APG verstärkt das digitale Rail Beamer-Angebot

Im Hauptbahnhof Zürich und im Bahnhof Zürich Flughafen betreibt APG sechs leistungsstarke Rail Beamer. Ab sofort kommen zwei neue Full HD Projektoren im Bahnhof Bern und vier im Bahnhof Zürich Löwenstrasse hinzu.

Pro Tag werden während zwanzig Stunden kommerzielle und informative Inhalte gezeigt. Kombiniert mit weiteren digitalen Werbeträgern – wie Rail eBoards und Rail ePanels – ergeben sich neue Kontaktchancen. Die Projektverantwortung für die Entwicklung und Installation lag bei APG|SGA Rail. Der Verkauf und die Beratung der digitalen Produkte erfolgt durch APG|SGA, Allgemeine Plakatgesellschaft.
 

Reporter ohne Grenzen ehrt Syrerin als Journalistin des Jahres

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) zeichnet die Syrerin Zaina Erhaim als Journalistin des Jahres 2015 aus. Erhaim habe sich 2013 zur Heimkehr aus dem sicheren Ausland entschieden und seitdem in Syrien fast 100 Bürgerjournalisten ausgebildet.

Ausserdem habe sie die Gründung einer ganzen Reihe unabhängiger Zeitungen und Zeitschriften unterstützt, teilte ROG am Mittwoch zur Begründung mit. «Zaina Erhaim beweist durch ihren unermüdlichen Einsatz, dass eine alternative Berichterstattung über den Krieg in Syrien möglich ist», sagte ROG- Geschäftsführer Christian Mihr. «Sie ist ein Beispiel dafür, wie Journalisten selbst unter gefährlichsten Bedingungen den Kampf um Unabhängigkeit und um eine menschliche Perspektive auf einen scheinbar ausweglosen Konflikt nicht aufgeben.» (SDA)

 

Swisscom soll 7,9 Millionen Busse zahlen

Die Wettbewerbskommission kommt in ihrer Untersuchung zur Ausschreibung eines Firmennetzwerks der Post von 2008 zum Schluss, Swisscom habe gegen das Kartellgesetz verstossen. Swisscom bestreitet diese Vorwürfe und wird die Verfügung und die Busse anfechten.

Anderen Anbietern soll es wegen überhöhter Vorleistungspreise nicht möglich gewesen sein, der Post ein konkurrenzfähiges Angebot zu machen, so die Wettbewerbskommission Weko. Zudem sei der Offertpreis von Swisscom unangemessen gewesen. «Wir sind überzeugt, dass wir uns korrekt verhalten haben», sagt der CEO von Swisscom, Urs Schaeppi. «Wir legen grossen Wert auf die Einhaltung des Kartellgesetzes.» Bei der Berechnung der Offerten für Endkunden berücksichtigte Swisscom die Kosten, die andere Anbieter haben. Die anderen Anbieter können teilweise eigene Infrastrukturen einsetzen und zudem gemäss dem Fernmeldegesetz regulierte Leistungen von Swisscom zu kostenorientierten Preisen sowie kommerzielle Vorleistungen beziehen. Swisscom sei aber nicht verpflichtet, die kommerziellen Vorleistungen zu kostenorientierten Preisen abzugeben.

Aus Sicht von Swisscom sind die Missbrauchsvorwürfe nicht gerechtfertigt. Daher wird Swisscom die Verfügung und die Busse beim Bundesverwaltungsgericht anfechten.

Ausschreibung geht auf das Jahr 2008 zurück

Die Post hatte im Jahr 2008 die Breitbandanbindung ihrer Standorte neu ausgeschrieben. Nach der Eignungsprüfung forderte sie Sunrise, UPC Cablecom und Swisscom auf, ein Angebot einzureichen. Im Januar 2009 erteilte sie der Offerte von Swisscom den Zuschlag. Sunrise reagierte mit einer Anzeige bei der Wettbewerbsbehörde gegen Swisscom. Sie machte geltend, sie hätte für die benötigten Vorleistungen einen Preis zahlen müssen, der höher gewesen sei als die Offerte von Swisscom für die Post. Die überhöhten Vorleistungspreise seien der Grund, dass sie der Post kein konkurrenzfähiges Angebot machen konnte. Swisscom habe eine Kosten-Preis-Schere praktiziert und damit gegen das Kartellgesetz verstossen. 

Im Sommer 2009 zeigte Swisscom gegenüber der Weko auf, dass Sunrise in der Lage gewesen wäre, ein konkurrenzfähiges Angebot zu machen, wenn sie Eigen- und Vorleistungen sinnvoll eingesetzt hätte, so Swisscom in einer Mitteilung vom Donnerstag. Konkurrenten, die für den Auftrag der Post mangels eigener Infrastrukturen (z.B. Kabelnetze, eigene Glasfasern) ausschliesslich kommerzielle Vorleistungen hätten verwenden können, wurden von der Post nicht zur Abgabe eines Angebots eingeladen; Swisscom konnte solche Konkurrenten daher in der Ausschreibung auch nicht behindern. Nicht nachvollziehbar sei auch der Missbrauchsvorwurf zum Nachteil der Post: Diese hat in den Verhandlungen grosse Preisnachlässe ausgehandelt. Swisscom musste den Forderungen der Post nachgeben, um sie als wichtige Kundin nicht zu verlieren, heisst es in der Mitteilung weiter: «Die Offerte von Swisscom hatte den tiefsten Preis. Sie war daher marktkonform».

Aus diesem Grund erachtet die Swisscom die Missbrauchvorwürfe als nicht gerechtfertigt und wird die Verfügung und die Busse beim Bundesverwaltungsgericht anfechten.

 

Werbewoche 21/2015: Das erwartet Sie

Die neue Werbewoche ist da! Sechs Gründe, wieso es sich auch diesmal lohnt, sie zu lesen.

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Werbung in Madagaskar

In Madagaskar dienen ganze Häuser als dreidimensionale Plakate. Fassadenwerbung verführt auch in Europa zum Shopping; für ganze Häuser als Werbeträger muss man aber schon bis nach Antananarivo, Toliara oder Moramanga reisen.
 


Authentisch sein in Werbung und Kommunikation

Wenn die Persönlichkeit zum Wettbewerbsinstrument wird, sind bei einer charismatischen Persönlichkeit Begeisterung, Leidenschaft und Herzblut aussen sichtbar, oder die Persönlichkeit wird auf die vermutete Bedarfslage von Kunden und Auftraggebern ausgerichtet und verliert dabei allzu leicht das Charismatische. Was tun?
 


ADC Young Creatives Award

Um junge und angehende Kreative zu fördern, hat der ADC Switzerland vor sieben Jahren den ADC Young ­Creatives Award ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr nahmen rund hundert Jungtalente teil, um nebst der Trophäe einen Platz in Cannes zu ergattern. Die Werbewoche hat die Jurierung mitverfolgt.
 


Geschichten trinken

Ende November erscheint das erste Weinseller Journal, ein Magazin mit Geschichten und Wissenswertem über Wein. Es richtet sich an Menschen, die gerne ab und zu einen guten Wein geniessen – aber vorher nicht erst Winzer, Anbaugebiete und komplizierte Weinsprache studieren wollen.
 


Kopf der Woche: Auf neuen Wegen

Thomas Krebs ist Inhaber von Gestalten, der Zürcher Agentur für Kommunikation und Design. «Veränderung ist die einzige Konstante», so seine feste Überzeugung.
 


Hohn und Spott für TV-Spots

Die Konsumenten, die am Fernsehen Tatort, den FCB oder die Arena und die Tagesschau gemütlich konsumieren wollen, zahlen nicht nur Billaggebühren. Sondern sie müssen sich, so Theophil Butz, auch unverständliches und hässliches Werbespotgeschrei ansehen.
 


Plus: Beat C. Hürlimann, Shortlist Wirz Cocktail, Shortlist Tag der Online-Werbung, Shortlist Trendtagung, 13 Fragen, Zu guter Letzt u.v.m.

 

Peter Hogenkamp mit «Digital Lifetime Award» geehrt

Im Rahmen des sechsten «Digital Marketing Award» zeichnete die IAB Switzerland am 19. November 2015 herausragende Projekte und Persönlichkeiten mit dem «Oscar» der Schweizer Digitalbranche aus. Am Nachmittag fand bereits zum dritten Mal der «Digital Marketing Summit» statt.

Neuer «Digital Marketer of the Year» ist die UBS Switzerland. Für seine Verdienste in der Digitalbranche wurde Peter Hogenkamp mit dem «Digital Lifetime Award» ausgezeichnet. Zum zweiten Mal wurde dieses Jahr der Preis für den «Digital Newcomer of the Year» vergeben.

Die IAB Switzerland empfing im Kaufleuten Zürich über 500 Gäste, welche von Moderator Claudio Zuccolini durch den Abend geführt wurden.

«Digital Marketer of the Year»

Nominiert für den Preis des «Digital Marketer of the Year» waren fünf Firmen oder Projekte, welche die digitale Marketing Branche der Schweiz 2015 in besonderer Weise geprägt haben. Der Preisträger wurde von den IAB Fokusgruppen, Ressorts, Fachkreisen und dem Vorstand gewählt. Zum Sieger 2015 gekürt wurde die UBS Switzerland. Die Auszeichnung wurde dem UBS-Team von Hauptsponsor Romandie Network überreicht. Head Client Dialogue Management Daniel Hünebeck äusserste sich erfreut über die grosse Anerkennung für die UBS, welche in den vergangenen Jahren die Digitalisierung der Bank vorangetrieben und ein Team mit Online-Marketing-Experten aufgebaut hat.

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(Team Multichannel and Digitalization bei UBS (v.l.): Mirela Jusic, Digital Campaign Managerin, Sarah Blattner, Digitral Marketing Project Manager, Daniel Hünebeck, Head Client Dialogue Management, Kristina Bröckel, Marketing Project Manager)

«Digital Newcomer of the Year»

Zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr ein Preis in der Kategorie «Digital Newcomer of the Year» vergeben. Ausgezeichnet wurde der Teilnehmer mit der besten Abschlussnote im «Diplomlehrgang Digital Marketing – Grundkurs» der IAB Academy im laufenden Jahr. Geehrt wurde Mark Hauri, Geschäftsführer von Sales Support Center. Der Preis wurde von den Hauptsponsoren Search.ch und Adverserve übergeben. Mit dem «Digital Newcomer of the Year» wird der besondere Stellenwert des Themas Ausbildung bei der IAB Switzerland hervorgehoben.

«Digital Lifetime Award»

Zum Abschluss der Award-Show wurde Peter Hogenkamp mit dem «Digital Lifetime Award» geehrt. Hogenkamp ist seit vielen Jahren in der digitalen Welt zu Hause und hat sie wesentlich mitgeprägt. In den Unternehmen, die er alleine oder mit Partnern gegründet und aufgebaut hat, war er immer ein Vorreiter mit seinen Ideen. Mit seinem neusten Projekt Newscron SA ist er wieder am Puls der Zeit und zeigt, dass er immer weiss, was auf uns zukommt.

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Erstklassige Referenten am «Digital Marketing Summit»

Am Nachmittag fand zum dritten Mal der «Digital Marketing Summit» statt, welcher eine Reihe an spannenden Fachreferaten, Case-Präsentationen und einer Keynote bot. Das Motto des VIP-Anlasses lautete «Digital Success».

Den Auftrakt machte Wenzel Drechsler, Head of Market Research bei United Internet Media. Er beschäftige sich mit der Qualität in der Onlinewerbung und zeigte auf, warum nur sichtbar sein nicht reicht.

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Olivier Quillet, Head of Corporate Marketing & Communication bei Nestlé Schweiz, setzte sich mit der Frage auseinander, wie Content Marketing erfolgreich angewendet werden kann.

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Felix Badura, Mitgründer und Director Product Development bei der Meetrics, zeigte die Umstellung auf Viewable Impressions auf.

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Björn Kaspring, Head of Premium Display & Video bei InteractiveMedia, befasste sich mit der Suche nach dem digitalen Urmeter – der digitalen Zukunftswährung. Stefan Häckel, Managing Director bei Vice Cee, beschäftigte sich in seinem Referat mit narrativer Markenführung als Heilsbringer und Herausforderung im digitalen Zeitalter. «Content Marketing – letzte Ausfahrt Werbung» lautete der Referatstitel von Martin Dräger, Managing Director bei Unruly.

Highlight des diesjährigen «Digital Marketing Summit» war die Keynote von Stephan Sigrist, Gründer des Think Tanks W.I.R.E. In seinem Referat «Das grosse Rauschen» erklärte er, dass mehr Daten gemeinhin mehr Wissen und mehr Transparenz bedeuten. Der Aufstieg der Datengesellschaft bringt in seinen Augen aber möglicherweise nicht mehr Klarheit, sondern das Gegenteil: mehr Halbwissen und Intransparenz. Dies könnte uns in Zukunft zwingen, Entscheidungen nicht an Statistiken auszulagern, sondern endlich wieder selbst zu denken. Und es eröffnet eine neue Aufgabe für das Marketing.

Das Schlusswort des Tages gehörte David Burst, Präsident der IAB Switzerland Association: «Wieder einmal mehr waren der Summit wie auch der Award riesige Erfolge für die IAB Switzerland! Wir sind sehr erfreut, dass auch dieses Jahr das Nachmittagsprogramm erneut von spannenden Vorträgen geprägt war und die Award-Verleihung vor über 500 Gästen gelungen über die Bühne ging.»

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Die nominierten Projekte/Unternehmen für den Digital Marketer of the Year:

• Stailamedia
• Webrepublic
• Filmwords
• Adwebster
• UBS Switzerland

Fotos: Thomas Stuckert/Werbewoche

Die Gewinner des ADC Young Creatives Award 2015

Am Mittwochabend wurden im Zürcher Club Zukunft die diesjährigen Gewinnerteams des ADC Young Creatives Award 2015 gekürt.

Die neunte Preisverleihung des ADC Young Creatives Award zeichnete die Gewinnerteams der Kategorien Film, Outdoor, Cyber und Direct aus. Der diesjährige Hauptsponsor war die Mobiliar.

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Die rund 90 Wettbewerbs-TeilnehmerInnen hatten eine spannende Aufgabe zu bewältigen: Wie bringt man Jugendliche im Alter von 18 bis 26 Jahren dazu, sich mit dem Jugendangebot der Mobiliar zu beschäftigen? «Die eingereichten Arbeiten waren durchs Band auf hohem Niveau umgesetzt und trotzdem waren die Sieger recht eindeutig» sagt Philipp Skrabal, ADC Vorstand und Hauptverantwortlicher des Wettbewerbs. Und Nicole Zingg, Fachspezialistin Werbung bei der Mobiliar meint: «Für uns als Auftraggeberin war es besonders spannend zu sehen, was dabei heraus kommt, wenn die Zielgruppe auch gleich die Werbung macht.»

Wie jedes Jahr fliegen die Gewinnerteams auch nächstes Jahr wieder nach Cannes und vertreten dort die Schweiz am internationalen Young Lions Wettbewerb. (uma)

Die Gewinner der Kategorie Film und Teilnehmer an der Young Lions Competition 2015:

Sandy Pfuhl & Edoardo Moruzzi

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Die Gewinner der Kategorie Outdoor:
Michel Kissling & Emilie Oltramare

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Die Gewinner der Kategorie Cyber und Teilnehmer an der Young Lions Competition 2015:

Sandy Pfuhl & Edoardo Moruzzi

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Die Gewinner der Kategorie Direct:

Gianluca Terzini & Marco De Albuquerque

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Das nachnominierte Team in der Kategorie Film und Teilnehmer an der Young Lions Competition 2015:

Oscar Jacobson & Christian Frei

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Hier geht es zum Medaillenspiegel 2015 – Gewinner und Shortlist

Mehr zur Jurierung lesen unser Abonnenten am Freitag, 20. November, in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.

Dominik Oberwiler, ADC Mitglied und Jury-Präsident zieht eine gute Bilanz zur diesjährigen Austragung: «Besonders stark waren die Arbeiten in den Kategorien Film und Cyber aber in Cannes werden die Karten neu gemischt. Mit unserem ADC Boot Camp, werden wir die Teams auch dieses Jahr optimal auf die Situation in Cannes vorzubereiten.» Bereits zum zweiten mal, hat ein Duo gleich zwei Preise gewonnen. Weil die Teilnahme in Cannes nur in einer Kategorie zulässig ist, hat die Jury das zweitplatzierte Team der freibleibenden Kategorie nachnominiert.

Die Preisverleihung wurde sehr kurzweilig von Tama Vakeesan (joiz) moderiert. Die Organisatoren bedanken sich sehr herzlich bei allen Sponsoren: Die Mobiliar, Die Post/PostMail, Swissfilm Association, APG/SGA, Streuplan, Keystone, den Veranstaltungs- und Presenting Partner: BSW swiss leading agencies und Publicitas, den Medienpartnern: werbewoche, persönlich, joiz, der Jury und allen, die diesen einzigartigen Wettbewerb durch ihre Mithilfe möglich machen.

Am 19. November, von 18.30 bis 19.30 Uhr, wird joiz im Rahmen einer einstündigen Living-Room-Sendung ausführlich über das ADC Nachwuchsengagement berichten
 

Rosenstar sorgt für einen Tapetenwechsel

Die Geschichte des Wilden Mannes ist 500 Jahre alt. Die Luzerner Agentur Rosenstar verpasst dem Hotel einen erfrischenden neuen Kommunikationsauftritt, der der langen Tradition Rechnung trägt.

Als Inspiration für den Auftritt des Hotels dienten Tapetenmuster und Stoffbezüge. Für Jana Yaacoub, Mitinhaberin von Rosenstar, der Agentur für Werte und Design, war von Anfang klar: «Diese Vielfalt an Farben, Formen und Mustern ist einmalig. Sie ist die Basis für das neue Erscheinungsbild des Wilden Mannes». Der Kommunikationsauftritt verbindet diese optischen Eindrücke mit dem Markenversprechen des Wilden Mannes, «Geschichte erleben».

«Wir wollten die unzähligen Details, die sich hinter der eher unscheinbaren Fassade verstecken, nach aussen tragen und zugleich die Tradition mit zeitgenössischem Design verbinden», sagt Jana Yaacoub. Dies gelang exemplarisch mit dem Redesign des Logos. Eine stimmungsvolle Bildsprache, Detailaufnahmen sowie eine Vielzahl an prächtigen Mustern, die den Tapeten und Stoffen aus dem Hotel entnommen sind, prägen die Kommunikationsmittel.

Rosenstar hatte von der strategischen über die Kommunikationsberatung bis zur Entwicklung und Umsetzung des Gestaltungskonzepts die Fäden in der Hand. Ergebnis ist ein gesamtheitliches Konzept, das den Betrachter in die Welt des Wilden Mannes eintauchen lässt.
 

Zu guter Letzt: Firmen für Flüchtlinge

Die Situation für Flüchtlinge ist in ganz Europa prekär, oft fehlt es an einfachen Dingen. Gleichzeitig verfügen viele Firmen über alte, aber noch intakte Infrastruktur, die nicht mehr benötigt wird.

Auch in der Schweiz kommen Asylzentren und Hilfsorganisationen an ihre Grenzen. Oft fehlt es an einfachen Dingen wie Tischen, Stühlen oder EDV, während viele Firmen über alte, aber noch völlig intakte Infrastruktur verfügen, die nicht mehr benötigt wird. 4Regufees.ch bringt beide Seiten zusammen und sorgt dafür, dass nicht mehr genutztes Mobiliar dorthin gelangt, wo es tatsächlich gebraucht wird. Hinter der Aktion stehen Hinderling Volkart und Serranetga.

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Und so wird geholfen: Firmen tragen verfügbare Objekte in eine Liste ein und die Organisationen gleichen diese mit dem eigenen Bedarf ab. Der Austausch findet direkt zwischen den beiden Parteien statt. (uma)
 

Weltwoche wird bei PMC gedruckt

Die PMC Print Media Corporation konnte den Druckauftrag der Weltwoche für sich gewinnen.

Die PMC erhielt den Zuschlag, weil sie eine ausgeklügelte Produktionsstrategie präsentieren konnte. Eine Arbeitsteilung mit einer Partnerdruckerei stellt die hohen Erwartungen des Auftraggebers in Bezug auf die Abgabetermine und die Druckqualität sowie den Backup im Notfall sicher. Laut Druckberater Thomas Schirmer, Mediaconsale, hat das innovative Konzept die Geschäftsleitung der Weltwoche überzeugt.

«Die ersten Gespräche fanden im Frühjahr 2014 statt», verrät Geschäftsführer Erwin Lüber. «Für die PMC ist dies eine sehr wichtige Akquisition. Periodika-Titel geben jeder Druckerei eine gute Grundauslastung. Die Produktion des Magazins mit einer wöchentlichen Auflage von 75‘000 Exemplaren ist ein anspruchsvoller Auftrag und passt ideal zur PMC».

Die Weltwoche wurde jahrelang bei Ziegler Druck in Winterthur produziert, die per Ende 2015 ihre Tore schliesst (Werbewoche.ch berichtete). Um Engpässe zu vermeiden und einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, hat PMC bereits Mitte Oktober die Produktion übernommen.
 

Jung von Matt/impact: Brand Lift Survey für die Post

Für die im September gestartete Kampagne «The Yellow Tour» der Post setzt JvM/impact gemeinsam mit der Post erstmals eine dreisprachige Brand Lift Survey ein, um über Performance-Werte hinaus auch Branding-Effekte zu messen und so Einblicke in die Kampagnenwirkung zu erhalten.

Mit der Brand Lift Survey für YouTube von Google können Werbetreibende nun auch Branding Effekte ihrer TrueView-Video-Kampagnen messen. Die Online Marktforschung ermittelt Werbeerinnerungseffekte, Markenpräferenzen und die Veränderung der Suchvolumina von kampagnennahen Suchbegriffen auf Google.

«Das Ziel der Brand Lift Survey war die Kombination von Kreation und Mediaplanung auf den Markeneffekt zu überprüfen, um die laufende Kampagne zu optimieren und die Ergebnisse auf zukünftige Kampagnen anwenden zu können», sagte Dominik Habermacher, Managing Partner von JvM/impact. «Mit den daraus gewonnenen Daten haben wir nun auch zusätzliche KPIs, die wir in unser Marketing Controlling einfliessen lassen können. So lernen wir mit jeder einzelnen Kampagne, welche Zielgruppen besonders gut auf unsere Kampagnenidee reagiert», ergänzt Marco Imboden, Leiter Kommunikation der Schweizerischen Post.

Die Schweizerische Post und JvM/impact haben Google Brand Lift Surveys gezielt eingesetzt, um die Effekte der Kampagne auf ihr Zielpublikum zu erfassen. «Brand Lift Surveys können mit geringem Aufwand aufgesetzt werden und liefern statistisch abgesicherte Resultate – und dies noch während die Kampagnen laufen. Dass neben Branding Zielgrössen auch der Einfluss von Kampagnen auf das Suchverhalten von Zielgruppen aufzeigt wird, ist sicherlich eine besonders interessante Einsicht», sagt Scott Little, Industry Manager bei Google Schweiz.

Das erfreuliche Resultat der Kampagne war, dass beide Zielgrössen signifikant positiv beeinflusst werden konnten, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Verantwortlich bei der Schweizerischen Post: Marco Imboden (Leiter Kommunikation), Anke Mosbacher (Leiterin Marketing Kommunikation & Markenführung), Monica Miraldi Leiterin (Marketing Kommunikation Services). Verantwortlich bei Jung von Matt/impact: Dominik Habermacher (Managing Partner). Verantwortlich bei Google Switzerland: Scott Little (Industry Manager).

 

Media Focus: Werbemarkt weiter im Aufwärtstrend

Der Werbemonat Oktober weist einen Werbedruck von 499 Millionen Bruttofranken aus und verzeichnet ein Plus von 2.3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Werbemarkt wächst damit zwar nicht mehr ganz so stark wie im September, dennoch ist ein klarer Trend erkennbar.

Die ersten zehn Monate des Jahres kumuliert betrachtet ergeben einen Werbedruck von 3‘984,9 Millionen Bruttofranken und damit ein Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In diese positive Entwicklung fliesst zudem die Aufnahme von Zattoo mit Daten zur «Bewegtbildwerbung» in die Statistik mit ein.

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Die Nahrungsmittelbranche ist mit einem Werbedruck von 60,4 Millionen Bruttofranken nicht nur weiterhin die Branche mit dem höchsten Werbedruck über alle Branchen hinweg, sondern steigert diesen auch um 22,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vor allem Suppen und Schokolade stehen im Herbst hoch im Kurs: So befinden sich gleich zwei unterschiedliche Suppenprodukte in den Top 10 der meistbeworbenen Produkte: Knorr Bouillon und Knorr Nass-Suppen. Zudem sind drei unterschiedliche Schokoladenprodukte in den Top 10 vertreten: Snickers Schokoriegel rangiert auf Platz sieben, M&M’s auf Platz neun und Frey Supreme Tafelschokolade schliesslich auf Platz zehn. Auffällig ist darüber hinaus, dass rund 60 Prozent der Werbung in der Branche Nahrungsmittel im TV stattfindet, weitere 20 Prozent im Bereich Print sowie rund 10 Prozent in Out-of-Home.

Verkehrsbetriebe auf der Überholspur

Auch die Branche Verkehrsbetriebe macht im Oktober werblich Druck: Mit 11 Millionen Bruttofranken wurde der Werbedruck um 39.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Besonders stark wurde im Oktober die SBB beworben, die an der Spitze der meistbeworbenen Produkte der Branche Verkehrsbetriebe rangiert und im Vergleich zum Vorjahr den Werbedruck um über 50 Prozent erhöht hat. Damit steht die SBB im Oktober auch auf Platz acht der meistbeworbenen Produkte über alle Branchen hinweg. Ebenfalls die Werbetrommel gerührt haben die Swiss sowie die Schweizerische Post. Die Schweizerische Post ist zudem im Oktober auf Platz neun der Top 10 Werbetreibenden über alle Branchen hinweg vertreten.

Energievoller Werbedruck

Eine deutliche Steigerung des Werbedrucks verzeichnet auch die Energiebranche: Im Oktober wird mit einem Werbedruck von 3.2 Millionen Bruttofranken ein sattes Plus von 74.4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzeugt. Dies entspricht der zweitgrössten Steigerung des Werbedrucks einer Branche in diesem Monat. Es fällt zudem auf, dass eine grosse Anzahl an Werbetreibenden in dieser Branche im Oktober geworben hat: Insgesamt 116 verschiedene Werbetreibende zählt das Ranking. Beim Media Mix haben rund 40 Prozent der Werbetreibenden auf Print gesetzt, während 21 Prozent im TV geworben haben.

Den ganzen Media Focus Werbemarkt Trend Report Oktober 2015 finden Sie hier (PDF).
 

Scholtysik & Partner unterstützt Basler Kantonalbank

Die Basler Kantonalbank geht in der Digitalisierung des klassischen Retail-Banking voraus: Mit «EasyHypo» können Interessenten ihre Hypothek vollständig online ablösen.

Die Basler Kantonalbank beauftragte Scholtysik & Partner mit der Markenstrategie, dem Naming, der Optimierung der User Experience über den ganzen Prozess hinweg, dem Interface-Design und der Koordination von Web-Applikation und Online-Marketing.

Die Digitalisierung des Banking wird konkret

Innerhalb weniger Minuten erhalten Interessierte auf Easyhypo.ch ihr individuelles Angebot für die Ablösung einer Hypothek. «EasyHypo» bietet auf den publizierten Standard-Zinssatz einen Online-Rabatt von 30 Prozent, welcher bis zu zwei Jahre im Voraus gesichert werden kann. Gleichzeitig ist es für den Hypothekarnehmer bequemer als je zuvor, denn mit «EasyHypo» erledigt er die Hypotheken-Finanzierung vom Angebot bis zur Vertragsausstellung vollumfänglich online von zu Hause aus.

Die Digitalisierung verlangt nach Kooperation verschiedener Disziplinen

Scholtysik & Partner brachte ihre Erfahrung in Finance-Branding und Digitalisierung auf breiter Front ein: Gemeinsam mit der Markenführung der Bank entwickelte Scholtysik & Partner die markenstrategische Ausrichtung und den Namen. In enger Zusammenarbeit mit der Projektführung und den Hypotheken-Spezialisten der Bank sowie einer externen Beratung für Businessprozesse und einem IT-Provider optimierte Scholtysik & Partner die komplette User Experience – betreffend Ablauf, Interaktion, Sprache und Design. Darüber hinaus evaluierte Scholtysik & Partner auf Online-Marketing spezialisierte Werbeagenturen und koordinierte Inhalt und Design von Kampagne und Web-Plattform.
 

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