Gestalt Kommunikation: Safety-Kit für BFU

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU informiert Unternehmen und deren Mitarbeitende regel-mässig mit Safety-Kits zu sicherheitsrelevanten Themen. Aktuell zum Wintersport – in Zusammenarbeit mit Gestalt Kommunikation.

Skifahren und Snowboarden gehören zu den beliebtesten Sportarten in der Schweiz. Jedes Jahr verunfallen jedoch rund 66 000 Ski- und Snowboardfahrer. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU sensibilisiert Un-ternehmen – beziehungsweise deren Mitarbeitende – zu sicherem Verhalten auf der Piste. Dazu stellt die BFU den Unternehmen ein kostenloses Safety-Kit zur Verfügung.

Für die Konzeption und Gestaltung war die Berner Werbeagentur Gestalt Kommunikation zuständig. Gefragt waren keine Schockbilder, dennoch soll das gewählte Sujet zum Nachdenken anregen. Denn auch bei den schönsten Wintersport-Verhältnissen fährt ohne Prävention immer ein gewisses Risiko mit – symbolisiert durch das Schneemonster.

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Zum Einsatz kommt das Sujet auf Plakaten, Flyer inklusive Give-Away und einem Factsheet.

Verantwortlich bei BFU: Daniel Poffet, Lorenz Wenger. Verantwortlich bei Gestalt Kommunikation: Fabian Wicki (CD), Philippe Oesch (Text), Karin Weber (Beratung), Twin Design, Liebefeld (Foto-Composing).
 

SBB investiert 140 Millionen Franken in neues Datennetz

Die SBB erneuert ihr Datennetz, an dem ihre sämtlichen Informatik- und Kommunikationssysteme hängen.

Den Auftrag im Umfang von 140 Millionen Franken für die Lieferung der Netzwerkkomponenten und deren Wartung hat die SBB an die Alcatel-Lucent Schweiz vergeben. Betreiben wird die SBB das Datennetz wie bisher selber, wie sie am Freitag mitteilte. Angeschlossen sind etwa die Zugleittechnik, alle Kundeninformationssysteme, Verkaufssysteme, Internetdienste für Reisende an den Bahnhöfen sowie die EDV-Arbeitsplätze der Mitarbeitenden. Der Aufbau soll 2016 beginnen und 2019 fertig sein. Das aktuelle Netz habe das Ende seiner Lebensdauer erreicht.

Die SBB wird ihre Anwendungen etappenweise auf das neue Datennetz übertragen. Das Netz ist redundant aufgebaut. Das heisst, wenn ein Netz ausfällt, steht ein zweites zur Verfügung. Deshalb können Umstellungen und Wartungsarbeiten ohne Einfluss auf den Bahnbetrieb durchgeführt werden, wie es heisst. (SDA)
 

ADC Young Creatives Award

Um junge und angehende Kreative zu fördern, hat der ADC Switzerland vor sieben Jahren den ADC Young ­Creatives Award ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr nahmen rund hundert Jungtalente teil, um nebst der Trophäe einen Platz in Cannes zu ergattern. Die Werbewoche hat die Jurierung mitverfolgt.

Die Jury traf sich bereits um 9 Uhr morgens an der Zentralstrasse 18, um die vielen eingereichten Arbeiten zu sichten.

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Bei Kaffee, Gipfeli und Donuts begann die Jurierung der unterhaltsamen, aber auch langwierigen Kategorie Film.

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Während erstaunlich viele der eingereichten Arbeiten der Jury einen Lacher entlocken konnten, riefen andere Spots lange Gespräche zum Verständnis hervor. Denn nicht alle Filme konnten ihre Botschaft ­direkt vermitteln – auch ungewollte Botschaften ­schwangen mit.

Von der Idee bis zur Umsetzung

Bereits während der Jurierung der Kategorie Film wurde deutlich, dass der Fokus der Jurymitglieder sich teilweise stark unterschied. So beurteilten einige die eingereichten Arbeiten aus der Perspektive der Idee, während andere ihre Ansichten eher auf der Wirkkraft oder gekonnten Umsetzung begründeten. Die Diskussionen brandeten vor allem dann auf, wenn eine Idee zwar gut war, aber die Umsetzung diese nicht vermitteln konnte. Besonders hitzige Diskussionen lösten einzelne Einreichungen aus, deren Idee zwar überzeugte, aber die Umsetzung nicht.

Auch zum Verständnis einiger Ideen wurde viel debattiert. Einige gute Ideen sind auf der Shortlist zu finden, auch wenn der Betrachter des Spots diesen auf mindestens drei verschiedene Arten interpretieren könnte. Nicht immer war die Jury sicher, ob ihre Interpretation der Arbeit von den Ein­reichenden so gewollt war. Zum Schluss fand die strenge Jury aber nicht nur einen würdigen Ge­winner in jeder Kategorie, sondern auch eine Menge beeindruckender Einreichungen für die Shortlist. Die Filme der Shortlist sind alle auf der Website des Awards zu bewundern.

In der Jurierung der Kategorie Film zeigte sich sehr deutlich, was der Jury des Nachwuchswettbewerbs die Arbeit erschwerte: Soll die Idee oder auch die Umsetzung bewertet werden – kann man eine gute Idee auf die Shortlist setzen, auch wenn die Auflösung wenig einleuchtet? Eine geniale und schöne Idee, die auch noch einfach, aber treffend umgesetzt wurde, kann vielleicht trotzdem viel weniger auffallen als ein simpler Knalleffekt. So landen zwar beide Spots auf der Shortlist, den besseren Platz belegt dann aber doch derjenige Film, welcher mehr Eindruck hinterlässt. Auch wenn eine gute Idee ebenso wichtig ist, wie die Wirkung – was in den Köpfen des Zuschauers eher hängen bleibt, ist meist die stärkere Umsetzung. Gleichzeitig möchte eine faire Jury aber auch die Idee an sich berücksichtigen, ohne sich dabei von einer ungünstigen Umsetzung beeinflussen zu lassen. Und aus einem simplen Spot lässt sich möglicherweise eine crossmediale Kampagnenserie erstellen, während ein anderer Spot trotz auffallender Wirkung für eine Kampagne nicht wirklich weiter umgesetzt werden kann. Ein Dilemma, aus dem die Jury ­teilweise nur mit demokratischer Abstimmung heraus­fand.

Feedback-Gespräche

Eine klare Meinung zur Wirkkraft ihrer Einreichung sowie hilfreiche Tipps und professionelle Hinweise zu ihren Arbeiten erhalten die Jungtalente bei ­einem Feedback-Gespräch. «Ein solches Gespräch kann jeder der Teilnehmer gerne anfordern, egal ob auf der Shortlist oder nicht», betont Philipp Skrabal.

Welche der Einreichungen warum bessere Chancen hatte, können die beiden Vorsitzenden des ADC Young Creatives Award, Philipp Skrabal und Dominik Oberwiler, den Einreichenden am besten im persönlichen Gespräch auseinandersetzen.

Die Mitgliederkategorie Young Professionals

Vor einem Jahr hat der ADC Schweiz die Mitgliederkategorie Young Professionals ins Leben gerufen, um sich so vermehrt in der Ausbildung und Förderung junger kreativer Talente zu engagieren. Neu können die Gewinnerinnen und Gewinner des Young Creatives Award und/oder des Wettbewerbs der ADC/BSW-Kreativschule Mitglieder des «Young ADC» werden und sind damit Teil des Clubs. Das Aussergewöhnliche dabei: Sie sind als Juroren bei der jeweils nächst anstehenden ADC-Jurierung zugelassen (Shortlist und Bronze am ersten Jury-Tag). Die Mitglieder des Young ADC haben ausserdem kostenlos Zutritt zu sämtlichen Fachanlässen in der ADC-Galerie und die Möglichkeit, sich für Creative Camps und Events des ADC of Europe zu bewerben (in der Regel jährlich zwei Camps, an denen üblicherweise zwei Kreative aus der Schweiz teilnehmen dürfen). Ursina Maurer

DACH-Region wird immer mobiler

Das Internet ist weiterhin das am meisten genutzte Medium – der Zugriff darauf verlagert sich allerdings deutlich von stationären zu mobilen Endgeräten. Dies zeigt eine Gemeinschaftsstudie von IAB Switzerland, BVDW und IAB Österreich.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr gehen deutlich mehr Nutzer mit dem Smartphone online (CH: +19 Prozent, D: +15 Prozent, A: +30 Prozent), die Internetnutzung per Laptop/PC ist hingegen leicht rückläufig (CH: -1 Prozent, D: -2 Prozent, A: -3 Prozent). Das sind zentrale Ergebnisse der in diesem Jahr zum zweiten Mal aufgelegten Gemeinschaftsstudie der IAB Switzerland, des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und des IAB Österreich zur Digitalnutzung im deutschsprachigen Internetraum.

Internet bei der Mediennutzung weiter führend – Mobiles Internet auf dem Vormarsch
Bei der wochentäglichen Medien- und Device-Nutzung liegt in allen drei Ländern das Internet (Nutzung per Laptop/ PC) unverändert klar an erster Stelle (CH: 87 Prozent, D: 90 Prozent der Befragten, A: 89 Prozent). In Österreich und der Schweiz hat das Smartphone inzwischen TV überholt und liegt dort auf Platz 2 (jeweils 70 Prozent; TV: 60 Prozent (A) bzw. 64 Prozent (CH)). Bei den Deutschen rangiert TV nach wie vor an zweiter Stelle (70 Prozent), Platz 3 teilen sich Smartphone und Radio (jeweils 63 Prozent).

Der Trend zum mobilen Internet spiegelt sich auch in der wochen-täglichen Nutzungsdauer wider: Während die Internetnutzungsdauer per Laptop/ Desktop im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist (D: 185 Minuten (Vorjahr: 195 Minuten), A: 180 Minuten (Vorjahr: 200 Minuten), CH: 171 Minuten (Vorjahr: 179 Minuten)) ist die Smartphone-Nutzung deutlich gestiegen (CH: 114 Minuten (Vorjahr: 100 Minuten), D: 114 Minuten (Vorjahr: 95 Minuten), A: 100 Minuten (Vorjahr: 95 Minuten)).

Connected Commerce: Online bzw. mobil informiert – offline gekauft

Die Informationssuche im Internet nimmt auch auf den Einkauf vor Ort Einfluss: Vier von zehn Onlinern in der DACH Region (CH: 39 Prozent, D: 38 Prozent, A: 39 Prozent) informieren sich online über Kleidung, Schuhe und Accessoires, bevor sie diese Produkte im Ladengeschäft kaufen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Kategorien Elektrogeräte (CH: 33 Prozent, D: 32 Prozent, A: 38 Prozent) und Computer (CH: 30 Prozent, D: 27 Prozent, A: 30 Prozent). Über sämtliche Produktkategorien hinweg zeigt sich dabei auch, dass sich die Informationssuche zunehmend auf mobile Endgeräte verlagert.

Gleichzeitig bestellen bzw. buchen die DACH-Onliner mehr über den mobilen Kanal. Der Anteil derer, die im letzten Monat sechs Einkäufe und mehr über ihr Smartphone/ Tablet getätigt haben, hat im Vergleich zum letzten Jahr stark zugenommen (CH: +100 Prozent von 6 Prozent in 2014 auf 12 Prozent in 2015, D: + 33 Prozent von 6 Prozent in 2014 auf 8 Prozent in 2015, A: +225 Prozent von 4 Prozent in 2014 auf 13 Prozent in 2015).

Bekanntheit von Mobile Payment steigt – Nutzungsbereitschaft für Bezahl-Apps sinkt in der Schweiz und in Österreich

Immer mehr Internetnutzer wissen um das Smartphone als Alternative zu Bargeld und Kreditkarte: Im Vergleich zu 2014 hat die Bekanntheit von mobilen Bezahllösungen per App (CH: +19 Prozent, D: +20 Prozent, A: +7 Prozent) und auf Near Field Communication (NFC) basierenden Payment-Lösungen (CH: +22 Prozent, D: unverändert, A: +35 Prozent) merklich zugenommen. Insgesamt gibt aber mehr als die Hälfte der Befragten (CH: 61 Prozent, D: 55 Prozent, A: 62 Prozent) an, generell kein Mobile-Payment-Verfahren zu kennen. Im gleichen Zeitraum hat der Anteil derer, die sich vorstellen können, eine Bezahl-App zu nutzen, in Österreich und in der Schweiz abgenommen (von 16 auf 15 Prozent bzw. von 26 auf 24 Prozent); lediglich in Deutschland können sich mehr Befragte für diese Zahlungsweise erwärmen (20 Prozent; 2014: 18 Prozent).

Persönlicher Mehrwert von Wearables wird noch nicht erkannt

Wearables, d.h. internetfähige Geräte (Brillen, Armbanduhren, Kontaktlinsen etc.), die direkt am Körper getragen werden können, sind ein Thema, mit dem sich die Onliner in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits intensiv auseinandersetzen. Die bekannteste Form der Wearables sind Smart Watches (CH: 62 Prozent, D: 65 Prozent, A: 63 Prozent), Fitnesstracker sind jedem zweiten Befragten ein Begriff (CH: 50 Prozent, D: 52 Prozent, A: 51 Prozent), dicht gefolgt von Datenbrillen (CH: 44 Prozent, D: 47 Prozent, A: 53 Prozent). Das grösste Nutzungspotenzial schreiben die Internetnutzer Fitnesstrackern zu (CH: 56 Prozent, D: 51 Prozent, A: 51 Prozent). Dennoch stehen die DACH-Onliner Wearables länderübergreifend eher ablehnend gegenüber. Gründe dafür sind mangelndes Interesse, keine Nutzungsnotwendigkeit sowie fehlender persönlicher Mehrwert. Darüber hinaus gelten Wearables als zu teuer.

E-Mailen weiterhin beliebteste Internetaktivität – zunehmend auch mobil
Wie im vergangenen Jahr ist auch 2015 das Lesen bzw. Verfassen von E-Mails die beliebteste Internetaktivität der DACH-Onliner (CH: 89 Prozent, D: 89 Prozent, A: 91 Prozent). Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Recherche in Suchmaschinen (CH: 85 Prozent, D: 87 Prozent, A: 88 Prozent) sowie (erstmals in 2015 abgefragt) Online-Banking (CH: 69 Prozent, D: 72 Prozent, A: 79 Prozent). Und auch bei den beliebtesten Internetaktivitäten zeigt sich die Verlagerung in Richtung Mobile: So beträgt der Zuwachs an Mobile-Nutzern bei E-Mail in Deutschland 24 Prozent, in Österreich sogar 50 Prozent und in der Schweiz 16 Prozent. Suchmaschinen werden derzeit in Deutschland von 38 Prozent mehr Befragten als noch vor einem Jahr mobil genutzt, in Österreich von 35 Prozent mehr und in der Schweiz von 16 Prozent mehr.

Beliebteste Social-Media-Aktivität ist die Kommunikation per Mitteilungen und Nachrichten (CH: 59 Prozent, D: 51 Prozent, A: 58 Prozent), dicht gefolgt von der Nutzung privater Social Networks (CH: 58 Prozent, D: 47 Prozent, A: 56 Prozent).

Bei den täglich besuchten Webseiten stehen in allen drei Ländern Wettervorhersagen ganz oben in der Gunst der Nutzer (CH: 26 Prozent, D: 27 Prozent, A: 29 Prozent). Auf den weiteren Plätzen unterscheiden sich dann die Interessen: In Deutschland und Österreich folgen Shopping-Sites (jeweils 17 Prozent) und Banken- und Finanzen-Webseiten (D: 15 Prozent, A: 16 Prozent), in der Schweiz Videoportale (22 Prozent) und Nachschlagewerke (14 Prozent).

Online-Dashboard für Mediaanalysen

Zur Nutzung der Gesamtergebnisse der DACH-Studie stellen IAB Switzerland, BVDW, IAB Österreich ein Online-Dashboard zur Verfügung. Neben grundlegenden Potenzialanalysen für die gesamte deutschsprachige Internetregion sind vielfältige Zielgruppen- wie auch Länder-auswertungen und -vergleiche für 2014 und 2015 möglich. Interessenten können die Gesamtdaten für Deutschland, Österreich und die Schweiz oder aber auch nur Daten für die einzelnen Länder hier beziehen.

Klaus Miller, Leiter Forschung, IAB Switzerland: «Unsere Studie zeigt eindrücklich und nun schon zum zweiten Mal in Folge die aktuellen Trends in der Internetnutzung: Das mobile Internet ist weiter auf dem Vormarsch, insbesondere bei den Themen Mobile Payment und Produktinformationssuche vor einem Kauf. Auf Basis der Studienergebnisse lassen sich spannende Erkenntnisse für die Produkt-entwicklung und Vermarktung ableiten, die sicherlich für eine Vielzahl von Branchen, die sich mit digitalen Themen beschäftigen, von Nutzen sein werden.»

BVDW-Präsident Matthias Wahl: «Die DACH-Studie zeigt bereits in ihrer zweiten Auflage wichtige Verschiebungen in der Internetnutzung im deutschsprachigen Raum. Immer mehr Internetnutzer gehen mobil online. Dass die mobile Internetnutzung sogar signifikanten Anteil an den Umsätzen stationärer Ladengeschäfte hat, verdeutlicht eine Relevanz, die weit über die Digitalbranche hinausgeht. Werbetreibende Unternehmen werden von den differenzierten Studienergebnissen, die eine ausgezeichnete Grundlage für eine integrierte länderübergreifende Vermarktungsplanung für Deutschland, Österreich und die Schweiz darstellen, profitieren.»

IAB Austria Geschäftsführerin Lilian Meyer-Janzek: «KonsumentInnen über mehrere Kanäle anzusprechen, erhöht die Wirkung werblicher Kommunikation. Mit der DACH-Mediennutzungsstudie liefern wir Daten zur Parallelnutzung sowohl digitaler als auch traditioneller Medien im Tages- und Wochenverlauf und beantworten damit die Frage nach dem besten Mix. Mit dem Wissen über die unterschiedlichen Aktivitäten je nach Device können Multiscreen-Kampagnen strategisch an den Vorlieben der Userinnen und User ausgerichtet werden.»

DACH-Studie 2015

Für die von der Forschungsagentur für Medien d.core, München, im Auftrag der IAB Switzerland, BVDW und IAB Österreich durchgeführte Studie zur Internetnutzung in der DACH-Region wurden im Rahmen eines Online-Panels 3.032 Internetnutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum vom 15.05.2015 bis 29.05.2015 befragt. Die Stichprobe wurde online-repräsentativ nach Alter und Geschlecht aus Internetnutzern zwischen 16 und 69 Jahren ausgewählt. Neben der Erhebung von Soziodemografie, Mediennutzung allgemein und Internetnutzung im Besonderen (Relevanz des Mediums im Alltag, Nutzungsaktivitäten nach Endgeräten und im Tagesverlauf etc.) standen dabei auch Themen und Aspekte wie Digital Commerce (Kauffrequenz, genutzte Endgeräte, Ausgaben) sowie neue Technologien Zentrum des Forschungsinteresses.
 

Auf neuen Wegen

Thomas Krebs ist Inhaber von Gestalten, der Zürcher Agentur für Kommunikation und Design. «Veränderung ist die einzige Konstante», so seine feste Überzeugung.

Krebs realisierte mit der Übernahme von Gestalten Anfang Jahr einen lang gehegten Traum. Denn für ihn war schon immer klar, dass er sich selbstständig machen möchte. Und die Weichen sollten garantiert noch vor seinem 50. Geburtstag gestellt werden, wie er sagt. Die vorherige Inhaberin von Gestalten suchte eine Nachfolge für die Agentur. «Für mich war das aus verschiedenen Gründen eine Traumlösung», schwärmt er. Denn als Einzelgänger wollte Krebs sich nicht verselbstständigen, sondern ausschliesslich mit einem tollen Team. «Für mich ist Teamarbeit sehr wichtig», betont er, «denn im Dienstleistungsbereich haben wir nichts als die Menschen, mit denen wir uns profilieren können. Unsere Kunden suchen Unterstützung, Lösungen und vor allem Ideen. Und wir sind für unsere Kunden da – auch als Sparringspartner.» Man merkt, er liebt seinen Job und die vielen – auch neuen – Herausforderungen.

Nomen est Omen

Spannend für ihn ist auch der Name der Agentur. «Denn», so Krebs, «unser Name ist auch Teil des Programms. Beratung, Strategie und Projektmanagement sind im heutigen Umfeld zentral und es braucht eine neue Definition des Begriffs Kreativität. So wollen wir Kommunikationserlebnisse gestalten, die Inhalt, Form und Medium gesamthaft betrachten.» Und dazu brauche es ein Team, das funktioniert und verschiedene Einzeltalente um eine Idee schart, so Krebs. Hier ergänze er das Team von «Gestaltern» optimal mit seiner langjährigen Agenturerfahrung, während der er grosse Teams als Beratungsgruppenleiter und als Geschäftsleitungsmitglied führte. Die unternehmerische Denke ist ihm somit nicht fremd. «Deshalb hat mich gerade diese Herausforderung speziell gereizt», fügt er an.

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Learning aus dem Sport

In einem Team arbeiten zu können, sei für seine weitere Laufbahn ein essenziell wichtiger Faktor gewesen. Diese Einstellung ist stark durch seine Ambitionen zum Sport geprägt. Denn Thomas Krebs ist nicht nur ein überzeugter Sportler und Handballer, sondern vor allem ein überzeugter Mannschaftssportler. Er spielte lange Zeit sehr intensiv Handball und ist überzeugt, dass er dort am meisten darüber gelernt hat – was Teamarbeit, Durchsetzungsvermögen, Demut, Niederlagen verarbeiten und daraus zu lernen anbelangt. «Eine Agentur hat sehr viel mit einer Sportmannschaft gemein», fasst er zusammen. Etwas vom Schönsten sei dabei, zu sehen, wie das Team über sich hinauswachse und Leistungen erbringe, die alle Personen einzeln nie bewältigen könnten. Dieser Teamspirit ist es, der Krebs schlussendlich motiviert hat, Gestalten zu übernehmen. Zum Teamspirit «à la Krebs» gehört grundsätzlich eine gewisse Bescheidenheit der Führungsebene. «Ich glaube fest, dass ein kommerzieller Erfolg Leistung von hoher Qualität voraussetzt und dass Qualität ein wichtiger Teil eines kommerziellen Erfolges ist.» In einer kleinen Agentur erfahre man die Auswirkungen des eigenen Wirkens viel unmittelbarer, so Krebs. So habe er etwa als kleines Teilchen einer grossen Agentur oder eines grossen Netzwerkes immer nur einen kleinen Teil bewegen können. «Ein internationales Agentur-Konzept bedingt beispielsweise, dass man dasselbe Konzept auch für regionale Kunden anwenden muss – obwohl dies in deren Umfeld nicht viel Sinn macht», führt er aus. Das seien schwierige Phasen gewesen, bei denen schon auch einmal die Sinnfrage gestellt worden ist. Nicht so heute als Kleinunternehmer: «Mein Bild von den Buchhaltern – also denen, die verantwortlich sind, dass Löhne und Kreditoren fristgerecht gezahlt werden und auch Kundenrechnungen rechtzeitig verschickt werden – hat sich definitiv geändert», fügt er schelmisch an. Früher, als ausschliesslich operativ tätiger Kundenberater – habe er diese verflucht, heute sei das Verständnis sehr viel grösser.

Das Sofa aus dem 3-D-Drucker

«Wir leben in einer internationalen und digitalen Welt – demnach gibt es auch starke Tendenzen.» Das habe logischerweise sehr viel Gutes – und vor allem auch seine Berechtigung. Diese Veränderungen mitzuerleben, sei gerade in internationalen Agenturen auch wieder sehr spannend. Und Thomas Krebs weiss, wovon er redet. Die geballte Ladung internationaler Agenturen – wie etwa McCann Erickson, Ogilvy & Mather, aber auch Publicis oder TBWA – hat er sich bereits einverleibt. «Dort habe ich unheimlich viel gelernt, aber man erkennt natürlich auch die Grenzen des Systems», meint Krebs rückblickend. Was sich aber zentral durchzieht, ist die ständige Frage: «Ist unsere Lösung noch richtig oder müssen wir bereits in eine andere Richtung gehen?» Denn auch wenn niemand genau weiss, wie die Zukunft aussehen wird, ist Veränderung nach Krebs dennoch die einzige Konstante. «Heute werden Violinen mit dem 3-D-Drucker produziert. Da ist natürlich der Gedanke nicht weit, dass jeder auch bald ein Sofa auf diese Weise produzieren kann – und entsprechend einen solchen Drucker bei sich zu Hause hat», führt Krebs aus. Wie diese technischen Möglichkeiten unsere Welt und dementsprechend auch unsere Kommunikation verändern werden, damit müsse sich jeder von uns beschäftigen. In diesem Zusammenhang habe sich in den letzten Jahren generell der Rhythmus total verändert. So sei dieser Wandel aber auch eine grosse Chance für eine Agentur. «Mit der nötigen Neugier auf dieser Reise kann auch eine kleine Agentur die Veränderungen besser bewältigen, als wenn für jedes Detail ein weiterer Spezialist angestellt wird», fügt Krebs noch an. Denn ein heutiger Spezialist sei morgen vielleicht schon wieder nicht mehr gefragt. Gleichzeitig gebe es nur wenige, die Spezialisten gut orchestrieren und gesamtheitliches Denken einbringen können. Bei allem Fortschritt sei eben eines nicht zu vergessen, so Krebs: «Schlussendlich geht’s immer um Menschen». Ursina Maurer

CV

In Kürze
Thomas Krebs konnte langjährige Erfahrungen sammeln in diversen nationalen und internationalen Agenturen.
1986–1987: Assistent Beratung, H. R. Abächerli, Zürich
1987: Assistent Beratung, Wyss+Gloor, Zürich
1987–1990: Berater & Mitglied der Geschäftsleitung, Marti,Ogilvy & Mather, Zürich
1990–1992: Beratungsgruppenleiter, H,S,G&L, Zollikon
1992–1996: Beratungsgruppenleiter & Mitglied der Geschäftsleitung, McCann-Erickson, Zürich
1995–1997: Dozent für Kommunikationsstrategie für Werbeleiter, SAWI, Biel
1996–1997: Beratungsgruppenleiter, Farner Publicis, Zürich
1997–1999: Stellvertretender Geschäftsführer, Beratung, Mitglied der Geschäftsleitung,  McCann-Erickson, Zürich
1994–2001: Hauptexperte für die höhere Fachprüfung zum Werbeleiter, Schweizer Werbewirtschaft
1999–2003: General Manager, Beratung, Mitglied der Geschäftsleitung, TBWA Switzerland, Küsnacht
2003–2004: Executive Director, Mitglied der Geschäftsleitung, Brainstore, Biel
2004–2007: COO, Beratung und Text, Mitglied der Geschäftsleitung, Suter Global Communications,Zürich
2008–2014: Geschäftsführer, Beratung und Text, Mitglied der Geschäftsleitung,
Marti Communications, Zürich
2015: Kommunikationsberater und Inhaber, Gestalten, Zürich

Bernerbär: Markus Ehinger wird Redaktionsleiter

Markus Ehinger übernimmt im 1. Quartal 2016 die redaktionelle Verantwortung für die Berner Wochenzeitung Bernerbär.

Der Stadtberner hat die Ringier-Journalistenschule absolviert und an der Universität Bern sein Studium der Rechtswissenschaften mit einem Master of Law abgeschlossen. Seine berufliche Karriere startete der 39-Jährige beim Zofinger Tagblatt. Weitere Stationen führten ihn unter anderem zu Blick am Abend und 20 Minuten. Seit 2013 ist Markus Ehinger für die BZ Berner Zeitung in der Lokalredaktion tätig. In dieser Funktion berichtete er über alle Themen, die die Stadt Bern bewegen – von Politik über Sport bis hin zu Kultur und gesellschaftlichen Anlässen.

Peter Jost, Chefredaktor der BZ Berner Zeitung: «Der Bernerbär erhält mit Markus Ehinger einen einheimischen Redaktionsleiter, der das Stadtleben in allen Facetten bestens kennt. Ich bin froh, Berns wöchentliche People-Zeitung gemeinsam mit ihm weiterentwickeln zu dürfen.»
 

Zur Sache: Die tröstliche Zähigkeit der Totgesagten

Seit das Internet Anfang der 1990-er-Jahre begann, sich in unserer Arbeit und Freizeit zu verhaken, die Planung unseres Tages zu übernehmen und uns nach unserem realen Tod virtuell ­dennoch nicht gehen zu lassen, hört man immer mal wieder «Print ist tot».

Wirklich in Panik versetzt hat dieser Ruf meist nur wenige, ernst gemeinte (weil ernsthaft nötige) Wiederbelebungsversuche blieben aus. Der Patient atmete trotzdem weiter, wenn auch rasselnd.

1995 prophezeite der amerikanische Designer David Carson «The End of Print» – in Form eines Buches. Wer hier Ironie und Augenzwinkern (wenn wohl auch unbeabsichtigt) nicht bemerkt, muss schlicht blind sein. Da wiederlegte das Medium selbst die Aussage, die es verkaufen sollte.

Mit der Einführung des ersten Smartphones 2007 wurde das Internet mobil, man hatte die aktuellen News immer bei sich – Print wurde abermals für tot erklärt. Und war es wieder nicht.

Inzwischen werden Briefe nicht mehr geschrieben, sondern gemailt, Bücher nach dem Lesen nicht mehr ins Regal gestellt, sondern gelöscht, Treffen mit Freunden nicht mehr von langer Hand ausgemacht, sondern kurzfristig per Natel besprochen. Und immer noch röchelt Print in seiner Nische vor sich hin. Am Leben. Manch ein Kranker braucht eben länger zum Sterben? – Nicht ganz.

An der Trendtagung Fach- und Spezialmedien des Verbands Schweizer Medien wandelte Print auf einmal wieder mit rosigen Wangen daher, lebendig wie nie! Print ist das neue Digital first. Wohlbemerkt, es ging um einen Blick in die Zukunft. Beschworen wurden die Haltbarkeit von Druckwaren und deren Tragfähigkeit. Gefeiert wurde das Festhalten an Print, ohne Gegenfragen; ausgezeichnet ein neues Magazin, gedruckt. Onlineauftritt? Später. Vielleicht.
Und auch rundherum erscheinen derzeit lauter neue Magazine: Chandra Kurt erweckt ein neues Weinmagazin zum Leben, Ringier lanciert den Kunst- und Kulturführer Monopol Zürich. Gedruckt, nicht (nur) online. Bemerkenswert.

Gut, klar dass an der diesjährigen Trendtagung niemand sein Patentrezept fürs Geldverdienen im Internet verkündete. Denn derzeit hat niemand eines. Und wer eines hätte, würde es nicht verraten, bevor der Esel ordentlich Gold speit. Dennoch, man traut sich wieder, zuzugeben, dass Print etwas Schönes ist, dass man daran glaubt. Und gilt deshalb noch längst nicht als heillos gestriger Hinterwäldler. Das ist ein grosser Fortschritt und gewiss der richtige «Trend».

Ich möchte nicht «Back to the past», mit dieser Einstellung schafft man es nicht in die Zukunft. Aber etwas «Reclaim to the present» wäre nicht schlecht – sich auf etablierte und immer noch aktuelle Werte zurückbesinnen, auf das, was schon lange Bestand hat und noch immer funktioniert. Im Zurückbesinnen steckt «besinnen», und das haben wir alle nötig, die wir in den letzten Jahren jeder trendigen Zuckung des Digitalen hinterhergehastet sind, in panischer Angst, einen bereits angefahrenen Schnellzug unwiderbringlich zu verpassen.
Mit Print ist es, scheint mir, ein wenig wie mit Mode: Karo ist out – Karo ist wieder in. Minis sind cool – Minis sind ordinär – was, Du hast keinen Mini? Frau von Welt trägt Hut – Hüte sind albern. Haare sind was für Affen – Männer tragen wieder Bart. Gerade ist Print wieder in, vielleicht, weil wir Online nun auch nicht mehr weiterwissen. Doch ich empfinde die Rückbesinnung als mehr als eine Mode: Print ist sinnlich; das ist etwas, was uns Digital niemals geben wird. Viele von uns haben ab und zu für eine Weile das Bedürfnis, etwas Gedrucktes in die Hände zu nehmen und sich darin zu versenken. Ein Druckwerk zu riechen, Papier zu fühlen. Darum werden wir niemals vom Gedruckten ablassen.

Und wir brauchen sie doch alle: Digital fürs Tempo, TV für die Bilder, Print für die Tiefe. Im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Paris haben alle Medien ihre ganz eigene Kraft unter Beweis gestellt: Auf Onlinemedien, Twitter und Facebook erfuhr die Welt nur wenige Sekunden nach den ersten Detonationen davon, dass in Paris der Ausnahmezustand herrscht. Wenig später zeigte sich, warum wir von Social Media sprechen: Menschen suchten auf Twitter und Facebook ihre Angehörigen, boten Unterkunft und weitere Hilfe an. Das Fernsehen lieferte parallel dazu sehr schnell erste, verwackelte Bilder der Attentate sowie Standbilder, die einen Eindruck von den Greueltaten der Terroristen vermittelten. Später am Abend liefen bereits erste Reportagen und Debatten über die Hintergründe der Anschläge. Das Wochenende schliesslich gehörte den Zeitungen: Am Samstag und Sonntag arbeiteten alle europäischen Blätter vom Boulevard bis zum Spitzenjournalismus den Horror auf; um die Erkenntnisse weniger Stunden schlauer und daher fundierter, als es im Internet und Fernsehen am Freitagabend möglich gewesen war. Genau so muss es sein.

Und jetzt staunen Sie mal: Der Online-Terminplaner Doodle hat kürzlich ein eigenes Buch lanciert, erstmals in der Firmengeschichte. Und der Verkauf von Vinyl-Schallplatten hat den britischen Plattenlabels im vergangenen Jahr mehr Umsatzerlöse gebracht als 14 Milliarden Musikstreams auf YouTube, sagt Geoff Taylor, Chef des britischen Musikbranchenverbands BPI. Na sowas.

 

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin
[email protected]

 

Presserat: Aktivität im Internet rechtfertigt keine Aufhebung der Privatsphäre

Wer in den sozialen Medien aktiv ist, ist nicht automatisch eine Person des öffentlichen Interesses. In diesem Sinne hat der Schweizer Presserat die Beschwerde eines Westschweizer Journalisten gegen einen Bericht der Internet-Plattform Sept.info teilweise gutgeheissen.

Sept.info hatte im Januar 2015 über eine Gerichtsverhandlung berichtet und gleichzeitig den Namen und ein Foto des Beschuldigten veröffentlicht. Der Mann, selbst Journalist und in den sozialen Netzwerken aktiv, war von einem Lausanner Gericht in einer Sache angehört worden, die allein sein Privatleben betraf. Der Journalist reichte deshalb beim Schweizer Presserat Beschwerde wegen Verletzung seiner Privatsphäre ein. Der Anwalt von Sept.info machte demgegenüber geltend, der Beschuldigte sei wegen seiner häufigen Interventionen in den sozialen Netzwerken zweifellos eine öffentliche Person, gar eine Person der Zeitgeschichte.

Folglich dürften seine Identität und sein Foto der Öffentlichkeit offenbart werden. Der Presserat hält indessen in seinem am Donnerstag veröffentlichten Urteil fest, dass im vorliegenden Fall keine der Bedingungen der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» erfüllt seien, die eine Offenlegung der Identität des Beschwerdeführers erlaubten. Die Identität eines Angeklagten dürfe nicht unter dem Vorwand offengelegt werden, er sei in den sozialen Medien aktiv, wenn die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nichts mit seiner Aktivität im Internet zu tun hätten, hält der Presserat fest.

Der von der Waadtländer Justiz behandelte Fall stehe in keinem Zusammenhang mit den Aktivitäten des Beschuldigten in den sozialen Netzwerken. Für den Presserat handelt es sich bei ihm auch nicht um eine öffentliche Person. Der Journalist sei öffentlich nicht speziell bekannt, und es folge ihm auch nicht ein gros-ses Publikum auf den sozialen Netzwerken. Es besteht kein überwiegendes öffentliches Interesse daran, seinen Namen zu veröffentlichen. (SDA)
 

Google und S-GE lancierten Initivative: «Export Digital»

Eine umfassende Online-Plattform mit digitalen Werkzeugen und praktischem Knowhow für den Export: Ziel der Initiative ist es, kleinen und mittleren Schweizer Unternehmen den Weg in attraktive Exportmärkte und damit Wachstumschancen zu eröffnen.

Langfristig streben immer mehr Exporteure danach, sich in fernen Märkten zu positionieren. Die Initiative «Export Digital» www.exportdigital.ch will dabei Hand bieten. «Digitale Werkzeuge ebnen den Weg zu internationalem Wachstum, insbesondere für KMU», stellt Daniel Küng, CEO von S-GE fest, «KMU profitieren von der Einfachheit der Online-Tools. Sie bieten ihnen ausserdem einen Mehrwert bei der Bearbeitung von fernen Märkten, da sich viele Werkzeuge direkt vom Schweizer Schreibtisch aus in der ganzen Welt einsetzen lassen. Und ferne Märkte anzugehen, ist für Exporteure nach der Währungskrise wichtiger denn je.» Patrick Warnking, Country Director von Google Schweiz fügt an: «Export hat für Unternehmen völlig neue Chancen via Digital: Neue Kunden in bestehenden und neuen Märkten finden, besserer Service, verstärkter Kundendialog. Unternehmen müssen jetzt in ihre digitale Kanäle und ihr Knowhow im Bereich Digital investieren. Wir freuen uns – zusammen mit Switzerland Global Enterprise – die Schweizer Exporteure in diesem schwierigen Jahr für den Export mit spezifischen Tools und kostenlosen Trainings gezielt zu unterstützen und damit einen Beitrag für den Standort Schweiz leisten zu können. Das Thema Digitale Transformation sollte Priorität auf der Agenda 2016 jeder Geschäftsleitung und jedes Betriebs erhalten.»

Digitale Werkzeuge als Teil einer Gesamtstrategie

Vielfach fehlen KMU noch Kapazitäten und Knowhow, sowohl was die Internationalisierung selbst als auch was digitale Werkzeuge dazu angeht. Über digitale Kanäle hinaus braucht es im Zielmarkt zudem zusätzlich ein gutes Partnernetzwerk und weitere Marketing- und Vertriebskanäle. Nicht zu unterschätzen sind ausserdem kulturelle und regulatorische Unterschiede. «Ein Markteintritt bleibt ein kompliziertes Vorhaben. Digitale Werkzeuge müssen deshalb Teil einer Gesamtstrategie sein», so Daniel Küng. «Export Digital» will das notwendige digitale Knowhow vermitteln, praktische Tools und eLearning-Module bereitstellen.

Die Plattform bringt Exporteure zusammen mit Google, Switzerland Global Enterprise und anderen Organisationen. Ziel ist es, Antworten auf alle möglichen Fragen des Exports zu bieten, von der Strategie zur Internationalisierung über die Finanzierung und Absicherung bis zu technischen Fragen rund um Zoll und Steuern. Die Initiative von Google Schweiz und Switzerland Global Enterprise wird deshalb unterstützt von Credit Suisse, PwC, Amber Road und Serv Schweizerische Exportrisikoversicherung.

Weltweites Nutzerwachstum und eine Fülle von digitalen Instrumenten

Heute sind etwas mehr als 2 Milliarden Menschen weltweit online. Im kommenden Jahrzehnt werden rund 5 Milliarden weitere Menschen Zugang zum Internet erhalten. So wird die wahre Dimension des Potenzials des Internets als Export- und Wirtschaftsfaktor deutlich.

Ein Exportprojekt lässt sich in vielfältiger Weise über digitale Kanäle voran treiben – beginnend bei der Analyse der Nachfrage nach den eigenen Produkten in potenziellen Zielmärkten, dem Erfassen des Kundenpotenzials bis hin zum Online Marketing und dem Vertrieb über E-Commerce – dies zunehmend auch via mobile Geräte. So ist der Einsatz von digitalen Kanälen für Schweizer Unternehmen heute unabdingbar, wenn sie Konsumenten im Ausland ansprechen und neu gewinnen möchten, unabhängig davon ob im B2B oder B2C-Bereich.

 

SRF streicht 102 Stellen und kippt Swiss Award aus dem Programm

Im Rahmen des SRG-Sparprogramms werden bei SRF 102 Stellen gestrichen. Gespart werde vor allem bei der Technik- und im Supportbereich, teilte SRF am Donnerstag mit.

Aber auch am Programm gibt es Abstriche. So fällt ab 2017 der Swiss Award weg. Die Sparmassnahmen sollen für das Publikum möglichst wenig spürbar sein. Einzelne Abstriche beim Programm seien jedoch unvermeidlich, heisst es weiter.

Ab 2016 gibt es auch weniger Neuproduktionen. Betroffen sind «Puls», «Einstein», «Sportlounge»/ «Sport aktuell», «Aeschbacher» und «Kulturplatz» im Umfang von rund sechs Ausgaben pro Jahr. Am Samstagabend werden künftig weniger eigenproduzierte Shows zu sehen sein. Der Swiss Award ist im Januar 2016 letztmals im Programm. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Edelweiss hebt mit Bendrit ab

Edelweiss fliegt mehrmals wöchentlich nach Pristina, Kosovo, und Skopje, Mazedonien. Dass Schweizer und Auslänger ganz unterschiedlich fliegen, thematisiert Bendrit nun für die Facebook-Community von Edelweiss.

Um diese Flüge von Edelweiss, welche auch im Winter bis zu zweimal täglich durchgeführt werden, zu kommunizieren, produziert Scholz & Friends vier Clips mit Kosovo-Schweizer und Facebook-Star Bendrit Bajra. Er veranschaulicht für die Facebook-Community von Edelweiss, dass Schweizer und Ausländer ganz anders fliegen. Gewohnt ironisch inszeniert er dabei die kulturellen Eigenheiten – vom Verstauen des Handgepäcks bis zu der gelungenen Landung:

Clip 1: Bendrit fliegt mit Edelweiss nach Pristina

Clip 2: Bendrit im Edelweiss-Flug mit Handgepäck

Clip 3: Bendrit landet mit Edelweiss

Clip 4: Bendrit mit Edelweiss im Luftloch

Das erste gepostete Video verzeichnete in kürzester Zeit über 400'000 Views und 1'000
Kommentare auf den Facebook-Seiten von Bendrit und Edelweiss. (uma)

Verantwortlich bei Edelweiss Air: Olivia Stutz (Marketing), Christine Moch (Head of Marketing). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Avsar Yildiz, Wim Lanz, Lukas Frei (Kreation), Petra Moser, Fabian Röthlisberger (Beratung). Verantwortlich bei Hillton Production: Patrice Gerber, Beryl Gerber.

 

Franz & René definiert Energiestadt

Franz & René hat eine Kampagne lanciert, um den Bekanntheitsgrad des Labels «Energiestadt» einem Grossteil der Schweizer Bevölkerung zu steigern.

Zusätzlich weist die Kampagne auf das Engagement der Energiestädte und deren stolzen Einwohner hin.

Das Konzept ist einfach aber wirksam. Es erklärt das Engagement der Energiestädte in Form von smarten Definitionen von Begriffen wie «Energiestadteinwohner», «Energiestadtkind» oder «Energiestadthund» um nur einige davon zu nennen. Es wurde eine breite Plakatkampagne realisiert, um das Publikum aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin anzusprechen.

Cites_Hund
Cites_Kind

Verantwortlich bei Energie Schweiz: Chantal Purro (Kommunikationsverantwortliche). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Vincent Eichenberger (Campaign Manager), Yoann Cosson (Copywriter), Marco de Albuquerque (Junior Art Director), Sven Jungo (Grafik Design), Gianluca Terzini (Grafik Designer). Media: Mediatonic. Fotograf: Vincent Calmel. Fotoassistent: Jérémy Bierer. Produktion: Because Production Services. Produktionsleiterin: Laura Stucki Ferrara. Produktionsassistentin: Laetitia Cervini. Regisseur: Fabiano Damato. Stylistin: Stéphanie Girerd. Hair & Make-up: Yvann Jaggi.
 

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