45. Wirz Cocktail mit Rekordbeteiligung

Ein amüsantes Thema, ein hochkarätiges Podium und eine neue Location. Mit über 350 Gästen konnte die Wirz Gruppe so viele Teilnehmer wie noch nie zum kulturellen Highlight der Agentur begrüssen.

Der unter dem Motto «So ein Zufall: Wie wahrscheinlich ist das Unwahrscheinliche?» stehende 45. Wirz Cocktail wird als der bisher bestbesuchte in die Geschichte des traditionsreichen Herbstanlasses der Wirz Gruppe eingehen. Das für diesen Zweck erstmals gewählte «AURA» in der Zürcher Innenstadt zeigte sich als perfekter Veranstaltungsort und auch sonst scheinen die Gastgeber wieder einmal vieles richtig gemacht zu haben.

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Unter der Leitung der glänzend aufgelegten SRF-Moderatorin Mona Vetsch diskutierten, scherzten und fabulierten der Psychologe und Kolumnist Peter Schneider, Monika Bütler von der Universität St. Gallen, Mercedes-Benz Schweiz CEO Marcel Guerry und die Grünliberale Fraktionschefin Tiana Angelina Moser. Letztere wusste mit heiteren Anekdoten über das Abstimmungsverhalten in Bundesbern zu unterhalten. Für den grössten Lacher des Abends sorgte indes der gewohnt scharfzügige Peter Schneider, der sich in diesem Zusammenhang überrascht darüber zeigte, dass in Bern vor wichtigen Abstimmungen anscheinend der eine oder andere Politiker «ins Klo gesperrt wird».

«Bei der Wahl des Themas überlassen wir normalerweise nichts dem Zufall. Dieses Jahr schon. Hat gut funktioniert», zeigte sich Wirz-Gruppen CEO Geri Aebi als Gastgeber des Abends in seiner gewohnt pointierten Kurz-Einführung ins Thema ebenfalls in launiger Stimmung.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion bot sich den geladenen Gästen während des Apéro riche die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Es ist nicht bekannt, inwieweit es sich bei den hierbei entstehenden Gruppen um «Zufallsbekanntschaften» gehandelt hat. Umso sicherer ist es, dass der «Zufall» genügend Gesprächsstoff für einen langen, vergnüglichen Abend geboten hat.

Weitere Bilder zum Anlass finden unsere Abonnenten am Freitag, 20. November, in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.

AZ Medien legen drei Fachmagazine zusammen

Das Unternehmen AZ Medien legt drei Fachzeitschriften zusammen und erhöht die Wochenarbeitszeit um zwei auf 42 Stunden. Für das kommende Jahr gilt beim Lohn eine Nullrunde.

Ob das Effizienzsteigerungsprogramm zu einem Stellenabbau führt, ist gemäss dem Unternehmen offen. Die drei technischen Fachmagazine Megalink, Technica und Chemie werden fusioniert. Das sagte Unternehmensprecherin Monica Stephani am Mittwoch auf Anfrage zu einer Meldung des Branchendienstes Klein Report.

Gemäss Klein Report führten die Restrukturierungen aber bereits zu einem grösseren Stellenabbau: Bei den AZ-Medien ist am Dienstag 20 Angestellten die Kündigung übergeben worden. Insgesamt handle es sich um 1600 Stellenprozente, die im Bereich «Medien Schweiz» betroffen sind. Beim Fachverlag der AZ-Medien werden 8 Stellen, innerhalb der Abteilungen IT und Kundenkontakt 12 Stellen abgebaut. Als Gründe seien den etwa 100 Personen, die sich am Dienstagnachmittag um 15 Uhr im Gebäude der AZ-Medien-Telli an der Neumattstrasse in Aarau einfanden, wirtschaftliche Veränderungen angegeben worden.

Die Erhöhung der Wochenarbeitszeit im Medienunternehmen gelte für Mitarbeitende, die unter anderem nicht einem Gesamtarbeitsvertrag unterstünden, per 1. Juni 2016. Stephani sprach von einer «Harmonisierung» der Wochenarbeitszeit innerhalb der AZ Medien.

Die AZ Medien des Verlegers Peter Wanner erlitten 2014 unter dem Strich einen Verlust von 6 Millionen Franken. Der Umsatz stieg um 2,3 Prozent auf 247,7 Millionen Franken. (SDA)
 

Erdmannpeisker: Feiern Sie 24x Weihnachten

Das Millionenlos bietet im Advent jeden Tag riesige Gewinnchancen. Im neusten TVC für das Millionenlos inszenieren Swisslos und Erdmannpeisker dies auf überraschende Art und Weise.

Nebst dem weihnächtlichen TV-Spot wird das Millionenlos auch in diesem Jahr 360° mit Plakaten, Anzeigen, Radiospots und den klassischen POS-Medien beworben. Als Keyvisual sind die Weihnachtsmänner crossmedial auf allen Kanälen im Einsatz. Sie animieren bei der Promotion Roadshows die Besucher in Einkaufszentren zum Rubbeln an einem Riesen-Millionenlos und im Blick sucht Swisslos die überraschendsten Erlebnisse von «echten» Weihnachtsmännern. Die schönsten Storys werden im Blick veröffentlicht und der Gewinner fliegt nach Rovaniemi in Finnland zum echtesten aller Weihnachtsmänner.

Verantwortlich bei Swisslos Interkantonale Landeslotterie: Rolf Kunz (Leiter Marketing & Distribution), Bettina Dürrenberger (Leiterin Produkt-Management Lose), Patrick Weisskopf (Produkt-Management Lose). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker, Sybille Erdmann (Gesamtverantwortung), Torsten Maas und Grit Wolany (Konzept) Patrick Fawer (Art Direction), Selina Helbling, Aline Bächler (Beratung), Christina Weibel, Tabea Ott, Jenny Ziörjen (Mediengestaltung). Verantwortlich bei Markenfilm Schweiz: Uli Scheper (Produktion), Nalle Sjöblad (Regie), Jean-Noël Mustonen (Kamera). PR: Panta Rhei PR. Promotion: Spool. Mediaplanung: Mediafactor.
 

KSP setzt Qualitätsbericht für Schön Klinik um

Schön Klinik ist eine Klinikgruppe mit 17 Kliniken im nord- und süddeutschen Raum. KSP Krieg Schlupp Partner wurde mit der Aufgabe betraut, den diesjährigen Qualitätsbericht zu konzipieren und zu gestalten.

Bei der Kernzielgruppe handelt es sich um potentielle, aktuelle und ehemalige Patienten sowie deren Angehörige. Das Hauptziel des Qualitätsberichts ist die Vermittlung von Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Sämtliche Berichte wurden von Mitarbeitenden verfasst und jeweils mit Name, Bild, Kernkompetenz und Kontaktmöglichkeit versehen. Auf diese Weise wird ein hohes Mass an Authentizität erreicht.

Ein einfaches aber wirkungsvolles Konzept gewährleistet, dass sich der Patient beim Lesen stets im Mittelpunkt fühlt: Relevante Fragen, die Patienten und Angehörige vor einem Klinikaufenthalt beschäftigen, werden mittels Beiträgen, Fakten, individuellen Aussagen und Bildern beantwortet. So fühlt sich der Patient ernst genommen und kompetent beraten.

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Erschienen ist der Qualitätsbericht in elektronischer Form als ePaper und interaktives PDF sowie als gedruckte Version mit 15'000 Exemplaren.

Verantwortlich bei Schön Klinik: Alexander Hauenschild (Geschäftsführer), Petra Berghaus-Wagner (Bereichsleitung Kommunikation und Vernetzung). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Anita Kummer (Creative Direction), Rahel Witschi (Art Direction), Daniel Zehnder (Text), Christoph Ilg (Beratungsleitung), Natalija Ferrari (Beratungsassistenz), Florian Hammerich (Foto), Craft367 (Bildbearbeitung).

 

128 verschiedene Plakate für Coop Bau+Hobby

Um die Bekanntheit des Coop Bau+Hobby in Arbon zu steigern hat sich die Agentur am Flughafen eine unübersehbare Massnahme einfallen lassen: Die Kreativen aus Altenrhein haben 128 verschiedene Plakate kreiert.

Da die Ostschweiz vom Individualverkehr lebt und ein Auto für den Einkauf bei Coop Bau+Hobby oft unverzichtbar ist, hat die Agentur die Verkehrsströme im Einzugsgebiet analysiert und ausgewertet. In drei Wellen wurden daraufhin die wichtigsten Einfallsstrassen mit individuellen Plakaten tapeziert.

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Verantwortlich bei Coop Bau+Hobby: Christoph Theler (Leiter Coop Bau+Hobby), Stefan Schwär (Leiter Kommunikation/Werbung), Cécile Sprenger (Projektleiterin Werbung). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Valeria Hörler (Grafik), Patricia Eugster (Beratung/Media).
 

Neuer Gruppen-CEO bei TCC

TCC ernennt Perry Valkenburg zum neuen Gruppen-CEO. Am 4. Januar 2016 übernimmt er das operative Geschäft des Anbieters für Kundenbindungsprogramme. Zuvor war der gebürtige Niederländer 20 Jahre lang für TBWA tätig. 

Perry Valkenburg verantwortete in seiner bisherigen Position als President International & Global Operations die Bereiche Digital und Consumer Marketing bei TBWA. Zu seinen Kunden, mit denen er in Cannes bereits mehrmals Gold holte, zählen Unternehmen wie etwa die innovative Shopping-Plattform Wish.

TCC bietet Kundenbindungsprogramme für Schweizer Handel- und Energieunternehmen. «In unserer heutigen Zeit verschmelzen digitale und reale Welt immer mehr – so auch im Einzelhandel. Daher ist es besonders wichtig für uns, Handelsunternehmen dabei zu unterstützen, dieses neue digitale Umfeld bestmöglich für ihre Konsumenten zu erschliessen und deren Loyalität auch online zu fördern. Mit Perry Valkenburg und seiner langjährigen Erfahrung sind wir dafür optimal aufgestellt», so TCC-Geschäftsführer Thomas Lehmeier über den neuen Gruppen-CEO. 

 

Primcom mit neuer Mitarbeiterin in Zürich

Seit Kurzem verstärkt die 41-jährige Wiebke Sander das Team von Primcom in Zürich als Beraterin.

Das Beraterteam der auf die Reiseindustrie spezialisierten PR-Agentur Primcom in Zürich wird seit Kurzem durch Wiebke Sander unterstützt. Die 41-Jährige Westfälin war in den vergangenen vier Jahren als Communications Manager für die Swiss Travel System, eine Tochterfirma der SBB, tätig.

Wiebke Sander hat Volkswirtschaft studiert und eine journalistische Ausbildung sowie eine Weiterbildung als Social Media Manager absolviert. Touristische Erfahrungen hat sie unter anderem bei Schweiz Tourismus, Railaway und bei der auf Tourismus-Marketing spezialisierten Agentur Smarket gesammelt.
 

EWZ zeigt das erste interaktive Plakat der Schweiz

Im Rahmen der Kampagne für das Glasfasernetz in Zürich kommt in der Schweiz erstmals ein interaktives Plakat zum Einsatz, das es ermöglicht, direkt via Plakat an einem Wettbewerb teilzunehmen oder sich ausführlicher zu informieren. 

Die neue EWZ.zürinet-Kampagne startete vor einem Monat (Werbewoche.ch berichtete). Neben herkömmlichen Plakaten, einer Online-Kampagne und einem neuen Event-Konzept setzt EWZ nun auch auf eine schweizweite Neuigkeit: ein interaktives Plakat. Es wurde in Zusammenarbeit mit Wetalkwithyou und APG|SGA entwickelt.

In Anlehnung an die von Vizner Borel lancierte Kampagne «Mein Zürich. Mein Netz.» können die Teilnehmer eigene T-Shirt-Texte erstellen und für einen Wettbewerb einreichen. Die kreativsten Beiträge erscheinen dann auf dem interaktiven Plakat und können vor Ort per Wischbewegung durchstöbert werden.

Andererseits können sich die Passantinnen und Passanten am interaktiven Plakat über das Glasfasernetz EWZ.zürinet informieren. Das Plakat wird damit zum überdimensionalen Tablet mit Touch-Funktion.

Damit keine persönlichen Daten vor Ort erfasst werden müssen, wird das erstellte T-Shirt zur Wettbewerbseinreichung per E-Mail versendet. Alternativ kann sich der Teilnehmer sein erstelltes T-Shirt per QR-Code auf sein Handy laden und über den für mobile Endgeräte optimierten Wettbewerbszugang einreichen.

Zu sehen ist das interaktive Plakat während drei Wochen in Zürich Oerlikon bei der Haltestelle Sternen Oerlikon.

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Epica 2015: Kein weiteres Schweizer Gold

Am zweiten Tag der Epica-Jurierung wurde die Schweizer Gold-Jagd gestoppt. Weitere Awards in Silber und Bronze werden aber folgen.

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Tag 1

In einem Jury-Marathon, der von halb neun Uhr morgens bis neun Uhr abends dauerte, wurden in Berlin fast alle restlichen Kategorien bewertet. Wie im Vorjahr bleibt es für die Schweiz auch 2015 bei drei goldenen Awards. Im Medaillenspiegel hingegen wird sich aber noch einiges ändern – ein ähnlich gutes Gesamtresultat wie letztes Jahr liegt in Reichweite. Einzig die Gold-Platzierungen werden während der Jurierung umgehend festgelegt, der Rest wird später berechnet und bestimmt.

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Bereits ist aber klar: Stories wird einen Epica-Award gewinnen. Die Triumph-Kampagne «Find the One» wurde von der Pre-Jury gemäss Epica-Reglement in die Shortlist der Kategorie «Fashion, Footwear & Personal Accessories» verschoben. Grund: Zu gut, um aufgrund ausserordentlich starker Konkurrenz vorzeitig auszuscheiden. In dieser Kategorie wurde bei der Jurierung in Berlin schliesslich lediglich die weltweit gefeierte H&M-Kampagne «Close The Loop» besser bewertet. Ob es Stories für Silber reicht, wird von den Epica-Verantwortlichen am Mittwoch verkündet und am Donnerstag kommuniziert.

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Ebenfalls auf einen (weiteren) Award darf sich Publicis freuen (Irrtum wie immer vorbehalten). In der Kategorie «Public Interest / Social» überzeugte die Zürcher Agentur mit der Kampagne «Women should not be worth less» für die Frauenzentrale Zürich. In dieser Kategorie wurde nur die «It happens here»-Kampagne von Ogilvy & Mather London (Werbewoche.ch berichtete) besser bewertet – allerdings wurde sie nicht mit Gold, sondern ledliglich mit Silber belohnt. Bemerkenswert ist die gute Bewertung für Publicis aber dennoch. Einerseits, weil die Kampagne aufgrund sprachlicher Voraussetzungen (z.B. Bohrer vs. Bohrerin; Kopfhörer vs. Kopfhörerin) in der deutschen Originalversion und von Editorial Director Marc Tungate erläutert gezeigt werden musste, andererseits wurde vereinzelt die einfach gehaltene Ausführung der eingereichten Sujets kritisiert. Dennoch: Die kreative Idee wurde verstanden und kam an.

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Der Rest ist Spekulation und wird sich erst am Mittwoch zeigen. In der Radio-Kategorie bestehen für FCB Zürich mit der Neuroth Quizshow-Kampagne noch reelle Chancen auf Bronze. Auch in dieser Kategorie: Mindestens zwei sehr starke Kampagnen standen dem aussichtsreichen Schweizer Beitrag im Kampf um die Bestplatzierungen vor der Sonne. Auch Publicis liebäugelt in «Health, Beauty, Cosmetics & Toiletries» für L’Oréal noch mit einem (nicht-goldenen) Award. Ruf Lanz hofft in «Luxury & Premium Brands» auf eine Auszeichnung. Ebenfalls offen ist die finale Auswertung der Arbeit «Toy Soldiers» von Havas Worldwide Zürich für das Zürcher Kammerorchester. Auch weitere Award-Gewinne sind noch möglich.

Thomas Häusermann

Der Schweizer Medaillenspiegel 2015
                                                                                                                                      

 

 
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SRG hält am Abbau von 250 Stellen fest

Die SRG hält am angekündigten Abbau von rund 250 Stellen fest. Sie sieht keine andere Möglichkeit, einen Teil der jährlichen Einsparungen von 40 Millionen Franken zu erreichen. Die Zahl der Kündigungen ist noch nicht bekannt.

Von den 250 Stellen sollen 190 mittels Pensionierungen, Kündigungen und Pensenreduktionen erreicht werden, wie die SRG am Dienstag mitteilte. Zudem sollen 60 offene Stellen nicht besetzt werden. Um den Abbau auf höchstens 250 Stellen zu begrenzen, haben sich die SRG und die Gewerkschaft SSM auf eine Lohn- Nullrunde für 2016 und einen Sozialplan geeinigt.

Die SRG-Geschäftsleitung habe sich intensiv mit alternativen Sparvorschlägen befasst, um den Stellenabbau möglichst zu minimieren. Dazu zählten etwa Abstriche beim Programmangebot, tiefere Spesen oder eine solidarische Reduktion des Beschäftigungsgrads, wie Sprecher Daniel Steiner auf Nachfrage erklärte.

Einzelne Vorschläge würden aber einen hohen Umsetzungsaufwand oder sogar Mehrkosten nach sich ziehen, schreibt die SRG weiter. Auch sei sie an laufende Verträge gebunden und habe arbeitsrechtliche Pflichten zu erfüllen.

Dennoch wird sich das Sparprogramm auch auf das Programmangebot auswirken, betont die SRG. Über die konkrete Umsetzung informieren die einzelnen Sprachregionen in den nächsten Tagen. Die Sparmassnahmen werden ab diesem Monat umgesetzt.

SSM hält Konsultationsverfahren für aufwändige Alibiübung

Das SSM ist laut einer Mitteilung vom Dienstag enttäuscht, dass die SRG bis zur Einführung des neuen Gebührensystems nicht ganz auf Entlassungen zu verzichtet. Dass 400 eingereichte Vorschläge der Mitarbeitenden im Konsultationsverfahren nicht zur Reduktion des angekündigten Stellenabbaus geführt haben, sei nicht nachvollziehbar. 

Unverständlich findet die Gewerkschaft insbesondere, dass die SRG nicht darauf eingetreten ist, für die Deckung allfälliger Verluste vorübergehend eine Verkleinerung des Eigenkapitals oder eine Erhöhung der Fremdverschuldung in Betracht zu ziehen.Das aufwändige Konsultationsverfahren bezeichnet das SSM als Alibiübung. (SDA/sis)
 

Die Welt kippt – zum Guten

Die Negativschlagzeilen in unseren Medien lassen vermuten, dass die Welt immer elender wird. Doch in vielen Bereichen ist das Gegenteil der Fall, zeigt eine Kampagne von Spinas Civil Voices für Helvetas auf.

Der Anteil an Hunger Leidenden hat sich seit den 90-er Jahren halbiert, die Zahl der Menschen ohne sauberes Trinkwasser ist um 50 Prozent gesunken und immer mehr Mädchen gehen zur Schule. 

Fakten wie diese beweisen, dass eine bessere Welt möglich ist – und dass Entwicklungshilfe tatsächlich viel bewirken kann. Helvetas zeigt der Öffentlichkeit in der neuen Printkampane nicht die klassischen Negativbilder, sondern inszeniert positive Fakten als spannende Kombination aus Infografik und Fotoinszenierung.

Die mehrjährige Kampagne ist am 9. November 2015 gestartet. Weitere Sujets werden auch in den nächsten Monaten mit fundierten Positiv-Aussagen für Optimismus sorgen.

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Verantwortlich bei Helvetas: Stefan Stolle (Leiter Kommunikation und Fundraising). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Lorenz Spinas (Gesamtverantwortung), Miriam Fischer (Art Direction), Susi Kammergruber (Konzept/Text), Tullio Tomasini, Sarah Bertschinger (Beratung).
 

Zu guter Letzt: Tagesschau auf Arabisch

In Deutschland lanciert die ARD ein Kompaktnewsformat für Flüchtlinge – auf Englisch und Arabisch. Es wird online angeboten und zweimal täglich aktualisiert.

Die Tagesschau bietet ihr Kurzformat «Tagesschau in 100 Sekunden» seit Dienstag auch in Englisch und Arabisch an. Alle Beiträge der fremdsprachigen Version sind mit englischen beziehungsweise arabischen Bildtafeln versehen. Deutschen Asylgegnern stösst das sauer auf. Die ARD reagiert mit dem Format auf die Flüchtlingswelle und will mehr «Service für Zuwanderer in Deutschland» bieten.

Spannend auch, was der Sender als wichtige News für Flüchtlinge präsentiert: Die fremdsprachige Kurzsendung zeigt nämlich andere Inhalte als die «Tagesschau in 100» Sekunden auf Deutsch. Für Flüchtlinge wurde am ersten Sendetag unter anderem über Pegida-Demos, verhaftete Terrorverdächtige in Alsdorf und den gemeinsamen Kampf von Frankreich und den USA gegen den Islamischen Staat berichtet. (sis)
 

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Die aktuelle Kurz-Newssendung auf Englisch findet man hier. 

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