Presserat: SF-Beitrag über Kindsmissbrauch zu wenig anonym

Der Presserat rügt das Schweizer Fernsehen für ein im letzten Jahr gesendetes Portrait eines sexuell missbrauchten Mädchens: Der Täter, in diesem Fall der Vater des Mädchens, sei in Gefahr, erkannt zu werden.

Der vom Schweizer Fernsehen im letzten Jahr gesendete Dokumentarfilm «Fabienne» über sexuellen Missbrauch von Kindern ist vom Presserat gerügt worden. Der Beitrag habe zu wenig darauf geachtet, dass alle Betroffenen anonym blieben und damit Ziffer 7 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt. Die in einer Beschwerde erhobenen weiteren Verletzungen zu Ziffer 1 (Wahrheitssuche), 3 (Entstellung von Tatsachen) und 8 (Achtung der Menschenwürde) wurden abgewiesen.
Die Sendung porträtierte eine Frau, die den jahrelangen Missbrauch durch ihren Vater 20 Jahre lang verdrängt hatte, nach einer Psychotherapie die Erinnerungen jedoch wiedererlangte. Der Presserat rügte die Tatsache, dass die Angaben über den Beruf des Vaters, die Wohnregion (Entlebuch) sowie (verfremdete) Fotos aus «Fabiennes» Kindheit die Gefahr mit sich brächten, dass Beteiligte, vorab der angeschuldigte Vater, identifiziert werden könnten. Die vom Fernsehen getroffenen Anonymisierungs-Massnahmen seien deshalb ungenügend gewesen.

Freiburghaus und Partner gestaltet neuen Auftritt für Quinnie Cinemas

Die Arthouse Kinos der Quinnie Gruppe befinden sich im Zentrum Berns und werden unter dem Dach Quinnie zusammengefasst. Die Agentur Freiburghaus und Partner wurde mit der Entwicklung eines neuen Auftritts beauftragt.

Die Arthouse Kinos der Quinnie Gruppe befinden sich im Zentrum Berns und werden unter dem Dach Quinnie zusammengefasst. Die Agentur Freiburghaus und Partner wurde mit der Entwicklung eines neuen Auftritts beauftragt. Bei der Gestaltung des Logos habe man den «Zentrumswert» integrieren wollen, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Eingesetzt wird die neue Marke überall dort, wo Quinnie kommuniziert, also in Programmanzeigen, im Internet und auf Flyern. Auch an den Türen der Kinos und vor jeder Filmvorführung ist die Arbeit von Freiburghaus und Partner zu sehen.
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Verantwortlich bei Quinnie Cinemas, Bern: Thomas Koerfer (VRP), Beki Probst (VR), Elisabeth Mari (GL). Verantwortlich bei Freiburghaus und Partner, Bern: Pascale Berclaz (Beratung), Simon Freiburghaus (CD), Claudio Parente (AD). Basisbild: Bern Tourismus. Filmproduktion: Twin Productions, Alfonso Gordillo.
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Fox TV: Höhere Einnahmen dank kürzerer Werbepausen?

Das US-amerikanische Fernsehnetzwerk Fox versucht mit einer alternativen Werbestrategie gegen die rückläufige Umsatzentwicklung anzukämpfen: Es soll künftig grundsätzlich weniger Werbeunterbrechungen im regulären Programm des Senders geben, die Spotsendezeit wird jedoch teurer. Steht Fernsehwerbung vor einer Trendwende?

Das US-amerikanische Fernsehnetzwerk Fox versucht mit einer alternativen Werbestrategie gegen die rückläufige Umsatzentwicklung anzukämpfen. So soll es künftig grundsätzlich weniger Werbeunterbrechungen im regulären Programm des Senders geben. Um auf diese Weise sinkende Werbeeinnahmen wieder ausgleichen zu können, wird für die Einschaltung ein höherer Preis berechnet. Fox hofft, dass kürzere Werbepausen beim Publikum die Motivation sinken lassen, während dieser Zeit zu einem anderen Sender zu wechseln.
Fox zufolge ist das «Remote-Free» genannte Werbemodell bislang nur bei einer einzigen Sendung auf Fox zum Einsatz gekommen. Das durchschnittliche Ausmass der Werbeeinblendungen während der einstündigen Ausstrahlung betrug dabei zehn Minuten, das sind vier bis sechs Minuten weniger als bei dem traditionell verwendeten Modell. Auf Zuschauerseite hat die veränderte Strategie durchaus positive Effekte erkennen lassen. So bestätigte etwa das Marktforschungsunternehmen Nielsen, dass der Markenwert im Rahmen der kürzeren Werbepausen im Vergleich zu anderen zur selben Zeit ausgestrahlten Programme um rund 22 Prozent höher lag. Auch die Zahl der Kanalwechsel habe sich reduziert. In Bezug auf das wirtschaftliche Potenzial des Modells gibt es noch kein endgültiges Ergebnis.

Neue Lgk bewirbt für die Post umweltfreundlichen Versand

Die Neue Lgk hat für die Post verschiedene Kommunikationsmassnahmen realiert. Beworben wird der Pro-Clima-Versand, ein Angebot, das den Post-Kunden einen Beitrag zum Umweltschutz ermöglicht.

Die Post verfolgt seit über zehn Jahren eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Nun erhalten auch die Kunden die Möglichkeit, mit dem Postversand zum Umweltschutz beizutragen. Beim Pro Clima-Versand bezahlt man einen geringen Zuschlag zum Basispreis. Diesen Zuschlag verwendet die Post zur Kompensation der entstehenden Co2-Emissionen. Die Neue Lgk hat für dieses Angebot verschiedene Kommunikationsmittel wie Broschüren für Geschäfts- und Privatkunden sowie POS-Massnahmen realisiert.
Verantwortlich bei der Schweizerischen Post: Dominic Hirt (Leiter Marketing-Kommunikation), Thomas Schlup (Markenführung), Manuel Ackermann (Öffentlichkeitsarbeit). Verantwortlich bei der Neuen Lgk: André Benker (CD), Andreas Szentkuti (Text), Samuel Diehl, Stephan Wittwer (AD), Manuela Julier (Grafik), Nicole Trasatti, Raphaela Brühlmeier (Beratung).
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Studie: Zunehmender Mix von weiblichen und männlichen Klischees in der Werbung

In der Werbung vermischen sich weibliche und männliche Klischees zunehmend. Körperkult und Schönheitsideale halten immer stärker Einzug in die Werbewelt der Männer, wie die soziologische Untersuchung «Männlich und weiblich im Spiegel der Werbung» an der Universität Trier aufzeigt.

In der Werbung vermischen sich weibliche und männliche Klischees zunehmend. Körperkult und Schönheitsideale halten immer stärker Einzug in die Werbewelt der Männer, wie eine soziologische Untersuchung «Männlich und weiblich im Spiegel der Werbung» der Universität Trier aufzeigt. Von der Werbeindustrie vermittelte Bilder in der Männer-Werbung nehmen zunehmend ursprünglich weibliche Stereotype an. Besonders junge Männer im Alter zwischen 14 und 19 Jahren werden häufiger mit Körperpflege- und Kosmetikprodukten gezeigt als bisher üblich. Durch die Bilder wird Männern ein bislang ungewohntes Schönheits- und Modeinteresse suggeriert.
Körperkult für Mann und Frau
Die Vermarktung von Schönheit in der Werbung führt dazu, dass sich die Geschlechterbilder einander angleichen. So existieren sowohl bei Frauen als auch bei Männern kaum Alternativen zum gegenwärtigen Schönheitsideal des schlanken Körpers. Zwar bleibt das weibliche Geschlecht in der Gruppe der 14- bis 19-jährigen Werbeträger und Models mit 76 Prozent dominant. Die Industrie hat jedoch auch die männliche Zielgruppe für Schönheits- und Körperkult entdeckt und propagiert Ideale, die der bisherigen Darstellungsform von Männlichkeit abweichen. Offen bleibt weiterhin, ob dabei die Werbung von der gesellschaftlichen Realität oder Realität von der Werbung geprägt wird.
Klassische Rollenverteilung schwindet auch in höherem Alter
In fortgeschrittenem Alter verringere sich die Präsenz von Frauen in der Werbelandschaft deutlich, so die von Pressetext zitierten Ergebnisse der Studie. Zwischen 40 und 49 Jahren beträgt das Verhältnis gegenüber Männern nur noch 65 zu 35 Prozent. Dabei sei auch in dieser Altersgruppe ein Schwinden der geschlechterspezifischen Rollenverteilung zu beobachten. So würden Männer über 40 Jahren häufiger bei der Kinderpflege gezeigt. Die dadurch vermittelten Bilder würden von den Zielgruppen positiv aufgenommen, während die Rolle der klassischen Hausfrau und Mutter eher negativ behaftet sei. Dass junge Männer zumindest in der Werbung einem ähnlichen Schönheitskult unterliegen wie bislang vornehmlich das weibliche Geschlecht, wird von Frauen aller Generationen begrüsst, von Männern hingegen eher abgelehnt.

Future Connection erleichtert für Bata die Wahl des richtigen Pflegemittels

Die Agentur Future Connection hat für den Schuhkonzern Bata Europe die neue Website «Smart Steps» konzipiert und realisiert.

Die Agentur Future Connection hat für den Schuhkonzern Bata Europe die neue Website «Smart Steps» konzipiert und realisiert. «Smart Steps» ist eine neue Produktreihe von Bata, die individuell abgestimmte Schuhpflege für diverse Materialien bietet. Die neue Website vereinfache die Wahl des richtigen Produktes, heisst es in einer Mitteilung der Zürcher Agentur. Interaktive Flash-Features sollen helfen, die richtige Kombination von Pflegemitteln zu finden.
Verantwortlich bei Bata: Martin Dorotik (Projektleitung). Verantwortlich bei Future Connection: Astrid Wunsch (Konzeption und Design, Projektleitung), Markus Kohlbrenner (Umsetzung), Reto Möbus (Flash).
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SV Schweiz: Anja Ullmann wird Marketing & Sales Director Hotel

Anja Ullmann besetzt die neu geschaffene Stelle Marketing & Sales Director Hotel bei SV Schweiz. Die 38-Jährige ist seit Mitte Januar für Aufbau und Koordination der Sales & Marketing-Aktivitäten der Hotels verantwortlich.

Anja Ullmann besetzt die neu geschaffene Stelle Marketing & Sales Director Hotel bei SV Schweiz. Dies meldete die Hotelrevue am Freitag. Die 38-Jährige ist seit Mitte Januar für Aufbau und Koordination der Sales & Marketing-Aktivitäten der Hotels verantwortlich, die SV Schweiz als Franchisennehmerin von Marriott International führt. Ullmann war die letzten fünf Jahre Director of Sales and Marketing der Treff Hotel Verwaltungs AG in Basel.

US-Konzern Viacom mit Gewinneinbruch

Der US-Medienkonzern Viacom hat wegen der Wirtschaftskrise und Restaurierungskosten zum Jahresabschluss 2008 einen heftigen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss der Gruppe stürzte im vierten Quartal um fast 70 Prozent auf 173 Millionen Dollar.

Der US-Medienkonzern Viacom hat wegen der Wirtschaftskrise und Restaurierungskosten zum Jahresabschluss 2008 einen heftigen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss der Gruppe stürzte im vierten Quartal um fast 70 Prozent auf 173 Millionen Dollar. Der Umsatz stagnierte bei 4,2 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Donnerstag laut SDA mitteilte.
Zuletzt hatte Viacom den Abbau von 850 Jobs angekündigt – 7 Prozent aller Stellen. Die Sonderlasten durch Abschreibungen und Restrukturierung addierten sich im vierten Quartal auf über 450 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr 2008 fiel der Gewinn um knapp ein Drittel auf 1,3 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte dagegen um neuen Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar zu.
Zu Viacom gehören unter anderem die Filmstudios Paramount und TV-Sender wie MTV und Nickelodeon.

Bundesversammlung rügt Schweizer Fernsehen

Das Büro der Vereinigten Bundesversammlung rügt das Schweizer Fernsehen und SVP-Präsident Toni Brunner. Sie hätten bei der Bundesratswahl vom 10. Dezember die Vertraulichkeit der Parlamentssession gravierend verletzt.

Das Büro der Vereinigten Bundesversammlung rügt das Schweizer Fernsehen und SVP-Präsident Toni Brunner. Sie hätten bei der Bundesratswahl vom 10. Dezember die Vertraulichkeit der Parlamentssession gravierend verletzt. Das Schweizer Fernsehen hatte Brunner mit einem Ansteckmikrofon ausgerüstet. In einer Sendung wurden Sequenzen ausgestrahlt, die verdeckte Tonaufnahmen von persönlichen Gesprächen im Nationalratssaal beinhalteten.Die Präsidentin der Vereinigten Bundesversammlung, Chiara Simoneschi-Cortesi hatte daraufhin von SF eine Erklärung verlangt.
Es sei nicht akzeptabel, in dieser Art und Weise Aufnahmen zu machen, teilten die Parlamentsdienste am Freitag laut SDA mit. Das Hausrecht des Parlamentes sei missachtet worden. Es sei zudem ein allgemein gültiger und strafrechtlich geschützter Grundsatz, dass persönliche Gespräche ohne Einwilligung der Beteiligten nicht aufgenommen werden dürften, schreiben die Parlamentsdienste.
Nachdem SF die Aufnahme klar als Fehlverhalten werte und sich entschuldigt habe, verzichtet das Büro auf Sanktionen. SF wird jedoch eine Rüge erteilt. Brunner wird ermahnt, sich künftig an die rechtlichen Auflagen und an die Gebräuche im Parlamentsgebäude zu halten.

Eclat kreiert neues Corporate Design für Bâloise

Die Erlenbacher Agentur Eclat hat für die Bâloise ein neues Corporate Design entwickelt, das die Sicherheit ins Zentrum der Unternehmensleistung stellen soll.

Die Bâloise positioniert sich neu und stellt dabei die Sicherheit ins Zentrum ihrer Unternehmensleistung. Die Agentur Eclat hat dazu ein neues Corporate Design entwickelt. Neben der Farbkombination des bekannten Bâloise-Blau mit einem helleren Blau werde das neue Erscheinungsbild durch einen Sicherheitsbalken und ein markantes Lichtfeld im Hintergrund bestimmt, heisst es in einer Mitteilung der Erlenbacher Agentur.
Neben den CD-Elementen hat Eclat in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur Musiol Munzinger Sasserath, die für die Beratung zur strategischen Markenpositionierung verantwortlich zeichnet, eine Markenfibel entwickelt. Diese soll den Bâloise-Mitarbeitenden den neuen Auftritt näher bringen und die Beweggründe, die zur Neupositionierung geführt haben, erklären.
Daneben arbeitet die Agentur am Bâloise-Geschäftsbericht 2008.
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Orange bezieht neuen Hauptsitz und fördert mobiles Arbeiten

Orange hat mit über 550 Mitarbeitenden aus Lausanne und Bussigny ihren neuen Hauptsitz im Gebäude «Plan Léman» in Renens bezogen. Mit dem Zusammenzug will man die Arbeits- und Kosteneffizienz steigern. Gleichzeitig geht man auch bei der Arbeitsplatzgestaltung neue Wege.

Orange hat mit über 550 Mitarbeitenden aus Lausanne und Bussigny ihren neuen Hauptsitz im Gebäude «Plan Léman» in Renens bezogen. Mit dem Zusammenzug wolle man die Arbeits- und Kosteneffizienz steigern, heisst es in einer Mitteilung des Telekommunikationsunternehmens. Gleichzeitig gehe man auch bei der Arbeitsplatzgestaltung neue Wege: In den Grossraumbüros wird ein flexibles Arbeitsplatzmodell gelebt – die Mitarbeitenden lassen sich mit ihrem weitgehend papierlosen, mobilen Büro, bestehend aus einem Trolleykoffer oder Rucksack und einem Laptop, an einer gerade freien Docking Station nieder. Am Abend nehmen sie ihr mobiles Büro wieder mit und sind gewappnet für eine Sitzung ausserhalb, Telearbeit von zu Hause aus oder das Arbeiten in einer anderen Niederlassung von Orange.

4C Business Campaigning heisst neu Business Campaigning Switzerland

Die als Beratungsunternehmen und Full-Service-Agentur tätige 4C Business Campaigning GmbH hat sich in Business Campaigning Switzerland umbenannt. Sie will damit der gestiegenen internationalen Vernetzung Rechnung tragen.

Die als Beratungsunternehmen und Full-Service-Agentur tätige 4C Business Campaigning GmbH hat sich in Business Campaigning Switzerland umbenannt. Der verstärkten internationalen Vernetzung werde im neuen Namen mit dem Zusatz Switzerland Rechnung getragen, heisst es in einer Mitteilung des Zürcher Unternehmens. Der neue Claim: foresee. communicate. lead zeige die Verbindung der verschiedenen Campaigning-Elemente auf. Namensgeber der Agentur ist der von Inhaber Peter Metzinger entworfene Business-Campaigning-Ansatz zur Planung und Ausführung von Kampagnen.
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