Bold: Neuer Online-Look für Hotel Cervo

Für einen ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Nach gepackter Chance bei der Agenturevaluation präsentiert Bold die neue «digitale Lobby» des Mountain Boutique Resorts Cervo.

Die Website des kleinfeinen Zermatter Fünfstern-Hotels kommt nicht nur im frischen Look daher. Dank eingängiger Struktur und Umsetzung setzt das Feriengefühl für Gäste jetzt schon zuhause am Bildschirm ein. Den beiden Hauptzielen – einem authentischen User-Erlebnis und der Steigerung der Direktbuchungen – wurde dabei am meisten Aufmerksamkeit gewidmet. Weitere Werbemittel verbreiten das unvergleichliche Cervo-Feeling direkt vor Ort.

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Verantwortlich Cervo Mountain Boutique Resort: Daniel F. Lauber (Hotelier). Verantwortlich Bold: Lindo Ganarin (Creative Direction), Bruno Gerber und Tino Niederberger (Art Direction), Patrik Dummermuth (Web-Development), Philippe Hansen (Beratung/Gesamtverantwortung), Campfire (Umsetzung Backend).

 

Kernbrand lanciert Blog für JMS

Ökologie und Nachhaltigkeit sind beim Baudienstleister JMS seit jeher stark verankert. Die St.Galler Markenagentur Kernbrand hat ein Konzept entwickelt und umgesetzt, um dieses Engagement authentisch und überzeugend zu kommunizieren.

Im Zentrum steht der Blog Nachhaltig-natuerlich.ch. Ganz nach der Devise: Nutzen und Unterhaltung sind mächtiger als platte Marketingbotschaften. Wie funktioniert eine Kompogas-Anlage? Welchen Vorteil hat Recyclingpapier? Und wie kann ich in meinem Büro Papier sparen? Der neue Blog nachhaltig-natuerlich.ch informiert unterhaltsam und nutzungsorientiert über Themen aus Umwelt und Nachhaltigkeit. Er ist das Kernstück des neuen Labels «nachhaltig-natürlich», mit dem der Baudienstleister JMS sein soziales, ökologisches und ökonomisches Engagement zum Ausdruck bringt.

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Das Label – ein Ahornblatt, kreisförmig umrahmt vom Claim «Nachhaltig Natürlich» – prangt künftig auf der Internetseite und sämtlichen Publikationen von JMS. Das Ahornblatt steht für Kraft, Wachstum und Entwicklung. Die Kreisform symbolisiert Schutz und Kontinuität – allesamt wichtige Nachhaltigkeitswerte.

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Um auch die Inhalte selbst nachhaltig in den Köpfen der Leser zu verankern, hat Kernbrand eine umfassende «Content Strategie» erarbeitet. Dabei werden zu den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit informative Inhalte auf unterschiedlichen Kanälen kommuniziert. Dazu gehören neben dem erwähnten Blog auch diverse Social Media Kanäle und ein neuer Newsletter.

Doch nicht nur der Inhalt der Kommunikation von JMS ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt, sondern neu auch deren Drucksachen. So hat Kernbrand JMS bei der Wahl eines neuen Recyclingpapiers unterstützt. Briefe, Internas und Broschüren werden ab sofort nur noch auf das umweltfreundliche Papier «Refutura» gedruckt.

Neuer Sales & Marketing Director bei Intrum Justitia

Pierre Kammermann, ehemals Chief Commercial Officer von Alphapay, wechselt im Januar 2016 als neuer Sales & Marketing Director zu Intrum Justitia.

Pierre Kammermann leitete bis vor kurzem den Bereich Sales & Marketing bei Alphapay in Zürich und wird ab 4. Januar 2016 als neuer Sales & Marketing Director zur Geschäftsleitung von Intrum Justitia stossen. Er übernimmt die Funktion somit von Managing Director Thomas Hutter, der den Verkauf und die Vermarktung interimistisch geführt hatte. «Ich freue mich sehr, dass wir mit Pierre Kammermann einen versierten Finanz- und Beratungs-Fachmann gewinnen konnten, der viel Erfahrung bei der Profilierung eines bedeutenden Schweizer Inkassounternehmens mitbringt», so Thomas Hutter in einer Mitteilung.

Pierre Kammermann war seit 2012 für Alphapay in Zürich tätig und hat das Unternehmen besonders bei reputationsorientierten Finanzdienstleistern im Forderungsmanagement positioniert. Zuvor wirkte er mehr als 20 Jahre im Firmenkundengeschäft der Credit Suisse, wovon er die letzten zehn Jahre das Business Center aufgebaut und weiterentwickelt hatte. Der 49-Jährige absolvierte die Banklehre bei einer Regionalbank, ist eidgenössisch diplomierter Bankkaufmann und hat einen Abschluss der Höheren Fachschule im Bankgewerbe. Als Director Sales & Marketing wird er bei Intrum Justitia die Teams der Bereiche Verkauf, Vermarktung & Client Care mit insgesamt 31 Mitarbeitenden führen.
 

Advico Y&R: Heute beginnt die Sonntagszeit

Am Sonntag ticken die Uhren etwas anders. Es ist «Sonntagszeit»: man kann einfach mal tief durchatmen, im Bett bleiben, die Trainerhose anlassen – und sich mit den wichtigen Dingen des Zeitgeschehens befassen.

Das Ziel der neuen Kampagne von Advico Y&R ist, den Sonntag, mit all seinen positiven Assoziationen, untrennbar mit der Zeitung zu verbinden. Aus der Sonntagszeitung wurde kurzerhand das neue Wort «Sonntagszeit» kreiert und in einer ersten Teaser-Phase etabliert.
Nun folgt die Auflösungsphase, welche einen intelligenten Bogen von der lauschigen SonntagZeit zu den relevanten Themen spannt, die es Woche für Woche in der SonntagsZeitung zu entdecken gibt. Inserate und Banner mit mehr als 20 Sujets sind ab sofort im Einsatz. ÖV-Werbung, weiterführende Sujets und Aktionen sind demnächst zu sehen.

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Verantwortlich bei der Sonntagszeitung: Marcel Tappeiner (Verlagsleiter), Sandra Locher (Leiterin Lesermarketing), Patrick Linder (Leiter Werbung Regionalmedien Deutschschweiz). Verantwortlich bei Advico Y&R (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Swen Morath (CD), Natasa Maricic, Julia Brandstätter (Text), Sarah Paul (AD), Raphael Grob (Grafik), Elias Zurbuchen (DTP), An Le, Fabrice Tobler, Rafael Tucev (Programmierung), Urs Krucker, Pirmin Wyss (Strategie), Carmela Dias (Beratung).
 

Zehn neue Kommunikationsleiter/innen

Alle zehn Kandidatinnen und Kandidaten, die zur Prüfung für die Höhere Fachprüfung Kommunikationsleiter/in angetreten sind, haben diese bestanden.

Mit lediglich zehn Teilnehmenden hat die Höhere Fachprüfung Kommunikationsleiter/in laut Mitteilung einen historischen Tiefststand erreicht. Jahrgangsbester ist Felix Zürcher aus Langenthal mit einem Notendurchschnitt von 5,1, gefolgt von Sandra Thalmann aus St. Gallen mit 5,0 und Markus Gubler aus Zollikofen mit 4,8. Der Verband Schweizer Werbung SW bedauert in einer Mitteilung der erneute Rückgang und die andauernde Entwicklung, deren Ende nicht abzusehen sei. Die Prüfung 2016 sei jedoch nicht in Gefahr und werde durchgeführt.

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Die Besten: Felix Zürcher, Sandra Thalmann und Markus Gubler (v.l.)

Bessere Karten für die höhere Berufsbildung

Vor dem Hintergrund des Teilnehmer-Rückgangs gibt es Überlegungen, die Prüfung künftig nur noch alle zwei Jahre durchzuführen, sollte kein überraschender Umschwung bei den Anmeldungen eintreffen. Zu einem solchen beitragen könnte, dass die höhere Berufsbildung in Zukunft etwas bessere Karten in die Hand erhält gegenüber den Fachhoch­schulen und Höheren Fachschulen. Einerseits dank der geplanten Teil-Finanzierung der individuellen Ausbildungskosten durch das SBFI (Bundesamt für Berufsbildung, Forschung und Innovation). Andererseits macht die bessere Zuordnung nach dem Nationalen Qualifikations-Rahmen (NQR) die Prüfungen leichter vergleichbar mit internationalen Abschlüssen.

Die zehn Absolventen 2015

Sandra Brienz, Thalwil
Monika Egli, St. Gallen
Markus Gubler, Zollikofen
Pascal Imbach, Luzern
Oscar Izquierdo, Widnau
Stefanie König, Bern
Sladjana Mitrovic, Windisch
André Steffen, Brüttisellen
Sandra Thalmann, St. Gallen
Felix Zürcher, Langenthal

Neuer Head of Sales für Vice Switzerland

Das globale Medienunternehmen Vice baut seine Kompetenzen am Schweizer Standort aus: Nachdem Florian Jacquier und Patrick Viert als Managing Directors die Geschäftsführung übernommen haben, vergrössert Vice Switzerland das Team weiter.

Als neuer Head of Sales lenkt Raffael Leu den weiteren Geschäftsfortschritt von Vice Switzerland. Leu war zuletzt bei der Credit Suisse als Senior Projektleiter für Marketing- und Kommunikationsaktivitäten von Viva, dem Jugendangebot der Credit Suisse, verantwortlich. Davor leitete er die Agenturberatung bei der Belcom, wo Unternehmen wie Tele Züri und Radio 24 durch Ihn vertreten wurden.

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Unterstützt wird Raffael Leu von der Digital Sales Managerin Alexandra Blöchliger. Ihr Fokus liegt unter anderem auf dem Ausbau des Vermarktungsnetzwerkes Vice Digital. Schon während ihrem dreijährigen Studium zur Multimedia Producerin schrieb sie als freie Journalistin für Vice. Zuvor war sie im Verkauf von 20 Minuten Online tätig.

Auch im Marketing & PR erweitert Vice Switzerland das Team und engagiert Gina Buff als Project Managerin für diesen Bereich. Die 26-Jährige arbeitete zuvor zweieinhalb Jahre als Junior Beraterin bei der Agentur Inhalt & Form und schrieb für Ron Orp Zürich.

«Wir sind auf dem besten Wege nicht nur als Medium, sondern auch als Agentur eine immer grössere Relevanz zu gewinnen. Darauf wollen wir auch strukturell reagieren. Wir freuen uns, mit Raffael Leu, Alexandra Blöchliger und Gina Buff die ideale Besetzung für ein noch erfolgreicheres Vice Switzerland gefunden zu haben», so Florian Jacquier, Vice Switzerland Managing Director Creative.

Partner & Partner: Das Sublime im Detail finden

Mit einer integrierten Kampagne von Partner & Partner propagieren 18 zertifizierte Mitglieder von Gesundheitsoptik die Wichtigkeit von gesunden Augen.

Die Keyvisuals zählen viele gute Gründe auf, um diesem Sinnesorgan Sorge zu tragen, und versuchen, den Leser für Details zu begeistern. Jeder Gesundheitsoptiker konnte die Kampagne individualiseren und mit eigenen Gründen ergänzen. Für die Ideenfindung, Konzeption und Umsetzung wurde die Agentur Partner & Partner beauftragt.

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Ob die filigrane Musterung eines Schmetterlings oder der schimmernde Schneekristall an der Fensterscheibe: Nur mit guten Augen erschliesst sich einem das Faszinierende im Kleinen. Die aktuelle Kampagne von Gesundheitsoptik sensibilisiert dafür und nennt viele gute Gründe, wa- rum man vermehrt auf die Gesundheit der Augen achten sollte. «Gleichzeitig soll die Kampagne kompetente Augenoptiker vermitteln. Gesundheitsoptik, ein Label der Optikergenossenschaft Team 93, das langjährig erfahrene, regionale Augenoptiker zertifiziert und somit über die nötigen Kontakte verfügt» so Livia Sager, Projektverantwortliche bei Partner & Partner. «Die Kampagne macht das Angebot und die Qualität der Gesundheitsoptiker bekannt und differenziert diese gegenüber Optiker-Ketten».

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Im Zentrum der Kampagne stehen verschiedene Kurzsätze, welche die Welt der Details be- schreiben. Die Kampagnensujets sind für 18 Mitglieder von Gesundheitsoptik gedacht. Das Be- sondere ist, dass jeder dieser Augenoptiker Teil der Kampagne wird und mit zwei, drei eigenen Gründen die Keyvisuals individuell adaptieren kann. So fokussiert beispielsweise der Augenopti- ker aus Altdorf auf den Surfer auf dem Urnersee. Dadurch wird auf die lokale Verankerung der Gesundheitsoptiker hingewiesen.

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Die Kampagne wird begleitet von einem Online-Wettbewerb, bei dem es eine Around-the-World- Ticket und Sofortpreise zu gewinnen gibt. Die Sofortpreise liegen in den Geschäften der Gesundheitsoptiker bereit, wo man gleich auch von 50 Prozent Rabatt auf einen Sehtest profitieren kann. Die einmonatige Kampagne beinhaltet Anzeigen, Plakate, Online-Banner, verschiedene Mailings und Hängekartons in ÖV.

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Verantwortlich bei Zertifizierungsstelle Gesundheitsoptik: Andreas Frey (Projektleitung Kommunikation). Verantwortlich bei Partner & Partner: Benno Maggi (Konzept/CD Text), Julia Gleichauf (Art Direction), Denise Nick (Beratung), Livia Sager (Projektleitung), Caroline Schwander (Produktion), Andreas Beugger (Grafik Design/Animation).
 

Mit Ricardo.ch finden, was zu dir passt

Die Berliner Agentur La Red zeigt in drei TV Spots, dass jeder das passende Produkt zu seinen individuellen Wünschen und Träumen auf Ricardo.ch findet.


Lars Hanf, Head of Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von Ricardo.ch, in einer Mitteilung: «Das Konzept der TV Spots vermittelt perfekt die Vielseitigkeit unseres Angebots. Und das auf intelligente und humorvolle Weise.» Die Spots sind ab dem 09. November im TV in der Schweiz und auf dem Youtube-Kanal von Ricardo.ch zu sehen.

Verantwortlich bei Ricardo.ch: Lars Hanf (Head of Marketing), Lilian Prachoinig (Projektleitung), Verena Pfister (Online Marketing Manager).
 Verantwortlich bei La Red: Jan Hellberg (Creative Director), Felix Koch (Beratung, Projektmanagement), Julia Kraus und Kristina Düver (Art Direction), Marco Gabriel (Konzept, Idee). Filmproduktion: Bubbles Berlin. Regie: Marc Hartmann.
 Musik: German Wahnsinn.
 

Zu guter Letzt: Die grosse TV-Lüge

Frieda Hodels Joiz-Panne war ein gelungener Viral-Coup. Oder eine «grosse TV-Lüge», wie Blick fast ein wenig beleidigt titelt.

Das Video hat in den vergangenen Tagen für zahlreiche Lacher gesorgt: Bachelorette Frieda Hodel passiert beim Verlassen des Joiz-Sofas das ultimative Missgeschick und entledigt sich versehentlich ihres Kleides. Da das Video äusserst echt produziert wurde und man Hodel die nötige Tollpatschigkeit abkauft, krochen Joiz die Zuschauer reihenweise auf den Leim. Allen voran Blick, der die lustige Szene als «Kleider-Drama am TV» prominent publizierte.

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Die Story schaffte es übrigens auch auf Watson («Autsch»), in die Schweizer Illustrierte («Mega-Panne») und nach Österreich («Megapanne»). Am Montag dann die Auflösung: Alles fake! Einigen aufmerksamen Zuschauern war schon vorher klar, dass mit dem Film etwas nicht stimmen konnte, denn er enthält einen Fehler: Hodel legt das Mikrofon aufs Sofa und hält dieses nach dem Schnitt wieder in der Hand. Auch Blick erfuhr dank Making-of-Video, wie der Zauber funktionierte («Eine geheime Schnur riss das Kleid runter») und stellt nun im empörten Artikel die Frage aller Fragen: «Wieso verkauft Joiz seine Zuschauer für blöd?» Vermutlich, damit die Blick-Gruppe kostenlos und äusserst motiviert die Promotion für das von Wirz konzipierte und von Die Mobiliar gesponserte Branded Entertainment Format «Wer's glaubt» übernimmt. Das erklärt auch, wieso das andere grosse Newsportal die Geschichte konsequent ignoriert hat, obwohl auch dieses normalerweise nicht weit ist, wenn eine Ex-Miss oder eine Bachelorette etwas Füdli zeigt: 20 Minuten war in der Vergangenheit Medienpartner der Show und somit vermutlich auf virale Joiz-Scherze sensibilisiert. (hae)
 

BSSM packt alles unter einen Schirm

Im Spielzeug Welten Museum Basel wurde eine Sonderausstellung zum Thema Schirm eröffnet. Für die Bewerbung der Ausstellung mit dem Pariser Schirmmacher Michel Heurtault hat das Museum BSSM beauftragt.

Die Agentur zeichnet für den gesamten Kommunikationsmix verantwortlich. Dazu gehören Plakate, Anzeigen und Radiospots sowie die Betreuung der redaktionellen PR. Gemäss der Mitteilung der Agentur findet der Alltagsgegenstand Schirm breite Beachtung in den Medien. Fernsehstationen wie SRF und ServusTV sowie Tageszeitungen und Zeitschriften aus dem In- und Ausland haben die Ausstellung bereits kommentiert. Zu sehen sind die Schirme von Maître d'Art Michel Heurtault noch bis 3. April 2016 im Spielzeug Welten Museum Basel.

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Verantwortlich beim Spielzeug Welten Museum Basel: Laura Sinanovitch (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei der BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Luca Stancheris (JAD); Joëlle Käser (Grafik); Hannes Müller (Text); Arlette Jaberg (Beratung); Barbara Strebel (Medienarbeit); Imke Fichtner (Produktion); Christoph Markwalder (Fotografie).

Zu guter Letzt: Zügiger vorankommen

Die norwegische Agentur Pol liefert gute Argumente für die Reise per Zug.

Ist der Zug im Pendler-Alltag zu Stosszeigen ab und zu nervig, bietet er für längere Reisen viele Vorteile gegenüber Individualverkehr und Flugzeug. Man kann die Reisezeit produktiv nutzen und kommt in der Regel pünktlich und ausgeruht an. Samt Kind und Hund. Und Toilettenpausen erübrigen sich. Für die norwegische Staatsbahn NSB hat die Agentur Pol überspitzt und pointiert aufgezeigt, wieso Zug hui und der Rest pfui ist. Die Kampagne ist schon fast ein Jahr alt und nur in der norwegischen Version verfügbar – kommt aber ohne viele Worte aus. Zumindest in Norwegen scheint Zugfahren die reinste Wellness-Behandlung zu sein. (hae)

«Was Lisas Vater sagte, nachdem sie stundenlang vom Rücksitz aus genervt hatte»

«Vier Hupen und ein Finger auf der Autobahn 7»

«Der Blick, den Ihnen ihr Hund vom Gepäckband aus zuwirft»

Kurzfilmtage: Hauptpreis geht nach Vietnam, Publikumspreis bleibt in Winterthur

Die Würfel sind gefallen: Das Kollektiv «The Propeller Group» aus Vietnam gewinnt den Hauptpreis der 19. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

Der Förderpreis geht an die Norwegerin Marte Vold. Die Preise des Schweizer Wettbewerbs gehen zweimal nach Genf: Der Preis für den besten Schweizer Film gewinnt Eileen Hofer, der Schweizer Kamerapreis Maxime Kathari. Und die Besucher ihrerseits vergeben den Publikumspreis im Wert von 10'000 Franken an den Winterthurer Nachwuchsregisseur Matthias Sahli. Die Kurzfilmtage zählten 17'000 Eintritte über alle Tage.

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«The Living Need Light, The Dead Need Music» (Vietnam 2014) des Vietnamesischen Kollektivs The Propeller Group gewinnt den Hauptpreis der 19. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

Es war laut Mitteilung eine intensive Woche für die fünf Juroren der 19. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur. 39 Filme galt es alleine im Internationalen Wettbewerb zu visionieren. Luciano Barisone, Sally Berger, Calmin Borel, Lamia Joreige und Vangelis Mourikis, welche in der Jury der Wettbewerbe einsassen, bestimmten daraus den vietnamesischen Experimentalfilm «The Living Need Light, The Dead Need Music» vom Kollektiv «The Propeller Group» zum Gewinner des Hauptpreises (12'000 Franken, SRG SSR). Die Jury lobt den Film dafür, dass er eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt, indem er überlieferte Kultur und Performance-Kunst, dokumentarisches und inszeniertes Filmmaterial, visuelle Schönheit und rasenden Rhythmus gekonnt vermischt. Den Förderpreis (10'000 Franken, Sulzer-Stiftung Winterthur) vergibt die Jury an «Totem» (Norwegen 2015) von Marte Vold – für einen Film, der auf überzeugende und originelle Weise den Moment eines leichten Unwohlseins in einer Beziehung zeigt. Mit nüchterner Dramaturgie, mit kühlem, fast grausamem Blick und mit viel Humor und Geschick bedient sich der Film den Mitteln der Tragikomödie.

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Den Förderpreis des Internationalen Wettbewerbs vergibt die Jury an Marte Vold für ihren Film «Totem» (Norwegen 2015).

Preise des Schweizer Wettbewerbs gehen nach Genf

Den Preis für den besten Schweizer Film in der Höhe von 10'000 Franken (Suissimage/SSA) vergibt die Jury an «Nuestro Mar» (Schweiz 2015) der Genferin Eileen Hofer. Die Jury lobt den Film für seine feine und sorgfältige Beobachtungsgabe. Hofers Werk sei «voller zärtlicher Blicke, tiefgründiger Dialoge, Hoffnung an eine strahlende Zukunft trotz trister Gegenwart, geträumt vor der Grenzenlosigkeit des Horizonts». Lobend erwähnen möchte die Jury zudem die dramaturgische Stärke von «Moriom» (Schweiz 2015) der in Fribourg wohnhaften Francesca Scalisi und Mark Olexa – «Moriom» lasse uns in das Universum des Wahnsinns eintreten als Teil der realen Welt und einer Gesellschaft, in der Ungerechtigkeit und Gewalt jegliche Humanität verunmöglichen, so die Jury. Der Schweizer Kamerapreis, dotiert mit 11'500 Franken (Sachpreis, Canon), geht an den Genfer Maxime Kathari. Kathari wird für seine Kameraarbeit im Kurzfilm «O som da casa» (Frankreich/Schweiz 2015) ausgezeichnet, für den er sich auch als Regisseur verantwortlich zeigt. Die Jury beeindruckt die Art und Weise, wie die Kamera im Film die Gefühle zweier Menschen feinfühlig einfängt und uns das Mysterium des Lebens durch die Augen der Protagonisten zuteil werden lässt.

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Eileen Hofer wird von der Jury für ihren Film «Nuestro Mar» (Schweiz 2015) mit dem Preis für den besten Schweizer Film ausgezeichnet.

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Der Kamerapreis geht an Maxime Kathari für seine Kameraarbeit in seinem eigenen Film «O som da casa» (Frankreich/Schweiz 2015) ausgezeichnet.

Winterthurer Nachwuchsregisseur gewinnt Publikumspreis

Auch das Publikum hatte die Wahl: 58 Filmen aus 25 Länder standen zur Auswahl als Gewinner für den Publikums-preis. Einem Winterthurer gelang am Ende der Coup: Das Publikum vergibt seinen Preis im Wert von 10'000 Franken (Zürcher Kantonalbank) an «Hausarrest» (Schweiz 2015) von Matthias Sahli. Sahli realisierte den Film im Rahmen seines Bachelor-Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und war damit bereits im Wettbewerb des Filmfestivals Locarno vertreten. «Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder Winterthurer Regisseure im Wettbewerb. Der Lokalvorteil alleine war aber noch nie ausschlaggebend für den Publikumspreis», so John Canciani, der künstlerische Leiter der Kurzfilmtage, «Matthias steht am Anfang seiner Karriere und verfügt bereits jetzt über eine ganz eigene Bildsprache – schön, dass unsere Besucher dies zu schätzen wussten.»

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Der Favorit des Publikums kommt aus Winterthur: Die Besucher der Kurzfilmtage vergeben den Publikumspreis an «Hausarrest» (Schweiz 2015) des Winterthurers Matthias Sahli.

Bester Schweizer Schulfilm geht an die Hochschule Luzern

Bereits am Donnerstag wurde im Rahmen des 8. Schweizer Filmschulentags der Preis für den besten Schweizer Schulfilm im Wert von 5'000 Franken (SRG SSR) verliehen. Dieser ging an «Seemannsgarn» (Schweiz 2015) von Claudia Wirth und Julia Munz der Hochschule Luzern, Studiengang Animation. Die Jugend ihrerseits richtete über das eigens für sie zusammengestellte Jugendprogramm und vergibt den mit 500 Franken dotierten Jugendfilmpreis an «If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy» (2014) der Holländerin Mea Dols de Jong. Der ausserhalb des Wettbewerbs vergebene Shortrun-Preis für das vielversprechendste Drehbuch geht an Nikola Ilić für sein Projekt «Rakijada». Die Auszeichnung beinhaltet Postproduktions-Sachleistungen in der Höhe von 12'000 Franken (Tweaklab).

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Der Preis für den besten Schweizer Schulfilm vergab die Jury des 8. Schweizer Filmschulentags bereits am Donnerstag an Julia Munz und Claudia Wirth für ihren Bachelor-Film «Semannsgarn» (Schweiz 2015) (im Bild: Claudia Wirth).

Kurzfilme über Winterthur: Standing-Ovation und gute Aussichten für das 20-Jahre-Jubiläum

Zum Highlight der diesjährigen Kurzfilmtage wurde die Filmvorführung des Projekts 5 x 5 x 5. Im Rahmen dessen waren während fünf Wochen fünf Filmemacher aus fünf Krisenregionen dieser Welt zu Gast in Winterthur, um fünf Kurzfilme zum Thema «Im Exil» zu realisieren. Die Weltpremiere dieser Filme zog gestern Samstag rund 500 Besucher ins Theater Winterthur. Und diese wurden belohnt: Den fünf Filmemachern um Layla Abyad (Syrien), Sahera Dirbas (Palästina), Alina Rudnitskaya (Russland), Dmytro Tiazhlov (Ukraine) und Naama Noach (Israel) war es gelungen, in kürzester Zeit berührende und humorvolle Filme zu produzieren. Am Ende gab es vom Publikum Standing-Ovation. «Ein sehr emotionaler Moment für die fünf Filmemacher, insbesondere aber auch für uns Organisatoren. Die Vorführung von 5 x 5 x 5 führte Branche und vor allem auch Besucher aus Winterthur zusammen, um gemeinsam die Leidenschaft für den kurzen Film zu zelebrieren. Beste Voraussetzungen für die nächstjährige Ausgabe, zu welcher die Winterthurer das 20-Jahre-Jubiläum ihres Kurzfilmfestivals feiern dürfen», so Remo Longhi, Kaufmännischer Leiter der Kurzfilmtage. Über 650 Gäste der internationalen Kurzfilmbranche besuchten über die letzten Tage Winterthur, das Festival zählte über alle Tage 17'000 Eintritte.

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Nur wenige Plätze blieben frei: Das neu eröffnete Winterthurer Kino Cameo kam sehr gut an beim Publikum der 19. Kurzfilmtage. Bild: Susanne Hefti / IKFTW

Die 20. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur finden vom 8. bis zum 13. November 2016 statt.
 

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