BVG: Unzulässige Sponsorenwerbung bei der SRG

Das Schweizer Fernsehen muss dem Bakom wegen unzulässiger Sponsorenwerbung für den TCS 341’000 Franken abgeben. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine entsprechende Beschwerde der SRG abgewiesen.

Das Schweizer Fernsehen muss dem Bakom wegen unzulässiger Sponsorenwerbung für den TCS 341’000 Franken abgeben. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine entsprechende Beschwerde der SRG abgewiesen. Der Touring Club Schweiz (TCS) hatte ab 2006 die Reisesendung «Einfachluxuriös» und ab 2007 die Wetterprognose «Meteo» gesponsert. Das Bakom kam im Februar 2008 zum Schluss, dass die SRG unzulässige Werbeaussagen zu Gunsten des Sponsors gemacht habe und ahndete den Gesetzesverstoss mit der Entziehung der entsprechenden Einnahmen.
Im Reisemagazin wurde der Text verwendet: «Einfachluxuriös reise – mit em Uslandschutz vom TCS». Bei der Wetterprognose wurde unter anderem mit dem Spruch «Bi jedem Wätter mit Meteo und em Rächtsschutz vo TCS» auf die Sponsorentätigkeit des TCS hingewiesen. Es sei der Eindruck vermittelt worden, dass der Sponsor TCS dank seiner Versicherung unbeschwertes Reisen ermögliche, beziehungsweise bei jedem Wetter umfassenden Schutz biete.
Der SRG habe die Unzulässigkeit der Aussagen bekannt sein müssen, weshalb ihr insofern ein unentschuldbares Fehlverhalten vorzuwerfen sei. Die Schwere der begangenen Rechtsverletzung rechtfertige die Einziehung ohne weiteres. Dies umso mehr, als die SRG «Wiederholungstäterin» sei und entweder nicht gewillt oder dann nicht in der Lage sei, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten.
Die SRG hatte erfolglos argumentiert, dass ihr das Bakom die Einziehung vorgängig hätte androhen müssen. Zudem hätte das Bundesamt sie im Sinne einer milderen Massnahme darauf aufmerksam machen müssen, dass sie bei zweifelhaften Sponsoringbillboards vorgängig eine «Genehmigung» einzuholen habe.
Das Urteil kann noch beim Bundesgericht angefochten werden. Laut SRG- Pressesprecher Daniel Steiner steht noch nicht fest, ob die SRG Beschwerde erheben will.

Billag: Keine Verschleuderung von Steuergeldern

Die Billag wehrt sich gegen die Anschuldigungen, Steuergelder zu verschleudern. Das Unternehmen habe sein Mandat in Wettbewerbsverfahren gewonnen, bei denen Wirtschaftlichkeit und Qualität zentrale Kriterien gewesen seien.

Die Billag wehrt sich gegen die Anschuldigungen, Steuergelder zu verschleudern. Das Unternehmen habe sein Mandat 1999 und 2006 zweimal in einem Wettbewerbsverfahren gewonnen, sagte Billag-Sprecher Jonny Kopp gegenüber der SDA. Wirtschaftlichkeit und Qualität seien dabei die beiden zentralen Kriterien gewesen.
Es sei Sache der Politik und des Gesetzgebers, die Art der Gebühren-Inkassos festzulegen. Den Vorwurf, die Billag gebe teures Geld für die Platzierung von TV-Spots aus, lässt Kopp nicht gelten. Die Billag sei vertraglich verpflichtet, regelmässig über die gesetzliche Melde- und Gebührenpflicht zu informieren. Ausserdem stelle die SRG ihre eigenen Kanäle für die Ausstrahlung zur Verfügung.

ÖV-Werbung: Neues Railposter mit Tiefenwirkung

Der Anbieter von Werbeflächen Wigra Mediatools hat zusammen mit Vogt Foliendruck ein neues 3D-Railposter entwickelt. Die Werbefläche erzielt mittels Lenticulartechnik eine Tiefenwirkung.

Der Anbieter von Werbeflächen Wigra Mediatools hat zusammen mit Vogt Foliendruck ein neues 3D-Railposter entwickelt. Die Werbefläche erzielt mittels Lenticulartechnik eine Tiefenwirkung. Anfangs Jahr wurde das neue Railposter mit der Eigenkampagne «Tiefenwirkung» lanciert. Insgesamt 1’492 Poster hingen während drei Wochen in den nationalen Intercity-Zügen und sämtlichen lokalen S-Bahn-Flotten der SBB. Auf vier verschiedenen Sujets wurden Produkte aus den Bereichen Kosmetik, Wohnen, Getränke und Uhren in Szene gesetzt.
Durch den Spezialeffekt sei der Erinnerungswert der Werbung überdurchschnittlich hoch, heisst es in einer Pressemitteilung vom Montag. Zudem würden sich die Poster vom klassischen Werbedruck abheben. Die Produktionskosten für ein Railposter belaufen sich bei einer Auflage von 1’000 Stück auf rund 6,30 Franken.

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SZB: Spendenkampagne 2009 mit Russi und Schärer

Seit bereits vier Jahren wirbt der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen SZB mit Schweizer Prominenten für die Anliegen Taubblinder. Dieses Jahr kommen Bernhard Russi und Monika Schärer hinzu.

Der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) führt seine Spendenkampagne für Taubblinde mit berühmten Schweizer Köpfen fort. Dieses Jahr kommen Ex-Skirennfahrer Bernhard Russi und Moderatorin Monika Schärer für die von der Agentur Festland entwickelte Plakatkampagne hinzu. Ihre Portraits kommen in grösseren Schweizer Städten zum Einsatz. Ebenfalls zu sehen sein werden Emil Steinberger und Jean-Marc Richard, die den SZB bereits seit dem Kampagnenstart vor vier Jahren unterstützen.
Verantwortlich beim Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen SZB: Norbert Schmuck (Leitung Öffentlichkeitsarbeit/Mittelbeschaffung) und Martina Hautle (PR und Kommunikation). Verantwortliche Werbeagentur: Festland, St.Gallen/Zürich. Fotografie: Tom Haller, Zürich.

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St. Galler Internettag: Schweizer Onlinehandel boomt

Der Schweizer Handel übers Internet hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Gottlieb Duttweiler Lehrstuhls für Internationales Handelsmanagement der Universität St. Gallen, die am «St. Galler Internettags» vorgestellt wird.

Der Schweizer Handel übers Internet hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Gottlieb Duttweiler Lehrstuhls für Internationales Handelsmanagement der Universität St. Gallen. Allein im Jahr 2008 kauften die Schweizer Konsumenten Produkte im Wert von rund 5,87 Milliarden Franken via Internet – über 38 Prozent Steigerung in zwei Jahren. Präsentiert wird die Studie am 28. April 2009 im Rahmen des «St. Galler Internettags».
Für die Studie «Der Schweizer Onlinehandel – Internetnutzung Schweiz 2009» wurden zum Jahresende 2008 zum sechsten Mal in Folge über 1’000 Personen befragt. Neben den bewährten Marktdaten liefert die Neuauflage der Studie erstmals auch eine zehnjährige Langzeitanalyse des Wandels im Nutzungsverhalten. Diese zeigt, dass der Anteil der Onlinekäufer in der Schweiz in den letzten zehn Jahren insgesamt von 30 auf 84 Prozent gestiegen ist. 2006 betrug der Onlineumsatz in der Schweiz noch 4,24 Milliarden Franken.
Für das starke Wachstum machen die Verfasser der Studie insbesondere Ferienreisen (+9,6 Prozent Online-Kunden), Flugbuchungen (+7,6 Prozent), Handel von Second-Hand-Produkten (+3,6 Prozent) und Elektrogeräte (+1,2 Prozent) verantwortlich. Auch schwächer nachgefragte Internet-Produkte, wie zum Beispiel Lebensmittel, erwerben bereits fast 100’000 Schweizer Konsumenten am liebsten über das Netz.

St. Galler Internettag 2009, 28. April 2009
Den neuen Trends der Studie folgend beschäftigt sich der «St. Galler Internettag 2009» mit der «Verschmelzung zweier Handelswelten». Der Kongress beleuchtet neben den Entwicklungen im Internet insbesondere deren Auswirkungen für etablierte Anbieter im Handel.
In St. Gallen diskutieren und referieren Vertreter aus Industrie und Handel:
Ralf Kleber (Geschäftsführer Amazon.de)
Frerk-Malte Feller (Geschäftsführer Ebay Deutschland)
Dr. Beat Bühlmann (Head of Sales Google Switzerland)
Christian Wanner (Geschäftsführer LeShop.ch)
Dr. Dieter Berninghaus (Mitglied der Generaldirektion Migros Genossenschaftsbund)
Dr. Björn Schäfers (Leiter Business Development Otto Group und Smatch.com)
Jan-Dieter Schaap (Director E-Business Parfümerie Douglas)
Dr. Axel Seeger (Manager E-Commerce S.Oliver)
Prof. Dr. Thomas Rudolph (Institute for Retail Management, Universität St. Gallen)
Pierre-Alain Regali (Geschäftsführer Ebookers.ch)
Marc Mielau (Head of Digital Media BMW)
Andreas Brandl (Leiter Conextrade, Swisscom IT-Services)
Paul de la Rochefoucauld (Geschäftsführer iTaste)
Arie Struik (Geschäftsführer Ala Test)
Jürgen Seitz (Leiter Produkte & Plattformen United Internet Media)
und weitere.

Zürich Tokio: Die 2. Swiss Music Awards bekannt gemacht

Zürich Tokio hat auch dieses Jahr den Werbeauftritt für die 2. Swiss Music Awards konzipiert. Die Zürcher Agentur hat auf den eigentlichen Anlass sowie auf das Internetvoting aufmerksam gemacht.

Zürich Tokio hat auch dieses Jahr den Werbeauftritt für die 2. Swiss Music Awards konzipiert. Die Verleihung des Schweizer Musikpreises, der von der Interessensvertretung der Hersteller und Produzenten von Tonträgern in der Schweiz (IFPI) ins Leben gerufen wurde, findet am Donnerstag, 19. Februar 2009, im Kaufleuten statt. Die beliebtesten nationalen und internationalen Pop- und Rockkünstler werden über ein Internetvoting bestimmt. Die Zürcher Agentur hat mit dem neuen Werbeauftritt auf den eigentlichen Anlass sowie auf die Wahlmöglichkeit aufmerksam gemacht.

> Zum Spot

Die Höhepunkte der Swiss Music Awards sind am 20. Februar in einer einstündigen TV-Show auf Pro7 Schweiz zu sehen.

Verantwortlich bei Swiss Music Awards: Büro Oliver Rosa (Executive Producer). Verantwortlich bei Zürich Tokio: Daniel Donati (CD), Karin Glarner (AD), Niels Schäfer (Grafik), Nadine Häller (DTP), Stefan Lemberger (Beratung), Thomas Campolongo (freier Texter). TV-Spot: Combo Entertainment, Roman Peritz (Director/Producer), Siro Micheroli (Director/Producer), Milos May (AD/Postproduction). Sound: Peter Bräker.

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Swissgazette neu auch als Printversion

Die im Wiener Verlag Alpenmedia erscheinende Swissgazette kommt ab dem 1. März auch als Printversion auf den Markt. Bislang wurde die mehrsprachige Tageszeitung lediglich als PDF per Mail versandt.

Die im Wiener Verlag Alpenmedia erscheinende Swissgazette kommt ab dem 1. März auch als Printversion auf den Markt. Bislang wurde die mehrsprachige Tageszeitung lediglich als PDF per Mail versandt. Die Printausgabe erscheint jeweils freitags in Schweizer Hotels. Die bisherigen Abonnenten werden ebenfalls mit der Printversion bedient.
Die Leserschaft – vor allem in der Schweiz – habe nach einer Printversion verlangt, teilte der Verlagsleiter Kurt Ulrich in einer Medienmitteilung vom Montag mit. Diese erscheint mit einer Startauflage von 30’000 Exemplaren und wird in Österreich gedruckt. Verkauf und Vermarktung liegen bei Mitinitiator Joachim Schwarz. Die Swissgazette-Redaktion unter Ulrich Glausen Dennler bleibt unverändert und wird mit einigen prominenten Kommentatoren ergänzt.

Zu guter Letzt: Wird die SKA-Mütze das Bankenimage aufpolieren?

Die CS erhält in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Unterstützung aus der Modeindustrie. Als Gratiswerbeträger tritt die kultverdächtige blau-weiss-rote Skimütze der einstigen Schweizerischen Kreditanstalt auf...

Die CS erhält in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Unterstützung aus der Modeindustrie. Als Gratiswerbeträger tritt die kultverdächtige blau-weiss-rote Skimütze der einstigen Schweizerischen Kreditanstalt auf. Alprausch wird für die kommende Saison 300 Exemplare im SKA-Look produzieren. Einziger Unterschied: Anstatt des SKA-Logos wird der Alprausch-Schriftzug drauf gestickt. Trotz dieser kleinen Änderung, der Wiedererkennungseffekt – und damit auch die Verbindung zur Bank – ist garantiert.
Die Idee für die Skimütze hatte im Sommer 1976 ein Mitarbeiter der SKA-Werbeabteilung. Bereits im folgenden Winter wurde sie zum Renner. Ab 1989 konnte sie nur noch über Wettbewerbe ergattert werden. 1993 wurde die Produktion des begehrten Kopfwärmers eingestellt. Ein Mini-Revival habe es bereits 2004 gegeben, sagte Andy Tanner von Alprausch gegenüber der Zeitung Sonntag. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde nun eine zweite Auflage gestartet. Die Kappe soll ab Herbst 2009 in den Filialen erhältlich sein.
Trotz aufgepeppter Alprausch-Version – das Original ist nach wie vor heiss begehrt. So tauschte eine SKA-Mütze am Freitag über die Auktionsplattform Ricardo den Besitzer für 45 Franken. Also, auf geht’s – alte Schränke mit längst vergessenen Wintersportutensilien durchstöbern, Brockis abklappern und sich für die Rettung des Schweizer Bankenimages engagieren. Da dürfte die UBS fast ein bisschen neidisch werden.

World Press Photos 2008 vergeben

Das Schwarz-Weiss-Bild des Amerikaners Anthony Suau ist als bestes Pressefoto des Jahres 2008 ausgezeichnet worden. Die beiden Schweizer Fotografen Jean Revillard und Philippe Dudouit erhielten ebenfalls eine Auszeichnung.

Das Schwarz-Weiss-Bild eines Sheriffs, der mit vorgehaltener Pistole ein zwangsgeräumtes Haus durchsucht, ist als bestes Pressefoto des Jahres 2008 ausgezeichnet worden. Die Aufnahme des Amerikaners Anthony Suau gewann bei der Vergabe der World-Press-Photo-Auszeichnungen am Freitag in Amsterdam den mit 10’000 Euro dotierten Preis.

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Auch zwei Fotografen aus der Schweiz erhielten einen Preis – beide wurden Dritte: Jean Revillard von Rezo.ch gewann mit seinem Bild «Hachim, Afghanischer Migrant in Patras, Griechenland» in der Unterkategorie «Einzelne Menschen».

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Philippe Dudouit von Contact Press Images mit «Tuareg-Rebellen in Mali» in der Unterkategorie «Gruppen».

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Die Ausstellung kommt auch nach Zürich
Insgesamt wurden 63 Bildreporter aus 27 Ländern in zehn verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. 490 Teilnehmer hatten Bilder für den Wettbewerb eingereicht. Die prämierten Fotos werden vom 4. Mai bis 28. Juni in Amsterdams Oude Kerk ausgestellt. Vom 8. bis 31. Mai gastiert die Wanderausstellung im Papiersaal in Sihlcity. Veranstalter ist Keystone, wie die Schweizer Fotoagentur am Freitag mitteilte.

(Bildquelle: Keystone)

Forderungen nach Abschaffung der Billag

Der Ruf nach der Abschaffung der Billag wird immer lauter. Auch Preisüberwacher Stefan Meierhans und Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga sehen keine Berechtigung mehr für das Inkassounternehmen.

Der Ruf nach der Abschaffung der Billag wird immer lauter. Auch Preisüberwacher Stefan Meierhans und Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga sehen keine Berechtigung mehr für ein separates Unternehmen, das im Auftrag des Bundes die Empfangsgebühren einholt. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat der zuständigen Kommission des Nationalrats ein Papier zukommen lassen, das die Abschaffung der Billag fordert.
Die 55 Millionen Franken, welche die Billag vom Bund für das Eintreiben der Gebühren erhalte, seien für Gebührensenkungen zu verwenden, sagte Meierhans in einem Interview mit der Sonntagszeitung. Meierhans schlägt als neues Modell eine Pro-Kopf-Gebühr vor, die mit der Bundessteuer eingezogen werden soll. Dabei müsse aber darauf geachtet werden, dass die Regelung familienfreundlich ausgestaltet werde. Eine Abschaffung der Gebühren und die Finanzierung der SRG aus der Bundeskasse erachtet der Preisüberwacher nicht als sinnvoll.
Obwohl die Billag noch bis 2014 einen Vertrag besitzt, fordert Meierhans bereits vorher eine Änderung. Gemäss dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ist eine Änderung aber unwahrscheinlich. Den Vertrag müsse der Bund einhalten, sagte UVEK-Sprecher Daniel Bach gegenüber der SDA. Überprüft werden soll das Gebührensystem bei der nächsten Ausschreibung.
Neuerdings ist auch die Fernseh- und Radionutzung über den Computer oder das Mobiltelefon gebührenpflichtig. Daher zahlen heutzutage praktisch alle Haushalte in der Schweiz Billag-Gebühren, sagte SKS-Präsidentin Simmonetta Sommaruga gegenüber der Sonntagszeitung. Nun brauche es eine einfache, günstige Struktur, um die Gebühren einzufordern.
Die Billag steht schon seit längerem unter Beschuss. Auf der Internetseite Facebook hat sich eine Community mit über 29’000 Personen gebildet, die unter dem Titel «Bye Bye Billag» deren Abschaffung will. Zudem ist eine gleichnamige Volksinitiative in Vorbereitung.

Schoch & Sonders: Markenarbeiten ohne Schrift und Logo dargestellt

Schoch & Sonders hat am 5. Februar zur Vernissage geladen. Die Grundlegende Idee des Abends war, vor Augen zu führen, wie Marken hauptsächlich über Emotionen wahrgenommen werden.

Schoch & Sonders hat am 5. Februar zur Vernissage geladen. Die Grundlegende Idee des Abends war, vor Augen zu führen, wie Marken hauptsächlich über Emotionen wahrgenommen werden. «Deshalb haben wir unsere Markenarbeiten als Werke dargestellt, die weder Schriftzug noch enthalten.», heisst es in einer Mitteilung der Zürcher Agentur. Allein durch ihre Formen und Farben würden die ausgestellten Bilder Emotionen vermitteln.
«Als Markenagentur ist es unsere Aufgabe, Designwelten für Produkte oder Unternehmen zu erschaffen.» Deshalb habe man bei allen ausgestellten Bildern dieselbe Design- und Formensprache verwendet. Sozusagen, um für das Schoch & Sonders-Kundenportfolio eine eigene Persönlichkeit zu kreieren.

> Zu den ausgestellten Werken (auf der rechten Seiten jeweils das dazugehörige Projekt)

Google verabschiedet sich aus Radio-Werbemarkt

Google zieht sich aus dem Radio-Werbemarkt zurück. Das dreijährige Projekt sei gescheitert, gestand die Vizepräsidentin für Produktmanagement, Susan Wojcicki, am Donnerstag im Blog des Internet-Konzerns ein.

Google zieht sich aus dem Radio-Werbemarkt zurück. Das dreijährige Projekt sei gescheitert, gestand die Vizepräsidentin für Produktmanagement, Susan Wojcicki, am Donnerstag gemäss SDA im Blog des Internet-Konzerns ein. Man sei sich immer bewusst gewesen, dass wenn man Risiken eingehen würde, sich nicht alle davon auszahlen würden. Vermutlich würden bis zu 40 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren. Der Konzern will sich nun auf Werbung bei Audio-Übertragungen im Internet konzentrieren.
Im Januar hatte sich Google aus einem ähnlichen Projekt bei den Printmedien zurückgezogen. Das US-Unternehmen erwirtschaftet mehr als 90 Prozent seines Umsatzes durch Werbung im Internet.
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