Scout 24: Bernhard Bürki ist neuer Communication Manager

Scout 24 Schweiz hat Bernhard Bürki zum neuen Communication Manager ernannt. In dieser Funktion verantwortet er die interne und externe Kommunikation des Netzwerkes von Online-Marktplätzen.

Scout 24 Schweiz hat Bernhard Bürki zum neuen Communication Manager ernannt. In dieser Funktion verantwortet er die interne und externe Kommunikation des Netzwerkes von Online-Marktplätzen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Zusätzlich wird der 37-Jährige auch Kommunikationsaufgaben für die Media Swiss Group übernehmen, der Scout 24 angehört. Media Swiss Group ist ein Unternehmen von Ringier.
Bürki war zuletzt Mediensprecher beim Bundesamt für Kommunikation. Zuvor war er als freier Journalist tätig. Er folgt auf Stefan Hackh, der letztes Jahr als Leiter Kommunikation zu Ringier Schweiz gewechselt hat.

NZZ-Gruppe, Tamedia und Post unterzeichnen Verträge zur Übertragung der Frühzustellung

Die im Herbst 2008 angekündigte Übertragung der Frühzustellaktivitäten der Medienhäuser NZZ-Gruppe und Tamedia an die Schweizerische Post soll vollzogen werden, entsprechende Verträge wurden unterzeichnet. Gleichzeitig soll Tamedia die Mehrheit am Internetportal Search.ch übernehmen.

Die im Herbst 2008 angekündigte Übertragung der Frühzustellaktivitäten der Medienhäuser NZZ-Gruppe und Tamedia an die Schweizerische Post soll vollzogen werden. Die beiden Medienhäuser und die Post hätten in den letzten Tagen entsprechende Verträge unterzeichnet, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Die Transaktionen wurden der Eidgenössischen Wettbewerbskommission gemeldet.
Nach Zustimmung der Wettbewerbskommission soll damit unter der Leitung der Post eine leistungsfähige Frühzustellorganisation für die Deutschschweiz entstehen, an der die NZZ-Gruppe und Tamedia weiterhin mit 12,5 Prozent beteiligt bleiben. Gleichzeitig mit der Übertragung der Frühzustellung soll Tamedia die Mehrheit am Internetportal Search.ch übernehmen. Die drei Unternehmen konzentrieren sich damit verstärkt auf ihr Kerngeschäft.

20 Minuten Online ist das derzeit meistbesuchte News-Portal

Net-Metrix-Audit weist im Januar 2009 für 20 Minuten Online 2'005’000 Unique Clients aus. Damit ist die Website derzeit die Nummer 1 der Schweizer News-Portale.

Net-Metrix-Audit weist im Januar 2009 für 20 Minuten Online 2’005’000 Unique Clients aus. Damit ist die Website derzeit die Nummer 1 der Schweizer News-Portale. Die nachhaltige Wachstumsstrategie im Bereich Online mit einem gezielten Ausbau der Online-Redaktion trage somit Früchte, schreibt der Verlag in einer Mitteilung vom Montag. 20 Minuten hat damit das Newsnetz abgelöst, das im Oktober bei den Nachrichtenportalen noch die Nase vorne hatte.
Insbesondere die Ressorts Sport, Wirtschaft und Digital konnten Zuwachsraten verzeichnen. «Kein anderes Online-Medium der Schweiz kann seinen Usern eine derart breite und zugleich unmittelbare Content-Auswahl anbieten», lässt sich Chefredaktor Hansi Voigt in der Mitteilung zitieren. Mit der Integration von Piazza.ch per 1.1.2009 bietet 20 Minuten Online auch wieder einen Service, welcher am früheren Dienst «Fundgrube» anknüpft und den Lesern und Usern einen Kleinanzeigen-Marktplatz bietet. Piazza habe mit um die 150’000 Unique Clients zum Erfolg beigetragen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Für den Monat Januar 2009 weist Net-Metrix- Audit für 20 Minuten Online 2’005’000 Unique Clients und über 120 Millionen Page Impressions aus. Die Seite wird von einer insgesamt über 40-köpfigen Redaktion mit Content bestückt.

Ogilvy Interactive entwickelt Baby-Website und Newsletter-Programm für Nestlé

Die Agentur Ogilvy Interactive hat für Nestlé Infant Nutrition eine Website und ein Newsletter-Programm für Schwangere und Mütter realisiert.

Seit Anfang Jahr ist die Baby-Website Nestlebaby.ch von Nestlé Nutrition aufgeschaltet. Eng mit dieser Seite vernetzt ist ein neues Newsletter-Programm für Schwangere und Mütter, das ebenfalls zum Jahreswechsel eingeführt wurde. Entwickelt wurden die Massnahmen von Ogilvy Interactive.
Die beiden Kommunikationsplattformen wachsen mit dem Baby mit, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Dadurch haben die Mütter in jeder Lebensphase des Babys Zugriff auf viele Tipps, Ratschläge und Informationen. Zusätzlich stehen den Müttern verschiedene Tools wie beispielsweise interaktive Gewichtskurven sowie persönliche Online-Schwangerschafts- und Babybücher zur Verfügung.

FCZ-Website von Basler Fans gehackt

Die Webseite des Zürcher Fussballklubs FCZ wurde am Montag Opfer einer Hackerattacke von Sympathisanten des FCB. Statt der üblichen Informationen, prangte auf der Seite der Schriftzug «Nur tote Zürcher sind gute Zürcher».

Die Webseite des Zürcher Fussballklubs FCZ wurde am Montag Opfer einer Hackerattacke von Sympathisanten des FCB. Statt der üblichen Informationen, prangte auf der Seite der Schriftzug «Nur tote Zürcher sind gute Zürcher».
Wie die Pendlerzeitung Blick am Abend berichtet, stand dort weiter: «Jetzt ist es soweit, dass ihr von uns Baslern sogar noch im Internet auf die Fresse kriegt!» Der FCZ handelte sofort und nahm die Seite vom Netz. Bis am Abend war sie nicht mehr abrufbar.

Deutsche Medien berichten über Schweizer Ja zur Personenfreizügigkeit

Die deutschen Medien zeigten grosses Interesse an den Schweizer Abstimmungsergebnissen vom Wochenende. In Frankreich, England und Italien war das Thema Personenfreizügigkeit allerdings praktisch inexistent.

Die deutschen Medien zeigten grosses Interesse an den Schweizer Abstimmungsergebnissen vom Wochenende. In Frankreich, England und Italien war das Thema Personenfreizügigkeit allerdings praktisch inexistent. Dies vermeldete am Sonntagabend das Newsnetz von Tamedia.
Besonders die Süddeutsche Zeitung tat sich mit einer ausführlichen Berichterstattung auf ihrer Webseite hervor. Sie räumte dem Ja zur Personenfreizügigkeit viel Platz ein. Sie überschrieb ihren prominent platzierten Artikel mit: «Schweizer wollen offene Grenzen». Auch die Welt und Spigel Online berichteten ausführlich. Bei Spiegel war von einem «klaren Bekenntnis zu den Beziehungen mit der EU» zu lesen. Illustriert wurde der Artikel vom Rabenplakat der SVP.
Auch über die aufgehobene Pauschalbesteuerung im Kanton Zürich wurde berichtet. «Adieu Steuerparadies» titelte etwa die Süddeutsche. Und die Welt kam zum Schluss: «Für Millionäre wird die Schweiz jetzt teurer.»
In anderen Nachbar- und EU-Ländern wie Italien, Frankreich und England wurden die Schweizer Abstimmungsergebnisse mit kaum einer Zeile gewürdigt. Nur die Mailänder Zeitung Corriere della Sera berichtete sowohl über die «Niederlage für die Isolationisten», wie auch über die Abschaffung der Pauschalbesteuerung und das Davoser Ja zum Ausbau des Wef-Kongresszentrums.

Jürg Brauchli verlässt Tamedia

Jürg Brauchli verlässt Tamedia nach über 30 Jahren auf Ende März. Er war während 17 Jahren Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia und leitet zuletzt das gemeinsam mit der NZZ-Gruppe lancierte Projekt Zustellungsorganisationen.

Jürg Brauchli hat sich entschlossen, Tamedia nach über 30 Jahren auf Ende März zu verlassen und seine breite Erfahrung im Medienbereich in neue Projekte einzubringen. Brauchli, während 17 Jahren Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia, leitet zuletzt das gemeinsam mit der NZZ-Gruppe lancierte Projekt Zustellungsorganisationen. Das unter seiner Leitung im Januar 2008 gestartete Projekt fand mit der Unterzeichnung der Verträge zur Übertragung der Zustellaktivitäten der beiden Medienhäuser an die Post vorvergangene Woche seinen erfolgreichen Abschluss.
Der 1951 geborene Brauchli stiess 1978 zur damaligen Tages-Anzeiger AG. Von 1990 bis 2007 war er Mitglied der Unternehmensleitung des Medienhauses und von 1999 bis 2006 deren stellvertretender Vorsitzender. In dieser Zeit leitete er unter anderem den Bereich Zeitungen und zuletzt den Unternehmensbereich Druck & Logistik. Mit der Erneuerung der Zeitungsdruckmaschinen wurde dabei unter seiner Verantwortung ein weltweit neues 6/2 Maschinenkonzept eingeführt.
Als Initiator der Zusammenarbeit zwischen NZZ und Tamedia im Bereich Zustellung übernahm Brauchli 1993 zudem das Verwaltungsratspräsidium der Zürcher Frühzustellorganisation Zuvo. Unter seiner Federführung konnte die Zuvo Beteiligungen an mehreren Frühzustellfirmen aufbauen. Seit 1998 ist Brauchli auch Mitglied des Verwaltungsrates der Berner Verteilorganisation Bevo. Bis zum Vollzug der Übertragung an die Post bleibt er Präsident des Verwaltungsrates der Zuvo, Mitglied des Verwaltungsrates der verschiedenen Verteilorganisationen sowie Verwaltungsratspräsident von Printonline.

Projekt Zeitungszeugen: Abdrucke von Nazi-Blättern am Kiosk erhältlich

In Deutschland gibt es wieder Nazi-Blätter am Kiosk. Dem Magazin Zeitungszeugen sind die Original-Abdrucke vom «Völkischen Beobachter», von Joseph Goebbels Propaganda-Blatt «Angriff» oder von der NS-Schrift «Der Reichstag in Flammen» lose beigelegt.

In Deutschland gibt es wieder Nazi-Blätter am Kiosk. Dem Magazin Zeitungszeugen seien die Original-Abdrucke vom «Völkischen Beobachter», von Joseph Goebbels Propaganda-Blatt «Angriff» oder von der NS-Schrift «Der Reichstag in Flammen» lose beigelegt, berichtete die Gratiszeitung News am Montag. 50 Nummern des Magazins sollen bis Ende Jahr in neun Europäischen Ländern erscheinen, so auch in der Schweiz.
Für den englischen Verleger Pete McGee steht dabei der pädagogische Wert des Projekts vor der Gefahr, dass Neonazis die Texte für ihre Zwecke missbrauchen könnten. Anders sieht das Stefan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden. Das Magazin gebe nach der Methode «Hitler sells» kommerziellen Interessen den Vorrang vor fundierter Aufklärung.
Der Freistaat Bayern zensiert das Literaturprojekt und hat gemäss News bereits rund 2’500 Exemplare beschlagnahmt. Dennoch soll der Verlag schon 250’000 Zeitschriften verkauft haben.

Amrein-Pieren mit Best of Billet Doux für Suchard

Die Agentur Amrein-Pieren hat für Suchard anlässlich der 120sten Ausgabe des Billet Doux eine Kampagne entwickelt. Zentrale Elemente sind Postkarten, eine Microsite und ein E-Newsletter.

Amrein-Pieren hat für Suchard anlässlich der 120sten Ausgabe des Billet Doux ein umfassendes CRM-Konzept entwickelt. Zentrale Elemente unter der Leitidee «Best of Billet Doux» sind laut Mitteilung der Agentur DM-Aktionen mit Postkarten, eine Microsite Billetdoux.ch, ein E-Newsletter sowie zusätzliche Promotionen und Preisaktionen.
Verantwortlich bei Kraft Foods Schweiz: Beat Burri. Verantwortlich bei Amrein-Pieren, Bern/Genève: Cédric Bussmann (CD, Text, Beratung), Roman D.C. Amrein (Beratung), Christophe Bolz (AD, Webdesign), Corina Burkard (Grafik, Webdesign), Andreas Fahrni, Reto Andreoli, Roland Diacon (Foto), Graf Miville (Programming, Database).
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Jobangebote für Journalisten überraschend stabil

Der Einbruch bei Jobangeboten für Journalisten ist bisher deutlich geringer als erwartet. «Wir haben seit Jahresbeginn einen Rückgang von unter 15 Prozent. Gerechnet hatten wir mit 50 Prozent», wird Thomas Hofbauer, Geschäftsführer vom deutschsprachigen Jobportals Newsroom.de in einer Mitteilung vom Montag.

Der Einbruch bei Jobangeboten für Journalisten ist bisher deutlich geringer als erwartet. «Wir haben seit Jahresbeginn einen Rückgang von unter 15 Prozent. Gerechnet hatten wir mit 50 Prozent», wird Thomas Hofbauer, Geschäftsführer vom deutschsprachigen Jobportals Newsroom.de in einer Mitteilung vom Montag zitiert. Überraschend sei ausserdem die Qualtität der derzeit angebotenen Jobs. Während in der Medienkrise 2001 weitgehend Praktika domierten, sei aktuell die Mischung der Angebote nach wie vor ausgewogen.
Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in den ersten Wochen 2009 geringfügig mehr PR-Jobs. Etwas seltener sind die grossen Medienunternehmen auf Mitarbeitersuche, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ausgenommen. Dafür sind wiederum die kleineren Medienhäuser deutlich aktiver.

Online-Games: Konzerne hoffen auf das grosse Geschäft dank Wirtschaftskrise

Die Anbieter von Online-Computerspielen in Asien wollen von der weltweiten Wirtschaftskrise profitieren. Die Unternehmen haben nämlich laut Pressetext die Hoffnung, dass sich viele Menschen aufgrund des wachsenden finanziellen Drucks und steigender Arbeitslosenraten zunehmend dem Bereich der Online-Games zuwenden.

Die Anbieter von Online-Computerspielen in Asien wollen von der weltweiten Wirtschaftskrise profitieren. Die Unternehmen haben nämlich laut Pressetext die Hoffnung, dass sich viele Menschen aufgrund des wachsenden finanziellen Drucks und steigender Arbeitslosenraten zunehmend dem Bereich der Online-Games zuwenden. Diese seien als Hobby eine ausgesprochen kostengünstige Beschäftigung, die man sich auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten leisten könne, so die Überlegung der Unternehmen. Während eines Wirtschafsabschwungs würden die Menschen nach derjenigen Form von Unterhaltung suchen, die ihnen für das wenigste Geld am meisten zu bieten habe, so Lan Hoang, CEO des Online-Game-Publishers Aeria Games & Entertainment gegenüber der Zeitung International Herald Tribunde. Online-Spiele würden Betroffenen riesige virtuelle Welten eröffnen, in denen sie sich sehr gut von den eigenen Alltagsproblemen ablenken könnten.

Grosse Ehrung für Journalist Frank Schirrmacher

Der Schriftsteller, Journalist und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frank Schirrmacher, erhält den mit 20’000 Euro dotierten Ludwig-Börne-Preis. Er sei ein herausragender Publizist, begründen die Juroren.

Der Schriftsteller, Journalist und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frank Schirrmacher, erhält den mit 20’000 Euro dotierten Ludwig-Börne-Preis.
Frank Schirrmacher sei ein herausragender Publizist, streitbarer Autor und führender Intellektueller in Deutschland, schrieb Jurorin Necla Kelek in ihrer Begründung. «Immer wieder gelingt es ihm, unkonventionelle Themen zu lancieren.» Die Auszeichnung wird am 7. Juni in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Dies teilte die Stiftung am Montag mit.
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