standort in Malaysia. Damit wird die schnell wachsende Nachfrage nach intelligenten Kommunikationslösungen auf dem grossen Kontinent mit weiteren lokalen Teams abgedeckt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die operative Verantwortung übernimmt Pearly Teong als Business Development Director. Frau Teong bringt einen Erfolgsausweis über 10 Jahre Erfahrung im Media-Business mit und rapportiert an Ron Kwok in Singapur, der die Region APAC verantwortet. Sie nimmt Ihre Aufgabe vom neuen Office in Kuala Lumpur aus wahr und hat mit ihrem Team in ihren ersten 30 Tagen bereits Mandate für namhafte Kunden wie Nissan, Maxis, McDonalds oder Shell gewinnen können. Ron Kwok freut sich über den weiteren Expansionsschritt: «Asien ist der weltweit nutzungsstärkste Mobile-Markt und weist dennoch ein enormes Wachstum auf. Adello betreibt mit der patentierten, proprietären Programmatic Buying Plattform AdCTRL das weltweit schnellste Analytics Backend und bietet darauf die führende Lösung für Machine Learning-basierte Big Data Analytics in Echtzeit an».

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Die Technologie wurde bislang mit 14 Internationalen Awards und Nominationen ausgezeichnet, zuletzt mit dem «Silicon Valley Technology Innovation & Entrepreneurship Forum Award 2015». Dank 100‘000 Entscheidungen pro Sekunde werden mit AdCTRL Zielgruppen bedeutend schärfer abgebildet und wiedererkannt, als mit bisherigen Ansätzen. Dies führt zu signifikant gesteigerten Post-Click Conversionrates, was letztlich Werbetreibenden, Usern und Publishern gleichermassen zugutekommt. Auch Adello-Gründer Mark Forster zeigt sich mit der Entwicklung in APAC zufrieden. «Das Team hat im ersten Jahr die Schwelle zur Profitabilität erreicht und weist weiter ein enormes Momentum auf. Für die nächsten drei Jahre ist jährlich mit einem dreistelligen Wachstum zu rechnen. In Asien wurde Desktop schon lange durch Mobile verdrängt und nun folgen die Budgets dieser Realität. Dem werden wir durch neue Teams Rechnung tragen», so Forster, der die letzten Wochen im Rahmen des Venture Leaders Programms in China verbracht hat.

Neue Stimmen auf der SRF-Radiokanzel ab 2016

SRF erneuert das Team der Radiopredigerinnen und -prediger ab Januar 2016 teilweise. Mit dem Jesuitenoberen Christian Rutishauser und dem reformierten Theologieprofessor Ralph Kunz sind prominente Namen unter den neuen Stimmen.

Die bei SRF sendeverantwortliche Teamleiterin Judith Wipfler freut sich laut Mitteilung über den hohen Humoranteil bei den neuen Predigerinnen und Predigern. Der Altersmix reicht von Mitte 30 bis Mitte 60, alle sind geerdete Menschen, die mitten im Leben und im Glauben stehen: Darunter sind Familienväter, Jugendseelsorger und Erwachsenenbildnerinnen sowie mit Liza Zellmeyer auch eine christkatholische Priesterin.

Turnusgemäss verlassen einige Teammitglieder die SRF-Radiokanzel, und neue Predigende treten ans Mikrofon. Sie werden in einem aufwendigen Castingverfahren ermittelt, das Radio SRF zusammen mit den Radiobeauftragten der Landeskirchen und der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) durchführt. Anfang November 2015 fand das mehrtägige Ausbildungsseminar der Gewählten im SRF-Studio Basel statt. Ab Januar 2016 gehen die neuen Stimmen auf Sendung.

Folgende Predigerinnen und Prediger sind neu mit dabei: Diakon Damian Pfammatter (römisch-katholisch), Priesterin Liza Zellmeyer, (christkatholisch), Priester Michael Pfiffner (römisch-katholisch),Pastor Christian Ringgli (freikirchliche BewegungPlus), Pfarrer Stefan Moll (evangelisch-methodistische Kirche Baden), Vreni Ammann (römisch-katholische Pfarreibeauftragte in Sankt Gallen), Eugen Koller (römisch-katholisch), Christian Rutishauser SJ (römisch-katholisch; Bild), Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenni (reformiert), Mathias Burkart (römisch-katholisch), Ralph Kunz (reformiert).

PR-Bild-Award für Schweiz Tourismus und Mammut

Die Sieger des PR-Bild-Award 2015 stehen fest: Für die Schweiz gewannen in diesem Jahr dank gleicher Punktzahl erstmals zwei Bilder den Branchenpreis.

Die Fotos «Grand Tour of Switzerland» von Schweiz Tourismus und «Matterhorn Key Visual» von Mammut Sports Group haben sich durchgesetzt. In diesem Jahr feierte der renommierte Branchenpreis der SDA-Tochter news aktuell sein zehn-Jahre-Jubiläum.

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Mit «Matterhorn Key Visual» sicherte sich die Mammut Sports Group den Titel zum PR-Bild des Jahres 2015 für die Schweiz und ist Sieger in der Kategorie «Unternehmenskommunikation».

Für den Bergsportspezialisten Mammut setzte Fotograf Robert Bösch das Matterhorn in Szene. Die Erstbesteigung des Schweizer Wahrzeichens jährt sich 2015 zum 150. Mal. Anlässlich des Jubiläums zeichnete der Outdoor-Spezialist zusammen mit Bergführern aus Zermatt in einer Lichterkette die Route über den Hörnligrat nach. Er erwies damit den Erstbesteigern um Edward Wymper die Ehre. Die Mitarbeiter von Mammut bildeten mit ihren Stirnlampen dabei einen Grossteil der Kette.

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Siegerfoto PR-Bild Award 2015 in der Kategorie «Tourismus, Freizeit & Sport» und PR-Bild des Jahres 2015 für die Schweiz: «Grand Tour of Switzerland 2015», eingereicht von Schweiz Tourismus.

Schweiz Tourismus, ebenso Gewinner des diesjährigen PR-Bild Award, konnte Jury und Publikum mit einer Aufnahme des Neuenburgersees im Kanton Neuenburg überzeugen Das Foto von Sebastien Staub zeigt ein Paar auf der spektakulären «Passerelle de l´Utopie», die weit in den See hineinragt.

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Moderator Jens Petersen (News Aktuell), Thomas Vetsch (Schweiz Tourismus) und Moderatorin Jule Gölsdorf (v.l.)

Die Fachjury des PR-Bild Awards hat aus über 1'800 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die besten Bilder in sieben Kategorien ausgewählt. Diese Shortlist stand zwei Monate zur öffentlichen Abstimmung bereit. Rund 10'000 Fachjournalisten, PR-Schaffende und Marketing-Fachleute bewerteten in dieser Zeit ihre Favoriten. Eine Kombination aus Jury-Urteil und öffentlicher Abstimmung sorgte am Ende für die Entscheidung.

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Für Deutschland gewann in diesem Jahr das Foto «Togetherness» von David LaChapelle, eingereicht von der PR-Agentur Fischerappelt, Relations.

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Das beste PR-Bild des Jahres 2015 aus Österreich ist das Foto «Werbekampagne Tomson Photography» von Tomson e.U.

Youtube Music geht in USA an den Start

Youtube steigt in den Markt für Musik-Streaming ein. Die nach Google und Facebook am dritthäufigsten besuchte Website der Welt bietet seit Donnerstag in den USA auf Youtube Music Songs mit und ohne Video an.

Nutzer können mühelos zwischen beiden Varianten wählen. YouTube Music zielt vor allem auf mobile Nutzer von YouTube. Diese Nutzer können nun Videos abschalten und nur die Musik laufen lassen – und verbrauchen so nicht viel Batterie oder Datenvolumen. «Die meisten Leute, die in den USA Musik hören, tun das im Auto», sagte dazu Youtube-Entwickler T. Jay Fowler. Angewählte Titel werden bei Youtube Music zwischengespeichert und können so auch ohne Internetverbindung gehört werden. Auf eigenen «Kanälen» können Nutzer sich neue und möglicherweise ihrem  Geschmack entsprechende Titel vorschlagen lassen und dabei einstellen, wie  experimentierfreudig sie sein wollen.

Neben Originalstücken von Künstlern sollen Cover-Versionen, Konzertmitschnitte und Amateurbeiträge von anderen Nutzern angeboten werden. «Der Zauber von  Youtube Music ist der riesige Fundus», sagte Fowler. «Wir wollen nicht einfach  ein weiterer Wettbewerber sein, sondern stattdessen noch mehr Menschen für das  Streamen von Musik begeistern.» Youtube Music wird vorerst nur in den USA verfügbar sein. Kunden des Premiumdienstes Youtube Red, der erst Ende Oktober an den Start gegangen war, bekommen für den Abo-Preis von knapp zehn Dollar pro Monat auch Youtube Music, und zwar werbefrei. Für andere Nutzer ist der Dienst zwar kostenlos, aber von
Werbung unterbrochen.

Branche kritisiert zu viele kostenfreie Titel

Streaming wird für die Musikindustrie ein immer wichtigerer Vertriebskanal. Die Universal Music Group, das weltweit grösste Musiklabel, machte im vergangenen Quartal erstmals mehr als die Hälfte seiner Einnahmen aus dem Digitalgeschäft mit der direkt aus dem Internet abgespielten Musik. Derzeit grösster Streaming-Anbieter ist das schwedische Spotify mit 75 Millionen Nutzern, von denen 20 Millionen ein kostenpflichtiges Abo haben. Musiker klagen, dass die Methode keine ausreichenden Einnahmemöglichkeiten biete. Youtube selbst wurde schon vor Einführung seines Streamingangebotes kritisiert, dass auf der Website zu viele Titel kostenfrei zu finden seien. In seinem Blog teilte Youtube zuletzt mit, das Videoportal und Google hätten mittlerweile über drei Milliarden Euro an die Musikindustrie überwiesen. «Ich möchte alle Nutzer daran erinnern, dass Musik einen eigenen Wert hat, und es sich lohnt, dafür zu zahlen», sagte Entwickler Fowler. (SDA)

Facing gestaltet für Coop SBB-Lokomotive

Vizner Borel für Swiss Recycling: Alle machen mit

Unter dem Motto «Alle machen mit!» startete Ende Oktober die neue, von Vizner Borel kreierte Sensibilisierungskampagne von Swiss Recycling mit der Unterstützung von 20 Minuten.

Swiss Recycling vertritt als Dachorganisation die Interessen der Schweizer Recycling-Systeme. Ihre Mitglieder sind gesamtschweizerisch tätige Recycling-Organisationen. Swiss Recycling will als Dachmarke die Schweizer Bevölkerung darauf aufmerksam machen, wie die Wiederverwertung von Wertstoffen Ressourcen schont, Energie spart, CO2 reduziert und dadurch wertvolle Sekundär-Rohstoffe schafft.  Die Zürcher Kommunikationsagentur Vizner Borel konnte sich als Leadagentur von Swiss Recycling durchsetzen.

Im Zentrum der gesamtschweizerischen Kampagne steht ein aus rezyklierbaren Wertstoffen gebauter «Speakers` Corner». Hier melden sich schweizweit die verschiedensten Menschen zu Wort – und sie alle haben eine Meinung, ein Argument, gute Gründe oder eine Vision, warum sich das Trennen und Rezyklieren von Wertstoffen für alle lohnt. Für einen Auftritt am Speakers` Corner konnten auch prominente Persönlichkeiten wie Bertrand Piccard oder Dominique Rinderknecht gewonnen werden. Die mit der Titelseite der Pendlerzeitung 20 Minuten lancierte Kampagne wird mit Anzeigen, auf der Webseite Alle-machen-mit.ch und mit Online-Massnahmen langfristig in der ganzen Schweiz eingesetzt.

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Verantwortlich bei Swiss Recycling: Patrik Geisselhardt (Geschäftsführer), Claudia Bucher (Projektleitung Marketing / Kommunikation). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Markus Binggeli (Strategie), Martina Glaser (Beratung), Gian Maurizio (Art Direction), Jürg Waeber (Text), Dan Cermak (Fotografie), Detail (Litho).
 

Die Kampagne für Honda von Trio gibt Vollgas

Seit September hat Trios nationale Kommunikation für Honda in den fünften Gang geschaltet. Um die drei neuen Modelle der Marke einzuführen hat die Agentur eine vielfältige Kampagne in drei Sprachen kreiert. Zahlreiche Werbeträger kommen zum Einsatz.

Tag On für TV-Spots, Inserate, Banners, Radiospot, Direkt Marketings. Das alles mit der Unterstützung von Timea Bacsinszky, der neuen Markenbotschafterin von Honda.

https://www.youtube.com/watch?v=hW6Vq-7G_fU

https://www.youtube.com/watch?v=LqF6yCBME4w

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Der Konvergenz-Punkt ? Die Honda Dream Days, die berühmten Tage der offenen Tür haben mit einem Wettbewerb für Probefahrten viele Besucher angezogen. Roll-Ups, Stickers, Totems, Fensterdekoration und Standbilder von Timea im 1:1 Massstab, das Dekorationskonzept von 45 Points of Sales wurde speziell für diesen Anlass erarbeitet. Drei spezifische Broschüren für die neuen Modelle, der Produktkataloge «Honda Kollektion» und die letzte Print- und Digitale Ausgabe von Challenge, dem offiziellen von A bis Z von Trio realisierten Kundenmagazin, unterstützten die Aktion.

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Verantwortlich bei Honda Motor Ltd: Vincent Roch (Advertising Manager, Honda Schweiz).
Verantwortlich bei Agence Trio: Sonia Duperret, Florence Genoud (Beratung), Fabian Monod, Renaud Cusenier (Art Directors), Christophe Muller (Web design), Pascal Bigler (Desktop), Chloé Petit, Guillaume Roud (Text).
 

Erste E-Cashback-Seite der Schweiz lanciert

Die Agentur Lauris lanciert mit Cash-cash die erste E-Cashback-Website der Schweiz. Konsumenten können damit die Rückzahlung ihrer Rabattcoupons direkt anfordern und das Geld innert maximal siebenTagen auf ihr Bankkonto bekommen.

Die Nutzung von Rabattcoupons, besonders jene von Cashback-Coupons (für Rabatte in bar), ist häufig kompliziert, vor allem dann, wenn die Coupons nicht direkt an der Kasse verrechnet werden: Der Coupon muss gesammelt und der Kaufbeleg per Post eingesendet werden. Die Rückzahlungsfrist beträgt fünf bis acht Wochen – für die Konsumenten ist dies alles andere als ermutigend.

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Mit einer Web-Plattform, auf der die Konsumenten die Rückzahlung ihrer Rabattcoupons direkt anfordern und weitere Werbeangebote nutzen können, hat ein Westschweizer Start-up die Lösung für dieses Problem gefunden. In Zusammenarbeit mit HighCo hat die Lausanner Agentur Lauris das zweisprachige Portal Cash-Cash ins Leben gerufen, die erste E-Cashback-Website der Schweiz.

Die Bedienung von Cash-cash.ch ist einfach. Die aktuellen Angebote – Rabattcoupon, hundertprozentige Rückzahlung, Doppelpack-Angebot usw. – werden auf der Website präsentiert, die über alle Geräte aufgerufen werden kann, vor allem über Mobilgeräte – ob von zu Hause aus, unterwegs oder direkt im Geschäft, vor dem Regal. Nach dem Kauf des Produkts muss der Konsument lediglich ein Foto seines Kassenbelegs als Kaufnachweis hochladen und die Rückzahlung des im Angebot genannten Betrages anfordern. Das Geld wird innert maximal sieben Tagen direkt auf sein Bankkonto überwiesen. Die Konsumenten nach jeder Kauftransaktion Geld zurück. Cash-Cash verwendet keine Online-Geldbörse/kein Online-Portemonnaie, in das erst ein bestimmter Betrag eingezahlt werden muss, bevor die Nutzer ihr zurück Geld erhalten. Die Website verpflichtet sich zu vollständiger Transparenz.

Edgard Lauris, Gründer von Cash-Cash, ist überzeugt: «Couponing ist und bleibt das beste Mittel zur Verkaufsförderung, das jemals erfunden wurde. Es ermöglicht es den Marken, ihre Grosszügigkeit unter Beweis zu stellen. So können sie die Kaufkraft ihrer Kunden erhöhen und gleichzeitig mehr Traffic in den Geschäften generieren. Man spricht hier von «Drive-2-Store»-Marketing. Im digitalen Zeitalter muss auch der Coupon weiterentwickelt und entmaterialisiert werden. Webcoupons gewinnen bereits seit 2013 weltweit an Beliebtheit, mit dem Anbruch des Zeitalters der Mobilgeräte sind die Möglichkeiten für die direkte Interaktion mit den Konsumenten und das Angebot von Promotionen während des Einkaufs jedoch noch grösser geworden. Ziel von Cash-Cash ist es, zu DER Referenz zu werden, wenn es darum geht, die Kunden im Geschäft bei ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen – vor jedem Kauf – und den Kunden auf diese Weise Zugang zu sofortigen, exklusiven und persönlichen Angeboten zu bieten.»

Coupons in der Schweiz

In der Schweiz zwingt die besondere Situation im Detailhandel die Marken dazu, die Couponsysteme der beiden Marktführer zu verwenden. Die Entwicklung des Multichannel-Coupons, d. h. eines Coupons, der von einer Marke herausgegeben wird und in allen Geschäften einlösbar ist, ist somit zu kompliziert. Daher müssen laut Mitteilung Innovationen und Alternativen her, die das aktuelle Angebot ergänzen können, ohne mit ihm zu konkurrenzieren.

Grundsätzlich gibt es nur zwei Arten von Couponing. Der Coupon ist ein Zahlungsmittel, das während eines festgelegten Zeitraumes Anspruch auf einen Rabatt auf ein bestimmtes Produkt gewährt. Wenn die Rückerstattung direkt an der Kasse erfolgt, spricht man von einem sofort einlösbaren Coupon (instantly redeemable coupon). Erfolgt sie indirekt über andere Mittel, spricht man von einem Angebot mit zeitlich versetzter Rückzahlung. Bei einem Angebot mit zeitlich versetzter Rückzahlung vom Typ Cashback erhält der Kunden den Kaufbetrag ganz oder teilweise zurück, allerdings nicht an der Kasse, sondern per Überweisung direkt auf sein Bankkonto. Die meisten der heutzutage verwendeten Coupons wurden zwar im Geschäft gesammelt und somit von einem Detailhändler aktiviert, in Zukunft wird dies jedoch höchstwahrscheinlich nicht mehr der Fall sein. Digitale Coupons – Webcoupon, Drive, Load to card – haben mit dem Siegeszug des Smartphones an Beliebtheit gewonnen und werden den Erwartungen der modernen Konsumenten gerecht.

Die Schweiz hole ihren Rückstand bei Shopper-Marketing-Lösungen gegenüber anderen europäischen Märkten auf, schreiben die Macher von Cash-cash. Dieser sei teilweise bedingt durch die Vormachtstellung des Duopols Migros-Coop, das im Schweizer Detailhandel lange Zeit das alleinige Sagen gehabt habe. Die Ankunft deutscher Konkurrenten auf dem Markt, in Kombination mit dem Druck, der von den weltweiten Giganten der Digitalbranche Google und Apple auf die Schweizer Händler ausgeübt wird, führe jedoch dazu, dass die Karten in Sachen Web-2-Store-Promotion neu gemischt würden: «Unsere Plattform ermöglicht es den Marken, den Schweizer Konsumenten Angebote vom Typ «100-prozentige Rückzahlung» oder «1. Kauf gratis» anzubieten, aber auch Rabatte in jeder Form, über die sie sich direkt im Geschäft, zu Hause oder unterwegs informieren können. Diese Interaktion mit dem Konsumenten ist eine echte Revolution im Werbemarketing.» Als erste Partner präsentiert Cash-cash in der Kategorie «Food» die französischen Marken Michel & Augustin und Saint Albray, die in der Romandie bekannter sind als in der Deutschschweiz.

 

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